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Roadtrip Baskenland

Een 26-daags avontuur van Skuriös Tours Meer informatie
  • Bilbao, erstes Anschnuppern!

    8 mei, Spanje ⋅ ⛅ 16 °C

    ...klarte es wieder auf, plötzlich war wieder blauer Himmel da, die Luft nach dem Regen total frisch, alles wirkte komplett verändert. Also zack zack, nochmal schnell los.

    Eigentlich wollten wir unbedingt noch die berühmten Bilbao-Buchstaben mitnehmen, dort den Sonnenuntergang genießen und unser finales Abschlussbier trinken. Das wäre eigentlich der perfekte Tagesabschluss gewesen. Das Fahrradfahren selbst hat auch wirklich richtig Spaß gemacht. Bilbao mit dem Rad und die Stadt hat uns da total überrascht, super Fahrradwege, entspannte Atmosphäre, diese klare Luft nach dem Gewitter, wirklich herrlich.

    Dann kam allerdings das komplette Horrorerlebnis. 😡😡😡

    Google hat uns völlig falsch geschickt. Plötzlich ging es brutal steil einen Berg hoch und irgendwann hörte der Weg einfach auf. Stattdessen standen wir vor einem schmalen Wanderpfad mit einem völlig matschigen, durch den Regen aufgeweichten Steilabsatz. Erst dachten wir noch, komm, irgendwie schaffen wir das. Nach vielleicht hundert Metern war aber klar, keine Chance. Wir mussten die Räder durch den Schlamm schieben. Alles war voller Matsch, die Schuhe, die Fahrräder, wir waren einfach nur komplett genervt. Da fragt man sich schon, warum Google einen da überhaupt hochschickt.

    Währenddessen zogen von der anderen Seite schon wieder die nächsten dunklen Wolken heran. Auf dem Berg war inzwischen auch nichts mehr mit Sonnenuntergang oder goldenen Lichtstrahlen. Also okay, Bilbao-Schriftzug abhaken, das wird heute nichts mehr. 🙄

    Wenigstens noch einmal kurz zum Guggenheim Museum, allein dafür hat sich das Ganze dann aber doch gelohnt. 🤩🤩🤩

    Dieses Gebäude hat mich komplett umgehauen. Wirklich. Ich glaube, ich habe noch nie Architektur gesehen, die bei jedem Wetter so anders wirkt. Nach dem Regen glänzten die Titanplatten fast wie flüssiges Metall, dann spiegelte sich wieder der Himmel darin, kurz darauf kamen dunkle Wolken und plötzlich sah alles fast surreal aus. Man versteht sofort, warum dieses Gebäude weltweit als Meisterwerk gilt. Der Architekt Frank Gehry hat da etwas geschaffen, das gleichzeitig chaotisch, futuristisch und trotzdem irgendwie organisch wirkt. Selbst wenn man nur kurz davorsteht, schaut man die ganze Zeit wieder in einen anderen Winkel.

    Direkt davor steht auch die berühmte riesige Spinne „Maman“ von Louise Bourgeois. Die Skulptur ist über neun Meter hoch und wirkt gleichzeitig faszinierend und leicht unheimlich. Louise Bourgeois hat die Spinne übrigens als Symbol für ihre Mutter geschaffen, nicht als Monster 🤣, sondern eher als Beschützerin und Weberin. Gerade nach diesem Gewitterabend, mit den dunklen Wolken über Bilbao, hatte das dort schon eine spannende Atmosphäre.

    Wir haben wirklich nur einen ganz kleinen Eindruck bekommen, weil wir komplett kaputt waren und es schon ziemlich spät wurde. Voll war es dort trotzdem auch ohne Ende. Wahrscheinlich kamen nach dem Regenschauer nochmal alle raus, Freitagabend, Wochenende, plötzlich war überall wieder Leben. Aber selbst dieser kurze Moment hat gereicht, um zu merken, das hier ist einfach ein absolutes Highlight.

    Ja, ihr müsst da jetzt durch, die nächsten zwei Bilbao-Tage kommen noch einige Bilder und Eindrücke vom Guggenheim.😅😅😅 Dieses Gebäude sieht wirklich bei jeder Wetterlage komplett anders aus.
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  • Bilbao Tag 1.0

    9 mei, Spanje ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute wollten wir Bilbao komplett unsicher machen. Tatsächlich sind wir sogar einigermaßen trocken geblieben, nicht wahr, Tobi? 🤣

    Natürlich haben wir direkt mit dem angefangen, weshalb wir überhaupt hier sind, die Space Invaders. Dabei haben wir schon einiges gesehen, was wir uns in Bilbao unbedingt anschauen wollten.

    Unter anderem kamen wir an der berühmten Mercado de la Ribera vorbei, der riesigen Markthalle direkt am Fluss. Die gilt tatsächlich als eine der größten überdachten Markthallen Europas und allein das Gebäude sieht schon ziemlich beeindruckend aus. Aber: ENG - LAUT - nichts für uns!

