Anreise nach Playa del Carmen
April 14 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C
Am Dienstagmorgen kurz vor halb 8 verlassen wir das Haus, um an den Flughafen zu fahren. Unser nächstes Ziel: Mexiko 🇲🇽
Im Zugrestaurant treffen wir auf André, Milenas Chef von Ittigen, der jeweils am Dienstag auch in Zürich arbeiten muss. Die Zugfahrt starten wir gemütlich, wie es sich für lange Ferien gehört, mit einem Bierli.
Am Flughafen gehen wir zum Check-in 1, da wir mit Sportgepäck reisen. Die 1–2 Kilo im grossen Aufgabegepäck zu viel sind kein Problem. Manuel muss auch seinen Handgepäckkoffer, in dem er die Kamera und Zubehör transportiert, auf die Waage legen: 10 kg. Da er auch noch einen Rucksack dabei hat wurde ein Auge zugedrückt und er kann damit reisen. Der Handgepäckkoffer von Milena ist etwas versteckt unter dem Tresen und dem wird zum Glück keine Beachtung geschenkt. Denn die 13 kg wären bestimmt ein Problem geworden. So laufen wir dann ganz zügig vom Check-in weg und freuen uns über den ersten Teilerfolg. ✅️
Die Sicherheitskontrolle, nun mit den neuesten Kontrollmaschinen, verläuft auch unkompliziert. Das Jäckchen von Manuel hat sich zwar kurz in der Maschine verwickelt, diese muss dann abgestellt werden und der Bändel wird rausgefischt. Trotzdem erzeugen wir dadurch keine weitere Aufmerksamkeit und können mit unseren Batterien etc. durchgehen, da sind wir froh, dass wir am Sonntag noch gemerkt haben, dass wir für zwei Batterien eine Transportgenehmigung benötigen.
Teilerfolg 2 somit auch erreicht. ✅️
Ein Flughafenbier später können wir bereits zum Gate. Bei einem Shop kaufen wir noch ein Quöllfrisch und Zweifelchips. Mit der Idee, dass, wenn dies ja am Gate verkauft wird, es auch im Flug konsumiert werden darf (Spoiler: eigens mitgebrachter Alkohol darf im Flugzeug nicht konsumiert werden).
✈️🛬
Nach einem ruhigen Flug, je drei Filme später und viel Beinfreiheit treten wir nach 11 Stunden den Landeanflug in Cancún an. Wir landen kurz vor 17:00 Uhr Ortszeit. Auch in Cancún hat sich die Immigration etwas erneuert und man kann nun gemütlich und ziemlich zügig bei den Automaten die Einreisekontrolle machen. 180 Tage erhalten wir, und das Ticket soll man einfach bis zur Ausreise behalten. So sind wir bereits nach 15 Minuten bei der Gepäckkontrolle (in der Vergangenheit haben wir an der Immigration wie auch beim Gepäck auch schon 1–2 Stunden gewartet).
Nun kommt noch die letzte Challenge: ohne Kontrolle durch den Zoll laufen können. Wir hatten bereits einiges gehört, dass Taucher mit und ohne Unterwasserkamera hohe Gebühren zahlen mussten, um das Equipment einführen zu können. Die Preise dafür werden relativ willkürlich von den Zollbeamten festgelegt. 🤑
So beobachten wir die Beamten, während wir auf unser Gepäck warten. Aus einem Beamten werden dann fünf und wir sind immer etwas mehr angespannt. Nach gut 30 Minuten haben wir unser Gepäck, jedoch warten nicht mehr viele Personen und wir wollen nicht unbedingt alleine durchlaufen, um nicht zu stark aufzufallen. Als zwei andere Ferienpaare den Weg starten, nutzen wir die Gunst der Stunde und zack: sind wir ohne Probleme und ohne Kontrolle durch den Zoll durch! Teilerfolg Nr. 3 geschafft. ✅️
Wir sind aus dem Häuschen! 😍🎊🫶
Draussen wartet bereits unser Transfer mit unserem Namen auf einem Schild, und nach einer Stunde Fahrtzeit nach Playa kommen wir bereits kurz nach 19 Uhr in unserem Hotel an.
