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Marco und wir

January - May 2020
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  • Day129

    Wein statt Bier - Marco im Ahrtal

    Yesterday in Germany ⋅ ☀️ 16 °C

    Jetzt sind wir wieder unterwegs. Geplant hatten wir einen Trip zum Bierwanderweg in der fränkischen Schweiz. Aber in Bayern sind die Corona Beschränkungen noch nicht aufgehoben. Deshalb gibt es jetzt Wein statt Bier. Wir sind im besten deutschen Rotweinanbaugebiet an der Ahr, in der Nähe von Bonn. Hier gibt es hervorragende Spätburgunder von extremen Steillagen. Da werde ich morgen wohl einiges probieren. Eine Vorauswahl treffe ich mit den Weinführern von Gault&Millau und Falstaff. Dann habe ich auch immer was zu lesen. Hier stehen wir direkt an der Ahr, aber mit vielen anderen. Wir haben definitiv das kleinste Fahrzeug. Essen waren wir natürlich auch nicht schlecht- irgendwo im Hunsrück.Read more

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  • Day119

    Die Pfalz ist wieder offen

    May 14 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Seit gestern bzw. Heute sind Restaurants, Weingüter und einige Stellplätze in der Pfalz wieder offen. Corona ist nicht vorbei, ohne Mund und Nasenschutz geht gar nichts, aber man muss die Regeln eben akzeptieren, dann ist es fast wie vor Corona. Auf jeden Fall sind wir wieder unterwegs. Heute Mittag waren wir im Leinsheimer Hof gut Essen. Nun stehen wir unterhalb vom Hambacher Schloss in den Reben. Wein haben wir auch schon eingekauft. Das Leben ist schön! Unsere Reisepläne werden nun der aktuellen Lage angepasst und vorläufig wohl auf Deutschland begrenzt. Mal sehen was kommt.Read more

  • Day34

    Zuhause- Zeit für ein Fazit

    February 19 in Germany ⋅ ⛅ 2 °C

    Gestern Abend sind wir Zuhause angekommen. Nach fast 4 Wochen und 6000 Kilometern. Am letzten Tag haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Nuits Saint Georges ins Cassissium gemacht. Dort gibt es alles zur Schwarzen Johannisbeere zu erfahren. Aus der wird der Cassis gemacht, den wir immer in unserem Kühlschrank haben. Seit gestern sind die Vorräte wieder aufgefüllt. Nochmal gut französisch Essen waren wir natürlich auch noch. Nun ist es an der Zeit für ein kleines Fazit. Das Reisen mit dem Marco Polo ist bequem und super flexibel. Das Auto fährt wie ein PKW und es gibt keine Einschränkungen bei der Zugänglichkeit wie bei größeren Wohnmobilen. Einschränkungen gibt es nur beim Platz. Zwei Wochen Regenwetter ist bestimmt nicht auszuhalten. Diese Art zu Reisen bringt einem auch Erkenntnisse mit wie wenig man auskommen kann. Man gewöhnt sich einen gewissen Minimalismus an. Die "Küche" eignet sich nur zum Kaffee kochen. Unser Campingklo war auch ein wichtiges Utensil, wir waren ja fast nie auf einem Campingplatz. Für Sprit und Maut habe ich 750 € ausgegeben. Die Hotelkosten belaufen sich auf 400 €. Restaurants und Einkäufe sind bei weitem der größte Posten. Beim Auspacken sind doch noch einige Flaschen Wein aufgetaucht. Ich würde sagen das Experiment war erfolgreich. Ganz neue Erfahrungen, viel Glück mit dem Wetter, ein paar Kilo mehr, und viele Bilder und Eindrücke die wir nicht vergessen werden. Schauen wir mal wohin uns die nächste Tour bringen wird.Read more

