• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Schottland 03.07. - 18.07.26

Nachdem wir im ersten Halbjahr bereits zwei Urlaube hatten, haben wir unseren Sommerurlaub noch mal etwas verschoben, damit dieser im zweiten Halbjahr liegt. Das zweite Halbjahr ging somit mit einer wunderschönen Rundreise durch Schottland los! Les mer
  • Reisens start
    3. juli 2026

    Hiya Scotland! 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

    3. juli, Skottland ⋅ ☁️ 18 °C

    Genau passend zur Jahreshälfte stand unser nächster und für dieses Jahr voraussichtlich letzter Urlaub an. Ab nach Schottland! Unser Plan war ursprünglich mal, im Oktober nochmal eine Woche weg zu fliegen, nachdem unsere Urlaube im April, Mai und Juli recht stark gebündelt waren. Durch unseren Hauskauf durften wir dann natürlich umplanen, da unsere Urlaubswoche für den Umzug drauf gehen wird. Umso mehr haben wir uns auf unseren Schottland Urlaub gefreut. Für Schottland haben wir,ähnlich wie damals in Norwegen, Schweden, Belgien und vielem mehr, eine große Rundtour geplant. Los geht’s von Edinburgh, ab in den Norden bis zum Loch Ness, dann auf die Isle of sky und von dir nach Glasgow. Heim geht’s dann von Edinburgh und natürlich gibt’s noch ein paar Zwischenstopps auf dem Weg. Der Urlaub wird eine schöne Kombination aus Stadt und Natur. Zum Start und Schluss eine Großstadt, dazwischen Highlands, Lochs und Schlösser. Wir freuen uns! In der Früh hieß es aufstehen, final zamräumen und um circa 9
    Uhr ging’s mir der Sbahn los. Mit minimaler Verspätung waren wir dann gegen 10:30 Uhr am Flughafen, konnten unsere Koffer abgeben und dann noch entspannt bei Subway Mittag essen, bevor es um kurz vor 12 Uhr ohne Stress durch die Sicherheitskontrolle zum Flieger ging. Um 12:10 Uhr ging’s dann direkt in den Flieger und um 12:40 Uhr haben wir überpünktlich das Gate verlassen. Um 12:53 Uhr hieß es dann schon take-off! Der Flug war ingesamt sehr angenehm und pünktlich, also sind wir wie geplant um 14:15 Uhr schottischer Zeit gelandet. Kurz nach der Landung ging’s direkt los zum Koffer holen, dann ab zur Tram ins Zentrum, wo unser erstes Ziel natürlich unser Hotel zum Ablegen der Koffer und frisch machen war.
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  • No11 Boutique Hotel - Zentral und ruhig!

    3. juli, Skottland ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach ungefähr 40 Minuten Fahrt mit der Tram, für gemeinsam circa 18,50€, waren wir im Zentrum der Stadt angekommen. Die Fahrt war sehr angenehm und pünktlich. Zudem wurde permanent jeder neue Fahrgast kontrolliert. So kann’s auch gehen! Im Zentrum angekommen ging’s direkt zu unserem Hotel, dass nur 5 Minuten von der Haltestelle entfernt liegt. Das tolle ist, dass Hotel ist für alle Ziele zentral im Hotel gut gelegen, trotzdem sehr ruhig. Wir haben ein sehr schönes Zimmer im Erdgeschoss mit einem kleinen Balkon in den grünen Innenhof. Passt sehr gut! Leider haben wir zu dem Zeitpunkt auch gemerkt, dass wir die falschen Adapterstecker mitgenommen haben, also dürfen wir morgen neue kaufen. Passiert! Nach einer kurzen Pause im Hotel ging’s dann los auf unsere erste kurze Runde in Edinburgh. Ab dieser Stelle erst mal Information zu unserem 33. Land Schottland und dessen Hauptstadt, Edinburgh. Schottland ist ein faszinierendes Land im Norden Großbritanniens und Teil des Vereinigten Königreichs. Es hat rund 5,5 Millionen Einwohner und eine Fläche von etwa 77.900 Quadratkilometern. Die Hauptstadt ist Edinburgh, das vor allem für seine beeindruckende Altstadt und das berühmte Edinburgh Castle bekannt ist. Die größte Stadt des Landes ist jedoch Glasgow, das als kulturelles Zentrum mit einer lebendigen Musik- und Kunstszene gilt.Die Landschaft Schottlands ist außergewöhnlich vielfältig. Majestätische Berge, tiefe Täler, unzählige Seen, die sogenannten „Lochs“, sowie eine raue Küstenlandschaft prägen das Bild. Der höchste Berg ist der Ben Nevis mit 1.345 Metern. Insgesamt gehören mehr als 790 Inseln zu Schottland, von denen etwa 90 dauerhaft bewohnt sind. Zu den bekanntesten zählt die Isle of Skye mit ihren spektakulären Felsformationen und beeindruckenden Landschaften. International bekannt ist Schottland auch durch Loch Ness. Der See ist nicht nur einer der größten und tiefsten Seen des Landes, sondern vor allem wegen der Legende um das geheimnisvolle Monster „Nessie“ weltberühmt. Bis heute zieht die Geschichte jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Historisch war Schottland bis zum Jahr 1707 ein eigenständiges Königreich. Erst mit dem Act of Union schloss es sich mit England zum Vereinigten Königreich zusammen. Trotz dieser Verbindung besitzt Schottland bis heute ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung mit weitreichenden Befugnissen. Eine Besonderheit Schottlands ist sein Nationaltier, das Einhorn. Obwohl es ein Fabelwesen ist, steht es seit Jahrhunderten als Symbol für Reinheit, Stärke und Unabhängigkeit. Ebenso traditionsreich ist die schottische Flagge mit dem weißen Andreaskreuz auf blauem Grund, die zu den ältesten Nationalflaggen der Welt zählt. Weltweit berühmt ist Schottland außerdem für seinen Whisky. Mit über 150 Destillerien gilt das Land als Heimat des Scotch Whiskys. Typisch für die schottische Küche sind außerdem Haggis, ein traditionelles Gericht aus Schafsinnereien und Hafer, sowie Shortbread, Porridge und frischer Atlantiklachs. Auch Naturliebhaber kommen in Schottland auf ihre Kosten. Die beeindruckenden Landschaften dienten bereits als Kulisse für zahlreiche bekannte Filme und Serien, darunter Harry Potter, Skyfall, Braveheart und Outlander. Edinburgh ist die Hauptstadt Schottlands und gilt als eine der schönsten Städte Europas. Die Stadt liegt an der Ostküste des Landes. Besonders bekannt ist Edinburgh für seine mittelalterliche Altstadt, die gemeinsam mit der eleganten Neustadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Über der Stadt erhebt sich das imposante Edinburgh Castle, das auf einem erloschenen Vulkan erbaut wurde und als Wahrzeichen der schottischen Hauptstadt gilt. Das historische Zentrum wird von der Royal Mile geprägt, einer etwa 1,8 Kilometer langen Straße, die das Edinburgh Castle mit dem Palace of Holyroodhouse verbindet. Entlang dieser Straße befinden sich zahlreiche historische Gebäude, kleine Geschäfte, traditionelle Pubs und enge Gassen, die den besonderen Charme der Stadt ausmachen. Am Ende der Royal Mile liegt der Palace of Holyroodhouse, die offizielle Residenz des britischen Königshauses in Schottland. Ein weiteres Wahrzeichen ist Arthur’s Seat, ein erloschener Vulkan im Holyrood Park. Nach einem kurzen Aufstieg bietet sich von seinem Gipfel ein beeindruckender Panoramablick über die gesamte Stadt, die Küste und die umliegenden Hügel. Dieses Mal schaffen wir das wohl leider nicht aber sicher wenn wir mal wieder kommen! Edinburgh ist zudem eine bedeutende Kulturstadt. Jedes Jahr findet hier das Edinburgh Festival Fringe statt. Das größte Kultur- und Kunstfestival der Welt. Die Stadt ist zudem eng mit den Harry-Potter-Romanen verbunden, da Autorin J. K. Rowling viele Teile der Bücher in Edinburgh schrieb und sich von verschiedenen Orten der Stadt inspirieren ließ. Natürlich ein weiterer Grund für uns hier zu sein!Les mer

