All Inclusive in Hangenham
May 20–21 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C
Zum Start der Reise ging es mit dem ICE von Hamburg nach München. Dort wurden wir von meinem Vater am Bahnhof abgeholt und es ging nach Hangenham für einen Übernachtungsstopp. Nach einem reichhaltigen und super leckeren Abendessen (danke Bine), hieß es ab auf die Couch und nach kurzem chillen ins Bett. Morgen wartet dann eine Taxifahrt zum Flughafen München wo es so richtig losgeht.Read more
A Long way to the Jungle
May 22–23 in Indonesia ⋅ ☁️ 25 °C
Morgens startetet der Reisetag mit einem guten Frühstück in Hangenham, bevor uns das Taxi zum Flughafen München brachte. Als die Rucksäcke dann aufgegeben waren ging das Abenteuer Sumatra los. Einen knapp 12 Stunden Flug später landeten wir in Singapur, wo es ein bisschen hektisch wegen der sehr kurzer Umstiegszeit Richtung Medan zuging. Am Ende hat aber alles geklappt und wir sind sicher am Ziel gelandet. Bzw. am Zwischenziel, denn nachdem wir den Geldautomaten am Flughafen gefühlt komplett geleert hatten, führte uns unser Fahrer (wir wurden nämlich mit Schild abgeholt) zum Auto und dann begann die Odyssee nach Ketambe. 9 Stunden für 238 Kilometer ist schon ne Ansage. Zwei Zwischenstopps und mehrere Schüttelpartien später (die Straßen in der Region wurden vor zwei Jahren bei einer Flut weggespült und werden gerade erneuert) kamen wir bei der Unterkunft an. Hier mussten wir auch nur noch einen Berg erklimmen bevor wir dann endlich im Zimmer ausruhen konnten. Dann gab es noch ein leckeres Abendessen und eine kurze Abstimmung zum Dschungeltrek mit unserem Guide. Als dann beim Kartenspielen der Strom ausfiel und uns gesagt wurde, dass dieser teilweise drei Tage weg ist, war dass das Zeichen diesen langen Reisetag zu beenden und ins Bett zu gehen. Morgen wird es dann spannend wenn wir in den Dschungel starten um die Orang Utans zu sehen.Read more
Dschungel Spaß mit Orang Utans
May 23–24 ⋅ ⛅ 25 °C
Heute Morgen gab es zum Frühstück erst mal Banana Pancakes und einen Original Ketambe Früchtesalat, bevor es dann ernst wurde. Wir packten unseren Rucksack und begaben uns zum Start unseres drei Tägigen Dschungeltrips. Dort wurden wir von unserem Guide John mit Schlafsäcken und Dschungelsocken ausgestattet in ein Auto verladen und gemeinsam mit unserem Koch ( ja wir hatten einen eigenen) zum Einstieg in den Gunung Leuser Nationalpark gebracht. Der Pfad ging direkt tief rein in den Dschungel und die Such nach Orang Utans begann. Und war nach einer halben Stunde schon abgeschlossen weil wir das Glück hatten direkt eine Mutter mit Kind zu sehen. Später stieß dann noch ein Männchen dazu und die ganze Szene wurde kurzzeitig zu FSK 18 Material auf das ich hier nicht näher eingehen möchte (denkt doch bitte einer mal an die Kinder). Nach dieser Aufregung führte uns John weiter durch den Dschungel bis in unser Camp. Hier übernachten die nächsten Tage 5 Gruppen inkl. uns. Allerdings blieben alle weitestgehend unter sich. Nachdem die Zelte aufgebaut waren und wir ein mega leckeres Mittagessen verdrückt hatten, war uns das Glück weiter hold und ein Orang Utan verirrte sich direkt ins Camp. Wir ziehen die Menschenaffen einfach magisch an. Am Nachmittag ging es dann zur zweiten Runde durch die Wildnis. Hier gab es eine kleine Kletterpartie zu Beginn bei der Marina vom heldenhaften Joschi gerettet und die Felsenklippe hochgetragen wurde (so oder so ähnlich hat es auf jeden Fall abgespielt). Eine Tour und viel Schweiß später waren wir dann zurück und gingen erstmal im kühlen Fluss neben dem Camp baden. So herrlich habe ich mich glaube ich schon lange nicht mehr gefühlt. Zum Abschluss des Tages gab es ein Sau leckeres Abendessen und dann ging es ab ins Zelt zum Energietanken. Morgen steht nämlich eine Tour zu heißen Quellen an die wir uns natürlich nicht entgehen lassen.Read more
Abenteuer Treck zu den heißen Quellen
May 24–25 in Indonesia ⋅ ☁️ 20 °C
Der Tag begann entspannt mit einem guten Frühstück und ein bisschen chillen in der Hängematte. Dann machten wir uns auf den Weg mit unserem Koch zu den heißen Quellen. Eine Stunde sollte der Trip dauern und ein „hoch und runter“ gehen, laut unserem Guide. Gestartet ist das ganze dann mit einer Flussüberquerung über zwei umgestürzte Baumstämme bei der Marina fast in die reißenden Fluten gefallen wäre. Nachdem das überstand war ging es durch den Dschungel, bergauf und bergab (hoch und runter stimmte also) über kleine Kletterpassagen im Wald und entlang einer Wand direkt am Wasser, bis wir nach einer gefühlten Ewigkeit die heißen Quellen erreichten. Hier erwartete uns eine wunderschöne Aussicht gepaart und mehrere seichte stellen im sonst sehr wilden Fluss in denen man super entspannen konnte während kalte und heiße Ströme sich abwechselten. Die Strapazen des Hinweges flossen langsam den Fluss hinunter und als unser Guide uns dann noch in der Quelle gekochte Eier kredenzte war alles vergessen. Bis es dann an den Rückweg ging. Sprich alle Hindernisse in umgekehrter Reihenfolge. Direkt beim klettern entlang der Wasserkante rutschte Marina weg und brach sich fast den Knöchel, dramatisch musste sie vom Guide den Fels hinaufgezogen werden, während Joschi nur hilflos vom anderen Stein aus zusehen konnte (sorry, Marina wollte den Part möglichst dramatisch gestalten, eigentlich ist sie nur leicht umgeknickt und hatte minimal Wasser im Schuh). Über Stock und Stein ging es zurück bis wir am Ende sicher und heil wieder im Camp waren. Hier erholten wir uns mit einem super Mittagessen und weiteren Hängematte Einheiten von dem Trip. Nachmittags machten wir uns dann auf zur letzten Erkundungstour durch den Dschungel, es gab nochmal ordentlich Orang-Utan Action und am Ende noch eine Wascheinheit im eiskalten aber super erfrischenden Bach um die Ecke. Ein letztes Mal wurde abends reingehauen mit mehreren leckeren Gerichten und frischen Früchten, einem Schnack mit den Guides und viel Tee. Dann hieß es gute Nacht sagen und sich auf den Abschied vorbereiten, denn morgen geht es zurück in die Lodge und einem Offday bevor die Tour uns zum nächsten Halt in Berastagi führt.Read more
