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Kirgisistan

A 14-day adventure by Paul & Michael Read more
  • Trip start
    July 19, 2025
  • Abflug

    July 19, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Ein bisschen hoffe ich auf ein paar Minuten Verspätung damit ich das Tour de France Etappenfinale noch schauen kann…

  • Platz des Sieges

    July 20, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 36 °C

    Das Denkmal am Platz des Sieges in Bischkek besteht aus drei gebogenen Granitbögen, die gemeinsam eine Jurte – das traditionelle kirgisische Nomadenzelt – darstellen. Die drei Säulen symbolisieren Heimat, Schutz und Einheit. Gleichzeitig stehen sie für die Stärke und Stabilität des Volkes in Zeiten des Krieges. Unter den Bögen brennt die ewige Flamme, die an die gefallenen Soldaten erinnert. Die drei Säulen „tragen“ damit nicht nur die Form des Zeltes, sondern auch das Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs.Read more

  • Museum of National History

    July 20, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 37 °C

    Kirgisistan war ursprünglich von Nomadenvölkern besiedelt und Teil verschiedener Reiche und Handelsrouten, darunter die Seidenstraße. Ab dem 19. Jahrhundert wurde das Gebiet vom Russischen Zarenreich kontrolliert und später eine Sowjetrepublik. 1991 erklärte Kirgisistan nach dem Zerfall der Sowjetunion seine Unabhängigkeit. Seitdem hat das Land mehrere politische Umbrüche und Revolutionen erlebt, bei denen jeweils Präsidenten gestürzt wurden. Heute ist Kirgisistan eine parlamentarische Republik mit einer lebendigen, aber teils instabilen Demokratie.Read more

  • Autofahrt nach Tosor

    July 21, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach dem Aufstehen haben wir uns auf den Weg zu Bishkek Bus Station gemacht - leider eine Ruine. Ein freundlicher Mann hat uns dann zur “New Bus Station” gebracht und uns dort für einen fairen Preis eine Mitfahrgelegenheit organisiert. Diese stellt sich gerade als etwas abenteuerlich heraus (siehe Bilder)Read more

  • Nach dem Frühstück zum Fairytale Canyon

    July 22, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 21 °C

    Gestern Abend gab es in einem rustikal anmutenden Restaurant unfassbar leckere Nudeln. Sieht aus wie Teriyaki, schmeckt aber nach Knollensellerie. Bisher das beste Essen hier!

    In unserer Unterkunft bekamen wir vorhin ein vorzügliches Frühstück mit Spiegelei und Gemüse - und frittiertem Brot. Frittiert wird hier gerne!
    Jetzt fahren wir zum Fairytale Canyon - Bilder folgen 😊
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  • Fairytale Canyon

    July 22, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 21 °C

    Nur wenige Kilometer vom Dorf Tosor entfernt, liegt am Südufer des Ysykköl-Sees eine Landschaft wie aus einem Traum: der Fairytale Canyon. Rote Sand- und Tonformationen ragen aus dem Boden, vom Wind geformt zu Burgen, Figuren und Wellen – und sie verändern sich stetig.

    Der Legende nach lebte einst im Ysykköl-Tal eine wunderschöne Frau, die das Herz eines riesigen roten Drachen eroberte. Doch sie erwiderte seine Liebe nicht. Aus Zorn schwor der Drache, das Tal zu ertränken. Nacht für Nacht schöpfte er Wasser aus den Brunnen, doch die Menschen wehrten sich – mit goldenen Deckeln, die seine Magie blockierten. Bis die junge Frau eines Nachts vergaß, ihren Brunnen zu schließen. Der Drache überflutete das Tal – und schuf den Ysykköl-See. Vom Anblick gebannt, legte er sich ans Ufer und verwandelte sich in Stein.

    Dort liegt er noch heute – als versteinerte Legende im Märchental.
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  • Taxi nach Karakol

    July 22, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir hatten die bisher beste Taxi-Fahrt nach Karakol. Unser Fahrer (Name zu kompliziert um sich ihn zu merken) war super witzig drauf und hatte einige gute Deutsche Worte auf Lager. Hatte auch Panzer Erfahrung und kannte Erich Honecker. Guter Mann. Gleich geht’s weiter nach Jyrgalan.Read more

  • Orthodoxe Kathedrale

    July 22, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 28 °C

    Mitten in Karakol überrascht die Heilige-Dreifaltigkeits-Kathedrale mit grünen Zwiebeltürmen und filigraner Holzarchitektur. Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, komplett aus Holz und ohne Nägel, zählt sie zu den eindrucksvollsten Sakralbauten Kirgistans.

