• Claudia
  • Claudia

Kurs Südost

April 2016 - open end En savoir plus
  • Hotel Pilo Lala

    7 août 2018, Albanie ⋅ ☀️ 25 °C

    Schon nach den ersten Kilometern der heutigen Etappe zeichnet sich ab, dass heute kein guter Tag wird. Wir wissen nicht, ob es am albanischen Leitungswasser oder der Überdosis Sonne liegt, aber wir kämpfen mit Übelkeit und Kopf- und Gliederschmerzen. Nachdem wir eine Pause eingelegt und einige Zeit im Schatten gedöst haben, raffen wir uns wieder auf - bis zur nächsten Getränkebude an der Hauptstraße. Heiko kauft reichlich Mineralwasser, um dieses gegen das Leitungswasser in unseren Trinkflaschen auszutauschen. Bei einer kalten Cola (gute Idee...?) harren wie noch etwas im Schatten aus und beobachten das Treiben, so z.B. eine albanische Frau, die am Straßenrand der Autobahn (zu unserer Überraschung recht erfolgreich) gegrillte Maiskolben verkauft. Auch der nächste Versuch der Weiterfahrt währt nicht lang, nach ca. 5 km liegt ein Autobahnhotel an der Strecke - wir checken ein!En savoir plus

  • Wildcamping

    8 août 2018, Albanie ⋅ ☀️ 24 °C

    Zwei Nächte haben wir krank im Hotel verbracht, heute soll es versuchsweise weitergehen. Aber: Hitze und Berge - zumindest der weibliche Teil unserer kleinen Reisegruppe musste sich heute eingestehen, dass das keine perfekte Kombination ist...! Vielleicht stecken auch die letzten Tage noch in den Knochen, als wir so über die albanischen Schotterpisten rumpeln. Auf jeden Fall fällt unterwegs die Entscheidung, die geplante Route zu ändern. Statt mit Kurs auf Vikos in Richtung Bergwelt zu radeln, wollen wir uns nun an der Küste orientieren. Die Mittagshitze sitzen wir im nicht wirklich reizvollen Ort Fier aus, füllen die Wasservorräte auf, essen Eis und Kuchen. Am späten Nachmittag schwingen wir uns nochmal die Räder, bis sich ein guter Platz abseits der Straße zum Zelten anbietet. Nur ein Ziegenhirte nimmt Kenntnis von uns, scheint uns aber mitteilen zu wollen, dass eine Übernachtung an dieser Stelle unproblematisch ist, wenn wir von der Straße aus nicht zu sehen ist. Als er später mit seinen Ziegen von dannen trottet, nickt er erneut zustimmend und winkt freundlich zum Abschied. Gute Nacht!En savoir plus

  • Es geht an die Küste

    8 août 2018, Albanie ⋅ ☀️ 31 °C

    Um sechs Uhr in der Frühe stehen wir auf und räumen nach einem kleinen Frühstück unseren "wilden" Lagerplatz. Unser Weg führt durch kleine, sehr ärmlich wirkende Dörfer. Über fast die gesamte Strecke bis zum Küstenort Vlorë, immerhin ca. 20km, begleiten uns vier junge Jogger, die in forschem Tempo unermüdlich durch die Hitze traben. Im wuseligen Vlorë entdeckt Heiko einen kleinen Computerladen und bekommt hier die Möglichkeit, an einem Rechner eine neue Route für die kommenden Tage zu erstellen und auf unsere GPS-Geräte zu übertragen. Die Hitze macht das Radeln, vor allem für Claudia, weiterhin nicht leicht und so lassen wir es nicht bei einer Pause, sondern nehmen ein Zimmer vor Ort. Die Tatsache, dass dieses im 5. Stock (ohne Fahrstuhl) liegt, bringt es mit sich, dass wir einen wunderbaren Meerblick vom Balkon aus genießen können.En savoir plus

