• Benjamin Kindler
  • Pia Fussy
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Costa Rica

Sprache, Menschen, Meer!
Von Hamburg über London nach Cancun, San José, Manuel Antonio, La Fortuna, Puerto Viejo, Los Pargos, Tullum, Holbox und wieder zurück! ❤️
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  • Reisens start
    19. desember 2025
  • First Day: Beine hoch!

    20. desember 2025, Mexico ⋅ 🌙 26 °C

    Nach der 11 Std Reisestrapaze kamen wir gestern 22 Uhr Ortszeit in unserer Wohnung in Cancún an und vielen beide Todmüde in die Kiste. Ohne Jetlag war die erste Nacht auch direkt zu ertragen und México begrüßte uns morgens mit Meeresrauschen.

    Viel mehr außer Meer ist dann auch nicht mehr passiert. Die Isla fühlt sich noch nicht richtig nach México an, da wir uns zum Großteil in gesicherten Bereichen bewegen die sich eher nach All Inclusive als nach Abenteuer anfühlen. Die riesige Shoppingmall in der wir in mindestens 12 Shops nach einer Sonnenbrille gesucht haben, hat den Eindruck auch nicht gerade wilder gemacht. Aber immerhin gab es dort Tacos und Margaritas bevor es wieder an den Strand ging! (Dann mit Sonnenbrille)

    Zum Abschluss des Tages gab es noch traditionelle Fajitas in der Bar gegenüber der Unterkunft und morgen geht’s direkt um 8:30 Uhr mit dem Flieger nach San José!

    Ab morgen also noch mehr Pura Vida!
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  • Kurze Distanz, Lange Reise

    21. desember 2025, Costa Rica ⋅ ⛅ 24 °C

    Der nächste Reisetag steht an und wer hätte gedacht, dass er doch so lang wird!?

    Morgens 8:30 ging’s in Cancún zurück zum Airport. Ohne langes warten direkt durch den Check In und dann bald schon in den Flieger nach San José!

    Hier mussten wir zum ersten Mal an der Passkontrolle länger anstehen und haben uns den heiß ersehnten Stempel erst nach 45 min in der Schlange abholen können. Danach hatten wir freie Fahrt…zumindest bis zum Mietwagen Counter! José hat uns noch mit „pura vida“ begrüßt, damit war es nach seinem zweiten gescheiterten Versuch sein Auskommen mit Zusatzverkäufen wie Versicherung, oder ähnlichem, zu verbessern aber auch vorbei. So mussten wir uns weitere 45 Minuten mit einem schnippischen Tico (so nennen sich die Einwohner in Costa Rica) herumschlagen bis wir endlich unser kleines Gefährt bekommen haben. Das ist immerhin nagelneu und wird uns dank 4x4 hier über Stock & Stein bringen!

    Getestet haben wir das auf dem Weg nach Quepos auch gleich! Die Straßenverhältnisse haben den Allrad aber nicht wirklich herausgefordert, der Verkehr uns dafür umso mehr. Aus den angegebenen 2,5 Std Fahrtzeit wurden fast vier (Fairerweise inkl. Essens & Einkaufstopp). Und das obwohl Geschwindigkeitsbegrenzungen eher Richtwerte sind…

    Beim Autofahren lässt sich aber schon erahnen was dieses Land zu bieten hat und wir konnten schon die ersten Aras und einen Nasenbären sehen. (Letzterer leider weniger wohlauf am Straßenrand 😵).

    Morgen ab 7 Uhr heißt es dann „Back to School“. Na dann… Pura Vida…
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  • ¡Escuela es muy divertida!

    22. desember 2025, Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    Start your day Right! Nach der ersten Nacht in Costa Rica, die mehr oder weniger ruhig war (Dschungel schlimmer wie Café Stark wallah) haben wir uns den Sprung in den Pool um 6:00 Uhr redlich verdient!

    Mehr oder weniger frisch packten wir dann unseren Schulranzen und zogen über die blauen Berge los. Kurz beim Eignungstest versagt und dann ab in den 1zu1 Unterricht! Sechs Stunden spanisch am Stück sind ganz schön heftig, da haben selbst die Lehrer Respekt vor! Doch wir haben den ersten Tag dank sehr viel Kaffee und Tee überlebt und freuen uns auf das was uns noch bevorsteht. Der Stundenplan sieht nämlich neben den üblichen Schulungsinhalten auch noch einen Ausflug zum Strand und zum Hafen vor bei dem wir ins kalte Wasser geworfen werden. (Also mit spontanen Konversationen nicht wörtlich ins Wasser)

    Außerdem haben wir uns heute von unserer Lehrerin, Francis, tolle Restauranttips für Quepos abgeholt und auch direkt eins ausprobiert! Auf Francis Empfehlung hin haben wir uns auch an den Ochsenschwanz mit Reis & Beans und Kochbananen getraut. Ergebnis: richtig richtig Lecker! BTW: In den lokalen Sodas (Restaurants der Einheimischen) essen zu gehen ist deutlich günstiger als selbst einkaufen und kochen 😮

    Für mehr hilfreich Tipps und Erfahrungen schalten Sie morgen wieder ein!
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  • Ganz normaler Dienstag.

    23. desember 2025, Costa Rica ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute abgehakt auf der Bucketlist:
    Um 6 Uhr morgens von einem Brüllaffen geweckt werden ✅
    Zwei rote Aras über sich wegfliegen sehen ✅
    Einen Kolibri vom Pool aus beobachten ✅
    Einen Stock sehen und eine Stunde später feststellen dass es ein echt dicker Leguan ist ✅
    Erfahren dass du goldene Seidenspinnerei gar nicht soooo giftig ist aber wild aussieht ✅
    Wassergymasik für sich entdecken ✅
    Cansade (Reis mit Scheiß aus Costa Rica) zu Mittag essen ✅
    Beste ceviche in Quepos essen und feststellen, dass sie in hamburg & Köln besser ist. (Und da haben die kein Meer) ✅

    Ansonsten haben wir heute wieder viel gelernt und sind zum ersten Mal nicht um 20 Uhr hundemüde und müssen schlafen. Die nächsten Tage werden aber besonders wild. Bleibt also dran für mehr…

    Übrigens: in Costa Rica wirft man einfach eine halbe Melone mit Eis & Wasser (und wir vermuten mindestens ein halbes Pfund Zucker) in den Mixer und verkauft das als Limonade. Richtig lecker!

