• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Italien Tour 09.04. - 25.04.26

Dieses Jahr stand unser erster richtiger Urlaub, wie vor meinem Studium, erst im April auf dem Plan, passend zu meinem Geburtstag. Eine Italien Rundreise durch einige Großstädte, auf die wir uns sehr gefreut haben! もっと詳しく
  • Im Palazzo dell’Archiginnasio

    4月15日, イタリア ⋅ ☁️ 13 °C

    Raus aus der gigantischen Kirche ging’s einmal rum ums Gotteshaus und dann zum dahinter liegenden Palazzo dell’Archiginnasio, den wir beim letzten Mal entweder unbewusst oder aus zeitlichen Gründen ausgelassen hatten und dieses Mal nachgeholt haben. Für 17€ Eintritt gemeinsam ging’s ins Innere und so konnten wir den Innenhof, die Gänge, die Bibliothek und das Teatro Anatomico bestaunen. Sehr interessant! Der Palazzo dell’Archiginnasio ist eines der bedeutendsten historischen Gebäude von Bologna und war lange Zeit der Hauptsitz der berühmten Universität Bologna. Er wurde im 16. Jahrhundert erbaut, um die zuvor verstreuten Fakultäten der Universität an einem Ort zu bündeln. Das Gebäude ist ein typisches Beispiel der Renaissance-Architektur mit einem großen Innenhof und umlaufenden Arkaden. Besonders beeindruckend ist das Innere. Die Wände sind mit tausenden Wappen geschmückt, sie stammen von Studenten und Professoren aus ganz Europa und zeigen, wie international die Universität schon damals war. Ein absolutes Highlight ist wiederum das Teatro Anatomico, ein vollständig mit Holz ausgekleideter Hörsaal, in dem früher anatomische Vorlesungen und Sektionen stattfanden. Die geschnitzten Figuren und die besondere Atmosphäre machen diesen Raum einzigartig. Die Bibliothek im Palazzo dell’Archiginnasio ist heute die Biblioteca Comunale dell’Archiginnasio und zählt zu den wichtigsten historischen Bibliotheken von Bologna. Sie wurde im 19. Jahrhundert eingerichtet, nachdem das Gebäude nicht mehr als Universitätssitz genutzt wurde. Seitdem dient sie als öffentliche Forschungsbibliothek mit einem starken Fokus auf Geschichte, Literatur und Kultur. Der Bestand ist beeindruckend. Über 800.000 Bücher und Dokumente, zahlreiche alte Handschriften und Inkunabeln (frühe Drucke vor 1500) und wertvolle historische Karten und Archive. Besonders bedeutend ist die Bibliothek für die Erforschung der Stadtgeschichte und der Universität Bologna. Viele Werke stammen aus Jahrhunderten wissenschaftlicher Tätigkeit und spiegeln die Rolle Bolognas als Zentrum des Wissens wider. Auch heute ist die Bibliothek noch aktiv, auch werden einzelne Bereiche des Palazzo noch aktiv genutzt. Sehr beeindruckend!もっと詳しく

  • Santa Maria della Vita

    4月15日, イタリア ⋅ ☁️ 15 °C

    Bevor‘s für uns zum Mittagessen ging, sind wir noch zur Kuppel gegangen, die man von vielen Punkten der Stadt sehr eindrucksvoll sehen kann. Auch diese Kirche war letztes Mal geschlossen, umso gespannter waren wir heute. Zuerst ging’s dann beim Eingang links in ein Abschnitt mit Gemälden, bevor wir dann in die Kirche gegangen sind. Das ganze für ingesamt 16€ Eintritt. Die Santa Maria della Vita ist eine barocke Kirche im Zentrum von Bologna, unweit der Piazza Maggiore. Historisch war die Kirche eng mit einer Bruderschaft verbunden, die sich um Kranke und Bedürftige kümmerte. Daher auch der Name „della Vita“ (des Lebens). Sie gehört zu den kunsthistorisch interessantesten, aber oft etwas weniger bekannten Kirchen der Stadt. Die Ursprünge reichen ins 13. Jahrhundert zurück, doch das heutige Erscheinungsbild stammt vor allem aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Von außen wirkt die Kirche eher schlicht, während das Innere deutlich reicher gestaltet ist. Typisch für den Barock mit Kuppel, Stuck und Altären. Die Kirche ist insgesamt eher kompakt im Vergleich zu großen Basiliken wie San Petronio. Besonders hervorzuheben ist die Kuppel, die zu den auffälligsten Elementen des Gebäudes zählt. Sie erhebt sich deutlich über dem Kirchenraum und sorgt für eine starke Wirkung. Mit einer Höhe von rund 50 Metern (Außenhöhe) gehört sie zu den höchsten Gebäuden in Bologna. Das absolute Highlight befindet sich wieder im Inneren der Kirche. Die berühmte Skulpturengruppe „Compianto sul Cristo morto“ (Beweinung Christi) von Niccolò dell’Arca. Diese lebensgroßen Terrakottafiguren aus dem 15. Jahrhundert gelten als eines der ausdrucksstärksten Werke der italienischen Kunst. Besonders auffällig sind die emotionalen Gesichter und dramatischen Bewegungen der Figuren. Dargestellt ist die Szene der Beweinung Christi nach der Kreuzigung. Die Gruppe umfasst mehrere lebensgroße Figuren, unter anderem den toten Christus, Maria, Maria Magdalena und weitere Frauen und Figuren aus dem Umfeld. Wirklich sehr beeindruckend!もっと詳しく

  • Bunte Burger bei Flower Burger!