  • Calton Hill - Ausblick und Denkmäler

    3. juli, Skottland ⋅ ☁️ 17 °C

    Unser Hauptziel für heute war der Calton Hill, also ging’s vom Hotel circa 67 Höhenmeter nach oben. Der Calton Hill ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte von Edinburgh und erhebt sich östlich der Altstadt. Mit einer Höhe von rund 103 Metern über dem Meeresspiegel bietet der Hügel einen spektakulären Blick über die historische Innenstadt, das Edinburgh Castle, die Arthur’s Seat, den Hafen von Leith und den Meeresarm des Firth of Forth. Besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zählt Calton Hill zu den beliebtesten Aussichtspunkten der Stadt. Seine heutige Bedeutung erhielt der Hügel vor allem im 19. Jahrhundert, als hier mehrere monumentale Bauwerke errichtet wurden. Das bekannteste ist das National Monument of Scotland, das nach dem Vorbild des Parthenons in Athen entworfen wurde. Es sollte an die im Kampf gegen Napoleon gefallenen schottischen Soldaten erinnern. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel wurde der Bau jedoch nie vollendet, weshalb das Monument bis heute nur aus einer Reihe mächtiger Säulen besteht. Gerade diese unvollendete Form machte es zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Edinburghs. Ebenfalls markant ist das Nelson Monument, ein 1807 fertiggestellter Turm zu Ehren von Admiral Horatio Nelson, der 1805 in der Schlacht von Trafalgar fiel. Von seiner Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckender Rundumblick über die Stadt. Leider wurde der Turm 4 Minuten nach unser Ankunft geschlossen, somit ging’s nicht hoch. Sehr schade! Eventuell dann morgen , wenn wir nochmal kommen. Ein weiteres Wahrzeichen ist das elegante Dugald Stewart Monument (optisch wie in Pavillon mit Säulen), das dem schottischen Philosophen Dugald Stewart gewidmet ist und zu den meistfotografierten Motiven Edinburghs zählt. Calton Hill gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe der historischen Alt- und Neustadt Edinburghs und wird häufig als Sinnbild der Stadt bezeichnet. Durch die Verbindung aus beeindruckender Aussicht, klassizistischer Architektur und historischer Bedeutung vermittelt der Hügel einen einzigartigen Eindruck von Edinburghs Geschichte und Kultur. Ein absolutes Highlight und must-see! Hat uns sehr gut gefallen!Les mer

  • Erster Abstecher ins Zentrum

    3. juli, Skottland ⋅ ☁️ 17 °C

    Vom Calton Hill ging’s wieder abwärts, dabei jedoch nicht den gleichen Weg wie zuvor sondern in Richtung Altstadt. Das Zentrum haben wir dabei nur ganz leicht gestreift, da das für morgen auf dem Plan steht. Einen ersten Blick auf den Glockenturm vom The Balmoral und das Scott-Denkmal konnten wir trotzdem schonmal genießen. Da kommt Freude auf! Schon vom ersten Blick gefällt es uns hier sehr gut!Les mer

  • St Mary's Catholic Cathedral

    3. juli, Skottland ⋅ ☁️ 17 °C

    Unser einziges größeres Ziel zwischen dem Calton Hill und dem Abendessen war eine wirklich schöne Kirche, die St. Marys Catholic Cathedral. Vor allem der Innenraum und die Wandbemalungen rund um den Altar haben uns begeistert. St Mary’s ist die wichtigste katholische Kirche von Edinburgh und Sitz des Erzbischofs der Erzdiözese St Andrews und Edinburgh. Die Kathedrale liegt an der York Place im Herzen der New Town und bildet seit über 200 Jahren das Zentrum des katholischen Lebens im Osten Schottlands. Die Kirche wurde 1814 nach den Plänen des schottischen Architekten James Gillespie Graham fertiggestellt. Sie entstand in einer Zeit, als sich die rechtliche Lage der Katholiken in Großbritannien allmählich verbesserte und nach der Reformation erstmals wieder größere katholische Kirchen errichtet werden konnten. Nach der Wiederherstellung der katholischen Hierarchie in Schottland wurde St Mary’s 1878 zur Prokathedrale und 1886 offiziell zur Metropolitan-Kathedrale erhoben. Architektonisch ist die Kathedrale im neugotischen Stil gestaltet. Obwohl ihre Fassade im Vergleich zu anderen Kathedralen Edinburghs eher schlicht wirkt, beeindruckt das Innere mit einem hohen Mittelschiff, schlanken Säulen, kunstvollen Glasfenstern und einem reich ausgestatteten Chorraum. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude mehrfach erweitert und umgestaltet, unter anderem nach einem Brand in einem benachbarten Theater sowie im Zuge der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils. Eine besondere Bedeutung besitzt die Kathedrale als Nationalheiligtum des heiligen Andreas, des Schutzpatrons Schottlands. Über dem Altar befindet sich eine Ikone des Heiligen mit Inschriften in Englisch, Latein und Schottisch-Gälisch. Außerdem beherbergt die Kathedrale eine der größten Pfeifenorgeln Großbritanniens mit rund 4.000 Pfeifen, die regelmäßig bei Gottesdiensten und Konzerten erklingt. Im Laufe ihrer Geschichte war die Kathedrale Schauplatz zahlreicher bedeutender Ereignisse. So betete hier 1830 der im Exil lebende französische König Charles X of France mit seiner Familie. Im Jahr 1982 besuchte außerdem John Paul II die Kathedrale während seiner historischen Reise nach Schottland, dem ersten Besuch eines Papstes im Land.Les mer

  • Indisch zum Start in den Urlaub!

