• Jürgen Höltig
  • Jürgen Höltig

Holland, Frankreich, Mosel

A 31-day adventure by Jürgen Read more
  • Trip start
    September 4, 2024

    1. Etappe

    September 4, 2024 in the Netherlands ⋅ ☁️ 20 °C

    Erste Etappe 410 km.
    Um 8:40 sind wir losgekommen. In Bunde noch für 1,51 getankt. Dann in Lemmer nach den ersten 200 km gefrühstückt und den linken Blinker repariert . Das Wetter wurde schlechter, aber auf der Bahn ging es gut voran. Amsterdam, Denhaag, Rotterdam, alles kein Problem.
    Wir steuerten einen schönen Stellplatz im Yachthafen an all incl. 18 €.
    Wir machten uns noch mit dem Fahrrad auf, den Ort zu erkunden. Im Restaurant Havenzicht haben wir ein sagenhaften Geschmackserlebnis erfahren
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  • Middelburg

    September 6, 2024 in the Netherlands ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute bei trüben, schwülem Wetter aufgewacht. Nach dem Frühstück mussten wir erst einmal den Stellplatz wechseln. Dann sind wir mit dem Rad den herlichen Dünenfahrradweg mach Vlissingen gefahren. Von da dann 7 km entlang des Kanals nach Middelburg gefahren.
    Obwohl wir schon einmal hier waren, haben wir eine völlig neue Stadt erkundet und waren von den vielen Eindrücken begeistert. Wiedergefunden haben wir den schönen Innenhof "Jells Lunch Cafe" am langen Jan. Hier gab es es heute ein leckeres Lachsbrot.
    Auf dem Rückweg haben wir noch Fisch für den Abend eingekauft.
    Es setzte um 17 Uhr dann der angekündigte Regen ein. Danach wurde die Bratpfanne und die beiden Kabeljau Filets für die Aussenküche vorbereitet. Ein tolles Essen und guter Rose' rundeten den schönen Tag ab.
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  • Koudekerke

    September 7, 2024 in the Netherlands ⋅ ⛅ 20 °C

    Keine weitere Nacht in Dishoek möglich. Der Laden hat morgens nicht aufgemacht. Brötchen beim benachbarten Spar gekauft. Dann wurde es auch zeitlich knapp, da wir bis 11 Uhr den Platz freimachen mussten.
    Petra hatte eine telefonische Zusage vom Mini Camping in Koudekerke. Das Womo dort abgestellt. Einen Platz sollten wir erst um 14:30 bekommen.
    Mit dem Fahrrad eine 23km lange Tour gemacht um dann endlich unseren Platz auf einer großen grünen Wiese zu beziehen. Im Supermarkt noch Brot eingekauft und lecker Eis gegessen, bevor es dann bei schönem warmen Wetter in 10 Min Fahrradfahrt zum Strand ging. Bisschen geschwommen bei Hochwasser und relaxed.
    Abend kam Skotti zum Einsatz. Würstchen, 2 gefrorenen Filetsteaks und das leckere Grillgemüse. Nach dem Abwasch ließ das heftige Gewitter nicht lange auf sich warten, das bis spät Nachts aktiv war.
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  • 48 km Fahrradtour

    September 8, 2024 in the Netherlands ⋅ 🌬 17 °C

    Heute ist es etwas kühler und windiger als gestern. Trotzdem rafften wir uns auf für eine größere Fahrradtour.
    Es ging über Middelburg weiter nach Veere. Auch dieser schöne Ort hat und vom Hocker gehauen. Viele schöne Häuser, einen herausgeputzten Ortskern und eine sehenswerte Hafenpromenade. An den neuen Matjes kamen wir nicht dran vorbei.
    Der Weg weiter nach Domburg führte auf toll ausgebauten Fahrradstraßen und abwechslungsreicher Natur der Dünen Küste entlang. Hinter Domburg ging es einige Kilometer auf dem Deich entlang und der auffrischen Wind bließ direkt von vorne. Trotzdem fuhren wir nicht den direkten Weg, sondern weiter entlang der Küste über Westkapelle bis nach Dishoek. Von da aus waren es dann nur noch 2 Kilometer bis zu unserem Bauernhof. Den Abend ließen wir mit Knofi Garnelen und Spaghetti Bolognese ausklingen...ess für ein herrlicher Tag!
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  • Frankreich, Étaples