Bye bye Orang-Utans
May 25–26 ⋅ 🌧 21 °C
Nach einer weiteren Nacht im Zelt, direkt im Dschungel hieß es heute Abschied nehmen. Während wir frühstückten bauten die Guides die Zelte und Kochstelle ab. Noch ein letztes Mal die menschlichen Bedürfnisse im Unterholz erledigen und wir waren auf dem Weg Richtung Zivilisation. Allerdings nicht wie auf dem Hinweg mit einem kurzen Trip zur Straße und per Auto zurück, nein, natürlich nahmen wir die Panorama Route und liefen nach Hause. „Just a Little Bit Up an Down“. Der Satz, der uns am meisten Angst machte vor den Touren. Und sie war berechtigt. Wir schlugen uns über kleine Pfade, matschige und sehr rutschige Wege und durch viel Unterholz Richtung Lodge. Unterwegs sahen wir noch ein paar Orang-Utans, die uns scheinbar verabschieden wollten. Dies Tiere sind einfach so faszinierend anzuschauen und man könnte Wochen damit verbringen so zu beobachten und immer mehr Parallelen zwischen ihnen und uns zu erkennen. Alleine für sie haben sich alle Strapazen gelohnt. Nach anderthalb Stunden Marsch kam der Satz auf den wir gewartet haben, traurig verkündete der Guide „This is the End of the Dschungel!“ Marina fiel weinend vor Glück auf die Knie und freute sich auf die Dusche, während Joschi enttäuscht fragte wieso der Weg so leicht begehbar war und ob man nicht eine Extra Runde drehen kann. Am Ende saßen wir wieder in der Lodge tranken noch eine kühle Sprite mit den Guides und verabschiedeten uns, doch etwas wehmütig von den beiden. Es war eine unfassbare Erfahrung die wir jedem empfehlen können, nicht einfach und auch teilweise grenzwertig, aber die beiden haben dafür gesorgt, dass wir es gemeinsam geschafft haben und um eine Erinnerung reicher sind. In der Lodge wurde nur noch geduscht und ein kleiner Spaziergang in den Ort gemacht. Von diesem ist nicht mehr viel übrig, seit die Flut letztes Jahr hier gewütet hat und die Menschen damit beschäftigt sind alles wieder aufzubauen. Mit einer Kokosnuss und kühlen Getränken im Gepäck ging es zurück. Den Abend ließen wir mit Kartenspielen und leckerem Essen und Getränken ausklingen bevor es morgen dann nach Berastagi geht.Read more

TravelerWie detailliert du alles schilderst, man ist dabei,mit zusätzlich den schönen Aufnahmen.Abschied fällt schwer und wie traurig mit dem Ort.Abee wie schön, dass ihr alles so intensiv erleben durftet😍die Erinnerung bleibt. Gute Weitereise und danke das ihr die Eindrücke teilt.😘😘😘
Auf nach Berastagi
May 26–27 in Indonesia ⋅ ☁️ 24 °C
Heute war ein etwas ruhigerer Tag. Wir haben nochmal Bananapancakes in unserer Lodge genossen bevor wir gemeinsam mit einem französischen Pärchen im geteilten Taxi nach Berastagi aufgebrochen sind. 5 Stunden Fahrt und einige Serpentinen und Unebenheiten auf der Straße lagen vor uns. Doch mit netten Gesprächen und zwei Stops fühlte es sich zum Glück nicht ganz so lange an. Nachdem wir das Pärchen abgesetzt haben (wir sehen sie in zwei Tagen wieder, da wir das selbe Ziel haben und uns ein Taxi zum Toba See teilen) fuhr der Fahrer uns zu unserer Unterkunft etwas außerhalb von Berastagi. Wir wurden mit einem leckeren frisch gepressten Saft von unserer Zuckersüssen Gastgeberin empfangen, eine ältere Dame die uns in allem Weiterhelfen konnte was uns auf der Seele lag. Unser Zimmer hat einen tollen Blick auf die Berge und eine kleine Terasse auf der man super die Abende verbringen kann. Kurz ausgeruht und dann ging es, wieder mit Hilfe unserer Supergastgeberin in die Stadt. Hier war nach den Tagen im Dschungel ein kleiner Kulturschock angesagt, denn Berastagi ist eine größere Stadt und entsprechend wuselig. Wir versorgen uns Abendessen an einem Stand an der Straße und ein paar Vorräte und Wasser im Supermarkt, dann ging es zurück und wir haben den Abend mit Karten spielen auf der Terrasse ausklingen lassen. Morgen geht es super früh los, da wir eine Sonnenaufgangstour auf einen Vulkan machen.Read more
Volcano, Hot Spring and Streetfood
May 27–28 in Indonesia ⋅ ☁️ 16 °C
Unser Tag startete heute um 03.30 Uhr mit müden Augen und Katzenwäsche denn wir wurden um 04.00 Uhr von unserem Guide für die Sonnenaufgangs Vulkantour abgeholt. Mit dem Auto ging es 20 Minuten zum Gunung Subayak einem von zwei Vulkanen hier in der Region. Der Aufstieg war anfangs relativ steil und nachher musste man etwas kraxeln, aber nach unseren Dschungel Ausflügen war das ein Klacks. Leider war der Vulkan insgesamt sehr bevölkert, da heute ein Feiertag in Indonesien ist und viele regionale Touristen zusätzlich zu den internationalen am Berg waren und es dadurch sehr voll wurde. Im Dunkeln sah man eine richtige Straße aus Taschenlampenlichtern bis zum Gipfel. Zusätzlich waren überall Zelte aufgebaut, da viele indonesische Wanderer die Nacht am Berg verbracht haben. Laut unserem Guide ist das aber normal an diesem Tag. Nichtsdestotrotz haben wir einen schönen Spot am Krater gefunden und auf den Sonnenaufgang gewartet. Je heller es wurde um so beeindruckender wurde die Kulisse, der Krater auf dem wir standen, der zweite noch aktive Vulkan, der mit bedrohlichen Rauchwolken an der Spitze hat nicht weit weg brodelte und natürlich das Panorama mit Berastagi. Einfach toll. Es gab einen Tee und ein Küchlein zur Stärkung und dann ging die Sonne auf… nur leider hinter sehr dichten Wolken, sodass man fast gar nichts davon mitbekam. Wir ließen uns die Laune nicht verderben, machten viele schöne Fotos und kraxelten dann die Vulkanflanke