    3. juli, Skottland ⋅ ☁️ 17 °C

    Raus aus der Kirche ging’s weiter zum Abendessen. Eigentlich war geplant, dass wir eine Poké Bowl in der Nähe von unserem Hotel essen. Auf dem Weg hin sind wir dann aber an einem indischen Restaurant vorbei, dass sehr gut aussah und sogar noch besser bewertet ist. Eine sehr gute Entscheidung! Für Nadine gab’s sehr gutes Paneer Butter Masala, für mich scharf angebratenes Paneer mit Gemüse. Dazu Reis und Naan. War wirklich sehr gut! Mit ca. 66€ inklusive Trinkgeld durften wir dabei auch gleich die online gelesene Information bestätigen, dass Edinburgh ziemlich teuer ist. Sogar eine der teuersten Städte in Europa. Sehr gut gesättigt ging’s dann noch zu Krispy Kreme (endlich mal wieder!!) in der Nähe und zum Getränke kaufen bei Tesco. Voll beladen gings zurück zum Hotel, wo wir den Abend ausklingen lassen haben. Nach 15.898 Schritten (11,3 Kilometer) waren wir ziemlich platt, wohl aber eher wegen dem langen Tag und nicht der Anzahl Schritten an sich. Morgen steht dann der erste ganze Tag in Edinburgh auf dem Plan, an dem wir das Zentrum rund um das Schloss erkunden werden. Unser erster Tag begrüßte uns wettertechnisch recht schottisch mit angenehmen ca. 20 Grad, kräftigen Wolken und hin und wieder ganz leichtem Regen. Als wir abends im Hotel lagen hat’s dann zeitweise recht kräftig geregnet. Morgen sieht’s beim Wetterbericht ähnlich aus, wobei der Regen sehr kurz und limitiert sein soll. Da machen wir so oder so das Beste draus! Wir freuen uns schon riesig!Les mer

  • The Balmoral & Edinburgh Waverley

    4. juli, Skottland ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einer richtig guten Mütze Schlaf ging’s frühzeitig los auf unsere heutige Runde. Durchs frühzeitige schlafen gehen und die eine Stunde Zeit zurückstellen waren wir schon früh wach und damit auch früh auf den Beinen. Für heute stand eine Tour durchs Zentrum und die Altstadt auf dem Plan. Zuerst ging’s dabei zum Hotel The Balmoral. Das The Balmoral ist das bekannteste Luxushotel von Edinburgh und zugleich eines der Wahrzeichen der schottischen Hauptstadt. Es befindet sich an der Adresse 1 Princes Street, genau dort, wo die historische Altstadt auf die georgianische New Town trifft. Durch seine Lage direkt über dem Edinburgh Waverley railway station war das Hotel ursprünglich als repräsentatives Bahnhofshotel für wohlhabende Reisende konzipiert. Der Bau begann 1896, eröffnet wurde das Hotel 1902 unter dem Namen North British Station Hotel. Entworfen wurde es von den Architekten William Hamilton Beattie und Andrew Robb Scott. Erst 1988 erhielt es seinen heutigen Namen „The Balmoral“, was aus dem Gälischen stammt und sinngemäß „majestische Wohnung“ bedeutet. Architektonisch verbindet das Gebäude viktorianische Eleganz mit Elementen des schottischen Baronialstils. Besonders markant ist der rund 58 Meter hohe Uhrturm, der zu den bekanntesten Wahrzeichen Edinburghs gehört. Seine Uhr geht traditionell drei Minuten vor, damit Reisende ihren Zug nicht verpassen. Nur an Hogmanay, dem schottischen Silvester, zeigt sie die exakte Zeit. Diese ungewöhnliche Tradition besteht seit der Eröffnung des Hotels und ist bis heute erhalten geblieben. Im Laufe seiner Geschichte beherbergte das Balmoral zahlreiche Staatsgäste, Mitglieder des Königshauses, Künstler und Schriftsteller. Internationale Bekanntheit erlangte das Hotel auch dadurch, dass J. K. Rowling hier im Jahr 2007 den letzten Band der Harry-Potter-Reihe, Harry Potter and the Deathly Hallows, fertigstellte. Die damalige Suite trägt heute ihren Namen und ist ein beliebtes Ziel für Harry-Potter-Fans. Toll! Am Hotel gings für uns vorbei, kurz rein in den Bahnhof der hier insgesamt sehr groß aber nicht besonders schön ist. Toll war hier ein Bäcker mit einer Blätterteigrolle gefüllt mit einer Veggie Wurst. Super lecker! Mit Snack und Cappuccino ging’s dann weiter.Les mer

  • Das Scott Monument

    4. juli, Skottland ⋅ ☁️ 17 °C

    Von einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ging’s direkt weiter zur daneben liegenden, ebenfalls sehr bekannten, Sehenswürdigkeit. Das Scott Monument ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Edinburgh und steht in den Princes Street Gardens gegenüber dem Bahnhof Waverley. Es wurde zu Ehren des schottischen Schriftstellers Walter Scott errichtet, der mit Werken wie Ivanhoe und Waverley zu den bedeutendsten Autoren des 19. Jahrhunderts zählt. Nach Scotts Tod im Jahr 1832 schrieb die Stadt einen Wettbewerb für ein Denkmal aus. Den Zuschlag erhielt der weitgehend unbekannte Architekt George Meikle Kemp, dessen Entwurf im viktorianisch-neugotischen Stil schließlich verwirklicht wurde. Der Bau begann 1841 und wurde 1844 vollendet, wobei Kemp die Fertigstellung nicht mehr erlebte, da er 1844 bei einem Unglück starb. Mit einer Höhe von rund 61 Metern gehört das Scott Monument zu den größten Denkmälern der Welt, die einem Schriftsteller gewidmet sind. Die filigrane Turmspitze ist mit 68 Figuren geschmückt, die überwiegend Charaktere aus Walter Scotts Romanen darstellen. Am Sockel sitzt eine monumentale Marmorstatue des Schriftstellers, geschaffen von John Steell. Neben ihm liegt sein treuer Jagdhund Maida, der auf vielen Darstellungen Scotts zu sehen ist. Im Inneren des Monuments befindet sich ein kleiner Museumsraum, der das Leben Walter Scotts sowie die Geschichte des Denkmals erläutert. Wer den Turm besteigen möchte, muss 287 enge Wendeltreppenstufen bis zur höchsten Besucherplattform überwinden. Der Aufstieg wird mit einem spektakulären Panoramablick über Edinburgh, das Edinburgh Castle, die Princes Street und den Firth of Forth belohnt.Les mer

