Im November in die Karibik
  • Day19

    Angekommen im Schnee

    Yesterday in Germany ⋅ ❄️ 0 °C

    Saukalt ist’s!
    Flüge waren prima, die Jungs haben viel geschlafen! Auch der 4 Std Aufenthalt in Paris geht schnell vorbei.
    Nur der kalte Wind wirft uns etwas aus der Bahn, hatten natürlich nur mittelwarme Sachen dabei. Und die blöde Bushaltestelle ist verlegt worden und nicht gut ausgeschildert. Naja, jetzt sitzen wir im Auto - der erste schläft nach 2 Minuten.

    Unser Fazit:

    Martinique ist definitiv eine Reise wert!

    Es ist die perfekte Temperatur, immer gleich warm, auch nachts.

    Das Meer ist noch erfrischend, aber so, dass man auch Stunden drin bleiben kann.

    Es gibt an jedem Strand Schatten und wird deshalb nie zu heiß.

    Es ziehen immer wieder Wolken drüber, die Regenschauer dauern nur kurz.

    Demonstrationen sind etwas anders als bei uns, man muss aber keine Angst haben.

    Den Reisebuggy haben wir kein einziges Mal geöffnet. Die Kids schlafen nach genügend Action auch im Bett Mittag.

    Vielleicht wird noch mehr ergänzt - heute nicht mehr:)
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    Carthago

    Dann behaltet das mit dem Mittagsschlaf im Bett mal bei. Ist jetzt eh zu kalt im Buggy auf der Terrasse. Herzlich willkommen zu Hause!

     
  • Day18

    Am Flughafen

    November 29 in Martinique ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir sind inzwischen bei der Autovermietung!! Juhu!!
    Nach einem kurzen Strandbesuch, haben wir uns noch ein letztes Mal im Pool erfrischt. Zufällig fängt dann der Gärtner an, den Rasen zu mähen - mit einer Motorsense! Google translate hilft uns, ihm ein paar Liter Benzin abzuschwatzen. Wir haben also genug bis zum Flughafen!
    Nach den Schläfchen gehts also los, wir treffen gleich bei uns auf die erste Sperre. Als wir ihnen sagen, dass wir zum Flughafen müssen, wird die große Mülltonne zur Seite gerollt und wir dürfen passieren. Genau das gleiche circa 10 Minuten später. Es gibt also zum Glück für uns kein Problem und nach circa Dreiviertel der Strecke finden wir eine Tankstelle mit Benzin. Richtung Hauptstadt sind kaum mehr Barrieren, auch die, die heute Früh noch rot angezeigt wurden, sind eingepackt. Man sieht aber bei vielen Kreuzungen und Kreisverkehren noch Spuren von verbrannten Autos und Glassplitter über die Fahrbahn verteilt. Es waren also ursprünglich viel mehr Barrieren als wir das dachten.
    Unser Auto ist schon sauber, gleich werden wir mit einem Shuttle zum Flughafen gefahren. Haben noch viereinhalb Stunden bis zum Flug. Happy End!:)
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  • Day17

