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Krk Athen und zurück

Ein Abenteuer von Thomas & Andrea mit offenem Ende Weiterlesen
  • Tagesziel Tivat

    22. Mai in Montenegro ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der kurzen Überfahrt nach Tivat haben wir einen Liegeplatz in der Marina Montenegro mit eigenem Resort. Ein enger Platz, die Fender beidseitig im Kuschelkontakt mit den Nachbarbooten. Thomas macht sich sofort daran das Halteseil der Gangway zu reparieren. Das hat sich gestern noch verabschiedet. Aus Mangel an Material, hatter es mit einem zusätzlichem Seil neu befestigt. Perfekt für den Übergang, bis wir es in unserer Marina erneuern lassen. Nun macht er sich zur Anmeldung im Marinabüro und im Touristenbüro um die Kurtaxe zu zahlen. Natürlich liegen diese beiden Büros an den unterschiedlichsten Stellen. Gut das wir die Scooter haben, auch wenn es hier doch einige Verbotsstellen gibt. Die Sonne brennt vom Himmel, aber es gibt immer wieder starke Windböen. Eine hat sogar eines unserer Sitzkissen mitgerissen. Da Sitz nun Poseidon drauf und schwenkt die Kroatienflagge die er sich bei der Überfahrt schon geholt hat. Nun zur Marina: sie ist groß mit Megajachten, Hotels der Oberklasse, Läden aller bekannter Modedesigner und Schmuckgeschäfte ( nur Louis Vuitton ist nicht vertreten ), tausend Instagram-Tussis die sich filmen oder fotografieren und dann noch all die aufgespritzten Lippen und Gesichter. Ehrlich, nicht meine Welt. Aber, nur zwei Straßen dahinter ist die reale Welt. Kaputte Häuser, Dreck und Unrat.
    Zum Abendessen hat Thomas einen Italiener in der 2.Reihe rausgesucht. Superlecker und reichhaltig, nur leider sehr windig 😂. Wir mussten uns beeilen ums es noch warm genießen zu können. Es hat uns an den Sketch von Rudi Carrell " Die Nudel" erinnert.
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  • Tagesziel Montenegro

    21. Mai in Montenegro ⋅ 🌙 19 °C

    Nach einer unruhigen Nacht, bis 3 Uhr tobten noch die Wellen und dann war natürlich noch die Aufregung wegen der Ausklarierungen, war diese um 6 Uhr vorbei. Nach einem schnellen Spaziergang hat uns Thomas schon an Board begrüßt. Nachdem alles vorbereitet war und es endlich 8 Uhr war, ging es auf die andere Seite zum Kai Q. Wir fuhren an, wurden schon einem netten Mann erwartet, der die Leinen annahm, als plötzlich ein Polizist auftaucht und uns zusammenstaucht.
    Woher wir kommen, wieso wir uns nicht per Funk auf Kanal 9 angemeldet haben. Ok, sorry, wussten wir nicht. Hat nirgend gestanden, hat keiner gesagt. Und außerdem sind wir mit unserem Agenten hier verabredet. Oh, Gott sei Dank kommt der auch gerade. Herr Milic kommt gerade und alles läuft nun glatt. Wir müssen nur nochmal die kroatische Flagge hissen, die wir schon mal abgemacht haben.
    Nun kann der erste Teil des Tages beginnen. Die Fahrt ist ruhig, wir dürfen nur nicht mehr die Seelinie von Kroatien überfahren. Das heißt nicht mehr anhalten oder gar ankern, nur noch den direkten Weg nach Montenegro nehmen.
    Am Zollhafen in Zelenika erwartet uns schon Hr. Begovic.
    Thomas und er gehen zusammen zur Zollstation. Ok, Thomas war nur Deko und das wenigstens ein Offizieller ihn mal anschaut. Ging alles superschnell und problemlos, wenn was ist sollen wir uns gerne wieder bei Herrn Begovic melden.
    Montenegro - sattgrüne Berge im Vordergrund , die schwarzen können wir noch nicht sehen. Wir fahren die nächste Marina in Kumbor an. Portonovi ist eine neue Marina mit moderner Ferienanlage. Alles sehr edel und es gibt für Ylvi ein eigenes Rasenstück. Sie war so happy das sie noch nicht einmal gepinkelt hat, hat sich nur im Rasen geschubbert. Thomas rollert zur Erkundung los und findet auch gleich die Waschmaschinen.
    Also geht es nach einer kleinen Mittagsruhe sofort zum waschen.
    Thomas macht sich los um die Wäsche zu holen. Ylvi ist brav bei mir, plötzlich ist sie weg. Ich suche sie und finde sie keine 50 m entfernt bei zwei Frauen auf einer Bank, wo sie sich streicheln lässt. Glück gehabt. Thomas fährt die Gangway rein, ich bin im Schlafzimmer, alles weg räumen. Thomas fragt mich ob Ylvi bei mir sei, NEIN ! Sie ist wieder weg, vom Boot gesprungen, ohne Gangway. Wir suchen sie über die Tracker-App. Sie ist am anderen Ende der Marina. Thomas fährt schon vor und findet sie in einem Restaurant, etwas verstört aber putzmunter. Was für ein Schrecken. Nach einem schmackhaften, aber für uns späten Essen, machen wir uns in die Betten. Ach, was wir noch festgestellt haben: Heute und morgen ist hier Feiertag.
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  • Ein Tag in Dubrovnik