    Außerdem standen wir plötzlich vor diesem riesigen Gebäude mit den vielen Säulen, dem Azkuna Zentroa. Dazu mache ich aber nochmal einen eigenen Beitrag, weil es wirklich besonders ist.

    Da es ausnahmsweise mal gerade nicht geregnet hat, sind wir erstmal hoch auf die Dachterrasse und haben einfach ein bisschen den Ausblick genossen. Genau solche Momente feiert man nach den ganzen Wetterkapriolen dann doppelt.

    Natürlich haben wir uns auch den berühmten Estación de Abando Indalecio Prieto angeschaut, also den Hauptbahnhof von Bilbao. Besonders bekannt ist dort das riesige bunte Glasfenster in der Bahnhofshalle. Das zeigt typische Szenen und Motive aus dem Baskenland, Industrie, Arbeiter, Fischer, Kultur und das alltägliche Leben der Region. Wenn dort das Licht durchscheint, sieht das wirklich beeindruckend aus und macht den Bahnhof irgendwie viel besonderer als einen normalen Hauptbahnhof.

    Danach ging es weiter durch die Stadt, immer weiter auf Space-Invader-Jagd und einfach die ersten Eindrücke von Bilbao aufsaugen...
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  • Bilbao Tag 1.1 Querbeet

    9 mei, Spanje ⋅ ☁️ 19 °C

    ... Impressionen ... so viele Eindrücke... Kunst 🎭 Architektur 🏘️

  • Bilbao Tag 1.2 🍻

    9 mei, Spanje ⋅ ☁️ 22 °C

    Dann ging es weiter ins Viertel Solokoetxe und das hat uns wirklich richtig gut gefallen. Das Viertel wirkt total lebendig, irgendwie authentisch und überhaupt nicht geschniegelt-touristisch. Obwohl schon mittags war, war überall Stimmung. Auf den Straßen saßen die Leute zusammen, überall wurde gelacht, geredet, gegessen, Musik lief irgendwo aus offenen Fenstern oder kleinen Bars. Man hatte einfach permanent das Gefühl, dass dort wirklich gelebt wird.

    Besonders witzig war ein kleiner Geburtstag, den wir zufällig beobachtet haben. Da lief Musik, alle standen draußen zusammen und irgendwann habe ich einfach mal nachgefragt, was überhaupt los ist. Ganz einfach, Geburtstag mitten auf der Straße feiern. Genau diese Lebensfreude war irgendwie überall spürbar.

    Die Spanier sind echt einfach gut drauf. Wirklich offen, locker, laut, herzlich. Also so kenne ich das ehrlich gesagt oft gar nicht von uns Deutschen. Da kann man sich schon ein bisschen was abschneiden. Dieses Draußensein, dieses Zusammensitzen, einfach das Leben genießen, das merkt man dort total.

    In dem Viertel hätte ich ehrlich gesagt gerne noch länger verbracht, aber wir hatten natürlich noch einiges auf dem Programm.

    Zum Abschluss hat Tobi dann noch die lokale Brauerei Mambo Jumbo ausgesucht und dort haben wir erstmal ein kleines Bier-Tasting gemacht. Die Location hat perfekt zum Tag gepasst, entspannte Stimmung, verschiedene lokale Biere probieren und einfach nochmal alles Revue passieren lassen. Mir hat leider das IPA 🍺 gar nicht geschmeckt. Siehe Video 🤣🙈🙊

    Auf dem Rückweg zur Unterkunft ging es dann noch durch das ehemalige Hafenviertel rund um das Itsasmuseum Bilbao. Dort merkt man überall noch diese alte Industrie- und Hafenatmosphäre, gleichzeitig wurde das Viertel aber total modern umgebaut. Besonders cool fanden wir diesen riesigen roten Kran direkt am Wasser, der heute noch als Erinnerung an die frühere Hafenzeit dort steht. Dazu überall moderne Architektur, alte Werft-Elemente und diese Mischung aus Industriegeschichte und neuem Bilbao.
    Wir waren komplett platt, aber wirklich mit richtig guten ersten Eindrücken von Bilbao.
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  • Bilbao Tag 2.0 Guggenheim morgens

    10 mei, Spanje ⋅ ⛅ 16 °C

    Blauer Himmel, Sonne ☀️🤩💙 morgens drehte sich alles ums Guggenheim.

    Tag zwei startete mit etwas, das wir gefühlt schon ewig nicht mehr gesehen hatten: Ein richtig blauer Himmel, kleine weiße Wolken und Sonne pur. Die Freude darüber war erstmal riesig. Also haben wir uns im Apartment erstmal Kaffee gekocht, ihn in unsere To go Becher gefüllt und sind ganz entspannt Richtung Guggenheim gestartet, um den Morgen zu genießen, ein bisschen zu fotografieren und den Trubel noch zu umgehen, bevor die Touristenmassen kommen. Ja und verständlich, dass man sich dieses Gebäude anschauen will. Es begeisterte uns immer wieder aufs Neue.