  • Edinburgh Castle im Blick - Princes Street entlang

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 17 °C

    Von den zwei bekannten Sehenswürdigkeiten ging’s die Princes Street entlang Richtung Westen. Dabei hatten wir permanent eine weitere der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt im Blick. Das Edinburgh Castle. Die Besichtigung steht für morgen auf dem Plan, heute bliebs beim Blick aus der Ferne beim Spaziergang entlang der Straße. Die Princes Street ist die bekannteste Einkaufsstraße von Edinburgh und bildet die Grenze zwischen der mittelalterlichen Altstadt und der georgianischen New Town. Sie entstand im späten 18. Jahrhundert als Teil des Stadtplans für die New Town und wurde nach den Söhnen von George III benannt. Eine Besonderheit der Princes Street ist, dass sich auf ihrer Südseite fast keine Gebäude befinden. Stattdessen öffnen sich die weitläufigen Princes Street Gardens, wodurch Besucher einen freien Blick auf das hoch über der Stadt thronende Edinburgh Castle genießen können. Diese einzigartige Aussicht zählt zu den bekanntesten Stadtansichten Schottlands. In den Garten ging’s für uns auch noch, das Ziel war dabei vor allem der Ross Fountain.Les mer

  • Weiter durchs Zentrum von Edinburgh

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 17 °C

    Auf dem Weg zu unserem nächsten großen Ziel ging’s an drei sehr schönen Kirchen vorbei. Der Parish Church of St Cuthbert, St John's Episcopal Church und der Charlotte Chapel. Leider konnten wir in keine der drei rein. Die erste war heute am 4. Juli geschlossen, die andere erst ab 11 Uhr offen, die andere generell nicht zugänglich. Schade aber nicht weiter schlimm, die schönste Kirche des Weges stand ohnehin als nächstes Ziel auf dem Plan.Les mer

  • Die St. Mary’s Cathedral

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 17 °C

    Das highlight und zum Glück auf frei zugänglich war die St. Mary’s Cathedral. Die St Mary’s Episcopal Cathedral ist die größte Kirche der Schottischen Episkopalkirche und eines der beeindruckendsten neugotischen Bauwerke von Edinburgh. Sie befindet sich im West End der New Town an der Palmerston Place und ist Sitz des Bischofs von Edinburgh. Die Kathedrale wurde zwischen 1874 und 1879 nach den Plänen des bekannten Architekten George Gilbert Scott erbaut. Finanziert wurde sie von den wohlhabenden Schwestern Barbara und Mary Walker, die einen großen Teil ihres Vermögens für den Bau der Kirche stifteten. Die markanten Westtürme wurden allerdings erst 1917 vollendet, sodass das Bauwerk erst Jahrzehnte nach der Einweihung sein heutiges Erscheinungsbild erhielt. Architektonisch gilt die Kathedrale als eines der bedeutendsten Beispiele der neugotischen Architektur in Schottland. Besonders auffällig sind die drei schlanken Türme, von denen der mittlere mit rund 90 Metern Höhe als der höchste Kirchturm Edinburghs gilt. Die Fassade aus Sandstein, die Spitzbogenfenster und die reich verzierten Steinmetzarbeiten orientieren sich an den großen gotischen Kathedralen des Mittelalters. Auch das Innere beeindruckt durch seine Größe und Eleganz. Hohe Gewölbe, schlanke Säulen, kunstvolle Glasfenster und ein reich ausgestatteter Chor verleihen der Kirche eine feierliche Atmosphäre. Besonders sehenswert sind die farbenprächtigen Bleiglasfenster sowie die große Orgel, die regelmäßig bei Gottesdiensten und Konzerten erklingt. Rund um die Kathedrale befindet sich ein ruhiger Garten mit einer Statue des heiligen Andreas, des Schutzpatrons Schottlands. Trotz ihrer zentralen Lage bietet die Anlage einen Ort der Ruhe mitten in der Stadt und hat uns unglaublich gut gefallen!Les mer

  • Die wunderschöne Altstadt von Edinburgh

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 17 °C

    Von der Kirche aus ging’s dann über eine Brücke über den Princes Street Garden, um in die Altstadt zu kommen, die wir dann einige Zeit lang erkundet haben. Ein paar größere Einzelziele hatten wir dabei, die ganze Stadt ist jedoch ein absolutes Highlight. Die Old Town ist der älteste Teil von Edinburgh und bildet gemeinsam mit der georgianischen New Town das UNESCO-Weltkulturerbe der Stadt. Ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück, und bis heute ist das historische Straßenbild mit seinen engen Gassen, steilen Treppen und jahrhundertealten Sandsteingebäuden außergewöhnlich gut erhalten. Das Herz der Altstadt bildet die berühmte Royal Mile, die das hoch über der Stadt thronende Edinburgh Castle mit dem Palace of Holyroodhouse verbindet. Entlang dieser rund 1,8 Kilometer langen Straße liegen zahlreiche historische Gebäude, Kirchen, Museen, kleine Geschäfte und traditionelle Pubs. Typisch für die Old Town sind die sogenannten „Closes“, schmale, oft steil abfallende Seitengassen, die sich zwischen den Häusern verbergen und zu Innenhöfen oder tiefer gelegenen Straßen führen. Da der Platz innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern begrenzt war, entstanden hier einige der ersten mehrstöckigen Wohnhäuser Europas. Manche Gebäude erreichten bereits im 16. und 17. Jahrhundert Höhen von zehn oder mehr Stockwerken. Neben ihrer mittelalterlichen Geschichte spielte die Altstadt auch während der schottischen Aufklärung eine bedeutende Rolle. Heute befinden sich hier zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter die St Giles’ Cathedral, das National Museum of Scotland und viele historische Plätze und Denkmäler. Die Atmosphäre der Old Town ist dabei einzigartig. Kopfsteinpflaster, enge Gassen, historische Fassaden und der Blick auf das Edinburgh Castle vermitteln das Gefühl einer Reise in die Vergangenheit. Ein Traum!Les mer

  • Elephant House - Geburtsort von Harry Potter!

