Auf geht's!
August 8 in Belgium ⋅ ☁️ 23 °C
Liebe Leute,
Vielen Dank für die vergangenen Wochen, für die vielen lieben Worte und guten Wünsche, für die Herzlichkeit und die tollen Geschenke.
Wir sind dankbar euch alle in unserem Leben zu wissen, und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen.
Aber nun geht es endlich los, und wir freuen uns riesig auf die nächsten Monate!
Und wo kann man in Europa besser eine Reise starten als Brüssel?
Wir hatten ein paar sehr schöne Tage hier in Belgien, haben uns durch die lokalen Spezialitäten gefuttert (Waffeln, Fritten, Bier...) und wirklich beeindruckende historische und moderne Gebäude bestaunt.
Morgen geht es dann direkt weiter nach Bukarest und Transilvanien.
Wenn ihr uns ein wenig begleiten wollt, schaut hier ab und zu rein. Wir werden (un)regelmäßig ein paar Footprints erstellen und Fotos teilen.
Alles Liebe und Gute für euch,
Sarah und NilsRead more
Siebenbürgen
August 12 in Romania ⋅ ☀️ 29 °C
Wir landen am späten Montagvormittag in Bukarest und machen uns mit unserem Mietwagen, und (vorsichtshalber) jeder Menge Knoblauch, einem Kruzifix und einem Hammer mit Holzpflock auf den Weg nach Transilvanien.
Unser erster Stop ist Brasov (Kronstadt), und war uns Siebenbürgen bisher nur ein unbestimmter Begriff aus der (deutsch-) osteuropäischen Geschichte, begegnet uns überall die alte, deutsche Auswandererkultur. Nicht nur in Form von Kaufland, Penny oder Lidl, sondern vor allem in den alten Straßen- und Städtenamen, der Architektur und der gemeinsamen Geschichte.
Wenn wir vorher an Rumänien gedacht haben, hatten wir hauptsächlich Vampire und Bären im Kopf. Beidem sind wir bisher (noch) nicht begegnet.
Das Schloss Bran dient als Grundlage für Dracula und ist sehr früh schon von Touristen überlaufen, aber trotzdem wunderbar verwinkelt und sehenswert.
Unsere Tour führt uns weiter über Deutsch-Weisskirch (mit einer sehr gut erhaltenen alten Wehrkirche) und Sighisoara (Schässburg) auf die mittelalterlichen Plätze Sibius (Hermannstadt).
Wir wandeln auf alten Stadtmauern, Lügenbrücken und uralten Treppengängen, und bestaunen Schlösser und Burgen, und die Wälder der Karpaten.
Wir schlafen wie die Hobbits in runden Holzfässern, oder in dreieckigen Bungalows. Essen Kohlrouladen, Paprika-Hühnchen und Mititei, trinken dazu Ursus und lokalen Weißwein.
Wir fühlen uns nach dem Städtetrip in Brüssel erstmals wie im Urlaub, und merken langsam wie die Anspannung der letzten Wochen weniger wird. Auch wenn sich das wirkliche Reisegefühl erst noch langsam aufbauen muss, genießen wir schon jetzt die Freiheit keine Termine zu haben, und freuen uns auf die Fahrt der Transfagarasan nach Bukarest, die Tage in Sofia und den Orientexpress nach Istanbul.Read more
Sofia
August 19 in Bulgaria ⋅ ☀️ 30 °C
Nachdem wir unseren letzten Eintrag damit geendet haben, dass wir bisher weder Vampire noch Bären gesehen haben, ändert sich dies während der Überfahrt von Siebenbürgen nach Bukarest.
Wir nehmen die Transfagarasan, eine der spektakulärsten Passstrassen Europas, und werden im südlichen Abschnitt von insgesamt vier Bären im Vorbeifahren beobachtet, die (an Touristen gewöhnt) nach Essensspenden aus den vorbeiziehenden Fenstern Ausschau halten.
Die folgenden beiden Tage verbringen wir in Bukarest, werden mit der Stadt aber nicht wirklich warm.
Auch mit einem Faible für Ostromantik fällt es einem schwer sich für die Bausünden und Kontraste zu begeistern, die überall im Stadtbild zu finden sind.
Trotz ein paar schöner alter Kirchen und Gebäude, und eines Besuchs eines traditionellen Wirtshauses mit Tanzeinlage, finden wir keinen richtigen Zugang zur Stadt und sind dann auch froh mit dem Flixbus weiterreisen zu können.
Als interessante Eigenart nehmen wir aber mit, dass in Rumänien auf Speisekarten generell die Grammangaben der einzelnen Zutaten mit abgedruckt werden.