    Wobei selbst sonntagmorgens schon ordentlich was los war, vor allem Jogger. Scheint dort die perfekte Strecke zu sein. Trotzdem war die Stimmung einfach wunderschön: Sonne im Gesicht, entspannte Musik von einem Gitarrenspieler, Leute beobachten und einfach ganz in Ruhe in den Tag starten.

    Direkt vor dem Guggenheim-Museum wacht einer der wohl beliebtesten Bewohner Bilbaos Puppy des Künstlers Jeff Koons. Die rund 12 Meter hohe Skulptur in Form eines West Highland Terriers besteht aus tausenden echten Blumen, die je nach Jahreszeit neu bepflanzt werden.

    Kurz Info zur Roten Brücke:
    Puente de La Salve (auch „La Salve-Brücke“).
    Das rote „Tor“ bzw. die rote Installation gehört nicht zur ursprünglichen Brücke, sondern ist eine Kunstintervention des Künstlers Daniel Buren, die direkt am Guggenheim-Bereich integriert wurde. Deshalb wirkt die Brücke so markant . Sie ist gleichzeitig Verkehrsbrücke und Teil der Museumsarchitektur geworden.

    🤞🏻 Versprochen, das wird nicht der letzte Beitrag sein vom Guggenheim 😅🙈
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  • Bilbao Tag 2.1 Bilbao Buchstaben

    10 mei, Spanje ⋅ ⛅ 19 °C

    Als Nächstes wollten wir unbedingt noch zu den berühmten Bilbao Buchstaben. Die großen Schriftzüge oberhalb der Stadt gehören mittlerweile fast schon zu den bekanntesten Fotospots in Bilbao. Besonders schön ist dabei, dass dort sowohl der spanische Name „Bilbao“ als auch die baskische Schreibweise „Bilbo“ zu sehen ist und damit auch ein Stück der baskischen Kultur und Sprache sichtbar wird.

    Beim ersten Versuch waren wir ja gescheitert, also haben wir diesmal eine andere Route genommen & nicht auf Google gehört. Wobei man wirklich sagen muss: Bilbao ist alles, aber nicht flach. Teilweise kamen uns die Strecken sogar steiler vor als manche Touren in der Schweiz und zwischendurch ging es dann auch noch über Schotterwege. Spätestens da hatte ich kurz Sorge, dass wir das alles auch wieder runter müssen.

    Aber diesmal hat tatsächlich alles geklappt und oben angekommen wurden wir mit einer richtig schönen Aussicht über Bilbao belohnt. Es war einfach ein richtig schönes Gefühl, die Stadt von dort oben zu sehen und zu merken, dass wir es diesmal geschafft haben. Unten in der Stadt war es morgens noch entspannt gewesen, dort oben haben wir dann aber erstmal gesehen, wie viele Reisegruppen und Busse schon unterwegs waren.

    Wir haben trotzdem ganz gemütlich dort oben gefrühstückt, Knäckebrot mit Käse und Wurst, die Aussicht genossen und einfach kurz diesen Moment festgehalten, bevor wir später ganz entspannt über die asphaltierte Auto!!!Straße wieder runtergeradelt sind. Die gibt es auch 🤣🙈 Man muss sie nur finden. Aber eins ist sicher: Ohne E Bike hätten wir das niemals geschafft. Wirklich niemals. 😄
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  • Bilbao Tag 2.2 Azkuna Zentroa

    10 mei, Spanje ⋅ ⛅ 18 °C

    Als Nächstes ging es für uns dann weiter zum Azkuna Zentroa, einem der bekanntesten Kulturzentren Bilbaos. Das Gebäude war früher tatsächlich eine alte Weinlagerhalle und wurde später komplett umgebaut. Heute ist es ein riesiger Ort für Kultur, Kunst, Sport und Veranstaltungen mitten in der Stadt.

    Besonders beeindruckend sind dort die 43 unterschiedlichen Säulen im großen Eingangsbereich. Keine sieht aus wie die andere. Manche erinnern an antike Tempel, andere wirken modern, orientalisch oder fast schon verspielt. Entworfen wurden sie vom französischen Designer Philippe Starck gemeinsam mit dem italienischen Bühnenbildner Lorenzo Baraldi. Die Säulen sollen die unterschiedlichsten Kulturen, Architekturstile und Epochen der Menschheitsgeschichte darstellen und genau das macht diesen Ort irgendwie so besonders und spannend.

    Richtig faszinierend fanden wir aber auch das Schwimmbad oben im Gebäude. Von unten kann man nämlich durch Glasplatten die Menschen beim Schwimmen beobachten. Das wirkt im ersten Moment total surreal, aber gleichzeitig auch irgendwie richtig cool.

