Auf gehts …. Nach Frankfurt 🛫
April 13, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C
Endlich geht’s los!
Mit wenigen Sekunden Verspätung starten wir in Chemnitz – Richtung Frankfurt, Richtung Sonne und Abenteuer. Wir tauschen Frühlingsgefühle gegen Sommervibes – Jacke aus, - FlipFlops an. ☀️✈️🌴
Mit dem Rucksack unterwegs on Tour. Minimalistisch, mobil, maximal bereit fürs nächste Dschungelabenteuer. Liane statt Lounge, Abenteuer statt All-Inclusive. 🐒🎒🧗♀️
Schnurpsi (a.k.a. Le Ann) hat auf der Fahrt noch ganz entspannt ihre Matheaufgaben finalisiert – Deadline 18:00, Abgabe: 17:59 Uhr. Mathe ✅ Urlaub ✅ Timing: on point. ⏰📧
Le Annchen wartet heute vergeblich auf ihre liebgewonnene Spezialbehandlung am Security-Check. Keine Sprengstoffkontrolle. So kommt ein kleines bisschen Wehmut darüber auf, nicht als Sicherheits-VIP erkannt worden zu sein. 😂
Beim Technikcheck versagen dafür Schnurpsi’s Kopfhörer 🎧 Aber hey – unser Flieger hat Verspätung also: Mission Kopfhörer läuft. Zeit genug, um Beute zu machen. 🎯🛍️💳
Jetzt sitzen wir also mit einem Wässerchen in der Hand, Flip-Flops im Gepäck und einer ordentlichen Portion Vorfreude im Herzen.
Track 1: Boarding soon. 🎶✈️ Let the Jungle Journey begin! 🌴☀️Read more
Von Frankfurt bis ins Tropenglück – mit
Apr 14–17, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C
10 Stunden Flugzeit nach Bangkok.
Klingt machbar, dachten wir.
Spoiler: Nicht, wenn dein Kreislauf unterwegs plötzlich auf Tropenmodus umschaltet.
Kalter Schweiß, Schwindel, alles zu eng. Mein Körper dachte wohl kurz er muss in den Ohnmachtsmodus schalten.
Aber mit guter Atemtechnik lies sich der Moment relativieren und wieder entspannen.
Schnurpsi schlief tiefenentspannt. Anni - kleine Überlebenslektion auf 11.000 Metern.
Abenteuer beginnt im Körper – check. ✈️
In Bangkok dann: Tram-Rallye zum Anschlussflug, die 35 Grad schlagen uns kurz ins Gesicht – und wir lächeln. Jaaa, da ist sie, die Wärme! ☀️
Nur wenig Zeit, keine Umarmung mit Thailand, dafür: Boarding nach Phuket.
Le Ann? Tief im Powernap.
Ich? Wolken beobachten - sie sind soooo schön hier oben. ☁️
In Phuket dann der nächste Klassiker: Unser gebuchter Fahrer war nicht da – oder wir nicht bei ihm. Also Taxi, Vollgas, Richtung Bang Rong Pier, mit der letzten Fähre 17:00 Uhr – wir haben einen Termin mit dem Paradies. ⛴️ 🌴☀️
Wilde Fahrt durch den Dschungel, Scooter links, Bananenstauden rechts, Hupen überall.
Und dann: Überraschung am Pier – da steht unser Fahrer plötzlich und freut sich uns zu sehen. Er stand wohl an einem anderen Ausgang 🙈.
Weiter mit dem Speedboot über türkisgrünes Wasser Richtung Koh Yao Noi, Ziel: Mango Pier.
Dort klappt die Abholung – und dann begrüßt uns ein Tropenschauer, wie aus dem Film. Im Übrigen sind unsere Handy-Akkus beide leer und wir können nichts mehr dokumentieren. Regen, Donner, Blitz – wir sitzen auf der Pritsche einer Transporters und freuen uns gleich angekommen zu sein. Tropenglück.
Wir werden super lieb mit Schirmen in Empfang genommen - es gibt erst mal ein Zuckerhaltiges Getränk zur Begrüßung … also für Le Ann 😂 - Welcome 🙏🏻
Nach rund 24 Stunden Anreise - erstmal ab unter die Dusche, Zähneputzen & gut fühlen. Nun sitzen wir auf unserer kleinen Terrasse mit dem Blick auf das Meer und essen unser erstes Pad Thai & Kokosnusswasser. Endlich da.
19:30 Uhr: Gute Nachtiiii.
Wir sind angekommen. 🛌✨Read more
Koh Yai Noi - Day 1
April 15, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C
Aufgewacht, die Sonne lacht ☀️, das Meer ist in der Flut und die Vögel singen lustige Lieder.
Nach 12h Schlaf sind wir fit für die ersten Abenteuer. Nach einen thailändischen Frühstück satteln wir die Hühner und es geht mit dem Drahtesel Richtung Norden. Die Sonne hat reichlich Kraft und so wird es schnell warm unter dem Arm 💪
Wir entdecken entlegene Orte und genießen es gefühlt ganz allein auf der Insel zu sein. Irgendwie wissen die Getiere hier, dass wir ein Herz ❤️ für sie haben und so gesellt sich ein kleines Hunderudel zu uns und chillt am Beach, deshalb haben wir auch auf das ausgiebige Schaukeln verzichtet. 🏖️
Am nördlichsten Punkt geht es nur noch per Boot weiter, leider war niemand in der Gegend der uns hätte gefahren - also radeln wir, nach einer kleinen Verschnaufpause Richtung Süden. Wir haben zwar eine eSim, jedoch funktioniert diese nur, wann sie will. Heute hat sie keine Lust - damit haben wir leider kein Navi und fahren nach Gefühl. Auch unser Gefühl bringt uns nicht weit, denn bei der Auswahl von zwei Straßen, haben wir uns für die entschieden, die uns mitten in den Urwald führte. Also beschließen wir, die Landkarte im Hotel zu studieren und morgen noch einmal Anlauf zu nehmen. Ab dem Nachmittag überraschen uns wieder kleine Regenschauer, was völlig verrückt ist, weil laut Klimatabelle der April nur 3 Regentagen in Thailand hat 😂🙈
Naja - es hat dennoch ein paar sonnige Momente gegeben, in denen wir gleich mal das Poolwassrr getestet haben. Es ist wunderbar.
Der Wettergott meint es gut mit uns und schickt noch ein kleines Tropengewitter, sodass wir uns in unsere Villa verkriechen und uns ein leckes Abendmahl bestellen. Es gibt mal wieder Phad Thai mit Kokosnuss 🥥 und wir haben einstimmig beschlossen: das erste Phad Thai war sensationell, das zweite - sehr gut und morgen gibt’s etwas anders. 🥗
Wir wünsche euch allen einen fantastischen Dienstag und gehen gleich ins Bettchen.
Gute Nachtiiiii 🌙🥰Read more

Traveler...und bitte schreib weiter so toll...das macht richtig Laune - als wäre man dabei!!!
Koh Yao Noi - Day 2
April 16, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C
Aufgewacht – der Regen lacht…
Heute hat nicht nur der Regen seinen Spaß, auch der Jetlag schlägt zu – und so haben wir das Frühstück verschlafen. Aber unsere liebe Housemum hat uns trotzdem noch ein reichhaltiges Frühstück gezaubert, und so starten wir gut gesättigt, wenn auch leicht verspätet, in den Tag.