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 17 °C

    Nachdem wir einige kleinere Ziele angesehen hatten ging’s für eine kleine Pause zu unserem ersten größeren Ziel in der Altstadt, dem Elephant House. Das The Elephant House ist eines der bekanntesten Cafés von Edinburgh und wurde weltweit als „Geburtsort von Harry Potter“ berühmt. Es befindet sich an der George IV Bridge, nur wenige Gehminuten von der Royal Mile entfernt. Internationale Bekanntheit erlangte das Café, weil J. K. Rowling hier in den 1990er-Jahren häufig schrieb, während sie an den ersten Harry-Potter-Romanen arbeitete. Zwar entstand die Geschichte nicht ausschließlich in diesem Café, doch The Elephant House war einer der wichtigsten Orte, an denen sie Teile der Bücher verfasste. Zusammen mit dem The Balmoral, in dem sie später den letzten Band abschloss, gehört es zu den bekanntesten Harry-Potter-Orten Edinburghs. Der Name „The Elephant House“ geht auf die Vorliebe der ursprünglichen Besitzer für Elefanten zurück. Entsprechend war das Café lange Zeit mit zahlreichen Elefantenfiguren und Dekorationen geschmückt. Von den hinteren Fenstern bietet sich zudem ein schöner Blick auf das Edinburgh Castle, was den Ort besonders atmosphärisch macht. Im Jahr 2021 wurde das Café durch einen Großbrand in benachbarten Gebäuden schwer beschädigt. Das historische Gebäude musste anschließend umfassend restauriert werden. Heute ist The Elephant House wieder geöffnet und zählt zu den beliebtesten Anlaufstellen für Literatur- und Harry-Potter-Fans aus aller Welt. Für uns also natürlich auch! Wir haben uns dann hier ein kleines Frühstück gegönnt, Nadine Eggs Benedict und ich mit eine Croissant mit Käse und Tomate. War gut! Nachdem wir die Location einige Zeit für eine Zeit genutzt hatten ging’s dann wieder weiter auf unsere Tour.Les mer

  • Greyfriars Kirkyard - Herkunftsort vieler Namen

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 17 °C

    Passend zum Ort, wo J.K. Rowling die Anfänge der Harry Potter Bücher geschrieben hat, ging’s anschließend zu einem Ort, der für sie wohl eine größere Inspiration war. Wahrend die Victoria Street wohl Inspiration für die Winkelgasse war und das Edinburgh Castle, die Universität und die George Heriot's School Grundlage für Hogwarts waren, war unser nächstes Ziel die Inspiration für viele Namen der Romanreihe. Der Greyfriars Kirkyard ist einer der ältesten und bekanntesten Friedhöfe Schottlands. Er liegt im Herzen der Old Town von Edinburgh und wurde 1562 angelegt. Seinen Namen erhielt er vom benachbarten ehemaligen Franziskanerkloster („Grey Friars“), das sich zuvor an dieser Stelle befand. Der Friedhof ist die letzte Ruhestätte zahlreicher bedeutender Persönlichkeiten aus der schottischen Geschichte und gilt als bedeutendes Freilichtmuseum mit kunstvoll gestalteten Grabsteinen, Mausoleen und Denkmälern aus mehreren Jahrhunderten. Besonders bekannt ist das imposante Mackenzie Mausoleum, das zu den markantesten Bauwerken des Friedhofs zählt und von vielen als einer der angeblich „spukhaftesten“ Orte Schottlands angesehen wird. Weltweite Bekanntheit erlangte Greyfriars Kirkyard außerdem durch die Geschichte von Greyfriars Bobby. Der kleine Skye Terrier soll nach dem Tod seines Besitzers John Gray im Jahr 1858 fast 14 Jahre lang täglich dessen Grab bewacht haben. Diese Geschichte machte Bobby zu einem Symbol für Treue und Loyalität. Direkt vor dem Friedhof erinnert eine Bronzestatue an den berühmten Hund und gehört heute zu den beliebtesten Fotomotiven Edinburghs. Für viele Besucher ist der Friedhof auch eng mit der Harry-Potter-Reihe verbunden. J. K. Rowling ließ sich bei ihren Spaziergängen über den Friedhof offenbar von einigen Grabinschriften inspirieren. So finden sich hier unter anderem die Namen Thomas Riddell, der häufig mit der Figur Tom Riddle in Verbindung gebracht wird, sowie William McGonagall, dessen Nachname an Professor McGonagall erinnert. Auch die Nachnamen Potter, Black und Moody konnten wir hier finden! Rowling selbst hat jedoch nie bestätigt, dass diese Gräber direkte Vorbilder ihrer Figuren waren. Die Chance scheint aber hoch, wenn die Namen hier zu finden sind, keine fünf Minuten vom Elephant House entfernt. In die Kirche konnten wir wegen einer Hochzeit leider nicht, also ging’s wieder zurück ins Zentrum der Altstadt.Les mer

  • Die wunderschöne Victoria Street aufwärts!

