• Gerhild Artelsmair
  • Franz Artelsmair
  • Gerhild Artelsmair
  • Franz Artelsmair

Hurghada- Soooonnnnnneeee

A 9-day adventure by Gerhild & Franz Read more
  • Trip start
    December 31, 2025

    Uahhh- wie wird werden?

    December 31, 2025 in Greece ⋅ ☀️ -9 °C

    Gemütlich geht's mit dem Zug nach Wien. Alles reibungslos und entspannt beim schönen Flug über den Balaton, Novi Sad, lange entlang der Donau, rechts abbiegen nach Skopje, über die schneebedeckten Berge- also viel ist nicht- bis wir über Thessaloniki das Mittelmeer erreichen. Der Flieger ist gesteckt voll, trotzdem ist es recht ruhig.
    Beim Passcheck ein bisschen kulturelles Erleben... wir stellen uns an, 2 Schalter sind geöffnet, und bummm...genau vor uns vermeldet der Polizist, dass er heim geht. Na ja, wieder anstellen bla bla bla. Dafür ist es dann wieder wie geölt und bald sind wir im Hotel.
    Schnell umziehen und das Buffet stürmen. OMG! So unglaublich viel Essen! Ein Wahnsinn!
    Das Bier ist gut, die Silvesterparty voll im Gang. Live Sängerin, DJ, Bauchtänzerin, deutsches Herz was willst du mehr und zu DJ Ötzi und Helene Fischer, Modern Talking schunkeln wir uns 00;00 entgegen.
    Der Wein schmeckt interessant, Sekt mögen wir beide nicht, das Bier tuts auch. Dann, ganz fremd, ohne WW, ist es soweit! 2026! Happy New Year to the world und viel Gesundheit, Freude und auf dass es uns allen wieder besser geht! Vielleicht gibt's ein bisschen Gerechtigkeit!
    Ich geh noch gut 2 Stunden in der Anlage spazieren und Erkunden, verbringe viel Zeit damit die Fische im Lichtstrahl zu beobachten.
    Ich wünsche uns viel Entspannung, und eine gute Zeit zu 2! ❣️
    Read more

  • Faulitag

    January 1 in Egypt ⋅ ⛅ 23 °C

    Es ist sooooo ruhig hier. Die Partytiere von letzter Nacht schlafen sicher auch lange. Überhaupt ist das Publikum eher unsere Alterskohorte und eher "unwild" 🤣

    Beim ersten Blick hinaus strahlt die Sonne schon herrlich! Wir sind im Erdgeschoss mit Terrasse direkt am Meer. Sehr fein.
    Ich schmeiß mich auf eine Liege und hol mir die maximale Dosis Vitamin D.

    Trotz Wind ist es so heiß, dass mich das türkise Wasser zu heftig. Es ist herrlich! Genau richtig frisch aber nicht kalt. Einfach floaten...
    Da wir direkt am Riff sind freue ich mich schon aufs Schnorcheln!

    Das Abendessen, auch sehr viel Gesundes dabei, das meiste in Wahrheit, ist gut und sehr verlockend sich zu überessen. Wir sitzen im Freien, windgeschützt.
    Mein rot-weißer Katerfreund von gestern Nacht scheint mich zu erkennen und springt völlig ungeniert auf meinen Schoß und macht es sich bequem. 😻😻😻
    Leider müssen wir den Abend, wie die nächsten 2 auch, im Zimmer verbringen. Es ist Ally Pally Zeit und Dart ist unser neues Hobby seit 3 Jahren. Zu spannend sind die Spiele als dass man sie versäumt.
    Read more

  • 2. Tag auf der Liege

    January 1 in Egypt ⋅ 🌙 20 °C

    Und noch immer bin ich es nicht leid 😻😻😻
    Es ist zwar recht windig, aber in der Sonne super warm. Und wie schon gesagt, das Wasser ist himmlisch. Vielleicht einfach weil es so eine schöne Farbe hat? Es ist kühl und so leicht. Sich einfach hineinlegen und treiben lassen. Wunderschön. In der Nacht bewegt es sich heftig weil so viele Fische in diese Lagune schwimmen.