Der Regen gibt richtig Gas, und so sitzen wir lange auf unserer Terrasse, reden über Gott und die Welt, philosophieren über das Leben, die Liebe und die Kompromisse, die sich in Partnerschaften nicht immer leicht finden lassen. Nebenbei chillen wir – ganz gemütlich.
So langsam bekommt Anni wie immer Hummeln im Hintern und macht sich bereit für ein kleines Läufchen, während Le Ann noch ein wenig mit Charlie Urlaubs-Kompromisse austariert.
Während des Laufs bei 31 Grad kommt tatsächlich die Sonne raus – und da gerade Flut ist, gehen wir direkt danach zusammen im Meer baden.
Wir wollen zu einer kleinen Chill-Insel schwimmen… Beim Aufstieg auf eben diese (sah super elegant aus), macht offenbar ein Hai eine kleine Bissprobe an Le Anns Beinchen.
Da er vermutlich schon auf dem Knochen war, hat er schnell wieder abgelassen – zurück bleiben tiefe, blutende Bisswunden.
Sie hatte wirklich Glück – ihre Waden ähneln eher Steinadlerwaden. Und wie es der Zufall will, kann auch Le Ann ihre Waden in der Flasche waschen.
(Inside joke, we love it.)
Spaß beiseite – es tat schon weh, und wir wissen noch nicht, wer der Übeltäter war. Also geht’s erstmal zurück an den Pool. Wir dösen noch eine Runde, bis Le Ann ein paar neue Matheaufgaben von ihren Mitkommiliton:innen geschickt bekommt – natürlich mit Abgabe: heute.
Sie rechnet noch immer… während ich die Ereignisse des Tages gechillt Revue passieren lasse. Ich bleibe noch kurz im Pool, mache meine täglichen Dips und erkunde danach den kleinen Wald beim Hotel. Dort finde ich eine tolle Aussichtsplattform, auf der man im Sonnenuntergang wunderbar Yoga machen kann.
Heute haben wir Glück und können am Beach in der Chillbar essen – perfekt passend zu unserem entspannenden Tag.
Doch schon ziehen wieder Gewitterwolken auf, und wir verziehen uns nach innen. Mathe wartet noch auf ihre Abgabe.
Zum Abschluss gönnen wir uns noch eine Fruit Plate – und machen bald die Augen zu…
Also ich – Schnurpsi rechnet noch.
🙈
Gute Nachtiiii
😘Read more
Koh Yao Noi - Day 3 - Eastside
Apr 17–18, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C
Aufgewacht – die Sonne lacht! ☀️
Ein unglaublich schöner Tag wartet auf uns. Nur Le Annchen ist noch nicht ganz bereit für Weltentdeckung – sie hat zwar nicht gut geschlafen, dafür aber etwas länger. 💤
Also macht sich Anni allein auf zum Frühstück 🍽️ und wird Zuschauer einer kleinen Natur-Doku:
Unter dem Haus sitzen kleine Hundewelpen, die neugierig ihre Umgebung erkunden. Anders als in Deutschland leben Hunde hier oft unabhängig, frei und nah an der Natur. Diese kleinen Hundemäuse haben gelernt, sich selbst zu versorgen – zum Beispiel, indem sie Regenwasser aus Pflanzen trinken 🌿. Ein stilles, kluges Schauspiel mitten im Grünen. 🐶
Nach dem Frühstück heißt es: Hühner satteln, es geht weiter! 🐓
Vom Puarana im Westen zieht es uns heute in den wilden Osten der Insel – dorthin, wo die Hornbills sich zu Hause fühlen. Eine Nacht Dschungel-Feeling ist gebucht! 🌴✨
Beim Check-in in der Dschungellodge begrüßt uns bereits ein freundlicher Waran 🦎. Unsere Hütte liegt auf einem Berg – mit Blick über den grünen Dschungel, das glitzernde Meer und vorgelagerte Inseln. Es ist unglaublich schön. 🌊🌿
Unten liegt der Tha Kao Beach, wir testen das Wasser: fantastisch.
Die Sonne strahlt, unser Herz auch. ☀️❤️
Nach ein bisschen Badespass und einer super entspannten Thaimassage machen wir einen Strandspaziergang.
Wir sehen eine Sandbank über die man zur Mini-Insel Koh Nok laufen kann - traumhaft! 🏝️
Anni beobachtet fasziniert kleine Krebse… und schneidet sich dabei an der Fußsohle. 🦀🥲
Aber: überlebt. Weiter geht’s.
Abends essen wir in einem kleinen Restaurant direkt am Wasser – begleitet von einer Bande Babykätzchen, die um unsere Füße flitzen 🐱. Danach machen wir noch eine kleine Wanderung zu einer ausgeschriebenen Aussichtsplattform, um Hornbills zu sehen – und tatsächlich:
Ein Hornbill fliegt uns vor unsere Linse 🐦
Wir warten still, beobachten die Bäume, hoffen auf ein Wiedersehen. Nur ein kleines Eichhörnchen lässt sich blicken, während es genüsslich sein Abendessen knabbert. 🐿️
Die anderen Tiere bleiben im Verborgenen – doch ihr Abendkonzert erfüllt die Luft. Und dazu: ein Sonnenuntergang, wie gemalt. Einfach unglaublich schön. 🌅
Aber dann heißt es: schnell zurück!
Denn im Dunkeln durch den Dschungel zu laufen… ist eher Abenteuer als Spaziergang. 🌌🫣
Die Geräuschkulisse? Absolut beeindruckend. Ein Konzert aus Frosch, Gecko, Zikade, Waran und Fantasie. 🎶🦗
Jetzt machen wir es uns in der Lodge gemütlich und hoffen… dass wir heute Nacht keine weiteren Gäste bekommen. 🙈
Oder zumindest nur welche mit weichem Fell und kleinen Pfoten. 🐾
Gute Nacht aus dem Dschungel – und euch einen tollen Start ins Osterwochenende!
🐣✨🌴
😘Read more
Koh Yao Noi - Krabi
Apr 18–20, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 27 °C
Die Nacht vom 17. zum 18. begann… sagen wir mal: naturnah. Ein südostasiatischer Baumfrosch hatte sich den besten Platz in unserer Dschungelhütte ausgesucht – direkt unter unserem Dach, von wo aus er stundenlang sein Repertoire zum Besten gab. Als wäre das nicht genug, tobten noch größere Verwandte der Eichhörnchen auf unserem Strohdach herum. An Schlaf war nicht zu denken – also redeten wir uns müde. Gegen 2 Uhr schlief Le Ann dann endlich ein und Anni… hörte weiterhin die Regenwürmer husten. Oder waren’s doch Hornbills?
Umso glücklicher war Anni, als die Nacht vorbei war – und siehe da: Der Frosch war tatsächlich noch da! Tarnmeister in gelb.
Um 6:17 begrüßte sie mit müden, aber offenen Augen den Sonnenaufgang. 8 Uhr wurde Schnurpsi geweckt, die noch sehr, sehr müde war.
Nach einem minimalistischen, aber liebevoll angerichteten Dschungel-Frühstück (Reis mit Mango, ein Ei, ein Kaffee – that’s it!) packten wir die Rucksäcke und zogen weiter. Ein letzter Spaziergang am Strand entlang führte uns zum Pier – pünktlich zur Fähre nach Krabi. 30 Minuten Überfahrt, 30 Minuten Taxi, und zack: angekommen in unserem Beachhouse.
Hier wurde’s richtig süß – der Osterhase hatte doch tatsächlich ein paar kleine Schätze für uns versteckt!
