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Japan 2026

Tokyo, Kyoto Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    1. Juli 2026
  • 1. Tag - Ankunft in Tokyo

    2. Juli in Japan ⋅ ☁️ 22 °C

    Von Wien aus hatten wir einen Direktflug nach Tokyo Narita - fast zwölf Stunden hat’s gedauert. Sogar ein bisschen schlafen konnten wir, obwohl der Flug zum Teil sehr turbulent war.
    Es hat ein bisschen gedauert, bis wir die Zollformalitäten erledigt waren - Visit Japan Web hat uns schmählich im Stich gelassen, sodass wir alles nochmal händisch ausfüllen mussten…
    Danach hat uns ein Taxi abgeholt und zu „unserem“ Appartement in Shibuya gebracht. Und den Stadtteil haben wir heute auch gleich erkundet. Zu Fuß sind wir zur berühmten Shibuya-Crossing gegangen und von dort mit der U-Bahn zum Meiji-Schrein gefahren. Eine ganz andere Welt! Ein Wald mit riesigen Bäumen umgibt den Schrein. Es war richtig märchenhaft…
    Danach zu Fuß zurück zur Shibuya-Crossing - am Weg sind wir über einen Night-Market spaziert und haben richtig gute Kleinigkeiten gegessen.
    Auf der riesigen Kreuzung konnten wir uns kaum sattsehen an den Menschenmengen, die alle gleichzeitig über die Kreuzung gehen und dabei lustige Fotos machen.
    Jetzt sind wir alle müde und fallen ins Bett.
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  • 2. Tag - Tokyo Naturkundemuseum und SkyTree

    3. Juli in Japan ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir haben lange geschlafen 😋
    Nach dem Frühstück sind wir dann nach Ueno aufgebrochen, wo wir zuerst ins Museum für Natur und Wissenschaft gegangen sind. Die haben eine unglaublich coole Biodiverstätsausstellung!
    Den Zoo haben wir dann nur von außen angeschaut - da waren einfach zu viele Menschen. Dafür haben wir uns den ältesten Buddhistischen Tempel Tokyos angeschaut: den Sensō-ji Tempel. Und uns den zweitenStempel für unser Goshuinchō geholt 😊

    Über eine super schön dekorierte Straße sind dann zum Tokyo Skytree gegangen. Mit dem Turbolift sind wir zuerst auf die erste Aussichtsplattform auf 350m und anschließend nochmal 100m hinauf gefahren. Die Aussicht war der Hammer! Tokyo so weit das Auge reicht!

    Bis zum Sonnenuntergang haben wir’s aber nicht mehr ausgehalten - also haben wir uns Ramen gegönnt 🍜

    Am Heimweg haben wir uns noch Shinjuku angeschaut - und uns in dem Labyrinth verirrt … jetzt ist es fast Mitternacht und wir sind todmüde … 😴
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  • 3. Tag - Ueno (上野) und Akihabara (秋葉原)

    4. Juli in Japan ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute haben wir einen recht gemütlichen Tag eingelegt: im Ueno-Park spazieren (gleich mehrere Schreine besucht, darunter einen Inari-Schrein 😍), uns über den Ameyoko- Markt treiben lassen und am Shinobazu-Pond die Lotus-Blüten bewundert, bevor wir ins Akehibara-Viertel gegangen sind. Unterwegs haben wir noch in einen winzigen Ramen-Restaurant (Tsuijta Kanda Suehirocho) Halt gemacht. In Akihabara sind Miri, Konsti und Gerd ein kleines bissi eskaliert und haben ein paar Manga, T-Shirts und anderen Merch gekauft 🥰
    Zum Schluss haben wir noch Shibuya Crossing besucht - am Samstag Abend ist nochmal um einiges mehr los 😱
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  • 4. Tag - Umzug nach Kyoto (京都市)