    ¡Veliz Navidad!
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  • ¡Veliz Navidad!

    23. desember 2025, Costa Rica ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute ist auch in Costa Rica Heilig Abend. Und anstatt mit Keksen vor dem Christbaum zu sitzen ist in der maximo nivel Sprachschule Wandertag angesagt!

    Mit Marianna, einer der Lehrerinnen, erkunden wir Quepos und lernen viel über die Einheimischen und das Leben an der Pazifikküste. Natürlich auf spanisch und natürlich müssen wir auch unser gelerntes unter Beweis stellen. Bei unserem Ausflug zum Strand kommen wir durch die weniger angenehmen Gegenden der Stadt in denen die Leute besonders unter der Industrialisierung des Fischfangs und den Umwelteinflüssen leiden. Nichtsdestotrotz werden wir alle freundlich empfangen und bekommen zusätzlich eine spontane Führung durch den letzten verbliebenen Fischereihafen und dürfen zusehen wie Marline und Sebrassen von den Schiffen transportiert und direkt für Restaurants und Geschäfte aus der Umgebung weiterverarbeitet werden. Anschließend ging es noch fix mit einer sehr klapprigen Fähre zum nahegelegenen Strand der gefühlt 50 km lang und dennoch sehr wenig besucht war.

    Den Rest des Tages haben wir dann mit entspannen am Pool verbracht und natürlich Vokabeln gelernt! Nebenbei sind wieder mal Aras vorbei geflogen und diverse Leguane haben von den Dächern gespitzt…

    Zum krönenden Abschluss, und weil Weihnachten ist, gab’s Abends noch lecker essen bei „Ronnys Place“. Klingt erstmal nach Burger & Pommes war aber übel lecker. Ceviche, Thunfisch-Steck und frittierte Seebrasse (eventuell die, die wir vormittags fotografiert habe. Sie kam uns zumindest bekannt vor) mit herrlichem Ausblick über den Dschungel und das Meer inkl. Sonnenuntergang. Blöd nur dass wir nach Sonnenuntergang kamen und die Aussicht auch nur von Google kennen weils stockfinster war.

    Gar nicht finster war allerdings die Show die mit der flambierten Banana um die Ecke kamen…. Vielviel Feuer

    Unsere Nachspeisenspezialität war sehr crosse Banane mit sehr großem Messer!

    Morgen geht’s aufs Meer . Mal sehen ob sich ein lebendiger Fisch blicken lässt.
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  • Schnorcheln mit Walen!

    25. desember 2025, Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    So eine Headline nennt man auch Clickbait! Willkommen zurück! Wir waren natürlich nicht mit Walen schnorcheln, aber immerhin im gleichen Wasser!

    Eines der Highlights unseres Costa Rica Urlaubs stand heute auf dem Plan. Wir waren im Marino Ballena Natinalpark und haben uns auf die Suche nach Buckelwalen begeben. Gebucht haben wir die Tour vorab easy über Get Your Guide und würden das wärmstens empfehlen. Marina Ballena war der erste Nationalpark Costa Ricas und ist vor allem durch seine Bucht in Flossenform bekannt. Diverse Touren nehmen Besuchende aber mit auf Abenteuerreise um Delphine und/oder Wale zu beobachten. Costa Ricas Pazifikküste beherbergt vorallem Buckelwale die in den warmen Gewässern ihre Jungtiere großziehen bevor sie wieder in die arktischen Meere verschwinden.

    Unsere jungen Tourguides, von denen einer aus Essen kam und gerade für ein Volontariat in CR ist, weißen unsere Gruppe ein und wir liefen gemeinsam zum Strand. Die Aufregung stieg mit jedem Meter den wir dem Wasser näher kamen. Freilich gab es keine Garantie für eine Sichtung dennoch spürte man das knistern. Über den Strand ging es auf unser Boot und nach einer kurzen Fahrt aufs offene Meer hielten wir mit vier weiteren Booten an einer Stelle an der zuvor am Tag schon ein Männchen gesichtet wurde. Jorge, erklärte uns während des Wartens noch viel über die Wale und ihr Verhalten in CR. Und dann, keine 10 min später hörten wir ein lautes „tsssccchhh“, das sehr klar als Ausatmen eines Wales zu identifizieren war. Der erste Anblick war überwältigend. Die Rückenflosse des 18 Meter Giganten ragte aus dem Wasser und seine Haut funkelte im Sonnenlicht. Kaum zu beschreiben was das in einem Auslöst. Wir blieben so lange vor Ort, dass wir das ganze Spektakel drei mal beobachten konnten und davon sogar zweimal seine Schwanzflosse zu sehen bekamen. Ein echtes Highlight.

    Völlig beseelt fuhren wir weiter und Jorge zeigte uns noch Interessante Nistplätze von Seevögeln und ein Stück Strandabschnitt an dem es Schnecken gibt die Farbe kotzen wenn sie gestresst werden. Diese wird als Tinte für Kunsthandwerk benutzt. Die Schnecke steht mittlerweile unter Naturschutz. Wir glauben wegen Burnout.

    Nach drei Stunden Bootstour durften wir an der „walflosse“ selbst noch zum Schnorcheln ins Wasser und es gab etwas frische Melone und Ananas.

    Das reicht dann auch für heute! Morgen ist letzter Schultag. Mal sehen was die Zeugnisse sagen…
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  • Bachelor of Vamos!

    26. desember 2025, Costa Rica ⋅ ☁️ 25 °C

    Es ist vollbracht! Zu gleichen Teilen erleichtert und erledigt haben wir unser „Basic LvL“ Diplom in den Händen!