Mit einem gemieteten Motoroller unterm Po ging’s los Richtung Wat Tham Suea – den berühmten Tiger Cave Tempel.
Fun Facts gefällig?
• Der Name stammt von den tigerartigen Pfotenabdrücken in einer der Höhlen.
• Der Tempel liegt inmitten eines dichten Dschungels.
• Die Aussicht vom Gipfel reicht bei klarer Sicht bis zum Meer.
Aber zuerst: 1.260 Stufen. Kein Scherz. Manche davon gefühlt so hoch wie ein kleiner Hocker.
Gut, dass der Osterhase auch an einen Proteinriegel gedacht hatte – wir brauchten jedes Körnchen Energie.
Slow and steady ging’s nach oben. Menschen aus aller Welt keuchten sich gegenseitig Mut zu – ein verbindendes, schwitzendes Miteinander.
Ein Mönch hüpfte seelenruhig an uns vorbei – wahrscheinlich seine tägliche Morgenroutine.
Le Ann hatte sich das Ziel in den Kopf gesetzt. Und wer sie kennt, weiß: Dann passiert das auch. Auf allen Vieren, mit wilden Gedanken an Aufzüge, bezwang sie den Berg. Mametzki motivierte, reichte Wasser und zählte die noch zu steigenden Stufen.
Oben thronte er: Der goldene Buddha. Still. Kraftvoll. Jeder glaubte etwas anderes – aber alle waren sich einig, dass der Weg hierher mehr war als nur Sport. Vielleicht ist genau das die Magie: Dass der Weg zum Ziel uns verbindet.
Der Rückweg war schnell, unsere Beinchen gut trainiert.
Nach 20 km zurück zum Beachhouse gab’s endlich was zu essen – und diesmal hoffentlich auch eine ruhigere Nacht.
Jetzt liegt Le Ann schon neben mir, tiefenentspannt im Hundetraumland – denn während andere mit Buddha reden, spricht sie lieber mit den Hunden dieser Welt. Und das mit einem Herz, das größer kaum sein könnte.
Frohe Ostern, ihr Lieben.
Habt ein Herz für euch selbst, für andere – und vielleicht auch für einen kleinen Baumfrosch.
Fühlt euch gedrückt & gute Nacht
23:20 (zeitig hat nicht so gut geklappt)
Anni & Le Ann 🥰
PS - ich habe beim Videos machen Tränen gelacht 😂😂
PPS:
Unser Dschungelhaus war übrigens… sagen wir mal… offen für Begegnungen aller Art. Die Schiebetüren ließen oben und unten großzügig zwei Zentimeter Luft – genug für Frösche, Geckos und andere neugierige Waldbewohner. Von innen abschließen? Fehlanzeige.
Ich habe dann, ganz im Survival-Mode, kurzerhand das Kabel des Ventilators genutzt und knotete es um den Türgriff – so konnte man wenigstens hören, wenn jemand oder etwas eintrat. Sicherheit auf tropischem Niveau eben.Read more

TravelerDie Stufen haben sich gelohnt! Fantastisch deine Fotos, Videos und die wunderbaren Texte liebe Anni😂🙏🏼🍀.

Anni VoigtOhhh ja - es ist wie immer - die schönsten Ausblicke muss man sich erarbeiten. 🙏🏻 Sehr gern - wir haben auch immer wieder Spaß dabei. 😂
Krabi - Day 2
April 19, 2025 in Thailand ⋅ ⛅ 31 °C
Good Morning Sunshine ☀️
Während draußen die Sonne lacht, hat Le Ann einen kleinen biologischen Totalausfall. Migräne.
Wer sich 1.260 Stufen gönnt und dabei trinkt wie ein Kaktus, wacht am nächsten Tag leider als welkblättriges Schnurpsi mit Migräne auf.
Le Anns Kreislauf hat sich heute eindeutig für den Ruhemodus entschieden – die Decke wurde kurzerhand zur Höhle erklärt. Rückzug, Dunkelheit, Schlaf.
Ich gehe also allein zum Frühstück. Ich bin zwar gern mal für mich und kann mich selbst gut leiden – aber ein leerer Frühstücksraum fühlt sich dann doch ein bisschen seltsam an. Kein einziger anderer Gast, nur ich, der Ventilator und ein paar Eier.🍳
Ich packe Le Ann ein kleines Carepaket – Obst & Kuchen – aber schon beim Anblick des Essens verabschiedet sie sich vom gestrigen Abendbrot.
Sträflich gewählt übrigens: Spaghetti Bolognese. In Thailand. Dem Land der duftenden Currys, frischen Kräuter, knackigen Gemüsepfannen und tausend gesunden Versuchungen.
Aber Le Ann bleibt sich treu: Sie isst am liebsten, was sie kennt – Neues ausprobieren ist nicht so ihr Ding. Aber immerhin: Von meinem Morning Glory hat sie vorsichtig gekostet – und es dann doch als „nicht so schlecht“ eingestuft. Fortschritt in kleinen Gabeln. (Exkurs: Ende)
Ich mache mich nun erstmal allein auf den Weg – zum Monkey Beach - vor der Höhle Wache halten macht ja auch keinen Sinn.
Am Ao Nang Beach ist einiges los – Stimmen, Boote, flirrende Sonnenwärme. Ich lasse mich treiben, denn der Monkey Beach liegt etwas abseits an einem Felsen mit einem kleinen Wäldchen.
Ich mag diese kleinen Äffchen – ihren wachen Blick, ihre schnellen Bewegungen, das dichte soziale Geflecht, in dem sie leben.
Manchmal wirkt es, als würde man durch ein Fenster in eine andere Version von Gemeinschaft schauen:
Da wird gestritten, getröstet, neugierig geschnuppert, gezankt und wieder versöhnt – wie bei uns. Nur mit mehr Fell und weniger Worten.
Plötzlich – Nachricht von der anderen Seite der Matratze: „Ich lebe wieder!“
Le Ann meldet sich zurück aus dem Höhlenmodus – das Gesicht strahlt, die Migräne ist passé. Ich eile zurück, schnappe mir den frisch regenerierte Schnurpsi und wir stürzen uns gemeinsam wieder ins Getümmel.
Wir schlendern durch die Märkte, nehmen Gerüche, Farben und Stimmen auf – aber nichts ruft laut genug „nimm mich mit“. Also schauen wir einfach weiter.
Es ist mal wieder soweit …
Von „Ich hab gar keinen Hunger“ zu „Ich verhungere in exakt 4 Minuten“ – ein Klassiker.
Wir landen beim hässlichsten Italiener von ganz Krabi – aber hey: Rooftop!
Die Aussicht reißt’s nicht raus, das Essen auch nicht, aber immerhin sitzen wir.
Die Menschenmenge ist heute ein bisschen zu viel. Der Rückweg zieht sich – dichter Verkehr, überall Motorroller, Autos, Tuk-Tuks, Stimmen, Hupen, Gerüche. Alles auf einmal. Wir brauchen einen Moment, bis wir uns aus dem Trubel wieder herausgeschlängelt haben.
Also schnell noch ein Obststand, ein eisgekühlter Fruchtsmoothie – und dann: ab ans Meer.
Und dann - ist alles wieder still.
Ein goldener Sonnenuntergang, Wellenrauschen und Le Ann springt noch eine Runde in den Pool, als wäre nichts gewesen.
Heute war ein ruhigerer Tag – mit einer steilen Kurve nach oben.
Morgen geht’s weiter – nach Koh Lanta, zurück in den Dschungelzauber.