  • Llogara Nationalpark

    10 août 2018, Albanie ⋅ ☀️ 22 °C

    Angesichts der Hitze und des bevorstehenden Anstieges auf ca. 1000m beschließen wir, erst am Abend aufzubrechen und die Etappe als Nachtfahrt zu bewältigen. Bis auf einen nachmittäglichen Spaziergang an der Strandpromenade vertreiben wir uns den Tag im Hotel, bevor wir gegen 19 Uhr aufbrechen. Die ersten Kilometer radeln wir in der Ebene, mit dem letzten Tageslicht beginnt der Anstieg. Gleichzeitig machen sich nicht bedachte Gedanken breit: wie sicher ist man mitten in der Nacht auf der Straße, muss man in der Dunkelheit mit Hunden rechnen, findet man bei Bedarf in der Nacht einen geeigneten Zeltplatz, reicht die Sicht zur Berücksichtigung der massiven Straßenschäden (Gullis ohne Abdeckung, Schlaglöcher)...! Während Heiko guter Dinge ist, empfindet Claudia das Unterfangen als eher unheimlich. Gegen halb drei in der Nacht erreichen wir auf etwa 800m Höhe einen Campinplatz, juhuuu! Das Grundstück scheint nicht von einem Hund bewacht zu werden, also rollen wir auf den Platz und schlagen leise unser Lager auf. Am nächsten Morgen checken wir ein, ganze 5 Euro kostet die Nacht. Wir beschließen, eine weitere Nacht hier oben zu verbringen und vertreiben uns den Tag mit lesen, faulenzen und einer kleinen Wanderung (...die Claudia hitzbedingt vorzeitig abbricht und sich lieber wieder ihrem Buch widmet...). Heiko stapft indes weiter bergauf, will einen Blick aufs Meer erhaschen. Eine Tüte Chips zum Abendessen rundet den Tag ab...En savoir plus

  • Zelten im Olivenhain

    11 août 2018, Albanie ⋅ 🌙 25 °C

    Der Wecker klingelt früh, wir wollen die einigermaßen "kühlen" Morgenstunden für die restlichen Kilometer bis zum Erreichen der Passhöhe nutzen. Leider verzögert sich der Start, weil Claudia eine ihrer Kontaktlinsen verliert und sehr viel Zeit für die, am Ende erfolglose Suche nach dem kleinen Biest draufgeht. Wir erklimmen die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel, machen einige Bilder und genießen dann den Fahrtwind der Abfahrt. Es dauert jedoch nicht lange und schon erwartet uns die nächste schweißtreibende Steigung, irgendwie fährt man selten ebene Strecken in dieser Gegend. Bald ist es Zeit, der Mittagshitze zu entfliehen, wir machen es uns im Schatten eines Olivenbaums bequem und dösen, lesen, essen, kniffeln. So richtig viel Strecke machen wir auch in den Abendstunden nicht mehr, denn, wie sollte es anders sein, es geht wieder bergauf. Heiko (er fährt "dezent" schneller die Berge rauf...) bekommt unterwegs von den Insassen eines vorbeifahrenden Autos eine Flasche mit eisgekühltem Wasser geschenkt. Was für ein Genuss!!! Kurz vor Einbruch der Dunkelheit und Verlassen der (weiblichen) Kräfte richten wir unseren nächtlichen Lagerplatz inmitten eines Olivenhains ein.En savoir plus