    5. Juli in Japan ⋅ 🌧 25 °C

    Heute mussten wir „unser“ Apartment räumen und waren deshalb schon recht früh wach (die Nacht war ziemlich kurz, ein Nachbar hat mitten in der Nacht laut fern gesehen und heim geschrien…).
    Die Kinder wollten unbedingt noch in Shibuya zum Floor B5 - einem wichtigen Schauplatz aus Jujutsu Kaisen. Von dort aus sind wir zur Tokyo Station gefahren und haben dort eine Runde um den Kaiserpalast gedreht, bevor wir mit dem Shinkansen nach Kyoto gefahren sind. Für Abfahrt war ein bisschen abenteuerlich : wir haben unser Gepäck gestern per Botendienst zum Hotel in Kyoto geschickt und die restlichen Dinge in den Wanderrucksack gepackt. Den haben wir in einem coin locker am Bahnhof eingesperrt, damit wir nicht den ganzen Tag damit herum laufen müssen. Die wiederzufinden war fast nicht so einfach!
    Der Shinkansen war dann aber echt beeindruckend; sehr großzügige Sitzreihen, kaum ruckeln beim Fahren und Spitzengeschwindigkeit von 298 km/h 😲
    Nach nur zwei Stunden und fünfzehn Minuten waren wir in Kyoto. Und einem Abendessen haben wir im Hotel eincheckt - wo unser Gepäck schon auf gewartet hat 😊
    Hier haben wir zwei Zimmer mit je einem (Doppel-)Bett, aber ohne Kasten fürs Gewand 😂
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  • 5. Tag - Fushimi Inari-Taisha (伏見稲荷大社)

    6. Juli in Japan ⋅ 🌧 23 °C

    Heute waren wir - trotz anhaltenden Nieselregens - am Inariyama. Auf ihm steht der Hauptschrein etwa eines Drittels aller Inari-Schreine in Japan: der Fushimi Inari-Taisha. Berühmt sind Berg und Tempel wegen der vielen tausend orange-roten Torii, die den Weg bis zum Gipfel säumen.
    Natürlich waren wir nicht die einzigen, die das sehen wollten - tausende Touristen haben sich mit uns den Weg durch die Torii gequetscht. An einem der vielen Scheine, die am Weg liegen, haben wir dann aber einen Pfad entdeckt, der in den Wald führt (und nicht abgesperrt war). Schon nach wenigen Metern waren wir allein - in einem Bambuswald!! Ganz gemütlich hat sich der Weg um den Berg und nach oben gewunden, immer wieder haben wir Schreine entdeckt, viele mit Kitsune als Wächter. Erst ganz oben sind wir wieder auf andere Touristen gestoßen. Und am Weg nach unten hatten wir die Torii oft für uns allein 🥰

    Zurück im Hotel haben wir uns trockene Sachen angezogen und sind in den Waschsalon ein paar Häuser weiter gegangen. Danach Abendessen in einem kleinen authentischen Restaurant: dreierlei Vorspeise (Nudeln mit Fischrogen, in Sojasauce marinierte Wachteleier und eingelegte Lotuswurzeln), verschiedene Spießchen (Yakitori) und als Nachspeise Matcha-Eis und Baumkuchen.

    Ein rundum schöner Tag!
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  • 6. Tag - Nara: Kasuga Taisha (春日大社)

    7. Juli in Japan ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir haben den Tag in Nara verbracht - dort, wo sich die Sika-Hirsche füttern lassen. Tatsächlich fordern die Tiere ziemlich vehement ihre Kekse ein und können richtig ungemütlich werden, wenn man entweder nicht schnell genug ist, oder gar keine Leckerli hat … je weiter man allerdings vom „Eingangsbereich“ weg kommt, desto ruhiger und friedlicher werden die Hirsche.

    Wir haben aber bist nur Hirsche gefüttert, sondern sind zum Schrein Kasuga Taisha gegangen, der vermutlich am Beginn des 8. Jahrhunderts errichtet wurde. Der Weg führt durch den Wald, der seit 1998 UNESCO Welterbe ist und ist gesäumt von tausenden steinernen Laternen. Auch im Schrein findet man Laternen aus Bronze. Ein absolutes Highlight war ein völlig abgedunkelter Raum, in dem solche Laternen entzündet waren - einfach magisch!