    Und tatsächlich hatten wir genau dort mal wieder perfektes Timing, denn kaum waren wir drin, zog draußen schon wieder der nächste Regenschauer über Bilbao. Wir wollten zwar zwischendurch nochmal losziehen, standen dann aber schnell wieder im Regen und sind deshalb zurück ins Gebäude geflüchtet. Dort konnten wir dann ganz entspannt trocken bleiben, uns alles anschauen und einfach ein bisschen die Atmosphäre genießen. Wirklich ein super spannender Ort, gerade weil dort Kunst, Architektur und Alltag irgendwie komplett miteinander verschmelzen.
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  • Bilbao Tag 2.3 Guggenheim nach dem Regen

    10 mei, Spanje ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach dem Regen wollten wir eigentlich nur noch zurück zu unserer Unterkunft radeln. Und woran kamen wir natürlich wieder vorbei? Am Guggenheim Museum 😅😂

    Und ich habe wirklich nicht zu viel versprochen:
    Es wird tatsächlich noch einen weiteren Beitrag zum Guggenheim geben. Sorry, da müsst ihr durch! 😬 Aber mal ehrlich – es sieht doch schon wieder komplett anders aus, oder? Wie seht ihr das? Einfach unglaublich.

    Diese besondere Stimmung nach dem Regen. Die Böden waren noch leicht nass, überall haben sich kleine Spiegelungen gebildet und auch der „Puppy“ hat sich darin ein bisschen gespiegelt. Einfach nur hach.

    So viele Bilder, ich konnte mich zwischen den letzten beiden einfach nicht entscheiden. Obwohl sie sich eigentlich ziemlich ähnlich sind, wirken sie trotzdem ganz unterschiedlich. Welches gefällt euch besser? 👀
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  • Bilbao Tag 2.4

    10 mei, Spanje ⋅ ⛅ 17 °C

    Der letzte „Footprint“ von dem Tag ist nochmal so ein kleiner Mix querbeet. Alles, was in die anderen Beiträge nicht so richtig reingepasst hat, ich aber trotzdem zeigen wollte.

    Einmal das Stadion, dann verschiedene architektonische Eindrücke und natürlich auch der erste Blick auf die berühmte Fußgängerbrücke – die Zubizuri Bridge. Abends wirkt sie übrigens nochmal deutlich schöner, das werdet ihr noch sehen.
    Damit war der Tag dann auch schon rum.

    Bilbao reiht sich für mich in die TOP 10 Städte Europas ein. Wären die Space Invader 👾 nicht gewesen, hätte ich vielleicht nie diese Stadt mir angeschaut 😅
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  • Bilbao Tag 3.0

    11 mei, Spanje ⋅ ☀️ 14 °C

    Neuer Tag und wieder ging es morgens zum Guggenheim 😂 Diesmal von der anderen Flussseite aus.

    Der Blick dorthin lebt vor allem vom Wasser davor, dem Nervión River. Am Morgen liegt er meist ruhig und glatt da, fast ohne Bewegung, wodurch sich Architektur, Himmel und Ufer besonders klar im Wasser spiegeln. Genau diese Bedingungen machen die Szene so stark. Alles wirkt ruhiger, klarer und fast verdoppelt durch die Reflexionen.

    Perfekter Start für den „Tag der Spiegelungen“. 🤗

    Könnt ihr noch einen Guggenheim Beitrag ertragen?
    Wir ja, was fehlt wohl noch?
    Na klar, Guggenheim at Night 😃
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  • Portugalete

    11 mei, Spanje ⋅ ⛅ 19 °C

    Als nächstes haben wir Bilbao ein kleines Stück hinter uns gelassen und sind zur berühmten Schwebebrücke gefahren – der Puente de Vizcaya, auch als „Biskaya-Brücke“ bekannt.

    Sie ist ein UNESCO-Welterbe und gilt als eine der ältesten Schwebefähren der Welt. Gebaut wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts, um beide Ufer der Ría de Bilbao zu verbinden, ohne den Schiffsverkehr zu behindern. Statt einer normalen Brücke gibt es hier eine hoch aufgehängte Konstruktion mit einer Gondel, die Personen und Fahrzeuge von einem Ufer zum anderen transportiert – schwebend über dem Wasser.

    Genau das haben wir ausprobiert und sind einmal mit dem Auto über die Brücke in der Gondel rüber. Schon ein ziemlich besonderes Gefühl, so über dem Fluss zu „fahren“, während unten die Schiffe durchziehen. Habe ich so vorher noch nie gesehen.
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  • Küstenbatterie Punta Lucero in Zierbena (Vizcaya)

    11 mei, Spanje ⋅ ☁️ 17 °C

    Ein echtes unerwartetes Highlight unserer Reise war die Wanderung zur Batería de Punta Lucero.

