• Sina Sen
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Kreta 2026🏺🇬🇷

6 Tage auf der griechischen Insel Kreta. Read more
  • Trip start
    July 28, 2026

    28.07. – Endlich Griechenland 🇬🇷

    July 28 in Germany ⋅ ☀️ 28 °C

    Jetzt liege ich endlich im Bett und kann den Tag ganz in Ruhe Revue passieren lassen.

    Zunächst begann der Tag allerdings weniger entspannt. Nach meinem Nachtdienst heute Morgen habe ich erst einmal 1,5h geschlafen, bevor es am mittag Richtung Frankfurt ging. Um 15:15 Uhr hob die Condor-Maschine dann ab mit Kurs nach Griechenland.

    Als das Flugzeug am frühen Abend zur Landung in Chania ansetzte, starrte ich natürlich aus dem Fenster. Unter mir konnte ich die Küste, kleine Buchten und das türkis schimmernde Meer erkennen. Am Flughafen angekommen erwartete mich bereits mein Fahrer Dimitrios. Während der Fahrt zu meiner Unterkunft quatschten wir über spirituelles und die Insel und zum Schluss verabschiedete er mich mit den Worten: Let the island heal you. ✨

    Meine Ferienunterkunft in Koum Kapi ist gemütlich und mit ihren rund 40 m² genau das Richtige für die nächsten Tage. Koffer abgestellt, einmal tief durchgeatmet und natürlich konnte ich es nicht lassen, noch eine kleine Runde durch die Umgebung zu drehen.

    Dabei habe ich direkt die wunderschöne Uferpromenade von Koum Kapi entdeckt. Das Meer lag fast direkt vor meiner Haustür, und war ganz ruhig, die Wellen plätscherten leise gegen die Küste und entlang der Promenade reihten sich kleine Tavernen und Cafés aneinander. Überall saßen Menschen draußen, haben gegessen, gelacht und den warmen Sommerabend genossen.
    Nur wenige Minuten weiter beginnt bereits die venezianische Altstadt von Chania mit ihren schmalen Gassen und den alten Gebäuden. Genau diese Mischung aus Meer, Geschichte und entspanntem Leben hat mich sofort begeistert und ist genau das, was ich brauche! Ich freue mich jetzt schon darauf, die nächsten Tage alles in Ruhe zu erkunden.

    Ein kleiner Fun Fact zum Schluss: Kreta ist die größte griechische Insel und gilt gleichzeitig als Geburtsort des Göttervaters Zeus. Der Legende nach wurde er hier in einer Höhle versteckt, damit sein Vater Kronos ihn nicht verschlingen konnte. Ganz schön dramatisch für den ersten Urlaubstag.

    Jetzt falle ich ziemlich müde ins Bett. Morgen beginnt das eigentliche Abenteuer ohne großen Plan loszulaufen und zu schauen, wohin mich die Insel führt.
    Gute Nacht 💤🌙
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  • Zwischen Bougatsa und Pasta 😋🍋

    July 29 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute habe ich Chania kennengelernt und die Stadt hat sich direkt einen Platz in meinem Herzen gesichert.
    Eigentlich wollte ich einfach nur ein bisschen durch die Altstadt schlendern. Daraus wurden mehrere Stunden, weil hinter jeder Ecke wieder etwas Neues auftauchte. Bunte Häuser mit verwitterten Fensterläden, kleine Innenhöfe voller Bougainvillea, Katzen, die völlig selbstverständlich mitten auf der Straße schliefen, und unzählige kleine Geschäfte, in denen man am liebsten alles kaufen würde!! (Lederschuhe und Souvenirs wurden es heute bei mir)
    Der venezianische Hafen sieht tatsächlich genauso schön aus wie auf den Bildern. ✨

    Besonders beeindruckt hat mich, wie entspannt und freundlich hier alle sind. Niemand scheint es eilig zu haben. Vielleicht liegt das am Meer. Vielleicht am guten Essen. Oder vielleicht wissen die Menschen hier einfach etwas, das wir zuhause viel zu oft vergessen: Nicht jeder Moment muss produktiv und perfekt sein, um wertvoll zu sein. 🫶🏼