    4月15日, イタリア ⋅ ☁️ 14 °C

    Anschließend ging’s einmal quer durchs Zentrum zu unserem nächsten Ziel, dem Mittagessen. Für heute hatten wir uns was leckeres rausgesucht, dass wir schon kannten. Flower Burger, ein rein Veganer Laden mit richtig guten Burgern! Hier waren wir schon mal in Verona und waren begeistert. So auch heute! Nadine hatte einen Chickenburger mit Karotten-Bacon, ich den klassischen Flower-Burger. Dazu Kartoffel Wedges. Richtig lecker! Gut gesättigt ging’s dann wieder weiter auf den Schlussspurt unserer Tour.もっと詳しく

  • Le Tre Frecce - Die drei Pfeile

    4月15日, イタリア ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser nächstes Ziel war dann etwas ganz anderes als die bisherigen. Keine Kirche, kein gigantisches Bauwerk sondern etwas ganz unauffälliges. Die Le tre frecce sind ein kleines, aber berühmtes Detail in Bologna, das viele Besucher leicht übersehen. Sie befinden sich unter einem Dachvorsprung in der Nähe der Corte Isolani, nicht weit von den Due Torri. Dabei handelt es sich um drei Pfeile, die scheinbar im Holz eines Gebäudes stecken. Auf den ersten Blick schwer zu entdecken, werden sie oft erst sichtbar, wenn man gezielt danach sucht. Wir haben tatsächlich einen sofort entdeckt, den zweiten nach etwas Suche. Beim dritten sind wir uns unsicher, ob wir uns diesen nicht nur eingebildet haben. Zu den Pfeilen gibt es eine interessante Legende. Der Überlieferung nach wurden drei Bogenschützen beauftragt, eine Frau zu töten, die des Ehebruchs beschuldigt wurde. Als sie jedoch zum Schuss ansetzten, soll die Frau plötzlich nackt erschienen sein. Die Männer waren so abgelenkt, dass sie ihre Pfeile verfehlten und diese stattdessen im Dach stecken blieben. Alternativ dazu gibt es auch ein paar andere Theorien zum Ursprung. Reine Dekoration oder später eingefügtes Detail, eine Art „mittelalterlicher Scherz“ oder ein Symbol ohne eindeutig geklärte Bedeutung. Wir werden es wohl nie erfahren! Spannend ist es so oder so und neben uns haben einige andere die Pfeile gesucht. Scheint also viele zu interessieren! Von den drei Pfeilen ging’s erst mal zu Starbucks für eine kurze Auszeit. Ein sehr schöner aber auch sehr langsamer (Bedienung) Starbucks ganz im Zentrum. Bilder dazu hab ich bei der Piazza Maggiore beigefügt. Danach ging’s zurück ins Zimmer, wo wir uns circa 1,5 Stunden ausgeruht haben, bevor es auf den finalen Teil unserer Tour ging.もっと詳しく

  • Basilika des heiligen Dominik

    4月15日, イタリア ⋅ ☁️ 17 °C

    Ursprünglich wollten wir schon vor unserer Pause zur Basilika des heiligen Dominik, zu dieser Zeit war die Kirche jedoch schon zu. Bei der Basilika angekommen haben wir schnell bemerkt, dass hier viel restauriert wird. An der Seite, auf dem Dach und auch die hintere Hälfte vom Mittelschiff. Zum Glück war das Highlight der Kirche meines Namenspatrons frei zu besichtigen! Das war auch der Hauptgrund hierher zu kommen. Die Basilica di San Domenico ist eine der wichtigsten Kirchen von Bologna und eng mit dem Dominikanerorden verbunden. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und entwickelte sich zu einem bedeutenden religiösen und geistigen Zentrum. Die Basilika ist dem heiligen Dominikus gewidmet, der hier begraben ist. Sein Grab befindet sich im Inneren und ist eines der wichtigsten Ziele für Pilger und Besucher. Architektonisch wirkt die Kirche von außen eher schlicht, typisch für die Bettelorden. Im Inneren zeigt sich jedoch eine deutlich reichere Ausstattung mit Kapellen, Altären und Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. Das bedeutendste Kunstwerk ist die Arca di San Domenico, ein prachtvoll gestalteter Sarkophag. An ihm arbeiteten mehrere große Künstler mit, darunter auch der junge Michelangelo, der einige Figuren beisteuerte. Die Arbeiten begannen bereits im 13. Jahrhundert und wurden später immer wieder ergänzt. Der Sarkophag ist reich mit Reliefs und Figuren geschmückt, die Szenen aus dem Leben des heiligen Dominikus darstellen. Der heilige Dominikus selbst lebte von etwa 1170 bis 1221 und war der Gründer des Dominikanerordens. Sein Ziel war es, den Glauben durch Predigt und Bildung zu verbreiten, weshalb sein Orden eng mit Universitäten verbunden war. Bologna spielte dabei eine zentrale Rolle, da Dominikus hier seine letzten Lebensjahre verbrachte und auch hier starb.もっと詳しく