    Bildungsurlaub hat seinen Namen nur geht so verdient, denn mit Urlaub hatte der täglich 6-stündige Unterricht nur wenig gemein. Trotzdem sind wir happy es gemacht zu haben da wir neben der Sprache auch viele spannende Informationen zu der Kultur des Landes und viele Tipps zu der Region Manuel Antonio erhalten haben. Wir hatte dolle Glück mit unserer Lehrerin Francis die sich trotz unserer Unwissenheit mit Geduld und Humor darum bemüht hat uns das bestmögliche mitzugeben.

    Daraufhin haben wir erstmal mit einem einheimischen Cerveza angestoßen und uns von Quepos verabschiedet. Wir hatten definitiv eine spannende Zeit hier mit Schule, Essen, Brüllaffen, Kolibris, Aras, Essen, Walen, Essen und vielviel netter Begegnungen!

    Morgen geht’s weiter im wilden Costa Rica Abenteuer!

    ¡Hasta mañana!
    (Bisschen mehr haben wir schon gelernt! Schwör!)

    P.S. ja in unserer Wohnung war das Bad direkt am Bett…
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  • Das Dschungelbuch

    27. desember 2025, Costa Rica ⋅ ☀️ 26 °C

    Abreisetag in Quepos!

    Heute haben wir unser kleines Domizil an Rande des Waldes endgültig verlassen und dachten uns zum krönenden Abschluss schauen wir noch im nahegelegenen, weltberühmten Nationalpark Manuel Antonio vorbei. An einem Samstag, nach Weihnachten…was soll da schon schief gehen! Also buchten wir eine Tour mit einem Guide auf 7:30 Uhr.

    In den kleinen Park dürfen täglich nur 2.500 Personen. Wer konnte ahnen, dass die alle gleichzeitig um 7:30 Uhr rein wollen??? So standen wir erst 20 min und warteten bis unsere Gruppe bereit war um dann weitere 30 min gemeinsam mit der Gruppe, unserem Guide und den 2493 anderen Besuchenden in einer Schlange vor dem Parkeingang! Klasse!

    Danach schoben wir uns wie am Fließband durch den „Dschungel“ welcher aus einem etwa 4 m breitem gekiesten Waldweg durch etwa 2 km Wald führte. Nach und nach blieben, die mit einem Fernrohr bewaffneten, Guides an Points of Interest stehen und wir konnten nacheinander die Objekte der Begierde durchs Objektiv begutachten. Mit wem jetzt schon vor Spannung die Phantasie durchgeht, den möchten wir einbremsen. Zu Beginn waren es lediglich kleinere Spinnen, Vögel & Eidechsen bis auf einmal (Trommelwirbel bitte)
    …selbst unser Guide einen sichtlich erfreuten Ausdruck auf dem Gesicht hatte! Er hatte einen der seltenen Tucane erspäht! Wir kannten das Tier bisher hauptsächlich von der Haribopackung und waren mindestens ebenso begeistert beim Anblick des bunten Vogels. Kurz darauf marschiertem wir in der Menschenwalze weiter durch den Wald um zu unseren beiden Highlights zu kommen. Das erste: 3 Faultierärsche! (Gesichter gab’s heute keine) und das zweite: unfassbar viele Kapuzieneräffchen die mindestens genauso viel bullshit im Kopf haben wie wir. Es war sogar ein ganz ganz ganz kleines dabei (naaaaaaawwwww)

    Danach ging es mit unserem Guide zurück zum Ausgang. Der Rest der Truppe blieb am Strand aber wir wollten weiter in Richtung Monteverde!

    In Summe hätten wir uns die Tour wegen der übertrieben vielen Menschen lieber gespart wobei die Tiere und unser Guide ein absolutes Highlight waren. Vielleicht war es einfach die falsche Zeit…
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  • Das Dschungelbuch Teil 2

    28. desember 2025, Costa Rica ⋅ ⛅ 18 °C

    Von 29 auf 19 grad innerhalb von 24 Std und 230km war ein wenig dolle. Ansonsten hat uns Santa Elana am Rande des Monteverde Naturschutzgebiets sehr wohlwollend empfangen und uns gleichzeitig darin bestätigt warum wir einen 4x4 gebucht haben.

    Nach einer etwas unruhigen Nacht im Cowboy Hostel haben wir uns früh morgens in die bewaldeten Berge aufgemacht. Aus der Erfahrung des Manuel Antonio Parks haben wir aber gelernt und eine abgelegene Wanderroute an den El Tigre Waterfalls gewählt. Um dort hinzugelangen mussten wir aber sehr steile und sehr steinige Straßen passieren und waren sehr froh unseren kleinen Suzuki Jimny zu haben. Am Ziel angekommen stiegen wir nach einer kurzen Einführung auf eigene Faust ins Tal hinab und tauchten in den Dschungel ein. Auf unserem 2,5 stündigen Weg passierten wir 4 Wasserfälle und 10 Hängebrücken. Außer Schmetterlingen und Vögel konnten unsere Amateurabenteureraugen aber keine Tiere ausmachen. Halb so wild denn die Ruhe und das Feeling mitten im Dschungel war allemal besser. Highlight der Tour war aber der Rückweg zur Bergstation. Es gab die Auswahl zwischen 4x4 oder dem Pferd. Und wer schon im Cowboy Hostel untergebracht ist, dem bleibt da natürlich nur eine Wahl! Also schwangen wir uns auf den Rücken der Rösser und zogen mit Guide, einer Familie aus München und einer aus den USA los. Und die armen Tiere hatten ganz schon was abzureißen, denn der Weg war alles andere als einfach. Nach 35 min kamen wir am Ziel an und wurden noch mit einem Lunch aus Reis, Bohnen & etwas Fleisch verabschiedet. So könnte jeder Tag starten!

    Doch das war noch lange nicht alles. Abends um 20 Uhr machten wir uns direkt noch zur zweistündigen Nachtwanderung durch das Santa Elena Reservat auf. Hier gab’s dann, dank fachkundiger Führung, wieder Getier zu bestaunen. Darunter Frösche, Insekten, schlafende Vögel, schlafende Affen, eine Tarantel & einen , im UV Licht, leuchtenden Skorpion. Nachts doch etwas anders und viel schöner und ruhiger als tagsüber.

    Jetzt ist’s uns aber zu kalt und wir freuen uns morgen auf die Karibik.