Gute Nacht aus Krabi –
Anni & Le Ann ☀️🥰🍀Read more
Krabi - Koh Lanta – Sonnengruß
April 20, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C
Aufgewacht, die Sonne lacht – und ich bin bereit für den Tag.
Für Le Ann war’s eher ein Kampf gegen die Schwerkraft. Der Weg aus dem Bett war eine kleine Heldenreise.
Der Weg aus dem Bett zog sich. Das Schweigen auf dem Weg zum Strand war… sagen wir mal: ausdrucksstark.
Keine Worte, keine Mimik – nur ein sehr klares „Zu früh.“
Aber: Wir waren da. Pünktlich. 7:30 Uhr. Auf der Matte am Ao Nang Beach.
Arisa begrüßt uns mit einem offenen Lächeln und dieser warmen Energie, die sofort den Raum füllt – oder besser gesagt: den Strand.
In ihrer Stimme liegt Freude, Klarheit und eine leise Entschlossenheit.
Wir fließen mit ihr durch 90 Minuten Morning Flow – achtsam, kraftvoll, getragen.
Jede Bewegung hat ihren Platz, jeder Atemzug eine Richtung. Es fühlt sich nicht nach „müssen“ an – sondern nach dürfen.
Nach erinnern. Nach zurückfinden.
Einige Haltungen gehen uns leicht von der Hand – vertraut, fast spielerisch.
Andere fordern unser Gleichgewicht oder unsere Geduld heraus – nicht schmerzhaft, eher wie ein sanftes Nicken des Körpers, der sagt: Lass uns das wieder öfter tun.
Wie eine Sprache, die man mal fließend konnte und plötzlich wieder versteht.
Rund um uns schläft die Welt noch ein bisschen.
Ein paar Strandhunde legen sich ganz selbstverständlich zwischen die Matten, strecken sich wohlig aus – als gehörten sie dazu.
Und irgendwie tun sie das auch.
Es ist friedlich. Es ist schön.
Und mitten in der Bewegung entsteht diese leise, zarte Verbundenheit – mit dem Körper, der Umgebung, dem Moment.
Nach dem letzten Atemzug sitzen wir still. Das Meer vor uns. Die Sonne über uns. Und in uns: ganz viel Dankbarkeit. 🙏🏻
Nach dem Frühstück heißt es: Rucksäcke packen, noch ein letzter Blick zurück – und ab ins Taxi.
Elf Plätze. Elf Menschen. Mehr geht nicht.
Le Ann ergattert den Hauptgewinn: den Platz direkt neben dem Fahrer – mit Panorama-Frontblick und voller Verantwortung für Gesprächsvermeidung.
Ich lande weiter hinten, direkt neben einem Riesen. Oder war er Basketballer?
Seine Beine reichen jedenfalls bis zu meinem Hals – entsprechend gestaltet sich unsere Sitzdynamik.
Aber wir nehmen’s mit Humor. Zwei Stunden kriegen wir schon rum.
Er liest „Der Alchimist“ von Paulo Coelho – und ich entdecke einen kleinen Satz auf einem geknickten Lesezeichen:
„Entschuldige dich nie dafür, du selbst zu sein.“
Ich lese ihn – und bleibe gedanklich hängen.
Mein Gedanken-Exkurs:
„Du selbst sein“ – das klingt stark, frei, klar. Und ja, es ist wichtig, sich nicht zu verbiegen, sich selbst treu zu bleiben, die eigene Wahrheit zu leben.
Aber ich glaube, dieser Satz darf nicht allein stehen. Denn wenn wir ihn zu absolut nehmen, nährt er vor allem eines: den Individualismus.
Und der wird schnell zum Gegenspieler von echter Gemeinschaft.
Für mich bedeutet authentisch sein nicht, sich über andere zu stellen oder sich nicht mehr zu hinterfragen.
Es bedeutet für mich, sich selbst zu kennen – und zugleich offen zu bleiben.
Mich zu zeigen, - aber so, dass du mich verstehen kannst.
Ich glaube: Echtheit entfaltet ihre wahre Kraft erst im Gegenüber.
*Was denkst du?*
Ich freue mich auf deine Gedanken.
Die restliche Fahrt vergeht dann doch wie im Flug – zwischen Beinfreiheitsmanagement, stillen Gedanken und einem kurzen Blick zu Le Ann, die mit dem Fahrer zu thailändische Musik groovt.
Und dann – endlich – erreichen wir einen meiner Lieblingsplätze auf dieser Welt.
Koh Lanta. Klong Khong Beach. Bei Jeab.
Ich war schon einmal hier – vor sieben Jahren. Damals ganz einfach, mit wenig Komfort, aber mit einem klaren Gefühl.
Ich erinnere mich an die kleine Hütte am Strand. An den Duft nach Salz und Blüten.
Und an Jeab – die zierliche Frau mit dem großen Herz, die diesen Ort mit ihrer Familie führt.
Jetzt stehen wir wieder hier. Und sie erkennt mich sofort. Keine großen Worte. Nur ein Lächeln.
Und eine große Umarmung. 🫂
Unser Bungalow liegt ein wenig zurückgezogen, eingebettet in üppiges Grün.
Bougainvillea blüht vor der Terrasse, durch das Fenster schimmert das Meer.
Wir packen kurz aus, atmen durch – und dann zieht es uns beide an den Strand.
Barfuß laufen wir durch den warmen Sand, tauchen ins Wasser ein und teilen uns eine frische Kokosnuss.
Le Ann bleibt noch eine Weile am Wasser, ich gönne mir eine Thai-Massage.
Und später sitzen wir bei Jeab’s Dining – mit frisch gerollten Summer Rolls, Tom Yam Soup, Green Curry und Livemusik im Ohr.
Die Sonne versinkt langsam im Meer. Es ist unglaublich schön hier. 🙏🏻
Manche Orte verändern sich – und bleiben trotzdem gleich.
Und manche Verbindungen verlieren nie an Kraft.
ขอบคุณค่ะ - khop khun kha - Danke 🙏🏻
Gute Nachtiiii ihr Lieben aus dem Paradies 🥰☀️🍀🙏🏻
Le Annchen & AnniRead more
Koh Lanta - Day 2
April 21, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C
Aufgewacht die Sonne lacht ☀️
Wir haben gut und tief geschlafen - diese tropische Luft ist wie eine Schlaftablette mit Meeresrauschen.
Le Annchen braucht am Morgen noch eine Extrastunde – sie ist ja auch noch sehr klein 😂.
Anni nutzt die Stille des Morgens – ein Spaziergang am noch frischen Sandstrand, ein paar Sonnengrüße unter Palmen und die erste Muschelbeute des Tages.
Frühstück gibt’s wie immer an unserem Lieblingsplatz – allein, mit Kaffee und Raum für Gespräche, die sonst zwischen Tür und To-do-Liste verloren gehen.
Wir reden über das Leben, Entscheidungen, Liebe, das Meer und was man halt so bespricht, wenn’s mal keinen Zeitdruck gibt.
Le Ann beschließt, heute einfach nur zu sein. Kein Abenteuer. Kein Yoga. Kein Tagesplan. Nur Strand, Sonne, Wasser und Musik auf den Ohren.
Anni dagegen spürt Energie in den Beinen – und entdeckt ein Outdoor-Gym am Ende des Strandes.
Hanteln aus Holz und Bambusdach,– Willkommen im Dschungel-Gym.