    20. Mai in Kroatien ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute Morgen hieß es wieder suchen. Dubrovnik ist eine grüne Stadt, aber alles hinter verschlossenen Toren oder dann in den steilen Hängen. Für Hunde einfach schrecklich. Wir haben ein Packplatz gefunden, ca. 10 Minuten weg, wo wenigstens etwas grünes wächst. Eigentlich ist es nur Schotter und Dreck. Ylvi die brave hat es aber als gegeben akzeptiert und macht dort ihr Geschäft. Es gibt zwar vereinzelt Parkanlagen, aber alle mit Hundeverbot. Die privaten Parkanlagen hinter Gittern sind riesengroß, jahrzehntelang gewachsen und einfach traumhaft.
    Wir haben dann abseits der Straße noch ein verwildertes Stück Gestrüpp gefunden, wo Ylvi wenigstens schnuffeln konnte. Thomas hat zwei Stunden damit verbracht einen Agenten für die kroatische Zoll-Ausdeklarierung und einen für die montenegrische Eindeklarierung zu organisieren. Daten und Papiere versendet und viele Fragen beantwortet. Aber so sind wir sicher, das dann alles richtig und ordentlich erledigt ist.
    Um 10:30 Uhr haben wir unsere Ylvi wieder in die Tasche gepackt, unsere Roller geschnappt und sind in Richtung Altstadt los. Einen großen Teil des Weges mussten wir schieben, diese Steigung haben die Roller nicht geschafft. Der Verkehr ähnelt hier doch sehr dem Pariser Verkehr. Sehr ruppig, laut, schnell und aggressiv. Einen Teil sind wir den Busweg gefahren, das gab dann auch Gemecker. Aber eines ist sicher, wir waren die meist beachteten Touristen in Dubrovnik. Alle, wirklich alle haben nach Ylvi geschaut, auf sie gezeigt und zum Teil beim vorbeigehen oder fahren auch gestreichelt. Jeder liebt sie 😍. Dann waren auch wir an der berühmten Stadtmauer und mit uns Tausend andere auch. Es ist Nebensaison und ein Mittwoch, aber es stehen auch zwei große Kreuzfahrtschiffe und noch ein paar Kleine im Hafen. Die wollen halt auch alle dahin. Wir nehmen erstmal die Nebenstraßen und schauen uns um. Dort sind die Lokale untergebracht, wir nehmen einen Salat und Sandwich. Nach der Stärkung ist auch etwas weniger los. Die ersten mussten wohl schon wieder auf ihr Schiff. Wie schauen uns noch den Altstadthafen an und machen uns dann auf den Rückweg.
    Erstmal wieder den Berg hochschieben, dann geht die rasante Fahrt Richtung Hafen. Diesmal aber auf die gegenüberliegende Seite. Noch nen Kaffee, große Schiffe ansehen und Ylvi schnuffeln lassen. Wieder auf unserer Apollo angekommen, stellen wir fest das in der Marina heftiger Seegang ist. Alle Schiffe schaukeln wie verrückt. Zum einlullen für das Mittagsschläfchen ist es ok, aber es hört nicht auf und wird noch etwas stärker. Thomas rollert nochmal weg um Obst zu kaufen, Ylvi muss erstmal brechen, dann nochmal, ok Durchfall ist auch noch dabei. Das ganze innerhalb von 15 Minuten. Die arme Maus, nix wie runter vom Boot. Wir spazieren zum Abendessen mit kleinen Umwegen wegen Ylvi. Nur 5 Minuten mehr laut meiner Aussage, Thomas versteht natürlich nur insgesamt 5 Minuten. Nach 30 Minuten wird er ungemütlich, aber da entdecken wir ein kleines Restaurant das Finger lickers. Nur 8 Gerichte zum Auswahl, Fisch, Calamari und Garnelen mit Pommes. Lecker, schnell und preiswert - perfekt für uns.
    Heimweg ging nun viel schneller. Auf’s Schiff, noch zusätzliche Leinen zum stabilisieren gelegt und zur Ruhe kommen.
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  • Tagesziel Dubrovnik