Dazu dann morgen mehr... 🙋♀️🙋♂️Read more
Wenn die Türe sagt: heute nicht
April 15 in Mexico ⋅ 🌙 25 °C
Die unendliche Geschichte der nicht funktionierenden Zimmerkarte
Nach dem Einchecken im Hotel, welches wir bereits von unseren zwei letzten Besuchen in Playa del Carmen kannten, traten wir den Weg zu unseren Zimmern an. Es ist wohl eines der grössten Hotels im Ort und daher war die Strecke zu den Zimmern eher lang (später dann gemessen auf 80 m und dies im 3. Stock).
Als wir mit der Karte die Türe öffnen wollten, war dies nicht möglich. So ging Manuel zurück an die Rezeption, bekam zwei neu programmierte Karten und kam zurück. Leider funktionierten auch diese nicht. 🫣🤷♂️
So lief er ein weiteres Mal zur Rezeption und kam etwas später mit einem Angestellten und einer neuen Karte für unser Zimmer zurück, welche leider wieder nicht funktionierte.
Der Hotelangestellte kontrollierte die Türe mit seiner Managerkarte und so liess sich die Türe öffnen. Wir einigten uns darauf, dass wir das Zimmer kurz beziehen und er die Karten nochmals kontrolliert und sie uns nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt zurückgibt.
Er kam dann nach dem Einkauf direkt hoch in den 3. Stock. Die Karte ging nicht und für ein Ersatzzimmer hatte er ebenfalls eine Karte dabei, die auch nicht funktionierte. So wollte er nochmals eine Karte für ein anderes Zimmer holen, die dann ebenfalls nicht funktionierte, und wir baten ihn, dass er uns einfach in unser Zimmer lässt. Wir hatten eh keine Energie mehr und wollten nur noch ins Bett. Ruhig und erschöpft schliefen wir bereits um 20:15 Uhr ein (02:15 Uhr Schweizer Zeit). 😴
Um 05:00 Uhr erwachten wir ausgeschlafen und gingen am frühen Morgen erst einmal ans Meer, welches aktuell viel Seegras an den Strand schwemmt. Gemütlich gingen wir dann frühstücken und liessen uns von den ersten Mücken stechen.
Wieder im Hotel angekommen, wollten wir nochmals das Kartenproblem angehen, da wir ja sonst sowieso nicht selbst in unser Zimmer kommen würden. So hatten wir nun wohl den Manager, der uns bediente und mitteilte, dass es erst vor wenigen Tagen ein Update im System gab und noch nicht alles behoben oder neu programmiert wurde.
Er gab uns neue Karten, kam aber zur Sicherheit mit – und voilà, endlich klappte es und wir konnten die Türe öffnen. 🤗
Nach einem ruhigen Besuch am Pool schlenderten wir etwas durch die 5th Avenue. Fast noch alles beim Alten. Wir landeten in einem mexikanischen Restaurant für Margaritas, Mojitos, Guacamole und einem Fussballspiel im TV.
Zurück im Hotel erwartete uns eine süsse Überraschung als Dank für unser Verständnis beim Kartenproble, die uns sehr freute! Und die Karte erinnerte uns sehr nach Zuhause mit den vielen süssen Stickern. 🥰😋
Am Abend treffen wir Gabi, gehen in ihren Tauchshop, bearbeiten die nötigen Papiere für die kommenden Tauchgänge und gehen noch gemeinsam Essen. So viel haben wir uns zu erzählen, da reicht ein Abend längst nicht aus. Aber die kommenden Tage werden wir in den Oberflächenpausem bestimmt noch viel Zeit haben. 🥰Read more
Cenote Xuxi
April 16 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C
Am ersten Tauchtag holt uns Cedric um 8:00 Uhr vor unserem Hotel ab. Wir packten bereits die Kisten im Hotelzimmer und konnten diese mit dem Portier zum Eingang transportieren. Cedric arbeitet als Freelancer mit Gabi zusammen. Nachdem wir die Tanks geholt haben, fuhren wir zu einer, für uns, neuen Höhle: Xuxi. Oder umgangssprachlich "Sushi". 🍣
Um in den Dschungel zu fahren warten wir auf Gabi, welche noch 2 deutsche Gäste hat nebst uns. So tauchen wir heute mit Cedric. Unsere neuen Sidemount-Jackets wollten wir zwar am ersten Tag bereits perfekt mit Gabi einstellen, aber so muss dies noch etwas warten und wir tüfteln selber noch etwas rum. Fine-Tuning ist beim Sidemount Tauchen sowieso nicht nach einem Tauchgang gemacht.