  • Day32

    Heimreise

    February 17 in France ⋅ ☁️ 9 °C

    So, jetzt sind wir in diesem Urlaub zum letzten Mal einen Stellplatz angefahren. Wie in der ersten Nacht in Frankreich, ganz einsam, und mit einer schönen Kirche gleich daneben. Wir wissen inzwischen worauf bei der Platzwahl zu achten ist. Gerade, bzw. eben muss er sein. Ruhig, aber nicht zu einsam, damit man sich sicher fühlt. Wir freuen uns aber jetzt schon auf unser eigenes Bett, Dusche und Toilette. Gestern sind wir von Spanien nach Gigondas in Frankreich gefahren. Das ist ein kleines, aber feines Weinanbaugebiet im Rhonetal. Konnte sogar noch was einkaufen. Heute ging es weiter bis ins Burgund. Heute Mittag waren wir noch in Cluny und haben die berühmte Abtei besichtigt. Jetzt stehen wir irgendwo auf dem Land und rechnen mit einer ruhigen Nacht. Mit Spezialitäten zum Abendessen haben wir uns eben noch eingedeckt. Freue mich aber auch wieder auf deutsche Wurst und deutsches Brot.Read more

  • Day30

    Quer durch die iberische Halbinsel

    February 15 in Spain ⋅ 🌙 12 °C

    Da die großen Highlights der Reise jetzt vorbei sind, will ich diesen Footprint nutzen um ein wenig über die Fahrt vom Atlantik zum Mittelmeer zu erzählen. Leider habe ich nur ganz wenige Bilder davon, so ist das eben auf der Durchreise. Portugal ist ja relativ schmal. Wenn man an der Küste startet wird es schnell sehr gebirgig. Man fährt durch ausgedehnte Eukalyptuswälder, und sieht Landstriche die vor kurzem von Waldbränden heimgesucht wurden. Es ist eine arme Gegend, hat aber eine reizvolle Landschaft. Dann kommt man nach Spanien in die Extremadura, eine schöne Landschaft mit Korkeichen und viel Viehzucht. Hier werden die Schweine für den berühmten spanischen Jamon gezüchtet. Danach wird es karg, keine grünen Wiesen mehr. Rund um Madrid möchte ich nicht geschenkt leben, furchtbar. Danach kommt man weiterhin durch Gegenden in der man einen Western drehen könnte, bis kurz vor dem Mittelmeer alles wieder grüner wird. In ganz Spanien blühen gerade viele Bäume, und die Wiesen sind auch voller Blumen. Hier am Mittelmeer ist wie so häufig die Küste zugebaut, und ich wage es mir nicht vorzustellen was in der Hochsaison los ist. Noch zwei Übernachtungen in Frankreich, dann wollen wir Zuhause sein.Read more

  • Day28

    Toledo - Mittelalter extrem

    February 13 in Spain ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute haben wir den ganzen Tag Toledo besichtigt. Die Altstadt liegt auf einem 100m hohen Felsen der fast komplett vom Fluss Tejo umflossen wird. Das gesamte Mittelalter war Toledo die Hauptstadt von Spanien und das Stadtbild hat sich komplett erhalten. In der Stadt ist es so eng, dass praktisch kein Auto fahren kann. Es gibt einige herausragende Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale, etliche Kirchen und Museen. Der Maler El Greco hat hier lange gelebt und gemalt. Es gibt es eine Unmenge Souvenierläden die alle Messer, Schwerter, ja ganze Ritterrüstungen verkaufen. Hier hat es natürlich die meisten Touristen der ganzen Reise,hauptsächlich Asiaten. Aber Abends sind die alle wieder weg und es ist wenig los. Heute Abend wurde das Wetter plötzlich schön und ich konnte das Stadtbild noch im Sonnenuntergang sehen. Seht euch dazu einfach die Bilder an. Meine Motivation lässt langsam etwas nach, denn es geht Richtung Heimat. Highlights gibt es wahrscheinlich keine mehr. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.Read more

  • Day26

    Monster Waves

    February 11 in Portugal ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute war also der Big Waves Wettbewerb in Nazare. Und wir mitten drin. Eigentlich habe ich in meinem Bericht von gestern schon alles gesagt. Heute morgen war das Wetter schlechter, viel mehr Menschen an der Klippe, und die Wellen noch mal höher. Nach welchen Kriterien der Wettbewerb stattfindet habe ich auch nicht ganz kapiert. Egal, es war beeindruckend wie die Surfer, immer an der Grenze des Möglichen die Wellen ritten. https://www.worldsurfleague.com/posts/446533/post-show-nazar-tow-challenge-presented-by-jogos-santa-casa hier ist eine Zusammenfassung der Veranstaltung zu sehen, da sieht man wirklich was passiert. Das ganze war natürlich eine hochkommerzielle, durchorganisierte Veranstaltung. Wir waren dann auch ziemlich durchgefroren. Am Nachmittag sind wir dann schon weitergefahren. Nun beginnt bereits der Weg zurück. Gerade sitze ich in der Nähe der Grenze nach Spanien im Marco. Morgen geht es weiter nach Toledo. Nach so viel Naturschauspiel wieder mal etwas Kultur.Read more