    September 9, 2024 in France ⋅ 🌬 18 °C

    Heute morgen ging es weiter.
    Schnell noch eben im angrenzenden Supermarkt bisschen eingekauft, den Tank für 1,62€ gefüllt und dann ging es erst mal durch den 6km langen Westerscheldetunnel für 5€ Maut Richtung Belgien. Hier lief alles wieder reibungslos, so dass wir gegen 13 Uhr schon in Frankreich waren.
    Bei Calais erhaschten wir einen Blick rüber zur englischen Küste. Bei Boulogne-sur-Mer verließen wir die nun mautpflichtige Autobahn und fuhren parallel dazu durch die Ortschaften bis E'taples. Hier folgten wir einem Stellplatz Symbol des Navis und erreichten so Le Torquet, ein wunderschönes Naturreservat an der Mündung des Canche. Ein Spaziergang am Strand mit Seehunden und einer wunderbaren Dünenlandschaft rundeten den Stellplatz für 16€ ab.
    Mit dem Fahrrad ging es dann noch zum 6km entfernten Ort.
    Der angebotene Fisch machte bereits Lust auf die kommenden Tage hier an der Küste.
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  • Le Tréport bei Dauerregen

    September 10, 2024 in France ⋅ 🌬 16 °C

    Nach einer angenehmen ruhigen Nacht und dem obligatorisch guten Frühstück sind wir um 10 Uhr weitergefahren. Das Wetter war windig und dann kam auch der Regen dazu. Ziel ist Le Tréport. Ein Stellplatz auf Europas höchsten Kreidefelsen.
    Wir kamen um 11:50 Uhr auf dem Plateau an. 2 Stellplätze zur Auswahl. Der 1. für 8€ unbefestigt und ohne Strom, der hintere asphaltiert mit Strom für 11€. Die Entscheidung ist schnell gefallen. Das Wetter sollte eigentlich nachmittags besser werden, das Gegenteil war der Fall. Wir waren zum Glück relativ wetterfest angezogen und sind mir der 4 spurigen, kostenlosen Standseilbahn in den Ort runtergefahren. Allein das war schon der Besuch wert. Der Ort wirkte durch die bunten Fassaden der Strandhäuser, eingerahmt von den 100m hohen Kalkwänden und dem endlosen groben Kiesstrand sehr imposant.
    Leider wurde es mit dem Regen immer schlimmer. Wir tranken für 8,40 € zwei Cappuccino und kaufen 10 große Crevetten für 7,50€. Das Baguette sollte das Abendessen abrunden. Wir genossen einen schönen kulinarischen Abend bei Dauerregen und rackeldem Wohnmobil.
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt...morgen soll die Sonne wieder scheinen;-)
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  • Villers-sur-mer

    September 11, 2024 in France ⋅ 🌬 16 °C

    Ziel des heutigen Tages sollte Étretat mit seiner beeindruckenden Felsküste sein. Es kam allerdings anders.
    Nach einer Irrfahrt auf der Suche nach geeigneter Abstellmöglichkeit sind wir nicht fündig geworden. Entnervt haben wir den Plan aufgegeben und sind weiter entlang der Küste gefahren. Ein kurzer Stop an der herrlichen Steilküste tat uns gut. Allerdings existiert der im Navi angezeigte Stellplatz nicht. Nach einem Eis ging es dann doch entlang Le Havres und über die beeindruckende Ponte de NormandieRead more