    4. juli, Skottland ⋅ 🌧 18 °C

    Unser nächstes Ziel war dann ein absolutes Highlight, bei dem wir zuvor schonmal kurz waren. Grund dafür ist, dass hier ebenfalls ein Elephant House ist. Hier jedoch nicht das Original. Wir waren hier sogar auch kurz im Inneren, im Inneren war es sogar noch mal ein bisschen schöner als das Original, dieses wurde jedoch nur gebaut zur Überbrückung der Zeit nach dem Brand und blieb dann bestehen. Die Räumlichkeiten sind schöner, der Original Schreibtisch von J.K. Rowling steht auch hier. Trotzdem ist es nicht der Ort, wo sie geschrieben hat. Das Elephant House ist jedoch nicht der Grund warum es uns hier so gut gefallen hat, sondern die vielen schönen bunten Häuser entlang der geschwungenen Straße. Die Victoria Street gehört zu den bekanntesten und meistfotografierten Straßen von Edinburgh. Sie liegt in der historischen Old Town und verbindet die George IV Bridge mit dem Grassmarket. Mit ihrer geschwungenen Form, den bunten Fassaden und den zweistöckigen Gehwegen gilt sie als eine der schönsten Straßen Schottlands. Die Straße wurde zwischen 1829 und 1834 nach den Plänen des Architekten Thomas Hamilton angelegt. Sie ersetzte ältere, enge Gassen und sollte den Zugang zwischen der höher gelegenen Altstadt und dem Grassmarket erleichtern. Durch das starke Gefälle entstand eine ungewöhnliche Straßenführung mit Geschäften auf zwei Ebenen. Ein Merkmal, das die Victoria Street bis heute einzigartig macht. Heute ist die Straße bekannt für ihre kleinen unabhängigen Geschäfte, Buchhandlungen, Cafés, Restaurants und Souvenirläden. Besonders viele Besucher kommen wegen der Verbindung zur Harry-Potter-Welt. Obwohl J. K. Rowling nie bestätigt hat, dass Victoria Street als Vorbild für die Winkelgasse (Diagon Alley) diente, gilt sie wegen ihrer verwinkelten Architektur, der farbenfrohen Fassaden und der außergewöhnlichen Geschäfte als eine der wichtigsten Inspirationen für die Zauberwelt. Aus dem Grund gibts hier auch ein kleines Harry Potter Museum und ein Fan Shop. Interessant ist auch, in welchem Laden das Museum ist, in dem wir natürlich waren. Gegründet im Jahr 1873, befand sich Robert Cresser’s Bürsten Laden ganze 131 Jahre lang in Hausnummer 40. Mit seiner originalen viktorianischen Einrichtung, den staubigen Kisten und den unzähligen Besen stellt sich die Frage. War dieses kleine Geschäft vielleicht die Inspiration für Ollivanders Zauberstabladen? Man könnte es im Inneren vermuten! Raus aus dem Museum ging’s von der unteren Etage l die Treppe aufwärts zur oberen für einen genialen Ausblick die Straße entlang. Ein Traum!Les mer

  • Entlang der Royal Mile

    4. juli, Skottland ⋅ 🌧 18 °C

    Kaum waren wir oben, waren wir auch im Herzen der Stadt und damit auch im größten Trubel. Für uns ging’s jetzt aber erst mal nicht links zum Castle sondern geradeaus zur beeindruckenden Kirche, in die man derzeit leider nicht rein kann. Schade! Von hier aus ging’s dann die Straße entlang abwärts. Die Royal Mile ist die berühmteste Straße von Edinburgh und bildet das historische Rückgrat der mittelalterlichen Altstadt. Sie verbindet auf einer Länge von etwa 1,8 Kilometern, einer schottischen Meile, das Edinburgh Castle mit dem Palace of Holyroodhouse. Bereits im Mittelalter war die Royal Mile das politische, wirtschaftliche und religiöse Zentrum Edinburghs. Bis heute säumen jahrhundertealte Sandsteingebäude, Kirchen, Plätze, Museen, traditionelle Pubs und kleine Geschäfte die Straße. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Royal Mile gehören die St Giles’ Cathedral, das John Knox House und das The Real Mary King’s Close. Die Royal Mile besteht eigentlich aus mehreren historischen Straßen. Darunter Castlehill, Lawnmarket, High Street, Canongate und Abbey Strand–, die zusammen als eine durchgehende Straße wahrgenommen werden. Heute ist die Royal Mile das lebendige Herz der Altstadt. Straßenmusiker, Künstler und zahlreiche Veranstaltungen, insbesondere während des Edinburgh Festival Fringe, sorgen das ganze Jahr über für eine besondere Atmosphäre. Die genannte Kirche heißt The Hub und ist eines der markantesten Gebäude an der Royal Mile und steht direkt unterhalb des Edinburgh Castle auf dem Castlehill. Ursprünglich wurde das Gebäude als Tolbooth Kirk errichtet und diente der Church of Scotland. Die Kirche wurde zwischen 1842 und 1845 im neugotischen Stil nach den Plänen der Architekten James Gillespie Graham und Augustus Pugin erbaut. Besonders auffällig ist ihr 73 Meter hoher Turm, der als höchste Spitze der Altstadt das Stadtbild von Edinburgh prägt und schon von weitem sichtbar ist. Obwohl das Gebäude wie eine Kathedrale wirkt, war es nie Bischofssitz. Die Tolbooth Kirk wurde als Pfarrkirche für die Bewohner rund um die Royal Mile errichtet. Nach ihrer Entweihung in den 1970er-Jahren wurde sie umfassend restauriert und 1999 als The Hub neu eröffnet. Heute dient das Gebäude nicht mehr als Kirche, sondern als Kultur- und Veranstaltungszentrum.Les mer

  • Klassischer Gesang in der St Giles' Cathedral

    4. juli, Skottland ⋅ 🌧 18 °C

    Entlang der Straße sind wir dann an der St. Giles Cathedral vorbei, in die wir auch direkt rein sind. Unser Besuch wurde dabei von klassischer Musik begleitet, da gerade ein Konzert mit verschiedenen klassischen Sängerinnen stattfand. Bei der Akustik in der Kirche sehr beeindruckend. Noch beeindruckender ist jedoch die Kathedrale selbst. Die St Giles’ Cathedral ist die bedeutendste Kirche der Old Town und steht im Zentrum der Royal Mile. Sie ist dem heiligen Giles geweiht, dem Schutzpatron der Armen, Pilger und Menschen mit Behinderungen. Seit mehr als 900 Jahren ist sie das religiöse Herz von Edinburgh und spielte eine entscheidende Rolle in der Geschichte Schottlands. Die Ursprünge der Kirche reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Nach mehreren Bränden und Umbauten erhielt sie im 14. und 15. Jahrhundert weitgehend ihr heutiges gotisches Erscheinungsbild. Besonders charakteristisch ist der kronenförmige Turm, der im 15. Jahrhundert errichtet wurde und zu den bekanntesten Wahrzeichen Edinburghs zählt. Historisch erlangte St Giles’ Cathedral vor allem während der Schottischen Reformation große Bedeutung. Der Reformator John Knox wirkte hier ab 1559 als Prediger und machte die Kirche zu einem Zentrum des schottischen Protestantismus. Bis heute wird St Giles’ häufig als „Mutterkirche des Presbyterianismus“ bezeichnet, auch wenn sie offiziell keine Kathedrale im kirchenrechtlichen Sinn mehr ist. Eine Kathedrale ist per Definition die Bischofskirche einer Diözese, also die Kirche, in der sich der Bischofssitz (die Cathedra) befindet. Bei St Giles’ ist das heute nicht mehr der Fall. Im 17. Jahrhundert setzte sich in der Church of Scotland die presbyterianische Kirchenordnung durch. Diese Kirche wird nicht von Bischöfen, sondern von gewählten Ältesten und Pfarrern geleitet. Da es keinen Bischof und damit auch keinen Bischofssitz mehr gibt, ist St Giles’ kirchenrechtlich keine Kathedrale mehr. Interessant zu wissen! Das Innere der Kirche beeindruckt mit hohen gotischen Gewölben, kunstvollen Glasfenstern, zahlreichen Denkmälern und einer ruhigen Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist die Thistle Chapel, die 1911 für den Order of the Thistle, den höchsten Ritterorden Schottlands, geschaffen wurde. Sie gilt mit ihren fein geschnitzten Holzarbeiten und detailreichen Steinmetzarbeiten als eines der schönsten Beispiele neugotischer Handwerkskunst im Vereinigten Königreich. Im Laufe ihrer Geschichte war St Giles’ Cathedral Schauplatz zahlreicher bedeutender Ereignisse, darunter königliche Gottesdienste, Staatsfeiern und Gedenkveranstaltungen. Auch nach dem Tod von Elizabeth II im Jahr 2022 wurde ihr Sarg hier aufgebahrt, damit sich die Bevölkerung verabschieden konnte.Les mer

  • Super gutes veganes Fish & Chips!