Nach drei Sätzen mit der Baumstamm-Kurzhantel weiß auch der letzte Muskel, dass er lebt.
Zurück am Beach genießen wir noch ein bisschen den Sonnenschein und die Wellen und machen uns auf zu einem schönen Strandspaziergang.
Wir gönnen uns eine Thai-Massage am Strand und plötzlich färbt sich der Himmel dunkler, der Wind frischt auf – ein richtiges tropisches Gewitter rollt heran.
Meine Masseurin wird nervös und flüstert mir zu:
„Thailand not like Europe… here dangerous lightning.“
Und ja – das stimmt. In Thailand passieren tatsächlich mehr Blitzunfälle, weil Strände oft ungeschützt sind und Bäume selten tief verwurzelt.
Le Ann bekommt davon gar nichts mit – sie ist in ihrer Massage völlig versunken, irgendwo zwischen Tiefenentspannung und Astralreise.
Auf dem Rückweg sehen wir grüne Lichter am Horizont tanzen. Exkurs: “Die Fischer in der Andamanensee und dem Golf von Thailand haben eine raffinierte Strategie, um Tintenfische zu fangen. Damit ihnen die intelligenten Tiere ins Netz gehen, locken sie zunächst die Lieblingsspeise der Kopffüßer an:
Planktonkrebschen und kleinere Fische. Dafür fahren die Fischer nachts aufs Meer hinaus und bestrahlen die Meeresoberfläche mit grünem Licht. Das bringt viele Fische und Krebse dazu, an die Oberfläche zu schwimmen.
Wenn sich dann genügend dieser Meerestiere an der Oberfläche tummeln, lassen auch die Tintenfische nicht lange auf sich warten: Sie schwimmen nun ebenfalls heran, um sich an ihrer Beute gütlich zu tun. Die Fischer nutzen dies, um die begehrten und kommerziell wichtigen Kalmare zu fangen."
Wir gehen wieder in unser kleines Lieblingsrestaurant zu Jeab. Heute mit musikalischer Untermalung - es singt ein Thai-Elvis mit viel Herz und leichtem Playback.
Er trägt Glitzer, hat einen Laptop, eine Tip-Box und unsere volle Sympathie.
Aber dann – geht das Feuer an.
Feuershow am Strand.
Le Ann schaut wie gebannt. Und plötzlich steht da einer der Tänzer vor ihr.
Noch ehe sie etwas sagen kann, nimmt er sie mit in den Kreis der Flammen.
Sie steht da wie eine Statue – aufrecht, starr und leicht nervös. Nur nicht bewegen kreist es in ihrem Kopf. Und dann wirbelt das Feuer um sie herum, so nah, dass man glaubt, es streicht ihr durchs Haar. Eine ganz neue Form der Enthaarung – mit Feuer und Publikum. Sie macht das einfach großartig. Vielleicht hat sie heimlich geübt, während Anni Hanteln gestemmt hat.
Den Applaus der Gäste hat sie sich jedenfalls redlich verdient – und die Jungs mit den brennenden Stäben gleich noch ein paar extra Baht.
Voller Wärme, Sand, Endorphinen und einem Hauch Rauchduft in den Haaren geht’s irgendwann ins Bett.
Ein schöner Tag - an den man sehr gern denken mag.
Gute Nachtiii aus Koh Lanta ☀️😘
Le Ann & AnniRead more

TravelerHallo, ich verfolge euch auf eurer schönen Reise und fühle mich an meinen kürzlichen Aufenthalt auf Ko Yao Noi erinnert. Ich war nur nicht so sportlich unterwegs wie ihr. Ich bin beeindruckt!

Anni VoigtDas ist ja toll, liebe Großmama. Wir schicke dir liebe Grüße heute aus Koh Lanta. 🥰☀️

TravelerHabe mich gleich in der App angemeldet und werde da meine nächste Reise, die ich auf dem „Traumschiff“ Amadea am kommenden Montag antreten werde, eintragen. Da könnt ihr auch teilhaben 😘

Anni VoigtJa, das ist eine tolle App. Wir kommen am Montag wieder, wenn es für dich auf das Traumschiff geht. Habt einen wunderschöne Reise mit vielen erlebnisreichen Momenten. ☀️⛴️
Koh Lanta - Day 3
April 22, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C
Heute Morgen ging die Sonne nicht nur über dem Meer auf, sondern irgendwie auch in mir drin.
Le Ann schlief noch tief und selig – und ich hatte diesen stillen, goldenen Moment für mich. Kaffee. Notizbuch. Ein paar Gedanken, die sich zu Erkenntnissen formten und dann ganz selbstverständlich aufs Papier flossen. Es war, als hätte sich etwas in mir zurechtgerückt – nicht laut, aber spürbar.🙏🏻
Beim Frühstück saßen wir wieder an unserem Lieblingsplatz. Nur wir zwei. Und obwohl wir eigentlich schon alles erzählt haben, gab es wieder genug Stoff für ein langes Gespräch. Manches erklärt sich eben nicht durch Nachdenken, sondern durch Zusammensein.
Dann wurde es lecker – Jeab nahm uns mit in ihre kleine Küche. Ein kleiner Kochkurs stand an.
Mit einem warmen Lächeln und duftenden Töpfen nahm sie uns mit auf eine Reise durch die Welt der thailändischen Küche. Geduldig erklärte sie die Reihenfolge der Zutaten, beschrieb, wie sich Aromen entfalten, und schenkte jedem Gewürz seinen besonderen Moment. Während sie rührte, hörten wir aufmerksam zu, stellten Fragen und schmeckten das Essen ab.
Ein Erlebnis für alle Sinne – voller Leichtigkeit, Geschmack und Freude.
Wir haben fest vor, unseren lieben Blog-Leser:innen ein original Pad Thai zu zaubern, wenn wir wieder zurück sind – aber nur für diejenigen, die folgende Fragen richtig beantworten:
1. Wie viele Stufen führen hinauf zum Goldenen Buddha in Krabi – und wie lange haben wir dafür gebraucht?
a) 786 Stufen in 45 Minuten
b) 1.237 Stufen in 25 Minuten
c) 1.260 Stufen in 30 Minuten
d) Unzählbar – wir haben irgendwann einfach nur noch geschwitzt
2. Mit wem hatte Le Ann das tiefgründigste Gespräch ganz oben beim Goldenen Buddha?
a) Mit Buddha – schweigend, aber bedeutungsvoll
b) Mit den kleinen Hunden, die im Schatten dösten
c) Mit sich selbst – und einer inneren Stimme, die „Wasser!“ rief
d) Mit mir – aber ich war zu erschöpft zum Antworten
Quiz-Ende 🔚
Nach dem Kochkurs gönnten wir uns noch ein Stündchen am Strand – 33 Grad, Sonnenschein, eine leichte Brise.
Beim Wettercheck für die kommenden Tage fiel uns auf: In anderen Teilen Thailands spielt das Wetter gerade verrückt – extreme Hitze, Gewitter, sogar Unwetterwarnungen.
Beeindruckend, wie viele Gesichter ein Land zur gleichen Zeit zeigen kann.
Die Sonne senkt sich langsam ins Meer,
als würde sie dem Tag die Hand reichen zum Abschied.
Der Himmel leuchtet in sattem Orange,
die Wolken tanzen still in ihren Formen.
Ein Moment voller Ruhe, voller Wärme,
voller stiller Kraft.
Weisheit des Tages:
*Manchmal ist nicht das, was wir tun, entscheidend – sondern wie wir dabei mit uns selbst sind.