  • Villers-sur-mer

    September 11, 2024 in France ⋅ 🌬 15 °C

    Nach einer stürmischen und regnerischen Nacht wurden wir bei lockerer Bewölkung wach. Geplant war es, die Küste von Étretat zu besuchen. Allerdings gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Stellplatz schwierig. Nach einer etliche Kilometer lange Irrfahrt beschlossen wir diese Sehenswürdigkeit abzuhaken. Stattdessen ging es weiter entlang der Küste in Richtung Le Havre. An dem Badeort Saint-Jouin-Bruneval zeigte das Navi einen Stellplatz der aber nicht mehr existierte. Trotzdem genossen wir die Sonne, Wellen und Steilküste bei einem Eis. Dann ging's weiter um Le Havre und der beeindruckenden Ponte de Normandie über die Seine. Das angepriesen Örtchen Honfleur sollte es werden. Das Navi führte uns zum Stellplatz gegenüber des Ortes. Der Anblick von hunderten dichtgedränkten Fahrzeugen ließ uns schnell reißaus nehmen. Wir fuhren jetzt direkt weiter direkt an der Küste mit dem Blick über das Seine Delta mit den Hafenanlagen von Le Havre auf der anderen Seite. Wir folgten der recht schmalen Straße und kamen durch modäne Orte mit prächtigen Gebäuden. Einen Stellplatz mit noch einer freien Stellplätze fanden wir dann in Viller-sur-.mer. Wir fuhren mit dem Fahrrad in den Ort und haben in einem kleinen Lokal gegessen.Read more

  • D- Day am Ort des Geschehens

    September 12, 2024 in France ⋅ ⛅ 14 °C

    Ruhige Nacht ohne ruckelndes Wohnmobil und es war trocken. Petra hat frisches Baguette und Gebäck zum Nachmittag eingekauft.
    Um 10 Uhr sind wir losgekomnen. Schnell noch entsorgt und dann sollte es direkt auf der Küstenstrasse durch die ganzen Badeorte westlich weitergehen.
    Der erste Stop war dann schon in Dives-sur-mer. Wir stellten das Womo ab und machten einen Spaziergang entlang des Yachthafens Guillaume und über den Fluss Dives zum Strand. Die Strandsegler waren schon am Start.
    Weiter ging es bin zum Supermarkt; Fisch (Doradenfilet), Crevetten, Käse und Salat.
    Langsam verdichteten sich die Anzeichen, dass wir den historischen Kriegsschauplätzen näher kamen. Wir hielten an der Gedenkstätte in Arromanches-les-Bains am sogenannten Gold Beach oben auf dem Plateau.
    Nach dem Kaffeetrinken besuchten wir die Gedenkstätten und schauten uns den Film im 360 Grad Kino an. Ein sehr bewegendes Erlebnis.
    Dann noch einen Spaziergang runter zum Ort
    Anschließend machten wir es uns im Womo gemütlich.
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  • Behind D-Day

    September 13, 2024 in France ⋅ ☀️ 15 °C

    Bei 13 Grad heute morgen aufgewacht. Kein Baguette Service, da mussten die Reste herhalten. Das letzte Graubrot aus Holland und Schwarzbrot von zu Hause.
    Es sollte nach Barfleur auf den Campingplatz gehen. Vorher sollte noch eine Cidre Station gemacht werden. Petra entschied sich für Bernhard Lebrec in Engelsqueville la Percée. Ein alter urigen Hof mit sehr freundlichen Inhabern. Bernhard ließ uns einige Cidres durchkosten und erzählte dabei von der schrecklichen Vergangenheit und den daraus entstandenen Kontakten zu noch lebenden Befreiungssoldaten.
    Wir entschieden uns für 2 Flaschen eines sehr schmackhaften Aperitifs aus Cidere und Calvados, 2 Cidre trocken und 2 Cidre lieblich sowie 3 Liter Apfelsaft.
    Obendrein gab es von Bernard noch Reisetipps.
    Somit entschieden wir uns noch vor Barfleur in Saint Vaast-la-Hougue einen Campingplatz anzufahren.
    "La Galouetta Camping Manche" sollte es werden.
    Wir bekamen einen schönen sonnigen Platz und richteten uns ein. Mit dem Fahrrad noch eine Runde um den Hafen und durch den Ort. Das Schwimmbad wollten wir auch noch testen und es hat sich gelohnt.
    Der weitere Test des Abends galt unserem Skotti. Hier sollte heute der Pizzastein eingeweiht werden.
    Der mitgebrachte fertige Rollteig und die geschnippelten Zutaten von Petra bildeten die Basis. Skotti veredelte das Ganze hervorragend auf dem gut temperierten Backstein. Es war ein Genuss.
    Den sehr außergewöhnlichen Sonnenuntergang sahen wir dann nur noch vom Womo aus.
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  • Samstag ist Markt Tag