    Am Weg zurück haben wir die riesige Buddha-Statue im Todai-ji Schrein gesucht, waren aber zu spät dran. Nach einem Abendessen in einem Ramen-Restaurant haben wir den Heimweg angetreten.
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  • 7. Tag - Nara: Todai-ji Tempel (東大寺)

    8. Juli in Japan ⋅ ☁️ 29 °C

    Der riesige Buddha hat uns nicht losgelassen - also sind wir an Konstis Geburtstagwieder nach Nara gefahren und diesmal haben wir die Hirsche ausgelassen 😋
    Statt dessen haben wir den Todai-ji Tempel besucht. Die Haupthalle ist nicht nur die größte vollständig aus Holz gebaute Halle der Welt, sie beherbergt auch die größte Buddha-Statue der Welt - sie ist 15m hoch und ruht auf einem 3m hohen Sockel. Die Errichtung dieses Riesen ruiniert das Land mit des 8. Jahres beinahe. Beeindruckend ist er heute noch: bis zum Dach des hölzernen Tempels reicht die Statue …

    Heute war es ziemlich schwül, wir haben nach dem Tempelbesuch Zuflucht im Wald gefunden.

    Auf dem Weg sind wir über ein abgelegenes Geschäft gestolpert, in dem Schreibutensilien verkauft werden. Der Besitzer ist ein Kaligraphie-Meister, der seit 60 Jahren sein Handwerk ausübt. Er hat uns verschiedene Schriftzeichen gezeigt und uns nachzeichnen lassen. Was neu ihn so leicht und fließend ausgesehen hat, war echt schwierig! Miri hat sich voll ins allen am geschicktesten angestellt und sich noch ein Schreibset gekauft. Unsere Schreib-Übungen hat uns der Meister geschenkt 🥰

    und sind zur Nakamizuya Rest spaziert, die im Wald von Kasugayama liegt, einem Primärwald mit riesigen uralten Bäumen. Ein richtiger Zauberwald 🥰 lediglich die Warnschilder, die vor giftigen Schlangen oder Bären warnen, sind ein ganz kleines bisschen beunruhigend 😋
    Wir haben überlebt und waren im gleichen Restaurant wie gestern essen (so hat Miri auch ihren Regenschirm, den sie gestern vergessen hatte, wiederbekommen).
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  • 8. Tag - botanischer Garten in Kyoto

    9. Juli in Japan ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute waren wir im botanischen Garten. Was sich total unspektakulär anhört war ein super-schöner Ausflug!
    In verschiedenen Gärten kann man die verschiedenen Vertreter unterschiedlicher Pflanzengruppen ansehen: Kamelien, Hortensien, Bambus, Päonien, Iris und so viele mehr - sogar einen Rosengarten gibt es! Dazu einen Lotus-Teich mit rosa und weiß blühendem Lotus, einen großen Sakura-Garten oder einen garten im französischen Stil.
    Unser Highlight war aber das Gewächshaus - in sechs miteinander verbundenen Häusern kann man Pflanzen aus den unterschiedlichen tropischen und subtropischen Lebensräumen finden; den krönenden Abschluss bilden unzählige Orchideen.

    Eigentlich wollten wir danach noch den Kinkaku-jí Tempel besuchen, aber dafür war es schon zu spät. Statt dessen sind wir ein Stück richtig Gion spaziert, haben uns eine Kleinigkeit zu essen besorgt und das Kyoto Handicraft Centre angesehen , bevor wir mit dem Bus nach Hause gefahren sind.
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  • 9. Tag: Kiyomizu-dera (清水寺)