    Zum Frühstück gab es Bougatsa bei Bougatsa Iordanis 10/10 und dazu Frappé.
    Zu Mittag Chicken Gyros Pita 8/10 und am Abend habe ich außerdem jemanden wiedergetroffen, den ich im Februar in Indien im Yoga Ashram kennengelernt habe und der zufällig ebenfalls gerade auf Kreta unterwegs ist. Er macht eine Europareise und befindet sich weiter östlich auf der Insel. Wir liefen etwas an der Promenade entlang und saßen uns direkt neben die Wellen in ein Restaurant namens Maiami.
    Abendessen: Lemon Feta cheese Pasta 10/10 🍋

    Fun Fact des Tages: Der berühmte Leuchtturm von Chania gehört zu den ältesten der Welt. Er wurde ursprünglich von den Venezianern gebaut und später von den Ägyptern umgestaltet. Genau deshalb sieht er heute auch ganz anders aus als viele andere Leuchttürme.

    Mit ziemlich müden Füßen, aber einem sehr glücklichen Herzen endet heute mein erster richtiger Urlaubstag. Morgen ruft das Meer und ich kann es kaum erwarten 🌊🐚.
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  • Postkartenkulisse am Ende Europas 🩵

    July 30 in Greece ⋅ 🌬 26 °C

    Jetzt liege ich frisch geduscht im Bett und merke erst so richtig, wie viel Sonne und frische Luft ich heute abbekommen habe. Gegen 19 Uhr war ich wieder zurück in meiner Unterkunft..ziemlich müde, aber mit ganz vielen Eindrücken im Gepäck.

    Um 8 Uhr wurde ich in der Nähe meiner Unterkunft vom Reisebus abgeholt. Dort saß bereits Adi drin, denn wir hatten die Tour schon am Vortag gemeinsam gebucht. Kurz darauf ging es los Richtung Elafonissi und damit einmal quer durch den Westen Kretas.
    Zum Glück war die Fahrt alles andere als langweilig. Unser Guide erzählte ununterbrochen Spannendes über die Insel. Wusstet ihr zum Beispiel, dass auf Kreta rund 40 Millionen Olivenbäume wachsen? Das sind ungefähr zwölf Bäume pro Einwohner der Insel. Außerdem gilt der Westen Kretas mit seinen unzähligen Schluchten als "Land of Canyons". Besonders beeindruckend waren unterwegs die Kissamos-Berge und die abwechslungsreiche Landschaft. Laut unserem Guide soll übrigens die Südküste die schönste der ganzen Insel sein und nach dem heutigen Tag kann ich das durchaus nachvollziehen.

    Unser erster Stopp war bei einem kleinen Familienbetrieb mit kostenloser Honig- und Weinverkostung. Besonders der kretische Thymianhonig ist eine echte Spezialität
    Nach etwa zweieinhalb Stunden erreichten wir schließlich Elafonissi, wahrscheinlich den bekanntesten Strand Kretas. Und ja... die Bilder im Internet übertreiben tatsächlich nicht. Das Wasser leuchtet in den verschiedensten Türkis- und Blautönen und ist so klar, dass man bis auf den Grund schauen kann.
    Der berühmte rosafarbene Sand war ebenfalls zu erkennen. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass er längst nicht so intensiv wirkt wie auf vielen Fotos. Wenn man direkt darüber läuft, fällt die Farbe nur stellenweise auf. Wahrscheinlich kommt der Kontrast aus der Vogelperspektive oder bei bestimmten Lichtverhältnissen deutlich stärker zur Geltung.
    Wir haben uns bewusst einen Platz etwas abseits der größten Menschenmengen gesucht. Trotz der vielen Besucher fand man immer wieder ruhige Ecken. Zwischendurch bin ich sogar auf einen Felsen im Wasser geklettert, habe mich dort hingesetzt und einfach ein paar Minuten meditiert. Um mich herum das glasklare Meer, hinter mir kletterten Bergziegen über die Felsen und dazu der kräftige Wind..einer dieser Momente, in denen man einfach nur innehält und alles aufsaugt.✨

