• Gerhild Artelsmair
  • Gerhild Artelsmair

Die Entdeckung Kroatiens

Private Gründe sind für eine Reiseplanänderung verantwortlich. Unbekanntes und bekanntes Kroatien werden wir erkunden und mit dem Rad und zu Fuß erkunden. Natürlich ist unser Reisekater Howdie wieder mit dabei. Читать далее
  • Zauberwald

    24 мая, Хорватия ⋅ ☀️ 15 °C

    Um 6.30 habe ich schon zusammengepackt, weil 1. Sonntag ist und 2. es heiß sein kann..
    Ich spare mir so auch die 8 Euro Eintritt um auf den Berg Veliko Risnjak zu wandern. Der Berg ist ca 1500m hoch, also ein bisschen über 1000 hm und knapp 20 km sind zu bewältigen.
    Ich merke meine Radltour anfangs noch in den Oberschenkeln, da es aber wirklich sehr gemütlich bergauf geht, bin ich bald warm gegangen.
    Die Auf- und Abstiegswege sind unterschiedlich und ich habe das unglaubliche Glück den sanft ansteigenden zu wählen. Nach guten zweieinhalb sehr warmen Stunden bin ich bei der Schlosserhütte, die in Wahrheit eine Ruine ist. Warum sie nicht renoviert wird? Keine Ahnung. Sie liegt zauberhaft vor dem Karstgipfel der höchsten Erhebung des Nationalparks.
    Es ist unglaublich windig da oben. Herrlich ist die Aussicht auf die Inseln Krk samt Brücke und Cres. Auf der anderen Seite reihen sich die blauen Berge des Risnjaks hintereinander auf. So viel Wald! Das muss herrlich sein im Herbst!
    Der Abstieg beginnt in einem unglaublichen Zauberwald. Verkrüppelte Buchen, viel Moos und Bärlauch.
    Heute lasse ich mich einmal verwöhnen in Restaurant des Nationalparks.
    Jetzt genieße ich die Wärme und das frische Lüftchen.
    Die Pläne für die nächste Woche sind gemacht und morgen geht es wieder ein Stück weiter. ❣️
    Читать далее

  • Hinter dem nächsten Eck...

    25 мая, Хорватия ⋅ ☁️ 17 °C

    Ich denke, man wird neugierig geboren- wie sonst würden wir alles lernen- und dann trennen sich die Wege. Ich wurde weiter neugierig gemacht. Auf unseren vielen Entdeckungsreisen, seien es die Blumen beim Wandern, die wöchentlichen Besuche der Bücherei- es gab den genialen Büchereibus, der 1x/ Woche in die Stadtteile kam, unsere Erfahrungen mit fremdsprachigen Kindern auf den Campingplätzen, beim ewigen Lösungen suchen weil unsere Ausstattungen so mickrig waren. Meine Neugier entstand später vorwiegend durch spannende Abenteurergeschichten. Und diese Neugier bestimmte heute Tagesablauf, Tempo und Erfahrungen.

    IZOR KUPA
    Um 5 Uhr früh packte ich mich zusammen, zu herrlich die kühle, frische Luft und ich fuhr zum Abstieg zur großen Karstquelle der Kupa. Irgendwie kommen hier immer gleich große Flüsse auf die Welt, keine Rinnsale.
    Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen in dem 7 Grad kalten Wasser mein Morgenbad zu nehmen. Türkisblau entspringt es aus erforschten 140m Tiefe, der Rest- bleibt geheim.
    Natürlich war um 6, 6.30 noch keine Seele unterwegs, ausser ein Bär. Der werkte und grub sich bergauf sodass ich Anfangs eine Steinlawine vermutete. Ganz deutlich jedoch würde gekratzt und geschnaubt. Sehen konnte ich ihn nicht, er mich vermutlich auch nicht. Nach dem 2. Akt war Schluß und es war wieder ruhig.
    Die Stimmung war durch den Morgendunst absolut magisch.

