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Weltreise

Meine Weltreise - zusammengefasst mit allen Hochs und Tiefs
(Und entgegen der Ankündigung - auch im Querformat🥲😂)
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  • Ostrava

    9 de septiembre de 2025, Republica checa ⋅ ☀️ 23 °C

    Frühmorgens mit dem Bus nach Ostrava aufgebrochen. Die Fahrt war angenehm ohne Sitznachbar. Dort angekommen von Karin und ihrem Mann Ivo in Empfang genommen worden. Zusammen sind wir dann zu einer Bunkeranlage gefahren wo wir eine Privatführung genossen haben.Leer más

  • Krakau

    7–9 sept. 2025, Polonia ⋅ ☁️ 19 °C

    07.09.: Der Zug war ja propenvoll - heißt: ein 1. Klassenticket kaufen um dann in der 2. Klasse stehen zu dürfen - yeah (zum Glück nur für 45min). Zum Hostel gelaufen, eingecheckt, komische Leute gesehen und dann schnell weiter. In die Altstadt gewandert und mich dort etwas umgesehen um danach bei einer Art Foodcourt einen Burger zu genießen. Zurück zum Hostel um dort nettere Mensdhen kennenzulernen - naja auch beim zweiten Mal waren da nur komische Leute. Aber wie sagt man so schön: Alle gute Dinge sind drei: Als ich zurück aufs Zimmer kam, hab ich zwei super nette Herren (leider hab ich die Namen vergessen) kennengelernt. Einer aus China (wohnt in London) und einer aus Barcelona. Da wir uns auf anhieb gut verstanden haben, sind wir zusammen Abendessen gegangen und danach noch in eine Bar. Dort haben super Gespräch zur Einführung des Weltfriedens geführt (😂). Zurück im Hostel haben die andern 3 Genossen schon (versucht zu) schlafen....naja jetzt sind sie hald wieder wach. Aber sorry Hostel heißt hald auch Schlafmaske und Oropax🫠

    08.09.:
    Die Nacht war vergleichsweise unruhig. Ich habe nicht so viel Schlaf bekommen. Am Morgen habe ich dann entspannt geduscht und gefrühstückt, ehe ich zum Friseur gegangen bin, der vergleichsweise teuer für polnische Verhältnisse war. Zurück im Hostel habe ich mich mit Roger zum Mittagessen aufgemacht, wo wir auf Arnau gestoßen sind. Es gab Pho-Nudeln - lecker. Darauf zurück zum Hostel. Kurz entspannt bevor es weiterging zur Free-Walking-Tour durchs Jüdische Viertel. War ganz interessant - wobei der Führer bei weitem nicht so gut war wie der in Warschau. Auf dem Weg zurück zum Hostel habe ich mich trotz Google-Maps 3x verlaufen und bin statt nach 20min erst 45min später angekommen. Kurz entspannt und die Füße hochgelegt, ehe mir Roger eine Einführung in die Welt des Couchsurfings gab. Anschließend wieder los zum Essen, diesmal klassische Polnische Küche (ist ja nicht so, als hätte ich das die ganze letzte Woche schon viel besser genießen dürfen). Aber dann auch wieder recht flott zurück zum Hostel und ins Bett. Morgen gehts früh weiter
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  • Jadowniki Mokre

    3–7 sept. 2025, Polonia ⋅ ☁️ 22 °C

    04.09.:
    Zu Besuch bei Freunden. Einfach mal entspannen und die Ruhe genießen.
    Ja...das war alles was ich heute gemacht habe. Bisschen Route geplant, bisschen Film geschaut, einfach durchgeatmet.

    05.09.:
    Heute einen Ausflug nach Tarnow gemacht. Sonst nix. Achja, mein Backpack neu sortiert.
    Ich liebe diese Ruhe.

    06.09.:
    Auch heute passiert nicht viel. Ein verregneter Samstag. Viel gelesen, etwas Route geplant. Fertig.