  • Day25

    Besser geht's nicht

    February 10 in Portugal ⋅ 🌙 13 °C

    So viel Glück haben nur die........Heute morgen erfahre ich durch Zufall, dass die Surf Challenge hier in Nazare auf morgen den 11.2.20 festgelegt wurde. Es werden hohe Wellen erwartet, evtl. bis zu 20 Meter. Ich bin natürlich super glücklich, besseres Timing geht nicht. Schon ein verrückter Verein diese Surfer. Der Wettbewerb wird erst 48 Stunden vor dem Start angekündigt. Dann machen sich die 30 Surfer die diese Wellen beherrschen auf den Weg. Heute war schon einiges los, es wird ein großes Event. Auch heute gab es schon ordentliche Wellen. Schätze 10 Meter hatten die schon. Es ist nicht möglich das so zu fotografieren, oder zu filmen, dass der tatsächliche Eindruck rüberkommt. Das muss man selbst erleben. Die Surfer werden mit schnellen Jet-Skis auf die Wellen geschleppt und dann geht es los. Sucht mal im Internet nach einem Video. Es filmen und fotografieren viele Profis. Die Surfer die so was machen sind alles Verrückte! Unter so einer Welle begraben zu werden muss der Horror sein. Wir sind natürlich sehr gespannt auf morgen. Ganz sicher wird das ein einzigartiges Erlebnis. Heute kein Bild vom Essen.Read more

  • Day24

    Man lernt nie aus

    February 9 in Portugal ⋅ ☁️ 13 °C

    Zum ersten Mal in unserem Leben waren wir heute im Waschsalon um unsere Vorräte an frischer Wäsche wieder aufzufüllen. War eine Herausforderung, aber hat doch gut geklappt. Man lernt nie aus, und kann dabei noch Leute kennenlernen. Höhere Wellen sind vorhergesagt, ich bin sehr gespannt auf morgen. Hier gibt es wirklich die weltweit höchsten Wellen. 30 Meter Höhe wurden schon erreicht. Das liegt an einem 5000 Meter tiefen Unterwassercanyon der hier auf das Festland trifft. Heute war Sonntag, und alles war auf den Beinen. Die Restaurants waren voll, wir haben aber auch wieder was feines bekommen. 1kg Wolfsbarsch, natürlich Wildfang, herrliche gegrillt war genau richtig für mich an einem Sonntag. Der Fisch wird hier immer aufgeklappt gegrillt, sehr praktisch. Morgen wird es bestimmt ruhiger in der Stadt.Read more

  • Day23

    Süße Träume werden wahr

    February 8 in Portugal ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute haben wir noch einen halben Tag in Coimbra verbracht. Zuerst gab es noch einmal reichlich Kultur. Die Universität, diverse Kirchen und die Stadt bei Tageslicht. Alles etwas morbide, aber sehr schön. Vor allem weil die Sehenswürdigkeiten nicht isoliert präsentiert werden, sondern das Leben der Stadt gleichzeitig abläuft. Jetzt kennen wir Coimbra, und können es weiterempfehlen. Auch wegen einem unglaublichen Angebot an Gebäck und süßen Spezialitäten. Die Portugiesen lieben Süßspeisen, und das haben sie mit Evi gemeinsam. Heute wurden also nur Süßspeisen eingekauft und auf einen Restaurantbesuch verzichtet. Schaut euch die Bilder an, so gut wie sie aussehen schmecken sie auch. Manchmal übertreiben sie aber auch. Eine Meringue, so gross wie ein Kopfsalat musste natürlich auch in unseren Einkaufskorb. Die Wellen hier in Nazare sollen erst am Montag größer werden. Ich berichte erst wieder ab vier Meter Wellenhöhe.Read more