Tag 12 (2)
12–14 Mei, Italia ⋅ ⛅ 19 °C
Tag 12
11–13 Mei, Italia ⋅ 🌙 18 °C
Der heutige Morgen begann ganz ohne Eile. Wir sind einkaufen gegangen, haben vergeblich nach Haferflocken gesucht und sind mit Obst und Flakes mehr oder weniger zufrieden heim gefahren.
Zum gemütlichen Frühstück mussten wir erst einmal feststellen, dass unsere kleine, spärliche Unterkunft in puncto Geschirr eher "minimalistisch" ausgestattet ist – nicht einmal Gläser oder Tassen waren da. Während ich meine Tasse aus Kroatien hütete, musste Bernhard seinen Kaffee tatsächlich aus dem Plastikbecher trinken. Ein Grund mehr, heute auf Beutezug zu gehen!
Den restlichen Vormittag verbrachten wir am Strand, der nur einen Steinwurf (100 Meter) von unserer Wohnung entfernt liegt. Es war einfach herrlich: Ich habe nach einem Bad im Meer in aller Ruhe gelesen, während Bernhard schnorcheln war. An diesem Fleckchen Erde könnte ich ewig bleiben, so friedlich und schön ist es hier.
Auch die Preise in der Strandbar haben uns positiv überrascht. Ein Cappuccino für 2 € und zwei Limoncello inklusive einer ordentlichen Platte mit Chips, Oliven und Gebäck für gerade einmal 20 € – da schmeckt der Urlaub gleich noch besser.
Später ging es wieder die vielen Treppen hinauf in die lebendige Altstadt. In der Innenstadt herrschte eine wunderbare Stimmung mit Live-Musik und fröhlichen Menschen. Fast hätte ich ein neues Paar Schuhe gefunden: Ein Schuhmacher bot an, Riemchen individuell auf Sohlen zu kleben. Leider scheiterte es an meinen Füßen – rechts Größe 43, links brauchte ich eine 44. Die schwarzen (Einheits-) Sohlen und Riemchen waren mir für 100 € zu schlicht, und 200 € für die Variante mit Swarovski-Steinen waren mir dann doch zu viel für „handgeklebte“ statt handgenähte Schuhe.
Dafür hatten wir bei der Keramik mehr Glück! Wir haben einen kleinen Laden entdeckt, in dem der Inhaber die Stücke noch selbst bemalt und brennt. Aus der Suche nach einer Tasse wurde ein ganzer Satz: Zwei Tassen, zwei Schüsseln und ein Krug sind jetzt unsere neuen, wunderschönen Erinnerungsstücke.
Den krönenden Abschluss des Abends fanden wir in der Cocktailbar bei Libero, dem Inhaber.
Als er erfuhr, dass wir auf Hochzeitsreise sind, zeigte sich die italienische Gastfreundschaft von ihrer besten Seite: Er brachte uns ein italienisches Dolce mit einer brennenden Fontäne, während das gesamte Team im Takt der Musik für uns klatschte. 🫣 Libero ist wirklich ein Herzchen – es ist total schade, dass seine Bar so weit weg von zu Hause ist!
Neben uns saß ein deutsches Paar, mit dem wir uns wunderbar unterhalten haben. Es war ein unglaublich geselliger Abend bei insgesamt drei Cocktails pro Nase. Ständig wurden uns neue Platten mit Schinken, Käse, Oliven und Salami gereicht. Erst gegen Mitternacht machten wir uns, glücklich und zufrieden auf den Rückweg.
Wir haben uns nun für die nächsten fünf Tage eine Bleibe abseits des Tourismus gesucht – eine kleine, einfache Wohnung in einer Dreiereinheit, ganz nah am Wasser in Sizilien. Wir sind gespanntBaca selengkapnya
Tag 11 (4)
11 Mei, Italia ⋅ ☀️ 19 °C
Tropea
11 (3)
11 Mei, Italia ⋅ ⛅ 19 °C
Tropea
Tag 11 (2)
11 Mei, Italia ⋅ ⛅ 19 °C
Tropea
Tag 11
10 Mei, Italia ⋅ ☁️ 17 °C
San Nicola Arcella und Tropea
Nach einem entspannten Frühstück auf unserer Terrasse am Meer hieß es wieder: Koffer ins Auto und ab Richtung Süden nach Tropea. Der Plan, von hier aus den Stromboli zu besuchen, steht zwar gerade auf wackeligen Beinen – die Mole wird repariert, und die Schiffe legen wohl erst ab Samstag wieder an , außerdem kommt der Wind von Westen und das Schiff lässt sich wohl nicht so gut navigieren bzw. Es gibt 1,50 Meter Hoch Wellen und die Touristen kotzen zu häufig –, aber wir lassen uns die Laune nicht verderben. Wenn der Vulkan uns nicht will, nehmen wir uns eben zwei Tage „Strand-Pause“. Das Wetter scheint es gut mit uns zu meinen: Die Wolken verziehen sich, und es wird endlich wärmer.