    LOVKE JEZERO
    Der nächste Stopp war notwendig, weil ich dringend tanken musste. Dass Slowenien ums Eck ist, merkte ich in der Bäckerei, die Cremeschnitten anbietet und alle Caféhaussitzer gegenüber hatten eine Cremeschnitte vor sich stehen 🤣
    Mein Frühstück, verbrachte ich bei einem dieser unzähligen Stauseen, die es im Nationalpark gibt. Von hier prächtig mein Gipfel von gestern zu sehen.

    ROSWELL
    Am Weg- an sich googlemapte ich mich nach Rijeka- brachte mich noch in eine liebreizende Gegend in der ich gerne länger Pause gemacht hätte, weil ich schon sehr müde war. Leider blockierten Holztransporte meinen Weg nach Rosswell. Dem Dorf in dem Szenen von Winnetou gedreht wurden. Die Gebäude sind vermutlich nicht mehr original, aber die Lage ist ein Traum.

    SPOMENIK
    Spomenik Podhumskim žrtvama, wieder eines der so interessanten Partisanen Memorials.
    Zufällig habe ich es beim Vorbeifahren entdeckt. Es ist neu renoviert. In einem riesigen Kreis sind alle Namen der 91 von den Faschisten 1942 in einer Aktion Getöteten angegeben.

    RIJEKA
    Den Nachmittag und Abend verbrachte ich radelnd in meiner Kindheitslieblingsstadt Rijeka. Ich denke Marseilles und Rijeka und Triest sind gleich auf. Groß, schmuddelig durch die Häfen und Werften, nicht offensichtlich schön, aber unglaublich spannend. Das elende Manko an diesen Städten, egal ob groß oder klein, egal in welchem aland- sie entsorgen ihre Kanäle direkt ins Meer. An den Kaimauern wird zerfleddertes Klopapier in größeren Stückchen und als Mikronahrung genauso ins Meer geschwappt wie Binden, Gummis, und natürlich der ehemalige Inhalt. Tausende Fische, die aussehen als würden sie ersticken haben sich angewöhnt wie Schneefräsen mit offenem Maul diesen gustiösen Cocktail zu fressen. Meine Entscheidung. Fisch esse ich hier sicher keinen. Wie unglaublich grauslich ist das denn? Und warum fällt das in den EU Gremien niemandem auf?
    Der Abglanz der Monarchie ist noch erkennbar, dadurch, dass nichts abgerissen wird, lässt sich die Industriegeschichte an unzähligen Ruinen ablesen. Wenig glamourös, wuselig und ein bisschen "dirty" ist es genau mein Ding.

    TRÜFFELLAND
    Im Abendrot verließ ich die Stadt und bin nun in der Nähe von Hum. Der angeblich kleinsten Stadt der Welt. Dahin mache ich morgen einen kleinen Radausflug, frei stehen ist sich nicht ausgegangen. Die Plätze sind rar, die istrische Polizei handelt und ich hab einen nagelneuen CP gefunden der schon mitten in der Trüffelgegend ist.
    Ein beharrlich gut aufgelegtes Nachtigallmännchen tirilliert mir wunderhübsche Ständchen. Wann schläft der Nachtigall eigentlich?
    Читать далее

  • Wenn man am Ende des Tags glücklich ist

    26 мая, Хорватия ⋅ ☀️ 28 °C

    Spät bin ich zu einem nagelneuen hübschen Stellplatz gekommen. Es war zu spät um einen wilden Platz zu suchen.
    Von hier aus radle ich gemütlich nach Hum, der angeblich kleinsten Stadt der Welt mit nur 60 Einwohner oder so.... es ist unglaublich herzig und ich bin überrascht da ich nicht wußte, dass die Italiener auch hier dieselben Renaissance Städtchen auf die Hügel bauten wie in der Toscana. Natürlich stolpert man ständig über den Löwen Venedigs, der als ewiger Botschafter für so viel Schönheit garantiert!
    Lustig führen die schmalen Asphaltstraßen bergauf und bergab. Ich bin noch so bald, dass ich eine der ersten Besucher bin, aber es ist schon ordentlich warm!