Spannend! Während dies bei Cocktails und Longdrinks durchaus Sinn ergeben kann, erschließt sich dies bei einer Auberginencreme nicht mal auf den zweiten Blick (s. Foto).
Ganz anders ergeht es uns allerdings in Sofia!
Von Anfang an sind wir beeindruckt von der Stadt. Vom Leben auf den Straßen, den netten Menschen, der Moderne. Und insgesamt dem Gefühl in einem jungen Teil Europas zu Gast zu sein, der nicht nur zu Europa gehört, sondern Europa verkörpert.
Wir lernen viel über die jahrtausendealte Geschichte der Stadt bei einer Free Walking Tour, erwandern den Hausberg (immerhin 2200m), sind begeistert von Pommes Frites mit Reibekäse, feiern ein kostenloses Konzert auf einem Ginfestival, und bestaunen die spektakuläre Alexander Newski Kathedrale.
Sofia ist definitiv eine Reise wert und eine klare Empfehlung für alle, die eine Stadt im Aufbruch erleben möchten.
Heute Abend geht's für uns aber schon weiter nach Istanbul. Wir treten die Reise im Nachtzug an, und wandeln damit auf den Spuren des alten Orientexpress!
(Die Fotos sind erst Sofia, ab den Bären dann noch Bukarest).Read more

TravelerLove your enthusiasm for Sofia, It makes us want to visit!! We share your sentiments for Bucharest however. Love your description if the buildinf sins 😂. Lookinf forward to hearing about the train journey

TravelerGlad you enjoyed reading our little adventures :) do you actually understand it in German or use google translate 😅
Istanbul
August 20 in Turkey ⋅ ☀️ 29 °C
Nur ein kurzer Stop und unser Abflughafen Richtung Asien.
Mumbai
August 24 in India ⋅ ☁️ 31 °C
Wow, Mumbai!
Eigentlich wollten wir über die Emirate nach Singapur fliegen, sind aber durch die unsichere Situation dort auf eine gute Verbindung über Mumbai gestoßen.
Und was für eine gute Entscheidung das war. Die drei Tage vor Ort fühlen sich an wie drei Wochen. So intensiv, so bunt, so voll, so viel von allem.
So viel Geschichte und Kultur, so viele Sprachen, Götter, und vor allem Kontraste und Extreme. Eindrücke für Monate, und ein Beweis für die Schönheit des Reisens.
Und was für unglaublich gutes Essen!
Alles, einfach alles schmeckt wie eine perfekte Komposition, ausgefeilt über Jahrhunderte mit den besten und intensivsten Gewürzen der Welt.
Wir haben Glück und dürfen im Taj Mahal Palace übernachten, wie schon viel Prominenz in den letzten 120 Jahren. Es ist ein wunderschönes Hotel mit viel Geschichte, direkt am Gateway to India.
Wir machen mehrere Touren durch die Stadt (Sehenswürdigkeiten im Viertel, Streetfood und Hotel), und eine geführte Tour durch den größten Slum Indiens: Dharavi mit mehr als 1 Millionen Bewohnern (insgesamt lebt fast die Hälfte der Einwohner Mumbais unter für uns unvorstellbaren Verhältnissen in Slums).
Wie schwer zu begreifen und in Worte zu fassen.
Dazu treffen wir wirklich tolle Menschen: Mitreisende und einheimische Tourguides, die so begeistert und begeisternd von ihrer Stadt und Kultur berichten, und so unglaublich stolz auf ihr Leben sind.
Kein Wort des Klagens, obwohl sie teilweise in den Slums leben und noch nie in einem anderen Bundesstaat, geschweige denn im Ausland waren. Dafür aber mit umso mehr Interesse daran uns ihre Kultur näherzubringen, und generell an uns und unseren Leben.
Und mit einer Vorfreude und Zuversicht auf die Zukunft, das man glatt neidisch wird.
Woher kommt nur dieses positive Grundvertrauen? Und wie kann man das lernen?
Mumbai macht uns definitiv Lust auf mehr Indien!
Unsere nächsten Station ist allrrdings Singapur, wo wir die Estro meets Asia besuchen werden, eine gemeinsame Konferenz der Strahlentherapie-Fachgesellschaften Europas und Asiens.
Wir freuen uns drauf!Read more
Komodo Islands
September 5 in Indonesia ⋅ ☀️ 28 °C
Liebe Leute,
Die letzten Tage (Wochen!) waren sehr voll. Nach einem kurzen Zwischenstop in Singapur, inklusive Konferenz (Footprint folgt noch), sind wir nun auf Flores in Indonesien, und kommen gerade von einem mehrtägigen Bootstrip durch die Komodo Islands.