  • Ausblick vom Torre dell'Orologio

    4月15日, イタリア ⋅ ☁️ 17 °C

    Von unserer letzten Kirche in Bologna ging’s zu unserem letzten Ziel in Bologna, für das wir auch Tickets um 18 Uhr hatten. Passend zum Plan, auf den Uhrenturm am Piazza Maggiore zu steigen wurde das Wetter genau dann klarer. Die Sonne zeige sich vereinzelt, Sonnenstrahlen waren sichtbar und gleichzeitig waren die Wolken extrem ausdrucksstark. Perfekt für einen Ausblick! Pünktlich um 18 Uhr ging’s im Turm aufwärts für die Aussicht auf Bologna. Von oben hat man einen schönen Blick über die Piazza Maggiore und die Dächer der Stadt. Vor allem der Blick auf die Piazza und die gigantische Kirche war jeden Schritt wert! Der Uhrenturm von Bologna ist der Torre dell’Orologio und befindet sich am Piazza Maggiore, integriert in den Palazzo d’Accursio (das historische Rathaus). Der Turm stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und wurde später umgebaut und erweitert. Seine große Uhr wurde im 15. Jahrhundert hinzugefügt und ist bis heute eines der markantesten Elemente des Platzes. Besonders interessant ist, dass es sich um eine astronomische Uhr handelt. Sie zeigt nicht nur die Uhrzeit, sondern auch Bewegungen von Sonne und Mond sowie den Tierkreis, ein typisches Zusammenspiel von Wissenschaft und Kunst im Mittelalter.もっと詳しく

  • Das Museum im Palazzo d'Accursio

    4月15日, イタリア ⋅ ☁️ 17 °C

    Runter vom Turm ging’s dann sogar noch kostenfrei, im Ticket vom Turm inkludiert, in das Museum Collezioni Comunali d’Arte im Palazzo d’Accursio. Der Palazzo d’Accursio ist das historische Rathaus von Bologna und eines der wichtigsten Gebäude an der Piazza Maggiore. Sein Ursprung geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Zeit wurde der Palazzo immer wieder erweitert, sodass er heute aus mehreren verbundenen Gebäudeteilen besteht. Dadurch wirkt er von außen etwas unregelmäßig, was aber typisch für viele gewachsene mittelalterliche Bauten ist. Der Palast war über Jahrhunderte das politische Zentrum der Stadt. Hier tagten die Stadtregierung und wichtige Verwaltungsorgane. Auch heute hat er noch eine öffentliche Funktion, beherbergt aber zusätzlich Museen und Ausstellungsräume. Im Inneren befinden sich mehrere bedeutende Säle, darunter die Sala Farnese, ein großer und reich geschmückter Raum, der für Versammlungen und Zeremonien genutzt wurde. Erfreulicherweise konnten wir genau diesen und weitere Säle durch unser Ticket besuchen. Toller Abschluss für unsere Sightseeingtour!もっと詳しく

  • Ein Sandwich und ein fliegendes Ei

    4月15日, イタリア ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach unserer Tour hieß es dann noch unser Abendessen genießen. Dafür haben wir uns beim Laden Tamburini jeweils ein frisch gemachtes Panini mit Tomate, Mozzarella, Öl und Balsamico Essig gegönnt. War unglaublich gut! Gegessen haben wir unser Sandwich an der Piazza Maggiore, sitzend auf der Treppe gegenüber von der gigantischen Basilika. Direkt nach dem Essen ist uns dann etwas passiert, was wir noch nie erlebt haben. Als wir noch saßen und einem sehr talentierten Straßenmusiker zugehört haben, ist mir plötzlich ein Vogelei auf die Hand geflogen und zerplatzt, inklusive Eiweiß und Eigelb auf meiner Hand, Handy, meiner Hose und meinem Schuh. Während Nadine sofort zu lachen begonnen hat und immer wieder anfangen musste war ich anfangs noch verwirrter, woher genau das eigentlich kleine Ei kam, dass so extrem gefüllt war. Nachdem ich dann endlich meine Hände und Sachen in einem öffentlichen WC waschen konnte, konnte auch ordentlich drüber lachen. Interessant ist, dass auf meinen Video tatsächlich ein 2 Sekunden langes Video ist, auf dem man zwei Tauben über uns fliegen sieht. Ob eine der Tauben beim los fliegen das Ei aus dem Nest gestoßen hat und warum das Video überhaupt unbewusst aufgenommen wurde, werden wir wohl nie erfahren. Als lustige geschickte bleibt es aber sicher immer in Erinnerung! Danach ging’s dann durch die Arkaden zurück zum Hotel, wo es packen hieß, da es morgen ab nach Genua geht. Wir freuen uns schon! Mit 26.621 Schritten (19,12 Km) waren wir wieder kräftig unterwegs! Der Tagesschnitt bleibt also ordentlich!もっと詳しく

  • Angekommen in Manarola

    4月16日, イタリア ⋅ ⛅ 20 °C

    Um 8 Uhr ging’s direkt nach dem Aufstehen los auf unsere heutige Tour. So früh, da wir sonst extra wegen etwas mehr Zeit zum Auto hätten laufen müssen, um ein Parkticket kaufen zu können. Also hieß es final alles zusammen räumen und Abschied nehmen vom wunderschönen Bologna, wo es uns wieder unglaublich gut gefallen hat. Mit dem Auto ging’s dann circa 3 Stunden nach Manarola, somit erst nach Norden, dann nach Westen an die Küste. Manarola wollten wir besuchen, da es uns vor einigen Jahren so gut in Vernazza gefallen hatte. Am Ziel waren wir Dank überschaubaren Verkehr pünktlich wie geplant und dort hieß es am Parkplatz vor der Schrank, durch die nur Einwohner dürfen, parken. Zu Fuß ging’s dann das restliche Stück abwärts zum Ort.もっと詳しく