    Am Weg finde ich spannende Skulpturen. 1980 wurde dieser Gedenkpark für die Glagolothische Schrift errichtet. Der Hl. Kyrill von Saloniki hat das Alphabet entwickelt und es ist die älteste slawische Schrift. Viele Inschriften sind immer noch zu entdecken.

    Unter einem herrlich kühlen Maulbeerbaum rastend- der ehemalige Dorfplatz mit Kneipe- heute bekommt man im Souvenirshop Kaffee und kalte Getränke plaudere ich mit einer jungen, sehr der Gegend verbundenen Kroatin und fühle mich in meinen Beobachtungen weiter bestätigt. Sehr arm sind sie geblieben, die Kroaten in Kroatien. Zu viel haben sie verscherbelt nach dem Krieg und due Regierung verkauft ohnehin was nicht niet- und nagelfest ist wie z.B. Inseln. Das Hinterland kann nur so leben/überleben, indem sehr viel Selbstversorgung stattfindet und die Leute das zusammen halten was sie haben.
    Auch von Rož bin ich total begeistert! So wunderschön kleine Orte!
    Am Campingplatz treffe ich Sandra die dynamische Besitzerin. Gemeinsam trinken wir ein Bierchen im herrlich kühlen Vestibül.
    Dann mach ich mich gaaaaaaanz langsam auf, es hat 33 Grad.
    Ich gondle durch die Hügeln und über kleinste Straßen nach Buzet. Der nächsten Schatzkästchen. Dort ist es ein bisschen lästig weil eine dänische Soap gedreht wird und es genau nur da Bars gibt. Ich vergönne mir ein bisschen Zuschauen, ist eh voll langweilig, 100 Leute rennen herum für 4 Szenen.... die armen Schauspieler stehen größtenteils nur herum....

    Auf der Fahrt zu meinem Nachtplatz überkommt mich doch die Lust auf ein Trüffelgericht- immerhin gibt es die hier überall zu kaufen und zu essen. In Oprtalj ist die vermutlich schönst gelegene Konoba der Gegend. Es ist im Moment überhaupt mein Lieblingsort.

    Lange sitze ich da gegen die untergehende Sonne, rundherum Weitblick, Oliven, Wein. In solchen Augenblicken geht mir mein Liebster schon ab!

    Die Nacht verbringe ich bei einem ehemaligen Bahnhofsgebäude direkt an der Parenzana.
    Читать далее

  • Der frühe Wurm

    27 мая, Хорватия ⋅ 🌧 27 °C

    Um 5 war der Wecker gestellt und um 5.30 sitze ich schon am Rad. Den selben Weg wie gestern mit dem Auto kurble ich heute total entspannt, weil es noch herrlich kühl ist und ein Lüftchen den Schweiß trocknet. Wieder verläuft meine Route auf kleinen, feinen Asphaltstraßen, nur manchmal habe ich es mit Pendlern zu tun.
    Mein Ziel ist es ein Stück der Parenzana zu fahren, da ich im Herbst vielleicht mit einer Gruppe unterwegs bin.
    Die Runde bringt mich wieder nach Oprtalj, rasant bergab nach Livade, steil hinauf nach Motovun. Dort steige ich in die Parenzana ein.
    Verwöhnt von unglaublichen Ausblicken, kleinen Dörfern, schmucken Blumengärten bin ich nun ein bisschen enttäuscht. Aber Logo... es war eine Bahnstrecke! Der Untergrund ist schrecklich zu fahren. Mehr singletrail Charakter als elegantes Dahingleiten. Da ich von Süden nach Norden fahre geht es immer sanft und angenehm bergauf. Mit meinen gravelslicks ist hohe Konzentration notwendig.
    Motovun ist noch komplett verschlafen, ich bin um 8 Uhr da und ich bekomme nicht einmal Kaffee, da die Wasserpumpe repariert wird. Ich genieße mein verdientes Päuschen, die meisten Höhenmeter habe ich schon hinter mir.

    Wieder bei meinem Vadrouille angekommen, inzwischen hat es knapp 30 Grad, und ich bin immer noch fast die einzige auf der Parenzana, es ist ca. 11 Uhr, dusche ich mich ausgiebig. Dann flätze ich im Schatten herum, wunder mich über die Närrischen, die in der Hitze herumgurken- 90% mit E-bike.