  • Piqeras

    13 août 2018, Albanie ⋅ ☀️ 27 °C

    Als der Wecker klingelt, hören wir in nicht allzu weiter Ferne reges Hundegebell und Stimmen, so dass wir zunächst auf Tee/Kaffee und Frühstück verzichten und zügig das Feld räumen. Es geht zur Abwechslung bergauf, unterbrochen von einem kargen Frühstück am Straßenrand. Für unsere heutige "Hitzepause" hoffen wir auf eine nette Taverne am Strand, davor steht jedoch eine holprige und teilweise extrem steile Schotterabfahrt. Schließlich erreichen wir aber ein nettes Plätzchen in einen Restaurant am Meer und verbringen hier einige Stunden im Schatten, kostenloses WLAN inklusive. Darüber hinaus ist auch das Essen hier ausgesprochen köstlich. Für Yoghurt mit frischen Früchten, gegrilltem Käse, Bruschetta, Melonen-Smoothie, Spaghetti Bolognese und diverse warme und kalte Getränke bezahlen wir am Ende ca. 20 Euro. Als wir am frühen Abend weiterfahren, geht es zunächst im Slalom um die Schlaglöcher der Schotterpiste entlang der belebten "Strandpromenade". Im Anschluss daran folgt allerdings das dicke Ende: Der Anstieg gestaltet sich dermaßen steil und steinig, dass an Fahren meist nicht zu denken ist und Heiko über diverse Strecken sogar beide Fahrräder schiebt. Als wir endlich die Straße erreicht haben, radeln wir nur noch wenige Kilometer bis zum kleinen Örtchen Piqueras. Unterwegs treffen wir, wie auch an den Vortagen, regelmäßig auf verschiedene Tiere, die neben oder auch auf der Straße herumlaufen: Ziegen, Esel, Hunde, Kühe, Schafe, Hühner...! Die erste Unterkunft in Piqueras hat kein Zimmer mehr frei, man telefoniert aber umgehend und lotst uns zu einer anderen Herberge, wo wir dann auch schon an der Straße in Empfang genommen werden. Sehr nett, die Albaner!En savoir plus

  • Sarandë

    14 août 2018, Albanie ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach dem Frühstück auf der Terasse inklusive türkischem Kaffee von unserer Gastgeberin rüsten wir uns für den Aufbruch. Der kleine Sohn des Hauses zeigt sich sehr interessiert an unseren Fahrrädern und erklärt seiner Mutter einzelne Teile derselben. Wie immer ist uns eine entspannt zu radelnde ebene Strecke nicht vergönnt, es geht munter weiter rauf. Die Mittagshitze sitzen wir heute an einer Tankstelle aus. Bei leckeren Blätterteigteilen, Eis und der einen oder anderen Runde Kniffel lässt es sich hier im Schatten gut aushalten. Als es später weitergeht, präsentiert Albanien uns doch tatsächlich, dass es nicht nur Straßen gibt, die steil bergauf oder bergab führen. Nur leicht wellig geht es entlang einer nur spärlich befahrenen Straße mit stets tollem Blick auf die Bergkette zu unserer Linken. Die Passage erinnert uns beide an ein Teilstück in Bosnien, welches wir im letzten Sommer geradelt sind. Bald ist die Stadtgrenze zu Sarandë erreicht, wo wir die Nacht verbringen wollen. Claudia hofft zudem, hier eine neue Kontaktlinse und eine Salbe für eine seit gestern bestehende Hautreaktion am Unterschenkel zu bekommen. Kurz nach Einfahrt in die Stadt spricht uns eine polnische Radfahrerin an, die mit einer Reisegruppe in einer Unterkunft im Zentrum der Stadt wohnt. In der Hoffnung auf ein Zimmer schließen wir uns ihr an, es geht steil abwärts Richtung Küste und dort angekommen finden wir uns plötzlich scheinbar im "Lloret de Mar von Albanien" wieder, eingenebelt in Wolken von Autoabgasen. Wir trennen uns von der Polin, fahren/schieben wieder rauf und raus aus dem Trubel und finden nach zwei Absagen schließlich ein nettes Zimmer mit beblümtem Balkon.En savoir plus