    07.09.:
    Heute wieder nicht viel gemacht. Nach dem Mittagessen ging es im Firmenwagen nach Tarnow - Fenster abholen und für mich dann weiter nach Krakau
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  • Warschau

    2–3 sept. 2025, Polonia ⋅ ⛅ 29 °C

    02.09.: Die Nacht im Reisebus war wirklich sehr kurz - mehr als eine Stunde Schlaf war nicht drin. Dafür habe ich aber eine Frau kennengelernt, die 8 Monate im Jahr verreist. Sie hat mir von ihren vielen beeindruckenden Geschichten erzählt (so vergingen die ersten beiden Stunden sehr schnell). Nachdem ich morgens hundemüde im Hotel angekommen bin, konnte ich meine Klamotten wechseln und dem 28° warmen Wetter anpassen (eine wahre Wohltat zu den kalten Temperaturen im Norden). Ich bin in die Stadt gefahren, habe eine Free Walking Tour zum Thema der Juden in Warschau gemacht und mit Leander, den ich dort kennengelernt hatte, ein Mittagessen genossen. Danach recht zügig wieder zurück ins Hotel gefahren um einen ZwiNa zu machen - der mit 4h aber etwas eskaliert ist. Abendessen habe ich mir im Supermarkt besorgt und an der Weichsel sitzend genossen. Im Hotel angekommen bin ich sofort wieder eingeschlafen.

    03.09.: Heute morgen habe ich etwas ruhiger angehen lassen. Habe mir Frühstück im Hotelzimmer gemacht meinen Koffer neu gepackt die neue Reiseroute geplant. Dann ins Museum der Geschichte polnischer Juden, was mit knapp 3,5h länger gedauert hat als ich dachte. Deshalb musste ich zurück zum Hotel hetzen, meinen Rucksack holen und dann wieder zurück zum Bahnhof, wo ich fast den Zug verpasst hätte, weil ich am Regionalbahnhof statt am Fernbahnhof stand. Gottseidank hats geklappt - obwohl ich mir keine Postkarte kaufen konnte (🥲)
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  • Riga

    31 ago.–1 sept. 2025, Letonia ⋅ 🌧 17 °C

    31.08.: Die Fahrt mit dem Bus war angenehm. Für meinen mir unbekannten Sitznachbar sogar so angenehm, dass er sich an mich kuscheln musste. Angekommen in Riga bin ich ins Hostel, hab mir Essen gekocht und bin da ins Zimmer. Dort hab ich einige Mitbewohner kennengelernt. Zwei Italiener und ein Australier...der Rest war nicht so gesprächig. Naja, dann noch etwas die grandiose Aussicht aus unserem 5. Stock-Fenster genossen und ab in die Heia.

    01.09.: Die Nacht verlief angenehm - wenig schnarchen, wenig Bewegung. Trotzdem glich die Stimmung in meinem Zimmer eher einer Trauerfeier als einem Urlaub. Keiner redete mit dem anderen, und wenn du versucht hast eine Gespräch zu starten, bekamst man nur einsilbige Antworten. Ein Itlienischer Schlafgenosse verabschiedete sich dann doch recht freundlich. Aber trotzdem: schnell weiter. Gepäck abgegeben und durch die Stadt gebummelt, Sehenswürdigkeiten betrachtet und dann weiter zur Nationalbibliothek. Architektonisch sehr eindrucksvoll und eine super Aussicht aus dem 12. Stock. Dort habe ich meinen Italienschen Freund wiedergetroffen, dem das aber augenscheinlich unangenehm war. Ich bin weiter in die Stadt gelaufen, hab 1-2 Sehnswürdigkeiten betrachtet und bin dann zum KGB-Museum gewandert. Dort eine wirklich interessante Führung genossen, wobei der interessante Part der inoffizielle Austausch über die Situation der Letten durch die russische Bedrohung war. Dann zwei Stunden Kontakte zur Heimat gepfelgt (was immer schön ist) um mich dann auf den Weg zum Abendessen mit Larissa zu machen, die ich bereit ein zweites Mal getroffen habe.
    Koffer abholen, Kompressionsstrümpfe an und ab gehts in den 10h Nachtbus nach Warschau. Guts Nächtle (hoffentlich)

