• Breitester Sandstrand Europas, der Kniepsandstrand

    June 23 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Unseren letzten Tag auf Amrum läuteten wir mit einer gemütlichen Laufrunde ein.
    So können wir die Insel ganz anders und vor allem "schneller" erkunden. Der Blick fürs Wesentliche ändert sich dann.

    Während unserer Abwesenheit blieb das Auto von Möwenkot unberührt à la einmal markiert und dann ist aber auch gut 😄. Kein Wunder, denn unser Stellplatz befindet sich zwischen Möwendünen. Ich habe noch nie so viele Möwen auf einmal gesehen und die Geräuschkulisse derer ist echt ruhestörend 😅. Zum Glück gibt es Ohrstöpsel und noise-canceling Kopfhörer.

    Im weiteren Tagesverlauf stand eine Inselerkundung mit dem Insel-Paul an, der von Süd nach Nord fährt. Wir hatten das Durschnittsalter zwischen den ganzen Boomern positiv beeinflusst. Nach der Tour stiegen wir dann in Wittdün-City aus und nahmen den Bus zurück zum Campingplatz. Ein Hoch auf das Deutschland-Ticket, dass glücklicherweise auf den nordfriesischen Inseln gültig ist.
    Dann hieß es endlich: ein paar Stunden Strand = lucky me - aber nicht irgendein Strand, sondern DER Strand: Kniepsandstrand.
    Der Weg zum Strand war beschwerlich, denn es war eine einzige riesige Sanddüne und der Weg hin zum Meer kilometerbreit. Ein anstrengendes Unterfangen und wir merken unsere Waden bis heute noch 🫠.
    Es war sehr windig, die Nordsee unruhig und Erik war auf der Suche nach Bernstein.

    Später am Abend bereiteten wir einen Eintopf zu und packten unsere sieben Sachen, denn wir müssen morgen früh gegen 05:30 Uhr am Fähranleger Wittdün sein. Der Wecker wurde zu 05:00 Uhr gestellt.

    Good to know with Sarah:
    Der Kniepsand ist geologisch eine Sandbank, kein klassischer Strand. Erst im Laufe der Jahrhunderte hat er sich an die Insel Amrum „angelehnt".
    Der Kniepsand ist etwa 15 km lang und bis zu 1,5–2 km breit. Damit gehört er zu den größten Badestränden Europas.

    Er wirkt wie eine natürliche Schutzbarriere gegen Sturmfluten. Gleichzeitig liefert er Sand für die Dünen, wodurch die Insel teilweise sogar wächst statt schrumpft.

    Moin,
    Sarah
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