wieder runter zum Auto. Dort angekommen fuhr der Guide über eine sehr abenteuerliche Straße zu den heißen Quellen (Hot Springs) die mit durch den Vulkan aufgeheizt werden. Hier entspannten wir in verschiedenen Becken die strapazierten Muskeln und wurden dann zurück zur Unterkunft gebracht. Den Guide sehen wir morgen schon wieder, denn er bringt uns zu unserem nächsten Stopp. Es ist echt praktisch, dass man hier mit ein bisschen Fragen überall hinkommt und jeder immer jemanden kennt. Apropos, unsere Gastgeberin kennt eine sehr gute Masseurin, die uns dann Mittags ordentlich durchgeknetet hat, einfach himmlisch. Nach einem entspannten Nachmittag mit Dösen, Lesen und Kartenspielen auf dem Balkon, machten wir uns auf in die Stadt um auf dem Streetfood Markt zu Abend zu essen. Hier werden an der Hauptstraße jeden Abend Stände aufgebaut an denen man alle möglichen Leckereien bekommt. Für uns gab es Mie Goreng und eine super geniale Nudelsuppe mit Avocadoshake und Zitronentee für 2,76€. Auf dem Rückweg besorgen wir uns noch einen Nachtisch den wir zum Ausklang des Abends und des Aufenthalts in Berastagi auf unseren so lieb gewonnenen Balkon vertilgten. Morgen geht es dann weiter zu Stop 3, dem Toba See.Read more
Wasserfall und Aussicht auf dem Weg nach Tuk Tuk
May 28–29 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C
Heute stand wieder ein Abschied an. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und verließen schweren Herzens unsere Unterkunft in Berastagi. Wir werden unser Türmchen vermissen, aber der nächste Stopp steht an. Also die Rucksäcke ins Auto, Tiko unser Guide von gestern hat uns abgeholt, dann wurden noch Juliane und Keb, das französische Pärchen, dass wir in Ketambe kennengelernt haben und die dasselbe Ziel wie wir haben, eingesammelt und dann ging es los Richtung Lake Toba. Das ist eine riesiger Kratersee in dessen Mitte eine Insel liegt, die größer ist als Singapur. Quasi eine Insel auf einer Insel. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Stopp beim Wasserfall Sipiso Piso. Um den besten Blick zu bekommen wanderten wir über viele Stufen nach unten bis wir am Fuß des Wasserfalls ankamen. Ein paar Fotos später das Ganze wieder nach oben. Schweißgebadet gönnten wir uns eine kühle Erfrischung und dann wieder rein ins Auto und zum nächsten Zwischenhalt, einem Restaurant mit Blick auf die Insel Samosir (das ist die auf dem Kratersee) und der Halbinsel Tuk Tuk, gehört zu Samsosir wird aber extra erwähnt. Nach dem Essen fuhren wir weiter zum Hafen Parapat von wo aus uns eine Fähre nach Tuk Tuk brachte. Auf dieser Halbinsel befinden sich 90% der Unterkünfte auf Samosir und so auch unsere. Wir wurden von Dimmer (unserem Host) am Hafen abgeholt und zu unserer Unterkunft gebracht. Einem Zimmer mit Gartenzugang und Blick auf den See. Einfach toll. Nachdem wir unsere Wäsche abgegeben hatten (es wurde dringend nötig nach dem Dschungeltrip) spazierten wir ein bisschen am Wasser entlang bis wir in einer Bar landeten in der Live Musik angekündigt war. Hier wurde geschlemmt, endlich ein Bier genossen (natürlich nur Joschi) und mitgesungen. Am Ende waren wir müde und glücklicher Hause und freuen uns auf die nächsten Tage hier am See.Read more
Mit dem Roller über die Insel
May 29–30 in Indonesia ⋅ ☁️ 26 °C
Heute haben wir endlich mal ausgeschlafen. Nach den letzen Tagen mit Dschungeltrips, Vulkanwanderungen und Unterkunftswechsel war heute der erste Tag ohne Termin, also haben wir einfach mal die Seele baumeln lassen. Nach dem gemütlich aufstehen haben wir noch gemütlicher gefrühstückt und uns dann entschieden einen Roller zu mieten und einfach ein bisschen über die Insel zu tingeln. Unser erster Stopp war in Ambarita wo wir uns die Huta Sialllagan ein ursprüngliches Batak Dorf anschauten. Nach dem kleinen Kultur Part ging es weiter auf der Küstenstrasse bis wir den Pantai Batuhoda Strand entdeckten. Hier machten wir die nächste Pause und genossen die Sonne und das Wasser auf unseren Strandliegen. Da unsere Badeklamotten noch in der Wäsche waren, mussten wir leider auf das Baden verzichten. Womit wir nicht gerechnet hatten als wir uns an hier zum Chillen hingelegt hatten, waren die Einheimischen. Für die waren wir, vor allem Marina, eine Riesenattraktion. Ganze Familien standen bei uns und wollten Fotos machen. Gruppen, Einzeln, Selfies, alles war dabei. Teilweise löste eine Fotozusage von Marina, Kreischanfälle bei jungen Mädchen aus. Es war viel zu wild und wir waren ein bisschen überfordert. Irgendwann packten wir zusammen und fuhren noch ein bisschen um die Insel. Auf dem Rückweg ging es noch nach Tomok um uns das Grab des ersten Batak Königs anzuschauen. Allerdings gab es außer sehr vielen Moskitos hier nicht so viel zu sehen. Am Roller wurden wir dann wieder nach Fotos gefragt, bevor wir uns auf dem Rückweg zur Unterkunft machten. Kurz vor Ankunft, entdeckte Marina noch ein Fancy Café mit genialem Blick über den See, wo wir eine Kleinigkeit gegessen und leckeren Kaffee getrunken haben. Nach kurzer Pause und Dusche spazierten wir durch Tuk Tuk zu Roys Pub wo wir uns mit Juliane und Keb verabredet hatten. Viel Gequatsche, leckeres Essen, live Musik und ein, zwei Bier rundeten den Abend ab. Wir verabschiedeten uns von den beiden, da sich unsere Wege auf Sumatra nun trennen, aber wir werden in Kontakt bleiben und vielleicht sieht man sich ja nochmal wieder. Und das war es auch schon für heute. Morgen geht es mit dem Roller weiter über die Insel. Bleibt gespannt.Read more
Joschi im Geschwindigkeitsrausch
May 30–31 in Indonesia ⋅ ☁️ 24 °C