Kontraste in Kalabrien
Der Weg entlang der Küste war zwischendurch ernüchternd. Orte wie Paola wirkten auf mich lieblos und bedrückend – verfallene Häuser, Müll und Schutt trübten den Weg zum eigentlich schönen Meer. Dass noch Nebensaison ist, merkt man deutlich: Cafés sind geschlossen, die Straßen wirken wie ausgestorben. Erst im Juni „brennt hier die Luft“, wie man uns sagte.
Gott sei Dank rettete uns ein Hotel am Wegesrand nicht nur vor der verzweifelten Suche nach einer Toilette, sondern auch mit einem erstklassigen Essen. Frische Nudeln mit Tomatensoße, Steak und für Bernhard Wolfsbarsch mit Muscheln – die italienische Gastfreundschaft in der Nebensaison ist wirklich besonders herzlich, wenn man erst einmal ein offenes Restaurant gefunden hat.
Das Leuchten von Tropea!
Die Ankunft in Tropea hat mich dann völlig entschädigt. Diese Altstadt, die unmittelbar auf den steilen Felsen über dem tiefblauen Meer thront, ist einfach atemberaubend! Ich konnte gar nicht aufhören zu staunen. Natürlich hieß das für uns: Treppen, Treppen und noch mehr Treppen nach oben. Aber der Blick von dort oben über das funkelnde Meer ist jede Stufe wert.
Unsere Unterkunft ist zwar klein und spärlich – Luxus darf man im Zimmer nicht erwarten –, aber die Lage ist außergewöhnlich. Während ich das hier schreibe, höre ich das Meer rauschen und sehe unser Auto sicher auf dem bewachten Parkplatz stehen. Sogar ein Wäscheständer ist da! Mein Kissenbezug, der unter der Fahrerei etwas gelitten hatte, ist schon frisch gewaschen.
Den gestrigen Abend haben wir bei einer riesigen Holzofen-Pizza und einem Fisch-Vorspeisenteller ausklingen lassen. Das Personal war so unglaublich freundlich. Wir saßen da und sahen zu, wie der riesige Sonnenball langsam im Meer versank und alles in ein zartes rosa Licht tauchte. Das ist für mich die wahre „Leichtigkeit des Lebens“ – einfach da zu sein, zu genießen und diese Momente im Herzen zu bewahren.
Als Krönung hat Bernhard mich noch mit einem Ausflug in die nächtliche Altstadt überrascht. In einer kleinen Bar gab es unseren obligatorischen „Mai Tai“ – und er war fantastisch! Umgeben von Musik, lachenden Menschen und der lebendigen Energie Tropeas war das der perfekte Abschluss für diesen unvergesslichen Tag.Baca selengkapnya
Tag 10 (3)
10 Mei, Italia ⋅ ☀️ 21 °C
Amalfi und San nicola Arcella
Tag 10(2)
10–11 Mei, Italia ⋅ ☀️ 20 °C
Amalfi Küste
Tag 10
10 Mei, Italia ⋅ ☀️ 20 °C
Sorrent und die Amalfi Küste
Der Tag begann mit dem, was man wohl ein typischers italienisches Frühstück nennt: Weißbrot, das nach wenig schmeckte, dazu Käse und Salami ohne Eigendynamik und die typisch süßen Teilchen. Mein Versuch, einen Cappuccino mit Hafermilch zu bekommen, endete in einer riesigen Tasse Hafermilch, die ein kleines Kännchen Kaffee als Begleitung hatte – sehr milchig, aber nach der gestrigen sauren Milch immerhin ein Fortschritt!