Und das bedeutet: tauchen, tauchen, tauchen!
Drei bis vier Tauchgänge täglich, dazwischen noch kleine Wanderungen zum Sonnenuntergang, ein Besuch bei den Komodowaranen, viel Erholung an Deck und gutes Essen aus der Bootskombüse.
Die Unterwasserwelt hier ist prächtig, die Farben, der Reichtum und die ganze Vielfalt unbeschreiblich.
Neben Mantarochen, verschiedenen Haien und jeder Menge Schildkröten durften wir auch Oktopusse, Thunfische, Barakudas, Tintenfische, Krokodilfische und Adlerrochen bestaunen.
Wer das Leben unter Wasser liebt (wie wir), ist hier mehr als richtig!
Da wir (bisher noch) ohne eigene Kamera tauchen, geht ein besonderer Dank für die Unterwasseraufnahmen an Simon und Marcel.
Wenn wir in den nächsten Tagen noch mehr Fotos und Videos erhalten sollten, erstellen wir noch einen zweiten Footprint nur für die Unterwasserwelt.
Heute geht es für uns weiter nach Lombok, wo wir uns für ein paar Tage auf die Suche nach den schönsten Stränden und Wasserfällen machen.Read more
Lombok
September 15 in Indonesia ⋅ ☁️ 28 °C
Nach der intensiven Tauchwoche in Komodo suchen wir in Lombok etwas mehr Reisegefühl und die Abwechslung.
Zuerst bleiben wir in Mataram, der Hauptstadt Lomboks, um unser Visum zu verlängern. Dort haben wir nebenbei die Gelegenheit einen Motorroller zu mieten und die Insel zu erkunden. Wir nehmen die Monkey Forest Road (der Name könnte passender nicht sein), um neben den berühmten Reisterassen auch verschiedene Wasserfälle zu besuchen. Immer im Hintergrund als verlässlicher Begleiter ist der Vulkan Rinjani, mit 3700m Höhe eine beeindruckende Erscheinung.
Dazu lassen wir uns in einem Kochkurs in die Geheimnisse der indonesischen Küche um das weltberühmte Nasi Goreng einführen (Reis, immer, dazu Chili, Knoblauch und jede Menge Kecap Manis).
Anschließend dürfen wir uns noch mit Kreide im Haus verewigen, wie jeder Teilnehmer der Kochschule. Und da im Erdgeschoss schon alles beschrieben ist, mussten wir die letzte freie Fläche im Dachgeschoss bemalen. Wahrscheinlich die bisher gefährlichste Aktion dieser Reise...
Die Strände im Süden rund um Kuta sind unendlich weiß und traumhaft schön, der Himmel und das Meer verschwimmen zu einer unwirklichen Komposition aus allen erdenklichen Blautönen. Die Surferscene aus Einheimischen, Expats und Touristen erfüllt den Ort abends mit Leben und einer besonderen Stimmung. Neben modernen hippen Cafés und Bars, gibt es Restaurants verschiedener Richtungen, und sogar einen Supermarkt, den man eher in Winterhude oder in Schwabing vermuten würde (was definitiv ungewöhnlich ist für Indonesien).
Kein Wunder, dass viele Expats Lombok mittlerweile für Bali eintauschen, da sich auch das Preisniveau (noch) im minimalistischen Bereich bewegt (Nasi Goreng im lokalen Restaurant für 2 Euro, ein Motorroller für 4 Euro pro Tag, eine vernünftige, saubere Unterkunft für unter 30 Euro/Nacht inkl. Frühstück).
Aktuell verbringen wir ein paar Nächte in einer Bambushütte am Strand, und genießen das Inselleben mit einer dreistündigen Happy Hour und Beachvolleyball zum Sonnenuntergang.
Lombok ist definitiv eine Reise wert, und vielleicht ein guter Einstieg als Urlaubsdestination für alle Indonesien-Interessierten. Auch wenn wir auf der Insel der Tausend Moscheen regelmäßig zum Sonnenaufgang vom Ruf des Muezzins geweckt werden, machen ein mächtiger Vulkan, sattgrüne Reisterassen, beeindruckende Wasserfälle, tiefblaues Wasser an weißen Sandstränden, vorgelagerte kleine, (teils einsame) Inseln (Gilis) zum Schnorcheln, wirklich gutes Essen und natürlich unglaublich freundliche und interessierte Locals (wie eigentlich überall in Indonesien) das locker wieder wett - und das alles zu einem mehr als vernünftigen Preis.
Trotzdem neigt sich unsere Zeit hier bald schon wieder dem Ende und unser nächstes Ziel steht auf dem Programm: die Togean Islands in Sulawesi.