    September 14, 2024 in France ⋅ ☁️ 11 °C

    Die bisher kälteste Nacht ..4 Grad. Da musste tatsächlich die Heizung morgens angestellt werden.
    Nach dem Frühstück wurde es aber ruckzuck angenehm und die Sonne schien. Wir hatten bis 12 Uhr zeit um den Platz zu verlassen. Da heute der Markt war, nutzten wir die Stunde um dem dem Fahrrad in den Ort zu fahren und uns das Treiben vor Ort anzugucken.
    Es sollte sich lohnen. Viele tolle Marktstände. Uns hatte es besonders die riesige Paella Pfanne angetan. Für 9€ gab es eine große Portion nit Garnelen, Kalamari, Muscheln und einem Hähnchenbein. eingeschweißt sollte das unser Abendessen werden...wo, das war uns allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Um 11 Uhr waren wir wieder auf dem Campingplatz und machten uns schnell abfahrbereit. Wasser haben wir 100l getankt, Batterie war geladen, somit können wir wieder bequem autark stehen.
    Um 11:55 Uhr passierten wir die Schranke.
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  • Barfleur

    September 14, 2024 in France ⋅ ⛅ 15 °C

    Barfleur wollten wir uns unbedingt noch ansehen. Wir fanden einen ruhig gelegenen Parkplatz unweit des Hafens. Auch hier war Markt ähnlich wie in Saint-Vaast-la-Hougue.
    Wir schlenderten den Hafen und schöne Seitenstraße entlang. Eine wunderschöne Stadt . Um 14 Uhr fuhren wir weiter mit dem Ziel, den westlichsten Zipfel der Normandie zu erreichen.Read more

  • Traumplatz vom Feinsten

    September 14, 2024 in France ⋅ 🌙 15 °C

    Von Barfleur aus war das Ziel die Bucht von Catehaut in 55km. Beeindruckend war die Hafenstadt Cherbourg. Hier fuhren wir noch einen Supermarkt an, um uns mit Brot Crevetten und Kuchen einzudecken. Dir Stadt schien riesig zu sein, doch die Straßenführung war vorbildlich. Wir kamen ohne Staus und Verfahrer durch die Stadt gut durch.
    Dann wurde es wieder schöner, je Dichter wir unserem Ziel kamen. Die Straßen wurden enger und die Ortschaften schöner.
    Dann erreichten wir den im Navi angezeigten Stellplatz. Ein Parkstreifen, direkt amKiesstrand einer malerischen Bucht. Das Wasser lud zum Baden ein, was wir auch als erstes machten. Kaffeetrinken, den leckeren geschichteten Apfelkuchen dazu und dann auf zu einer 1 1/2 stündigen Strandwanderung. Danach kosteten wir ein 2. Mal den tollen Badeort aus.
    Ein großartiger Stellplatz, um unsere Leckereien bei bestem Panorama und tollem Sonnenuntergang genießen konnten konnten.
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  • Strandspaziergang

    September 15, 2024 in France ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Abschied fiel uns sichtlich schwer. Aber einmal noch in das herrliche Wasser bei 17 Grad Wassertemperatur musste noch sein.
    Wir fuhren nun die Südseite der Normandie in Richting St Malo. Es folgten langlebigen Buchten langer Sandstrände.
    Wir fuhren nach Le Fortin ab. Stellten das Womo auf dem Parkplatz ab und haben 2 Stunden lang einen herrlichen Strandspaziergang von 7,3 km gemacht. Da wir hierher nur 35 km zurückgelegt haben, wollten wir schon noch bißchen Strecke machen.
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  • Sunset über Jersey

