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Windige Winterreise 25/26

Der letzte Winter in D war uns zu grau und trist. Da nutzt auch das gemütliche Haus nicht viel. Jetzt geht es Richtung Südfrankreich - geruhsam und ohne feste Ziele. もっと詳しく
  • 現在地
    🇫🇷 Collioure, Frankreich

    Vive la France

    昨日, フランス ⋅ ☁️ 15 °C

    Nur wenige Kilometer, dann haben wir unser Lieblingsland wieder erreicht. Und gleich die erste Station ist sowohl neu als auch richtig gut.
    Eigentlich wollten wir auf den CCP Platz den es hier gibt. Kurz davor geht es durch ein Tor auf das Gelände des früheren Camping municipal. Parken ausdrücklich erlaubt und den Rest warten wir einfach mal ab. Mit uns stehen noch 3 Camper und wir passen gerade so in eine der Parkbuchten.
    Es bleibt regenfrei, die Sonne guckt ab und zu mal nach dem Rechten - auf zum Ortsrundgang.
    . Es ist Montag, viele Geschäfte und Restaurants haben Ruhetag, Mittagspause oder sind generell noch im Winterschlaf. In den Gärten blühen Strelitzien und Iris, die Kamelien haben ihre beste Zeit schon hinter sich.
    Am Parkplatz haben sich die obligatorischen Boulespieler versammelt.
    Den Rest erzählen die Fotos. Uns gefällt es jedenfalls in Laroque-des-Alberes.
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  • Wem die Stunde schlägt

    3月7日, スペイン ⋅ 🌙 12 °C

    Anstelle von Meeresrauschen gibt es die Schläge der Kirchturmuhr auf die Ohren. Auch wenn uns sonst die Zeit eher weniger interessiert, diese Kirchturm Uhren haben was beruhigendes, beständiges. Viele regt es auf, wir mögen es.
    Neben dem Stellplatz und im großen Park des Castello siedeln Störche. Unzählige Nester auf hohen Pfählen oder direkt in den Bäumen und die meisten sind besetzt, werden gerade noch ausgebessert. Es zwitschert und klappert. Die Sittiche wissen die Storchennester zu nutzen und haben sich zur Untermiete einquartiert. Da muss nur noch das ein oder andere Ästchen eingebracht werden und schon ist die Sittich Nisthöhle wieder schick.
    Peralada überrascht uns bei unserem 2. Besuch mit Neuem. Was natürlich auch daran liegt, dass wir nicht so die „wir erkunden alles an einem Tag“ Menschen sind. So entdecken wir dieses Mal ein tolles Weingut mit Restaurant und Vinothek. Altes Mauerwerk ist hier gekonnt mit neuen Elementen kombiniert.
    Ins nahe gelegene Casino wollen wir immer noch nicht und der Park wird auch am unteren Eingang von einem Wachmann beaufsichtigt. Das hier ja keiner reingeht ohne Eintritt zu bezahlen. Wir wollen nur gucken und wandeln noch etwas durch den Ort. Peralada - ein schöner Abschluss für Spanien!
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  • Der Spanien Törn geht zu Ende

    3月7日, スペイン ⋅ ☀️ 15 °C

    Unsere erste Station in Espagna ist auch unsere letzte: Peralada. Wieder gut voll der Stellplatz. Vor uns parkt ein großes Wohnmobil ein und ich nutze die Gelegenheit, um direkt dahinter den allerletzten passenden Platz zu besetzen. Von der Nachbarin gibt es zwei Daumen hoch für mein gekonntes einparken. Hab ja auch lange genug geübt und schräg kann ich richtig gut 🤭. Die Sonne scheint, es ist angenehm temperiert, der Tank ist mit Diesel zu 1,49€ nochmal gut gefüllt und bis Frankreich ist es nicht mehr weit. Über uns kreisen Störche, irgendwo weiter weg klappert es gar laut. Frühling liegt in der Luft, einige Camper sitzen vor ihren Kisten. Herz, watt willste mehr? Genau, Meer würd‘ ich noch nehmen. Aber das hatten wir ja die letzten Tage nochmal richtig viel.もっと詳しく

  • Das Meer schäumt

    3月6日, スペイン ⋅ 🌧 15 °C

    Unermüdlich, das Meer in punkto schäumen und ich im dabei zuschauen. Fies ist allerdings, dass die besten/eindrucksvollsten Wellen immer dann anrollen, wenn ich den Finger nicht am Auslöser hab. Bin ich fotografierbereit, wirkt das Wasser ganz unschuldig.
    Nachdem es in der Nacht und heute Vormittag viel geregnet hat, kommt jetzt die Sonne raus.
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  • Tage des Regens

    3月6日, スペイン ⋅ 🌧 13 °C

    Es gibt so Tage, da bin ich fast froh, keinen Hund mehr zu haben …. spontaner Entschluss: wir bleiben heute noch hier!