    Stay tuned
    Pura Vida
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  • Der Tag im Auto

    29. desember 2025, Costa Rica ⋅ ⛅ 23 °C

    280 km = 7 Std Fahrtzeit. Es gibt Menschen die fahren das mit dem Rad. In Costa Rica braucht man die Zeit für so eine Strecke tatsächlich mit dem Auto.

    Heute stand nämlich unsere Reise von Monteverde an die karibikküste an. Und zwar fast bis an die Grenze zu Panama (es trennen uns gerade nur knapp 12 km)

    Auf unserem Weg umkreisten wir den Arenalsee (quasi bodensee in Costa Rica), kamen an einer deutschen Bäckerei vorbei (Friedrich Merz hätte sich sicher gefreut), überfuhren beinahe eine königsnatter, hatten kurz Stress mit einer Gruppe kleinkrimineller Nasenbären und fuhren an schier endlosen Ananas- & Bananenplantagen vorbei. Dazu Chat GPT Wissen: Costa Rica ist 3. größter Exporteur für Bananen (16%) und größter Exporteur für Ananas (75%) in Deutschland. Beim nächsten Obstkorb ist also auch zu Hause ein bisschen Pura Vida!

    In Puerto Viejo haben wir uns bereits beim reinfahren verliebt. Karibik, Surfer, alle Grüßen sich. So muss das Leben sein. Nach 7 Std Autofahren passiert aber nichts mehr und wir machen es uns mit kaltem bier auf der eigenen Veranda gemütlich.

    Funfact: nach drei gescheiterten Sichtungen bei Dschungeltouren wohnt jetzt ein Faultier hier im Baum gegenüber. (Foto und Taufe folgt morgen)
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  • Faultierleben

    30. desember 2025, Costa Rica ⋅ 🌧 24 °C

    An unserem ersten Tag an der Karibik wurden wir von Fridolin begrüßt. Unserem Nachbar dem Faultier. Selten haben wir uns so sehr über das Aufstehen gefreut. Generell gibt es in unserer näheren Umgebung mehr tierische Wunder als in allen Nationalparks zusammen.

    Trotz des ganztägigen Regens haben wir uns über einen Weg durch den Wald auf zum Strand gemacht, haben dort Krabben und Affen beobachtet und sind letztendlich sogar in den sehr wilden Ozean gesprungen. Als dann der große Regenschauer anfing verschanzten wir uns in einem nahegelegenen Soda. Dort gönnten wir uns lecker rice & beans (Reis mit Scheiß Karibik Variante) und warteten auf besseres Wetter. Das klappte nur geht so und wir beschlossen es durchs nass zu versuchen nach Hause zu kommen. Auf der Straße fing uns dann aber ein dicker schwarzer Puck Up ab und der Fahrer ließ das Fenster runter und rief: hola chicos! EDDY, der Sänger der Band Billy The Kid aus Costa Rica! Er hatte Benny erkannt da er früher Konzerte seiner Band in Nürnberg veranstaltet hatte. Was ein witziger Zufall und gleichzeitig unser Taxi nach Hause. Auf der Pritsche des pick ups ging es dann durch den Regen zurück in die Stadt. Verabschiedet wurden wir direkt mit zwei Einladungen. Einer für den heutigen Abend in sein Café und die zweite zu Silvester in sein Restaurant. Mal wieder mehr Glück als Verstand gehabt.

    Da wir die Einladungen nicht ausschlagen konnten waren wir also abends zu karibischer Live Musik im Café, haben kombutcha geschlürft und eddys Familie kennengelernt.

    Bis auf den Regen kann man also durchaus von einem ganz gelungenen Tag sprechen. Wir sagen jetzt noch Fridolin gute Nacht und sind gespannt ob wir morgen auch mit Sonne aufwachen!
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  • Feliz Año!

    1. januar, Costa Rica ⋅ ⛅ 25 °C

    Der letze Tag des Jahres stand an und weckte uns mit Regen, was in dieser Region zu der Jahreszeit wohl relativ normal ist. Den Vormittag verbrachten wir also mit Vokabel lernen und Wäsche waschen…

    Den ersten vermeintlichen Sonnentrahl nutzten wir direkt und machten uns geschwind auf zur Playa Negra! Und das war wirklich beeindruckend! Noch nie haben wir soooo tiefschwarzen Sand gesehen. Der feine, schwarze Lavasand fühlt sich beim Laufen an wie Samt und wenn man im Wasser steht sieht es fast so aus als würde man durch Tinte laufen. Uns viel da natürlich auch wieder viel Blödsinn ein und wir hatten eine ausgelassene Zeit in den wuchtigen Wellen.

    Dann kurz ausruhen und unserer Einladung zum Abendessen folgen. Eddy hatte uns zu seiner Familie und Freunden in sein Restaurant direkt am Meer eingeladen. Und das spicy coconut lies dann wirklich keinen karibischen Wunsch offen. Gemütliches Ambiente, super Ausblick, Meeresrauschen, Palmengarten, ausgezeichneter Service und unfassbar nette Gesellschaft. Währen des 3-Gänge-Menüs tauschten wir uns mit Eddy‘s Freunden aus. Erzählten uns von den jeweiligen Neujahrstraditionen. Wir sagen es mal so. Rote Unterwäsche zu Silvester bringt Amore!

    Abgerundet wurde unser Abend durch ein Ritual aus Nicaragua in dem man nacheinander Palmzweigbündel mit einem Wunsch ans neue Jahr ins Feuer wirft. Eine abwechslungsreiche und schöne Erfahrung. Eddy erklärte das ganze vorab auf Spanisch und wir haben sogar was verstanden! Schule hat schon geholfen!

    Nach Feliz Año Küsschen und Wünschen ging es dann aber schon bald bei allen nach Hause und so endete unser karsbisches Neujahr.

