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Europareise

September - November 2019
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  • Day68

    Flucht ins Landesinnere

    November 15 in Albania ⋅ ⛅ 18 °C

    Leider hat die Schönheit der Küstenplätze etwas unter der Heftigkeit der Stürme und des Regens gelitten und wir mussten feststellen, dass sowohl die Wege dorthin als auch die Plätze selbst zu großen Teilen überflutet waren. Deshalb fuhren wir gestern kurzerhand etwas weiter ins Landesinnere. Nähe der Kleinstadt Belsh, die etwa 40 km südlich der Hauptstadt Tirana liegt, fanden wir einen Stellplatz direkt an einem See. Die Familie begrüßte uns direkt und wir fühlten uns gut aufgehoben. Heute ließ es das Wetter zu nach langer Zeit unsere Fahrräder wieder in Betrieb zu nehmen und so konnten wir den Lebensmitteleinkauf mit einer ausgiebigen Fahrradtour durch die umliegenden Dörfer verbinden. Vorbei an unzähligen Citrus und Olivenbäumen, mit Ausblick auf die umliegenden Berge ging es in die nächst größere Stadt. Zur gelungenen Abrundung des Tages ließen wir uns von der Familie, die neben einer Werkstatt, einer Tankstelle auch ein Restaurant betreibt bekochen. Für nicht einmal umgerechnet 15 Euro erhielten wir ein rundum regionales, reichliches und leckeres Abendessen. Sogar der Fisch wurde frisch im See geangelt. Morgen geht es uns weiter in die Hauptstadt.Read more

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  • Day65

    Blick auf Korfu ️

    November 12 in Albania ⋅ 🌧 16 °C

    Die letzten beiden Tage meinte es das Wetter ziemlich gut mit uns, bei 25 °C und Sonne konnten wir die Schönheit unseres Platzes in vollen Zügen genießen. Da wir direkt neben einem kleinen Flüsschen parkten konnten wir nach langer Zeit endlich wieder Wäsche waschen und duschen 😂
    Heute Nacht um 3 Uhr wurden wir dann von einem heftigen Sturm wach, der unseren Rubi stark ins wanken brachte und uns einen heiden Respekt einflößte. Nach dem Frühstück hieß also wieder zurück auf die Straße. Während sich der Sturm in seiner Intensität leider immer weiter steigerte, führen wir etliche Plätze an, in der Hoffnung sie seinen etwas windgeschützter. Dem war nicht so 🙈🌪️🌬️ Aktuell haben wir uns an den Straßenrand in einer kleinen Stadt gestellt, um vor den heftigen Winden und umherfliegenden Teilen geschützt zu sein.Read more

  • Day62

    First spot Albania ️

    November 9 in Albania ⋅ 🌧 18 °C

    Unsere Einreise nach Albanien verlief ohne Probleme und ohne Wartezeit, was uns sehr entgegenkam. Leider wurden wir im neuen Land mit Regen begrüßt. Wie in Griechenland finden sich auch hier unzählige Olivenhaine und Zitrusbäume am Straßenrand. Als wir unseren auserkorenen Spot direkt an der Küste erreichten trafen wir auf ein deutsches Pärchen. Leider waren sie bereits in Aufbruchstimmung, da ihr Dach undicht und der Regen somit eher ungünstig war. Als die Wolken sich gegen Nachmittag etwas lichteten nutzten wir die Zeit um die Umgebung zu erkunden und baden zu gehen. Wie bereits an den bishigen Küstenabschnitten war auch hier alles ziemlich verlassen. Gegen Abend bekamen wir dann Gesellschaft von einem Schweizer Pärchen, das sich nach ihrer sieben monatigen Reise gerade auf dem Rückweg in die Schweiz befindet. Da das "gute" Wetter leider nicht lange währte, würde es für uns Morgen wieder zurück auf die Straße gehen.Read more

  • Day60

    Paradies vs. Albtraum

    November 7 in Greece ⋅ 🌧 19 °C

    Die letzten vier Tage haben wir an einem in der Tat paradiesischen Ort verbracht. Etwa 20 km südlich der Hafenstadt Igoumenitsa standen wir an einem wunderschönen Strandabschnitt komplett für uns allein. Wohingegen während der Hauptsaison min 200 € pro Nacht für diesen Ausblick hingeblättert werden müssen, konnten wir die Zeit völlig kostenfrei genießen. Zumindest bis vorgestern Abend. Am Mittwochabend zogen die ersten Gewitter auf, die sich durch die Nacht und über den kompletten gestrigen Tag erstreckten und bis zum Abend hin auf ein von uns bis dahin nie zuvor erlebtes Ausmaß steigerten. Die Häufigkeit der Blitze erinnerte eher an einen Diskobesuch und sorgte für großen Respekt unserseits vor der Macht und der Heftigkeit der Naturgewalten. Nachdem sich die Wolken heute morgen endlich gelichtet hatten, machten wir uns auf den Weg nach Igoumenitsa. Nach einem letzten griechischen Gaumenschaus geht es für uns morgen weiter nach Albanien.Read more