  • ...immer noch Sarandë

    16 août 2018, Albanie ⋅ ⛅ 23 °C

    Leider zeigt sich am Morgen, dass sich zur Rötung an Claudias Bein reichlich Blasen gesellt haben und das Ganze inzwischen deutlich schmerzhaft ist. Wir beschließen, eine weitere Nacht zu bleiben, um das Bein zu schonen, zu kühlen, hochzulegen. Unsere Gastgeber überraschen uns zwischendurch mit einer albanischen Nachspeise, die für uns undefinierbar ist und sich vor allem durch Süße und Klebrigkeit auszeichnet. Heiko unternimmt später noch einen Spaziergang in die Stadt und kann neue Kontaktlinsen ergattern, die Apotheken haben leider geschlossen. Der Rest des Tages plätschert dahin, wir hoffen auf Besserung des Beines am nächsten Tag, zum Abendessen gibt es gegrillte Maiskolben vom "Maiskolben-Mann", der jeden Abend gegenüber von unserem Hotel an der Straßenecke seinen Grill aufbaut. Leider hoffen wir vergebens, die Schmerzen sind am nächsten Morgen eher stärker. Niedergelassene Ärzte scheint es nicht zu geben, die Tochter unserer Gastgeberin organisiert einen Fahrer, der uns in ihrer Begleitung für 10 Euro ins örtliche Krankenhaus fährt. Auch hier bleibt unsere Begleiterin an unserer Seite, was sich als großes Glück herausstellt. Wir wären ohne sie ziemlich aufgeschmissen gewesen. Die Eindrücke in der Klinik sind skurril bis erschreckend, ein Hoch auf das Gesundheitswesen in Deutschland. Am Ende gibt es bei Verdacht auf Kontakt mit giftigen Pflanzen und allergischer Reaktion eine Kortisonspritze und ein Rezept für Medikamente, wir zahlen umgerechnet 80 Cent für die Behandlung. Den Rest des Tages verbringen wir auf dem Balkon, nur unterbrochen von einem Besuch der in Sichtweite gelegenen Tankstelle, die neben leckerem Kaffee auch ein kräftiges WLAN zu bieten hat. Bevor wir die Nachtruhe antreten, können wir noch Zeugen werden, wie über den Bergen kräftige Gewitter toben, sehr eindrucksvolle Bilder. Am nächsten Morgen zeigt sich das Bein unverändert. Wir beschließen, noch einen letzten Tag zu pausieren, morgen soll es dann endlich weitergehen. Um uns mal wieder an Bewegung zu gewöhnen, nutzen wir unseren voraussichtlich letzten Abend in Albanien dazu, einen Spaziergang zum Castle auf dem "Hausberg" zu unternehmen. Wir genießen eine tolle Aussicht auf die Stadt, auf Korfu und das Meer samt Kreuzfahrtschiff sowie Pizza und Sonnenuntergang. SCHÖN!En savoir plus

  • Butrint

    17 août 2018, Albanie ⋅ ☀️ 27 °C

    Endlich geht es weiter! Um fünf Uhr klingelt der Wecker und gegen sechs radeln wir los, nachdem Heiko noch eine Botschaft für unsere Gastgeber verfasst und hinterlegt hat. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist der 20 km entfernte Nationalpark Butrint. Wir besichtigen die antike Stadt und die zahlreichen Ausgrabungen, eine Zeitreise durch die Geschichtsepochen seit dem 8. Jahrhundert vor Christi.En savoir plus

  • Grenze Albanien - Griechenland

    17 août 2018, Albanie ⋅ ☀️ 31 °C

    Als wir Butrint mit einer kleinen Seilfähre über den Vivar-Kanal verlassen, liegen die letzten albanischen Kilometer vor uns. Gerade dieser heutige letzte Abschnitt zeigte sich landschaftlich nochmal besonders schön. Am frühen Nachmittag heißt es dann Abschied nehmen von Albanien, wir erreichen die Grenze zum 11. Land unserer Reise: Griechenland 🇬🇷En savoir plus

  • Auf nach Griechenland...

    17 août 2018, Grèce ⋅ 🌙 28 °C

    So schön wie Albanien aufgehört hat, fängt Griechenland an. Nach dem obligatorischen Grenzfoto radeln wir weiter und freuen uns über die schöne Landschaft. Einen großen Teil unseres weiteren Weges fahren wir völlig allein auf einer kleinen, von Autos unbefahrenen asphaltierten Straße mitten durch riesige Orangenplantagen. Am Abend erreichen wir Igoumenitsa, wo wir auf dem Campingplatz Drepano direkt am Meer unsere erste Nacht auf griechischem Boden verbringen.En savoir plus