    19. Mai in Kroatien ⋅ ⛅ 20 °C

    Um kurz nach acht Uhr legen wir in Mljet ab und machen uns auf den Weg nach Dubrovnik. Der Seegang ist ruhig und wir machen Fahrt mit 9 Knoten. Plötzlich ein Aufschrei von meinem Mann, Maschinen stoppen, schau mal da! Ich verlass den Fahrerstand und schau aufs Wasser. Nichts, ich seh nichts. Da war eben eine Schildkröte, ich hab eine gesehen. So. Das ist jetzt die dritte Schildkröte die Thomas gesehen hat, aber nur er. Entweder ist er der auserwählte Schildkröte-Seher, oder …..
    Nun nimmt der Schiffsverkehr deutlich zu, wir kommen unserem Ziel näher. Das erste was man sieht ist eine tolle Brücke und zwei Kreuzfahrtschiffe. Wir legen in der Marina Frapa an, die ACI kosten das gleiche ist aber noch weiter von der Innenstadt entfernt. Nach dem wir gut festgemacht sind, machen wir uns an die Scheibenwischer, die nicht den richtigen Wischradius haben. Aber die Deckenplatten sind so verbaut, dass wir nicht an die Motoren kommen. Pech gehabt. Aus Frust werden die Fenster von innen geputzt. Es fängt an zu regnen. Wir machen eine wohlverdiente Pause, danach macht sich Thomas auf den Weg und besorgt noch zwei Fahrradhelme für uns. Er schafft es noch rechtzeitig zurück, bevor das Gewitter los geht. Nach dem Abendessen machen wir noch einen Spaziergang und nehmen einen Absacker in der Marinabar. Morgen geht es dann in die Altstadt.
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  • Tagesziel Mljet

    18. Mai in Kroatien ⋅ ☀️ 19 °C

    18.05.2026
    Die Sonne strahlt, in Korčula ist es noch ruhig. Nach der Morgenrunde geht es noch schnell zum Bäcker und dann wird auch schon alles für die Abfahrt gerichtet. Wir legen ab und haben noch einen tollen Blick auf die schönen Ortschaft. Alle Fender sind eingeholt, Thomas nimmt Fahrt auf, schaltet den Autopilot an und wir fahren im Kreis. Was soll das jetzt??
    Nochmal von vorne. Wieder nur eine Kreisfahrt und dann Abbruch. Wir müssen erst mal raus aus dem Schiffsverkehr.
    Menupunkte werden abgearbeitet, Reset“s gemacht, Kompass wird neu kalibriert, alles auf Werkseinstellung gesetzt, das ganze nochmal durchgeführt. Nichts hilft. Nochmal alles durchgearbeitet. Nach knapp zwei Stunden funktioniert es wieder. Was es jetzt war, keine Ahnung. Die Fahrt kann endlich beginnen, es geht Richtung Insel Mljet. Der Wind legt zum Mittag etwas zu, aber alles ist entspannt. Wir haben mehrere Ortschaften zu Auswahl, als erstes wollen wir es in Sobra probieren. An der Kaimauer gibt es zwei Restaurants mit Murings. Da kommt auch schon jemand und macht die Muring bereit. Ich frage ob wir eine Nacht bleiben können, klar kein Problem. Wir machen fest und werden freundlich vom Chef begrüßt. Thomas setzt sich schon mal zum Anlegebier an einen Tisch. Nach einem bisschen Büroarbeit machen wir einen Erkundungsgang. Thomas muss bald abbrechen, Ylvi und ich machen noch bis zum Ende der Insel weiter, Thomas geht schon mal in die Konba. Naja, bis zum Schluss der Insel ging es leider nicht. Da stand plötzlich ein hoher Zaun, Privazbesitz. Wer kann, der kann.
    Auf dem Rückweg sind wir noch runter an eine kleine Bucht mit Kiesstrand. Wunderschön, wenn nicht so viel Dreck angeschwemmt worden wäre. Es ist echt schlimm. Aber, wir haben einen tollen Ball für Ylvi gefunden. Thomas erwartet uns in unserem Restaurant Lanterna, wir bestellen vorab eine Rindsuppe und dann eine Fischplatte für 2 Personen. Die Suppe ein Traum, die Fischplatte entpuppt sich als eine Art Eintopf. 4 mal Fisch am Stück, Tintenfisch und Kartoffel in einer Weiswein-Zwiebel-Tomatensoße. Superlecker. Sogar ich als eigentlich kein Fischesser war begeistert. Knüppeldicksatt machen wir uns auf unser Boot, was sozusagen vor der Tür steht und lassen den Abend ausklingen.
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  • Tagesziel Korčula