Die ruhigen Tage, an denen wir uns selbst nah sind, bringen oft die tiefste Klarheit.*🙏🏻
Gute Nachti, ihr Lieben
Anni & Le Annchen 🥰☀️Read more

Wieder ein so wahrer und wunderbarer Text liebe Anni…🤗 Ps: Antwort 1c und 2b sind‘s. Hoffentlich habt ihr große Töpfe…😅 Liebe Grüße Caro & Nina [Caro]

Anni VoigtDankeschön, ihr Lieben. Ich mach es mir der Auflösung noch spannende - wie beim Brainbattle. Vielleicht leih ich mir Andreas Glitzerjacke 😂 Die großen Töpfe wollen auch mal raus aus dem Schrank. 😂
Day 4 - Ein letzter Tag im Paradies
April 23, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C
Aufgewacht – und der Morgen lacht.
Sonne, Sand, Schaukeln, Kaffee und gute Gedanken.
Ein freundliches Morgengewitter zieht während des Frühstücks auf und trifft eine Entscheidung für uns: Heute wird gechillt.
Kein Sightseeing, kein neues Abenteuer, keine Motorbikefahrt durch den Dschungel – einfach nur Sein.
Stress haben wir im Alltag schließlich genug.
Und auch wenn ich super gern aus einem Tag zwei machen möchte, erinnert mich Le Ann daran, dass man einen paradiesischen Ort nicht toppen muss und kann. Man darf ihn einfach genießen.
Und sie hat Recht.
Also chillen wir und lesen. Wir machen ein bisschen Sport am Strand - unsere Yogastunde vor ein paar Tagen hat uns ja eine paar Übungen mit auf den Weg gegeben. Und mit ein bisschen Übung, geht es schon alles viel besser.
Die Sonne kommt zurück, als hätte sie sich kurz sammeln müssen.
Ein Spaziergang im warmen Sand, eine wohltuende Massage, bei der sich meine Wirbel wieder sortieren – und ein Abendhimmel wie gemalt.
Leckeres Essen, gute Gespräche, das Meer rauscht, wir sind einfach nur: wir.
Mehr ist nicht passiert – und genau das war heute das Beste.
Zwischendurch erzählt mir Le Ann, wie sehr sie diese Pause gebraucht hat. Immer unterwegs zwischen Uni, Jobs, Wohnorten. Immer etwas zu tun, irgendwo zu sein, etwas zu organisieren. Und jetzt? Einfach mal nichts. Kein Druck, keine Termine. Nur Luft holen.
Na gut – ein bisschen Mathe musste trotzdem sein. Seit zwei Tagen wird gerechnet, heute ist Abgabe. Bis 18 Uhr. Und ich muss sagen: Sie bleibt dabei ziemlich entspannt – zumindest äußerlich.
Weisheit des Tages:
Nicht jeder Tag braucht ein Highlight – manchmal reicht es, einfach da zu sein.
Gute Nacht ihr Lieben – morgen geht’s weiter nach Koh Yao Yai ⛴️
Anni & Le Annchen 🥰Read more
Koh Lanta - Koh Yao Yai
Apr 24–26, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C
Guten Morgen, du wundervoller Tag ☀️
Heute Morgen begann der Tag sanft und friedlich. Ich saß wie so oft am Strand, begrüßte das Meer und den neuen Tag – still, achtsam, bei mir. Ich schrieb meine Gedanken auf, ließ sie mit der salzigen Brise treiben ✨🌊.
Dann kam Le Ann dazu – mein Lieblings-Schnurpsi –, und wir frühstückten gemeinsam unter dem schattenspendenden Baum 🌴, an dem wir seit Tagen sitzen. Wir sprachen über Gott und die Welt, lachten, philosophierten… und dann passierte es.
Plötzlich – ein Rascheln, ein kurzer Moment der Irritation – und da fiel sie vom Baum: eine Schlange 🐍. Genauer gesagt: eine Schmuckbaumnatter. Direkt auf meinen Schoß, rutschte an meinen Unterschenkeln zu Boden. Wir beide – Le Ann und ich – sprangen reflexartig auf, voller Schreck 😳😅.
Wie wir später erfuhren, sollte man sich in einem solchen Fall eigentlich ruhig und langsam zurückziehen – was uns leider nicht ganz gelungen ist.
Doch vermutlich war sie genauso erschrocken wie wir und verschwand ebenso schnell, wie sie gekommen war 🫣.
Die anderen Gäste – fast alle Thais – waren sofort aufgeregt, aber nicht ängstlich. Im Gegenteil: unsere liebe HouseMum Jeab sagte sofort mit einem breiten Lächeln:
„You are a lucky girl – in Thailand, that means good luck!“ 🍀
Und tatsächlich: In der thailändischen Kultur gilt das plötzliche Erscheinen einer Schlange, besonders wenn sie direkt auf einen Menschen fällt, als Zeichen für bevorstehendes Glück oder bedeutende Wendepunkte im Leben.
Schlangen sind in Thailand tief mit der spirituellen Welt verbunden – vor allem mit den sagenumwobenen Nāga, mythischen Schlangenwesen, die als Beschützer gelten und mit Wasser, Fruchtbarkeit und Wohlstand assoziiert werden 🐉💧.
In manchen Überlieferungen heißt es sogar, dass eine solche Begegnung – ob im Traum oder im echten Leben – auf inneres Wachstum, Wohlstand oder eine wichtige Veränderung im Lebensweg hindeuten kann 🌿✨.
Kein Wunder also, dass die Menschen um uns herum so aufgeregt und zugleich wohlwollend reagierten 🙏.
Vielleicht war es einfach ein Moment der Natur. Vielleicht aber auch ein stilles, tropisches Flüstern des Schicksals – ganz in thailändischer Manier 🌺.
Und so sitzen wir nun da – mit klopfendem Herzen und einem Gefühl von „Wow“ 💗.
So kurz vor der Abreise aus diesem kleinen Paradies – ein Moment, so wild wie unerwartet.
Und so flüchtig, dass ich – obwohl ich sonst schnell mit dem Festhalten von Eindrücken bin – diesmal nur erleben konnte. Kein Foto, kein Video. Nur der Moment selbst ☁️✨.
Le Ann verzog sich nach ihrer schnellen Online-Recherche zur „snake that falls from trees in Thailand“ in unser Zimmer – mit dem festen Vorsatz, nie wieder unter einem Baum zu sitzen 😅.
Sie macht jetzt lieber noch ein bisschen Mathe. Sicherheitshalber 📚.
Wir packen langsam unsere Rucksäcke 🎒. Um 12 Uhr werden wir abgeholt – dann geht’s mit dem Speedboot 🚤 weiter nach Koh Yao Yai.
Diese Insel gilt noch als echter Geheimtipp: ruhig, ursprünglich, gesäumt von Mangroven, Kokospalmen und sanften Stränden – kein Massentourismus, dafür viel Natur, kleine Dörfer und echtes Inselfeeling 🌴🌅.
Zwischen Phuket und Krabi gelegen, aber weit weg vom Trubel. Perfekt für ein paar letzte Tage in Balance.
Zum Abschied nahm mich Jeab noch einmal fest in den Arm 🤍.
Sie sah mich an, lächelte herzlich und sagte:
„You look like a Thai – so happy. If big happiness comes, think of me.“
Ich versprach es ihr.