  • Area 340

    3月5日, スペイン ⋅ 🌧 13 °C

    Die Route weg von Stellplatz in El perello mar fiel die ersten Kilometer wieder in die Kategorie „sightseeing“. Eine schmale Straße, mit teils vielen wassergefüllten Schlaglöchern, führt durch viele Olivenhaine. Ab und an steht eine Finca malerisch in der Gegend rum. Dann geht es steil bergauf, das schaffen wir nur im 1. Gang. Ich hab die vage Erinnerung, hier schon mal gefahren zu sein…. Der Beifahrer meint nein, auf gar keinen Fall. Zum Glück geht es auf der anderen Seite nicht ganz so steil bergab. Autos begegnen und sich nur zwei. Eine Weile geht es parallel zur A7, nur eine Auffahrt gibt es erst in 6! Kilometern. Wahrscheinlich könnte man das Meer sehen, wenn es nicht so regnerisch wäre heute.
    Kurz vor der Auffahrt auf die vierspurige Piste fällt uns ein Lidl vor die Reifen, wie praktisch! So wie der Parkplatz ist auch der Laden: groß und ziemlich leer! Das war das entspannteste Einkaufen im Supermarkt ever.
    Die Zufahrt zum Stellplatz ist ebenfalls mit Pforten gespickt, das Meer empfängt uns mit lautem Rauschen und den dazugehörigen Wellen.
    Die sonst so beliebten vorderen Plätze sind alle verwaist, kein Wunder - läuft doch das Wasser hier schon wieder bedrohlich durch die Rohre auf den Platz. Wir parken weiter hinten, haben wir auch mehr von der Bahn.
    Insgesamt ist nicht viel los hier, auch auf dem oberen Platz stehen nur ein paar Autos. Für die nächsten Tage ist viel Regen gemeldet. Wir werden sehen
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  • Meeresrauschen

    3月4日, スペイン ⋅ 🌬 14 °C

    Das Meer ist bis zu unserem Stellplatz hörbar, die ganze Nacht hindurch.
    Gestern Abend hat sich noch ein ganz kleines Fahrzeug in die Lücke zwischen uns und der Hecke gekuschelt. Wir haben Verständnis, erinnert es uns doch ein klein wenig an unsere Tour mit einem Pkw in den USA und Kanada 2019.
    Der spanische Wetterbericht spricht von Sturm Nr 17 seit Oktober 2025 und jetzt soll dann auch Regen mit Staub drin kommen. Davon reden sie aber schon seit 2 Tagen… passiert ist - zumindest hier - nix. Glück gehabt?!
    Unten am Meer ist der Wind gar nicht stärker geworden. Aber die Schaumkronen und Wellen sind es. Auf dem Felsen harren nur noch die Kormorane mit norddeutschen Genen aus.
    Auch der Stellplatz wird wieder leerer. Wir sind noch etwas unschlüssig, das nächste Ziel liegt nur eine gute Stunde von hier, wir sind also entspannt was das Timing angeht. Und ich erkunde noch etwas die nähere Umgebung.
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  • Kopf frei, Ohren durchpusten lassen

    3月3日, スペイン ⋅ ☁️ 15 °C

    Die Sonne lässt sich blicken, verführt mich zu einem zweiten Spaziergang. Das Rauschen der Wellen ruft mich, man kann es sogar im Wohnmobil hören. Ich kann nicht widerstehen.
    Schon nach wenigen Metern wird das Meer lauter.
    Weit draußen baut sich eine einzelne Welle auf, wird höher und weißer, rennt Richtung Ufer. Bricht zusammen, kommt wieder hoch, teilt sich in viele Wellen mit weißen Schaumkronen, die sich gemeinschaftlich ans Ufer werfen, den Kies zum klackern bringen.
    Der Wind weht alle Gedanken weg, man geht auf im Meer und Wind, will nur zusehen, wie sich die Beiden verbünden.
    Die Pinien haben längst ihre eigene Strategie entwickeln, lassen ihren Stamm Richtung Land sinken, verbeugen sich ehrfurchtsvoll vor dem Wind. Um sich dann wieder aufzurichten und ihre Kronen dem Himmel entgegen zu strecken. Ich beuge mich vor dir, aber du brichst mich nicht - einige sind dann doch gebrochen. Große, hohe Bäume. Deren Stamm den unzähligen Stürmen dieses Winters nicht mehr standhalten konnte. Jetzt liegen sie zwischen ihren Artgenossen im Wald des verlassen wirkenden Hauses. Das sich seit unserem letzten Besuch hier auch nicht verändert hat.
    Ein Holzsteg führt zwischen Parkplatz und Meer entlang. Geborstene Planken sind kreativ repariert, Steine füllen Löcher. Man kann nicht tief fallen wenn eine Planke bricht. Aber der Schreck…. Vorsichtig setze ich meine Schritte, finde am Strand Treibholz Stücke und sogar zwei Hühnergötter. Thymian duftet, eine Möwe steht über mir im Wind, die Kormorane trocknen immer noch ihre Federn und die Ferienhäuser liegen im vielleicht immerwährenden Winterschlaf.
    Für mich gibt es grad keinen schöneren Platz um zu sein.