  • Das malerische Panorama von Manarola

    4月16日, イタリア ⋅ ⛅ 20 °C

    In Manarola ging’s für uns erst auf der linken Seite des Ortes oberhalb der Hausdächer entlang Richtung Küste, bevor es dann abwärts zum Hafen ging. Von dort ging’s dann die Küste entlang bis zu einem Aussichtspunkt mit gigantischen Blick auf das Panorama der Stadt. Manarola ist eines der fünf Dörfer der Cinque Terre und gilt als eines der schönsten Fotomotive ganz Italiens. Das Dorf liegt spektakulär auf steilen Felsen direkt über dem Meer, mit dicht aneinander gebauten, bunten Häusern, die sich den Hang hinaufziehen. Ein typisches Bild dieser Region. Die bunten Häuser scheinen direkt aus dem Felsen ins Meer zu wachsen! Manarola ist besonders für seine terrassenförmig angelegten Weinberge bekannt, die sich an die steilen Hänge schmiegen. Hier wird unter anderem der berühmte Dessertwein Sciacchetrà produziert. Im Gegensatz zu klassischen Badeorten gibt es keinen großen Sandstrand, sondern eher Felsen und einen kleinen Hafen, von dem aus man ins klare Wasser gelangt.もっと詳しく

  • Bergauf durch den Ortskern

    4月16日, イタリア ⋅ ⛅ 20 °C

    Vom Aussichtspunkt ging’s dann wieder zurück zum Ort und durch den Kern der Stadt aufwärts zurück zum Auto. Manarola hat uns sehr gut gefallen! Natürlich vor allem der tolle Blick auf die Stadt selbst. Als Ort hat uns Vernazza aufgrund der etwas größeren Größe besser gefallen. Irgendwann wollen wir auch die restlichen drei Orte der Cinque Terre an der ligurischen Küste sehen. Zurück am Auto ging’s los zu unserem nächsten Ziel, La Spezia. Als wir damals in Vernazza waren, wollten wir auch schon her, hatten dann aber etwas zu wenig Zeit. Heute hatten wir definitiv mehr davon, also ging’s die gut zwanzig Minuten den gleichen Weg zurück, da wir schon auf dem Weg nach Manarola durch La Spezia gefahren waren. Eine sehr schöne Strecke mit tollem Ausblick aufs Meer und dann auch auf La Spezia!もっと詳しく

  • Eine Runde durch La Spezia

    4月16日, イタリア ⋅ ⛅ 23 °C

    Angekommen in La Spezia konnten wir direkt im Zentrum parken und losgehen auf unsere Runde. Zum Start ging’s erst mal eine Palmen Allee am Hafen entlang, bevor es dann durch die Fußgängerzone der Stadt auf Erkundungstour ging. In La Spezia sind wir dabei nicht auf die klassischen Sehenswürdigkeiten oder viele Punkte gestoßen, die wir besichtigen wollten. Es ging uns eher darum, den Ort zu besichtigen, den wir damals ausgelassen haben, Schritte zu machen und zudem ein paar Ziele anzusehen. Vorbei ging’s an der sehr modernen Cathedral of Christ the King, der leider geschlossenen Parrocchia Santuario Nostra Signora della Neve und der ebenfalls geschlossenen Chiesa Parrocchiale di Nostra Signora della Salute. Schade, dass beide nicht möglich waren. Trotzdem hat’s uns hier gut gefallen, Nadine konnte zudem eine schöne neue Jacke kaufen. Ein gelungener Zwischenstopp! La Spezia ist eine Hafenstadt in Ligurien und gilt als wichtigstes Tor zu den Cinque Terre. Sie liegt zwischen Genua und Pisa und verbindet maritimes Leben mit praktischer Ausgangslage für Ausflüge in die Region. Die Stadt selbst ist weniger malerisch als die kleinen Dörfer der Cinque Terre, dafür aber deutlich größer, moderner und alltagstauglicher. Besonders prägend ist der große Hafen, der sowohl militärisch als auch zivil genutzt wird und eine lange maritime Tradition hat. Sehenswert in der Stadt ist das Castello San Giorgio, das über der Stadt liegt und einen schönen Ausblick bietet. Leider hatten wir nach den Höhenmeter von Manarola nicht so viel Lust auf Treppen, also haben wir das heute ausgelassen.もっと詳しく

  • Chiesa dei Santi Giovanni e Agostino

    4月16日, イタリア ⋅ ☀️ 23 °C

    Nicht ausgelassen haben wir wiederum die Chiesa dei Santi Giovanni e Agostino, die einzige Kirche die offen war und genau auf dem Rückweg zum Auto lag. Ideal! Die Chiesa dei Santi Giovanni e Agostino ist eine der wichtigsten Kirchen in La Spezia und liegt im historischen Zentrum der Stadt. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert erbaut und gehört zu den ältesten religiösen Gebäuden von La Spezia. Von außen wirkt sie eher schlicht und zurückhaltend, typisch für viele Kirchen in Ligurien. Im Inneren zeigt sich jedoch eine deutlich reichere Gestaltung mit Altären, Gemälden und dekorativen Elementen aus verschiedenen Epochen. Architektonisch verbindet die Kirche mehrere Stilrichtungen, da sie im Laufe der Zeit mehrfach verändert wurde. Besonders auffällig ist der Kontrast zwischen der eher einfachen Fassade und dem kunstvolleren Innenraum. Raus aus dem Innenraum ging’s mit einem überragend guten Focaccia mit Tomate Mozzarella in der Hand zurück zum Auto und dann ab nach Genua!もっと詳しく