    Ganz ohne Mitbringsel ging der Tag allerdings nicht vorbei: Obwohl ich mich zweimal mit Sonnencreme SPF 50+ eingecremt hatte, hat mir der UV-Index von 8 von 10 trotzdem einen leichten Sonnenbrand beschert. Kreta meint es mit der Sonne wohl ernst.🦞
    Auf dem Rückweg machten wir noch einen einstündigen Halt in einem über tausend Jahre alten Bergdorf. Dort gab es traditionelles Essen aus eigenem Anbau. Ich habe Okraschoten aus dem Ofen probiert – solide 8 von 10..
    Wenn ich überlege, dass die gesamte Tour gerade einmal 27 € pro Person gekostet hat – inklusive Busfahrt, Guide, Honig- und Weinverkostung, vier Stunden Freizeit in Elafonissi und dem Stopp im Bergdorf war das wirklich ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Ein kleiner Fun Fact zum Schluss: Der rosafarbene Sand von Elafonissi entsteht nicht durch gefärbten Sand, sondern durch Millionen winziger Muschel- und Korallenfragmente, die sich mit dem weißen Sand vermischen. Deshalb verändert sich die Intensität der Farbe je nach Licht und Jahreszeit.🩷

    Mein Fazit? Elafonissi ist zurecht einer der bekanntesten Strände Europas. Auch wenn heute ziemlich viel los war, hatte der Ort trotzdem dieses absolute Postkartengefühl. Wiederkommen würde ich auf jeden Fall, dann aber eher im April, Mai oder Juni, wenn die Temperaturen etwas angenehmer sind und sich die Besucher besser verteilen.

    Jetzt heißt es nur noch: Augen zu und schlafen. Ich bin gespannt, was Kreta morgen wieder für mich bereithält. 🥰
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  • Einfach treiben lassen 🌅

    July 31 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Mittlerweile liege ich wieder im Bett und habe heute irgendwie gemischte Gefühle. Es war ein schöner, entspannter Tag, aber gleichzeitig bin ich im Urlaub nicht der Typ, der tagelang einfach nur durch eine Stadt schlendert. Ich möchte entdecken, unterwegs sein und am liebsten jeden Tag etwas Neues sehen.

    Eigentlich hatte ich heute eine Tagestour durch die berühmte Samaria-Schlucht angedacht. Die Wanderung gehört zu den bekanntesten auf Kreta und führt über rund 16 Kilometer durch eine der längsten Schluchten Europas. Als ich allerdings die Wettervorhersage mit über 26 Grad sah und mir bewusst wurde, dass die Tour als anspruchsvoll gilt, habe ich vernünftigerweise einen Rückzieher gemacht. Ich glaube, bei dieser Hitze wäre das eher Quälerei als Genuss geworden. Die Samaria-Schlucht läuft schließlich nicht weg, die hebe ich mir einfach für meinen nächsten Kreta-Besuch auf. 😊

    Also zog ich ohne festen Plan los und ließ mich einfach durch Chania treiben.
    Zum Mittagessen hatte ich mir ganz bewusst ein kleines, authentisches Restaurant ausgesucht, weit weg von den typischen Touristenlokalen. Gegessen wurde dort eher im Kantinenstil, dafür aber mit richtig leckerer Hausmannskost. 😋 Ich entschied mich für Chaniotiko Boureki, einen traditionellen Kartoffel-Zucchini-Auflauf aus dem Westen Kretas, dazu natürlich einen griechischen Salat. Beides zusammen bekommt von mir starke 9,5 von 10 Punkten.
    Passend dazu fällt mir ein interessanter Fun Fact ein: Der Salat, den wir als „griechischen Salat“ kennen, entspricht wohl gar nicht dem ursprünglichen Original. Tomaten kamen nämlich erst nach Griechenland, nachdem sie aus Amerika nach Europa gebracht wurden. Früher bestanden einfache Bauernsalate je nach Jahreszeit eher aus Wildkräutern, Blattgemüse und regionalen Zutaten. Wieder etwas gelernt.