    Parkplatz ohne Service für Wohnmobile maximal 24 Stunden in Strandnähe, zwischen Olivenbäumen. Schöne Spazierwege ... https://park4night.com/lieu/249747/
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  • Lieblingsplatz

    3月3日, スペイン ⋅ 🌬 15 °C

    Die letzte Nacht haben wir am Sportplatz von Amposta verbracht. Nicht besonders schön, aber zweckmäßig für die nahegelegene VE auf dem offiziellen und wie meistens vollen Stellplatz der Stadt.
    Nach dem Frühstück will ich aber nur weg. Das Navi gönnt uns noch etwas von der Stadt, nichtssagend bis hässlich. Am besten gefällt uns noch die alte Brücke aus weißem Stein über den Ebro.
    Der Himmel ist Grau, der Wind hat etwas zugelegt, noch hält sich der ebenfalls vorhergesagte Regen aber zurück.
    Einige Kilometer weiter gibt es einen legalen Übernachtungsplatz. 24 Stunden, ohne alles, aber dafür heute mit Meeresrauschen und Blick auf die Olivenbäume. Nur eine Handvoll Wohnmobile hat den Weg hierher gefunden. Sehr angenehm nach den Maßen an Wohnmobilen andernorts. Der Platz liegt in einer Senke und ist sehr geschützt. Wie stark der Wind ist, merkt man erst, wenn man ein paar Meter die Straße runter zum Kiesstrand geht.
    Kormorane trocknen ihr Gefieder auf den Felsen, das Meer schlägt schäumend ans Ufer. Die kleine Bar, 2023 geöffnet, ist fest verschlossen. Was für ein Kontrast. Außer dem Wetter und der neuen Route hierher (unser Navi beglückt uns immer wieder mit neuen Eindrücken) ist aber Nix anders als am 4.1.2023. irgendwie beruhigend und schön.
    Zum Vergleich füge ich ein paar Fotos vom ersten Aufenthalt an. Unschwer am tiefblauen Himmel erkennbar 🫣
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  • Flussfahrt

    3月2日, スペイン ⋅ ☁️ 14 °C

    Millionen Jahre alt, 1050 Meter, davon 800 Meter in einem Boot auf dem Wasser unterwegs. Der längste, unterirdische, schiffbare Fluss Europas, als gestandene Flussschiffer können wir uns den nicht entgehen lassen. Wir holen uns Tickets für die Tour durch die Coves St Josep. Höhlenmalereien und Gravuren (für uns Blindfische nicht wirklich erkennbar), Stalagmiten und Stalaktiten, dazu das Wasser, mal mehrere Meter mal nur knapp einen halben Meter tief. Klar und bei entsprechender Beleuchtung strahlendblau. Einige der Gebilde an Decke und Wänden sehen aus wie oktopusse oder andere Wasserwesen. Es glitzert grün-weiß, fast wie Edelsteine. Wasser rinnt an den Felsen herunter, formt sie, gibt ihnen unverwechselbare Muster er klatscht mit dicken Tropfen ins Wasser - wahlweise sich auf die Bootsinsassen. Die „Kapelle“ weitet sich hoch über uns während wir in den 3 Tunneln die Köpfe einziehen müssen. Die Boote schweben lautlos übers Wasser, bewegt von einem Ruderer ( eigentlich stakt er das Boot). Eine faszinierende, fast unwirkliche Welt, geschaffen durch die Kraft des Wassers und durch diese im stetigen Wandel.

    Obwohl Montag ist gut was los. Auf dem Parkplatz stehen mehrere Busse. Und da wir unsere Tickets nicht online kaufen, müssen wir nach deren Erwerb am Schalter noch gut 2 Stunden auf unsere Tour warten.
    Das Warten lohnt sich aber definitiv. Wir sind begeistert von der tour, der Höhle, dem Fluss, der lichttechnischen Inszenierung des Ganzen. Zu Beginn und am Ende der tour herrscht Fotografierverbot. Aber mitten drin darf man nach Herzenslust filmen und fotografieren. Gar nicht so einfach auf einem doch etwas kippeligen Boot, auf dem sich mehrere Personen zeitgleich zur Seite neigen, um was zu sehen oder einem Überhang auszuweichen.
    Einziger Kritikpunkt: der bootsführer erklärt zwar auf Spanisch und Englisch, ist aber schlecht verständlich. Was auch daran liegen mag, dass die Bootsführer eine Schutzmaske tragen.