    10. Juli in Japan ⋅ ☀️ 29 °C

    Den heutigen Tag haben wir in und um Kiyomizu-dera (Tempel des reinen Wassers) verbracht. Berühmt ist er einerseits wegen seiner Terrassen: wer den Sprung von der 13m hohen Terrasse überlebt, hat einen Wunsch frei - allerdings ist diese Praxis seit 1872 verboten (angeblich überlebten über 80% den Sprung). Andererseits wegen des Otowa-Wasserfalls, der heute in drei Strahlen gefasst ist und aus dem man heiliges Wasser trinken kann.
    Auch hier sind viele, viele Menschen unterwegs, wie haben und daher einen (zwar etwas beschwerlichen, aber dafür wunderschönen) menschenleeren Pfad durch den Wald und auf den Gipfel des Shimizu-Yama (清水山), den Berg des reinen Wassers gesucht. Anschließend haben wir noch den Seikan-ji Tempel besucht, bevor wir über den Kamo-Fluss und den Nishiki-Markt zum Hotel zurück gegangen sind. Am Weg vom Markt zur U-Bahn hatten wie das riesige Glück, das Ende der Omukae-Chochin-Prozession (お迎え提灯) zu sehen.
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  • Heute hatten wir den Kinkaku-ji-Tempel am Programm. Er ist berühmt für den goldenen Tempel inmitten eines Teiches und für die umgebenden Gärten. Der Tempel wurde 1950 von einen Novizen in Brand gesteckt und fast vollständig vernichtet. Zwei Jahre später wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, der ganz drei Jahre in Anspruch nahm.
    Heute gehört der Tempel zum UNESCO Welterbe und wird von tausenden Touristen besucht.

    Vom ursprünglichen Flair ist nicht viel geblieben, wir wurden mit den Massen die Einbahnstraße durch den Garten geschoben. Zwischendurch kann man aus einiger Entfernung Münzen in kleine Steingefäße werfen - wenn man trifft erfüllt sich ein Wunsch - oder Souvenirs kaufen. Viel Zeit zum Anschauen ist da nicht geblieben. Reichlich enttäuscht waren wir 20 min später wieder draußen.

    Ganz in der Nähe befindet sich allerdings der Takeisao-Schrein. Er liegt mitten in einen Park auf einem Hügel. Außer ein paar Einheimischen und und hat dort niemand den Weg hingefunden. Der Mönch, den wir um ein Goshuin gebeten haben, war sehr freundlich und hat sich ein bisschen mit uns unterhalten.
    Als wir dann am Allerheiligsten gestanden sind, sind wir sogar Zeuge eines Shintō-Rituals geworden (fotografieren verboten, zusehen aber gerne gesehen).

    Anschließend haben wir den Fukuoka-Sendo besucht - das war eine wirklich tolle Erfahrung! Eine Japanerin hat sich mit uns unterhalten - sie hat vor 35 Jahren in Deutschland gelebt und spricht immer noch sehr gut Deutsch. Die hat uns auch geholfen, uns besser zurecht zu finden und uns das Bad erklärt ❤️

    Im Park rund um den Takeisao-Schrein haben wir dann Abend gegessen und sind zum Kaiser-Palast spaziert (die Entfernung haben wir definitiv unterschätzt, aber es war wirklich schön, durch die Wohngebiete zu gehen). Von dort haben wir dann aber die U-Bahn „nach Hause“ genommen 😋
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  • 11. Tag - Kaiserpalast und japanischer Garten

    12. Juli in Japan ⋅ ☁️ 32 °C

    Schon seit wir den Urlaub zu planen begonnen haben war uns klar, dass wir unbedingt einen japanischen Garten sehen wollen. Heute haben wir gleich zwei wirklich schöne besucht.

    Den Vormittag haben wir im Imperialen Palast verbracht. Der Eintritt ist zwar reguliert - es gibt eine Palastwache, die alle Taschen kontrolliert und man bekommt einen badge zum Umhängen - aber kostenlos. Für die Rucksäcke gibt es im klimatisierten Besucherzentrum Spinde. Dort gibt es auch einen kleinen Shop, der aber ein bisschen teurer ist.
    Im Garten dann wird man über einen Rundweg durch den südlichen Teil der Anlage geführt (der nördliche ist nicht zu besichtigen). Ein kostenloser Audio-Guide und Schilder erklären, was man gerade sieht.