    Dabei handelt es sich um eine ehemalige Küstenbatterie oberhalb der baskischen Küste bei Zierbena. Ein altes Militärgelände mit Bunkern, Geschützstellungen, Tunneln und Aussichtspunkten, das heute verlassen mitten in der Natur liegt. Genau diese Mischung aus rauer Landschaft, Geschichte und verfallenen Anlagen ist natürlich ganz unser Geschmack. 🤗

    Eigentlich war die Wanderung fest eingeplant, aber nach dem Besuch der Brücke fing es plötzlich an zu regnen und zwar richtig. Die Stimmung war also eher: Brauchen wir das jetzt wirklich? Trotzdem sind wir los. Wenn man schon hingefahren ist, will man wenigstens erstmal schauen.

    Auf halber Strecke kam dann der Moment, umkehren oder durchziehen? Wir waren unmotiviert, nass und Tobi hat mir die Entscheidung überlassen, wäre ihm egal 🙄, evtl. hat er gehofft ich sage Abbruch 😅, aber es kam bei mir zähneknirschend ein: ALLEZ ALLEZ!!! 😎 Ich hatte Hoffnung, uns oben erstmal irgendwo unterstellen zu können und dass vielleicht noch eine Regenpause kommt.

    Genau so kam es dann auch. Wir haben uns zunächst in einen kleinen Bunker gerettet und dort sogar noch einen Geocache gesucht. Ziemlich tricky versteckt, aber genau das hat uns abgelenkt von diesem nassen Zustand. Wir waren auch zu warm angezogen und man kennt sicherlich das Gefühl von innen und aussen nass zu sein ...brrrr... Aber wer hätte das gedacht? Als wir wieder herauskamen, hatte der Regen erstmal aufgehört. 😃

    Oben bei den ersten alten Kanonenstellungen wurde das Wetter dann völlig episch. Mal zog wieder Regen durch, mal brachen Lichtstrahlen durch die dunklen Wolken. Wir konnten uns immer wieder in die Tunneleingänge retten und einfach nur diese Stimmung aufsaugen. Der Blick auf die Küste, die Industrieanlagen und die Raffinerie mit den Flammen in der Ferne wirkte fast wie eine Filmszene - düster, dramatisch, irgendwie endzeitartig und gleichzeitig wunderschön. 🤩

    Diese Mischung aus Nebel, Wolken, Wind und den verlassenen Militäranlagen hatte etwas unglaublich Atmosphärisches. Wir hätten dort wirklich stundenlang sitzen können.

    Plötzlich kam der Wandel: Das Wetter klarte komplett auf, alles wurde heller, grüner und intensiver. Beim Abstieg standen auf einmal Kühe und Pferde auf den Wiesen. Dinge, die wir beim regnerischen Aufstieg gar nicht wahrgenommen hatten, weil wir einfach nur nach oben wollten.

    Am Ende war es genau eines dieser Erlebnisse, die man vorher fast gestrichen hätte und die dann völlig unerwartet zu den schönsten Momenten der Reise werden. Drama, Mystik, Ruhe, Natur und Geschichte – irgendwie hat dort oben einfach alles zusammengepasst. HIGHLIGHT!
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  • Bilbao Tag 3.1. at night

    11 mei, Spanje ⋅ 🌙 15 °C

    Als Abschluss unserer Bilbaozeit haben wir uns, obwohl es uns ehrlich gesagt ein bisschen schwergefallen ist, doch noch einmal aufgerafft. Sonnenuntergang und blaue Stunde waren erst gegen 21 Uhr, aber warm eingepackt sind wir trotzdem noch einmal los.

    Natürlich ging es ein letztes Mal zum Guggenheim. 😇 Es war wirklich so ein „Hach“-Moment zum Abschied. Alles hat geleuchtet, das Wasser hat die Lichter gespiegelt und sogar die Umgebung wirkte wie verwandelt. Dazu lief eine Lichtanimation an der Brücke Puente de La Salve.

    Auch die Fußgängerbrücke, die Zubizuri Bridge, war komplett beleuchtet und fügte sich in dieses ganze Lichtermeer ein. Als wir später zurückgeradelt sind, hat die ganze Stadt geleuchtet, die Hänge hinauf, durch die Straßen, überall Lichtpunkte, die sich bis in die Höhen gezogen haben.

    Bilbao bei Nacht war damit nochmal ein ganz eigenes Erlebnis. Absolute Empfehlung, das mindestens einmal so zu sehen. Es ist einfach beeindruckend, wie sehr sich die Stadt dann verändert. Glitzerfunkelhachmoment 💫

    Damit sagen wir: Auf Wiedersehen, Bilbao! Das war eine absolute grandiöspompöse Reizüberflutung. Keine Erwartung haben und so überrascht zu werden. 🤩 Auch sind wir dankbar so viel Zeit gehabt zu haben. Zu fast jeder Tagesszeit haben wir das Guggenheim bewundern & bestaunen dürfen.
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  • Bunte Wald von Oma Bosque Animado

    12 mei, Spanje ⋅ 🌧 15 °C

    Abreise von Bilbao ging es zu einem Highlight, das für mich sofort gesetzt war: Der bunte Wald von Oma Bosque Animado.