    Geeignet ist die tour auch für leicht gehbehinderte Menschen wie mich. Das ein- und aussteigen in die Boote ist machbar. Wer zu Klaustrophobie neigt, sollte vielleicht drauf verzichten. Teilweise ist doch wenig Platz um einen rum auch wenn man nicht auf allen vieren kriechen muss.

    Insgesamt lautet unser Fazit aber: empfehlenswert und wir sind froh, die tour mitgemacht zu haben.

    Der Eintritt kostet regulär 18€ es gibt Ermäßigungen für Ü65 und andere Personengruppen. Die Fahrten starten alle 20 Minuten, man muss 10 Minuten vor Abfahrt am Eingang sein.
    Sportlichere können die Höhle auch mit Kajaks befahren. Aber davon haben wir keine gesehen.

    Nach der Höhle musste es noch ein Minigipfel sein. Da zur Zeit vieles renoviert wird, war unser Gipfelsturm nicht ganz so ergiebig, man kann nicht wirklich um die oben stehende Kapelle drumherum laufen oder diese von innen angucken. Aber durch die nach oben führende Treppe mit den vielen Stufen ein gutes Fitness Training (ich schnaufe schon beim Gedanken dran). Die kleine Kapelle ist von unten nicht gut zu sehen.
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  • Das Tal mit dem unaussprechlichen Namen

    2月28日, スペイン ⋅ ☁️ 13 °C

    …. Und mit dem längsten unterirdischen Fluss. Wir sind angekommen in La Vall d‘Uixo.
    Nach einer 2. shoppingrunde im Mercadona, dem niederländischen Markt (werner schwebt im Sate Saucen Himmel) und einen 2. Großeinkauf in der Ölmühle El Teindre (Elche) und einer 3. Ladung Wäsche (das Bettzeug musste heut früh um 8 auch noch dran glauben) sind wir über diverse Autovias hierher gefahren. Der Himmel hat sich bewölkt, es hat sogar mal geregnet. Auf über 500 Höhenmetern konnten wir noch einmal in voller Blüte stehende Mandelbaumfelder bewundern. Dann übernahmen noch kahle Rebstöcke, Oliven- und Zitrusfruchtbäume die Regie.
    Die Berge rücken näher, die Landschaft wird grüner. Auf einigen Hügeln sind mächtige Festungsanlagen weithin sichtbar. Auch ohne Sonne interessant.
    Der Zielort ist viel größer als erwartet. Einmal durch müssen wir, zu den Grotten und dem unterirdischen Fluss. Der Stellplatz ist noch im Umbau und nicht benutzbar. Etwas ratlos stehen wir an der Zufahrt. Wo ist jetzt der provisorische Parkplatz für Wohnmobile? Ein freundlicher Motorrad Polizist taucht auf und weist uns ein. Das ist schon mal ein netter Empfang. Der letzte Platz am Zaun hat nur auf uns gewartet, gut was los hier!
    Für heute reicht es mir.
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  • Haushaltstag

    2月27日, スペイン ⋅ ☁️ 14 °C

    Wenn die Schlüpper im Schrank immer weniger werden, ist es meist an der Zeit, eine Waschmaschine zu suchen.
    Hier, kurz vor La Marina, gibt es nicht nur Läden wie Lidl, Aldi, Jysk, Burger King, Mercadona sondern auch gleich zwei lavanderias mit selfservice.
    Es gibt viele Waschmaschinen und Trockner, es ist nix los und da die Laufzeit der Wäsche mit 28 Minuten sehr überschaubar ist, verbringen wir hier relativ wenig Zeit.
    Überall stehen Wohnmobile, offenbar auch über Nacht. Da wir morgen früh noch mal zum Mercadona wollen und evtl noch die Bettwäsche waschen, bleiben wir auch erstmal hier stehen. Nach Pfirsichbäumen jetzt halt Waschmaschinenpanorama. Hat man auch nicht jeden Tag. Ja, schönreden können wir immer noch sehr gut!
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  • Stausee