Um zum Wasser zu kommen laufen wir eine kurze Strecke durch den Dschungel bis wir zur "Wendeltreppe des Grauens" kommen. Unten angekommen ist es einfach nur wunderschön! Stockdunkel und mit etwas Licht ist eine perfekte Spiegelung zu sehen. Auch ein paar Fledermäusen haben den Weg hier hin gefunden. Fun Fact: auch Schnorchler gehen in diese Cenote (also ihr müsst keine Höhlentaucher sein um an solche Orte zu reisen 😜).
Die beiden Tauchgänge waren wunderschön! Es ist soo schön wieder hier tauchen zu können. Das Wasser ist glasklar und durch ein Loch scheint beim ersten Tauchgang Licht in die Höhle und ein magischer Lichtstrahl entsteht! Wir sind geflasht und wissen bereits, dass wir hier ein weiteres Mal vorbei kommen wollen.
Zwischen den beiden Tauchgängen (einmal 95 Minuten, einmal 90 Minuten) wechseln wir die Flaschen und: Geniessen die leckeren Sandwiches von Gabi! Man könnte munkeln, dass wir nur für die Sandwiches bei Gabi und in Cozumel nach Mexiko gereist sind. 🥪🥪
Nach gut 10 Stunden unterwegs kommen wir wieder im Hotel an. Kaputt und happy reicht es einfach noch für kurz raus in ein Restaurant, das wir bereits kennen. Je ein Burger später schlafen wir vor 22:00 Uhr ein, damit wir ready sind für den nächsten Tag. 🍔😴
Fact: ein voller Tank ist 19kg schwer. Leer hat er noch ein Gewicht von 17kg.Read more
Cenote Monkey Dust
April 17 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C
Am zweiten Tauchtag holt uns Cedric wieder um 8:00 Uhr beim Hotel ab, wir holen die Tanks und fahren in den Dschungel. Bei der Dschungeleinfahrt warten wir wieder auf Gabi und die deutschen Gäste. Der Plan für heute: Cenote Dos Pisos. Das ist diejenige mit den Wurzeln. 😍
Leider standen wir vor verschlossenen Toren, was bei dieser Cenote in letzter Zeit öfters der Fall ist. Gabi hat jedoch einen Plan B, bei dem wir einfach etwas weiter laufen müssen, sagt sie uns. So fahren wir die Dschungelstrasse weiter und kommem zur Cenote Monkey Dust. Das "weiter laufen" entpuppt sich als 180m langer Weg, durch den Dschungel über Stock und Stein und über eine wackelige Holzbrücke. Am Abend wissen wir jedenfalls, dass wir Sport gemacht haben! 🥵🥵
Die beiden Tauchgänge machen wir heute mit Gabi und es zeigt sich wieder, dass wir so ein gut eingespieltes Team sind. 🥰 Jeder weiss im Wasser wie wo was, um einerseits einen sicheren Höhlentauchgang zu haben und andererseits gute Bilder zu machen. So sind in total an diesem Tag bei Manuel auf der Kamera 1004 Bilder entstanden. 🤭📸 Ein bisschen mehr Zeit sollte man haben für die Nachbearbeitung...
Der erste Tauchgang dauert 97 Minuten und führt uns wieder durch magische Gänge, grosse Räume und einen beeindruckende Torbogen. Der zweite Tauchgang, nachdem wir die Flaschen hin und her geschleppt haben, dauert 93 Minuten und wir gehen an Orte, die auch für Gabi neu sind. Beim Einstieg werden wir von ganz vielen Fischen begleitet, was das ganze auch noch ganz besonders machte.