Da wir durch ein paar Urlaube und unsere letzte Reise schon einiges von Indonesien gesehen haben, machen wir gerade ein wenig cherry picking um die (vor-) letzten Ecken von unserer hiesigen bucket list zu streichen. Das erfordert zwar einerseits mehr Transport- und Reisetage als uns eigentlich lieb ist, und belastet das Budget zusätzlich. Andererseits gibt uns unsere aktuelle zeitliche Freiheit die Möglichkeit, die verbliebenen Lücken zu schließen, und die uns fehlenden Facetten dieses wunderschönen, aufstrebenden Landes zu entdecken.Read more
Banggai Islands
September 24 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C
Wir sind als Reisende immer auf der Suche nach unentdeckter Ursprünglichkeit.
Und in Bangai haben wir das Gefühl, genau das gefunden zu haben. Wir sind von Anfang an begeistert von diesem Ort und seinen Menschen.
Die Insel zieht uns mit seinen einsamen, weißen Sandstränden, den farbenfrohen vorgelagerten Korallenriffen, der unwirklich blauen Lagune, seinen wahnsinnig freundlichen Einheimischen und dem sattgrünen Dschungel in seinen Bann.
Während wir in Lombok das Gefühl hatten, eine gute Insel für den Einstieg gefunden zu haben, recht einfach zu bereisen und mit einigen westlichen Elementen, sind die Bangai Islands nahe Luwuk auf Sulawesi deutlich roher und vom Tourismus noch sehr unbeeinflusst.
Trotzdem, oder gerade deshalb, fühlen wir uns von Anfang an wohl und genießen das entschleunigte Leben vor Ort.
Wir schlagen unser Lager in einem Ort auf, der vor kurzen in den sozialen Netzwerken durch einen Süßwassersee bekannt geworden ist. Das Dorf besteht aus ein paar Häusern und Homestays, verfügt aber immernoch über zu wenig Betten für die wenigen Touristen, sodass einige zum Schlafen in der örtlichen Kirche untergebracht werden.
Auffällig ist die Gemeinschaft der Locals, das Miteinander, auch die Herzlichkeit untereinander.
Dazu ist es keine Seltenheit, dass vier Generationen einer Familie zusammenleben und füreinander sorgen.
Auch wenn wir am Ende nur für vier Nächte bleiben, haben wir das Gefühl eine kleine Ewigkeit hier verbracht zu haben.
Neben der berühmten, glasklaren und knallblauen Lagune (s. Drohnenvideo!) besuchen wir traumhafte Sanstrände, erschnorcheln mehr oder weniger versteckte Korallenriffe, und erkunden mit dem Motorroller Straßen und Wege, die von Palmen, kleinen Ortschaften oder Stränden gesäumt werden.
Und auch wenn sich die Locals langsam an den Anblick der westlichen Touristen gewöhnen, freuen sie sich doch jedes Mal, wenn sie uns vorbeifahren sehen. Sie lächeln und winken mit einer tiefen Herzlichkeit, und die zahlreichen Kinder versuchen ein Stück mit dem Roller mitzuhalten. Und von überall vor und hinter uns hören wir ein lautes "Hey Mister", und auch ab und zu mal ein "Hey, Misses" unseren Weg begleiten.
Hoffentlich kann sich dieser Ort seine Freude und Ursprünglichkeit behalten, und findet seine Nische als authentisches Sulawesi, das sein Gleichgewicht behält zwischen Gemeinschaft und Besuchern, das wir in kurzer Zeit sehr zu schätzen gelernt haben.Read more
Togean Islands
October 1 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C
Unsere (vorerst) letzte Station Indonesiens sind die Togean Islands, die schon länger auf unserer Liste stehen.
Sie liegen eine Tagesreise von den Banggai Islands entfernt und sind bekannt für ihre traumhaften Unterkünfte (häufig in kleinen Buchten und nur über den Wasserweg erreichbar), entspannte Inselvibes und eine farbenfrohe Unterwasserwelt.
Wir besuchen insgesamt drei der Inseln und fühlen uns in jeder Unterkunft unglaublich wohl.
Die Bungalows sind entweder direkt über dem Wasser gebaut, oder am Strand mit herrlichem Blick über das Meer.
Die Menschen sind wie immer herzlich und hilfsbereit, und wir haben nie das Gefühl zu Gast zu sein, sondern temporär in eine Gemeinschaft aufgenommen zu werden.
Neben täglicher Schwimm- und Schnorchelgänge in den Hausriffen unternehmen wir auch einige Ausflüge zu vorgelagerten Riffen mit lebendigen Korallen und unzähligen Fischen.