    2月26日, スペイン ⋅ ☀️ 21 °C

    Zum Stausee ist es nicht weit, auch für ne lahme Ente wie mich. Keine nennenswerte Steigung, kein querbeet gehen. Nach der Bewusstwerdung, dass es hier auch Schlangen gibt und bei meiner luftigen Fußbekleidung hätte ich das auch strikt verweigert.
    Der Pegel des Stausees ist erstaunlich niedrig, da ist noch einiges an Luft nach oben. Ein Ablassen des Wassers wie bei den Kollegen in Portugal ist hier nicht angesagt.
    Rote Bojen schweben in der Spiegelung der hellen Felsen, ein Karnickel hoppelt übers Gestein.
    Vorbei an dunkelrosig blühenden Bäumen geht es zurück auf den Platz, begleitet vom Gebell zweier Hunde, von denen einer seine Wachaufgabe sehr ernst nimmt, während der andere freundlich wedelnt am Zaun steht. Good cop, bad cop
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  • No se necesitan palabras

    2月25日, スペイン ⋅ ☀️ 18 °C

    Badezimmerfenster Abendblick

  • Sonnig-wohliges Nichtstun

    2月25日, スペイン ⋅ ☀️ 15 °C

    Spontaner Entschluss: wir bleiben noch hier. Fast hinter unser erstreckt sich ein Rosafarbenes Blütenmeer, Panoramablick auf die Landschaft samt Berge. Stühle und Markise kommen zum Einsatz. Sitzen, gucken, lauschen und Nichtstun. Vielleicht noch mit den netten Nachbarn und neuen Bekannten erzählen.
    Wobei werner heute schon genug geleistet hat: 1,3 Kilometer (einfach) für das Frühstück, etwas vom Kurs abkommen und vom lauffreudigen Nachbarn (vielen Dank dafür!) wieder auf Kurs gebracht werden… er hat sich sein Spätstück wahrlich verdient. Und ich bin dankbar für Erfindungen wie „wo ist“ oder WhatsApp Standortmitteilungen. Und für nette/hilfsbereite Nachbarn/Reise-Bekanntschaften!
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  • Nicht im Blut- sondern im Blütenrausch

    2月24日, スペイン ⋅ ☀️ 20 °C

    Rund um Cieza soll es die meisten Mandelbäume geben und die sollen um diese Zeit noch blühen. Wir bejubeln jeden blühenden Baum auf dem Weg von Lorca dorthin (also ich jubele). Auch wenn die Straße wirklich teilweise sehr schmal ist. Die Landschaft ist klasse. Berge im Hintergrund, Pinienwälder die wir durchfahren, dazwischen Fincas und kleine Dörfer, die sich farblich an die Erde anpassen. Die variiert von rötlich über caramell bis zu blendendem fast-weiß. Die Mandelbaumblüten tun sich schwer, dagegen einen Kontrast zu bilden. Aber fast noch mehr fasziniert uns das zarte Lila einer Blume, die sich flächendeckend über so manches Feld ausbreitet. Dazwischen gelbe und weiße Farbtupfer. Und dann - gut 12 Kilometer vor Cieza - landen wir im Blütenparadies. Mandel- und Obstbaumblüten wetteifern um unsere Gunst, von weiß über zartrosa bis zu knalligem pink stehen sie Feld an Feld, Baum an Baum, in Reih und Glied , leider ist kein Fotostop möglich, um es optisch zu dokumentieren. Aber es ist ein optisches Erlebnis besonderer Art, auch wenn viele Mandelbäume schon verblüht sind und stattdessen grüne Blätter tragen.
    Wir landen spätnachmittags in Ascoy, auf einem relativ neuen und sehr großzügig angelegten Stellplatz. Auch wenn es nicht Natur pur ist, eine Wohltat nach den Asphaltplätzen der letzten Tage ist es definitiv. Hier treffen wir auch endlich andere Reisende aus der find Penguins Community, mit denen wir schon eine Weile in Kontakt sind.
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  • Mal eben kurz…

    2月24日, スペイン ⋅ ☀️ 16 °C

    Mal eben kurz… das Castillo gucken. Das wir ja von unten schon reichlich bewundert haben. Es gibt einen Parkplatz am Fuße des Castillo, quasi auf halber Höhe des Hügels. Und hätten wir gewusst, wie traumhaft das hier ist, wären wir schon gestern hier hochgefahren. Aber vielleicht wären wir über Nacht auch weg geschickt worden.
    Jetzt jedenfalls schiebt Rosinante ihren ausladenden Po Richtung Abgrund 🫣.
    Wir (also ich) hatschen den restlichen Berg hoch, Richtung Kasse. Entscheiden uns für die kostenpflichtig Synagoge (der Großteil des Areals ist gratis zugänglich) und verlaufen uns prompt in dem weitläufigen Bereich. Um 11 sei die Synagoge geöffnet… wir schaffen es gerade noch, einen Blick hinein und auf die Ausgrabungsstätte zu erhaschen, / Audiodateien zu hören, dann wird das Gelände hinter uns auch schon wieder abgeschlossen.
    Wir gucken uns nur einen Bruchteil des Komplexes an, aber allein der Blick von hier oben lohnt sich schon! Auch wenn wir anstatt bunter Schmetterlinge nur ein sich sonnendes Schlangengewürm zu Gesicht bekommen 🫣🫣
    Hier waren wir sicher nicht das letzte Mal
    Und aus dem „eben kurz“ ist dann doch ein „etwas länger“ geworden.
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  • Lorca