Nach einem tollen Tag kommen wir wieder etwa um 18:30 im Hotel an und gehen auf Empfehlung von Cedric ins Restaurant "PapaCharly", welches von Argentinier geführt wird und essen leckere Spaghetti und zum Dessert einen Apfelkuchen. Spät wird es nicht.. 😴🥱
Facts zur Cenote Monkey Dust:
Monkey Dust ist eine von fünf Cenoten im Höhlensystem Dos Pisos . Dieses einzigartige Naturwunder erstreckt sich über eine Länge von 14.176 Metern und erreicht eine maximale Tiefe von 24,4 Metern. Es beherbergt fünf verschiedene Cenoten: Balam, Dos Pisos , Dos Pisos Norte , diese Cenote und Cenote Zooz.Read more
Cenote Outland
April 18 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C
Am dritten Tauchtag planen wir die Cenote Outland. Für diese müssen wir einen Schlüssel abholen, da diese Cenote nur durch ein Tor erreichbar ist. Das Wasser ist wunderschön und glasklar! Wir waren hier das letzte Mal vor zwei Jahren. Wir machen uns also parat, heute tauchen wir wieder mit Cedric. Als wir bereits im Wasser sind, ich und Manuel sowie die deutschen Gäste, wir waren bereits angezogen und die Kühlung im Wasser tut gut, kam Cedric zu uns und sagt, dass Gabi den Autoschlüssel im Auto eingeschlossen hat. 🫣🫣🫣
Wir sollen schon mal selber tauchen gehen. Für Manuel und mich ist das kein Problem, wir denken, wir gehen gemütlich tauchen und danach ist dann wieder alles gut und sie konnten vielleicht die Scheibe vom Auto herunterziehen oder Ähnliches. 🤷♀️🔑🚘
Story to be continued.
Wir hatten einen sehr schönen Tauchgang gemeinsam der 1 Stunde und 39 Minuten gedauert hat und sind dann zufrieden wieder aufgetaucht. Als wir hochkamen sass Gabi auf einem Stein, wütend, angespannt, ausser sich. Cedric ist mit dem Auto nach Tulum gefahren. Wobei er zuerst eine Cenote weitergefahren ist (Cenote Concha) und dort die Mayas gefragt hat, ob sie das Auto vielleicht aufbrechen können. Die drei Mayas haben dies leider nicht geschafft. So ist dann Cedric nach Tulum gefahren, in die Garage von Nissan, aber auch diese sagten, sie können nicht helfen. Dann hatte Cedric Kontakt mit jemandem der ihm sagte, dass ein Maya Autos knacken könnte und versuchte den zu erreichen, aber auch dort keine Hilfe. Cedric war dann noch mit seinem Auto in vier weiteren Garagen und kam dann aber ohne Hilfe zurück, als wir Oberflächpause machten. Die Idee war nun, dass Gabi und Cedric nach Hause fahren zu Gabi, den Ersatzschlüssel für das Auto holen. Der Schlüssel für die Wohnung ist aber auch in dem Auto von Gabi. So wäre der Plan, dass sie zumindest nur ein kleines Fenster in ihrem Zuhause einbrechen müssten. Dies käme immer noch günstiger, als wenn man eine Autoscheibe ersetzen müsste oder wenn jemand in den Dschungel kommt. 🤷♀️🫣😮💨
Also fahren sie zurück, wir machen ab, dass wir erneut zu zweit tauchen gehen. In diesem Tauchgang planen wir ein bisschen Experimente mit dem Licht. So geht es los, dass ich einmal die Kamera in der Hand habe und Manuel als Fotomodel agieren kann. Dies klappte aber auch nur gut, da Manuel alle Einstellungen in der Kamera bereits gemacht hat und ich nur noch abdrücken musste. 😅📸
Als wir hochkommen sind sie wieder happy, Gabi und Cedric, denn die Nachbarin, welche im selben Gebäude wie Gabi wohnt, war Zuhause. So musste Gabi schon mal nicht über das Tor einbrechen. Und der Schlüssel von der Nachbarin ging überraschenderweise bei Gabis Haustüre. So kamen sie ohne Scherben ins Haus und konnten dort den Ersatzschlüssel von Gabis Auto holen. 🎊🎊🎊
Nach dieser Aufregung kamen sie zurück. Wir haben unser Mittagessen erst etwa um 16:30 Uhr gegessen. Cedric kam in der Mittagspause mit etwas Keksen und Wasser zurück, damit wir uns zwischen den Tauchgängen immerhin ein bisschen stärken konnten. Nach diesem aufregenden Tag sind wir dann erst um neun Uhr am Abend kurz noch raus gegangen für Guacamole und ein, zwei Bierchen in einer unserer Stammbars.