Bernhard, mein unangefochtener Meister der Kofferraum-Tetris-Logistik, verstaute wieder unser ganzes Leben: zwei riesige Koffer, der Kühlschrank, die Vorräte... alles drin, Deckel zu, und los ging das Abenteuer Amalfiküste. Ich hatte dieses Bild von bunten Häuschen im Kopf, die sich malerisch an den Fels klammern.
Sorrent empfing uns laut und gnadenlos touristisch. Menschenmassen, Busse ohne Ende und Gassen, die so vollgestopft waren mit Schuhen, Taschen und Nippes, dass man das eigentliche Flair der Stadt kaum atmen konnte.
Es war fast schon ironisch zu sehen, wie gestylt und schick die Menschen hier sind, während in den Haltebuchten auf den Straßen der Müll meterhoch liegt. Und die Stufen! Ich glaube, was wir in den letzten Wochen an Stufen gelaufen sind, geht auf keine Kuhhaut mehr.
Die Fahrt die Küste entlang war dann die Krönung: Stress pur! Wer Kroatien gewohnt ist, wo man einfach mal halten kann, wird hier eines Besseren belehrt. Die Straßen hier sind übrigens eine Katastrophe. Mit ihren Schlaglöchern und Wellen machten sie die Fahrt nicht leichter.
Es ist ein einziges enges Gekurve auf einer Fahrspur, die eigentlich zu schmal für zwei ist. Mittendrin freche Motorradfahrer, Radler und diese gigantischen Reisebusse, die sich im Millimeterabstand an einem vorbeipressen. Bernhard hat das 5-Meter-Schiff so souverän durch die Serpentinen manövriert, aber ich? Ich hatte Dauerpuls, Schweißperlen auf der Stirn und habe mehr als einmal geflucht, wenn uns die Italiener so richtig fordernd auf die Pelle gerückt sind. Man sieht an den verschrammten Hauswänden und Autos genau: Hier wird gequetscht, bis es passt.
An den Hängen leuchteten uns Zitronen und Orangen entgegen. An einem Stand wollte ich die lokalen Spezialitäten kaufen. Der erste Mann presste uns freudestrahlend einen Saft daraus – okay, nehmen wir. Beim nächsten Stand gab es Tomaten, Öl und diese fremde Frucht (die *Nespola*), die wie eine Aprikose aussah, aber einen Kern wie eine Litschi hatte. Nicht ganz mein Fall.
Als der alte Mann dann „110 Euro“ für ein paar Früchte, Tomaten und eine Flasche Limoncello aufrief, fiel uns alles aus dem Gesicht. Wucher! Die packen dir einfach alles ein, wenn du nicht „Stopp“ sagst. Wir haben die Hälfte dagelassen und hart verhandelt – Touristen-Abzocke, auch wenn er davon leben muss.
Und dann mein Handy: Es überhitzt ständig! Ich hab schon ohne Hülle in Benutzung das Display ist aber dunkel und der vorlesende Übersetzer streikt – in den entscheidenden Momenten lässt es mich im Stich. 😡
Nach einer Stärkung in Salerno und 180 km Fahrt erreichten wir um 17 Uhr San Nicola Arcella – und standen vor einer Feuerwehrabsperrung! „Gas!“, rief uns der Feuerwehrmann in einem italienischen Redeschwall entgegen. Ein Gast war gegen die Gasleitung gefahren. Stundenlang gab es kein warmes Wasser, aber Hauptsache, das Haus steht noch!
Jetzt sitzen wir auf unserem großen Balkon mit Blick über die Bucht, haben die kaputte Schuhschnalle vergessen und genießen unsere Brotzeit mit Tomaten die schon bessere Zeiten gesehen haben und dem Brot aus Matera gestern . Der Sonnenuntergang heute Abend und das Meeresrauschen entschädigt gerade für jedes Schlagloch und jeden Schweißtropfen.Baca selengkapnya
Tag 9 (3)
9 Mei, Italia ⋅ ☀️ 20 °C
Auf dem Weg nach Castellammare
Tag 9 (2)
9 Mei, Italia ⋅ ☀️ 17 °C
Matera
Tag 9
8 Mei, Kroasia ⋅ ☁️ 16 °C
Tag 9, Italien
Der Tag begann mit einem kulinarischen Fehltritt: 5:00 Uhr morgens, die Vorfreude auf den ersten Kaffee war groß, doch die Milch war sauer. Auch das Frühstück im Schiffsrestaurant war leider „kalt“ serviert. kalte Spiegeleier und lauwarmer Kaffee. Ein holpriger Start in den ersten italienischen Morgen.