    17. Mai in Kroatien ⋅ ☀️ 19 °C

    17.05.2026
    Ausgeschlafen und mit der Sonne am Himmel macht der Morgenspaziergang gleich mehr Spaß. Um kurz vor neun legen wir ab. Die Fahrt geht nicht weit, nur bis zur Tankstelle. Dort steht ein kleines Kreuzfahrtschiff auf der gesamten Länge der Tankstelle. Moment mal, der hat doch schon vor einer Stunde da gestanden, als ich mit Ylvi auf dem Rückweg war. Wir warten, fragen einen von der Crew wie lange es noch dauert. Nur noch 3000 Liter. Verdammt das heißt warten, es ist die einzige Tanke in der Umgebung. Nach ca. 30 Minuten später sind wir dran. Die Tankwartin steht lustlos rum, will das wir um die Ecke fahren, dass ist viel zu klein für unser Boot. Wir legen wie geplant längsseits an, ich gebe ihr noch die Bugleine in die Hand, dann ist sie weg. Blöde Nuss. Nun treibt unser Heck schon ab, aber dort steht ein netter Mann der die Leine fängt und um den Pollen legt. Dankeschön. Nun tanken wir knapp 1000 Liter Diesel. Thomas geht zum zahlen und kommt als nicht wieder. Da kommt er mit rotem Kopf, komischerweise geht die Kartenzahlung nicht mehr, sie will es in bar haben. Thomas rennt zum nächsten Geldautomat, der nichts ausspuckt, also wieder zurück. Plötzlich geht die Kartenzahlung doch wieder-aber nur bei dem Mann vor ihm —Seltsam ! Thomas zahlt dann bar, das ganze Hickhack hat uns ca. ne halbe Stunde gekostet. Nun aber ablegen und Richtung Korčula los. Der Wind ist moderat, die Wellen leicht bewegt. Alles schön, wir fahren an der Insel Hvar entlang. Thomas legt sich etwas ab, ich übernehme das Ruder. Schicke noch ein Bild an meine Lieben, wie schön entspannt es heute endlich ist, aber da sehe ich auch schon das kurz vor uns die ersten weißen Spitzen zu sehen sind. Der Wind dreht und kommt ablandig, somit die Wellen querab. Ich wecke mal meinen Mann.
    Ok, er übernimmt wieder das Ruder und kämpft sich die nächste Stunde ab. Um vier Uhr kommen wir bei der Insel Kočula an. Marina wird angefunkt, der Marinero steht bereit, alles läuft wie am Schnürchen. Nur Ylvi kann es nicht abwarten und springt schon vom Boot, bevor wir fest sind. Dem Marinero gefällt es.
    Wir spritzen noch unser Boot ab, es war nur noch eine Salzkruste, dann machen wir uns landfein. Die Altstadt ist wirklich eine Reise wert. Wir finden ein Lokal mit Meerblick, genießen das Essen und lassen den Abend ausklingen.
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  • Inseln Brac, Hvar, Peljesăc und Korcula

    17. Mai in Kroatien ⋅ ☀️ 19 °C

    Haben vor ca. einer Stunde die Kalkfelsen von Brac passiert und sind jetzt gerade um die Südspitze von Hvar gefahren.
    Jetzt noch nordwärts um die Spitze von Peljesăc, wenden und dann in den Hafen von Korcula.
    Haben sehr schönes Wetter aber plötzlich war auch mal starker Wind und, wie aus dem Nichts, recht große Wellen.
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  • Tagesziel Split