    Trotz der unglaublichen Hitze (35 grad und etwas über 70% Luftfeuchte) haben wir über drei Stunden in den Gärten und Anlagen verbracht - es war wirklich den Besuch wert!

    Mittag gegessen haben wir dann unter den riesigen Kiefern im öffentlich zugänglichen Park rund um den Palast.

    Nach dem Essen sind wir ein Stück mit dem Bus gefahren, um den zweiten Garten zu besuchen: Murin-an. Hier ist ein kleiner Eintrittspreis zu bezahlen, der Garten ist es aber auch wirklich wert! Von einer Terrasse aus kann man den Garten in Ruhe überblicken, bevor man durchspaziert. Ein Bachlauf mündet in einen Teich, in dem ein Seidenreiher fischt, dahinter, am Ende des Gartens, versteckt sich ein kleiner Wasserfall, der den Bach speist. Und am anderen Ende des Gartens kann man ein historisches Wohnhaus besichtigen (Schuhe ausziehen!).

    Zum Abschluss haben wir uns dann ein Abendessen in einem Restaurant gegönnt (Manpuku Beef Ramen) - das Essen war köstlich!
    Den Heimweg haben wir zu Fuß bestritten.
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  • 12. Tag - Burg und Museen

    13. Juli in Japan ⋅ ☁️ 32 °C

    Schon vorgestern haben wir uns Karten für die Burg Nijō (元離宮二条城) gesichert (muss nicht sein, aber es kann lange Wartezeiten geben). Nijō-jo wurde 1601 als Residenz der Shogune erbaut, war aber eher eine Machtdemonstration, als tatsächlicher Wohnsitz. Mehrmals brannten Teile der Burg nieder, wurde aber immer wieder aufgebaut, zuletzt von Kaiser Meiji. Beide Paläste am Geländer kann man besichtigen, wir haben nur Honmaru gesehen.
    Der Besuch war aber wirklich interessant! Immer nur eine kleine Anzahl an Personen wird gleichzeitig ins Innere gelassen, sodass wir Gelegenheit hatten, uns in aller Ruhe alles anzusehen.

    Nach der Besichtigung sind wir in den anschließenden Gärten herumgestromert und dabei über ein kleines Café am Rande eines Landschaftsgartens gestolpert (Sabo Maeda). Auf der Terrasse haben wir Shaved Ice und Matcha bestellt und den Garten betrachtet. Das kalte Eis hat uns wieder ein bisschen abgekühlt 😋

    Ganz in der Nähe der Burg liegt auch das Manga-Museum. Das mussten wir natürlich auch besuchen. Das Museum ist in einer ehemaligen Volksschule untergebracht und beherbergt mehrere zehntausend Mangas, die man sich (zum größten Teil) ausborgen und lesen darf. Im ersten Stock gibt es dann auch noch eine „echte“ Ausstellung, in der man erfährt, was ein Manga eigentlich ist, kann sich über die Geschichte informieren und darüber, wie ein Manga entsteht.
    Insgesamt ein lohnenswerter und interessanter Besuch!

    Und wiederum ganz in der Nähe ist auch das Samurai- und Ninjamuseum angesiedelt. Mehr aus Spaß sind wir auch dort hingegangen und wurden sehr positiv überrascht! Im Preis inkludiert ist eine (obligatorische) Führung. Unsere Guide war sehr begeistert und begeisternd. Sie hat uns nicht nur die Geschichte der Samurai und Ninja näher gebracht, sondern auch kleine Geschichten rundherum erzählt und unsere Fragen sehr kompetent beantwortet. Zum Abschluss durften wir mit Wurfsternen (zur Sicherheit aller aus Plastik) auf Zielscheiben werfen. Die Kinder haben von unserer Guide je einen geschenkt bekommen 😍

    Den Heimweg haben wir über den Nishiki-Markt genommen. Unter Tags ist hier vermutlich sehr viel los, am Abend und halb sieben war es sehr nett. Nicht zu viele Menschen, vor allem aber nicht nur Klumpert-Geschäfte.
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