Am nächsten Tag konnten wir ausschlafen, denn die Reise nach Cozumel stand an. Wir waren noch lecker Frühstücken, konnten ein paar Dinge am Laptop erledigen und sind dann von Gabi abgeholt und zum Fährhafen gebracht worden. Das unnötige Gepäck können wir zum Glück bei Gabi in der Basis lassen.Read more
Cozumel mit Caribbean Divers
April 22 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C
Die Überfahrt nach Cozumel verläuft problemlos und gemütlich. Neu muss man am Fährhafen sein Gepäck scannen, wie am Flughafen.
Wir checken in derselben Unterkunft ein, in der wir berwits 2x waren und gehen dann bereits los in ins Restaurant Kooben Laab. Die letzten Jahre war es hier oft schwierig einen Platz zu kriegen, heute merken wir die Low Season sehr stark, wir sind nebst 2 anderen Gästen alleine. Natürlich gehen wir danach auch noch Standard gemäss in die Cervezeria. 🍻
Am nächsten Tag ist um 8:15 Uhr Treffpunkt für uns bei Caribbean Divers. Miguel, der im Shop arbeitet teilt uns mit, dass wir die einzigen Gäste heute und morgen sind! Welch Glück für uns, dass wir eine kleine Privattour somit für uns haben. Drei Tage zuvor waren noch 21 Gäste anwesend. 🫣
Cesar holt uns mit dem Auto ab und wir fahren in den Hafen von Cozumel. Wir freuen uns sehr ihn und die Crew, Käpten und ein Helfer auf dem Boot, wieder zu sehen. Am ersten Tag machen wir zwei sehr schöne Tauchgänge an dem langen Riff von Cozumel. Direkt beim ersten Abtauchen sehen wir eine grosse Schildkröte, gefolgt von einem Ammenhai. Es ist ein sehr lebendiges Riff und das gemütliche Tauchen tut uns auch mal gut. 😋🪸🪸🦈🐢🦞🐡
Am nächsten Tag betauchen wir ein Wrack, welches mit einer enormen Strömung umgeben war und es uns leider beim Abtauchen nicht ermöglichte, weiter weg zu tauchen um das ganze Wrack aufs Bild zu kriegen. Wir tauchen aber ganz entspannt hinein, durch die Maschinenräume und sehen am Schluss noch eine kleine Schildkröte, welche dann nach Luft schnappen geht. Wie schön!
Beim letzten Tauchgang ist unser Highlight definitiv der geflecktw Adlerrochen! Wow! 🫶
Happy und zufrieden tauchen wir auf. Cesar, er führt die Tauchbasis bereits seit 32 Jahren, lädt uns danach noch auf ein Bier ein in einer Localbar. Dazu sagen wir natürlich nicht nein. Aus einem Bier wurden 3 und wir hatten spannende Gespräche und konnten noch einiges übers Land und Leute von ihm lernen.