    4. juli, Skottland ⋅ ☁️ 18 °C

    Von der Kathedrale haben wir uns dann entschiedenen einen circa 10 Minuten Abstecher raus aus dem Zentrum zu machen. Grund war etwas Hunger und die Chance, vegetarisches Fish and Chips zu essen. Natürlich mussten wir diese Chance das traditionelle Gericht zu essen nutzen. Ziel war The happy Fish, ein Veganer Pub im alternativ Stil mit großer Bar und einigen veganen Fisch Gerichten. Wir haben uns für den „klassichen“ Funkfish aus Tofu entschieden. Dazu gabs Pommes, eine kleine Portion pürierte Erbsen und Remoulade. Eine Portion haben wir uns geteilt, was als Snack perfekt war. Hat richtig gut geschmeckt und so ging’s dann zufrieden und gesättigt zurück ins Zentrum.Les mer

  • Die Cockburn Street raus aus der Altstadt

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 18 °C

    Zurück an der Royal Mile ging’s auf den Rückweg zu unserem Hotel. Dafür ging’s wieder eine geschwungene Straße entlang, dieses Mal die Cockburn Street abwärts. Die Cockburn Street ist eine der bekanntesten und malerischsten Straßen von Edinburgh. Sie verbindet die Royal Mile mit dem Bahnhof Edinburgh Waverley railway station und wurde im 19. Jahrhundert angelegt, um einen direkteren Zugang zwischen der hoch gelegenen Altstadt und dem neuen Bahnhof zu schaffen. Benannt wurde die Straße nach dem schottischen Richter und Historiker Henry Cockburn, der sich für den Erhalt der historischen Altstadt Edinburghs einsetzte. Ironischerweise mussten für den Bau der Straße zwar einige alte Gebäude abgerissen werden, doch Cockburn sorgte dafür, dass sie sich harmonisch in das mittelalterliche Stadtbild einfügte. Die zwischen 1856 und 1859 entstandene Straße zeichnet sich durch ihren geschwungenen Verlauf, das starke Gefälle und die charakteristischen Sandsteingebäude im viktorianischen Stil aus. Heute beherbergt sie zahlreiche unabhängige Geschäfte, Buchhandlungen, Cafés, Pubs und kleine Restaurants.Les mer

  • Ausblick vom Nelson Monument

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 18 °C

    Auf dem Weg zum Hotel hatten wir dann noch ein letztes Ziel, wir wollten nochmal auf den Calton Hill. Grund dafür war einerseits das Bild von Pingu vor dem Panorama der Stadt, andererseits wollte ich noch auf den Turm vom Nelson Monument, um die Aussicht zu genießen. Mit einer Höhe von rund 32 Metern bietet das Monument eine Aussichtsplattform, die nach dem Aufstieg über 143 Stufen einen beeindruckenden Blick über Edinburgh, den Firth of Forth und die umliegende Landschaft eröffnet. Für 7,50£ bin ich also rein und rauf und konnte den Ausblick bei sehr starken Windböen genießen. Danach ging’s wieder zurück zu Nadine, wo wir nochmal auf den Turm geschaut haben. Eine Besonderheit des Nelson Monuments ist die Zeitkugel (Time Ball) auf seiner Spitze. Seit 1853 wird sie täglich um 13:00 Uhr abgesenkt. Früher diente dieses Signal den Schiffen im Hafen von Leith dazu, ihre Chronometer exakt einzustellen, was für die Navigation auf See von großer Bedeutung war.Les mer

  • Pingu vor der Altstadt von Edinburgh

    4. juli, Skottland ⋅ 🌬 18 °C

    Bevor es dann für eine kleine Auszeit zum Hotel ging haben wir natürlich noch unser seit vielen Jahren traditionelles Pingu Foto vor (einer) der Top Sehenswürdigkeit des Urlaubsziels gemacht. In diesem Fall das Panorama bestehend aus dem Turm vom Balmoral, dem Edinburgh Castle, Scott Monument, der Altstadt von Edinburgh und dem Dugald Stewart Monument. Ein traumhafter Blick!Les mer

  • Abends bei Edinburgh Street Food

    4. juli, Skottland ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einer Auszeit im Hotel ging’s an zum Abendessen. Fürs Abendessen haben wir uns für Edinburgh Street Food entschieden, einen großen Food Court nicht weit weg vom Hotel. Hier gibt es über 10 verschiedene Food Trucks und Stände, wo man sich sein Essen auswählen kann. Cool ist, dass die Bestellung per App geht und das Essen dann zum Tisch gebracht wird. Nadine hat sich eine Paneer Naan Wrap gegönnt, ich mir Tacos. Dabei hatte ich eine combo und konnte drei verschiedene vegane Sorten probieren. Alle sehr gut, die Carnitas aber mit Abstand am besten. Gut gesättigt ging’s dann Richtung Ausgang, wo sich Nadine noch einen warmen Cookie gegönnt hat, bevor es raus ging. Ich hab mir dann noch bei Krispy Kreme zwei Donuts geholt, die ich mir im Hotel schmecken lassen habe. Nach einem sehr schönen Tag mit 26.994 Schritten (19,29 Kilometern) waren wir relativ platt und somit hies es zeitnah schlafen gehen. Morgen steht dann der letzte ganze Tag in Edinburgh an. Wir freuen uns schon auf das Edinburgh Castle und ein paar weitere Ziele rund um Zentrum!Les mer

  • A rainy day in Edinburgh!