  • Hotel Continental - Angekommen in Genua

    4月16日, イタリア ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach ungefähr 1,5 Stunden waren wir dann entspannt in Genua angekommen, wobei genau die letzten 5 Kilometer die stressigsten waren. Zum Glück konnten wir dann unser Auto direkt vorm Hotel abstellen, da zum Service vom Hotel auch das parken vom Auto in der eigenen Garage gehört. Toller Service, passend zu dem sehr hochwertigen Hotel! Nach dem einchecken waren wir extrem begeistert, da wir ein wirklich wunderschönes und sehr großes Zimmer haben. Perfekt für drei Tage und durch die Lage beim Bahnhof und nicht zu weit vom Hafen und der Altstadt der perfekte strategische Ausgangspunkt für die Tage. Passend dazu einige Infos zu Genua. Genua ist die Hauptstadt der Region Ligurien und eine der historisch bedeutendsten Hafenstädte Europas. Die Stadt liegt direkt am Mittelmeer und war im Mittelalter eine mächtige Seerepublik, vergleichbar mit Venedig. Die Altstadt von Genua gehört zu den größten Europas und ist ein Labyrinth aus engen Gassen, den sogenannten „Caruggi“. Hier findest man viele kleine Plätze, Kirchen, Cafés und ein sehr authentisches Stadtleben. Gleichzeitig kann die Gegend stellenweise etwas rau wirken. Genau das macht aber auch den Charakter der Stadt aus. Ein zentrales Highlight ist der modern gestaltete Hafenbereich „Porto Antico“, der heute ein lebendiges Viertel mit Restaurants, Museen und dem bekannten Aquarium ist. Historisch trifft hier auf moderne Architektur. Besonders beeindruckend ist auch die Via Garibaldi mit ihren prächtigen Palästen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Sie zeigen den Reichtum der alten Handelsfamilien der Stadt. Genua ist außerdem die Geburtsstadt von Christoph Kolumbus, was die Bedeutung der Stadt in der Geschichte der Seefahrt unterstreicht. Die Stadt ist zudem auch der Geburtsort einer anderen Sache. Das Pesto alla Genovese ist die bekannteste Spezialität aus Genua und eines der berühmtesten Nudelgerichte Italiens. Der Name „Pesto“ kommt vom italienischen pestare (= zerstoßen), denn traditionell wird die Sauce im Mörser hergestellt. Typisch serviert wird Pesto mit Trofie oder Linguine. Genießen können das in und um Genua sehr viele Einwohner. Genua ist nicht nur historisch bedeutend, sondern auch eine der größten Städte Nordwestitaliens. Die Stadt hat ca. 560.000 Einwohner, die Metropolregion sogar über 1 Million. Damit ist Genua eine der größten Städte Italiens! Wir sind gespannt!もっと詳しく

  • Eine kleine Runde zum Abendessen

    4月16日, イタリア ⋅ ☀️ 21 °C

    Zum Abschluss des Tages ging’s noch zum Poke Bowl essen in der Nähe vom Hotel, mal wieder etwas gesünderes. War super lecker! Die Chance zum Essen und zurück haben wir auch dafür genutzt, einen ersten Eindruck zugewinnen. Diese Eindruck ergänzt um die ersten Anblicke beim fahren gefallen uns schon mal richtig gut! Das wird sicher toll die kommenden zwei Tage! Zurück im Hotel hieß es dann etwas früher hinlegen nach dem langen Tag und mit dem Wissen, dass wir morgen wieder einen tollen Tag voller sightseeing vor uns haben. Mit 13.355 (10,14 Km) Schritten waren wir heute, vor allem durch die lange Fahrtzeit, nicht so viel unterwegs. Das wird morgen sicher wieder ganz anders! Davor aber erst mal schlafen. Buona notte!もっと詳しく

  • Palazzo Reale - Der Königspalast

    4月17日, イタリア ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach einer richtig guten und langen Mütze Schlaf hieß es aufstehen und allmählich fertig machen. In diesem Hotel haben wir sogar ein Frühstück inklusive, unser Appetit war aber sehr unterschiedlich und unsere ersten Ziele nicht weit weg. Somit ging’s für mich um 8:30 Uhr zum frühstücken, während Nadine nur ein Wasser getrunken hat. Nadine hat dann etwas später, vor der Schließung vom Frühstück, gegessen. Unser erstes Ziel war zwischen unser beider Frühstück der Palazzo Reale, der nur circa 4 Minuten entfernt von unserem Hotel liegt. Derzeit gibt es dort einen ermäßigten Eintritt für den Palazzo Reale und den Palazzo Spinola in Kombination. Normalerweise 12€ für beides, aktuell 8€. Grund dafür sind Restaurierungsarbeiten bei beiden. Für uns eine gute Lösung! Beim Palazzo Reale konnten wir dafür leider nicht in die Prunkvollen Säle und Empfangsräume, sondern nur in die Apartments. Trotzdem sehr interessant und die Fassade im Innenhof wunderschön! Der Palazzo Reale ist einer der prächtigsten Paläste in Genua und ein herausragendes Beispiel für den Reichtum der alten Adelsfamilien der Stadt. Er wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Der Palazzo Reale verdankt seine heutige Form und Bedeutung drei wichtigen Besitzergruppen. Den Familien Balbi und Durazzo sowie später dem italienischen Königshaus. Die Familie Familie Balbi gehörte im 17. Jahrhundert zu den reichsten und einflussreichsten Adelsfamilien Genuas. Sie ließ den Palast ab etwa 1643 errichten und nutzte ihn als repräsentativen Wohnsitz. Ihr Reichtum basierte vor allem auf Handel und Finanzgeschäften, und auch die bekannte Via Balbi ist nach ihnen benannt. Später ging der Palast in den Besitz der Familie Durazzo über, einer ebenfalls sehr mächtigen Familie, aus der mehrere Dogen hervorgingen. Die Durazzo bauten den Palast weiter aus und gestalteten ihn deutlich prachtvoller. Viele der heute sichtbaren prunkvollen Innenräume gehen auf ihre Zeit zurück. Im 19. Jahrhundert wurde der Palast schließlich vom Haus Savoyen übernommen, dem Königshaus des vereinigten Italien. Unter Herrschern wie Viktor Emanuel II. diente er als königliche Residenz bei Aufenthalten in Genua. Aus dieser Phase stammt auch der Name „Palazzo Reale“. Heute ist er ein Museum und für Besucher zugänglich. Die sogenannten Appartamenti Reali geben einen selten authentischen Einblick in das Leben des Adels und der königlichen Familie. Anders als in vielen Museen sind hier nicht nur einzelne Räume ausgestellt, sondern ganze Wohnbereiche nahezu vollständig erhalten. Dazu gehören Empfangssäle, Wohnräume, Schlafgemächer und private Kabinette.もっと詳しく