    Am Abend meldete sich dann meine Liebe zur indischen Küche. Wer meine Reiseberichte schon länger verfolgt, weiß mittlerweile, dass ich indisches Essen einfach liebe (nach Goa wahrscheinlich noch ein kleines bisschen mehr). Also gab es heute Abend ein indisches Restaurant. Leider blieb die Begeisterung diesmal aus: 6 von 10 Punkten. Da war meine Erwartung wohl einfach etwas zu hoch.

    Am Nachmittag schaute ich außerdem noch bei der Lederschuhverkäuferin vorbei, mit der ich mich gestern richtig nett unterhalten hatte. Wir hatten eigentlich ausgemacht, uns am Abend auf einen Drink zu treffen. Kurz vorher sagte sie allerdings ab. Schade, aber manchmal soll es eben einfach nicht sein. 🤷🏻‍♀️
    Also machte ich stattdessen das, was ich in solchen Momenten am liebsten tue: Ich setzte mich an den venezianischen Hafen und beobachtete den Sonnenuntergang. Mit jeder Minute veränderte sich der Himmel, die Farben wurden intensiver und langsam begann der Leuchtturm immer mehr aus der Dämmerung hervorzutreten.

    Am Ende standen trotzdem wieder über 12.000 Schritte auf meiner Uhr. Gar nicht schlecht für einen Tag ohne richtigen Plan.
    Jetzt hoffe ich ehrlich gesagt, dass ich morgen etwas mehr von der Insel sehe. So sehr ich Chania auch mag, ich merke, dass ich nicht zum reinen Entspannungstouristen geworden bin. Ein bisschen Abenteuer gehört für mich einfach dazu. Mal sehen, wohin es mich morgen verschlägt 🫶🏼
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  • Verliebt in Kreta 🫶🏼

    August 1 in Greece ⋅ ⛅ 27 °C

    Mein Bauch ist voll, meine Tasche ist voll, mein Geldbeutel dafür ziemlich leer und ich bin ehrlich gesagt einfach nur glücklich.🥰

    Heute Morgen bin ich wieder ohne festen Plan losgezogen. Diesmal allerdings mit einem ganz anderen Mindset. Gestern war ich noch damit beschäftigt, darüber nachzudenken, was ich eigentlich alles sehen wollte und welche Pläne leider nicht aufgegangen sind. Heute habe ich das bewusst losgelassen und mich einfach nur um mich selbst gekümmert.
    Ich bin wieder durch die kleinen Gassen Chanias geschlendert, habe in den verschiedensten Läden gestöbert und mir ein paar wunderschöne Erinnerungsstücke aus hochwertigem Olivenholz gekauft. Außerdem habe ich ein Parfüm entdeckt, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

    Leider hatte ich gestern irgendwo meine nagelneue Powerbank inkls Souvenirs liegen lassen. Um im indischen Restaurant noch einmal nachzufragen, musste ich allerdings bis 18 Uhr warten, bis es öffnete. Also dachte ich mir: Wenn ich schon Zeit überbrücken muss, dann wenigstens auf die schönste Art.
    Ich setzte mich noch einmal in ein kleines, authentisches griechisches Café und bestellte Baklava mit Vanilleeis sowie einen doppelten griechischen Kaffee.
    Wer mich gut kennt, weiß, dass ich nicht wirklich an Zufälle glaube. Vielleicht musste ich genau deshalb in diesem Café landen. Sowohl das Baklava als auch der Kaffee waren nämlich absolut Schmakofatz – 10 von 10 Punkten! Während ich dort saß, genoss ich noch einmal ganz bewusst die letzten Stunden meiner Reise. Die warmen Sonnenstrahlen, das Stimmengewirr der Menschen und natürlich die gefühlt tausend Katzen, die überall durch die Gassen streiften. 😍 Ich musste mich wirklich zusammenreißen, nicht jede einzelne zu fotografieren.