  • Vikos-Schlucht

    18 août 2018, Grèce ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir verlängern unseren Aufenthalt in Igoumenitsa um eine weitere Nacht, da wir für heute einen Ausflug planen. Nachdem wir durch die geänderte Routenplanug die Vikos-Schlucht nicht mit dem Fahrrad erreicht haben, möchten wir sie uns dennoch nicht entgehen lassen. So spazieren wir am Morgen in das 5 km entfernte Zentrum von Igoumenitsa und mieten hier für den heutigen Tag ein kleines Auto. Nach knapp zwei Stunden Fahrt erreichen wir das beschauliche Berdorf Monodendri, von hier aus geht es zu Fuß weiter. Wir durchwandern zwar nicht die ganze Schlucht bis Vikos, können aber auch auf dem gegangenen Teilstück einen guten Eindruck gewinnen. Nach dem durchaus anstrengenden, weil steilem Wiederaufstieg aus der Schlucht laufen wir noch zu einer nahe gelegenen Klosteranlage, wo sich ein toller Blick von oben auf die imposante Schlucht bietet. In Monodendri genießen wir noch Kaffee und Kuchen und treten dann unterbrochen von einem kleinen Abstecher zu einem weiteren lohnenswerten Aussichtspunkt die Rückreise an. Das Auto geben wir noch am selben Abend wieder ab und marschieren zurück zum Campingplatz, der morgige Muskelkater lässt sich bereits erahnen...En savoir plus

  • Parga

    19 août 2018, Grèce ⋅ 🌙 25 °C

    Wir verlassen Igoumenitsa, küstennah soll es weiter südwärts gehen. Küste heißt jedoch nicht flach und so erwartet uns gleich zu Beginn der Etappe der erste ungemütliche Anstieg. So machen wir auch schon recht früh am Tag eine erste ausgiebigige Pause. Im kleinen Ort Plataria sitzen wir am Hafen, schreiben Postkarten und schlürfen Kaffee und Cola. Auch der weitere Streckenverlauf zeigt sich recht "wellig", in der griechischen Hitze eine echte Herausforderung. Belohnt werden wir stets durch grandiose Ausblicke auf Küste, Meer und Berglandschaft. Am Nachmittag zieht plötzlich ein Gewitter auf, den schlimmsten Regen sitzen wir in der "Kantina", einem äußerst sympathischen kleinen Straßenlokal aus. Wir sammeln weiter Höhenmeter, Claudias Akkus sind fast leer, als Heiko an einer Tankstelle, die von einer in Deutschland geborenen Griechin betrieben wird, mit einer kalten Cola wartet. Diese Energie reicht dann doch noch für den nächsten Berg, nach insgesamt knapp 1000 Höhenmetern soll dies dann auch der letzte für heute sein. Es folgt mit Einbruch der Dunkelheit eine steile Abfahrt in den heutigen Zielort Parga, der im Reiseführer als so beschaulich und idyllisch beschrieben wird. Je näher wir kommen, desto deutlicher offenbart sich das Gegenteil: Statt dem erwarteten kleinen Zeltplatz zwischen Zitrusplantagen finden wir uns in einem reichlich bevölkerten Touristennest inklusive Partymeile wieder, auf dem Campingplatz stehen die Zelte dicht an dicht...! Wir postieren uns auf einem freien Fleckchen, essen noch kurz etwas, gönnen uns einen kurzen Blick auf's Meer und gehen schlafen.En savoir plus

  • Kato Riza oder "Beachlife"