Bari empfing uns dann von seiner eher rauen, industriellen Seite – kaputte Straßen und hupende Autos ließen das erhoffte Italien-Flair zunächst vermissen. Doch wir ließen uns nicht entmutigen und steuerten unser 5-Meter-Schiff Richtung Matera.
Dort angekommen, lernten wir das italienische Temperament auf die harte Tour kennen: Wer nicht sofort weiß, wo es langgeht, wird gnadenlos angehupt. Die Fahrt durch die engen Gassen und Serpentinen war eine echte Zerreißprobe für meine Nerven – ich hatte Puls - während Bernhard hinter dem Steuer sichtlich seinen Spaß hatte. Gott sei Dank war das Parken dank *EasyPark* dann völlig unkompliziert.
Die Sassi di Matera:
Diese Stadtteile sind einfach atemberaubend! Es ist eine der ältesten bewohnten Städte der Welt. Die „Sassi“ sind in den Kalkstein gehauene Höhlensiedlungen, die sich wie ein prachtvolles Labyrinth an den Hang schmiegen. Früher ein Ort der Armut, ist es heute ein UNESCO-Weltkulturerbe, das einen sprachlos macht. Ein Anblick, der für jede enge Gasse entschädigt hat.
Die Weiterreise nach Sorrent war zäh. Die Kombination aus kaputten Straßen und 40-km/h-Begrenzungen, während die Einheimischen uns im Nacken saßen, war anstrengend. Doch unser Ziel, das Hotel Elisabetta in Castellammare di Stabia, hat alles wieder gutgemacht.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten mit dem „sperrigen“ Personal (danke an den Google Übersetzer!), wendete sich das Blatt komplett. Das Team war unglaublich lieb, und der Koch hat uns mit einem fantastischen, frisch zubereiteten Abendessen verzaubert. Er hat uns sogar mit Leckereien überrascht, die wir gar nicht bestellt hatten – wahre italienische Gastfreundschaft!
Jetzt sitzen wir hier, blicken auf die funkelnde Küste und lassen den Tag Revue passieren. Während draußen die Party steigt, genießen wir die Ruhe in unserer Unterkunft. Nach der herzlichen Zeit in Kroatien müssen wir uns auf das quirlige Italien erst noch einlassen, aber nach diesem Abendessen sind wir definitiv auf dem richtigen Weg.Baca selengkapnya
Tag 8
8 Mei, Kroasia ⋅ ☁️ 20 °C
Tag 8: Abschied von Kroatien
Nachdem wir unsere „nostalgische“ Unterkunft bei Tony verlassen hatten (unschlagbare 123 € für zwei Nächte!), gab es im Garten noch ein kleines tierisches Highlight: Wir haben seine Schildkröten bewundert. Ein schöner, entschleunigter Start in den Tag.
Da unsere Fähre nach Bari erst um 22 Uhr ablegte, hatten wir jede Menge Zeit. Wir sind noch einmal in eine andere Bucht gefahren, haben letzte Erledigungen gemacht und ein finales Frühstück auf einem Rastplatz bei Dubrovnik genossen – mit dem obligatorischen Stopp an der Ladesäule, um das Auto für Italien fit zu machen.
Am Hafen von Dubrovnik angekommen, stellten wir den Wagen schon mal in die Schlange und nutzten die Zeit für einen Spaziergang am Kai. Das Boarding um 20 Uhr verlief entspannt, da die Fähre kaum besucht war. Platzmangel hatten wir also nicht, was sehr angenehm war.
Leider war das Abendessen an Bord alles andere als ein kulinarischer Höhepunkt. Es hatte den Charme einer schlechten Kantine: kaltes, liebloses Fleisch mit fettigen Kartoffeln, und um jedes Blatt Gemüse musste man fast betteln. Definitiv eine Mahlzeit zum Vergessen!
Nach einem kleinen Absacker suchten wir unsere Plätze auf, um vor der Ankunft in Italien noch etwas Schlaf zu bekommen. Doch während Bernhard irgendwann doch wegdöste, war für mich an Schlaf nicht zu denken. Die Gedanken kreisten, die Umgebung war ungewohnt, und so gab ich um 4:30 Uhr schließlich auf und schlug mein Buch auf. Entsprechend „gerädert“ und müde fühlen wir uns heute beim Landgang in Italien.