Am nächsten Tag geht es für uns wieder nach Playa del Carmen und Gabi fährt uns zu unserer neuen Unterkunft. Um den freien Tag noch etwas mehr zu zelebrieren gehen wir noch zu einer einstündigen Massage zu zweit. 💆♀️💆
Nun sind wir also ready für die kommenden Tage in den Höhlen! 😉💪💪Read more
Cenote Xookab Ha
April 23 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C
Nach den Tagen in Cozumel freuen wir uns auf weitere Höhlentauchgänge. Gabi hat eine weitere Höhle aus dem Ärmel geschüttelt, die wir noch nicht kennen: Xookab Ha. 😍
Wir fahren also wieder in den Dschungel und werden von den Besitzern sehr freundlich mit einem Händedruck begrüsst. Die Cenoten gehören jeweils privaten Personen und wir als Taucher zahlen immer einen Betrag (ca. 300-500 Pesos) Eintritt. Zu dieser Cenote müssen wir das Equipment nicht weit tragen, was wir seit der Cenote Monkey Dust immer sehr schätzen. Beim Einstieg tauchen wir in einem Sinkloch zuerst 3-4 Meter tief, bis wir zur Mainline kommen wo wir unsere Markierungen setzen. Die Höhle ist sehr schön, jedoch ist es schwierig darin Bilder zu machen. Der Grund: Thermokline (auf einem der Bilder sehr gut zu erkennen). Für den Taucher, der voran taucht, ist alles ganz klar. Wenn der zweite Taucher direkt dahinter taucht, sieht es für ihn im Wasser verschwommen und unklar aus. Man kann dies etwas umgehen indem man übereinander oder etwas versetzt taucht. Die beiden Tauchgänge, der erste für 1 Stunde und 50 Minuten, und der zweite für 1 Stunde und 26 Minuten, sind sehr schön. Wir machen dann noch ein kleines Shooting für die Geburtstagsgrüsse, die wir am kommenden Tag versenden wollen. 🎊
Am Abend startet dann unser 3-tägiges Pizza-Abendessen. 🤭🍕🍴
Fakten zur Thermokline:
Definition: Die Thermokline ist die Übergangszone (Sprungschicht) zwischen unterschiedlich temperierten Wasserschichten.
Wahrnehmung: Beim Tauchen fühlt sich das Wasser oberhalb der Schicht warm an, während es wenige Meter tiefer (ca. 1,2 bis 1,5 Meter) spürbar kälter wird.
Ursache: In Cenoten entstehen diese Schichten oft, weil das Süsswasser an der Oberfläche durch Sonne und Luft wärmer ist, während das tiefer liegende Wasser aus dem unterirdischen Höhlensystem kühler bleibt.Read more
Cenote Xuxi 2.0
April 24 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C
Am kommenden Tag wünschen wir einen weiteren Tauchtag in der Cenote Xuxi - diese mit dem magischen Lichtstrahl. Wir wollen Gabi ein Bild schenken für in der Tauchbasis und so planen wir ein Fotoshooting beim Lichstrahl. 📸📸📸
Dort angekommen sind wir noch etwas zu früh, die Sonne scheint noch nicht besonders stark hinein und wir warten ab. Schlussendlich sind wir ca. 50 Minuten nur bei dieser faszinierenden Stelle und nutzen den ca. 20 minütigen starken Lichteinfall für wunderbare Bilder. Der Tauchgang dauert so genau 2 Stunden. An der Oberfläche fragen wir den Arbeiter bei der Cenote ob er wisse, wo das Loch ist. Und klar, weiss Felipe dies. Er läuft los und so laufen wir ihm in den Dschungel hinterher bis wir an dem eindrücklichen Loch ankommen. Sehr spannend und eindrücklich zu sehen, dass 1. er die Umgebung der Cenote so gut kennt und 2. zu sehen, wo der Lichteinfall in der Cenote geschieht.
Der zweite Tauchgang halten wir etwas kurz. Um 16:00 Uhr müssen wir aus dem Wasser sein - da kommt mir als Solothurner-Badikind natürlich folgendes in den Sinn Unterwasser "Liebi Chind, wenn dir nid i Begleitig vomene Erwachsne sit, de göit bitte iz usem Wasser, drmit dir bis am 6i d Badi chöit verloh. Und vergässet nid, öiche Platz suber ufzrume. Wir wünsche euch no e schöne Obe". 😜
Der Grund: Es findet eine Hochzeit in der Cenote statt. Wir sind dann pünktlich aus dem Wasser, sehen noch das schön dekorierte Buffet, das Brautpaar (und ja, es war wirklich ein Braut-Paar👰♂️👰♀️), und die Gäste, welche alle in weiss gekleidet waren und viele noch einen Schwimmanzug unter den Kleidern trugen. So nehmen wir an, gehen sie dann auch noch in diesen Teil der Cenote, der für Schnorchler geeignet ist.