12:00 Uhr … auf geht’s zur nächsten Insel 🏝️
Am Pier: Menschenmassen, Stimmengewirr, Motorengeräusche – eine Geräuschkulisse, die wir kaum noch gewohnt sind - wir sind wohl ein wenig sensibel geworden. Le Ann macht einen innerlichen Rückzug - Kein Wunder: Die Matheaufgaben, die sie gestern Nacht noch unbedingt lösen wollte, haben ihr schon Kopfschmerzen eingebracht. Dazu ein paar wilde, unschöne Träume – unser Schnurpsi war heute früh schon ein bisschen angeschlagen.
Das Speedboot fährt in knapp zwei Stunden über Krabi und Koh Yao Noi bis zu unserer neuen Station: Koh Yao Yai.
Dort angekommen, wartete tatsächlich unser vorbestelltes Taxi. Große Freude: Kein Laster, sondern ein echtes Auto!
Weniger große Freude: Auf dem Amaturenbrett leuchtete einfach alles. Öl, Motor, Bremsen, Anschnallzeichen …
Unser Fahrer ließ sich davon nicht irritieren und zuckelte mit stoischen 20 km/h die 6 km bis zum Hotel. Fahrtzeit: 30 Minuten. Fahrstil: sehr zen. Wir haben’s überlebt 🙈
Endlich angekommen: Check-in, Füße hoch, Wow-Effekt. Unsere Villa, mit eigenem Pool und ruhiger Atmosphäre hat einen tollen Blick auf das Meer.
Nur unser Schnurpsi geht’s immer schlechter. Der Kreislauf macht schlapp, der Magen rebelliert.
Wir versuchen’s mit früherem Abendessen – nackte Nudeln und Cola –, dann ab ins Bett, alles dunkel, alles ruhig. Kühler Waschlappen und Tigerbalsam.
Nicht schlimm. Draußen zieht ohnehin ein Gewitter auf. Vielleicht genau das, was wir jetzt brauchen: Stille. Gewitter. Rückzug.
Gute Nachtiiii aus dem tropischen Halbschatten.
Anni & Le Annchen 🥰☀️Read more

TravelerNa, Ihr habt vielleicht Erlebnisse! Hoffentlich stimmt das alles, was man der Schlange nachsagt. Gute Besserung für LeAnns Kopf. Sie hat vielleicht, genau wie ihre Großmama, ein Gewitterradar im Kopf! Es könnte aber auch an der Mathematik liegen, mein kleiner Gauß. Wünsche Euch noch eine schöne Zeit ohne Schrecksekunden.

Anni VoigtHeute Morgen war zum Glück wieder alles gut 🙏🏻 sonnige Grüße nach Frankfurt ☀️☀️
Koh Yao Yai - Day 2
April 25, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C
Heute ist unser erster richtiger Tag auf Koh Yao Yai – einer noch ursprünglich gebliebenen Insel in der Andamanensee, zwischen Phuket und Krabi gelegen. 🌿🌊.
Die Nacht war für Le Ann eher durchwachsen – kein Wunder nach der aufregenden Schlange-vom-Baum-Erfahrung 🐍und den Matheübungen bis Mitternacht 📚. Wir hatten keine Medizin dabei, dafür aber Tigerbalsam, Wasser und ganz viele Streicheleinheiten 💛.
Heute Morgen zum Glück: ein Lächeln, etwas Appetit – und ein bisschen Erleichterung ✨.
Nach einem entspannten Frühstück mit Blick aufs glitzernde Meer ☕🥐 liehen wir uns ein typisch thailändisches Gefährt: einen Motorroller mit Beiwagen, eine Art TucTuc – natürlich in quietschpink 🛵🌸.
Kaum gestartet, merkten wir: Das Fahrgefühl ist… speziell. Besonders bergab zeigte das Gefährt seinen eigenen Charakter – beim Bremsen zog es uns deutlich nach rechts, und ich musste kräftig gegenlenken. Abenteuerlich, aber irgendwie auch ziemlich lustig.
Und so zuckelten wir im tropischen Tempo los – durch grüne Landschaften, vorbei an Palmen und kleinen Dörfern.
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Unsere Route:
1. Leam Had Beach
Erster Halt: der Leam Had Beach im Nordosten der Insel. Eine fast unberührte, weißsandige Landzunge, die bei Ebbe wie eine kleine Sandstraße ins Meer ragt 🏖️. Kaum jemand da, nur das seichte Wasser, Palmen im Wind und ein Gefühl von Freiheit 🌴.
Ich habe die Zeit genutzt und die Kopf- und Handstände aus unserer Yogaeinheit am Meer in Krabi geübt 🧘🏼♀️ – und siehe da: Es wird leichter! Die Bewegungen fühlen sich kontrollierter an, das Gleichgewicht kommt zurück, und ich merke echte Fortschritte.
Le Ann lag derweil entspannt in der Sonne, hörte Musik und ließ einfach die Seele baumeln.
2. Loh Pared Beach
Danach weiter in den Westen – zum Loh Pared Beach, einem langen, ruhigen Strand mit weichem Sand und flach abfallendem Wasser 🌅. Ideal zum Spazieren, Baden und Relaxen. Die wenigen Resorts am Strand fügen sich sanft in die Umgebung, Hier werden wir die nächste Nacht verbringen.
3. Rückfahrt durch das Herz der Insel
Die Fahrt zurück zum Hotel war fast ein Erlebnis für sich: enge Straßen, viel grüner Wald, vereinzelte Häuser, Wasserbüffel am Wegesrand 🐃.
Koh Yao Yai ist zu 98 % muslimisch geprägt – das spürt man nicht nur a den kleinen Moscheen in den Dörfern 🕌, sondern auch in der Atmosphäre.
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Abendessen am Meer
Zurück am Hotel haben wir ein Restaurant direkt am Wasser entdeckt – am Fuß des Hügels gelegen, mit Blick aufs glitzernde Meer 🌊.
Das Essen: ein Traum. Frisch, aromatisch, liebevoll zubereitet 🍛.
Le Ann hatte wieder Appetit.
Der Abend endet warm und still. Wir hören Grillen zirpen, Palmen rascheln und das Rauschen des Meeres.
Und in uns: ein leises Staunen. Über alles, was war. Und was noch kommt.
Gute Nachtiiii ihr Lieben 🫶
Anni & Le Annchen 🥰✨Read more
Koh Yao Yai - Day 3
April 26, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C
Good Morning from Hillside☀️
Nach einer Nacht, in der Blitz und Donner ihre eigene Show veranstaltet haben ⚡⛈️, strahlt heute Morgen die Sonne wieder, als wäre nie etwas gewesen. Frühstück? Natürlich. Ganz entspannt, wie es sich für das hiesige Inselleben gehört.
Noch ein letztes Mal satteln wir die Hühner und düsen mit unserem Barbie-Mobil los 🛵. In zartem Rosa tuckern wir gemütlich zum 7-Eleven, um noch schnell etwas Wasser zu kaufen. Ein kleiner Abschiedsausflug auf vier quietschenden Rädern, bevor wir endgültig die Richtung wechseln.
Dann heißt es: Rucksäcke packen! 🎒
Mittlerweile sind wir Profis – schnell, routiniert und mit System. Noch ein letztes Mal in den Pool hüpfen 🏊, bevor es ernst wird.
Um Punkt 12 Uhr geht’s los: Wir wechseln auf die Westseite der Insel. 🌴
Das Taxi holt uns pünktlich ab – diesmal ein richtig zuverlässiges.