    16. Mai in Kroatien ⋅ 🌧 13 °C

    16.05.2026
    Nach einer ruhigen Nacht, kurz unterbrochen durch einen heftigen Regenschauer haben wir uns entschieden nur bis nach Split zu fahren. Immer nah an der Küste lang damit wir dem Sturm unter Landschutz entgehen. Hat auch geklappt, aber nur bis Primošten. Da hat uns dann der Sturm doch erwischt, Seegang Stärke 5. Der Autopilot konnte und wollte nicht mehr, Thomas musste die Wellen selber abreiten. Andrea wollte dann nur noch raus aus dem Geschaukel, abbiegen nach Marina oder Trogir, aber Thomas meinte die Stunde halten wir jetzt auch noch durch. Endlich ist die ACI Marina Split in Sicht. Das Boot muss zum Anlegen bereit gemacht werden, egal ob es regnet oder nicht. Ölzeug haben wir nicht, also tut es auch die beschichtete Regenjacke. Marina wurde angefunkt, wir müssen etwas warten, es ist Crewwechsel der Charterer. Endlich kommt ein Marinero der uns zum Stellplatz lotst. Thomas bekommt fast ein Lachanfall, in diese Minilücke soll er rein. Er schafft es aber perfekt. Der Marinero entpuppt sich als sehr schrullig und eigensinnig. Unsere Leine fängt er zwar aber fest macht er sie nicht. Ok. Erst die Muring. Die waren so schwer und starr, aber sie wurden gezerrt und belegt. Nachdem wir fest sind, lässt der Marinero noch den Spruch los: " An einem Freitag und Samstag kommt man nicht nach Split ". Ok, das hätte man uns vorher sagen müssen 😉.
    Die Tour zur Altstadt machen wir mit unseren Rollern. Ylvi kommt in die Tasche an den Lenker und los geht es. Wir parken ordentlich bei dem Roller-Parkplatz und gehen zu Fuß auf Erkundungstour. Nach unzähligen Restaurants entscheiden wir uns für das Marul. Wir müssen draußen sitzen, Hund darf nicht rein. Also Tisch direkt an der Wand, da zieht es nicht so. Wir bestellen und warten gespannt was kommt. Plötzlich ein Schrei von Thomas. Aus dem Bodenablauf der Straße ist ein satter Wasserstrahl direkt auf Thomas gespritzt. Der Restaurantleiter meinte das das die Pumpe der Küche sei und die immer mal abpumpt. Keine Entschuldigung, kein Schnaps auf‘s Haus, kein Nachlass bei der Rechnung. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. Durchgefroren rollern wir wieder in die Marina.
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  • Gespanschaft Šibenik-Knin

    16. Mai in Kroatien ⋅ 🌧 13 °C

    Entgegen der geplanten Route hangeln wir uns heute, Wetterbedingt im Windschatten an der Küste entlang bis nach Split.
    Das Wetter ist grau in grau und das Meer hat etwas von Atlantik.

  • Tagesziel Murter

    15. Mai in Kroatien ⋅ 🌬 20 °C

    15.05.2026
    Um kurz vor sechs war die Nacht vorbei. Aufregung, Anspannung, Ungewissheit. Was macht das Wetter, wie zieht der Sturm weiter, früh oder später losfahren ???
    Egal, der Tag wird begonnen. Alles erledigt, um kurz vor sieben legen wir ab Richtung Murter. Bis RAB war die Fahrt recht angenehm, dann kam der Sturm und die Wellen, Seegang 3-4.
    Das ging so bis kurz vor dem Ende der Insel PAG. Die Sonne blitzte durch die Wolken, der Wind ließ nach und die See wurde ruhig. Zeit um etwas zu entspannen. Plötzlich waren auch die Segler wieder da, also aufpassen wie sie kreuzen.
    Nach Biograd hat sich wieder alles zugezogen, Sturm und Wellen waren wieder da. Auf zum Endspurt, da müssen wir jetzt durch. Auf Backbord liegt die Insel Zminjak, jetzt sind wir gleich da.
    Wir fahren in die Einfahrt der Marina, Funkkanal 17, es meldet sich niemand. Nochmal Funkspruch, eine Dame meldet sich mit Marina Hramina, mehr nicht. Da sieht Thomas aber einen winkenden Marinero im roten Hemd. Dem folgen wir und werden zu unserem Liegeplatz geführt. Der Wind kommt nun von der Backbord-Seite, Thomas legt butterweich am Steg an indem er sich ganz langsam an das Nachbarboot anlegt. Die Muring liegt und läßt auch keine andere Position zu, also kuscheln wir mit dem Nachbar. Der ist aber gar nicht da. Nun schnell mit Ylvi gassi gehen, die war um halb sieben das letzte Mal pippi.
    Thomas nutzt die Spaziergangrunde gleich um sich die Örtlichkeiten anzusehen. Der Ortskern ist doch recht weit entfernt, es fängt zu regnen an. Ylvi bekommt ihr Futter, dann machen wir uns "Frankfurter strammer Max" Brot, Fleischwurst und Spiegelei. Wir haben den ganzen Tag ja nichts anstrengendes gemacht, sind aber todmüde. Heute geht es früh ins Bett.
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  • Ausflug nach Stara Baška