    September 15, 2024 in France ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir hatten uns diverse Stellplätze auf der App und in Realität angesehen. Bisher hat uns nichts davon überzeugt.
    Letztendlich sind wir in Gauville-sur-mer fündig geworden.
    Entlang der Promenade bestimmt 50 Womos mit Meerblick. Wir hatten Glück und konnten noch den letzten freien Platz ergattern.
    Erst mal Kaffeetrinken. Petra ist eine Runde Fahrrad gefahren und ich bin noch für ein Stündchen in den Alkoven gekrabbelt.
    Heute sollte wieder gegrillt werden. Wir hatten noch ein großes Steak in der Kühlung . Dazu Salat und das mittlerweile obligatorische Grillgemüse ließen auf ein kulinarischen Abend hoffen.
    Petra hat geschnippelt und ich habe den Skotti klargemacht. Das ganze begleitet mit tiefer stehenden Sonnenstand und nach dem Essen als Krönung der Sonnenuntergang über Jersey.
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  • Le Mont-Saint-Michel

    September 16, 2024 in France ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute stand ein Highlight des Urlaubs auf dem Programm.
    Leider war es bedeckt, als wir losfuhren. Unterwegs noch für 1,51 € getankt und Crevetten für den Abend gekauft.
    Petra hatte schon einen kostenfreien Parkplatz rausgesucht. Es war noch reichlich Platz, als wie ankamen. Die Fahrräder angeschnallt und los. Anfangs ein gut präparierten Fahrradweg, der nach 2km deutlich unkomfortabler wurde; aber er führte durch die schöne Natur und nicht entlang der Straße. Und immer den Saint Michel zu unserer Rechten.
    Wir fuhren nach 5km die Straße direkt zum Berg. Hier strömten üblicherweise die Menschen. Dies war heute aber überschaubar. Wahrscheinlich aufgrund des Montags und des bedeckten Wetters.
    Wir hatten Niedrigwasser und so gingen wir in etwa 1/3 der Insel außen herum und fotografierten, was das Zeug hielt.
    Der anfangs vermutete kostenpflichtige Zutritt, war dann doch frei: wie gut, dass wir nochmal geschaut haben.
    Also ging es jetzt rein in das quirlige Treiben und wir bekamen noch eine andere Perspektive geboten.
    Zurück machten wir noch einen Stopp an einer Creperie.
    Mittlerweile ist auch die Sonne rausgekommen. Wir entschieden uns aber weiter zufahren und uns dadurch einen Sonnenuntergang mit dem Saint Michel entgehen zu lassen.
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  • Saint-Benoit-des-Ondes

    September 16, 2024 in France ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir wollten wieder dichter am Wasser stehen. Hier in Saint-Benoit-des-Ondes fanden eir einen günstigen Platz auf Asphalt und mit Entsorgungsstation für 9€ vor. Es waren noch 3 Plätze frei, die nach uns schnell belegt wurden.
    Nun waren wir in der Hochburg der Austernfischerei. Das wollten wir auch gleich testen. Der erste Fischladen am Platz platzierte die verschiedenen Austernsorten schon als Auslage vor dem Geschäft. Drinnen lockte wieder eine Paella. Das Menü für heute Abend stand also. Vorspeise 6 Austern für 3€ 12 Crevetten für 1,58€ und als Hauptgericht Psella für 22€/kg. Anschließend noch Makrelen Mouse und Camembert.
    Leben wir Gott in Frankreich 😀
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  • Cancale

    September 17, 2024 in France ⋅ 🌬 17 °C

    Cancale ist die Hochburg der Austernzucht. Petra wollte aufgrund gelesener Kriminalromane dort hin. Wir fuhren für unsere Verhältnisse recht spät los. Aber es waren ja nur 10km zu fahren. Wir steuerten direkt auf einen Parkplatz oberhalb des Ortes zu. In 5 Minuten waren wir unten am Hafen. Es war ablaufenden Wasser und die Boote lagen schon trocken.
    Am Hafen schienen einige Marktstände aufzuhaben. Aber es waren keine Markt- sondern Austern Verkaufsstände. Als wir um die Ecke schauten, wurde ein Schuh draus. Hier lagen die Zuchtfelder der Austernfischer. Und an den Ständen wurden die Austern geöffnet und den Kunden auf Tellern kredenzt. 12 Stück für 13 Euro. Wir hatten üppig gefrühstückt und ich hatte noch keinen Appetit auf Austern.
    Das sollte anders werden, nachdem wir uns auf einen Rundwanderweg entlang der Küste aufgemacht haben. Traumhaft schöne Ausblicke hatten wir während der 1 1/2 Stunden genossen und sind nach 5 Kilometern wieder am Hafen angekommen.
    Nun passten auch 6 Austern und ein Glas Wein. Wir haben uns auf die Hafenmauer gesetzt und wie zig andere auch die Austernschalen in de Hafen geworfen.Tonnen dieser Muschelschalen lagen bereits dort. Wir genossen diese einmalige Atmosphäre sehr und freuen uns jetzt schon auf das nächste Mal
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  • Saint-Briac-sur-mer