    20 août 2018, Grèce ⋅ ⛅ 26 °C

    Deutlich später als geplant stehen wir auf und kommen erst gegen 11 Uhr los, angesichts der Temperaturen ein denkbar unkluges Vorgehen. Im weiterhin sehr hügeligen Terrain hangeln wir uns von Schattenpause zu Schattenpause. Am Nachmittag erfahren wir dann aber doch noch eine Abkühlung, als ein Gewitter mit kräftigem Regen niedergeht. Die kleine Wetterirritation ist ebenso schnell wieder verschwunden wie sie gekommen ist, zügig fahren wir uns wieder trocken. Am frühen Abend erreichen wir die Taverne eines Campinplatzes und beschließen, hier auf ein Getränk einzukehren. Während wir selbiges schlürfen, fällt uns auf, wie nett es hier ist und checken spontan ein. Das türkisblaue Meer rauscht direkt vor der "Haustür" und lädt zu einem abendlichen Bad ein, anschließend gibt es Leckeres vom Tavernengrill, bevor wir in unserem Zelt unter schattenspendenden Bäumen in die Schlafsäcke kriechen. Was für ein Idyll! Es gefällt uns gar so gut, dass wir unsere Weiterreise verschieben und eine zweite und schließlich noch eine dritte Nacht buchen. Standesgemäß erwirbt Heiko Schnorchelequipment und eine Luftmatratze und die Tage an diesem traumhaften Fleckchen Erde lassen sich mit wenigen Worten beschreiben: ausschlafen, essen, baden, lesen, essen, baden, Sonnenuntergang, essen, wiederholen! Es könnte schlechter gehen...En savoir plus

  • Lefkas

    23 août 2018, Grèce ⋅ ☀️ 30 °C

    Genug gefaulenzt, am heutigen Tag klingelt der Wecker um viertel nach fünf, um sechs Uhr sitzen wir auf den bepackten Rädern. Begleitet von Hundegebell in den verschiedensten Tonlagen und Hahnengekräh aus allen Himmelsrichtungen fahren wir dem Sonnenaufgang entgegen. Bei angenehm kühlen Temperaturen zu dieser frühen Stunde geht es flott voran, so dass wir zeitig Preveza erreichen, wo es an einem schattigen Plätzchen Frühstück gibt. Frisch gestärkt soll es nun auf die Insel gehen, eine mögliche Schwierigkeit steht unmittelbar bevor. Als wir einem Mitarbeiter des letzten Campingplatzes erzählt haben, dass wir nach Lefkas wollen, sagte er: "Oh, then you have a problem!". Gemeint hat er den "Underwatertunnel", der mit Fahrrädern nicht durchfahren werden darf. Er wusste aber auch zu berichten, dass die Mautstation sich auf der anderen Seite des Tunnels befindet. Wir stellen uns also dumm und radeln fröhlich in den Tunnel, die folgenden Lautsprecherdurchsagen verstehen wir einfach ebenso wenig wie die aufblinkende rote Leuchtschrift...! Schließlich sind wir auf der anderen Seite und an der Mautstation winkt man uns mit den Worten "Bicycles are free" durch. Wenige Meter weiter wartet aber bereits ein Auto mit gelbem Blinklicht auf uns: "Stop!" Glücklicherweise bleibt es bei einem Hinweis, dass Fahrräder im Tunnel verboten sind...! Weiter geht es auf einer herrlichen kleinen Straße an der Küste entlang. Die Fahrt wird allerdings jäh gestoppt, als Claudia einen Platten an ihrem Vorderrad bemerkt. Als sie Heiko diese Tatsache zuruft, stellt er ebenfalls einen Platten an seinem Vorderrad fest, komischer Zufall. Wir haben aber Glück im Unglück, denn die Panne hätte an kaum einem besseren Ort passieren können. Ein schattiges Plätzchen mit Badegelegenheit liegt direkt vor uns, sogar eine Leine ist zwischen zwei Bäumen gespannt, an der Heiko die Räder zur Reparatur aufhängen kann. Wir bleiben kurzerhand noch eine Weile und packen Proviant, Bade- und Kniffelsachen aus. Nach ausgiebiger Pause steuern wir dann endlich die Insel Lefkas an. Am Hafen gönnen wir uns Snack und Kaltgetränk, bevor wir beim finalen Campingplatz dieses Urlaubes einchecken. Zum Ausklang des Tages spazieren wir noch in den Ort Ligia, genießen die Abendstimmung am kleinen Hafen und gönnen uns ein Abendessen direkt am Strand.En savoir plus