    Was mir in den letzten Tagen außerdem immer wieder aufgefallen ist: Die Menschen auf Kreta sind unglaublich attraktiv. Und damit meine ich nicht dieses aufgesetzte oder künstliche Schönheitsideal. Die Frauen tragen luftige Kleider, Röcke oder Zweiteiler, die Haare sind liebevoll frisiert und alles wirkt einfach stimmig. Die Männer stehen dem in nichts nach und legen ebenfalls Wert auf ihr Äußeres, ohne dabei übertrieben geschniegelt zu wirken. Gleichzeitig habe ich die Menschen hier als unglaublich herzlich, entspannt und zufrieden erlebt. ✨ Diese Kombination ist mir besonders aufgefallen, vor allem, wenn ich sie mit dem Alltag in deutschen Innenstädten vergleiche.

    Als das indische Restaurant schließlich öffnete, wartete leider die schlechte Nachricht: Meine Powerbank war nicht aufgetaucht. Ärgerlich, aber manchmal muss man Dinge wohl einfach abhaken. 🤷🏻‍♀️

    Nach dem Packen kam dann der große Moment: Spoiler –> es hat tatsächlich alles in den Koffer gepasst! Also konnte ich meinen letzten Abend ganz entspannt ausklingen lassen.
    Ich setzte mich ein letztes Mal auf die Terrasse einer kleinen Taverne direkt an der Promenade. Wegen meines Sonnenbrands wollte ich heute lieber nicht mehr ins Wasser. Stattdessen lauschte ich einfach den Wellen und ließ den Blick über das Meer schweifen.
    Zum Abschied bestellte ich mir eine gegrillte Dorade mit Tzatziki und dazu ein eiskaltes Mythos-Bier. Und was soll ich sagen? 11 von 10 Punkten! Das war nicht nur mitunter das Beste, was ich auf Kreta gegessen habe, sondern wahrscheinlich auch der leckerste Fisch, den ich seit Langem hatte. Dazu das Rauschen des Meeres, die warme Abendluft und die entspannte Atmosphäre..besser hätte der Abschied von Kreta kaum schmecken können!!

    Ein kleiner Fun Fact zum Schluss: Auf Kreta gehört Gastfreundschaft einfach dazu. In vielen Tavernen bekommt man nach dem Essen noch eine kleine Aufmerksamkeit aufs Haus: mal frisches Obst, mal ein Dessert oder ein Glas Raki. Eine schöne Tradition, die perfekt zu der Herzlichkeit der Menschen hier passt.

    Super glücklich, wohl genährt, gut gebräunt und frisch geduscht liege ich nun im Bett. Morgen heißt es schon Abschied nehmen. Ein letzter Flug, ein letzter Blick auf die Insel und dann geht es zurück nach Deutschland. Aber jetzt genieße ich erst einmal den Gedanken daran, heute einen rundum perfekten letzten Urlaubstag erlebt zu haben.

    Καληνύχτα – Kalinichta - Gute Nacht 💙
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  • Rückreise 😌✨

    August 2 in Greece ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen.
    Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker. Das Erste, was ich tat, war noch einmal schnell an den Strand zu laufen und für zehn Minuten den sich in den Wellen spiegelnden Sonnenaufgang zu genießen. Ein perfekter letzter Moment am Meer.
    Dann hieß es ein letztes Mal den Koffer kontrollieren, ein letzter Kontrollgang durch die Unterkunft und schon wurde ich um 8:15 Uhr abgeholt. Es ging zum Flughafen Chania, wo mein Flieger um 10:40 Uhr Richtung Deutschland abhob.