Aber egal – wir sind jetzt in Bari und das nächste italienische Abenteuer wartet!Baca selengkapnya
7 (2)
7 Mei, Kroasia ⋅ ☁️ 17 °C
Tag 7 (1)
7 Mei, Kroasia ⋅ 🌧 14 °C
Tag 7:
Dubrovnik zu Fuß erleben
Die Nacht war leider zum Vergessen – wir haben beide kaum ein Auge zugetan. Wir hatten so eine Überdecke, die es im Süden an heißen Tagen gibt. Eine dünne Decke, darunter ein Betttuch, oder wie nennt man das? Ständig verrutschte alles und außerdem ist es kalt!!!
Um 08:30 Uhr hieß es dann: jetzt aber raus aus den Federn, denn Tony, unser menschlicher Wirbelwind, patrouillierte schon ungeduldig vor der Tür. Keine Zeit für Kaffee, er wollte gleich los und versprach uns in der Bakery an der Ecke anzuhalten. Um Frühstück und Kaffee mitzunehmen. Es gab jedoch keinen Kaffee. 😡
Trotz meiner schmerzenden Schulter – mein Bandscheibenvorfall erinnert mich leider immer noch täglich an sich, auch wenn es langsam besser wird – ließen wir uns auf das Abenteuer ein.
Tony ist ein Erlebnis für sich: Er spricht schnell, läuft schnell und fährt Auto, als gäbe es kein Morgen. Aber er hielt Wort! Er brachte uns permanent redend zu einem Aussichtspunkt auf dem Berg Srđ, von dem aus einem Dubrovnik buchstäblich zu Füßen liegt. Ein traumhafter Anblick und der perfekte Ort für die ersten Fotos des Tages. Das hat alles wieder gut gemacht.
Danach tauchten wir ein in die Altstadt ( ohne Tony), die berühmte Kulisse von „Game of Thrones“. Der Ort ist wirklich magisch: Der helle Kalkstein der Gassen glänzt in der Sonne, und man fühlt sich wie in einer anderen Zeit (nur mit mehr Touristen). Wir schlenderten durch die unzähligen Winkel und gönnten uns ein entspanntes Frühstück. In einem kleinen Schmuckladen gab es dann eine Überraschung : Ein wunderschöner Armreif mit passendem Ring hat es mir angetan, und Schatzi hat ihn mir geschenkt. Eine tolle Erinnerung an unsere Reise! 😍
Später entdeckten wir ein buchstäbliches „Loch in der Mauer“ – den Zugang zur Buža Bar. Wir stiegen die Stufen hinunter zu den Klippen. Das Meer war heute wild und aufgewühlt, der Wind pfiff uns um die Ohren, und wir saßen einfach nur da und starrten fasziniert auf das Naturschauspiel. Diese riesigen Wellen, die sich an den Felsen brachen. Traumhaft! Bernhard zauberte sogar ein Fläschchen Prosecco hervor, während die Bar-Leute um uns herum gerade erst alles für den Tag vorbereiteten.
Den Rest des Tages ließen wir uns treiben. Wir wanderten etwa 12 Kilometer die Küste entlang. Wir brauchten ewig, weil wir nach jedem zweiten Schritt anhielten: für Fotos, für einen Kaffee oder einen Cocktail. Einmal endete der Weg an den Felsen, und Bernhard beschloss kurzerhand, dass wir drüberklettern. Nach einem Mai Tai war mir bei der Kraxelei über den schroffen Steinen zwar etwas mulmig und unkoordiniert zumute, aber Bernhard hat mich sicher rübergebracht.
Die Buchten hier sind Rauh und beeindruckend. Wir haben mal überlegt, wo es uns eigentlich am besten gefallen hat. Das können wir aber gar nicht sagen, jeder Ort hat seinen eigenen Charme. Aber diese Kraft des Meeres, wie es heute gegen die Felsen schlug, das war schon ein ganz besonderes Highlight.