    ***Einschub: Man merkt tatsächlich sehr, das die Menschen, die man in den jeweiligen Städten trifft, sehr dazu beitragen, wie man diese wahrnimmt und wieviele Spaß man hat***
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  • Tallinn

    29–31 ago. 2025, Estonia ⋅ 🌧 16 °C

    29.08.:
    Mit der Fähre hier angekommen, bin ich zum Hostel gelaufen und habe gleich die ersten Mitbewohner des 8er Zimmers kennengelernt - nette Komparsen. Was gegessen, wäsche gewaschen und getrocknet und einfach nur entspannt (P.S.: das Gepäck wird nach 30min unerträglich schwer). Nach weiteren Stunden muss ich hinzufügen, dass auch diese Nacht interessant werde kann: 3/7 Bewohnern sind feiern. Einer verlässt uns heut Nacht um 4.
    Positive Erkenntnis des Tages: ich musste einem aufgeregtem, seit 2 Wochen im Hostel schlafenden Beruhigen, dass das Hostelleben doch cool ist - ich, der seit 5 Nächten im Hostel schläft😂

    30.08.:
    Der morgen hat mit einer bösen Überraschung begonnen. Ich habe einen Ausschlag oder eine etwas dickere Backe und weiß nicht woher. Hab sie mal ordentlich gereinigt und mit Bepantene versorgt. Mal schauen was das wird. Anyway im Hostel gabs Waffeln zum Frühstück...natürlich nicht so gut wie die vom Creffels🫢😉
    Ich bin dann in die Stadt gestartet und habe neben einer Konzertprobe auch den Ausblick von der Oleviste kirik genossen ( meine Güte gings da weit runter - und die Aussichtsplattform war nur auf das Dach draufgelegt...scary). Dann hab ich mich wieder mit Sam, meinem franzsösischen Mitbewohner zur gemeinsamen Stadterkundung und zum Mittagessen, getroffen. In einer fancy Foodhalle gab es Baos. Zurück zum Hostel, etwas entspannt und am Abend einen weiteren französischen Mitbewohner kennengelernt, mit dem ich dann anschließen zu Abend gegessen habe (Pizza). Zurück im Hostel tauchte dann noch eine Niederbayerin auf und unsere kleine Zimmergruppe hat sich für morgen zum saunieren verabredet. Naja - dann sind noch mehr Mitbewohner aufgetaucht bis unser 8er Zimmer voll war. Ich hatte Angst das ich in einem Partyhostel lande .... es ist 22:07: alle liegen im Bett und daddeln am Handy rum. Ich glaube die Angst war unbegründet😂.

    31.08..:
    Der heutige morgen hat ganz entspannt begonnen. Erstmal gemeinsam in die Sauna und dabei unserem marokanisch-französischen Freund Ahmid die klassische Saunakultur nähergebracht - er war vom Punkt weg überzeugt. Ich muss sagen: so entspannt könnte jeder morgen starten. Danach wollte wir eigentlich die bereitgestellten Waffeln verspeisen, wobei sie schon leer waren. So entschieden wir uns stattdessen in die Stadt in ein Cafè zu gehen. Nach einem vorzüglichen Frühstück ging es weiter auf Erkundeungstour, noch einen kleinen Mittagssnack holen und dann ab zum Busbahnhof. In meinem luxuriösen ersten Reisebus und auf Richtung Riga.
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  • Helsinki