    Die meiste Zeit bin ich alleine, weil mein Franzi krank ist. 😒

    Wieder hat mich ein weiß-rotes Katzi zum Schlafen ausgesucht. Sie sind so lieb!
    Darts ist schuld dran, dass ich noch nicht schlafe! Das ärgste HF! Und morgen wird es noch schlimmer! Ich drücke meinem Liebling Luke den Daumen! Er wird sehr kämpfen müssen!
    Read more

  • Ent-paradiesung

    January 3 in Egypt ⋅ ☀️ 20 °C

    Es wäre ja nicht ich, wenn ich nicht ein bisschen kritisieren dürfte. Heute hat es mich nicht mehr auf die Liege sondern in die brutale, graue, armselige Realität gezogen.
    Vom sauberen, von Sklaven gut gepflegten Anlagen durch das prachtvolle Portal mit all seinem verschwenderischem Lichtschmuck bin ich über die breite Straße direkt hinein ins Elend derer, die uns hier jeden Wunsch von den Augen ablesen. Ein Kellner- und das ist schon ein hochgestellter Job- verdient um die 120 Euro/Mon. Kein Wunder, dass sie freundlich und diskret aber offensichtlich um die Gunst und Freundschaft der betuchten Gäste buhlen. Sie rennen und schwitzen, unterstützen bei allen Anliegen.
    Unmittelbar "draußen" beginnt Hurghada. Das echte. Das, das es mir verbietet es zu fotografieren, weil ich mich schäme für das Elend. Versteckt hinter ein paar hohen typisch kargen Betonbauten leben die, die voller Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben hierher kommen wo die Touristen geblendet von Sonne, türkisem Wasser, meterlangen Buffets und den Habibis sich der Armut nie aussetzen. Zu beängstigend wäre es ja, wenn wir entdecken, dass Mohammed, der fesche junge Mann mit seinem charmantem Lächeln mitten drin wohnt im Slum mit seinen Kindern und seiner Frau, die mühselig und geschickt alles instand hält. Hier in den Slums, anders kann man den Dreck, die Ruinen, der Wüste abgetrotzen Wohnverschläge nicht nennen. Mitten auf Müllhalden- unser Müll aus den Hotels?- Im Sand leben alle miteinander. Gelbe Hunde, dürre ängstliche Katzen, Minis, die barfuß geschickt durch den Müll balancieren. Alte, so dunkel und gegerbt durch jahrelange Sandbäder. Selbst ich bin, nach nur ca 15km, die ich wandere komplett verstaubt. Ein Kopftuch wäre super um es mir vor den Mund zu halten sobald ein Auto, ein Moped vorbeischaukelt. Völlig unbehelligt, aber von neugierigen Blicken, freundlichen Grüßen begleitet- offen trage ich Uhr, Mobile, Handtasche- durchstreife ich die Gassen. Sogar Namen haben sie. 11 Street, 17 Street.
    Eine große Straße überquere ich indem ich mich knapp an einen Einheimischen im Anzug hefte. Er weiß wie das funktioniert. Er muss schmunzeln als wir endlich drüben ankommen.
    1000 kleine Werkstätten, Tischlereien, Autodinge, Läden, "Cafés", Undefinierbares bringen Arbeit. Oft ist es vor denen gekehrt, Wasser aufgespritzt gegen den Staub.
    Manchmal fällt eine Unterkunft auf. Die Frau sitzt am Boden im Eingang, zerlegt irgendwas in einem großen Weidling. Tauben gurren um sie herum. Gesund und fett sehen sie aus. Weil sie mich anlächelt bleibe ich stehen. Flugs sind drei saubere Kinder da. Mit Hilfe des Buben erhebt die sich weil ich kleines Transportauto kommt. Der Klee wird geliefert. Sie kauft bündelweise schönen grünen Klee. Der Fahrer erklärt mir, dass die es klein schneidet und etwas dazugeben wird als Futter für ihre Tiere.
    Dann zeigt sie mir noch ganz stolz ihre Kuh und ihre Enten. Ein Minibauernhof mitten im Slum. Jetzt bemerke ich, dass es rundherum gackert und kräht.
    Ich komme an Schulen vorbei und teilweise haben die Kinder schon frei. Sie sind dick angezogen. Ich schwitze und halte mich im Schatten. Sie grüßen mich, niemand bettelt mich an.
    Dann erreiche ich mein Ziel. Der Markt der Altstadt.
    Bunt, verlockend, bepreist ✌️, muss ich eine frische, heiße Flade verspeisen. Sie ist wie ein Bauernkrapfen nur anders. Das Bürschchen will mir 10 EP abknöpfen, er ist mit 5 auch zufrieden. Zwei Oberfranken die nur Euros haben lade ich ein. Warum ich EPf habe? Beim Visum habe ich das Rückgeld bekommen. Es hat 25 USD gekostet, ein TUI 'ler- also zumindest stand er hinter dem TUI Stand- wollte 30€! So ein Lumpi. Also bin ich zum Offiziellen...
    Um zu wechseln kaufe ich mir ein Schweppes. In € will dieser Lumpi auch 2. Ich geb ihm 50c.
    Armut hin oder her.... freiwillig geb ich gern was.
    Dann treffe ich eine gute Informationsquelle als ich versuche die arabischen Zahlen zu entziffern. Er sagt mir, dass eine Dose Schweppes für ihn 15 EPf kostet, aber 50c eh super sind. Halal! Yeahhh und 2 Euro Haram!
    Mit einem Uber- Franzi wäre vermutlich nicht eingestiegen- werde ich schnell und sicher durch das Gassengewirr wieder zum Hotel gebracht. Dort kontrolliert man mich 🤣🤣🤣 weil ich aus dem Totalschaden aussteige! Ach wie liebe ich Reisen!
    Morgen schmeiß ich mich in die sog. Sheraton Road wo alles in russisch angeschrieben ist. Dem Einkaufsherz von Hurghadas Touris....
    Read more