    Irgendwie verrückt, wie schnell sich ein Ort innerhalb weniger Tage vertraut anfühlen kann. Vor ein paar Tagen war hier noch alles neu und heute wusste ich genau, wo ich morgens meinen Kaffee trinken würde, welche Gassen ich am liebsten entlanglief und an welcher Stelle der Promenade ich einfach nur den Wellen zuhörte.

    Der Rückflug verging erstaunlich schnell.
    Für mich bleibt zuhause allerdings nur ein kurzer Zwischenstopp. Heute Nacht wartet schon wieder der Nachtdienst. Ein etwas harter Wechsel..von Meerblick zu Krankenhausflur. Aber genau deshalb sind Reisen wohl so wertvoll. Sie schenken einem Erinnerungen, von denen man noch lange etwas hat.
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  • 🏺Mein Fazit 🇬🇷💙

    August 2 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Wenn ich an Kreta zurückdenke, denke ich nicht zuerst an Sehenswürdigkeiten oder Strände. Ich denke an dieses Gefühl.

    An die warme Mittelmeerluft direkt nach der Landung. An das türkisblaue Wasser von Elafonissi. An die Bergziegen, die über die Felsen kletterten. An den Duft von Olivenholz und handgemachten Seifen in den kleinen Geschäften. An frischen griechischen Kaffee mit Baklava. An die unzähligen Katzen, die überall durch die Gassen streiften. An den Sonnenuntergang am venezianischen Hafen und an die Wellen, denen ich am letzten Abend ganz bewusst zugehört habe.

    Ich habe die Natur Kretas völlig unterschätzt. Sie ist mindestens genauso beeindruckend wie die Herzlichkeit und Schönheit der Menschen hier. Besonders spannend fand ich außerdem, dass auf Kreta zahlreiche endemische Pflanzen wachsen, die es nur auf dieser Insel gibt. Auf unserer Fahrt über die Kissamos-Berge erzählte uns unser Guide außerdem, dass die traditionelle kretische Küche über 80 verschiedene Wildkräuter und Wildgemüse kennt..ein weiterer Grund, warum sie zu den gesündesten Küchen der Welt zählt.

    Wer alleine reist – besonders als Frau – dem kann ich Kreta wirklich ans Herz legen. Ich habe mich hier zu jeder Zeit sicher und willkommen gefühlt. Wenn der Wellengang mitspielt, sollte man unbedingt eine Bootstour unternehmen und die Insel vom Wasser aus erleben. Und falls die Temperaturen etwas angenehmer sind als bei meinem Aufenthalt, gehört für mich auch eine Wanderung durch die berühmte Samaria-Schlucht oder eine der gefühlt hunderten anderen Schluchten unbedingt auf die To-do-Liste.

    Ja, ich weiß, in vielen meiner Reiseberichte schreibe ich am Ende, dass ich wiederkommen möchte. Aber Kreta gehört tatsächlich zu den Orten, die sich auch für eine Woche unglaublich lohnen. Die Insel bietet so viel Abwechslung zwischen Bergen, Schluchten, traumhaften Stränden, kleinen Dörfern und lebendigen Städten, dass man problemlos noch viele weitere Tage füllen könnte.

    Und irgendwie schließt sich damit auch ein kleiner Kreis, denn einer der ersten Sätze, die mein Taxifahrer Dimitris direkt nach meiner Ankunft zu mir sagte, war:

    "I'm sure you will be in love with Crete and definitely will come again."
    Damals habe ich gelächelt.
    Heute, auf dem Rückflug nach Deutschland, weiß ich, dass er recht hatte und ganz genau wusste, wovon er sprach.

    Letzter (fun) fact zum Abschluss: Der Name Kreta stammt vermutlich vom antiken Wort Kaptara oder Krete ab. Die Insel gilt als Wiege der minoischen Kultur, der ältesten Hochkultur Europas und blickt auf über 4.000 Jahre Geschichte zurück.

    Ευχαριστώ, Κρήτη.
    Danke, Kreta und bis zum nächsten Mal 💙
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    Trip end
    August 2, 2026