    28–29 ago. 2025, Finlandia ⋅ ⛅ 17 °C

    28.08.: Am Abend habe ich noch den Sonneuntergang und die Ruhe auf dem 'Sonnendeck' genossen. Aufgewacht bin ich in meiner Kabine komischerweise ziemlich gerädert nach einer Stunde Zeitverschiebung. Ich hab mich fertig gemacht, meinen Rucksack gepackt (von dem ich noch immer nicht weiß, wie ich ihn am effizientesten packe). Noch etwas gesnackt und ab gings in die Stadt. Nachdem 7 Busse an mir vorbeigefahren sind, ohne zu halten habe ich herausgefunden, dass man hier den Fahrer zum Anhalten motivieren muss. Na gut hat geklappt, direkt den Rucksack ins Hostel und ab weiter. Hab ich auf eine sonnige Bank gesetzt und erstmal die Finanzbuchhaltung und die weitere Reiseplanung angeriffen (vor Wochendenden muss man Hostels früher buchen. Sonst wirds eng). Naja auf einmal taucht eine Schulkasse auf und ich finde mich mitten im Sommerkonzert der örtlichen Musikschule wieder. Bin dann weiter und habe noch ein bisschen die Stadt angeschaut bevor ich gegen 18 Uhr irgendwie müde zurück ins Hostel bin. Und ja - zum Glück bin ich nur eine Nacht hier. Eine Person komischer als die andere. Manche scheinen hier dauerhaft zu leben, andere laufen nackt durch die Wohnung. Wo bin ich hier reingeraten. Dagegen war das Schwedische Hostel in 5* Luxus-Resort.

    29.08.:
    Die Nacht war unruhig. Ein Mitbewohner war komisch/ machte mir fast Angst. Der unter mir schnarchte das selbst Oropax nicht halfen. Ich war nach meinem Frühstück heilfroh weiterziehen zu können. Was eine Erfahrung.
    Bin in die Stadt gedüst und hab meinen Rucksack zwischengelagert. Weiter auf die Insel Suomenlinna, wo es begonnen hat heftigst zu regnen und ich nach 30min mangels Regenschirm umdrehen musste. Deshalb bestand meine nächste Aufgabe darin, endlich einen verdammten Regenschirm zu kaufen, was gar nicht so einfach war. Eine geschlagene Stunde später habe ich in einem Kaufhaus für 17€ einen ergattert um 10min später am Hauptbahnhof 4 Geschäfte mit Schirmen zu je 5€ zu finden. War klar. Dann noch nen Mittagssnack genossen und zur Fähre gelaufen. Die Überfahrt war nicht Kathi geeignet - es herrschte angenehmer Wellengang.
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  • Stockholm

    26–27 ago. 2025, Suecia ⋅ ⛅ 16 °C

    26.08.: Die Anreise war wild. Für eine pünktliche Ankunft am Flughafen, bin ich bin extra früher los um dann zielsicher den Zug in die falsche Richtung zu nehmen. Also kam ich mit 1,5h Verspätung dort an. Das Gate hat um 11:35 geöffnet - um 11:34 war ich da. Just in time. Der Flug verlief reibungslos, der Weg in die Innenstadt war dank des schwedischen Hochgeschwindigkeitsnetzes kurz. Das Hostel ist sehr verwinkelt und gleicht eher einem Weltkriegsbunker. Nach einem lecker (aber auch teuren) Abendessen mit Felix, den ich kennengelernt hatte, bin ich zurück ins Hostel und habe meine Mitbewohner für die Nacht kennengelernt. Drei superliebe Menschen, die perfekt für die erste 'richtige' Nacht im Hostel waren. Und endlich hatte ich mal eine erholsame Nacht.