    September 17, 2024 in France ⋅ 🌬 19 °C

    Wir fuhren in etwa gegen 15 Uhr weiter und waren auf der Suche nach einen geeigneten Stellplatz. Möglichst noch vor Saint-Malo. Die Strandparkplätze waren immer nur als Tagesparkplätze ausgewiesen und die Campingplätze gefielen uns nicht. So kamen wir immer weiter nach Saint- Malo hinein und steuerten einen Campingplatz in Traumlage direkt am Hafen an. Die Anfahrt war schon herausfordernd und die Blicke die wir erhaschten, waren atemberaubend. Leider wurde uns der Zugang verweigert 😞
    Beim nächsten Mal wollen wir unbedingt auf diesen Campingplatz.
    Wir wurden auf einen anderen Platz verwiesen, der wohl noch freie Plätze haben sollte. Die Fahrt dorthin war ebenso abenteuerlich wie die Hinfahrt. Dazu kam noch ein dicker Stau vor der Pont du Frémur.
    Der Platz sagte uns ebenfalls nicht zu. So ging es noch ein zweimal, als wir dann schon von einem belegten Campingplatz an Camping Le Petit Voilier verwiesen wurden.
    Hier kamen wir noch kurz vor Toreschluß an und erhielten die Platz Nr. 13 auf einen schönen parzelierten Platz.
    Wir freuen uns auf eine leckere Skotti Pizza. Hierfür ist Petra dann noch schnell mit dem Fahrrad in den Ort gefahren, da noch Tomaten fehlten. Somit haben wir den etwas turbulenten Nachmittag doch noch mit leckerer Pizza beenden können.
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  • Cap Fréhel

    September 18, 2024 in France ⋅ 🌬 19 °C

    Heute morgen war es bedeckt. Wir mussten unbedingt wieder Wasser bunkern. Dies gestaltete sich etwas schwierig. Der Wasserdruck war so gering, dass die Kanne bestimmt 4 Minuten brauchte.
    Um 11 Uhr waren wir jedenfalls abfahrbereit. Petra zahlte noch 20€ Platzgebühr und dann ging es nur 30 km bis zu einem Stellplatz am Cap Fréhel. Plévenon heißt der Ort, der einen sehr schönen Womoplatz bereit stellt. Eigentlich für 3,50€, da aber der Automat "out of order" war, stehen wir kostenfrei.
    Mit dem Fahrrad waren es noch 3 km bis zum Parkplatz am Leuchtturm Cap Frehel.
    Es war sehr windig, aber es lukte schon ab und zu die Sonne durch die Wolken. Bis zum Leuchtturm waren es nur 500m und wir genossen die tolle Kulisse hoch über den Klippen.
    Dann gingen wir noch entlang des Küstenwanderwegs. Im diesigen Licht konnte man das Fort la Latte am Ende der Bucht liegen sehen.
    Der schöne Wanderweg hat und so gut gefallen, dass wir kurzerhand beschlossen, zum Fort weiter zu wandern.
    Eine Wanderung, die sich lohnen sollte. Der Weg war schön zu gehen und die Ausblicke waren großartig.
    Nach 2 Stunden und 6 km Wanderweg sind wir dort angekommen. Von einer kostenpflichtigen Besichtigung (7,80€) haben wir abgesehen, denn wir mußten ja die gleiche Strecke wieder zurück laufen; laut Hinweisschild in 1 1/4 Std für 4,2 Kilometer.
    Wir waren nach einer Stunde wieder am Parkplatz und sind insgesamt 11km gewandert.
    Am Parkplatz gab es noch ein leckeres Eis und dann mit Rückenwind die 3 Kilometer zurück zum Womo.
    Morgens hatten wir ein Stück Zwetschgenkuchen rausgenommen. Das war genau das Richtige.
    Ausruhen war aber nicht. Da in 2,2 km eine schöne Sandbucht lag. Wir packten die Badesachen ein und fuhren querfeldein zum Strand. Dabei durquerten wir noch den wunderschön gelegenen Campingplatz "Camping du Cap Fréhel".
    Das Wasser war großartig mit hohen Wellen. Es war das Sahnehäubchen auf dem wunderschönen Tag.
    Zuhause gab es dann noch eine Portion Paella und der Heringsmann klopfte an der Tür, so wie es der Reiseführer schon beschrieben hatte. Sehr zur Freude von Petra, die das Geschäftsmodel hervorragend fand. Eine Packung 6€ und 2 Packungen 10€. Wir ließen uns auf die 2. Variante ein und haben eine Packung noch gleich unserem Abendessen angehängt.
    Es war wieder ein ganz toller Tag, der so vorab nicht absehbar war.
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  • Camping Panorama du Rohou