  • Die Kirche Santi Vittore e Carlo

    4月17日, イタリア ⋅ ⛅ 19 °C

    Direkt gegenüber vom Palazzo Reale befindet sich eine Kirche, in die wir direkt als Nächstes rein gegangen sind. Die Chiesa dei Santi Vittore e Carlo ist eine barocke Kirche im Zentrum von Genua, unweit der Via Balbi und damit in einem der historisch bedeutendsten Viertel der Stadt. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut und gehört zum Jesuitenorden, was sich auch in der Gestaltung widerspiegelt. Von außen eher zurückhaltend, im Inneren jedoch reich und eindrucksvoll ausgestattet. Typisch für den Barock ist die starke Inszenierung von Raum und Licht. Der Innenraum ist relativ kompakt, wirkt aber durch die Dekoration sehr prunkvoll. Auffällig sind die aufwendig gestalteten Altäre, Stuckverzierungen und Deckenmalereien. Alles ist darauf ausgelegt, eine intensive religiöse Wirkung zu erzeugen. Ganz im Sinne der Jesuiten, die Kunst gezielt zur Vermittlung des Glaubens einsetzten. Trotz ihrer zentralen Lage wird die Kirche oft übersehen, da sie im Vergleich zu anderen Sehenswürdigkeiten weniger bekannt ist. Gerade deshalb wirkt sie ruhig und authentisch. Uns hat sie super gefallen!もっと詳しく

  • Die Universität von Genua

    4月17日, イタリア ⋅ ⛅ 20 °C

    Von der Kirche ging’s weiter zur nächsten und auf dem Weg haben wir einen kurzen Abstecher zur Universität von Genua gemacht, welche direkt auf dem Weg lag. Die Università degli Studi di Genova ist die wichtigste Hochschule in Genua und zählt zu den bedeutenden Universitäten Italiens. Ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück, als in Genua erste Lehrstätten entstanden. Die eigentliche Universität wurde jedoch im 15. Jahrhundert organisiert und entwickelte sich im Laufe der Zeit stetig weiter. Besonders stark ist sie traditionell in Bereichen wie Ingenieurwesen, Architektur, Wirtschaft und Medizin, was gut zur Rolle Genuas als Handels- und Hafenstadt passt. Heute hat die Universität rund 30.000–35.000 Studierende und verteilt sich nicht auf einen einzigen Campus, sondern auf mehrere Standorte in der Stadt. Alleine in der Via Balbi sind wir auf drei Standorte der Universität gestoßen. Alle super schön!もっと詳しく

  • Eine wunderschöne Basilika

    4月17日, イタリア ⋅ ⛅ 20 °C

    Noch besser als die Chiesa dei Santi Vittore e Carlo i hat uns die Basilica della Santissima Annunziata del Vastato gefallen, welche die Straße entlang unser letztes Ziel vorm zweiten Frühstück war. Die Basilica della Santissima Annunziata del Vastato gehört zu den prächtigsten Kirchen von Genua und ist ein herausragendes Beispiel für den Barock in Ligurien. Die Ursprünge der Kirche reichen bis ins Mittelalter zurück, doch ihr heutiges Erscheinungsbild entstand vor allem im 16. und 17. Jahrhundert, als sie im Stil des Barock vollständig neu gestaltet wurde. Schon von außen wirkt die Fassade elegant, doch das eigentliche Highlight befindet sich im Inneren. Erfreulicherweise hat die Kirche erst kurz zuvor aufgemacht, wodurch wir ganz zu Beginn alleine in der gigantischen Kirche waren. Hat sich dann aber natürlich schnell geändert. Beim Betreten eröffnet sich ein überwältigender Raum voller Gold, Fresken und Stuckverzierungen. Die Decken und Wände sind nahezu vollständig bemalt und reich dekoriert, wodurch die Kirche zu den opulentesten Innenräumen Genuas zählt. Viele bedeutende Künstler der Zeit wirkten an der Ausstattung mit. Die Basilika ist historisch eng mit den sozialen und religiösen Entwicklungen der Stadt verbunden. Der Name „Vastato“ bezieht sich auf ein Gebiet, das im Mittelalter außerhalb der Stadtmauern lag und ursprünglich wenig bebaut, sogar verwüstet, war. Die Kirche wurde zunächst von Franziskanern begonnen, später aber von reichen genuesischen Familien, vor allem den Lomellini, übernommen und im Barock prachtvoll ausgestaltet. Dadurch entstand der starke Kontrast zwischen einem ursprünglich einfachen Bettelorden und der späteren extrem luxuriösen Innenausstattung. Vor der Kirche steht eine auffällige Statue, die oft als Bettler oder einfacher Mann wahrgenommen wird. Sie steht im spannenden Kontrast zur prunkvollen Kirche. Diese Figur wird häufig so interpretiert, dass sie Armut und Demut symbolisiert und bewusst im Gegensatz zur späteren barocken Pracht der Kirche steht. In gewisser Weise zeigt sie die „zwei Seiten“ der Kirche. Ursprünglich arm und einfach, später reich und repräsentativ.もっと詳しく