    Anse Meunier

    November 28 in Martinique ⋅ ⛅ 26 °C

    Fleißig zu Fuß unterwegs!
    Weil wir ja jeden Tropfen Benzin sparen müssen, waren wir heute per pedes unterwegs. Uns wurde die schöne Wanderung zu den Stränden weiter im Süden empfohlen. Es geht durch den Wald, direkt am Meer entlang und wir entdecken tausende von Krebsen. So außergewöhnlich schön kommt der Pfad uns Bergfexen aber gar nicht vor und er ist außerdem so „batzig“, dass wir alle am Ende Klumpfüße haben und wie auf Plateau Sohlen gehen. Naja, nach 3 km erreichen wir den ersehnten Strand und buddeln und baden nochmal, was das Zeug hält. Den Rückweg gehen Jona und ich dann ganz ohne Schuhe! Sehr fleißig unser Großer! Auf dem Heimweg entdecken wir noch eine riesige Schaukel mitten im Wasser. Das muss fotografisch natürlich noch festgehalten werden.
    Zu Mittag gibt’s ein schnelles Porridge mit Bananen und am Nachmittag vergnügt sich Teil 1 im Pool, während Teil 2 schon mal die Koffer packt und alles vorbereitet.
    Zwar hätten wir noch Nudeln zu Hause, wir entscheiden uns aber nochmal für den richtig leckeren Boubou Burger mit knusprigen Pommes. Der hat uns Vorgestern schon so gut geschmeckt! Sind also nochmal alle die eineinhalb Kilometer ins Dorf gelaufen, um auch noch ein bisschen Sonntagsstimmung einzufangen und noch das ein oder andere Mitbringsel zu besorgen.
    Währenddessen hat uns die liebe Münchnerin wissen lassen, dass sie mit viel Charme und dem Vorzeigen ihrer Tickets fast bis zum Flughafen durchgekommen ist. Ihre Autovermietung hat sie dann auf die letzten Meter aus den Barrikaden herausgelotst. Ihre Empfehlung war, dass ich rede und nicht Holger und wir rechtzeitig losfahren. Das werden wir gleich nach dem Mittagsschlaf machen. Für morgen hat sich scheinbar der Überseeminister angekündigt und es ist noch unklar, ob sie wieder etwas aufsässiger werden. Aber es hilft ja nichts, wir werden einfach unser Glück versuchen. 37 von 43 km bis zum Flughafen sind auch laut Auto noch im Benzinbereich :) think positiv!
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    Carthago

    🐩🦮🐕

     
  • Day16

    Hausstrand

    November 27 in Martinique ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir machen jetzt einfach das Beste aus der Situation!
    Heute Früh konnte Holger 3 Baguettes, 6 Wasser und noch ein paar andere Kleinigkeiten ergattern. Kleinigkeiten beinhaltet natürlich auch Wurscht!:) wir sind also wirklich Save, was die Verpflegung angeht.
    Flug umbuchen auf Sonntag ging leider nicht. Botschaft hat sich auch nicht gemeldet. Dafür war das Gespräch mit unserer Autovermietung ganz gut. Sie konnten gar nicht verstehen, warum wir so eine Panik haben, weil es bei ihnen scheinbar genug Benzin und es die Sperren auch immer erst ab 3 Nachmittag gibt. Scheinbar ist es hier in unserer Gegend am schlimmsten. Holger hat aber gerade gesehen, dass die erste Blockade momentan aufgehoben wurde. Wir warten also ab, was uns die Münchnerin morgen berichten kann und hoffen, dass wir schnell auf eine Tankstelle treffen.
    Wir haben also wieder etwas Hoffnung, dass das am Montag schon klappt irgendwie.
    Am Vormittag waren wir dann im Pool und am Nachmittag haben wir uns den Hausstrand mal angeschaut. War auch ziemlich traumhaft:) wir versuchen also das Beste aus der Situation zu machen und genießen nochmal das Wetter..
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    Carthago

    So ist es richtig, take it easy! Hoffen wir, daß unsere 10 cm Schnee nicht wegtauen, dann geht das Genießen daheim weiter.

    HannaG

    Gute Heimreise!!

     
  • Day15

    Gefangen

    November 26 in Martinique ⋅ ⛅ 26 °C

    Aus Spaß wird jetzt irgendwie Ernst.
    Wir haben das Gefühl, die Lage spitzt sich zu hier. Dadurch, dass wir kein Französisch sprechen, bekommen wir alles eher zeitverzögert mit. Zufällig wohnt eine Münchnerin bis Sonntag auch hier in dem Wohnblock, mit der wir uns etwas austauschen können. Sie erzählt, dass auch eine Raffinerie blockiert ist und die ganze Insel keinen Benzin Nachschub bekommt. Wir versuchen nachher noch aus ihrem fast vollen Tank ein paar Liter abzuzwacken, um am Montag wenigstens noch bis zum Flughafen zu kommen. Dafür müssen wir dann natürlich erst mal durch die ganzen Barrikaden gelassen werden. Da hoffen wir auf den Mitleids-Kinder-Touristen-Bonus. Sie fliegt am Sonntag und wird berichten, wie sie durchgekommen ist. Wir werden auf alle Fälle auch gleich noch versuchen, die Botschaft zu kontaktieren.
    Jetzt sind wir jedenfalls hier ziemlich gefangen, und können nur noch zu Fuß Erledigungen machen. Die Traumstrände sind damit auch nicht mehr zu erreichen. Den Vormittag verbringen wir mal wieder etwas ruhiger in unserer Wohnung. Am Nachmittag schlendern wir ins Dorf, eigentlich mit dem Plan Eis zu essen und evtl noch was einzukaufen. Beim Bäcker gibt es nur noch etwas süßes Gebäck, außerdem die Info, dass er ab Montag kein Mehl mehr hat. Vor dem kleinen Supermarkt steht eine lange Schlange, die wahrscheinlich alles leer kauft. Wir vertagen unseren Einkauf auf morgen Früh. Mit den Lebensmitteln kommen wir noch bis Montag zurecht. Wasser müssten wir dann evtl abkochen.. schade, wenn man in einer Bananenrepublik wohnt, und nicht mal mehr Obst zu Hause hat :(
    Viele Geschäfte haben nicht offen, wir finden ein ganz sympathisches und bezahlbares Burger-Restaurant. Lustig, dass Burger hier scheinbar immer das günstigste sind, ich hätte ja eher auf Fisch gesetzt. Für ein Fisch Menü würde man pro Person aber mehr als 20€ zahlen. Um noch einen positiven Abschluss zu haben: die Jungs sitzen zum ersten Mal im Restaurant ruhig am Tisch und essen brav ihre Pommes! Ganz ohne Stress! :)
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    Carthago