  • Geburtstag

    24 août 2018, Grèce ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute ist Heikos Geburtstag 🎈🎉! Nach einer Mini-Bescherung im Zelt gibt es leckeres Frühstück unter Bananenblättern. Mit der Idee, ein kleines Motorboot zu mieten, schlendern wir erneut zum Hafen, verwerfen den Plan aber nach Einholen von Informationen wieder. Der Alternativplan sieht ein weiteres Zeitfenster im Chillmodus bei Heißgetränk und reichlich Kuchen vor. Am späten Nachmittag schnappen wir uns aber doch noch unsere Räder, wollen gerne noch einen Blick über die Westkante der Insel erhaschen. Aus dem kurzen Ausflug auf "die andere" Seite wird eine herrliche 5stündige Runde sowohl an die Küste als auch durch die Berge, die erst in der Dunkelheit ihr Ende findet. Schön war's! Das Abendessen mir Meerblick haben wir uns nun redlich verdient...En savoir plus

  • Korfu

    25 août 2018, Grèce ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute gilt es, den ersten Teil unserer Rückreise anzutreten. Eine Fähre soll uns von Lefkas nach Korfu bringen, von hier startet am Sonntag der Flieger gen Heimat. Nach entspanntem Frühstück und Zeltabbau rollen wir am späten Vormittag zum Hafen, kehren noch auf ein Getränk in einer Taverne ein, besorgen Fährtickets. Mit etwas Verspätung taucht die Fähre auch irgendwann auf, kann aber leider wegen Überfüllung des Hafens nicht anlegen. Kurzerhand wird ein alternativer Anlegeplatz organisiert und alle wartenden Passagiere mit dem Bus dorthin verfrachtet. Wir überbrücken das Stück indes mit dem Rad und mit einer knappen Stunde Verspätung verlassen wir schließlich Lefkas. In knapp vier Stunden werden wir über Paxos nach Korfu geschaukelt, eine angenehme Fahrt. Auf der Insel angekommen beziehen wir zunächst unser Zimmer, dann radeln wir ohne Gepäck Richtung Flughafen. Hier wollen wir auskundschaften, ob und wo wir Verpackungsmaterial für unsere Fahrräder auftreiben können. Kaum angekommen entdecken wir zwei große Fahrradkartons, die am Flughafengebäude lehnen. Scheinbar sind vor kurzem Urlauber mit Rädern angekommen und haben die Kartons hier zurückgelassen. Eine nahe gelegene Autovermietung ist auf Anfrage so nett, die Kartons bis morgen für uns aufzubewahren, perfekt!!! So können wir uns nun dem angenehmen Teil unseres letzten Abends widmen. Wir verproviantieren uns mit lauter leckeren Dingen und machen uns auf den Weg zur "Old Fortress of Corfu Town". Wir sind sehr angetan von unserem wahrlich kurzen Korfu-Eindruck, genießen die tolle Abendstimmung und unsere Leckereien an der Festung und begeben uns schließlich mit Einbruch der Dunkelheit in unser Nachtquartier.En savoir plus

  • Alles hat ein (vorläufiges) Ende...

    26 août 2018, Grèce ⋅ 🌧 26 °C

    Unser Heimflug geht zu einer sehr moderaten Zeit, so dass wir noch in Ruhe auf der Terasse frühstücken und dann unsere sieben Sachen packen können. Während Heiko am Flughafen damit beginnt, die Räder "fahrtauglich", ääääh "flugtauglich" herzurichten, holt Claudia die beim Autovermieter gelagerten Kartons ab. Es folgt die übliche Prozedur: Räder und Gepäck verschnüren (kaum fertig und im Flughafengebäude untergekommen, fängt es draußen an zu schütten wie aus Eimern), Check-In, Abschied nehmen...En savoir plus

  • Zurück in Griechenland ✈

    18 mai 2019, Grèce ⋅ ⛅ 19 °C

    Es geht weiter! Zunächst gilt es, die logistische Herausforderung zu meistern, den Endpunkt unserer letzten Reise zu erreichen. Wir fliegen nach Korfu, verlassen die Insel kurz nach Ankunft mit der Fähre und steuern den Campingplatz in Igoumenitsa an. Gegen 23:30 Uhr steht das Zelt, um halb sieben am nächsten Morgen ist es bereits wieder auf dem Rad verstaut...En savoir plus