Status: Müde, glücklich und gespannt auf morgen. Um 22 Uhr geht die Fähre nach Bari, um 20 Uhr müssen wir zum Check-in. Da Regen angesagt ist, lassen wir es wohl ruhig angehen. Kroatien, hat uns echt begeistert! 🇭🇷Baca selengkapnya
Tag 6 die Dritte
6 Mei, Kroasia ⋅ ☁️ 20 °C
Tag 6 die Zweite
6 Mei, Kroasia ⋅ 🌬 20 °C
Tag 6
6 Mei, Kroasia ⋅ ☁️ 19 °C
Tag:
Jede Menge tolle Buchten, Stufen und Gastfreundschaft.
Der Morgen in Split begann entspannt. Da wir es am Vorabend nicht mehr geschafft hatten, machten wir uns heute auf die Suche nach dem berühmten Diokletianpalast. Das Besondere hier ist, dass der Palast keine Ruine ist, sondern das lebendige Herz der Stadt – die Menschen wohnen und arbeiten quasi in den römischen Mauern, die der Kaiser Diokletian um 300 n. Chr. als seinen Altersruhesitz bauen ließ.
Die Bauten sind zwar eindrucksvoll, aber die Stadt war selbst jetzt in der Vorsaison schon fest in Touristenhand.
Besonders bemerkenswert ist der Kontrast: Marode Ecken direkt neben Luxusjachten und Edel-Restaurants. Nach zwei exzellenten Kaffees und einer Tüte frischer Aprikosen vom riesigen Markt (wo es wirklich alles von Spielzeug bis Öl und Küchen- bzw. Gartengeräte gibt), hatten wir genug von den Superlativen und machten uns auf den Weg Richtung Süden.
Die Fahrt nach Dubrovnik war ein einziges Staunen. Wir sind durch Brela gefahren, haben den berühmten Kiefern-Felsen im Wasser gesucht und entschieden, diesen Punkt wegzulassen.
Bei den vielen traumhaften Buchten entlang der Strecke fiel die Entscheidung schwer, wo man halten soll. Da wir noch einiges vor uns hatten, blieb es beim Genießen aus dem Autofenster.
An den Baćina-Seen hatten wir Glück: Trotz Nebensaison haben wir ein offenes Café mit toller Aussicht gefunden. Ich musste Bernhard ständig bitten anzuhalten, weil die Landschaft einfach zu schön war – Kroatien ist unglaublich vielseitig!
Ein echtes Highlight (und eine Herausforderung) war die Mauer von Ston. Als „Chinesische Mauer Europas“ bekannt, verlangte sie mir mit ihren unzähligen Stufen und meiner Höhenangst einiges ab. Aber ich habe es durchgezogen! Wir sind ganz nach oben geklettert und der Ausblick war jede Anstrengung wert – auch wenn meine Waden morgen sicher streiken werden. 😂
Über die beeindruckende Pelješac-Brücke erreichten wir schließlich Dubrovnik. Unser Gastgeber Tony hat uns schon erwartet. Um seinen Redefluss zu bändigen, gab es erst mal ein gemeinsames Likörchen.
Die Unterkunft ist... sagen wir mal „nostalgisch“: Ein Mix aus Omas guter Stube und einem Bad wie bei Mutti. Aber für 130 € für zwei Nächte inklusive Tonys „Special-Hochzeitsangebot“ – einer privaten Stadtführung in seinem Auto morgen um 9 Uhr – konnten wir nicht Nein sagen. Wer Land und Leute kennenlernen will, muss eben auch mal was riskieren!Baca selengkapnya
Tag 5 die Dritte
5 Mei, Kroasia ⋅ ⛅ 16 °C
Trogier
Tag 5 die Zweite
5 Mei, Kroasia ⋅ ☁️ 17 °C
Primošten, Trogier
Tag 5
4 Mei, Kroasia ⋅ ☁️ 17 °C
Tag - Šibenik, Primošten, Trogier endlich Split
Unser Tag startete um 10 Uhr in Zadar. Nach einem schnellen Frühstücks-Stopp mit Vorräten vom Kaufland machten wir uns auf den Weg Richtung Süden, immer an der Küste entlang.
Erster Halt: Šibenik.
Die Stadt empfing uns leider mit Regen, was die Sightseeing-Lust etwas dämpfte. Nach einem Eis und dem Kauf einer neuen Tasse als Souvenir entschieden wir uns gegen die Burgbesichtigung und flüchteten schnell zurück ins trockene Auto.
Weiter ging es nach Primošten. Dieses kreisförmige Fischerdorf ist wirklich total süß. Besonders beeindruckt haben uns die Friedhöfe – die Gräber sind dort fast alle prunkvoll in Marmor oder schweren Stein eingefasst.