    Die Kathedrale blickt auf eine bewegte Geschichte zurück – vom Gotteshaus über Tanzsaal bis zum Kohlelager. Heute ist sie wieder ein Ort der Stille, geschmückt mit goldenen Ikonen und russisch-orthodoxem Flair.
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  • Angekommen in Jyrgalan

    July 22, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach abenteuerlicher Busfahrt sind wir angekommen in unsere Berghütte in Jyrgalan (2,447m) – einem kleinen, abgelegenen Dorf im Osten Kirgistans. Einst ein sowjetisches Bergarbeiterdorf, ist Jyrgalan heute ein Geheimtipp für Trekkingfans. Zwischen weiten Tälern, schroffen Bergen und weidenden Pferdeherden wirkt die Zeit hier fast stillstehend.

    Früher wurde hier Kohle gefördert – bis der Bergbau nach der Sowjetzeit zusammenbrach. Statt in die Vergessenheit zu rutschen, wagte das Dorf einen Neustart: mit Community-based Tourism. Heute leben viele Familien wieder vom sanften Tourismus – sie bieten Homestays, kochen für Wander:innen und halten die alten Traditionen lebendig.

    Morgen geht’s los: Zwei Tage zu Fuß durch die Berge – evtl ohne Handyempfang. Falls also kurz keine Posts kommen – keine Sorge, wir sind nur irgendwo zwischen Bergpass und Jurte unterwegs :)
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  • Geführte Wanderung ins Jyrgalan Yurt Cam

    July 23, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach einem kleinen Frühstück geht es los – wir treffen Kalik, unseren Guide für die kommenden drei Tage. Schon auf den ersten Kilometern merken wir: Kalik kennt nicht nur die Wege, sondern auch die Geschichten dieses Landes. Während wir uns langsam in die Berge hocharbeiten, erzählt er uns von der kirgisischen Kultur – von den vielen Clans, familiären Strukturen und kuriosen Details wie der Bedeutung des Fleischschneidens: Bei einer Tier-Schlachtung hat jedes Stück seinen Platz und Empfänger – das ist Tradition, Respekt und soziale Ordnung zugleich.

    Die Landschaft verändert sich mit jeder Kurve. Bald begleiten uns weite Hochebenen, auf denen Kühe grasen, Pferde umherziehen – einige mit frisch geborenen Fohlen an ihrer Seite. Die Luft wird kühler, der Blick weiter. Alles wirkt ein bisschen wie in den Alpen, und doch anders: rauer, offener und irgendwie mythisch.

    Wir erreichen unser heutiges Ziel – auf 3050 Metern Höhe. Die Luft ist dünner, das Licht klarer, der Horizont weiter als im Teils staubigen Tal.

    Unsere Unterkunft für die Nacht: eine traditionelle kirgisische Yurte.
    Diese runden Zelte sind seit Jahrhunderten das Zuhause nomadischer Familien. Sie bestehen aus einem flexiblen Holzgerüst, das mit Filzbahnen isoliert ist – erstaunlich effektiv gegen Kälte und Hitze. Innen ist es erstaunlich gemütlich: bunte Stoffe, kunstvolle Muster und eine kreisrunde Öffnung in der Decke, durch die das Licht einfällt.

    Es ist ruhig hier oben – kein Handyempfang (aber WLAN) nur das Knarzen der Jurten, das Summen der Fliegen und der Wind, der über die Ebene streicht.
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  • Gletschersee “Bulak Ashuu”

    July 24, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute stand eine weitere Wanderung auf dem Programm – Ziel: die Gletscherseen Bulak Ashuu. Der Weg führt uns zunächst durch ein weites, ruhiges Tal, eingerahmt von mächtigen Bergen. Die Landschaft wirkt friedlich – überall saftiges Grün, kleine Bäche, und immer wieder begegnen uns Pferde, die auf der Hochebene graßen.

    Dann wird der Weg steiler: Ein Geröllfeld fordert unsere Trittsicherheit und Konzentration. Langsam arbeiten wir uns nach oben, Schritt für Schritt, bis wir schließlich den Gletschersee erreichen. Eingebettet zwischen Felsen liegt er da – glasklar, türkisblau, und eiskalt. Wir können nicht widerstehen und springen hinein - ein kurzes, schockkaltes Bad, das jeden Muskel weckt und lange in Erinnerung bleiben wird.