  • Day57

    Westküste Griechenland

    November 4 in Greece ⋅ 🌧 17 °C

    Nach einer 3,5 stündigen, kurvenreichen, nervenaufreibender Berg und Talfahrt erreichten wir am Freitag Nachmittag die Westküste Griechenlands. Das Wochenende verbrachten wir am Ufer des Ionischen Meeres etwa 10 km südlich des Ortes Kanali. Anders als an den Stränden zuvor, wurden wir hier von einem feinkornigen Kiesstrand begrüßt, was sich durchaus als Vorteil herausstellte😂🏖️
    Nachdem wir die letzten Tage von viel Sonne, einem nahe zu wellenlosen, glasklaren Meer verwöhnt worden sind, wurden wir heute Morgen vom "Weltuntergang" höchst persönlich geweckt 😂🙈⚡🌬️🌊🌧️🌪️ Das Meer tobt, der Regen peischt und wir genießen das beeindruckende Naturschaupiel in unserem Rubi.
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  • Day53

    Abschiedsschmerz/Larisa

    October 31 in Greece ⋅ 🌧 16 °C

    Gestern haben wir unseren schönen Platz am Strand von Alexandrini früher als geplant verlassen. Der Grund dafür war ein kleiner Hundewelpe, der uns bereits seit unserer Ankunft einen Tag zuvor nicht von der Seite gewichen ist. Und nicht nur er schien sich pudelwohl in unserer Gesellschaft zu fühlen sondern auch wir haben uns auf Anhieb in den kleinen Fratz verliebt. Tatsächlich haben wir uns ernsthaft Gedanken darüber gemacht den kleinen mitzunehmen, zum Tierarzt zu bringen und ihn zu adoptieren. Letzten Endes siegte die Vernunft und wir haben beschlossen uns lieber früher von ihm zu trennen, bevor er uns noch mehr ans Herz wächst.
    Also ging es gestern weiter ins Landesinnere, ins etwa 50 km entfernte Larisa. Nach unsere Ankunft machten wir uns auf, um unsere Lebensmittelvorräte aufzufüllen. Endlich waren wir mal zur rechten Zeit am richtigen Ort, es war Markt und links und rechts reihte sich ein Stand an den anderen. Jegliche Art von frischem, regionalem, saisonalem Gemüse, Obst, Nüsse, Gewürze und Hülsenfrüchte bot sich unserem Anblick. Unsere Aubeute kostete uns nicht einmal 3 Euro. 😊

    Da heute der letzte Tag im Oktober ist.
    Zahlen & Fakten im Oktober:

    Zurückgelegte Kilometer:

    Rubi: 2381 km🚃
    Fahrrad : 122 km🚴
    Wandern: 45 km 🏞️

    850 € 💸
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  • Day49

    Faszination Meer

    October 27 in Greece ⋅ ☀️ 19 °C

    Als wir uns vor drei Tagen langsam aber sicher der Küste und dem Meer näherten waren wir beide so voller Vorfreude, wie kleine Kinder an Weihnachten. Die Freunde fand ihren Höhepunkt, als wir den menschenleeren Strandanschnitt erreichten, Rubi etwa 20 m entfernt vom Wasser parkten und unsere nackten Füße ins kalte Nass tauchten.

    Jedes Mal, wenn ich das Meer sehe bin ich erneut fasziniert welch positive Auswirkung es auf unsere Stimmung hat. Die gleichmäßige, sich wiederholende Bewegung der Wellen, die leicht salzige Note in der Luft, die man auf der Zunge schmecken kann, das Rauschen, wenn das Wasser ans Ufer stößt und sich wieder zurückzieht. Auf den ersten Blick ist es nur eine riesige Menge salzigen Wassers, doch tiefgreifender/evolutionär betrachtet ist das Meer, der Ursprung allen Lebens.
    Die Tatsache, dass das Meer eine solch entspannte Atmosphäre schafft hat es uns deshalb nicht schwer gemacht drei Nächte hier, an diesem idyllischen Ort, zu verbringen.
    Da die aktuellen Temperaturen von 25 Grad den meisten Touristen zu kalt sind, mussten wir uns den Stand lediglich mit einigen Einheimischen bzw. Anglern teilen, die uns interessiert und freundlich gesonnen waren.

    Gestern erzählte uns ein Einheimischer, dass es in der Nähe unseres Platzes einen See gibt, an dem sich hin und wieder eine Gruppe Flamingos niederlässt. Als wir wenig später einen Spaziergang an Strand entlang machten, konnten wir die Flamingos tatsächlich sehen, allerdings nicht am See, sondern direkt im Meer. Neben den Flamingos tummelte sich außerdem eine Landschildkröte in den Dünen.