    In Costa Rica wird übrigens auch geböllert. Finden wir vorallem wegen der ganzen Tiere hier im Urwald irgendwie schade, zumal Traditionen wie das Feuer allemal schöner sind.
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  • Schlitterpartie

    1. januar, Costa Rica ⋅ 🌧 24 °C

    2026! Das neue Jahr weckt uns direkt mit Sonne. Nachdem wir davon in Puerto Viejo leider geht so viel hatten, wollten wir den Tag nutzen und durch den Manzanillo Park wandern. Was wir dabei nicht bedacht haben:

    1. es ist Feiertag und alles was nicht festgebunden ist, ist auf dem Weg zum Strand
    2. befestigte Wege sind in einem Dschungel nach drei Tagen Starkregen nur noch geht so befestigt…

    Allen Widrigkeiten zum Trotz sind wir losgefahren und haben unsere Siebenmeilenstiefel eingepackt. Schon der Einlass, an dem wir freiwillig eine Spende zum Erhalt des Nationalparks entrichten konnten, kam es zu Wartezeiten da viele Einheimische überschwänglich mit badeutensilien, Sitzmöbeln, Kühlboxen und was die Gartenhütte vom Vaddi noch so herzugeben hatte auf dem Weg zu den „geheimen“ Stränden des Refugiums war.

    So wateten wir die ersten 20 min in einem Trott mit Flip-Flop-Trägern über den völlig durchgeweichten Waldboden. Wir, in Wanderstiefeln, konnten uns hier und da ein Lachen nicht verkneifen wenn mal wieder die Sandale eines Besuchers im Schlamm das Zeitliche gesegnet hat.

    Nach dem ersten Strandabschnitt wurde es dann ruhiger und wir kamen tiefer in den Dschungel. Nach rund 50 min über Stock und Stein war aber auch bei uns die Luft raus. Der Regen hatte dem Boden einfach zu sehr zugesetzt und es war viel zu anstrengend die volle Distanz von 11 km zu absolvieren. Einen weitere Abgelegenen Strandabschnitt nahmen wir daher dankend zur Rast an und ließen lieber etwas die Seele baumeln und sind ein wenig geschaukelt!

    Eigentlich waren wir ja gekommen um nach uns noch fehlenden Tieren Ausschau zu halten. Mit etwas Glück konnten wir aber, mal wieder, nur eine Gruppe Brüllaffen beobachten. Übrigens OBACHT solltet ihr mal unter einem Brüllaffen stehen, die lassen es einfach laufen und plumpsen wenn sie da so auf ihrem Ast sitzen!

    Der Rückweg war dann in Summe etwas angenehmer und wir konnten hier und da noch an einer Liane abhängen.

    Als Belohnung für die „Strapazen“ gab es auf dem Heimweg noch Rice & Beans in unserem lieblingssoda „El Cante de Motcho“

    Hasta Mañana!

    P.s. wir glauben Faultier Fridolin ist ein raver! Der ist seit 31.12. vormittags nicht wieder zu Hause in seinem Baum angekommen. Feiert bestimmt noch Silvester.
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  • Besser als gedacht

    2. januar, Costa Rica ⋅ ☁️ 26 °C

    So konnten wir heute heute nochmal schönen Abschied von Puerto Viejo nehmen. Nach einer wettertechnisch durchwachsenen Woche kam heute unerwartet die Sonne raus obwohl Apple Regen prognostiziert hatte. Und beim ersten Sonnenstrahl waren wir schneller in den Badesachen als ein Faultier auf dem Baum! Apropos Faultier: Fridolin ist immer noch verschollen, dafür haben wir heute nochmal eine Cousine zweiten Grades inkl. Nachwuchs auf dem Weg zum Strand entdeckt. Außerdem hat Mr. Crabs nochmal Hola gesagt! Da es uns an der playa negra bis dato am besten gefallen hat, war das unser Ort der Wahl. Unterwegs haben wir uns noch ein Pati (karibische Variante der Empanadas) gegönnt, waren aber leider nur semi begeistert da es doch eine sehr trockene Angelegenheit war.
    Aufgrund der sonnigen Überraschung ist uns leider das eincremen entfallen wofür direkt mit einem sehr leichten Sonnenbrand büßen mussten.

    Zu Abend gab es dann Pasta aus allem was noch im Kühlschrank war denn morgen geht es zum ersten Mal für eine Nacht in ein Hotel bevor es weiter an die Pazifikküste geht! Dort sind übrigens 32 grad und Sonne satt angesagt!

    Ah und heute haben wir noch einen Mitbewohner entdeckt: ein gecko hatte es sich bei uns gemütlich gemacht und pfeift hin und wieder vor sich hin. Naja immerhin jagte der die Mücken!
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  • Heißer Ritt zu heißen Quellen

    3. januar, Costa Rica ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute stand mal wieder Autofahren auf dem Plan. Das machen wir mittlerweile genauso gerne wie alle anderen in Costa Rica. Trotz regen Verkehrsaufkommens kamen wir aber gut durch und inkl. Zwischenstopp bei Mc Donalds waren wir in 4,5 Std den Weg zurück nach La Fortuna gekommen.

    Liegt vielleicht daran dass wir mittlerweile auch wie echte Ticos fahren.

    Unser Hotel, dass am Fuße des wirklich beeindruckenden Vulkans liegt, hat ein besonderes Gymick: Zugang zu Thermalpools. Nachdem das Wetter keine große Wanderung zulässt und wir auch echt Lust auf einfach abschimmeln haben, lassen wir es uns also in den heißen Quellen der Volcano Lodge gut gehen und vertrödeln die Zeit in der recht schönen Anlage.

    Beim Rückweg sind wir noch durch Zufall über das Weihnachtsdorf gestolpert, da es hier so viele Souvenirshops (und deutsche) wie sonst nirgendwo in Costa Rica gibt, kann der echte Santa Claus auch nicht weit sein!

    Wir halten die Augen offen!
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  • Sonne Satt!

    4. januar, Costa Rica ⋅ 🌙 27 °C

    Unsere letzte Woche in Costa Rica ist angebrochen 😢 und wir gönnen uns jetzt nochmal richtig. Heute kamen wir bei 31 Grad, strahlendem Sonnenschein, warmen Wasser und schönen Surfermenschen in Los Pargos bei Tamarindo an. Die Fahrt von La Fortuna war überaus entspannt und hatte drei kleine Highlights.

    1. Wir waren im größten Souvenirshop der Welt und haben nichts gekauft!

    2. die Nasenbärgang hat wieder versucht uns abzuziehen.