    Der Künstler Agustín Ibarrola hat dort etwas geschaffen, das sich irgendwo zwischen Kunstinstallation, Naturerlebnis und Hippie-Märchen bewegt. Überall im Wald sind die Bäume bemalt mit bunten Linien, Augen, geometrischen Formen und Figuren, die sich teilweise erst aus einer bestimmten Perspektive zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Dadurch wirkt der ganze Wald lebendig und fast ein bisschen spirituell. Mal hat man das Gefühl, mitten durch ein Kunstwerk zu laufen, mal eher durch einen verwunschenen Traum. Genau das macht diesen Ort so einzigartig. Die Natur ist nicht nur Kulisse, sondern Teil der Kunst selbst.

    Es gab sogar eine App, die einem die einzelnen Kunstwerke und Perspektiven erklärt hat. Vorher brauchte man außerdem ein Permit für den Besuch, wobei an dem Tag wirklich überhaupt nichts los war. Vermutlich auch wegen des Wetters. Denn natürlich hat es mal wieder geregnet und zwar nicht nur ein bisschen, sondern: Geregnet, geregnet, geregnet!!!

    Wir standen erst einmal ungefähr eine Stunde am Parkplatz und haben gehofft, dass es aufhört. Irgendwann wurde es zumindest etwas weniger und wir beschlossen, die letzten Kilometer mit dem Fahrrad zu fahren, weil wir uns die zusätzliche Wanderung sparen wollten. Laut Recherche sollte das Ganze über eine Asphaltstraße gehen. Tja, Spoiler: Ging es nicht. 🤬🤬🤬

    Durch den Dauerregen und diese Scheiß-Baumarbeiten – ja, das kann man wirklich genau so schreiben – waren die Wege keine Wege mehr, sondern einfach nur eine einzige Matschhölle. Wirklich, wenn die Straße in Bilbao zu den Buchstaben schlimm war für uns am ersten Tag, dann war das hier die Endstufe. Ich wollte zwischendurch einfach nur noch irgendwo mein Fahrrad abstellen, aber selbst das ging nicht. Also haben wir uns irgendwie weiter durchgekämpft, beziehungsweise hat Tobi irgendwann sogar mein Fahrrad hochgeschoben, weil ich vom schweren Schieben und dem ganzen Schlamm schon Rückenschmerzen hatte.

    Wir waren komplett fertig. Genervt trifft es eigentlichauch gar nicht. Wir hatten einfach nur noch schlechte Laune, haben uns gegenseitig angefaucht und absolut keinen Bock mehr gehabt. Als Krönung ist mir auf dem Rückweg auch noch die Kette abgesprungen, weil wirklich alles – Zahnräder, Reifen, Schuhe, Beine – komplett voller Matsch war. Es war eigentlich eine entspannte kleine Familienwanderung und wir haben daraus das größte Drama aller Zeiten gemacht.

    Unsere Fahrräder werden diesen Dreck vermutlich für immer mit sich herumtragen. Wirklich, dieser Schlamm lebt jetzt wahrscheinlich dauerhaft irgendwo in den Mechaniken weiter. 😩

    Aber dann kam endlich der eigentliche Wald und der war trotz allem einfach wunderschön. Wir hatten Glück, denn der Regen hörte tatsächlich auf und plötzlich war es ruhig. Kein blauer Himmel nötig, keine Sonne. Der Wald selbst hatte schon genug Atmosphäre. Dieses Zusammenspiel aus Natur, Stille und den bunten Kunstwerken war unglaublich beruhigend. Mystisch, leicht alternativ, ein bisschen Hippie-Kultur – einfach genau mein Ding.

    Obwohl wir vorher komplett am Ende waren, habe ich dort tatsächlich wieder Frieden gefunden. Dieser Wald hatte etwas unglaublich Spirituelles. Zwischen den bemalten Bäumen, der Ruhe und dieser besonderen Atmosphäre konnte ich richtig durchatmen und neue Kraft tanken. Plötzlich war der ganze Frust zumindest für einen Moment vergessen und genau deshalb bleibt dieser Ort für mich trotz allem etwas ganz Besonderes.