  • Igoumenitsa

    18 mai 2019, Grèce ⋅ ⛅ 16 °C

    Ein vorab gebuchtes Taxi erscheint tatsächlich pünktlich um sieben Uhr am Campingplatz. Die Räder finden ihren Platz auf der Ladefläche des Pickup, Heiko nimmt neben dem freundlichen Fahrer Platz und plaudert mit selbigem, Claudia holt auf der Fahrt Richtung Preveza etwas Schlaf nach...En savoir plus

  • Aghios Athanassios

    19 mai 2019, Grèce ⋅ ☀️ 18 °C

    Vor traumhafter Kulisse radeln wir entlang der Küstenstraße, zwischenzeitlich etwas gebremst durch starken Gegenwind. Auf der Suche nach Gaskartuschen haben wir in einem kleinen, sehr wild sortierten Laden Glück. Im untersten Regal hinter dem Klopapier kramt die freundliche, ältere Dame des Ladens neben diversen verstaubten leeren auch eine einzige volle Kartusche hervor, hurra. Irgendwo in ihrem Sammelsurium finden sich auch Nudeln und "Fleischklopsdosen", von denen wir hoffen, dass sie trotz des Namens BELLO kein Hundefutter beinhalten. Verhungern werden wir also nicht, das Thema Wasser gehen wir leider etwas naiver an. Dass wir an einer Quelle einfach vorbeiradeln, bereuen wir spätestens, als wir mit fast leeren Trinkflaschen von der Küste in Richtung einsame Bergwelt abbiegen wollen. Wir wagen es trotzdem, werden notfalls auf das Kochen von Nudeln und Heißgetränken verzichten. Nach dem ersten Anstieg finden wir einen traumhaften Platz zum Zelten. Während Heiko sich dem Zeltaufbau widmet, stellt Claudia sich an die Straße, um eventuell vorbeikommende Autos mit der Bitte um Wasser anzuhalten. Die Mission gelingt, so dass wir doch noch eine warme Mahlzeit an diesem herrlichen Ort genießen (BELLO!?!) können. Schließlich kommt noch die erstmals mitreisende Drohne zu ihrem ersten Flug...En savoir plus

  • Kryoneri

    20 mai 2019, Grèce ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir verlassen unser schönes Plätzchen und radeln bei sonnigem Wetter in stetem Auf und Ab durch die Berglandschaft. Im nächsten kleinen Ort verpflegen wir uns mit Leckereien vom Bäcker und freuen uns auf ein ausgiebiges Frühstück. Etwa 75km legen wir heute zurück, am Zielort erwartet uns eine kleine, vorab gebuchte Hütte. Zwei zur Anlage gehörende Hunde freuen sich augenscheinlich über Gäste, sie begleiten uns sogar bei unserem Spaziergang an den nahegelegenen Strand. Lediglich die Drohne erscheint ihnen doch eher suspekt...En savoir plus

  • Nafpaktos

    21 mai 2019, Grèce ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir kommen heute recht spät aus den Federn, so dass es nach einem leckeren Frühstück auf unserer Hüttenterrasse, bestehend aus Obst und Joghurt, schon 11 Uhr ist, als wir auf den Rädern sitzen. Der Weg bietet erneut einige Steigungen, die nicht ganz zur heutigen körperlichen Verfassung von Claudia passen. So geht es eher langsam voran, wir machen lange Pause, freuen uns über Orangen am Wegesrand und über die spektakuläre Sicht auf die Rio-Andirrio-Brücke oder offiziell Charilaos-Trikoupis-Brücke, die über die Meerenge von Rio-Andirrio führt und den Eingang zum Golf von Korinth bildet. Der Blick auf die Brücke soll uns noch etwas länger erhalten bleiben, da wir zu dem Entschluss kommen, außerplanmäßig die Nacht in Nafpaktos zu verbringen. Wir nehmen uns ein Zimmer in einer sehr netten Pension und genießen den Abend in diesem sehr netten Ort: Strand, Drohnenfliegerei, (mäßig leckeres) Essen mit Blick auf die Hafeneinfahrt, wunderbares Abendlicht!En savoir plus