    Wir hoffen mit euch, dass alles bis Montag und zum Flieger reicht. Kann sein, dass ihr bei der Ankunft in München noch etwas Schwierigkeiten habt. Ich schicke den Familienschutzengel! 😀😃🙂

    tinnschka

    Oh Mann, Daumen sind gedrückt für ein gutes Ende!

     
  • Day14

    Anse de Salines

    November 25 in Martinique ⋅ ⛅ 27 °C

    Ein spannender Tag!
    Heute Früh brechen wir auf, um zuerst zum Strand zu fahren und auf dem Heimweg dann einzukaufen. Der kleine Supermarkt hier im Dorf ist natürlich teurer als ein großer. Und voila, zum ersten Mal treffen wir tatsächlich auf eine Straßensperre. Inzwischen ist der Kreisverkehr, der auf unsere Halbinsel führt, auch durch große Mülltonnen, Gestrüpp und kaputte Autos verbarrikadiert. Ich hab versucht aus dem Autofenster zu filmen. Der Recherche nach protestieren sie hauptsächlich gegen Impfung bzw. Impfpflicht im Pflegebereich (hier sind scheinbar erst 30% geimpft) und nebenher gegen die hohen Lebenshaltungskosten (vor allem Benzin und Diesel). Und da wir gerade schon beim Thema sind: unser Tank steht seit heute Nachmittag auf Reserve und wir hoffen, das die einzige Tankstelle hier morgen Vormittag offen ist!
    Plan B war dann jedenfalls heute der Anse de Salines, der schönste Strand ganz Martiniques. Ist auch wirklich der reinste Traum und fast leer - kein Wunder :) Der Sand ist weiß und ganz fein. Erinnert mich etwas an die Whitsundays in Australien. Das soll dort der feinste Sand der Welt sein und wird unter anderem zum Polieren von Uhren benutzt. Wir werden heute von einem kräftigem Schauer überrollt, während wir im Wasser baden. Auch ein richtig beeindruckendes Erlebnis, wenn man von oben und von unter nass wird und die Tropfen auf der Oberfläche hüpfen.
    Nach dem Mittagsschlaf probieren wir nochmal eine Umfahrung, brechen aber bei der Hälfte ab. Der Weg ist ziemlich verwachsen und nur was für Notfälle. Wir gehen also wieder in den Kramerladen, kaufen Eis und schlendern durch unser Dorf. Auch hier ist das meiste geschlossen, beim Bäcker gibt es außer Baguette nicht viel und im Supermarkt werden noch ein paar Sixpacks Wasser als Reserve geliefert. Mal schauen, wie sich die Situation noch weiterentwickelt..
    Kleiner Nachtrag zur Ferienwohnung: hier gibt‘s wirklich kaum Mücken, brauchen nicht mal mehr ein Spray. Außerdem trennt sich jetzt die Spreu vom Weizen, was die Klimaanlagen betrifft. Hier ist es zum ersten Mal wirklich angenehm, wenn man sie auf 28 Grad stellt. Man wacht in der Nacht weder als Eiszapfen auf, noch verschwitzt, wie in der Sauna. Einfach eine angenehme, konstante Erfrischung.
    Und in den Wohnungen hier gibt es irgendwie oft keinen Ofen. Wir haben dieses Mal sogar eine Spülmaschine! Die Mikrowellen sind aber scheinbar darauf ausgelegt, Ofenersatz zu sein. Und weil unsere Jungs so gerne Kartoffelspalten mit Dip essen, haben wir das heute mal mit der Mikro probiert. Ging ganz gut und vor allem Merlin hat sich seinen Bauch wirklich voll gehauen. :)
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    Carthago

    Bitte passt gut auf euch auf! Es gibt eine neue Mutation.