    September 19, 2024 in France ⋅ 🌬 20 °C

    Um 10 Uhr ging es heute morgen weiter. Zum Frühstück hatte Petra wieder beim Bäcker frisches Baguette, Croissants und Himbeertörtchen für den Nachmittags eingekauft.
    Wir entsorgten auf dem Platz und wollten entlang der Küstenstrasse das Cap Fréhel verlassen. Eine Baustelle auf der D117 brachte uns ein wenig aus dem Konzept. Nach einigen Versuchen den richtigen Weg zu finden, gelangen wir dann endlich auf die D34 und fuhren entlang der Küste. Leider war es heute sehr diesig und auch der Wind wehte heftig.
    In Bicnic machten wir den ersten Stopp. Am Ortseingang war ein Womoparkplatz, von dem man zu Fuß schnell den Hafen erreichen konnte. Hier sahen wir uns ein wenig um, aßen noch einen Crep und Petra ein Gallete. Dann wollten wir eigentlich den kleinen Küstenweg "Circuit des Falsises (D54)" fahren. Aber wir fanden nicht den richtigen Einstieg. Wir erreichten 2 Punkte des Weges. Zuerst war es Plage du Palus, ein abseits gelegener Ort . Hier stellten wir fest, dass wir in die verkehrte Richtung fuhren. Dann fuhren wir wieder ein Stück zurück und fuhren den Weg bis Kerouziel. Hier endete die Straße an einem Parkplatz mit schöner Aussicht. Wir genossen die Himbeertörtchen und beschlossen nun auf direktem Weg nach L' Arcquest zu fahren. Wir steuerten gleich den dortigen Campingplatz an.
    Wir wurden freundlich auf deutsch empfangen und bekamen einen Platz mit Meerblick. Wir waren begeistert; inbesondere da uns noch der Food Truck für 17:30 Uhr angekündigt wurde. Wir aßen Fish and Chips, tranken ein Glas Rosé und freuten uns, wieder einen schönen Platz gefunden zu haben. Hier kostet die Nacht 18 € ohne Strom.
    Morgen soll es zur
    0Île de Bréhat gehen. Da werden wir wohl gleich 2 Nächte hier bleiben
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  • Île de Bréhat

    September 20, 2024 in France ⋅ 🌬 18 °C

    Heute gingen wir an, weswegen wir diesen Platz gewählt haben...Die Überfahrt zur Île de Bréhat.
    Hier konnten wir einen Schleichweg vom hochgelegenen Campingplatz runter zum Hafen nutzen.
    Es war noch sehr frisch, windig und bedeckt heute morgen.
    Wir zogen uns mit Fließ und Regenjacke an.
    Auf der Insel schien aber ein anderes Klima zu herrschen. Die Insel teilt sich in die Nord und die Südinsel. Wir haben tatsächlich beide Inselteile umrundet und sind in 4 Stunden 15 km gewandert.
    Ein Paradies an Architektur und Flora.
    Leider hatten wir Niedrigwasser, so dass auf den Bildern das Wasser fehlt, dass normalerweise die Buchten füllt. Auch die Abfahrt von der Insel wurde durch die Tide erst ab 17 Uhr wieder möglich.
    Wir tranken am Hafen noch ein großes leckeres bretonisches Bier und genossen die Abendsonne, bevor es dann um 17:30 Uhr wieder zurück ging.
    Heute war ein Foodtruck mit Hähnchen am Platz. Wir bestellen eins für 19 Uhr...super lecker.
    Wieder ein besonderes schöner Tag in der Bretagne.
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  • Trégastel, die Gezeiten spüren