    3.WIR HABENS GETAN!!!!! wir haben an der german bakery angehalten und haben einen Laib Brot gekauft!

    Die Fahrt hat uns auch wieder in unserer Wahl des 4x4 Autos bestätigt! Wilde Wege hier, wir sagens euch! Die Unterkunft ist auch nochmal ein kleines Schmuckstück mit Pool und gemütlicher Veranda.

    Ansonsten stellten wir heute nur fest, dass Surfen wirklich saulangweilig ist, da die Jungs und Mädels den Großteil ihrer Zeit mit Warten auf die nächste Welle verbringen. Und Warten ist nun wirklich kein geiles Hobby, oder? Immerhin sehen sie dabei alle ziemlich gut aus!

    Wir genießen jetzt die Sonne und gucken mal ob noch was spannendes passiert.
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  • Far away from Tamagringo

    5. januar, Costa Rica ⋅ 🌙 26 °C

    Der erste volle Tag am Pazifik war gar nicht mal so Ereignislos, denn bei unserem ersten Strandausflug haben wir es mal wieder mit Affen zu tun bekommen. Mit denen hätten wir aufgrund des sehr trockenen Klimas irgendwie nicht gerechnet. Mit wem wir sehr wohl gerechnet haben sind die Vielzahl amerikanischer Pauschaltouristen am surfen! Funfact: Ticos nennen den Ort Tamarindo wegen der hohen Anzahl an Urlaubern aus USA auch Scherzhaft „Tamagringo“
    Morgen gleichen wir uns ein bisschen mehr an, denn wir haben eine surfstunde gebucht. Na dann, 🤙!
    Der Strand der ebenfalls „playa negra“ heißt beeindruckt uns nur geht so. Da sind wir von der Karibikseite ein ganz anderes schwarz gewohnt. Beeindruckend sind allerdings die Wellen hier und was die Sportler darauf so treiben. Da kann der Tag beim zusehen scho mal an einem vorbeiziehen. Auch die Früchte die man in den lokalen kleinen Supermärkten kaufen kann, sind extrem lecker und so gab es zum gucken auch Melone zu snacken.

    Der Mittagssonne entkamen wir im hauseigenen Pool und Pia hielt es für eine gute Idee bei 32 grad Yoga auf der Terrasse zu machen. War schwitzig!

    Das zweite Mal ging’s kurz vor Sonnenuntergang zum Strand. Das war schön und richtig romantisch! 🥰 🤮
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  • Werbepause

    6. januar, Costa Rica ⋅ 🌙 27 °C

    Heute haben wir nur faul auf der Veranda gelegen. Pia ging es morgens leider nicht so gut weswegen wir das Surfen nochmal im einen Tag geschoben haben.

    Wir nutzen die Ereignislosigkeit für einen kurzen Einblick in den Straßenverkehr Costa Ricas. Falls das hier wer liest der mit dem Gedanken spielt in CR Urlaub zu machen. Hier unsere shortnotes:

    1. es gibt keine Blitzer in Costa Rica. Die cops stehen höchstens mit der Pistole am Straßenrand. Das zeigt Waze aber früh genug an. Dementsprechend wird hier aber auch gefahren… (Survival of the fittest)

    2. apropos Waze. Vergiss Google Maps oder Apple Karten. Hier macht die Straße was sie will und Waze ist das Navigationstool dass davon durch Nutzermeldungen am meisten mitbekommt.

    3. apropos Straßen. Autobahnen kosten ein wenig Gebühr. An den Mautstellen kann man ähnlich wie in Europa einfach per Karte bezahlen und es ist recht günstig. (Tamarindo-San José ≈ 5€)
    Generell sind die Bundes- & Landstraßen gut ausgebaut und man kommt auch mit seinem tiefergelgtem GTI gut durch. Bei den Überlandstraßen und Zufahrtswegen sieht die Situation anders aus. Hier wäre die perfekte Wahl eher der Leopard 2. Wir empfehlen also ganz klar 4x4 wenn man wirklich selbstständig und individuell unterwegs sein möchte.

    4. apropos tiefergelegter GTI. Vergiss alle Teile von Fast & Furious und jedes Need For Speed Videospiel dass du je gesehen hast! In Costa Rica wird alles getuned an das Räder passen. Es ist wirklich so unfassbar albern, dass Benny mittlerweile ein eigenes Fotoalbum dazu erstellt hat.

    5. apropos Fotos: wir haben hier ja schon jede Menge Tierchen gepostet. Man muss immer damit rechnen, dass auch diese irgendwie am Straßenverkehr teilnehmen und dass dann irgendwelche touris (anwesende eingeschlossen) plötzlich bremsen um das abzulichten.

    Fazit: Um es mit den Worten unseres Vermieters Ernyk zu sagen. Geradeausfahren und die Landschaft genießen wie in Deutschland ist hier nicht drin. Autofahren ist Leistungssport in Costa Rica und du musst immer hochkonzentriert sein und ständig mit allem rechnen. Das perfekte Gefährt für uns ist ganz klar ein Jeep.

    P.s. Benny fühlt sich vielleicht schon ein bisschen zu wohl im Straßenverkehr und hat seinen Fahrstil schon an den der ticos angepasst.
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  • Gefährliche Brandung

    7. januar, Costa Rica ⋅ 🌙 27 °C

    Finale Grande am Pazifik! Das Beste kommt immer zum Schluss!

    Gestern Abend noch zum schlafen gehen „Gefährliche Brandung“ mit Patrick Swayze & Keanu Reavs geguckt heute Morgen um 9 Uhr direkt selbst aufs Brett!