    Der Abstieg bringt dann noch eine unerwartete Begegnung: Ein wilder Hund (nicht ich) nähert sich uns aggressiv. Für einen Moment wird es ernst – doch Kalik reagiert blitzschnell. Mit einem Stein in der Hand verteidigt er uns und zeigt dem Hund, wer hier das Sagen hat. Die Situation ist gottseidank schnell unter Kontrolle, doch der Puls steigt nochmal! Gut dass wir ihn dabei haben!

    Während des Tages entstanden tolle Gespräche – mit Kalik, der uns noch mehr über das Leben und die Traditionen in Kirgistan erzählt, aber auch unter uns sechs.

    Jetzt sind wir zurück an der Jurte. Müde, aber glücklich. Gleich gibt es eine heiße Suppe – genau das Richtige nach einer Wanderung voller Erlebnisse!
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  • Wanderung zurück nach Jyrgalan

    July 25, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Wecker klingelt um 4:30 Uhr, und um 5:00 Uhr brechen wir auf. Noch ist es dunkel und kühl, aber schon nach kurzer Zeit färbt sich der Himmel langsam orange. Der Sonnenaufgang über den Bergen ist beeindruckend – eine perfekte Kulisse für unseren Rückweg.

    Unterwegs sehen wir wieder Kühe, Pferde und Fohlen, die in der Morgendämmerung frei über die Wiesen ziehen. Mit jedem Kilometer wird es wärmer, die Landschaft wirkt in diesem Licht noch einmal besonders.

    Gegen 8:30 Uhr erreichen wir Jyrgalan, wo uns ein einfaches, aber willkommenes Frühstück erwartet. Danach steigen wir direkt in einen Minibus, der uns nach Karakol bringt.

    Im Guest House angekommen, lädt uns der Besitzer auf einen Tee ein. Nach den letzten Tagen in der Natur wirkt der Ort mit seinen Betten und der warmen Dusche fast luxuriös.
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  • Auf zum Horsetrekking

    July 25, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ 🌙 22 °C

    Nach einer unvergesslichen Nacht in Karakol, die in einer Karaoke-Bar mit einer Gruppe Usbeken endete heißt es heute Morgen: weiterziehen.

    Unser nächstes Ziel: der Alaköl-See – diesmal allerdings nicht zu Fuß, sondern per Horsetrekking. Die Rucksäcke sind gepackt, die Beine noch etwas schwer vom Wandern, aber die Vorfreude ist groß.

    Die kommenden Tage geht es wieder hoch in die Berge, mit Übernachtungen in der Natur und ohne festen Empfang. Wenn also hier eine Weile nichts Neues erscheint – nicht wundern, wir melden uns, sobald wieder Netz in Sicht ist.

    Jetzt heißt es erstmal: aufsatteln und los. 🐎
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  • Erste Horsetrekking Etappe

    July 26, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach anfänglicher Unsicherheit haben wir uns schnell auf den Pferden zurechtgefunden – mit ein paar hilfreichen Tipps von Nik und unseren Guides lief es dann ganz gut.

    Wir überwinden heute knapp 700 Höhenmeter, reiten durch atemberaubende Landschaften: weite Täler, enge Pfade, steile Hänge. Besonders beeindruckend ist, wie trittsicher und kraftvoll die Pferde selbst in schwierigem Gelände unterwegs sind.

    🎵 +++ Singpause+++ 🎵

    Wir reiten geschwind über Feld und Wald,
    wir reiten bergab und bergauf.
    Und wenn einer fällt, dann fällt er gelinde
    und klettert behänd wieder auf.
    Es geht über Stock und Stein,
    wir geben dem Rosse die Zügel.
    Wir reiten im Sonnenschein –
    so schnell, als hätten wir Flügel.
    Heisa hossa über Stock und über Stein,
    heisa hossa und in den Stall hinein.

    🎵 ++++++++++++++ 🎵

    Am Nachmittag erreichen wir unser Jurtencamp, das deutlich touristischer wirkt als unsere bisherigen Unterkünfte – aber vielleicht bedeutet das ja auch ein gutes Abendessen.

    Morgen geht’s früh weiter – erst wieder hoch zu Pferd, dann ein kurzes Stück zu Fuß zum nächsten Highlight: dem Alaköl-See.
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  • Zweite Horsetrekking Etappe

    July 27, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☁️ 19 °C

    Um 6 Uhr gibt’s Frühstück, dann brechen wir direkt auf – vor uns liegt die wohl härteste Etappe der Tour. Wir reiten rund vier Stunden durch eine spektakuläre Berglandschaft, mit weiten Tälern, engen Pfaden und immer wieder steilen Anstiegen.