Da die Region für ihre „Steinwaben-Weingärten“ und den Babić-Wein bekannt ist, mussten wir den natürlich probieren. Wir suchten uns ein Plätzchen zum Essen, um ihn stilecht gekühlt zu testen. In den Läden wurde uns nur Likör angeboten, aber wir sind standhaft geblieben und haben stattdessen drei Flaschen Wein aus dem Supermarkt als Erinnerung für unterwegs eingepackt.
Die Zeit verging wie im Flug, und so erreichten wir Trogir. Wie Primošten ist auch hier die Altstadt weitgehend autofrei und herrlich urig. Wir sind auf die Burg gestiegen, um den Rundumblick für Fotos zu nutzen. Ein kleiner Abstecher weg von der Hauptstraße führte uns auf der Suche nach Küstennähe in die engsten Gassen des Hinterlandes. Während mir bei den schmalen Wegen schon der Schweiß ausbrach, hat Bernhard die Ruhe bewahrt und unseren Wagen auf engstem Raum gewendet. Ein perfektes Training für die Straßen in Italien! 🤭
Völlig k.o. kamen wir gegen 20:00 Uhr in Split an. So viele Eindrücke müssen erst mal verarbeitet werden.
Unser Zimmer ist wieder ein echter Glücksgriff – sauber und mit 66,50 € absolut fair. Zum Abschluss des Tages gab es in einem Restaurant, in dem auch viele Einheimische saßen, das Nationalgericht: „Pašticada“ Ein langsam geschmorter Rinderbraten mit süß-saurer Sauce und Gnocchi war mal etwas ganz anderes, aber wirklich gut. Jetzt fallen uns vor lauter Eindrücken fast die Augen zu, wir sind echt kaputt.Baca selengkapnya
Tag 4 Zadar
4 Mei, Kroasia ⋅ ☁️ 18 °C
Der Sonnenuntergang war herrlich
Tag 4
4 Mei, Kroasia ⋅ ⛅ 21 °C
Tag 4: Nin und Zadar
Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen. Der Start in den Tag war geschmacklich etwas gewöhnungsbedürftig – der Kaffee hatte eine feine Chlornote –, aber die Vorfreude auf die Stadt NIN hat das schnell wettgemacht.
Wie süß ist diese Stadt bitte?! Eine absolut charmante Innenstadt mit hübschen kleinen Geschäften. Wir haben uns nach einem Stadtbummel in ein Eiscafé gesetzt und angefangen, die Postkarten für unsere Hochzeitsgäste zu schreiben. Danach gab es eine gemütliche Umrundung der kleinen Insel, bevor es uns an den Strand zog.
Bei 20 Grad Wassertemperatur kostete das erste Eintauchen kurz Überwindung, aber dann war es herrlich. Wir sind eine Runde geschnorchelt und haben ein paar Muscheln gesammelt. Eine davon entpuppte sich als bewohnt: Ein kleiner Krebs spazierte plötzlich über das Handtuch, zog sich aber blitzschnell wieder in sein Haus zurück, als er bemerkte, dass er beobachtet wird.
Den Nachmittag haben wir uns von der Sonne verwöhnen lassen, bevor der kulinarische Teil des Tages begann.
Das Restaurant Konoba Sentimenti war ein echter Volltreffer! Der Kellner war super aufmerksam und das selbstgebackene Brot mit Olivenöl war einfach zum Reinknien. Auch der Rest war köstlich – und bei 8 € für einen halben Liter Weißwein kann man wirklich nicht meckern.
Frisch geduscht haben wir später den Sonnenuntergang genossen und den Tag mit zwei leckeren Cocktails ausklingen lassen. Ein rundum gelungener Tag.Baca selengkapnya
Tag 3 Teil 2
3 Mei, Kroasia ⋅ ☀️ 20 °C
Noch mehr Fotos
2. Tag
2 Mei, Jerman ⋅ ⛅ 22 °C
Tag 2 Von Brotkörben, Blasenkapazitäten und der Kunst des Koffer-Schleppens
07:15 Uhr: Der Startschuss.