  • Sheraton Road

    January 4 in Egypt ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Stolz aller Taxifahrer. Vor 2 Jahren noch war hier alles russisch angeschrieben. Das ist Geschichte. Warum? Es sind keine Russen da.
    Wir wandern durch Wohngebiete im Sand und Staub bis wir bei der großen Moschee zur berühmten Sheraton Road kommen. Viel Verkehr, stetes Hupen- nicht aggressiv- trotzdem nervig- macht mich mürbe. Das Ausweichen um nicht in diversen, undefinierbaren- und gut definierbaren Dreck zu steigen, Abwehren von Einladungen den ganzen Krempel zu kaufen....alles billig nur 1 Euro/Dollar... jeder hat ähnliche Souveniers made in China, fake Klamotten, Taschen, Uhren... Kebab, Chips, Gewürze... wer kauft das alles????
    Erholsam der türkische Kaffee mit Rechnung! Ohne Verhandlung! Im Straßencafé.
    Irgendwann geben wir auf und drehen wieder um.
    Es ist nicht heiß heute. Bewölkt. Das ist gut aushaltbar und, es sind sehr wenig Leute unterwegs. Faszinierend sind immer noch die Minibusse, die alle Minuten stehenbleiben und Leute ein- aussteigen lassen. Wie man weiß wohin die Dinger fahren? Ein Rätsel, aber das sind die Busse in Linz auch 🤣🤣🤣

    Beim Heimgehen trifft mich dann noch kurz der Schlag. Aus einem großen Busch am Gehweg tönt lautes, klägliches Katzenweinen. Das halte ich natürlich nicht aus. Vorsichtig nähere ich mich an und spähe hinein. Eine verletzte Katze??? 😒😒😒
    Plötzlich gräßliches Lachen und weiße Zähne gebleckt schrecke ich mich halb zu Tode. Ich vermute eine "verrückte" Person, die da wohnt. Ich lauf so schnell ich kann weg zu Franzi. Gänsehaut. Wie entsetzlich! Hinter mir "Hello! Hello!" 2 Buben laufen mir lachend nach. Fast entschuldigend. Diese Löffel!!! Ich muss natürlich auch lachen und deute ihnen "du du", aber der Schreck war enorm! 🤣🤣🤣
    Kaum im Zimmer schmeiß ich mich laaaaaaage ins Meer. Wohliges Wasser. Ich liebe es!

    Ach ja und mein Ausflug nach Kairo ist abgesagt. Aber vielleicht habe ich das schon geschrieben.
    Read more