  • Frühstücken im Hotel

    4月17日, イタリア ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Via Balbi gings dann wieder zurück zum Hotel für Nadines Hälfte vom Frühstück! Die Auswahl war inzwischen ein bisschen geschrumpft, hat aber zum Glück noch gepasst. Für mich gab’s zudem noch einen Cappuccino, das war naturlich dann ideal! Nach dem essen ging’s dann nochmal kurz ins Zimmer, den Rucksack für die Tour holen und los auf unsere Runde!もっと詳しく

  • Wunderschöne Kirchen von Genua

    4月17日, イタリア ⋅ ☁️ 21 °C

    Auf unserem weiteren Weg heute ging ein unzähligen Schönkirchen vorbei. Während die ganz großen Kirchen einen einzelnen Footprint bekommen, fasse ich vier wunderschöne etwas kleinere Kirchen hier zusammen. Zuerst ging’s zur Chiesa di San Filippo Neri. Die Chiesa di San Filippo Neri gehört zu den eindrucksvollsten Barockkirchen der Stadt und ist vor allem für ihren prächtigen Innenraum bekannt. Von außen eher schlicht, entfaltet sich im Inneren eine überraschende Fülle an Dekorationen mit Stuck, Fresken und kunstvollen Altären. Besonders geschätzt wird auch die hervorragende Akustik, weshalb die Kirche häufig für Konzerte genutzt wird. Als zweites ging’s zur Chiesa di San Luca. Die Chiesa di San Luca ist eine kleinere, aber sehr fein ausgestattete Kirche, die eng mit genuesischen Adelsfamilien verbunden ist. Sie wurde im Barock umgestaltet und besitzt ein reich dekoriertes Inneres mit Gemälden und Verzierungen, die den Einfluss und Geschmack ihrer Stifter widerspiegeln. Trotz ihrer Größe wirkt sie sehr elegant und harmonisch. Sie zählt zu den kunsthistorisch bedeutendsten Sakralbauten der Stadt und steht in unmittelbarer Nähe der prächtigen Paläste der Via Garibaldi. Ihre reiche Innenausstattung spiegelt den Wohlstand der genuesischen Adelsfamilien des 17. Jahrhunderts wider. Mit etwas zeitlichen Abstand waren wir dann bei der San Donato Chiesa di San Donato. Die Chiesa di San Donato zählt zu den ältesten Kirchen Genuas und stammt ursprünglich aus dem Mittelalter. Im Gegensatz zu den barocken Kirchen der Stadt ist sie deutlich schlichter und zeigt romanische Architektur mit klaren Formen und einer ruhigen Atmosphäre. Besonders bekannt ist sie für ihre historische Ausstrahlung und einzelne bedeutende Kunstwerke im Inneren. Sie gilt als eines der bedeutendsten Beispiele mittelalterlicher Architektur der Stadt und ist für ihren markanten achteckigen Glockenturm. Schon auf den finalen Zügen unserer Tour ging’s noch zur Santa Maria delle Vigne. Die Santa Maria delle Vigne gehört ebenfalls zu den wichtigsten Kirchen der Altstadt. Ihr Ursprung reicht bis ins frühe Mittelalter zurück, auch wenn sie später barock umgestaltet wurde. Die Kirche liegt in einem der ältesten Viertel Genuas und verbindet historische Strukturen mit reicheren Ausstattungen aus späteren Epochen. Sie gilt als eines der ältesten und architektonisch bedeutendsten Gotteshäuser der Stadt und dokumentiert die religiöse Entwicklung Genuas vom 10. Jahrhundert bis in die Barockzeit. Die Kirche wurde um das 10. Jahrhundert außerhalb der damaligen Stadtmauern auf einem Weinberg errichtet, was ihr den Namen „delle Vigne“ (der Weinberge) gab. Genua könnte man auch die Stadt der Kirchen nennen. So unglaublich viele schöne Kirchen!もっと詳しく