    Wieder muss ich 34 Grad überwinden. Trotz Nicht bewegens bin ich klarschnass und vor der kurzen Fahrt zu einem neuen Stellplatz dusche ich noch einmal.

    Morgen gibt es eine neue Entdeckungsfahrt über die Parenzana. Kürzer, aber ich werde wieder so früh aufstehen!
    Читать далее

  • Der letzte "Aktivtag"

    28 мая, Хорватия ⋅ ☀️ 18 °C

    Wieder um 5 Uhr richte ich mich zusammen um einen kleinen Teil zu erradeln. Es ist herrlich frisch und ich habe nur ca. 500 hm vor mir. Diese sind sehr sanft und verteilen sich auf 45 km. Ich radle durch die Dörfer dorthin zurück wo ich gestern geendet habe, nach Završje und an der Parenzana zurück nach Grosnjan und dann Buje.

    Kurz nach Završje überquert ein kleines Tier den Weg. Dann noch eines. Trotzdem ich massig Lärm auf dem Schotter mache, will eine Wildschweinfamilie auf die andere Seite. Also warte ich in guter Distanz- ich schätze 30m auf die Mama. Immer mehr Frischlinge tummeln sich da. Ein bisschen aufgeregt bin ich, denn ich habe keine Ahnung wie verhalten falls sie mich erschnuppern. Oder wie eine Bäche reagiert. Natürlich vergesse ich in meiner Anspannung Fotos zu machen, weil ich unbedingt sehen will ob die Bäche schon vorbei ist. Nach einer Ewigkeit, die Kinderlein schnüffeln herum, taucht sie auf. Ein riesen Trum! Hinter ihr noch Babies...
    Ich denke es werden so um die 7, 8 gewesen sein.
    Ich warte noch 5 Minuten, packe mein Bärenglöckchen aus und fahre wie der Teufel los, hoffend, dass sie sich fürchten und weiter in den Wald hinein laufen. Als ich die Stelle passiere, startet links von mir irgendein Viech parallel gleich schnell wie ich im Gebüsch zu laufen. Es ist schwer es zu beschreiben, aber, ich hab richtig Gas gegeben. Ob es ein Kleines war, oder ob der Papa mit der Rotte mich verfolgt hat? Keine Ahnung. Ich bin irgendwann stehen geblieben und da war es wieder still. Na bravo! Wenn ich wirklich einmal einem Bären begegne hat ich null Kompetenz, das weiß ich jetzt! 🙈

    Grosnjan ist ein völlig authentisches, aber wunderschön restauriertes Stadtchen mit unzähligen Gallerien und bezaubernden Ecken. Alleine die Pflasterung der Gassen! Noch bin ich die einzige Touristin, ein paar Leute arbeiten schon. Natürlich ist noch alles geschlossen, nur ein kleines Lebensmittelgeschäft hat offen. Mit einem Kaffee lehne ich mich an die warme Steinwand und scherze ein bisschen mit den Katzen.
    Ein Detail darüber ist, dass Streuner grundsätzlich kastriert werden, da gibt es irgendein Programm und es in beinahe jedem Ort Leute es wert finden kleine Häuschen aufzustellen, Wasser-und Futterstellen bereitstellen und auch betreuen! In diesem Laden gibt es eine Sparbüchse für Katzenfutter. Dadurch ist die Katzenpopulation deutlich überschaubarer als in anderen Ländern.
    Ich habe vermutlich auch von einer Katze Besuch bekommen in der Nacht. Da die Vadrouilleschiebetüre offen ist, wenn es sich gut anfühlt und heiß ist, können neugierige mutige Wesen nachsehen ob sie was finden bei mir. Jedenfalls war das Fliegengitter offen, typisch mit einer Nase aufgedrückt. Bei Michele am Stellplatz schleichen einige Katzen herum. Die meisten sind ziemlich scheu.
    Nicht lange und eine Kärntnerin, Claudia gesellt sich zu mir. Auch sie eine fleißige Frühaufsteherin, ist mit dem Gravelbike schon von Novigrad gekommen.