     
  • Day13

    Sainte Anne

    November 24 in Martinique ⋅ ⛅ 26 °C

    Auf in den schönen Südosten!
    Am Vormittag wird alles zusammengepackt und Holger geht mit den Jungs nochmal kurz an den Strand. Zu Mittag gibt‘s dann Kaiserschmarrn mit Apfelmus aus dem Quetschi:) Und nach einer ausgedehnten Abschiedsrunde im Pool dürfen wir noch einen genauso ausgedehnten Mittagsschlaf in der Ferienwohnung machen. Wir sind doch froh diese Mückenoase hinter uns zu lassen, genauso traurig ist aber mein Surferherz, den Wellen „au revoir“ zu sagen.
    Von unserer Vermieterin werden wir noch über Schleichwege informiert, die die Straßensperren umgehen. Auch der Südosten wird scheinbar bestreikt, auf unserer Route ist aber zum Glück keine Blockade mehr. Da konzentrieren sie sich scheinbar mehr auf die größeren Knotenpunkte.
    Nach einer guten Stunde Fahrt kommen wir - zur Freude Jonathans - in unserem blauen Haus an. Das ist dieses Mal wieder ein großer Wohnblock, in dem viele Franzosen ihre Ferienwohnungen haben. Unsere Wohnung ist sehr geräumig und schön. Was aber gleich vom Gefühl her auffällt: der riesige Außenbereich fehlt etwas. Bisher hat sich unser Leben tagsüber fast nur im Garten abgespielt. Das wird hier vermutlich nicht mehr ganz so sein. Wir fühlen uns aber trotzdem sehr wohl hier, die ersten zwei Waschmaschinen sind schon erledigt und der Pool für gut befunden. Morgen erkunden wir dann die Gegend. Hier gibt es ja einen Traumstrand nach dem anderen..
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  • Day12

    Adieu Atlantik

    November 23 in Martinique ⋅ ⛅ 26 °C

    Unser letzter ganzer Tag hier auf der Atlantik Seite.
    Wir haben nochmal gemacht, was uns am besten gefallen hat: den Spielplatz Strand, frisches Baguette als Mittagessen, Pool, Mittagsschlaf, Pool, am Hausstrand buddeln und Mama beim Surfen zuschauen, nochmal Pool, Gartenschlauch spritzen, Kneten, Fisch essen und schon gehts ab in die Falle! Ach, und das Eis am Nachmittag ist mir durchgerutscht und 3mal am Tag stand auch noch Baggerpflege auf dem Programm:)
    Insgesamt also alles sehr relaxed..
    Unsere Vermieterin hat uns informiert, dass es heute mehrere Straßensperren gegeben hat, anscheinend Demonstrationen für mehr soziale Rechte.. Wir wären nur sehr schwer von der Landzunge gekommen. Sie als Lehrerin war auch zu Hause, da die Schüler es auch nicht in die Schule geschafft haben. Mal sehen, wie das morgen dann so ist.
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  • Day11