Ein weiteres Highlight ist ein See voller Quallen, der uns beim Beobachten fast magisch in eine andere Welt versetzt (s. Video).
Darüber hinaus besuchen wir zwei Dörfer, die auf Stelzen über Wasser gebaut sind und nur ein paar kleine Felsen zur Stabilität einschließen.
Eines dieser Dörfer besteht aus zwei Teilen, die durch einen mehr als 1km langen Holzsteg miteinander verbunden sind, und der definitiv schon bessere Zeiten gesehen hat (s. Fotos und Video).
Im zweiten Dorf (mit mehr als 2000 Einwohnern!) findet gerade ein Fußballturnier statt, das die Zuschauer begeistert und dem wir auf einem Felsen stehend aus der Vogelperspektive beiwohnen dürfen. Dieser Felsen und die mangelnde Freifläche sind übrigens auch der Grund, weshalb das Spielfeld in der Mitte geknickt ist und sich die beiden Tore nicht direkt gegenüberstehen. Der Begeisterung der Einheimischen tut dies allerdings keinen Abbruch (s. Video).
Nach knapp sechs Wochen verlassen wir nun Indonesien mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir freuen uns auf die nächste Station Taiwan, auf eine neue Kultur und natürlich Hanne und Mareike, die wir dort treffen werden.
Aber Indonesien ist und bleibt eins unserer Herzensländer. Die Schönheit der Natur wird nur von der Freundlichkeit der Menschen übertroffen.
Wir haben uns sehr bemüht, unsere Erlebnisse in Fotos festzuhalten.
Aber die vielen Geschichten, die wir nebenbei erleben dürfen, die Bilder die wir sehen ohne sie fotografieren zu können, der Austausch mit den Einheimischen, die kleinen Gesten, das Lachen, Freuen und Winken, das Miteinander, und das Interesse an uns ist schwer in Worte oder Bilder zu fassen.
Denn trotz der mittlerweile wochenlangen Reisen durch dieses Land, gibt es weiterhin jeden Tag Situationen an denen wir überrascht werden, und auch immer wieder lächeln müssen, über die Art der Organisation, über den Zustand von Autos und Booten, und Badezimmern.
Und dass der höchsten Wert eines Geldscheins in dieser Währung noch nicht einmal 5 Euro beträgt.
Aber eben auch über dieses Positive in den Menschen, diesen Optimismus und ihre Zuversicht. Über die Jungs, die zusammen an ihren Motorrollern schrauben, oder mit ihren Booten zum Fischen fahren. Über die Mädels, die sich kaputtlachen, wenn sie beim Beachvolleyball ihr Kopftuch verlieren.
Über das Auto, das mit seinen Lautsprechern an der Stoßstange die gesamte Umgebung lautstark mit Musik versorgt (s. Video).
Über die ständige Karaoke, die überall und jeden Abend irgendwo zu hören ist.
Über die vielen kleinen Restaurants, in denen es immer, immer Reis gibt (No rice, no power!).
Über die kleinen Cafe-Stände, aus denen heraus wir lächelnd mit Eiskaffee oder -cappuccino versorgt werden.
Und über die ganzen kleinen Abenteuer, die wir dadurch erleben dürfen.
Indonesien ist ein wunderbares Land, und mit seinen über 17000 Inseln und knapp 300 Millionen Einwohnern wartet noch unglaublich viel darauf entdeckt zu werden. Auf geht's!Read more




























































































































































































































































































































TravelerSo excited to follow you guys. We just spent a few days in Bucharest and Transylvania. Enjoy. I've sent a couple of restaurant recommendations on whats app x
TravelerViiiieeeeel Spaß Euch! 😎
Viel Spaß! Welch subtiler Hinweis, dass andere euch etwas geschenkt haben 😢😉 Liebe Grüße [Hauke]