    Heute ging es für eine Wanderung auf einen Abstecher ins Olymp Gebirge.
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  • Day47

    Willkommen in Griechenland

    October 25 in Greece ⋅ ☀️ 12 °C

    kalí méra aus Griechenland,

    Gestern morgen sind wir von unserem letzten Platz in Bulgarien aus in Richtung griechische Grenze aufgebrochen. Bereits kurz nachdem wir die Grenze passiert haben fielen uns die unzähligen weißen "Bommel" am Straßenrand ins Auge. Wie wir kurze Zeit später herausfanden, belegt Griechenland den 9. Platz der Weltrangliste in der Baumwollproduktion, sprich das was wir da am Straßenrand sahen waren Teile der Baumwolle, die vermutlich vom Wind von den Feldern zur Straße getragen wurde.
    Gegen 14 Uhr kamen wir dann an einem großen See, den wir als neues Lager auserkoren hatten an und fanden auch recht schnell den "perfekten" Stellplatz (Ebene Gasflasche nahe am Seeufer, Bäume, um die Hängematten zu spannen). Leider platzte unser Traum vom perfekten Platz bereits einige Minuten später. Als wir das Auto verließen strömten binnen weniger Augenblicke mehrere dutzende Fliegen unser Auto. Auch kamen vier streunende Hunde um die Ecke die an uns hochsprangen uns kratzen, uns danach belagerten und auf Schritt und Tritt verfolgten. Auch nachdem wir unseren Stellplatz noch zweimal um einige hunter Meter verlegt hatten, ließen sich die Hundebanden, von denen sich, wie ich beim spaziergehen herausfand, immer mehrere einen Uferabschnitt teilen, nicht abschütteln. Abends gesellte sich dann zur bereits in Rubi herrschenden Fliegeninvasion eine Moskitoplage😭😭 für uns war spätestens ab diesem Zeitpunkt klar, dass die Location, zwar wunderschön war, die Umstände es für uns allerdings unmöglich machen länger als nötig hierzubleiben!

    Deshalb sind wir bereits wieder auf der Straße und nehmen Kurs aufs Meer🏖️🏖️🏝️
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  • Day44

    Vitosha-Gebirge

    October 22 in Bulgaria ⋅ 🌙 14 °C

    Gestern Nachmittag kamen wir dann an dem Platz, den uns unser Weggefährte aus Frankreich empfohlen hat an. Wie sich wenig später bei einem Spaziergang herausstellte befanden wir uns in direkter Umgebung einiger begehrter natürlichen Sehenswürdigkeiten. Das Vitosha-Gebirge erhebt sich südlich der Hauptstadt Bulgarien Sofia. Zu sehen gab es unter anderem Steinflüsse, die auch unter dem Namen Golden Bridge bekannt sind. (siehe Bilder). Heute haben wir dann noch eine Wanderung zum Bojana-Wasserfall unternommen. –Wenn die Sonnenstrahlen so durch das lichter werdende, Blätterdach fallen wird der Begriff des goldenen Herbstes, der Kulisse die sich uns bot durchaus gerecht. Nach der Wanderung ging es dann auch schon weiter Richtung Süden, da unsere Vignette nur bis zum 24. gültig ist. Eigentlich wollten wir uns an unserem neuen Platz erneut mit unserem Franzosen treffen, leider teilte er uns abends mit das er aufgrund einer Panne leider noch etwas länger bleiben muss.Read more

  • Day43

    Die Sonne genießen (Montana)

    October 21 in Bulgaria ⋅ ☀️ 13 °C

    Bevor wir Freitag zu unserer Wanderung aufgebrochen sind, lernten wir einen etwas verrückten aber sehr aufgeschlossen und sympathischen Franzosen mit seinem in die Jahre gekommenen Wohnmobil kennen, der wie wir vor hatte die Höhle zu besichtigen (und sie, wie sich herausstellte tatsächlich gefunden hat) Am Samstagmorgen haben wir, wie ihr auf den Bildern erkennen könnt, einen wunderschönen Platz am Ufer eines Sees nahe der Stadt Montana gefunden. Da es Wochenende war fanden sich am Ufer des Sees auch viele Bulgaren zum Angeln, Grillen usw. ein. Witzigerweise trafen wir auch den Franzosen wieder, der gegen Nachmittag etwas entfernt von Rubi parkte. Bei einem gekühlten Bier erfuhren wir, dass dies bereits sein 5. Roadtrip durch Europa ist und sein Wohnmobil nicht nur sein fahrbarer Untersatz, sondern zugleich auch seit 5 Jahren sein Zuhause ist. Im Laufe des Abends erzählte er uns außerdem von einem interessanten Platz nahe der Hauptstadt Sofia zu dem er morgen aufbrechen wolle. Da der Platz uns neugierig gemacht hat, beschlossen auch wir uns diesen genauer an zu schauen. Gasagt, getan! Heute Morgen ging es also Nach Sofia bzw. In den über der Stadt thronenden Nationalpark.Read more