    September 21, 2024 in France ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute ging es weiter. In der Nacht gab es noch heftige Gewitter und Regen, aber morgens war wieder alles gut.
    Wir fuhren um 10 Uhr weiter entlang der Côte Granit Rose. Wir haben einen Stellplatz ca. 25 km weiter in Saint-Laurant angeklickt. Wir fuhren dabei durch Kerbos, dem Ort, in dem Petra vor ca. 45 Jahren mit der Familie Urlaub gemacht hat. Der Stellplatz für 4 Womos war nett, aber noch nichts für diese Zeit.
    Es ging weiter nach Trégastel. Unterwegs noch einen Tankstopp gemacht und Petra war noch Austern und Crevetten einkaufen.
    Wir schauten uns in Trégastel 2 Campingplätze an, entschieden uns dann aber doch für das stehen in der ersten Reihe direkt am Wasser. Das Wasser lief noch 1 1/2 Std ab. Trotzdem liefen wir dem Wasser hinterher und konnten noch richtig schwimmen. Das Wasser war aber bestimmt 2 Grad kälter als bisher gewohnt. Es war beeindruckend, mit welcher Geschwindigkeit das Wasser abfloß. 1 Stunde später lag unser Badeplatz komplett trocken. Es zog ein Gewitter an uns vorbei. Die Einheimischen kamen in Scharen um dem bretonischen Volkssport des Wattfischen nachzugehen.
    Gesammelt wird alles, was mit dem Netz gefischt oder ausgegraben wird. Wir mischten uns darunter und waren dabei, als ein Mann einen jungen Homard bleu gefangen hat. Ein extrem seltener Fang. Ein paar Fotos und das Tier wurde wieder in seine Höhle entlassen. Die Mindestgrößen sind strikt einzuhalten. Wir würden gerne hier stehen bleiben, um dem schnell steigendem Wasserpegel weiter zuzusehen. Allerdings ist das Übernachten ausdrücklich verboten auf diesem Parkplatz.
    Wir entschieden uns zu einem gebührenfreie Stellplatz 6 km landeinwärts zu fahren. Dieser liegt unmittelbar am Planetarium und dem großen Radom in Notérigou. Der Platz machten einen sehr guten Eindruck und Platz fanden wir auch.
    Wir richteten uns auf einen gemütlichen Abend ein. Austern, Crevetten und der 2 Heringstopf vom Heringsmann musste auch gegessen werden.
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  • Roscoff

    September 22, 2024 in France ⋅ ☁️ 16 °C

    Es hat nachts geregnet und es regnete morgens immer noch. Da dreht man sich gerne noch einmal im Alkoven um und ehe wir uns versahen zeigte die Uhr 9:30 Uhr. Trotz des späten zupotte kommen waren wir um 11 Uhr abfahrbereit. Es sollte 55km weiter nach Roscoff gehen. Da an Baden nicht zu denken war, stellten wir uns auf Sightseeing ein.
    Wir parkten ca. 1 km abseits der Altstadt am Straßenrand und fuhren mit dem Fahrrad erst zum großen Fährhafen und anschließend in die Altstadt, wo wir die Räder abstellen und zu Fuß die schöne historische Stadt in Augenschein nahmen. Auch ein Gang der langem Seebrücke haben wir gemacht. Dann wurde es auch wettertechnisch etwas besser und die Sonne ließ sich ab und an blicken.
    Wir bestaunen den Église Notre-Dame de Croatz Batz, kauften Leckereien und aßen Crepe und Galette und fuhren dann ein paar Kilometer weiter , um wieder mit dem Womo am Wasser stehen zu können.
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