Etwas zerknittert und müde, aber doch aufgeregt, haben wir Henrike um kurz nach sieben Uhr hinter uns gelassen. Erster strategischer Halt: Kaufland. Wir haben uns eingedeckt, als wollten wir für 3 Tage davon leben, unser Einkaufswagen quoll über vor frischem Salat, Obst, Käse und knusprigem Brot. Unser absoluter Held des Tages? Der neue Reisekühlschrank, den wir am Donnerstag noch in letzter Sekunde gekauft haben. Alles passt rein, alles bleibt kühl. Das erste Schlückchen eiskaltes Wasser auf der Autobahn fühlte sich herrlich an.
Mittags: Transit-Modus.
Die Route: Österreich, Slowenien, Zielgerade Kroatien. Geplante Reisezeit: geschmeidige 9 Stunden. Soweit die Theorie. 10 Std. Sind es geworden. Was habe die eigentlich für Orte in München??? Ich hab mich schlapp gelacht… siehe Aufnahme 🤷🏽♀️🤭
Abends: Die "Kaugummi Kilometer".
Man, man, man… was für eine Gurkerei! Die letzten 130 Kilometer haben sich gezogen wie ein Kaugummi, auf dem man schon drei Stunden rumkaut. Meine Blase hat gefühlt alle zehn Minuten lautstark gegen die Fahrzeit protestiert, und irgendwann war auch Bernhard – der tapfere Mann am Steuer – körperlich am Limit und hatte keine flachen Witze mehr drauf.
Ankunft: Um 19 Uhr.
Unsere Unterkunft ist der super..Nur 25 Gehminuten von den Nationalpark-Eingang 2 entfernt (für unschlagbare 59 € die Nacht plus 10 € für ein Frühstück, das hoffentlich so episch ist, wie wir es uns gerade ausmalen). Einziger Wermutstropfen: Wir mussten die Koffer ins Zimmer wuchten. Note an mich selbst: „Leichtes Gepäck“ ist ein Konzept, das ich für die nächste Reise definitiv noch mal googeln muss…
Das Zimmer war toll, aber es lies sich nicht wirklich abschließen. Selbst nach zweimaligem Schlüsseldrehen (mehr ging nicht), konnte man vom Flur ins Zimmer schauen…😳. Auch die Badezimmer Tür lies sich nicht schließen. Ein Gast hatte sie wohl mit Gewalt aufgerissen. Als dann auch noch der Abfluss stockte und Bernhard gleich zur Tat schreiten wollte, habe ich mein Veto eingelegt! 😡
So. Das obligatorische „Wir-sind-da-Bier“ ist getrunken. Jetzt liegen wir einfach nur noch wie zwei gestrandete Wale auf dem Bett.
Plan für morgen:10:00 Uhr Plitvicer Seen. 5 Stunden Staunen über Wasserfälle, dann endlich: das Meer sehen.
Wir haben viel vor, die Vorfreude ist riesig – aber jetzt erst mal: Augen zu. 🇭🇷✨Baca selengkapnya


































































































































































































































































































































































































































































































































































































PelancongSooo schön dort 🥰