    27.08.:
    Heute morgen von meinem schwedischen Mitbewohner geweckt worden, der um 6 aufgestanden ist um sein Studentenvisum bei der amerikanischen Botschaft zu bekommen. Naja schlafen konnte ich nicht mehr. Nach einem kleine Frühstück und etwas Reiseplanung bin ich Richtung Abba-Museum aufgebrochen. Unterwegs mir dann noch eine Zimtschnecke gegönnt um dann dort auf Felix zu treffen. Das Museum war echt interessant. Aber nach 2,5 h waren wir uns einig, dass es trotzdem keine 25€ wert ist. Anschließend noch eine Fika genossen mit Smørrebrød und weiteren Zimtschnecken bevor es dann mit Sack und Pack (mittlerweile 18,5kg hinten und 12kg vorne) zur Fähre ging um morgen ins nächste Abenteuer zu starten.
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  • Danzig

    23–26 ago. 2025, Polonia ⋅ 🌧 14 °C

    23.08.:
    Nach einigen Tage Erholung und Neuplanung daheim habe ich mich mit dem Zug auf den Weg nach Danzig gemacht. Da ich meinen Rucksack nochmal umräumen musste und noch eine erholsame Nacht wollte, hab ich mir ein Hotelzimmer gebucht. Die Zugfahrt war ein Abenteuer. Nach 12h mit mal mehr/mal weniger Platz taten mir die Füße unendlich weh. Im Hotel angekommen hab ich mir schnell Abendessen aus dem Supermarkt nebenan geholt und bin dann K.O ins Bett gefallen.
    Highlight des Tages: Ein älterer Mitreisender, der verzweifelt versuchte ein Fotos des herrlichen Sonnenuntergangs zu machen, aber jedes mal als er abdrückte ein Baum im Bild war. Ich musste lachen, er musste lachen - schön.

    24.08.:
    Aus dem Hotel ausgecheckt und direkt meinen Rucksack ins Hostel gebracht. Dann das Museum der Europäischen Solidarität 3h begutachtet (wahnsinnig interessant). In die Stadt gelaufen, festgestellt das man für Turmbesteigungen Bargeld braucht. Zu faul gewesen es abzuheben. Bisschen geschlendert und ans Wasser gesetzt. Auf dem Weg ins Hostel mir mein Abendessen besorgt. Und jetzt die weitere Route geplant in meinem 4er Zimmer das ich heute Nacht für mich alleine hab.
    Drei Erkenntnisse des Tages:
    1) Anfangsloch einer Soloreise kickt
    2) An einem Montag ist es im Olympic-Hostel in Danzig ziemlich ruhig und keiner will socializen
    3) Das coole am alleine reisen: Pläne können sich seeehr schnell ändern

    25.08.:
    Heute musste ich mal wieder feststellen, dass richtig lesen wichtig ist. Das Weltkriegsmuseum, dass ich unbedingt besuchen wollte, hat montags geschlossen. Toll. Naja dann habe ich hald einen Beachday eingelegt. Bei angenehmen 14°, Wolken und einer Steifen-Brise habe ich mich am Strand von Sopot dann doch für einen Beachclub entschieden. Beim Versuch den anschließenden Strandspaziergang zu genießen hat mir der Wetterbericht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also bin ich mit (sehr) schnellem Schritt entlang der Promenade gelaufen und bei einsetzendem Regen am Bahnhof angekommen. Ins Hostel und nach Ende des Regenschauers noch ein Abendessen in einer fancy Foodhall genossen. Was eingekauft und im strömenden Regen zurück. Der Tag war klasse - ich bin müde. Morgen neue Stadt - Gute Nacht.
    P.S.: Erneut 4er Zimmer allein (😍)
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  • Korsika

    12–18 ago. 2025, Francia ⋅ ⛅ 32 °C

    Korsika:
    Wirklich eine Reise wert. Traumhafte Strände, wunderschöne Orte (vor allem die kleinen Gebirgsstädte und die engen Gassen) sowie eine große Portion südländischer Gelassenheit machen den Aufenthalt dort zu einem echten Highlight. Ich werde wiederkommen - aber definitiv im Winter.