Heute stand der Tag im Zeichen der motorisierten Fahrzeuge. Nach dem Aufstehen schwangen wir uns wieder auf unseren Roller und machten uns auf den Weg zu einem kleinen Coffee Shop, wo wir heute unser Frühstück mit Blick auf den See genossen haben. Danach machten wir uns auf den Weg zum Sidihoni See, der auf einem Berg der Insel liegt. Leider ist die Straße zum See von unserer Seite der Insel aus momentan gesperrt, sodass wir einmal auf die andere Seite fahren mussten, um zu ihm zu kommen. Also cruisten wir entspannt los und nach anderthalb Stunden waren wir dann auch schon da. Es war irgendwie verrückt an einen See auf einer Insel auf einem See auf einer Insel zu stehen. Wir spazierten noch zu einer Kirche auf einem Hügel in der Nähe des Sees und machen uns dann schon auf den Rückweg. Nach der Hälfte machen wir ne kurze Pause in einem lokalen „Warung“, hier bekommt man gutes und günstiges Essen, meistens Reis mit Zutaten, die man sich selber aussuchen kann. Nach der Stärkung ging es dann zurück nach Tuk Tuk, wo wir uns einen Iced Latte in einem Café mit toller Terrasse gönnten. Hier geht es morgen auch zum Frühstück hin. Und jetzt zu Joschis Highlight des Tages: Eine Stunde Jetski über den See. Nach einer kurzen Einweisung wurde er losgelassen und flitzte mit Highspeed über die Wellen. Viele Sprünge, enge Kurven, Vollgas Fahrten und ein Foto Shooting später, stieg auch Marina mit auf. Deutlich langsamer und gemütlicher fuhren wir zusammen noch ein paar Runden und wurden nochmal fast professionell abgelichtet. Am Ende brachten uns die Guides noch zurück zur Unterkunft. Das war einfach der Oberhammer (Zitat Joschi). Kurz geduscht und dann noch zum Abendessen, heute in einem kleinen Restaurant mit nur einem Tisch aber eine super netten Besitzerin. Nach dem Essen konnten wir direkt vor Ort noch ein paar Souvenirs kaufen und fielen glücklich und kaputt ins Bett. Morgen ist die Zeit am Lake Toba schon vorbei, es geht für einen Zwischenstopp nach Medan, bevor die nächste Etappe Richtung Norden beginnt.Read more
Reisetag erster Teil
May 31–Jun 1 in Indonesia ⋅ 🌧 29 °C
Heute ist ausnahmsweise mal nicht so viel passiert. Wie gestern geschrieben, gingen wir nochmal in das coole Café mit Terrasse zum See, um ein letztes Frühstück hier zu genießen. Danach ging es in die Unterkunft zum packen. Unser Host brachte uns im Anschluss zur Fähre und verabschiedete uns herzlich. Während der Überfahrt nach Parapat, schrieb uns der Fahrer, der uns abholen sollte, dass er leider nicht kommen kann, weil er „Bauchschmerzen“ hat, aber er hätte einem Freund Bescheid gegeben, der uns dann nach Medan bringen wird. Wir nahmen Abschied vom Lake Toba und los ging es Richtung Medan. Die folgende Fahrt war dann noch abenteuerlicher als die drei Tage im Dschungel, waghalsige Überholmanöver und ein uns nicht verständlicher Zeitdruck beim Fahrer sorgten für eine etwas unentspannte Zeit. Aber auch die ging vorbei und wir erreichten die Unterkunft für heute Nacht und gleichzeitig auch das erste Hotel der Reise. Es liegt nah am Flughafen, da es morgen weiter nach Banda Aceh geht. Nach ein paar Runden Karten und Abendessen ging es dann auch schon ins Bett. Morgen folgt dann der zweite Reisetag dieser Etappe.Read more
Reisetag Teil 2 Auf nach Pulau Weh
Jun 1–2 in Indonesia ⋅ 🌬 30 °C
Heute stand die Weiterreise auf dem Programm, nach dem Frühstück wurden wir zum Flughafen gebracht, wo wir unseren Flieger nach Banda Aceh ganz im Norden Sumatras nahmen. Nach etwas mehr als einer Stunde Flug waren wir dann auch schon da. Nachdem wir unsere Rucksäcke eingesammelt hatten, schnappten wir uns ein Taxi und ab ging’s zum Hafen. Hier angekommen, kauften wir sowohl Tickets für die Überfahrt mit dem Schnellboot als auch unser Mittagessen und gingen an Bord. Unterwegs wurde es etwas schaukelig auch wenn das Meer an sich ziemlich ruhig war, allerdings reichte das schon um Marina dazu zu bringen sich das Mittagessen nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Danach verlief die Fahrt reibungslos weiter und wir kamen auf Pulau Weh an. Vom Hafen mussten wir noch eine Runde um die Insel nach Iboih zu unserer Unterkunft. Diesmal haben wir eine kleine Hütte auf Pfählen mit Terrasse und Hängematte mit Blick auf das Meer. Wir richteten uns kurz ein und nahmen dann einen Nachmittagssnack im Café nebenan mit Blick auf das Meer. Danach wurde noch ein bisschen im kristallklaren Wasser geschnorchelt. Es ist Wahnsinn wieviele Fische man hier direkt am Strand sehen kann. Abends haben wir noch kurz geduscht und lecker zu Abend gegessen bevor es ins Bett ging. Morgen geht es wieder früh los zum Delfine beobachten.Read more
Delfine und Schnorcheln
Jun 2–3 in Indonesia ⋅ 🌧 28 °C
Heute hieß es mal wieder früh aufstehen. Um halb acht mussten wir am Steg sein, um auf unsere Dolphins und Snorkeling Tour zu gehen. Mit einem kleinen Motorboot fuhren raus aufs Meer, wo wir auch schnell die ersten Gruppen von Delfinen beobachten konnten. Wir waren zwar bei weitem nicht die einzigen, die auf die Idee gekommen waren sie zu beobachten und man fuhr so ein bisschen im Pulk den Delfinen hinterher, aber es war trotzdem sehr schön und beeindruckend. Danach wurden wir zurück gebracht um frühstücken zu können, das haben wir mit Banana Pancakes und Kaffee gemacht und um 10 Uhr ging es dann zum Schnorcheln an verschiedene Stellen rund um die kleinere Insel Rubiah und an unserer Küste. Es gab einiges zu sehen, so viele verschiedene Fische: Seesterne, kleine Rochen und Dori (die sich von Joschi auch einmal streicheln ließ), aber leider trotz der laut Kapitän besten Spots dafür, keinen Nemo. Nach zwei Stunden war es dann auch genug und wir wurden zurück gebracht. In der Unterkunft wurde dann ne Runde geschlafen (ist ja immerhin immer noch Urlaub) und im
Anschluss ein Nachmittagssnack verzehrt. Bei einem Milchshake spielten wir dann noch gemütlich Karten bis es dunkel wurde. Kurz zurück in die Unterkunft und ein Hotel für Dubai gebucht (Flug wurde verschoben, fragt nicht) ab zum Abendessen, um den Tag bei Meeresrauschen ausklingen zu lassen. Morgen geht es wieder schnorcheln, aber insgesamt wird es ein gemütlicher Tag ohne große weitere Pläne.Read more