    Unser Coach „Donovan“ (kein sehr costa ricanischer Name, kommt aber aus San José) ist direkt begeistert von uns und hat Bock uns mal richtig Surfen beizubringen. Und nach 20 min Theorie und Trockenübung ging es auch schon ins Wasser! *TROMMELWIRBEL* Direkt die erste Welle saß! Dank eines kleinen schubsers von Donovan (der Name passt wirklich so gar nicht zu dem jungen, sympathischen surferboy, vielleicht nennen wir ihn ab sofort lieber Donni!) Also: Donni schob uns ein wenig an und schon ging der wilde Ritt auf der ersten Welle los. Das war unfassbar toll und kam zumindest für Benny sehr unerwartet. Danach tosender Applaus von allen Seiten, Glückwünsche und Lobgesänge (so hat es sich zumindest angefühlt)
    So ging es dann weitere 60 Minuten mal mit Linkskurven mal mit Rechtskurven und hin und wieder mit einem großen Schluck Pazifikwasser. Donni hatte auch sichtlich Spaß mit uns und hat uns immer wieder angefeuert und uns hilfreiche Tipps gegeben. Die 70 Dollar für 90 min waren es allemal Wert und wir waren danach völlig beseelt aber auch müde. Wir liesen den Tag also am Strand ausklingen und hauten unsere übrigen Colones auf den Kopf.

    FYI: Bargeld braucht man hier wirklich nur als Trinkgeld für die Guides. Wir haben keinen einzigen Laden erlebt der kein Kartengerät hatte!

    Am späten Nachmittag mussten wir feststellen dass die Surfstunde doch ihren Tribut gezollt hat. Trotz der Verwendung von Sonnencreme 1mio hatten wir uns beide einen leichten Sonnenbrand eingefangen. Pia am Po. Benny auf der Stirn! Merkt man was bei wem mehr über Wasser war. Also noch schnell ne frische Kokosnuss schlürfen und dann ab nach Hause an Pool und den letzten Abend am Pazifik ausklingen lassen…

    P.s. haben außerdem noch einen kleinen gekko gerettet!
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  • Hasta Luego Costa Rica!

    8. januar, Costa Rica ⋅ ☁️ 26 °C

    Drei Wochen sind vorbei! Und was ist hängen geblieben?

    Um den Bamba zu tanzen
    Braucht man ein wenig Grazie
    Ein wenig Grazie
    Für mich, für dich, los geht's, und los geht's
    Los geht's, und los geht's
    Für dich werd' ich sein, für dich werd' ich sein, für dich werd' ich sein

    Und los gehts mit unserem Fazit zu der wilden Reise:

    Erste Woche:
    Sprachschule & Region Manuel Antonio:
    Hat uns richtig gefordert und wir hatten wegen Schule leider weniger Zeit zum Erkunden der Region. Den Nationalpark zu besuchen würden wir nur bedingt empfehlen. Man sollte hier sehr stark auf Jahreszeit & Wochentag achten. Unser absolutes Highlight war in dieser Woche sicher der Wal und die gesamte Tour im Marino Ballena Nationalpark (70€/Person) und die ersten Eindrücke des spannenden Landes.

    Zweite Woche:
    Santa Elena & Puerto Viejo
    Und endlich ging das Abenteuer los. Wanderung inkl. Rückweg auf dem Pferd, Nachtwanderung, Karibik, schwarzen Sand, Neujahrsbräuche, Rice & Beans und vieleviele Faultiere, Nasenbären, Brüllaffen und kleine Agutis (Mischung aus Hase, Ratte & Mehrschwein oder so). Außerdem richtig gute Menschen getroffen und eine wundervolle Zeit gehabt. Für uns sind beide Orte ein absolut Must-See in Costa Rica!

    Dritte Woche:
    La Fortuna & Los Pargos
    Auch hier war wieder viel geboten, heiße Quellen, Sonnenbaden bei 32 grad, Surfen zugucken und final auch selbst endlich auf dem Brett eine Welle reiten.
    Beides auch wirklich schön und dementsprechend übermäßig gut besucht. Trotzdem für uns beides sehr spannende Orte. Der Vulkan in La Fortuna macht einiges her und wir wären am Ende neugierig gewesen wie es dort oben aussieht. Die Pazifikseite macht richtig viel Spass wenn man einfach entspannt am Meer liegen oder sich auf dem Surfbrett versuchen möchte.

    Fazit:
    Wir sind sehr froh, dass wir uns für den Trip so viel Zeit gelassen haben und nie in das Gefühl von Zeitstress gekommen sind. Wir würden fürs nächste Mal auf der Pazifikseite andere Orte wählen (Santa Teresa zum Surfen & den Corcovado Nationalpark inkl. Übernachtung) Auf der Karibikseite finden wir Tortuguero noch sehr spannend wenn Schildkrötensaison ist (August/September). In Summe ist Costa Rica sehr aufgeräumt und die Menschen sehr gastfreundlich (manchmal wirkt das aber ein wenig aufgesetzt). Günstig Urlaub machen ist in Costa Rica nicht drin. Supermärkte sind in etwa so teuer wie Edeka in Deutschland und essen gehen ruft auch mitteleuropäische Preise auf. Wir haben daher schnell die vielen kleinen Sodas in unser Herz geschlossen, regionale Küche zu guten Preisen und schöne Begegnungen mit tollen Menschen.
    Die Unterkünfte waren alle makellos und für jede Preisspanne ist was dabei. Wir haben von 17€ bis 70€ pro Nacht alles gehabt und waren damit immer happy. Auch hier Punkten die Menschen vor Ort wieder mit ihrer lockeren Haltung. Unterm Strich würden wir jedem eine Reise nach Costa Rica empfehlen. Vielleicht nicht unbedingt wenn die ganze Welt Ferien hat aber daran hätten wir auch früher denken können.

    Pura Vida!

    P.s. wer sich wie wir schon immer gefragt hat, was die bei „La Bamba“ eigentlich singen der darf gerne nochmal zum Anfang scrollen. (Ja, es ist auf unserer Costa Rica playlist)

    Wir haben jetzt ein bisschen Abreiseschmerz bis uns 1 min später einfällt, dass wir jetzt noch eine Woche Mexiko vor uns haben.
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  • Ay Caramba!