    2月22日, スペイン ⋅ ☀️ 21 °C

    Sonntag in Lorca, Nix los, die Geschäfte sind geschlossen. Aber in bzw eher vor einigen Cafés und Restaurants sitzen die Menschen und genießen die Sonne. Ein warmer Wind weht durch die Gassen. Vom Stellplatz führt ein schöner Weg durch eine parkartige Wohngegend. Hier wohnen sicher keine armen Spanier. Nachdem wir uns dann noch durch die hässlichen Hochhausschluchten geschleppt haben (werner ist schon kurz vorm umdrehen) sind wir im für uns sehenswerten Teil Lorcas angekommen. Palacio de Guevara, Fußgängerzone, das Teatro Guerra und einige andere ansprechende Geböude säumen die Straßen. Auffallend viele „Advokaten“ sind in Lorca ansässig. Im Café Zanos versorgen wir uns mit Kuchen als Belohnung für den heutigen Gang und Baguette/Croissants fürs Frühstück morgen. Sehr nette Bedienung und der Kuchen hat gut geschmeckt!
    Sicher gibt es noch einiges mehr zu sehen in Lorca, aber meiner Hüfte reicht es für heute.
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  • Lorca

    2月21日, スペイン ⋅ ☀️ 18 °C

    Lorca an einem Samstag - leise Zweifel beschleichen mich, ob das eine gute Idee war. Kinder spielen Fußball, bei einem Platz von vielen freien Qm natürlich gerne in unserer Nähe. Die dazu gehörigen Erwachsenen unterhalten sich angeregt während ein weiteres Kind einen Fersen Trommelwirbel auf dem blechernen Stromkasten spielt. Ein Kinderquad dreht seine Runden. Dann werden zwischen uns und dem nächsten Wohnmobil Volleyball Netze gespannt. Die Löcher im Boden für die Pfosten waren uns gar nicht aufgefallen. Der Navigator ist zwar für ausharren. Aber nachdem wir malerisch von mehreren Netzen eingerahmt sind, nach dem Motto „mittendrin statt nur dabei „, setze ich mich durch und wir verholen uns in Richtung der anderen Wohnmobile. Blöd aber auch, dass wir derart auf Abstand zur „Masse“ bedacht waren. Der Platz füllt sich, die Bälle ploppen über die Netze, laute Musik, ein 2. Kinder Quad dreht knatternd und unermüdlich seine Runden über den gesamten Platz. Wie lange reicht wohl eine Tankfüllung??? Einige Wohnmobile fahren ab. Der alternativ Platz gegenüber ist leider voll und wir sind ja gut im aussitzen. Spanien an einem Samstag Spätnachmittag….もっと詳しく

  • Lorca

    2月21日, スペイン ⋅ ☀️ 15 °C

    Abschied von Aguilas nach 5 Tagen. Nochmal Diesel für sagenhafte 1,196/L nachtanken. Die Ballenoil hier ist meist mit Abstand die günstigste Tankstelle in der Umgebung. Werner, der Marktscout, will unbedingt noch auf den Wochenmarkt am Ortsrand. Da der Markt am Weg nach Lorca liegt, spricht gar nichts dagegen. Auf dem großen Sandparkplatz neben dem Markt tummeln sich schon einige Wohnmobile. Ich hab keine Lust auf Markt, bewache das Auto und warte darauf dass der Navigator zurück kommt. Das ist recht schnell der Fall, mit wehenden weil leeren Einkaufstascherl stürmt er heran. Eierstand hat er keinen gefunden, ansonsten haben wir keinen Bedarf.
    Die Strecke nach Lorca ist recht nett und von Feldern gewöhnt auf denen es heute sehr aktiv zugeht. Die großen Lkw werden direkt am Feld geparkt, das Gemüse kommt vor Ort in Kisten und direkt in den Auflieger. Viele Arbeiter sind zu sehen, alles Handarbeit.
    Unter planen lugen rosa blühende Obstbäume hervor, ein zartes lila breitet sich auf den Brachflächen aus. Frühling in Spanien.
    Wir schieben uns stetig auf 550 Höhenmeter bevor es wieder bergab geht und Lorca in Sicht kommt. Die Festung ist groß und liegt exponiert auf einem Hügel über der sich darunter ausbreitenden Stadt.
    Der CCP Stellplatz ist - wie erwartet - belegt, den letzten freien Platz haben wir mit einem kurzen Stop bei Lidl verspielt. Steht halt auf dem großen Parkplatz gegenüber noch ein Wohnmobil mehr.
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  • Águilas