    Umso lustiger war es eigentlich 🫪, dass uns unterwegs Leute entgegenkamen, teilweise mit weißen Turnschuhen, während wir aussahen, als hätten wir mehrere Tage in einem Schlammloch überlebt. Ich weiß wirklich nicht, wie andere Menschen das immer schaffen. Der Matsch hing überall an unseren Schuhen. Offenbar machen wir bei solchen Dingen grundsätzlich irgendwas falsch. Aber wahrscheinlich gehört genau dieses Chaos inzwischen einfach zu uns dazu. 😵‍💫Sonst wäre es am Ende vermutlich auch zu langweilig. 😂
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  • ...Zurück zum Parkplatz...

    12 mei, Spanje ⋅ ☁️ 16 °C

    ... haben wir noch eine Minikuh 🐄 🐴 😂 gesehen, Pferde und Schafe. Das eine starrte uns an, findet ihr nicht auch? Tatsächlich sogar noch nen Esel! 🫏 Leider waren wir stundenlang beschäftigt den Dreck von unseren Rädern wegzubekommen ... 😫😵‍💫Meer informatie

  • Unterkunft Zumaia

    12 mei, Spanje ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach knapp anderthalb Stunden Weiterfahrt vom bunten Wald zu unserer nächsten Unterkunft waren wirklich komplett erledigt. Der Weg dorthin war nämlich… wie beschreibt man das überhaupt? Es gab genau einen einzigen Weg zu dieser Unterkunft. Kein Ausweichen, keine Alternative. Einfach ein steiler Hügel hoch, gefühlt eine einzige Schlaglochpiste, ein schmaler Singletrail, und wir mittendrin vollbeladen und mit unseren Fahrrädern hintendran. Wirklich wie irgendeine Offroad-Strecke, aber definitiv keine, die man freiwillig fahren möchte. Oben war dann einfach nur noch unsere Unterkunft, sonst nichts.

    Da dachten wir wirklich nur: Was haben wir uns da eigentlich wieder ausgesucht? 😂 Ich habe zwischenzeitlich echt die Augen zugemacht und gedacht, wir kommen da niemals an. Nach dem ganzen Fahrraddrama zuvor war ich innerlich schon an dem Punkt: Ich will einfach nach Hause.

    Aber dann wurden wir unglaublich herzlich empfangen. Die Gastgeberin sprach praktisch gar kein Englisch, aber irgendwie haben wir uns mit Google Translate verständigt. Obwohl wir eigentlich überhaupt nicht mehr aufnahmefähig waren, (kennt ihr das?) hat sie uns alles erklärt, Empfehlungen gegeben und sich total bemüht. Man will ja auch nicht unhöflich sein. Immer lächeln und si si 😅

    Irgendwann kamen wir dann auf die Gezeiten zu sprechen. Eigentlich ging es ursprünglich ums Frühstück, weil sie fragte, wann wir frühstücken möchten und ich meinte, dass wir es wahrscheinlich ausfallen lassen müssen, weil wir unbedingt diese besonderen Steine an der Flyschküste sehen wollten – dafür brauchte man aber Niedrigwasser. Da erklärte sie uns sofort, dass das zeitlich gar nicht funktionieren würde. Wir hätten dafür morgens um fünf dort sein müssen. Und dann sagte sie auch noch, dass die Wanderung, die wir geplant hatten, aktuell überhaupt keine gute Idee sei. Zu der Jahreszeit und bei dem Wetter seien die Bedingungen viel zu gefährlich. Zwei Tage vorher hätten sie erst Urlauber retten müssen.

    Sie meinte das auch nicht einfach nur so dahergeredet. Sie schickte uns sogar noch einen Zeitungsartikel dazu. Klar wir machen wirklich viele anspruchsvolle Touren und sind einiges gewohnt. Aber nachdem ich den Artikel gelesen hatte, war für mich sofort klar: Diese Wanderung wird definitiv gestrichen. Irgendwann reicht es auch mal mit Drama. 😇

    Also beschlossen wir spontan, einfach mal entspannt zu frühstücken. 😃 Das Wetter sollte morgens sowieso wieder schlecht werden. Also setzen wir die Frühstückszeit auf halbneun fest und wollten dann weiterschauen.

    Jetzt kam in der Zeit tatsächlich noch die Sonne raus. Wirklich. Plötzlich lag dieses ganze grüne Hügelpanorama vor uns, mit Blick aufs Meer. Dort standen Liegen draußen und wir haben uns einfach ein Bier genommen, uns hingesetzt und endlich mal kurz diese Ruhe genossen. Einfach den Tag ausklingen lassen. Das ganze Drama ein bisschen verarbeiten.

    Da lief ein Hund und Katzen herum, alles war plötzlich ganz idyllisch.