    Kurz vor dem höchsten Punkt wird es zu gefährlich für die Pferde – wir steigen ab und setzen den Weg zu Fuß fort. Der Aufstieg zum Gebirgspass ist hart, steil und rutschig. Nik geht es heute leider nicht gut, was die Situation noch angespannter macht. Wir machen uns ehrlich Sorgen, denn selbst für fitte Leute ist diese Passage extrem fordernd – sowohl beim Aufstieg als auch später beim Abstieg.

    Oben auf dem Pass dann die Belohnung: ein atemberaubendes Panorama. Vor uns liegt der Alaköl-See, eingebettet zwischen schroffen Felswänden und schneebedeckten Gipfeln. Das Wasser ist türkis, der Blick weit – einer dieser Momente, für die sich jede Anstrengung lohnt.

    Der Abstieg führt entlang eines Wasserfalls, technisch anspruchsvoll, aber landschaftlich beeindruckend.

    Gegen 16:30 Uhr erreichen wir das Jurtencamp. Alle sind ziemlich erschöpft – aber auch stolz. Die Etappe war brutal steil, körperlich und mental extrem hart. Zum Abendessen gab es Nudeln uns Suppe :)
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  • Trekking Etappe / Rest Day

    July 28, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach dem extrem harten Tag gestern haben wir uns heute einen etwas entspannteren Tag verdient – besonders Nik und Janni brauchen erstmal eine Pause, bevor es weitergeht.

    Wir steigen rund zwei Stunden ab zu unserem nächsten Jurtencamp – ein steiler Weg entlang eines Wasserfalls, der später in einen Fluss übergeht. Die Landschaft ist erneut beeindruckend, der Weg führt sogar durch ein Bärengebiet – auch wenn wir leider keinen zu Gesicht bekommen.

    Im Camp angekommen, legen sich Nik und Janni erstmal hin. Das Jurtencamp selbst ist wunderschön – ein weites Tal, umringt von steilen Bergen und markanten Felsformationen.

    Die anderen machen sich nach einer kurzen Pause auf den Weg Richtung Peak Karakol. Paul und Michi drehen allerdings relativ früh wieder um – das Wetter zieht zu und sie haben Sorge, dass der Rückweg zu rutschig wird.

    Lennart und Joel gehen mit dem (leider wieder eher unfähigen Bergführer) weiter – sie haben aber Glück mit dem Wetter und werden am Ende mit einer schönen Aussicht belohnt. Der Bergführer geht ohne Jacke und Trinken los, kann kaum mithalten und benötigt Joel’s Regenjacke gegen die Kälte.

    Gegen 16 Uhr sind alle wieder im Camp. Der Rest des Tages ist ruhig – wir lassen den Abend bei Kartenspielen und ein paar Bier ausklingen. Auch Nik geht es spürbar besser, er kann wieder etwas essen und ist deutlich besser drauf.

    Ein gelungener Tag – etwas ruhiger, aber mit genau der richtigen Mischung aus Erholung und Abenteuer.
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  • Horsetrekking zurück nach Karakol

    July 29, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ 🌙 21 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen vom Jurtencamp – es geht zurück nach Karakol, natürlich wieder hoch zu Pferd. Manche bekommen heute neue Pferde, andere reiten mit den gewohnten Begleitern.

    Mittlerweile sind wir alle ziemlich sattelfest: bergab reiten klappt sicher, und zwischendurch legen wir sogar ein paar kleine Trabrennen ein. Es macht riesigen Spaß – definitiv ein Highlight des Urlaubs.

    Der Rückweg führt uns am Fluss entlang durch ein schönes Tal, begleitet von Sonne, Wind und guter Stimmung. Nach etwa 3,5 Stunden im Sattel erreichen wir das Ziel. Von dort bringt uns ein Auto zurück nach Karakol.

    Im Guesthouse begrüßen uns Sergej und seine Frau herzlich. Die Kommunikation ist zwar sprachlich begrenzt – aber ein Lächeln sagt hier mehr als Worte.

    Nach einer kurzen Pause machen wir uns auf den Weg zum Mittagessen – und entdecken ein gutes Lokal mit ungewöhnlich vielen vegetarischen Optionen (für kirgisische Verhältnisse). Alles ist frisch, lecker und absolut empfehlenswert.

    Am Nachmittag erkunden wir noch den Markt und die Stadt, bevor wir den Abend mit einer Bar-Tour ausklingen lassen. Dabei treffen wir auf ein paar Leute die wir noch von unserem letzten Besuch in Karakol kennen. Wieder singen wir Karaoke und haben einen tollen Abend!