    12.08.: Angereist sind wir mit dem Auto in einem 12h dauernden Kraftakt. Kathi hat dabei knapp 11h am Stück durchgezogen. Tipp: Man braucht am Brenner um 3:42 keine Stunde Puffer einplanen. Unterwegs haben wir noch Halt in Pisa gemacht - ja wie hat schon ein schlauer Mann gesagt: Kranplätze müssen verdichtet sein. Die Fähre nach Korsika war mit 60€ pP. inkl Auto teuer.

    13.08.: Nachdem wir Corte begutachtet hatten, sind wir weiter zu den Cascade des Anglais. Dorthin gewandert, gebadet, und auf dem Rückweg ein kleines Eis genossen.

    14.08.: Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir nach L'île-Rousse aufgebrochen. Die Stadt ist süß, hat aber zu wenig Parkplätze. So mussten wir 2,5km durch die sengende Hitze wandern.

    15.08.: Am heutigen korsischen Feiertag war baden am Strand und Gammeln angesagt. Außer der ein oder andere Sonnenbrand wurde nicht viel geschafft. Zum Abendessen haben wir ein authentisches korsisches Restaurant gefunden. Sie haben kein Wort Englisch gesprochen, es lag mittem im Wald (wie ein Baumhaus) und die Verständigung klappte nur mit Hand und Fuß (und Google-Übersetzer). Trotzdem war es das beste Essen was man hier bekommen kann. Definitv eine Empfehlung: Auberge a Mandria, Talasani.

    16.08.: Heute ging es nach Bonifacio. Die Fahrt dorthin war wieder ein Abendteuer. 3h durch mal engere und mal weniger enge Kurven bei ~ 50km/h (große Gelassenheit der Einheimischen bei 35°C im Schatten.) Die Stadt an sich sehr sehenswert mit vielen kleinen Gassen und gradiosen Ausblick auf die Straße von Bonifacio.

    17.08.: Der heutige Sonntag stand unter dem Motto: Sonnenaufgang am Meer. Also 5:45 Uhr Aufbruch. Das frühe Aufstehen war es wert - der Anblick war majistätisch. Nach einem anschließenden, ausgiebigen Frühstück waren wir einkaufen und haben es uns den Tag über gut gehen lassen. Baden im Pool, kurze ZwiNa's und Entspannung waren angesagt. Am Abend sind wir noch ins kleine Bergdörfchen Vescovato zum Essen. Was wir nicht wussten: Heute war Dorffest mit Livemusik. Also saßen wir mit dem kompletten Dorf am 'Marktplatz' und genossen den lauen Sommerabend bei kühlen Getränken und leckerem Essen (was übrigens im Restaurant L'Altore noch von Oma/Opa gekocht wurde). Was ein letzter Abend des Urlaubs auf Korsika.

    18.08.: Abreisetag. Wir haben alles gepackt, geputzt und sind dann nach Bastia aufgebrochen. Ich hab mich entschieden, doch mit nach Hause zu fahren und nicht meinen ursprünglichen Plan zu verfolgen, Italien weiter zu bereisen. Diese unsägliche Hitze macht mir so zu schaffen, dass ich erstmal im Norden das Baltikum bereisen werde (max. 25°C sind dann doch attraktiver als 37°C+ in der Mitte Italiens). In Bastia sind wir durch die Gassen geschlendert, haben eine wirklich leckere Pizza gegessen (Le Conti - Bastia). Dann ging es schon auf die Fähre, die dieses Mal wirklich alt und ranzig war. Kaum genug Sitzplätze für die Hälfte der Passagiere, haben wir es uns am Boden neben der Kinderecke "bequem" gemacht und neben ein paar Kartenspielen auch den ein oder anderen Powernap gemacht. Die Heimfahrt durch die Nacht in den Sonnenaufgang verlief wundbar, sodass wir aufgrund von wirklich wenig Verkehr eine Stunde früher als geplant zum Sonnenaufgang um 6:30 Uhr daheim waren.
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    12 de agosto de 2025