    Aus Respekt vor der Hitze setzen wir dann unsere Fahrt fort. Für mich geht's auf die Rüttelpiste der Parenzana und weiter nach Buje.

    Das ist ein Hauptort der Gegend mit vielen Supermärkten, untouristisch und wie alles hier, vorwiegend italienischsprachig. Es sind auch alle Ortsschilder 2-sprachig. Bis 1947 war Istrien italienisch und unter Tito blieb die Minderheitenanerkennung, die noch aus der Zeit der Venezianer stammt. Italienisch ist somit auch offizielle Amtssprache und bei Behörden, bei Polizeikontrollen haben die Bewohner das Recht auf einen Dolmetsch. Michele vom Eco Gecko Campingplatz hat mir viel dazu erzählt.

    Nach einen kleinen Rundgang trinke ich- gegen meine Gewohnheit- zwei langsame Biere in einem schattigen Beisl mit Blick auf due Altstadt. Ich hab nur mehr knapp 4 km zurück.

    Den Nachmittag verbringe ich mit Wasserschlauch und Liegesessel sehr gemütlich. Ich bleibe noch eine Nacht bis ich ans Meer zum Reisefinale wechsle. Mein nächstes Ziel ist nicht einmal 15km weg.
    Читать далее

  • Maaaaaare

    29 мая, Хорватия ⋅ ☀️ 25 °C

    Michele hat nich zu seinem Freund geschickt. Er macht jede Art von Trockenfleisch, Würste, Wein, Liköre und Olivenöl. Er ist Bauer und Jäger. Ich lande im Schinkenparadies. Unzählige Haxn baumeln da von der Decke. Es riecht förmlich nach Prosciutto. Er zeigt mir jede Größe vakuumvetpackte Stücke aus Wildschwein, Reh, Hirsch, Schwein.
    Eine Adresse zum Merken! Dann füllt er mir das Öl ab, natürlich muss ich wieder kosten. Sie haben immer mehrere Sorten, eines davon "piu forte". Das ist für mich viel zu rassig. Es schmeckt total anders als das griechische und albanische. Soweit bin ich jetzt schon. 😆 Und wie man es richtig "zuzelt" hat mir eine Bäurin beigebracht. 15 Euro zahle ich für den Liter. Frisch aus dem Fass.
    Ich radebreche noch ein Weilchen auf italienisch mit ihnen... 🙈... war auch schon besser... aber französisch kommt mir in die Quer 🤣🤣🤣

    Da ich bei Buje vorbei komme, geh ich noch einmal einkaufen. Der Campingplatz am Meer liegt etwas abgelegen und ich stocke meinen Wasservorrat auf. Hier ist es wieder so chloriniert, dass ich es nicht verwenden mag.

    Am Weg nach Kanegra entdecke ich wieder ein Spomenik- Gedenkstätte an due gefallenen Partisanen aus der Titoaera.

    1. Reihe fußfrei stehe ich jetzt ein paar Tage am Meer. Heute ist Pause. Und in den nächsten Tagen werde ich mir noch Umag und Portoroź anschauen.
    Читать далее

  • Ein kleiner Ausflug nach Umag

    31 мая, Хорватия

    Es ist mir doch zu langweilig den ganzen Tag am Wasser zu sitzen. Gleich als ich ankam wurde ich von "Nachbarn" aus Rüstdorf angesprochen. Ich hab ein paar Glaserl Wein mit Vroni und Kurt getrunken. Es ist mir nicht sooooo super gut am Vormittag, zu lange habe ich keinen Wein getrunken, und ich rapple mich daher auf die Strecke Umag retour zu radln. Immerhin sind es dann um die 40 km und knapp 500 hm. Die normale Straße ist fast nicht zu fahren weil so viel Verkehr ist. Ich finde viele Schleichwegerl und bin schwuppdiwupp da. Umag ist für mich, extrem langweilig. Und auch nicht besonders hübsch. Da wurde zu viel verschönert. Aber ok. Grandios ist das ehemalige Hotel Kristal mit großer Poolanlage direkt am Meer, einem indoor Schwimmbad, das jetzt den Katzen gehört.
    Es wird angeblich um 1,5 Mio angeboten. Die ganze Einrichtung, alles ist noch vorhanden. Was ist da wohl passiert?