    Spät in der Nacht fallen wir nach und nach ins Bett. Morgen geht’s weiter nach Cholpon-Ata.
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  • Cholpon-Ata

    July 31, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach dem Frühstück bringt uns Sergej zur Busstation. Von dort geht es mit einem Minibus nach Cholpon-Ata – der Straßenzustand ist… durchwachsen, um es nett zu sagen. Geteert wird hier eher punktuell, und so schaukeln wir ein paar Stunden über die Strecke. Einige von uns nutzen die Gelegenheit, um ein wenig den Abend zuvor auszuschlafen.

    In Cholpon-Ata angekommen, beziehen wir unsere Unterkunft – ein Haus mit Sowjet-Charme, aber wirklich schönen Innenhof, in dem man gut abschalten kann.

    Nach dem Einchecken machen wir uns auf, die Stadt zu erkunden: Mittagessen, dann geht’s weiter zum Strand. Wir spazieren entlang der Promenade des Issyk-Kul-Sees, der hier fast etwas von einer kirgisischen Côte d’Azur hat – nur mit weniger Yachten.

    Am Nachmittag gehen wir nochmal (sehr gut!) essen – diesmal dank eines Kirgisen, der in Mannheim lebt, uns auf der Straße erkannt hat und spontan ein paar Tipps parat hat.

    Abends lassen wir den Tag entspannt mit Karten spielen ausklingen. Dann geht’s recht früh ins Bett, denn morgen steht für einen Teil der Gruppe noch ein letztes kleines Abenteuer an.
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  • (K)ein Abenteuer zurück nach Bischkek

    July 31, 2025 in Kyrgyzstan ⋅ 🌙 24 °C

    Nach einem leckeren Frühstück in einem kleinen Café ums Eck trennen sich unsere Wege für ein paar Stunden. Michi, Janni und Lennart entscheiden sich für den Bus zurück nach Bischkek.

    Nik, Joel und ich wollen es nochmal etwas spannender – unser Plan: per Anhalter zurück in die Hauptstadt. Am liebsten mit Viehlaster, Familie oder LKW; Hauptsache nochmal ein besonderes Erlebnis zum Abschluss.

    Doch wie das manchmal so ist: Statt Abenteuer hält ein Taxifahrer, der sowieso nach Bischkek muss. Er bietet uns eine Mitfahrt zum fairen Spritpreis an. Nicht ganz das, was wir vorhatten, aber die Fahrt ist angenehm, entspannt und komfortabel. Unterwegs nehmen wir sogar noch einen weiteren Fahrgast auf.

    In Bischkek kommen beide Gruppen fast gleichzeitig an. Im Hotel angekommen, machen wir uns nochmal fertig, um die Stadt ein letztes Mal zu erkunden.

    Wir ziehen los, kaufen noch ein paar Souvenirs, gehen essen, bewundern sowjetische Bauten im Stil des Brutalismus und lassen den Tag bei ein, zwei „Piva“ ausklingen. Auf dem innerstädtischen Rummelnarkt fahren wir noch Riesenrad - oder wie wir es taufen Kirgriesenrad (sorry).

    Am Ende sind alle ziemlich müde – morgen geht’s um 5:30 Uhr zum Flughafen. Der Abschied rückt näher.
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  • Zurück nach Berlin

    August 1, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Um 5:00 Uhr klingelt der Wecker, und pünktlich um 5:30 Uhr stehen die Taxis bereit. Eine letzte, ruhige Fahrt durch die erwachende Stadt – am Horizont ein schöner Sonnenaufgang. Es scheint als wolle sich Bischkek noch kurz von seiner besten Seite verabschieden.

    Am Flughafen geht alles recht reibungslos. Unser Flug nach Istanbul startet pünktlich. Dort heißt es dann: Abschied nehmen. Die anderen steigen in den Anschlussflug nach Köln, ich nehme Kurs auf Berlin.

    Um 16:30 Uhr lande ich am BER - müde, aber mit einem Kopf voller Eindrücke:

    Kirgisistan war wild, fordernd, überraschend schön – mit seinen Bergen, Pferden, Jurten, Wasserfällen, steilen Pässen und besonderen Begegnungen.

    Ob wir durch Flüsse geritten sind, am Alaköl-See fast verzweifelt sind oder in Karakol Karaoke gesungen haben – jeder Tag war anders!

    Heute Abend geht’s dann direkt weiter: Abendessen mit Claire, Lorenz und Linou – so wie ein gutes Berlin-Wochenende eben starten muss 😊
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    Trip end
    August 1, 2025