Lazy Day auf Pulau Weh
Jun 3–4 in Indonesia ⋅ 🌬 29 °C
Heute haben wir einen Chilltag eingelegt. Eigentlich wollten wir morgens mit den Boot rüber nach Rubiah zum Schnorcheln fahren, da es allerdings den ganzen Morgen geregnet hat, sind wir einfach liegen geblieben, haben als es besser wurde gefrühstückt und haben danach bei uns am Pier ein bisschen geschnorchelt. Als es dann wieder ein bisschen geregnet hat, ging es zurück in die Hütte. Es wurde gelesen, gedöst und gequatscht. Zwischendurch wurde nochmal gesnackt und Karten gezockt. Nach dem Abendessen und noch mehr Karten Action ging es schon ins Bett. Morgen haben wir einen Roller gemietet und schauen uns ein bisschen den Rest der Insel an.Read more
Keep on Rollin
Jun 4–5 in Indonesia ⋅ 🌬 30 °C
Wie gestern schon geschrieben, haben wir uns heute genau wie am Tobasee einen Roller gemietet um die Insel zu erkunden. Geweckt wurden wir heute mal von einem Affen, der so laut auf unserem Dach tobte, dass wir dachten er sitzt gleich in unserem Bett. Nach einem ausgiebigen Frühstück, so wie jeden Morgen, schwangen wir uns auf das Zweirad und los ging die wilde Fahrt. Unser erstes Ziel war das 0 Kilometer Monument, welches den Nördlichsten und Westlichsten Punkt Indonesien gleichzeitig markiert. Leider war das ganze weniger spektakulär als es sich anhört. Das Monument ist zwar riesig, allerdings auch schon ordentlich in die Jahre gekommen, sodass man es nicht mehr betreten durfte und die Bilder nur unten davor gemacht werden konnten. Danach ging es dann in die andere Richtung zum Gapang Beach. Das ist neben dem Iboih Beach an dem wir ja unsere Unterkunft haben, der beste Ort zum schnorcheln hier auf der Insel. Also ab ins Wasser und Fischies beobachtet. Nach dieser anstrengenden Einheit wurde sich erstmal mit nem dick gefüllten Taco (hier eher eine überdimensionale Frühlingsrolle) gestärkt. Back on the road haben wir versucht einen Wasserfall zu finden, allerdings hat Google Maps uns über eine sehr holperige Straße geführt auf deren Mitte ein Schild stand, dass uns sagte, dass dieser Weg leider nicht zum Wasserfall führt. Warum man dieses Schild nicht direkt an den Anfang des Schotterpfades gepackt hat bleibt uns beiden ein Rätsel. Kurz entschlossen haben wir den Wasserfall dann übersprungen und sind nach Sabang, der größten Stadt hier auf der Insel, gedüst. Allerdings nur um den nächsten empfohlenen Schnorchelstrand abzugrasen, der leider sehr enttäuschend war und die Wellen verhinderten eine genauere Inspektion des Meeresgrundes. Auf dem Rückweg zur Unterkunft machten wir noch einen Stopp, um eine Kokosnuss mit Wahnsinnspanorama zu genießen. Von denen gibt es hier auf der Insel wirklich ne Menge (sowohl Kokosnüsse als auch Panoramen). Zurück in der Unterkunft gönnten wir uns eine Auszeit vor dem Abendessen, das dann wie immer richtig genossen wurde. Morgen gibt es noch keine konkreten Pläne, wir schauen einfach mal was der Tag so bringt.Read more
Lesestunde im Café
Jun 5–6 in Indonesia ⋅ 🌬 29 °C
Heute verlief der Tag etwas anders als geplant. Eigentlich wollten wir nach dem Frühstück mit dem Boot rüber nach Rubiah düsen und nochmal schnorcheln. Allerdings ist Freitags vormittags auf Pulau Weh eine religiöse Auszeit, was für uns bedeutet, dass keine Boote fuhren und wir bis 14 Uhr auch selber nicht schwimmen gehen durften. Hieß für uns, dass wir uns ein Café am Wasser gesucht haben und dort den gesamten Vormittag verbrachten. Es gab leckeres Essen, leckere Getränke und wir genossen die Sonne mit Karten spielen und lesen. Und dann war es soweit, 14 Uhr war gekommen und wir standen zum Schnorcheln bereit und die Welt ging unter. Der Wind pfiff über den Strand und durch das Café, der Himmel öffnete alle Schleusen und sah sehr bedrohlich aus. Was haben wir gemacht? Erstmal Mittagessen bestellt, denn wenn wir eins auf der Reise gelernt haben, ist, dass das Wetter innerhalb von Minuten umschlägt. So war es auch diesmal. Nach einer halben Stunde war alles vorbei und wir gingen ins Wasser. Allerdings war das Meer leider sehr aufgewühlt und somit unpassend zum Schnorcheln und auch schwimmen war nicht so gut möglich. Schweren Herzens ging es zurück zur Unterkunft. Nach dem Duschen legte sich Joschi in die Hängematte während Marina ein bisschen im Bett gedöst hat. Später ging es nur noch zum Abendessen und dann ab ins Bett. Morgen Mittag geht es dann Richtung Hafen und zurück ans Festland für den letzten Stopp auf Sumatra, Banda Aceh.Read more
Bye, Bye Pulau Weh
Jun 6–7 in Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C
Heute mussten wir schweren Herzens unsere Insel verlassen. Aber natürlich nicht ohne vor dem Frühstück noch ein letztes Mal in die Fluten zu springen und zu schnorcheln. Danach wurde gepackt und ein letzter Banana Chocolate Pancake mit Traumaussicht genossen. Dann wurden wir mit dem Tuk Tuk abgeholt und an der Küste entlang zum Hafen in Balohan gebracht. Nach einer entspannten Überfahrt waren wir dann in Banda Aceh, die Hauptstadt der Region und die größte Stadt, die wir auf der bisherigen Reise besucht haben. Nach dem einchecken in unser sehr modernes und sauberes Hotel (also keine Sorge Bine) und einem kurzen Nap, schlenderten wir noch ein bisschen durch das Viertel, gönnten uns leckere Nudeln in einem lokalen Restaurant und danach noch leckeren Nachtisch in Form von Eis und nem fetten Schokoteilchen. Joschi hat sich noch ein Nationaltrikot Indonesien und eine neue Handyhülle geshoppt und dann ging es zurück zu einem Abend-Auskling-Getränk mit Karten zocken. Morgen schauen wir uns die Sehenswürdigkeiten von Banda Aceh an, also bleibt gespannt.Read more