  • Unglaubliche Leerstände

    January 5 in Egypt ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute sind wir vom Hotel nach rechts weg gegangen. Richtung Hurghada Shopping Mall. Die kenne ich schon von vor 2 Jahren. Hier durchqueren wir "normale" Wohngebiete. 3, 4 stöckige Häuser mit Balkonen, überall hängt Wäsche raus. Viele kleine Geschäfte, Cafés- wie üblich nur Männer- Werkstätten, Putzereien. Und doch sieht man Frauen arbeiten, in den eigenen Läden.
    Unglaublich viele Gebäude sind teilfertig, ganz fertig, Gerippe. Leer. Oder verlassen. Ein wunderschönes Hotel, gut geplant. Zu verkaufen. Es wurde nie fertig. Drin hängt noch die schöne Lampe, wartet ein antiker Ägypter auf Erlösung. Der Chefschreibtisch steht prominent in der Halle, die hell das Meer überblickt.
    Der "Corniche" entlang, plötzlich mediterrane Anwandlungen der Stadt, wandern wir entlang dem öffentlichen Strand. Getrennt von der Straße durch eine Müllhalde.
    Durch den Lärm und Staub bin ich immer schnell "satt" obwohl ich so viel schauen könnte. Nicht auf das Besondere wie die riesigen kahlen Wüstenflächen zwischen den Siedlungen wo Hundemeuten sich in der Sonne braten lassen, sondern den Alltag- die Kübel aus dem 3. Stock gelassen um mit etwas Lebensmittel gefüllt und mühsam ohne Flaschenzug hochgezogen werden, die Küchen mitten auf der Straße, Kinder die mit Mopeds herumrasen, dass mir schwindlig wird. Und überall der Müll, der Staub, die gebrochenen Gehsteige, Metallstangen die weit und gefährlich nicht abgeschnitten einfach gelassen wurden. Alles ist willkürlich, komplett ohne System und erkennbare Struktur.
    Zumindest für uns.
    In einem Café rastend beobachten wir den riesigen Mercedes SUV und 2, 3 andere Autos, die mitten auf der Straße Geschäfte machen oder Schutzgeld kassieren? Es kümmert niemanden. Nichts kümmert irgendwen.
    Leute steigen in der Mercedes ein, steigen wieder aus. Nach einer halben Stunde fährt er wieder ab. Es gibt also Systeme und Strukturen. Ich stelle mir vor wie die jungen Männer, die das Land verlassen und Europa heil erreichen, verloren sein müssen in unseren Systemen.
    Es ist einfach so spannend nur zu schauen und nicht agieren zu müssen. Und so fremd zu sein!
    Read more

  • Und weils so fein ist

    January 7 in Egypt ⋅ ☁️ 21 °C

    Das Buch ist fast fertig. Empfehlung. Mark Helprin Paris in the present tense. Danke an meinen Kumpel Ralph aus California...
    Letzter ganzer Tag. Wie schade. Besonders da ich heute liebenswürdige Faulenzergesellschaft hatte. Diesem Bub habe ich es wirklich angetan. Er verwendet mich immer wieder als Ruheplatz! ❤️😻😻😻Read more

  • Noch einmal faaaaaaulenzen

    January 7 in Egypt ⋅ ⛅ 23 °C

    Es ist herrlich warm. 24 Grad und der Wind ist heute auch gnädig. Ich kann ohnehin gerade gar nicht tun, weil ich lesen muss. Am liebsten 24 Stunden lang. Also ein Tag auf der weichen, schweren Holzliege. Die sind so unglaublich bequem! Und viel ins Wasser. Himmlisch. ❤️

    Abends spielen wir immer Billiard. Uahhhh. So ein Rumpeltisch, aber es ist wirklich cool. Zu lange habe ich das nicht gemacht. Gegen meinen Stockschützen hab ich natürlich keine Chance. Er checkt das voll ab wohin er was tun muss. 👍
    Heute ist Hl. 3 Könige und es ist so lieb mit welchem Aufwand der "letzte Tag von Weihnachten", Erklärung des Kellners vorbereitet und gefeiert wird.
    Im Meer geht es in der Nacht zu wie in einem vollen Schwimmbad! Da müssen derartig große Fische auf Jagd gehen! Untertags sind enorm viele Babyfische unterwegs, die werden abends vielleicht verschlungen 🙈
    Gespenstisch ist das und oft gehe ich nachschauen ob da wer im Wasser ist, weil sie so einen Krawall machen. Diese Lagune ist schon extrem cool gegenüber einem offenen Strand.
    Read more

  • Nachtgespenst

    January 8 in Egypt ⋅ 🌙 19 °C

    Koffer gepackt. Noch einmal die Kämpfe im Meer belauschen. Die letzte Nacht im wunderbaren Bett... es ist wieder vorbei mit Sonne, Orangen, türkisem Wasser, Bikini und faulenzen.
    Bei ca -3 Grad werden wir nach 26 Grad in Wien ankommen. Mein Kopf schon wieder bei der nächsten Gelegenheit so eine entspannende Woche einzuschieben. ✌️😻

    Die Nacht hat Franzi heute mit "unserer" Katze teilen müssen. Ganz frech hat sie sich ins Zimmer geschlichen und bei ihm im Bett geschlafen. Einfach so lieb! Das Schnurrln nach der Entdeckung war so unglaublich laut, so wohl gefühlt hat sich der Gast! 😻
    Read more

    Trip end
    January 8, 2026