Während unser erstes Taxi auf der Insel eher gemächlich durch die Gegend zuckelte, nahm unser heutiger Fahrer die Abfahrt sportlich. 🚖 Hier blinzelt die westliche Welt vorsichtig durch: drei echte Läden warten auf uns! 🛍️ Mit Souvenirs, Strandkleidern und lauter Kleinigkeiten, die man unbedingt braucht.🙈
Wir schlenkern durch die kleine Shopping-Mall, spazieren am Strand entlang 🌴⛱️ und lassen die Seele baumeln.
Mehr passiert heute nicht – und genau das ist das Schöne.
Ein kleines Bad im Pool 🏊, ein leckeres Abendessen 🍛 und dann… 90 Minuten Thai-Massage. Hände, die zaubern können ✨,
Am Abend ziehen neue Gewitter auf ⛈️, also kuscheln wir uns in unsere Villa, lesen ein bisschen 📚 und schnattern in den Abend.
Gute Nachtii und bis morgen! ✨
Anni & Le Annchen 🥰Read more
Letzte Nacht - Phuket
April 27, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C
Die letzte Nacht war alles andere als ruhig.
Zunächst rollte wieder ein gewaltiges Tropengewitter über uns hinweg, das Haus erbebte unter Donner und prasselndem Regen. Und dann – Achtung, Plottwist – ging mitten in der Nacht um 2 Uhr einfach unsere Eingangstür vor der Villa auf. Ob Wind, Witzbold oder was Übernatürliches – wir werden es nie erfahren. Todesmutig (und noch im Halbschlaf) bin ich raus aus der Villa und habe die Tür wieder verriegelt.🙈
Am Morgen standen wir, noch etwas zerknautscht, um acht Uhr auf. Der Himmel strahlte in schönstem Blau, als wollten die letzten Stunden hier noch einmal alles geben. Wir frühstückten entspannt unter Palmen, spürten die Sonne auf der Haut und genossen dieses stille Glück.
Anni – also ich – entschied spontan, noch eine kleine Runde mit dem Kajak zu drehen. Ich glitt auf der ruhigen, glitzernden Andamanensee dahin, als würde die Welt für einen Moment stillstehen. Dieses Wasser, diese Weite – ein kleines, großes Geschenk zum Abschied.
Zurück an Land hieß es dann: Rucksäcke packen, alles verstauen, bereit machen für die Abholung um 13 Uhr.
Unser Taxifahrer war auch pünktlich zur Stelle – jedenfalls physisch. Geistig befand er sich allerdings noch im “sanitären Entspannungsbereich”, wo er sich eine ausgiebige Auszeit gönnte. Und während wir so warteten, wurde langsam klar: Das könnte heute noch spannend werden.
Um 13:25 Uhr – der Puls schon leicht erhöht – kam er dann doch aus der Toilette geschlendert. Kein Stress – noch nicht. Schließlich hatten wir ja gedacht, der Pier sei gleich um die Ecke. Dem war nicht so. Während der Fahrt merkten wir, er muss wo andres sein als gecheckt. Der Pier liegt auf der anderen Seite der Insel.
Jetzt hatten wir ein echtes Zeitproblem.
Doch unser Fahrer nahm die Herausforderung sportlich – und uns gleich mit. Mit Vollgas ging es über die Straßen, wir auf der offenen Ladefläche des Pick-ups, zwischen riesigen Säcken voller schmutziger Wäsche. Ein Glück eigentlich – die Säcke dienten in den abrupten Bremsmanövern als exzellente Puffer.
13:50 Uhr, Ankunft am Pier. Uns war beiden richtig schlecht 🤮🤢Haare zerzaust, aber wir waren da.
Ich sagte dem Fahrer noch, dass das eine ziemlich sportliche Fahrt war – er grinste nur breit. Ganz offensichtlich unser Problem, nicht seins.
Das Speedboot wartete schon. Und zu unserer Überraschung waren wir fast die einzigen Gäste. Perfekte Plätze, der Fahrtwind blies uns die letzten Sorgen aus dem Kopf, und ich saß einfach nur da, ließ den Blick über das endlose Meer schweifen und nahm innerlich Abschied.
Danke du wundervolles Leben, für diese zwei Wochen voller kleiner und großer Erkenntnisse, voller besonderer Momente mit meinem Le Annchen. 🥰🫶
Am Pier in Phuket angekommen, wartete das vielleicht schönste Taxi unseres gesamten Urlaubs auf uns: Ledersitze, Klimaanlage, sauber– fast ein bisschen zu komfortabel nach unserer wilden Fahrt über die Insel.
Unser Hotel für die letzte Nacht liegt in direkter Flughafennähe, nur zehn Minuten vom Terminal entfernt. Morgen geht’s dann über Bangkok zurück nach Frankfurt.
Wenn alles gut läuft, landen wir am Montagabend wieder in Deutschland.
Wir machten noch einen Spaziergang durch den Wald und am Strand entlang und fanden dabei etwas ganz Besonderes: Endlich gab es sie – Mangosteen und Rambutan! Wochenlang hatten wir vergeblich Ausschau gehalten, denn die Ernte beginnt erst im Mai. Und nun, genau heute, am letzten Tag, konnten wir die ersten Früchte der Saison kosten. Ein süßer, köstlicher Abschied von dieser Reise.
Zum Abendessen saßen wir gemütlich im Restaurant, bestellten ein letztes Mal quer durch die Karte:
Für mich gab es Reis mit Shrimps in einer Ananas serviert – tropischer geht’s kaum – und Le Ann entschied sich für eine Suppe und Bruschetta.
Schon nach den ersten Bissen seufzte sie: „Also ehrlich – das Essen hier ist nicht so zu hundert Prozent meins. Ich brauch einfach Brot. Die Italiener sind und bleiben meine Helden.“
Wir mussten lachen. Typisch Le Ann – klare Worte, auch am Ende der Welt.
Zwischen Ananas-Reis, Bruschetta und letzten Urlaubsgeschichten fiel uns dann wieder das vielleicht verrückteste Erlebnis ein:
Der Moment, als plötzlich eine Baumschmucknatter vom Baum direkt auf mich heruntersegelte.
Ganz lässig, mitten rein ins tropische Abenteuer – als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.
Ich freue mich schon auf das große Glück, was mich nun erwartet.🍀
Wir freuen uns auf Zuhause – und gleichzeitig sind wir unendlich dankbar für diese wunderschöne, gemeinsame Zeit hier in Thailand.
Für Le Ann war es das erste Mal – aber bestimmt nicht das letzte Mal.
Gute Nacht, ihr Lieben 🥰– danke, dass ihr mitgereist seid, mitgefühlt und mitgelacht habt.
Bis bald, wenn es wieder heißt:
Anni geht auf Reisen. 🎒☀️🌊🐚Read more





















































































































































































































Eine gute Reise 😘🙏🏼 [Jan]
Anni VoigtDanke 😘
Viel spaß euch zwei Schnecken ❣️❣️ [Lisa]
Anni VoigtDanke 🙏🏻 und viele Grüße aus Frankfurt von den 🐌 🐌