    Phare de la Caravelle

    November 22 in Martinique ⋅ ⛅ 26 °C

    Opi Mümmels Leuchtturm
    Heute haben wir den Vormittag genutzt, um uns nochmal im Wandergebiet nebenan auszutoben. Das Ziel war ein kleiner Leuchtturm, von dem aus man einen wahnsinnig schönen Blick auf unsere Landzunge und Martinique hat. Leider hat Opi Mümmel seine Tür nicht aufgemacht (kleiner Peppa Wutz Insider). Dafür haben uns die Vögel aus der Hand gefressen, fast wie daheim:) Aber ob am Staufen wohl auch Bananen genascht werden?! :D
    Für die Männer ging es in den Pool und ins Bett, ich durfte wieder ein Stündchen surfen. Die Kraft kommt langsam wieder zurück juhu!
    Damit der Nachmittag nicht wieder wie Kaugummi wird, sind wir nochmal zum Strand mit Spielplatz gefahren. Vor lauter Sand Buddeln, Graben und Burgen bauen kommt Jona gar nicht mehr dazu ins Wasser zu gehen. Er versinkt hier wieder voll in seinem Spiel. Nach dem Strand steht dann natürlich auch gleich die Baggerpflege auf seiner To do Liste, was sich auch über Stunden ziehen kann. Heute sogar mit Seife :)
    Ganz kulinarisch gibt es heute Bratkartoffeln und Tiefkühlbohnen - aufgepeppt mit selbstgemachten Kochbananen. Und am Nachmittag wurde schon Papaya mit Limettensaft verkostet. Ziemlich gut!
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    Carthago

    Allein die Kulinarik klingt so super, genießt es ihr glücklichen! Auch wenn wir euch schon richtig arg vermissen!

    Hanna Ber

    Wir saugen die letzte Woche noch richtig auf und dann freuen wir uns aber auch wieder auf euch zu Hause!😘

     
  • Day10

    Sunday Vibes

    November 21 in Martinique ⋅ ⛅ 26 °C

    Ein tierischer Filmabend.
    Unsere Geschichte beginnt am Abend gestern, als wir zwei uns ganz romantisch einen Film auf unserer Terrasse anschauen wollen. Mit Ameisen, Eidechsen und Mücken haben wir ja inzwischen fast schon ein Konglomerat gebildet. Der Frosch, der plötzlich auf meinem Bein landet, erschreckt mich dann aber doch ziemlich. Beim Zähne Putzen stößt Holger dann einen kleinen Schrei aus: auf dem Kindershampoo sitzt unsere Haus und Hof Kakerlake. IM HAUS! Vor ein paar Tagen war sein Wortlaut übrigens noch: du hast ne Kakerlake gesehen? Ach Quatsch, ich hab auch schon mal sehr große Maikäfer beobachtet! Naja, Holger gewinnt jedenfalls sehr schnell mit der Duschbrause die Oberhand. Er will in Zukunft um 19.00 unser Garagentor alias Tür schließen. (Ups, aktuell ist’s schon wieder 19.20! :))
    Heute Vormittag sind wir dann zum Hauptstrand des Ortes. Der Spielplatz wurde für gut befunden, es wurden viele Sandburgen gebaut, geschaukelt, gebadet und ein paar Pain au chocolats als zweites Frühstück verspeist. Sogar Toiletten und Duschen gibts dort!
    Außerdem war es ziemlich spannend, die Einheimischen an einem Sonntag zu beobachten. Uns fällt auf, dass sich viele sportlich betätigen und doch auf die Ernährung achten. Es gibt Lauftreffs in der Früh, manche Walken durchs Wasser oder Schwimmen und machen Kraftübungen am Strand. Außerdem stehen sogar Reisebusse am Wanderparkplatz um die Ecke. Dort haben wir schon einige Trailrunner gesehen. Und auch auf zwei Trimm-dich-Pfade sind wir schon gestoßen. Und alles trifft sich dann auf ne kurze Abkühlung im Meer. (In Panama, auf der anderen Seite der Karibik, wurde gefühlt alles frittiert und Sport war meiner Meinung nach eher nicht so verbreitet)
    Im Laufe des Vormittags treffen dann immer mehr Großfamilien am Strand ein, die sich ein richtiges Wohnzimmer aufbauen mit Tischen, Stühlen, riesigen Töpfen mit vorgekochtem Essen und jeder Menge gute Laune. Eine schöne Atmosphäre! Wir machen dann aber bald Platz, um die Mittagspause einzuläuten.
    Der Nachmittag zieht sich dann irgendwie wie Kaugummi - soll es auch im Paradies geben. Mag daran liegen, dass die Schläfchen sehr kurz ausfallen. Ist wohl doch bequemer die Mama als Kissen zu haben, anstatt sie an die Wellen abzutreten.. wir geben unser Bestes und ziehen alle Unterhaltungsregister, bis sie um 18.00 ins Bett fallen:)
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    Carthago

    Kann es sein, dass Mama und Papa danach etwas Entspannung zu Hause brauchen? 😀😃