    Es ist grad fette Kirschen- und Maulbeerenzeit und ich muss immer wieder aushalten zum Naschen.

    Am Abend beglücken mich wieder zwei Delphine, die gemütlich in unserer Bucbt herum schwimmen. ❣️
    Читать далее

  • Ein wunderschöner Tag

    1 июня, Хорватия ⋅ ☁️ 21 °C

    Und noch einmal geht es auf meinen sehr geschätzten Drahtesel. Ich möchte nach Koper und die Parenzana abchecken. Teile bin ich schon gefahren, aber unbewußt.

    Ganz anders als die Städtchen und Orte in Kroatien zeigt sich Koper sehr bunt.

    Ich erradle mir den Hafen. Riesige Frachtschiffe werden gelöscht und beladen.

    Fie Stadt ist sehr hübsch. Es gibt unglaublich viele junge Leute. Die Stadtparks sind auch genial zum Abhängen.

    Nach einem Eisbecher mache ich mich zurück über Izola, Piran und Portorož. Die Landschaft ist einfach traumhaft! Ich wähle eine Strecke, die sehr direkt in die Orte führt und daher viele Anstiege und Abfahrten hat. Im Norden braut sich ein dickes Gewitter zusammen und die Farbspiele des Wassers, Himmels, der Felder. Es ist einzigartig!

    Völlig verschwitzt hüpfe ich noch ins Wasser und lasse meinen letzten Abend in Kanegra ausklingen.
    Читать далее

  • Ein Schritt Richtung Zuhause

    2 июня, Словения ⋅ ⛅ 9 °C

    Heute ist fahrtechnisch nicht mein Tag.
    Sehr gut ausgeschlafen, im Meer die letzten Tempi geschwommen, alles gepackt fahre ich ab. Das erste Ziel eine Kirche. Hrastoljie. Robert hat sie mir ans Herz gelegt, wie übrigens Koper auch!
    Nun Google ist so freundlich mir den schnellsten Weg mit Umfahrung eines Megastaus zu vermitteln. Ich check alles noch einmal. Schaut gut aus. Schnell bin ich vom argen Verkehr weg und in den hübschen Hügeln unterwegs. Lange schlängle ich mich durch Dörfer, steile Serpentinen bis ich nach rechts geleitet werde. Fahrverbot. Nur für Anrainer. Strafe 200 Euro. Risiko 100%. Also weiter, google checken. Neuer Versuch. Ich fahre wieder zurück, da muss es doch noch eine Straße geben. Irgendwie alles komisch. Also noch einmal stehen bleiben, neu eingeben. Wegen des doofen Staus hat es mich so in der Gegend herum geschickt. In dem stecke ich dann trotzdem- Baustelle- aber egal. Nun will ich das Teil wirklich sehen!
    Die Strecke jetzt. Gerade, ausgebaut. Endlich bin ich da. Und darf nicht hinein. Interview mit dem TV. Na super. Also, Auto. Zurück nach Cerni Krai. Einkehren. Das Spiel geht weiter. 2x verfahre ich mich auch noch. Brrrrr.
    Aber egal. Vorbei an Ljubljana, Kraijn, stehe ich jetzt im Wald in der Nähe des Loiblpasses.
    Und hat sich die Kirche ausgezahlt. Ja! Ja! Ja! So großartig! Eine romanische Kirche mit gotischen Fresken vom.Boden bis zur Decke. Als "Bunch" zur Bildung der Bevölkerung wurden sie angefertigt.
    Am Loiblpass schaue ich mir noch die Dislokation von Mauthausen an. Das KZ Nebenlager wurde zum Bau des Loibltunnels auf slowenischer und eines auf österreichischer Seite errichtet.
    Читать далее

    Окончание поездки
    3 июня 2026 г.