    9. januar, Mexico ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Abschiedsschmerz aus Costa Rica hielt nur kurz an, denn es ging heute weiter nach Tulum. Kurz Dori tschüss sagen, ab mit dem Flieger über die Vulkane und weiter mit dem ADO Bus vom Flughafen nach Tulum. Dazu gab’s hervorragendes Kinoerlebnis auf spanisch! Und in Tulum ist es direkt wild. Licht, Musik, Menschen und Supermarktpreise bei denen man kein Kammerflimmern bekommt. Also ein Reisetag wie aus dem Bilderbuch. Und dann im wunderschönen Penthouse mit eigenem Pool auf dem Balkon einchecken. Könnte also echt schlimmer sein! Nach dem Einkaufen gab’s natürlich noch lecker tacos vom Imbiss ums Eck! Alles richtig gemacht!

    Morgen mal sehen was die Mayas hier so gebaut haben!

    Btw wir haben uns natürlich einen Fridolin mitgenommen
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  • Tulum Speedrun!

    10. januar, Mexico ⋅ ☁️ 24 °C

    Wie viel Tulum willst du an einem Tag sehen?
    Antwort: Ja!

    Aufstehen 6:30, anziehen, losradeln!
    So ging unser Tag los und wir waren auf dem Weg zu den Maya Ruinen am Strand. Und ich sag euch die konnten gute Häuser bauen! Crazy wie viel davon noch erhalten ist. Eine Stunde lang sind wir also durch die alte Tempelsnlage gestreunert und zu unserem Erstaunen war kaum etwas los! Danach weiter mit dem Rad bis zum nächsten Strand und kurz mal ins Meer gehopst. Der Strand war dolle voll mit Algen, zum Ärgernis der Instagrammäuse die ein schönes beachselfie machen wollten. Tja, auch in Tulum hat die Natur noch ein Wörtchen mitzureden…
    Im Anschluss hatten wir uns ein Frühstück redlich verdient und das neue Raw Love Café war unser Ziel. Dort gab es lecker Bowl und Kaffee/Kakao. Und das in mitten des WhoisWho (nicht das DJ Duo aus Hamburg) der Technoszene. Denn wie Google uns dann verraten hat, ist heute gleichzeitig das Day Zero Festival in Tulum. Wir saßen also da und bestaunten das bunte Treiben.
    Was kam als Nächstes? Achso ja: erstmal mit dem Rad zurück zur Wohnung und einen kurzen Powernap halten bevor es zu pias lieblingscenote ging. Hier haben wir nach ein paar Sprüngen durch Löcher den Nachmittag ausklingen lassen.
    Die Sonne machte auch so langsam Feierabend und wir beschlossen uns ready für den Abend zu machen. Unser letzter Ausflug des Tages führte uns durch die wuseligen Seitengassen Tulums auf der Suche nach einer passenden Location für unser Abendessen. Und was isst man in Tulum? Logisch, Paella. Denn die Spanier haben früher nicht nur Gold mitgenommen, sie haben im Gegenzug dafür paar gute Rezepte dagelassen! Während dem Essen konnte wir das Jagdverhalten der Fledermäuse beobachten die sich im Licht der Kreuzung auch noch den ein oder anderen Snack gönnten. Die Flugssaurier sind hier übrigens ungefähr so groß wie der echte Batman. Das pfeift anders wenn die über einen hinwegfegen!

    Jetzt ab in die Kiste und morgen auf zum letzten Stopp: Holbox. Freuen uns schon auf den Film im ADO Bus!
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  • Finale im Paradies

    11. januar, Mexico ⋅ ⛅ 25 °C

    Ein hoch auf unseren Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer…

    Er hat uns nach Chiquila gebracht und dort ging’s auf die Fähre nach Holbox. Pias Spiritplace und es war direkt anders. Die Insel hat ihren ganz besonderen Charme zwischen Taco & Mezcal! Das könnte auch das Motto des Tages sein, denn nach dem beziehen des bezaubernden Airbnb machten wir uns auf zum Strand und danach zum Tacos essen. Natürlich ins Maiztro, zu Pias altem Freund Eric, und hier nam der Nachmittag seinen Lauf… Tacos und Bier aufs Haus, Mezcal und neue bekannte aus Österreich und der Schweiz. Perse gibt es hier überraschend viele deutsch sprechende! Gemeinsam sind wir dann Richtung Strand gefahren um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Der hatte zwar wegen aufkommender Wolken ein zeitigeres Ende als erwartet, schön was trotzdem. Der Abend ging zum Glück noch eine Weile und wir hatten eine gute Zeit in der bunten Truppe an einer netten Strandbar.Les mer

  • Und Action!

    12. januar, Mexico ⋅ 🌬 23 °C

    Pia hatte sich für heute viel vorgenommen! Erstmal reiten am Strand, dann Kitesurfen im Meer!
    Beim 1,5 Stündigen Privatausritt gab es auch sehr viel zu sehen. Mitunter waren Flamingos dabei, ein Alligator (nicht der Deutsche Musiker sondern die Echse!) und die Reste eines kleinen Hais… leider war der Guide weniger talentiert beim Fotos machen, weswegen wir mit Hilfe von künstlicher Intelligenz etwas auf den Fotos nachhelfen mussten! (Die Tiere waren da aber wirklich!)
    Diese Nacharbeit haben wir zum Glück im schönen Innenhof eines kleinen Cafés abgehalten bevor es direkt weiter zum Kitespot ging. Hier erwartete uns schon Erick, der Pia sein Equipment zur Verfügung stellte. Als sie also ihren neo anhatte, hat Pia den ganzen Amateuren hier mal gezeigt wie man richtig im Wind übers Wasser gleitet. Dass keine Waghalsigen Sprünge dabei waren, hatte auch nur damit zu tun, dass der Gurt den Erick besorgt hatte ein wenig zu groß war. Benny war in der Zwischenzeit einfach nur gut im rumstehen und hat das Spektakel Hollywoodreif festgehalten. Vielleicht war er auch ein bisschen abgelenkt durch die vielen Dinosaurier die hier am Strand rumliegen. Ja wirklich, hier gibt’s echte Dinosaurier! Nämlich Pfeilschwanzkrebse! Und die sehen schon irgendwie wild und gefährlich aus. Nicht ganz so sehr wie ein T-Rex aber mindestens fast!
    Nachdem wir beide etwas platt von gestern sind wurde der restliche Nachmittag dann zu Hause gechillt bevor wir nochmal kurz auf lecker pinsa mit Erick aus waren.
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