Mit wieder einigem Bildmaterial im Gepäck holpern wir aus dem Dschungel hinaus und gehen zum zweiten Mal in Folge Pizza essen.🍕🍕Read more
Cenote Dos Pisos
April 25 in Mexico ⋅ ☀️ 31 °C
Am dritten Tauchtag in Folge versuchen wir erneut unser Glück in der Cenote Dos Pisos. Als Alternativprogramm, wenn sie erneut geschlossen hätte, wären wir zur Cenote Chan Hol gefahren. Aber wir haben Glück: das Tor ist offen und Gabi fragt noch für eine Telefonnummer um zukünftig jeweils vorgängig abzuklären ob sie geöffnet haben oder nicht. Zudem erzählt Gabi von dem Gewinnerbild von Manuel, welches hier entstanden ist und sendet es ihnen dann noch. Oft können sich die Mayas dies gar nicht vorstellen, wie es wirklich in einer oder besser gesagt in ihrer Cenote aussieht. 📸
Angekommen sind wir im Schatten das totale Mückenparadies: kaum ausgestiegen aus dem Auto haben wir schon x Mückenstiche. 🫠🦟
In dieser Cenote tauchen wir zuerst nur an der Mainline entlang und wow: ich denke mir bereits im Wasser beim relativ engen Einstieg und den engen ersten paar Meter und Minuten wie ich diese Cenote liebe. 😍🤭🥰Definitiv in meiner Top 3 Liste. Wir machen wieder einige tolle Bilder und planen für den zweiten Tauchgang erneut zu den Wurzeln zu gehen, die in dem vergangenen Jahr gewachsen sind. Auch hier: Faszination pur! Dafür lieben wir es Bilder zu machen, um diese faszinierende Welt zeigen zu können! ♥️🤿📸
Nach total 3h15 Tauchzeit an diesem Tag fahren wir noch nach Tulum, wir holen den Schlüssel für die Cenote Nariz ab, in die wir am kommenden Tag tauchen wollen.
Am Abend essen wir, überraschenderweise, wieder Pizza. 🍕🍕🍕 Wir sind jeweils fast zu müde und erschlagen, um noch weiter weg zu gehen. Die Pizza essen wir direkt in der Italian Bakery Francesca unter unserer Unterkunft. Ah und die Wäsche bringe ich auch mal in dir Lavenderia unseres Vertrauens. 😋Read more
Cenote Nariz
April 26 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C
Mit dem Schlüssel zum nächsten Tor tauchen wir am Sonntag in der Cenote Nariz ab. Gabi und auch die deutschen Gäste haben extrem von dieser Höhle geschwärmt. Man tauche anscheinend durch "Canyons" und möchte immer noch einen Gang weiter gehen, nur noch kurz ein bisschen weiter. So stellen wir uns die Höhle sehr spannend vor. 😍 Beim Einfahren in den Dschungel sehen wir schon, dass Bauarbeiter an einer zukünftigen Strasse arbeiten. In der Zeit, in der wir uns parat machen, hören wir bereits den ohrenbetäubenden Lärm. Wir nehmen an, dass wir dies auch Unterwasser hören werden. Dass es dann aber sooo krass war, hatten wir nicht gedacht. 🫠🙉
Die Höhle ist unglaublich schön. Nach zirka 40 Minuten kommen wir zu den erwähnten Canyons und es ist wirklich wahr: Man möchte immer noch ein bisschen weiter und noch einen Canyon mehr betauchen. Leider hatten wir während dem 2 stündigen Tauchgang wirklich fast durchgehend das Hämmern, das Schlagen und den unglaublichen Lärm, der uns begleitet. Wir konnten ihm sozusagen nicht entkommen und oft hatten wir den Eindruck, als sind die Arbeiten direkt über uns. Manuel hat es dann noch gut beschrieben: Es hörte sich an wie in einem MRI.