Kilometer machen in Banda Aceh
Jun 7–8 in Indonesia ⋅ ⛅ 33 °C
Heute startete der Tag etwas gemütlicher, da wir keine festgelegten Termine hatten. Wir wollten ein bisschen durch die Stadt streifen und uns die wenigen Sehenswürdigkeiten anschauen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns dann aber erstmal auf den Weg Richtung einer von der Rezeption empfohlenen Maniküre, da Marina gerne noch die Nägel schön haben möchte bevor es nach Singapur geht. Da aber kein Termin frei war wurde das ganze auf Morgen verschoben. Auf dem Weg Richtung der großen Moschee von Baiturahman merkten wir, dass Hitze in der Stadt anders ist als am Meer. Angekommen wurden wir mit langen Roben ausgestattet, da die Kleidervorschriften im muslimischen doch sehr viel strenger sind als im christlichen. Nach der Besichtigung holten wir uns noch kühle Getränke und machten dann eine Pause im Hotel. Im Anschluss daran watschelten wir dann los Richtung des Museumsschiffes PLTD Atung. Dies steht mitten in der Stadt und ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was die Naturgewalten so anrichten können. Das Schiff wurde während des Tsunami von 2004 aus dem Hafen mitten in ein Wohngebiet gespült, wo es jetzt als Zeitzeuge den jüngeren Genrerationen verdeutlichen soll, dass man den Respekt vor der Natur niemals verlieren sollte. Nach dieser eindrücklichen Erfahrung nahmen wir ein TukTuk zurück ins Hotel, da es wirklich sehr heiß war und wir uns unsere Auszeiten nehmen mussten. Abends ging es dann noch ein letztes Mal für diesen Urlaub auf die Straße und in ein kleines Restaurant zum Abendessen. Danach schlenderten wir durch die Straßen gönnten uns einen Nachtisch und machten uns auf den Weg zurück. Morgen früh geht es noch zum Tsunami Museum bevor Marina ihren Maniküre Termin hat und wir Mittags zum Flughafen fahren um zurück nach Medan zu fliegen.Read more
Stop Over in Medan
June 8 in Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C
Ein letztes Mal machten wir uns heute auf, uns auf Sumatra etwas anzuschauen. Dafür standen wir mal wieder etwas früher auf und genossen unser Frühstück und machten uns dann auf den Weg zum Tsunami Museum. Hier wurde sehr eindrücklich dargestellt, wie die Katastrophe Sumatra getroffen hat und was die Flutwelle alles ausgelöst hat. Uns war das gar nicht so bewusst, da in Deutschland hauptsächlich von Thailand und anderen touristischen Gebieten berichtet wurde, aber hier hat die Welle mit knapp 30 Metern Höhe mit am heftigsten zugeschlagen. Nach dieser Erfahrung ging es zu Marinas Mani-/ Pediküretermin, der um 11 Uhr angesetzt war. Da wir erst um 13 Uhr auschecken mussten dachte wir easy das passt zeitlich locker. Nach knapp zwei Stunden musste Marina dann abbrechen, da ein Ende nicht in Sicht war und wir sonst nicht pünktlich zurück im Hotel gewesen wären. Entsprechend hektisch war dann der Checkout. Nach ein, zwei Getränken und einem Snack im Hotel Restaurant und einer kleinen Souvenir Shoppingtour von Marina, wurden wir von Bob abgeholt und zum Flughafen gebracht. Hier gönnten wir uns einen Eiskaffee und spielten noch Karten bis zum Boarding. Zurück in Medan und im Hotel gab es nur noch Abendessen und das Bett. Morgen heißt es wieder früh raus, da wir um halb neun zum Flughafen fahren und Sumatra endgültig verlassen. Es geht nach Singapur, wo wir die letzten Tage des Urlaubs verbringen werden.Read more
Mach’s gut Sumatra, hallo Singapur
Jun 9–10 in Singapore ⋅ ☁️ 28 °C
Heute war es soweit, wir nahmen ein letztes Frühstück auf Sumatra und fuhren dann mit dem Hotelshuttle zum Flughafen. Hier gab es einen Iced Latte mit dem letzten Bargeld und dann saßen wir im Flieger und waren auf dem Weg aus der Natur in eine Mega-City. Das merkte man sofort als man ankam. Alles war organisiert, gut ausgeschildert und wir konnten uns das erste Mal seit drei Wochen wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn) fortbewegen. Angekommen in der Unterkunft, wir haben uns für drei Nächte in ein Kapselhotel eingemietet, wurden die Sachen verstaut und dann ging es auf Erkundungstour durch unser Viertel. Wir wohnen in Chinatown, eine sehr coole Hood, super zentral gelegen mit allen möglichen witzigen Sachen zu sehen… und ohne Ende Restaurants. In einem davon gönnten wir uns frisch gemachte Dumplings. Danach besuchten wir das Chinese Heritage Museum, was spannende Einblicke in die Migrationsgeschichte der chinesischen Sikhet und die Entwicklung des Viertels gab. Nach so viel Kultur nahmen wir im Hotel erstmal eine kurze Auszeit. Abends schlenderten wir dann durch Downtown vorbei am Marina Bay Sands bis hin zu den Gardens Bay The Bay, einem riesigen Park in dem die Supertree Grove liegt. Das sind riesige künstliche Bäume und jeden Abend gibt es hier eine Licht und Sound Show, die konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Nach dem Ereignis schlenderten wir durch den Park und vorbei an den Cloud Gardens wo gerade wo Jurassic World Experience betrachtet werden kann. Da aber die Öffnungszeiten schon vorbei waren konnte Joschi sich dieses Spektakel nicht anschauen. Weiter ging’s durch den Park vorbei am Dragonfly Pond und dann rein ins Marina Bay Sands Hotel. Ein riesiger Komplex, mit Restaurants, einem Casino und einer Shopping Meile im Keller. Nach dieser Reizüberflutung stiegen wir in die Bahn und zurück ging’s nach Chinatown. Hier gab es noch ein Sandwich auf die Hand und dann war Schlafenszeit. Morgen erkunden wir Singapur weiter, bleibt also gespannt.Read more
Eine Tour durch Singapur
Jun 10–11 in Singapore ⋅ ☁️ 29 °C