    2月18日, スペイン ⋅ ☁️ 18 °C

    Möwen rufen, Tauben gurren, für uns exotische klingende und unsichtbare Singvögel zwitschern, der Himmel ist neblig-trüb. Ideal für eine kleine Shoppingtour: Einkaufszentrum mit Carrefour, dann gegenüber zu Rossmann. Kurz den Dieselpreis checken. Über die Lochblechbrücke zurück und über die ehemalige Bahntrasse zurück zum Parkplatz hinterm Kino.もっと詳しく

  • Aguilas zum 2.

    2月17日, スペイン ⋅ ☀️ 19 °C

    Ortswechsel und Einkaufen. Zum Glück haben wir spontan - wie ca 20 andere Wohnmobile auch - den Aldi angesteuert. Glück, weil der ursprünglich anvisierte Mercadona heute doch tatsächlich geschlossen ist. Kalendercheck, nein, es ist tatsächlich Dienstag und er ist trotzdem Cerrado.
    Wir suchen und finden den Parkplatz hinterm Einkaufszentrum. Wie ca 30 andere Wohnmobile auch. Mal gucken, wie lange das gut geht. Sicherheitshalber gehen wir heute schon zum Rincon de Hornillo. Meeresrauschen und möwengeschrei begrüßen uns. Und ein traumhafter Ausblick auf das tiefblaue Mittelmeer. Ist das schön! Am Strand tummeln sich sogar die ersten Badegäste - bestimmt Engländer oder Norweger 🤭. Wir trauen uns immerhin mit kurzer Hose und Shirt nach draußen. Was für ein Unterschied zu unserem ersten Stop hier!
    Das eigentlich Objekt unserer Begierde liegt linkerhand und ist wirklich sehenswert. Von den umgebenden Häusern hat man einen fantastischen Blick auf die kleine Bucht, hohe Palmen wedeln dekorativ ins Panorama. Ansonsten ist es ruhig… ja, hier könnte man gut wohnen.
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  • Cuevas del Almanzora

    2月16日, スペイン ⋅ ☀️ 21 °C

    Dezentes klopfen an der Tür … wer will was? Es klopft energischer… wir sitzen noch verlottert im Schlafgewand am Frühstückstisch und ich muss erstmal überlegen, ob ich jemand unseren Anblick zumuten will. Ich will, wer klopft, muss da jetzt durch. Vor der Tür
    steht …. Keiner mehr. Aber der Wagen der Policia lässt nichts Gutes ahnen. Und tatsächlich: der Beamte geht von Womo zu Womo (4 an der Zahl) und ruft mir auf Nachfrage zu, hier kein parken, nur drüben.
    Aha, das hat gestern niemand gestört, da ist die Polizei gleich 2x tatenlos an uns vorbei gefahren.
    Aber neuer Tag neues Stellplatz Glück. „Drüben“ hat sich was bewegt, es sind gleich mehrere Plätze frei geworden und so ziehen wir flott um.
    Somit können wir den Ort doch noch erkunden. Und stellen fest, dass Karneval hier auch ausgiebig zelebriert wird. Stilvolle Deko an Häusern und über den Straßen, die Tourismus Info und der Mercado sind geschlossen. Den Strassenkarneval mit Umzug haben wir allerdings verpasst, der fand wohl am Wochenende statt.
    Der Ort ist keiner mit vielen ah und oh Momenten aber durchaus sehenswert und nett. Zwei Häuser fallen besonders durch die mit bunten Kacheln gefliesten Fassaden auf. In der Pfarrkirche Nuestra Señora de la Encarnación sind einige Altäre wirkungsvoll in Licht getaucht während andere im dunklen liegen.
    Sehenswert sind das Höhlenmuseum (Cueva-Museo Etnográfico) und das Schloss (Castillo del Marqués de los Vélez).
    Wie der Ortsname schon vermuten lässt, gibt es auch hier heute noch zum Teil bewohnte Höhlen, die in den weichen Stein gehauen wurden und oft mit einer gemauerten Fassade nicht gleich als Höhlenwohnung ins Auge fallen. Diese Wohnhöhlen findet man am Ortsrand. Für heute reicht es insbesondere mir an Sightseeing.
    Der allgegenwärtige Wind weht uns die Haare und den Palmen die Wedel waagrecht. Im Hundepark macht das Agilität Angebot aufgrund der Invasion der Prozessionsspinner Raupen offenbar grad niemand Freude.
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  • Cuevas del Almanzora