    14. Mai in Kroatien ⋅ 🌬 17 °C

    14.05.2026
    Ylvi hat heute Morgen beim Spaziergang einen Schäferhundmix-Rüden zum Spielen gefunden. Endlich konnte sie wieder mal richtig toben und springen. Nach dem Frühstück ging es zur Waschmaschine in der Marina. Nochmal alles frisch machen, bevor es morgen los geht. Am Nachmittag haben wir einen Spaziergang in Stara Baška gemacht, dort wurden wir ordentlich vom Wind durchgepustet. Das Abendessen haben wir im Marina Restaurant genossen.Weiterlesen

  • Vorbereitungen in der Marina

    13. Mai in Kroatien ⋅ ☁️ 17 °C

    13.05.2026
    Heute hat uns die Sonne verwöhnt, sie war den ganzen Tag am Himmel. Aber der Wind war ihr ständiger Begleiter. Wir waren wieder mit räumen beschäftigt. Heute wurden die großen Dinge an Bord gebracht: Tenderboot, Standup, Liegestuhl, etc.
    Bis zum späten Mittag war das erledigt und wir konnten es uns gemütlich machen. Abend lecker Essen im Lara und dann noch ein Eiskaffee und ein Espresso im Eiskaffee Garden.
    Wir sind nun ständig dabei die Wetterlage abzufragen. Was macht der Wind ab Freitag, klappt die Planung. Spannende Frage.
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  • Ankunft in Krk

    11. Mai in Kroatien ⋅ 🌧 18 °C

    11.05.2026
    Abreise in Frankfurt um 09:20 Uhr, Ankunft in Punat 18:50 Uhr.
    Die Fahrt war fast nur im Regen, nur nach der Durchfahrt des Tauerntunnels kamen wir bei Sonnenschein raus.
    Dieser hielt sich aber nur bis Spital, dann hatte uns der Regen wieder eingeholt.
    Nach dickem Nebel in Rijeka hatten wir in Punat eine trockenes Zeitfenster in dem wir die wichtigsten Sachen aus dem Auto ins Boot laden konnten.
    Ich habe mich natürlich gleich langgelegt, da ich über die Kreuzleine gestolpert bin. Knie natürlich nun etwas schmerzhaft aber geht.
    Nun legte der Sturm ( Jugo ) richtig los, uns hat es kräftig durchgerüttelt. Ein Blick raus aus der Tür und festgestellt das der Wind unser neues Camperverdeckt an einer Ecke ausgerissen hat, der Reißverschluss hat gegen den Wind verloren. Thomas hat gleich dem Planenmacher angeschrieben und der hat prompt um 22 Uhr geantwortet das er sich morgen früh meldet.

    12.05.2026
    Nach einer unruhigen Nacht für Andrea und einer ruhigen für Thomas ist es nun windstill und die Sonne scheint. Gleich um neun kommt ein Planenmacher und packt das ganze Verdeck ein zur Reparatur. Thomas holt noch den Rest aus dem Auto. Was ist jetzt wieder los: Ein Reifen vom Rolli-Anhänger ist geplatzt. Verdammt es läuft wieder alles schief. Aber es gibt eine Fahrradreparatur-Werkstatt in der Marina, der versucht einen Ersatzreifen zu bekommen.
    Nun kommt schon wieder jemand zu uns ans Boot. Aber Überraschung, zum Muttertag gibt es noch einen Topper für unser Bett. Damit Mama endlich besser schlafen kann. Dankeschön.
    Kurz bevor der Wind wieder anfängt zu blasen kommt das das verdeckt zurück. Ein neuer Reißverschluss wurde eingenäht, nun muss es halten. Das ist mal Service.
    Zum Abendessen geht es nach Krk, vorher noch im Konzum einkaufen und etwas spazieren, dann geht es ins Restaurant vom Maritim Hotel. Es war zwar etwas kalt, da es doch durch die Fensterelemente gezogen hat, aber das Essen hat sehr gut geschmeckt.
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    Beginn der Reise
    15. Mai 2026