  • San Siro - Basilika, nicht das Stadion

    4月17日, イタリア ⋅ ☁️ 21 °C

    Bei der Planung war ich mitten in Genua auf San Siro gestoßen und hatte als erstes das Stadion in Mailand im Kopf. Das macht hier natürlich keinen Sinn. Bei San Siro in Genua handelt es sich um eine Basilika in der Altstadt. Kurz bevor wir angekommen waren, war hier noch eine Beerdigung, was wir am wegfahrenden Leichenwagen gemerkt hatten. Ins Innere konnten wir dann trotzdem, das noch mit Weihrauch gefüllt war. Die Kirche hat uns richtig begeistert! So unglaublich schön, wie bisher jede in Genua. Die Basilica di San Siro ist eine der ältesten und historisch bedeutendsten Kirchen von Genua. Sie liegt mitten in der Altstadt und war ursprünglich sogar die erste Kathedrale der Stadt, bevor diese Rolle später an den Dom San Lorenzo überging. Die Ursprünge der Kirche reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück, womit sie zu den frühesten christlichen Bauwerken Genuas zählt. Im Laufe der Zeit wurde sie jedoch mehrfach umgebaut, sodass ihr heutiges Erscheinungsbild vor allem vom Barock geprägt ist. Von außen wirkt die Fassade relativ schlicht, doch im Inneren erwartet Besucher ein typisch barocker Raum mit reich verzierten Altären, Stuckarbeiten und Deckenmalereien. Die Ausstattung ist weniger überwältigend als in manchen anderen Kirchen Genuas, aber trotzdem sehr kunstvoll und stimmungsvoll. Historisch besonders interessant ist ihre Rolle als erste Kathedrale. Sie war lange Zeit das religiöse Zentrum der Stadt, bevor mit wachsender Bedeutung Genuas ein größerer Dom notwendig wurde.もっと詳しく

  • Der Palazzo San Giorgio

    4月17日, イタリア ⋅ ☁️ 21 °C

    Von den engen Gassen der Stadt ging’s dann erst mal ab Richtung Hafen zum Palazzo San Giorgio. Dieser war uns schon bei der Anreise aufgefallen, nachdem man auf der Straße auf der Brücke durch die Stadt direkt an Gebäude vorbeifährt, wobei das Gebäude zur Hälfte neben der Fahrbahn erscheint. Durch die Bemalung sticht es sofort ins Auge. Der Palazzo San Giorgio liegt direkt am alten Hafen. Der Palast wurde 1260 im Auftrag von Guglielmo Boccanegra, einem früheren Dogen von Genua, errichtet und diente zunächst als Regierungssitz. Im 15. Jahrhundert wurde er Sitz der Banco di San Giorgio, einer der ersten modernen Banken Europas. Diese Institution verwaltete die Schulden der Republik Genua und finanzierte ihre Handels- und Kolonialpolitik. Später wurde er auch als Gefängnis genutzt. Eine seiner bekanntesten Geschichten ist, dass hier der berühmte Reisende Marco Polo während seiner Gefangenschaft Teile seiner Reiseberichte diktierte. Die Fassade ist besonders auffällig. Sie ist mit farbenfrohen Fresken bemalt, die architektonische Elemente und historische Szenen darstellen. Diese Bemalung verleiht dem Gebäude ein sehr dekoratives und fast „gemaltes“ Aussehen. Im Laufe der Geschichte hatte der Palazzo verschiedene Funktionen, unter anderem als Sitz von Handelsinstitutionen. Heute beherbergt er die Hafenbehörde und steht symbolisch für die maritime Geschichte und wirtschaftliche Bedeutung Genuas als mittelalterliche Handelsmacht.もっと詳しく

  • Santa Maria Assunta in Carignano

    4月17日, イタリア ⋅ ☁️ 22 °C

    Vom Hafen ging’s dann einmal quer durch die Altstadt und zum ersten Mal heute auch einen Hügel aufwärts, um etwas höher gelegen zum nächsten Ziel zu kommen, der Kirche Santa Maria Assunta in Carignano, die wir ebenfalls schon bei der Anreise bestaunt hatten. Die Santa Maria Assunta in Carignano ist eine der eindrucksvollsten Kirchen von Genua und liegt erhöht im Stadtteil Carignano mit weitem Blick über die Stadt. Der Bau begann im 16. Jahrhundert und orientiert sich stark an der Architektur der Renaissance. Besonders auffällig ist die klare, symmetrische Gestaltung mit einer großen zentralen Kuppel und vier gleichartigen Fassaden, ein eher ungewöhnliches Konzept für Kirchen. Im Inneren wirkt die Kirche überraschend hell und ruhig im Vergleich zu den prunkvollen barocken Kirchen Genuas. Große Säulen, klare Linien und viel Licht prägen den Raum und geben ihm eine fast monumentale, aber gleichzeitig ausgewogene Wirkung. Im Inneren hatten wir leider nicht ganz so viel Glück, da direkt unterhalb der Kuppel aktuell ein großes Gerüst aufgebaut ist für Restaurierungsarbeiten. Zum Glück konnten wir trotzdem außen rum gehen und somit den Großteil der Kirche sehen. Durch ihre erhöhte Lage ist die Kirche auch von außen ein markanter Punkt im Stadtbild und bietet in der Umgebung schöne Ausblicke.もっと詳しく

  • Auf Erkundungstour durch Genua

    4月17日, イタリア ⋅ ☁️ 22 °C

    Von der Aussicht auf dem Hügel ging’s dann erst mal weiter der Nase nach, bis wir unser nächstes Ziel angepeilt haben. Dafür sind wir einige verschiedene Gassen entlang, sind einen weiteren Hügel aufwärts, um eine mögliche Aussicht zu bekommen, und wurden dabei auch belohnt. Danach ging’s Arkadengänge entlang Richtung Zentrum, wo wir noch mal einen Abstecher gemacht haben, um durch einen Stadttor der Stadt zu gehen und gleichzeitig das Elternhaus von Christoph Kolumbus zu sehen. Spätestens als wir hier durch die Arkaden gegangen sind, waren wir überzeugt, dass uns Genua bisher im Urlaub (mit) am besten gefallen hat. So unglaublich viele schöne Sachen zu sehen, tolle Stimmung in der Stadt, schöne Lage und auch tolle Umgebung. Insgesamt ein tolles Reiseziel!もっと詳しく