    2月15日, スペイン ⋅ ☁️ 19 °C

    Karstig, Steppe, Halbwüste - das sind die Worte, die mir auf der Fahrt beim Anblick der Landschaft durch den Kopf gehen. Gleich mehrere Abfahrten locken, doch endlich mal zum Capo de Gata zu fahren. Verlockungen widerstehen kann ich gut.
    Kurz vorm Tagesziel Cuevas de Almanzora taucht rechts ein braunes Hinweisschild auf: hab ich das grad richtig gelesen, stand was von Karst drauf??? Die Umgebung verändert sich noch einmal, teils skurrile Formationen aus hellem Stein reihen sich aneinander. Im Internet finde ich dann folgende Information dazu - Achtung, viel Text und eigene Fotos gibt es leider keine:

    Das Naturgebiet Karst en Yesos de Sorbas befindet sich im Osten von Andalusien, am östlichen Ende des wüstenartigen Gebiets zwischen Tabernas und Sorbas, der trockensten Gegend in ganz Europa. In einer auf den ersten Blick öden und dürren Landschaft verbirgt sich eine der beeindruckendsten Schönheiten Andalusiens. Dabei handelt es sich um eine unterirdische Welt, die durch die tausendjährige Wirkung von Regenwasser auf ein mächtiges Gipsgestein geformt wurde, das ein Netzwerk von mehr als tausend Dolinen an der Oberfläche und ebenso viele unterirdische Hohlräume hervorgebracht hat. Ein spektakuläres und vielseitiges Universum von Steinformationen (Stalaktiten, Stalagmiten, Säulen, Ringe, Gipskugeln und Koralle) mit hohem didaktischen und wissenschaftlichen Wert. Das große Interesse, das dieses geologische Schmuckstück im Bereich der Höhlenforschung weckt, hat es zu einem der wichtigsten Gipskarste auf der ganzen Welt gemacht.
    Die geologische Geschichte des Karstes hat ihren Ursprung vor sechs Millionen Jahren, als es infolge des Rückzugs des Meerwassers zum Abbruch einer mehr als 100 Meter dicken Gipsschicht kam. Sie blieb an der Oberfläche und war somit der langsamen, aber unerbittlichen Wirkung des Regenwassers ausgesetzt, wodurch eine Landschaft von ungewöhnlicher Schönheit entstand.
    Die größte der bekannten Höhlen ist die Cueva del Agua (8 km), die tiefste die Cueva de Covadura (120 m). Nicht zu vergessen die Cueva del Yeso und die Cueva del Tesoro, vielleicht die schönste von allen Höhlen.
    Das Gebiet wird vom Fluss Aguas durchquert, der von seiner Quelle bis zur Schlucht Los Molinos nur ein Trockenflussbett mit vertikalen Wänden mit verschiedenen Felspflanzen ist. Die wasserreichen Quellen Los Molinos del Río Aguas bilden die Grundlage für ein Feuchtgebiet von großer ökologischer Bedeutung in einer Halbwüstenumgebung. Auf der dürren Steppe der Karstoberfläche hat sich die Vegetation an die harten Umweltbedingungen anpassen müssen, und hat zum Zweck der Wasserspeicherung erfinderische Strategien entwickelt.
    Auf dem Gips wachsen exklusive, endemische Pflanzen wie Sorbas-Narzissen (Narcissus tortifolius), Sorbas-Sonnenröschen oder Gipszistrosen (Helianthemum alypoides) und Sorbas-Leinkraut. Darüber hinaus führt die ständige Präsenz von Wasser in dieser trockenen Umgebung zu einem Oaseneffekt, der ein Feuchtgebiet von hohem ökologischen Wert entstehen lässt. Hier wachsen Oleander, Seggen und Binsen sowie Weißpappeln in Galeriewäldchen.
    In dem Gebiet existiert eine Tierart, die mehr als jede andere charakteristisch für den Südosten der Iberischen Halbinsel ist: die Maurische Landschildkröte. Darüber hinaus bieten die typischen Felssteilhänge und Geröllhalden dieses Gebiets einen idealen Lebensraum für Uhu und Habichtsadler. In den Felsspalten zwischen den großen Gipsblöcken finden Fuchs, Dachs, Wiesel und Ginsterkatze Zuflucht. Die Galeriehaine dienen als Lebensraum für eine große Kolonie von Wasservögeln: Grasmücken, Nachtigallen, Eisvögel usw.
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