Heute hatten wir einige Punkte in Singapur auf dem Zettel, die wir uns anschauen wollten. Also ging es direkt los zum Frühstück auf den Foodcourt um die Ecke. Hier herrschte kurz völlige Überforderung aufgrund der Menge an Ständen an denen es die leckersten Dinge gab. Als die Entscheidung dann gefallen war, gönnten wir uns ein Banh Mi und gegrillte Nudeln, das perfekte Frühstück hierzulande. Danach spazierten wir dann los zum Capita Spring Skygarden, wie der Name schon sagt eine Grünanlage auf dem Dach eines Hochhauses mit perfekter Übersicht über die Bay. Leider hätte man sich um Tickets kümmern müssen und die nächsten Verfügbaren gibt es in zwei Wochen. Also machten wir Bilder von Unten und zogen ein bisschen enttäuscht weiter zum Raffles Place, ein kleines Einkaufszentrum mitten in Downtown, wo es auch eine ordentliche Anzahl an Restaurants und Imbissen gibt, um die gewaltige Menge an Büromenschen im Umkreis satt zu bekommen. Nach so vielen Gebäuden ging es zum Boat Quay und Clarke Quay, wo man gemütlich am Wasser entspannen könnte, wenn man nicht alle zwei Meter zu einer Happy Hour in eine Bar oder ein Restaurant eingeladen werden würde. Da uns das etwas zu viel war, setzen wir uns in die nächste Bahn und fuhren zum Botanischen Garten, einem riesigen Park mit allem was das Flora Herz begehrt. Hier machen wir dann auch einen kurzen Zwischenstopp, gönnten uns ein kühles Getränk und ein Eis und schlenderten dann durch den Regenwald zur anderen Seite des Gartens und fuhren erstmal zurück ins Hotel die Akkus aufladen, im wahrsten Sinne des Wortes. Nach dem Zwischenstopp hieß es dann auf zum Flughafen, aber nicht um nach Hause zu fliegen, sondern um uns das Jewel und den größten Indoor Wasserfall der Welt anzuschauen. Das Jewel ist ein riesiges Einkaufszentrum mit sieben Etagen vollgepackt mit allem, was das Herz begehrt. Essen, Klamotten, Spielzeug, was du brauchst, bekommst du dort. Und in der Mitte von diesem Komplex dann der Indoor Vortex Wasserfall, ein spektakulärer Anblick, der noch cooler wurde als es zu Dämmern begann und der Wasserfall in allen möglichen Farben beleuchtet wurde. Um acht Uhr gab es dann noch eine Licht- und Musikshow am Wasserfall, die allerdings etwas enttäuschend war, da sehr kurz und unkreativ. Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch nen Burger und ab ging es nach Hause ins Bett. Morgen ist noch mal ein volles Programm, am letzten vollen Tag des Trips geplant.Read more
Ein letzter Tag voller schöner Momente
Jun 11–12 in Singapore ⋅ 🌧 28 °C
Heute ist der letzte volle Tag des Trips gekommen. Nach über drei Wochen werden wir ein letztes Mal losziehen, um coole Sachen zu sehen und zu erleben. Los ging es wie immer mit einem guten Frühstück bestehend aus einem traditionellen Singapurischen Gericht dem Kaya Toast. Es war richtig lecker und wir werden es uns morgen nochmal gönnen. Danach fuhren wir mit dem Bus und der Schwebebahn nach Sentosa Island, einer kleinen Insel direkt vor Singapur die vollgestopft ist mit Freizeitaktivitäten wie z.B. den Universal Studios, einem Wasserpark oder einem Bungee Tower. Außerdem gibt es einige Strände und auch einige Beachbars. Wir ließen das alles links liegen und spazierten uns über den Siloso Beachwalk zum Fort Siloso Skywalk und damit natürlich auch zu Fort Siloso. Hier gab es komplett kostenlos eine ganze Menge über die Geschichte Singapurs und der Insel zu lernen, hauptsächlich bezogen auf die Zeit während des zweiten Weltkrieges. Eine sehr spannende aber auch Laufintensive Runde später hieß für uns Pause machen. Dazu setzten wir uns in einen Beachclub und gönnten uns Pommes und ein kühles Getränk. Im Anschluss ging es dann zurück aufs Festland und Richtung Tiong Bahru, einem Viertel in dem es einige Designerläden und nette Cafés geben sollte. Leider war das ganze etwas übertrieben dargestellt worden, das Viertel war ganz nett und wir haben auch ein gutes Café gefunden in dem wir uns stärken konnten, aber insgesamt war es eher enttäuschend und hätten wir es vorher gewusst hätten wir uns den Weg wahrscheinlich gespart. Nichtsdestotrotz ließen wir uns den Tatendrang nicht vermiesen und flitzten mit dem Bus nach Bugis, dem arabischen Viertel Singapurs. Hier gab es einiges zu sehen, von Shoppingmalls über eine sehr schöne Moschee bis hin zu einer kleinen Gasse in der es sehr viele schöne Lädchen und ein paar Pubs gab. Beides wurde besucht und genutzt (Joschis Biercounter ist gestiegen). Nach dieser schönen Erfahrung, fuhren wir kurz zurück in die Unterkunft, lag zum Glück um die Ecke, um schonmal die Taschen für den Flug morgen vorzubereiten. Dafür hatten wir genau 15 Minuten Zeit und dann mussten wir weiter zum Marina Bay Sands, um uns die Licht- und Wassershow direkt in der Bucht anzuschauen. Anders als die eher maue Show gestern am Wasserfall war diese einfach schön anzuschauen und sehr beeindruckend inszeniert. Wer jetzt denkt, hey es ist halb neun und ihr seid seit heute Morgen unterwegs, also geht es jetzt nach Hause, falsch gedacht. Denn direkt neben dem Marina Bay Sands, war ein riesiges Foodfestival aufgebaut, ohne Ende Stände und natürlich auch Live Musik. Das musste erkundet werden. Gesagt getan, allerdings merkten wir dann doch den Tag in den Knochen und wir packten die Erinnerungen zusammen und schlenderten ein letztes Mal an der Skyline entlang, durch Downtown nach Hause. Ein kurzer Abstecher zu unserem Foodcourt zum Abendessen musste noch sein, dann hieß es nur noch duschen und ab ins Bett. Singapur ist eine Wahnsinns Stadt, mit sehr vielen Facetten, extrem vielen coolen Ecken zum Erkunden und jeder der Zeit und Möglichkeit hat, sollte ihr einen Besuch abstatten. Für uns geht die Zeit jetzt leider zu Ende, morgen früh klingelt der Wecker und dann geht es ab Richtung Hamburg. Mit noch einem letzten Zwischenstopp. Mehr dazu dann Morgen.Read more
Mach’s gut Singapur und kurzer Stopp in der Wüste
Jun 12–13 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 37 °C