    5. juli, Skottland ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einer guten Mütze Schlaf standen heute zwei Hauptthemen und Regen auf dem Plan. Ursprünglich waren noch die Royal Britannia am Hafen und der Holyrood Palace auf dem Plan. Beides haben wir dann spontan gestrichen. Einerseits wegen der Distanz, die wir sonst bei Regen hätten gehen müssen. Andererseits weil wir uns den Eintritt für beides sparen wollten. Wären doch gut über 50€ pro Person gewesen. Somit stand heute vor allem das Edinburgh Castle und Dean Village auf der Agenda. Begleiter wurden wir dabei von immer wieder aufkommenden Regen. Zum Glück fast nie wirklich stark und meistens eher in Form von kräftigen Niesel. So, dass die Regenjacke gereicht hat und der Schirm nicht notwendig war. Edinburgh gehört zu den trockensten Regionen Schottlands und hat im Durchschnitt trotzdem etwa 120 Regentage pro Jahr, an denen mindestens 1 mm Niederschlag fällt. Insgesamt fallen dort jährlich rund 640 bis 700 Millimeter Regen, was im Vergleich zu vielen anderen europäischen Städten eher moderat ist. Der Eindruck, dass es in Edinburgh ständig regnet, entsteht vor allem dadurch, dass das Wetter sehr wechselhaft ist. An vielen Tagen gibt es nur kurze Schauer oder leichten Nieselregen, während zwischendurch immer wieder die Sonne scheint. Für ganz Schottland lässt sich keine einheitliche Zahl nennen, da sich das Klima regional stark unterscheidet. Im Osten des Landes, zu dem auch Edinburgh gehört, werden etwa 120 bis 170 Regentage pro Jahr verzeichnet. Im Westen, beispielsweise rund um Glasgow, sind es bereits 170 bis 180 Regentage, während die westlichen Highlands und Inseln mit bis zu 250 bis 265 Regentagen zu den regenreichsten Gebieten Europas zählen. Hoffen wir mal, dass es bei uns trocken bleibt!Les mer

  • Edinburgh Castle - Schloss mitten in der Stadt!

    5. juli, Skottland ⋅ ☁️ 16 °C

    Zuerst ging’s zu Fuß zum Edinburgh Castle, wo wir direkt zur Eröffnung um 9:30 Uhr rein durften. Die Tickets hatten wir bewusst direkt zum Start gekauft, so konnten wir ohne große Menschenmenge unsere Tour durchs Areal drehen. Fürs Ticket für dieses und viele andere Schlösser haben wir den Explorer Pass für 14 Tage gekauft. Mit 48£ pro Person (ca. 56€) nicht ganz günstig, trotzdem eine super Investition! Schon nach heute und morgen haben wir den Kaufpreis deutlich reingeholt. Um 9:30 Uhr ging’s pünktlich durchs Tor in das Schloss und wir konnten zum Start einige tolle Bilder ohne Menschen machen. Sicher eine Seltenheit! Das Edinburgh Castle ist das bekannteste Wahrzeichen der schottischen Hauptstadt und erhebt sich auf dem etwa 135 Meter hohen Castle Rock, einem erloschenen Vulkan. Durch diese natürliche Lage war die Burg über Jahrhunderte nahezu uneinnehmbar und spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte Schottlands. Archäologische Funde belegen, dass der Felsen bereits in der Eisenzeit besiedelt war. Die heutige Festung entwickelte sich ab dem 11. Jahrhundert unter König Malcolm III. zu einer königlichen Residenz und wurde später zu einer der bedeutendsten Militäranlagen Europas. Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Burg mehrfach belagert und wechselte während der Schottischen Unabhängigkeitskriege wiederholt zwischen schottischer und englischer Herrschaft. Seit dem 17. Jahrhundert diente sie überwiegend als Garnison und Waffenlager. Heute beherbergt sie mehrere Museen, die schottischen Kronjuwelen (die Honours of Scotland) sowie den Stone of Destiny, auf dem traditionell die schottischen Könige gekrönt wurden. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten innerhalb der Burg gehören die St. Margaret’s Chapel, das älteste erhaltene Gebäude Edinburghs aus dem frühen 12. Jahrhundert, die Great Hall mit ihrer beeindruckenden Holzdachkonstruktion sowie die Mons Meg, eine riesige Belagerungskanone aus dem 15. Jahrhundert. Jeden Tag, außer sonntags, Karfreitag und am ersten Weihnachtstag, wird um exakt 13 Uhr die berühmte One O’Clock Gun abgefeuert, eine Tradition, die seit 1861 Schiffen im Hafen als Zeitsignal diente. Gehört haben wir es gestern trotzdem nicht, wohl weil wir genau zu der Zeit im Harry Potter Shop waren.Les mer

  • Noch sehr ruhig im Castle

    5. juli, Skottland ⋅ ☁️ 16 °C

    Wie bereits bei der Buchung erwartet hatten wir vor allem zu Beginn unserer Tour durchs Areal viel Ruhe, wenig Leute um uns rum und damit auch gute Gelegenheiten für tolle Fotos. Umso besser hat’s uns natürlich gefallen! Ein wirklich sehr beeindruckendes Schloss! Sehr beeindruckend sind auch die Zahlen zum Schloss. Das Edinburgh Castle erstreckt sich über eine Fläche von rund 35.000 Quadratmetern (etwa 3,5 Hektar) und nimmt nahezu das gesamte Plateau des Castle Rock ein. Der Felsen selbst entstand vor rund 340 Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch. Seine steilen Basaltwände fallen an drei Seiten bis zu 80 Meter nahezu senkrecht ab und machten die Burg zu einer der am besten geschützten Festungen Europas. Ein Angriff war deshalb praktisch nur von der östlichen Seite möglich. Genau dort, wo sich heute der Zugang über die Esplanade befindet. Die mächtigen Festungsmauern wurden über mehrere Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und verstärkt. An vielen Stellen sind sie mehr als 10 Meter hoch und mehrere Meter stark. Da sie direkt auf dem massiven Vulkangestein errichtet wurden, bildeten Fels und Mauerwerk eine nahezu unüberwindbare Verteidigungslinie. Ergänzt wurden sie durch Bastionen, Schießscharten und Geschützstellungen, von denen aus Angreifer bereits auf große Distanz unter Beschuss genommen werden konnten. Das Edinburgh Castle ist mit Abstand die meistbesuchte kostenpflichtige Sehenswürdigkeit Schottlands. Im Jahr 2024 wurden 1.981.152 Besucher gezählt, ein Anstieg von rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit empfängt die Burg im Durchschnitt mehr als 5.400 Besucher pro Tag, wobei die tatsächlichen Zahlen je nach Saison stark schwanken. Während in den Sommermonaten häufig bis zu 10.000 Menschen täglich die Festung besuchen, sind es im Winter oft nur wenige Tausend.Les mer