    Als wir angekommen waren, hatten wir außerdem ein älteres Pärchen gesehen, das einfach nur auf zwei Stühlen saß und gelesen hat. Und ich dachte nur: So kann man also auch Urlaub machen. Einfach irgendwo sitzen und ein Buch lesen. 😂😂

    Und wir? Wir schreiben unsere eigenen Geschichten. 🤣

    Darüber muss ich inzwischen wirklich lachen. Aber genau das macht unsere Urlaube eben aus. 🥰
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  • Frühstücken 🤗

    13 mei, Spanje ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Tag begann dieses Mal ganz ungewohnt entspannt – statt der anscheinend schwierigen Dramawanderung erstmal mit einem richtigen Frühstück. In unserer Unterkunft gab es nämlich Frühstück, und obwohl eigentlich Regen angekündigt war, schien morgens plötzlich die Sonne. Dieser kleine Sonnenmoment fühlte sich direkt nach Urlaub pur an.

    Ein französisches Pärchen hatte sich schon draußen hingesetzt und wir dachten uns sofort: Das machen wir auch. Also haben wir den Tisch daneben besetzt und ganz gemütlich mit Meerblick gefrühstückt. Der Kaffee war richtig gut – sogar so gut, dass wir uns noch einen zweiten gegönnt haben. Dazu gab es ein typisch spanisches / französisches Frühstück mit Croissant, Baguette und diesem frischen Tomatenaufstrich, der ein bisschen an Bruschetta erinnert. Mit etwas Olivenöl obendrauf war das einfach perfekt. Dort oben in dieser ruhigen Idylle zu sitzen, aufs Meer zu schauen und einfach in den Tag zu starten, war schon ziemlich lovely.

    Natürlich hielt das Wetter dann doch nicht ganz und es fing langsam wieder an zu tröpfeln. Aber unsere herzliche Vermieterin kam direkt mit einem großen Schirm nach draußen und stellte ihn uns extra auf, damit wir weiterhin trocken und ganz ungestört frühstücken konnten. Genau solche kleinen Gesten machen einen Aufenthalt irgendwie nochmal besonderer.

    Danach wollten wir erstmal ganz entspannt den Tag planen. Fest stand nur: Wir wollten uns eine kleine Kurzwanderung anschauen zu einem Aussichtspunkt und später noch an den Strand, von dem man die berühmte Flyschküste sehen kann.

    Manchmal kommt im Urlaub ja alles anders als gedacht. Wir hatten nämlich die Tage davor schon Kontakt mit lieben Freunden gehabt und es stellte sich heraus, dass wir gefühlt zur gleichen Zeit in derselben Region unterwegs waren. Ab da begann sich unser Tagesplan langsam zu verändern. Aber was daraus geworden ist, das gehört definitiv noch zur Überraschung des Tages … quakquak 🤗
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  • Viewpoint – Mirador Elorriaga

    13 mei, Spanje ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach unserem entspannten Frühstück kam das Wetter dann allerdings doch wieder ganz typisch zurück. Es fing wieder richtig an zu regnen. Also machten wir einfach das Beste daraus, mümmelten uns noch einmal gemütlich ins Bett und genossen diese kleine ungeplante Pause total. Ich nutzte die Zeit, um noch ein Video zu schneiden, ein bisschen Dinge nachzuarbeiten und auch endlich mal wieder etwas für FindPinguins zu schreiben.

    Als der Regen dann gegen eins endlich nachließ, machten wir uns doch noch auf den Weg zu unserem geplanten Viewpoint – dem Mirador Elorriaga. Dieser Aussichtspunkt liegt oberhalb der berühmten Flyschküste bei Zumaia und bietet einen unglaublich weiten Blick über die dramatischen Klippen, das Meer und die einzigartigen Gesteinsschichten, für die die baskische Küste so bekannt ist. Dort sieht man diese fast wellenförmig verlaufenden Felsen besonders gut, die über Millionen von Jahren durch Bewegungen der Erde und das Meer entstanden sind. Selbst bei grauem Himmel hatte dieser Ort etwas richtig Beeindruckendes und Ruhiges zugleich.

    Wir parkten das Auto und liefen mit unseren Wanderstöcken den Weg hinunter Richtung Hinkelstein. Allerdings merkte ich an diesem Tag ziemlich schnell, dass mein Rücken gar keine Lust auf große Abenteuer hatte und auch meine Achillessehne bei jedem Schritt ordentlich protestierte. Dazu kam noch das Hochwasser, weshalb man unten am Meer sowieso kaum etwas gesehen hätte. Deshalb entschieden wir relativ schnell uns die komplette Wanderung bis runter zur Küstenebene einfach zu sparen.

    Ehrlich gesagt war das genau die richtige Entscheidung. Statt uns zu quälen, blieben wir einfach oben, genossen die Aussicht und nahmen den Tag deutlich entspannter an. Manchmal muss man im Urlaub eben doch auf den eigenen Körper hören. 🤗

    Zum Abschluss kamen wir dann noch an ein paar Eseln vorbei, worüber Tobi sich natürlich besonders gefreut hat. Danach fuhren wir weiter nach Zumaia Stadt / Strand.
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    Het einde van de reis
    26 mei 2026