Heute war der Abflugtag aus Singapur. Wir mussten relativ früh los, besorgten uns ein Frühstück to Go und fuhren mit der Metro zum Airport. Dort lief alles reibungslos und wir hatten sogar Zeit uns den Wasserlilien-und Kaktusgarten vor dem Abflug anzuschauen. Dann ging es los und wir landeten 7,5 Stunden später in Dubai. Der Flughafen war wie ausgestorben und man merkte deutlich, dass die angespannte Lage die Touristen fern hält. Wir schnappten uns ein Taxi und fuhren zum Hotel. Zum Abschluss der Reise hatten wir uns ein 5 Sterne Möwenpick Hotel gegönnt, dass aber durch die Umstände im Golf zur Zeit richtig günstig war. Lange blieben wir nicht, denn wir wollten noch ein bisschen was sehen. Also ab ins nächste Taxi und zur Dubai Mall. Hier verbrachten wir am Ende den kompletten Nachmittag, allerdings ist diese Mall auch verrückt und riesengroß. Wir schauten uns Geschäfte an (ohne was zu kaufen), gönnten uns einen Burger mit Blick auf die Eisbahn, schlenderten durch Chinatown, mussten natürlich den künstlichen Wasserfall der Mall mit dem Vortex in Singapurs Flughafen vergleichen und aßen den fettesten Käsekuchen bei der Cheesecake Factory gegenüber des riesigen Aquariums der Mall. Dann bestaunten wir noch das Wasserspiel am Burj Khalifa und wollten eigentlich noch zur Dubai Marina, merkten aber, dass wir einfach nicht mehr konnten und wählten den Weg zurück ins Hotel. Joschi gönnte sich noch eine Runde im Pool, während Marina auf der Liege entspannte. Dann ging es ins Bett, da morgen Früh um fünf Uhr der Wecker klingelt, um den Flug nach Hamburg zu bekommen.Read more
Ende gut alles gut
June 13 in Germany ⋅ 🌬 16 °C
Heute der letzte Post für diese Reise. Es ging zurück nach Hamburg. Gestartet hat der Tag sehr früh, was die folgenden Events bis zum Abflug möglicherweise beeinflusst haben könnte. Wir starteten um sechs mit dem Taxi vom Hotel Richtung Flughafen. Dabei hatten wir unser Handgepäck und das Care Paket, welches uns das Hotel gepackt hatte, da wir das Frühstück nicht wahrnehmen konnten. Zwei vollgepackte Tüten mit leckeren Sachen, von denen wir nie erfahren werden, um welche es sich genau gehandelt haben. Denn die Ankunft am Flughafen war, sagen wir mal, turbulent. Wir stiegen aus dem Taxi aus, hatten unsere Sachen in der Hand, das Taxi fuhr los und Marina fiel auf, dass sie ihre Umhängetasche nicht hatte. In dieser Tasche befanden sich beide Reisepässe, Marinas Handy und ihr Geldbeutel. Joschi rannte winkend dem Taxi hinterher, allerdings ohne Erfolg. Also waren die Pässe erstmal weg und beide waren ordentlich geschockt. Zum Glück hatten wir das Taxi über eine App gebucht, sodass wir den Fahrer kontaktieren konnten und er umdrehte uns zurück zum Flughafen kam. In der Wartezeit beruhigten wir uns ein wenig. Das war aber vorbei als das Taxi kam und die Tasche nicht darin war. Nirgends zu finden. Da war dann endgültig Holland in Not. Während Joschi unter sämtlichen geparkten Autos auf dem Seitenstreifen schaute, fragte Marina den Parkeinweiser, ob die Tasche abgegeben wurde. Man bemerke bitte, dass noch keine 15 Minuten seit dem Ausstieg vergangen waren. Dieser verneinte, gab uns aber den Tipp, zum Lost and Found Counter zu gehen, da dort gefundene Sachen sehr schnell abgegeben werden. Wir konnten uns das nicht vorstellen, hatten aber auch keine andere Idee. Aufgrund der angespannten Situation und weil uns beiden der Hunger vergangen war, stellte Marina die beiden Essenstüten an Mülleimern ab und wir gingen in den Flughafen und zum Schalter. Dort angekommen beschrieben wir die Tasche und zu unserer Verwunderung wussten die Mitarbeiter von genau so einer Tasche und keine Minute später stand ein anderer Taxifahrer mit der Tasche in der Hand vor uns. Er hatte sie auf dem Seitenstreifen gefunden und direkt zum Lost and Found gebracht. Alles war noch da, das einzig negative: scheinbar war ein Auto über die Tasche gefahren und Marinas Handy ist dabei ziemlich durchgebogen worden und dadurch zerbrochen. Aber das war verkraftbar. Man kann sich also unsere Erleichterung vorstellen und der Mitarbeiter vom Fundbüro meinte ganz locker:“ Keine Sorge, in Dubai kommt nichts weg.“ Nach dieser Eskapade gingen wir dann noch kurz auf die Suche nach unserem stehengelassenen Frühstück, dass aber natürlich bereits entfernt worden war. Also gingen wir durch Pass-und Sicherheitskontrolle und besorgten uns dort ein kleines Ersatzfrühstück. Danach verlief alles reibungslos und unspektakulär und wir landeten pünktlich in Hamburg.
Damit kommen wir zum Abschluss der Reise, es war eine echte Erfahrung, gerade Sumatra abseits der Touristenströme hat uns nachhaltig beeindruckt, eine sehr vielfältige Insel mit unglaublich netten Leuten. Alles ist zwar etwas einfacher aber dadurch auch unfassbar günstig. Von uns also eine ganz klare Empfehlung für alle, die auf etwas Abenteuer, Natur und neue Erfahrungen Lust haben. Auch Singapur ist eine absolute Empfehlung, eine tolle Stadt, die viel zu bieten hat aber natürlich touristisch ganz anders aufgestellt ist.
Wir danken euch allen für euer Interesse an unsere Reise, eure lieben Kommentare und das mitfiebern, ob wir auch gesund wieder in Hamburg ankommen.
Bis zum nächsten Mal
Marina und JoschiRead more










































































































































































































































































































































































































































































































































































Traveler
Gern geschehen ☺️