Nach dem ersten Tauchgang ist uns allen klar, dass wir am nächsten Tag nicht erneut in dieser Höhle tauchen. Den Lärm halten wir alle nicht nochmal aus. Zum Glück hören die Arbeiten in unserer Mittagspause auf und beginnen danach auch nicht erneut. So konnten wir den zweiten Tauchgang definitiv mehr geniessen. 😊
Wir fahren nach dem Tauchgang zurück nach Tulum um den Schlüssel in der Tauchbasis Protec Divers zurückzubringen. Da heute Sonntag ist kann in den Shops nur bis 17:00 Uhr Bier gekauft werden. So halten wir kurz davor noch in einem 7-eleven für ein kleines Feierabendbier. 🍻
Den Abend verbrachten wir gemütlich bei uns im Apartment mit den Pasta Resten vom Vorabend (Korrektur vom Pizza-Content: der begann bereits einen Tag früher als hier geschrieben), und einem Glas Wein, mit dem wir auf unser 500-Tages-Jubiläum zu unserer Hochzeit anstossen. 🍷🎊🥰Read more
Die letzten Tage in Mexiko
May 1 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C
Eine gute Reise braucht zum Teil etwas Zeit, um sie zu Ende zu schreiben. 😄🥽🌏
So auch diese.
Nach dem lärmenbeteubenden Tauchgang in der Cenote Nariz war für uns klar, dass wir keinen zweiten Tag hier tauchen möchten. So gönnten wir uns nach 4 Tauchtagen endlich einen freien Tag. Lange ausschlafen, gut Frühstücken, etwas umher schlendern, zur Massage, noch etwas an den Pool, früh zu Abend essen und noch kurz in eine Bar. So sieht der Tag zusammengefasst etwa aus. 😊 Wir haben es sehr genossen!
Zudem entscheiden wir uns bereits dafür, dass wir nur noch einen, statt ursprünglich angedacht zwei, Tauchtage machen und auch, welche Höhle für unseren Abschluss in Mexiko würdig ist: Dos Pisos! Wir nehmen es in Kauf, dass uns erneut viiiiele Moskitos stechen, parkieren aber das Auto dann in der prallen Sonne – das mögen die Moskitos nämlich weniger als das schattige Plätzchen zwischen den Bäumen. 🦟🚫 Dafür sieht Manuel eine Schlange (rot-schwarz gestreift, giftig wie uns Gabi danach sagt) und entdeckt noch eine sehr schöne Echse. Die beiden Tauchgänge haben wir sehr genossen, viel gestaunt und noch einmal letzte Bilder erstellt. Einfach nur der WAHNSINN! 🫶
Den freien Tag vor dem Abreisetag geniessen wir erneut sehr. Manuel lässt es sich beim Barber noch gut gehen und am Abend gehen wir noch gemeinsam mit Gabi und Cedric essen. Ein perfekter Abschluss für unsere Tage in Mexiko. Auch die Rückreise in die Schweiz verläuft problemlos (wie auch fast schlaflos) und so kommen wir zufrieden, mit vielen tollen Eindrücken und noch mehr und tolleren Bilder gut wieder Zuhause an. 🏡Read more



































































































































































































































TravelerSuper, dass aues so guet klappt het 😍 Ganz schöni Feriä! 😘