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Incógnita entre Latinas

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  • ¡¿Vale?!

    August 25, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 14 °C

    Gleicher Ort, andere Welt, so ging das aufregende Wochenende am Sonntagabend in ein entspanntes Familienleben bei Nicole, Johann und dem kleinen Sonnenschein Anke über. Die Aufgaben hier waren mehr oder weniger Unterstützung im Alltag. Nebenbei haben wir einen Schuppen ausgeräumt und neu sortiert und an meinem letzten Tag hab ich einen Haufen Mist gemacht. 😂😜

    Nicole's Idee ist unter anderem dass ihre zweisprachig aufwachsende Tochter Menschen aus aller Welt kennenlernt und somit von klein auf offen erzogen wird. Diese hat mich gleich herzlich in Empfang genommen und einmal meinen Namen drauf, hat sie schon kurz nach dem Aufwachen nach mir gefragt, kam mich in meinem Zimmer besuchen und wenn Mami etwas nicht erlaubt oder sogar geschimpft hat, hat sie Trost bei mir gesucht. 😍 Ein super tolles Kind, dass sich besonders für Insekten und Musik jeglicher Richtung begeistert. Viele Ausdrücke bleiben mir in Anke-Sprache und Konotierung in Erinnerung... ob ich eine "Anja" (aranja = Spinne), "bee" (= Biene), "fly" (= Fliege) oder ein "airplane" (= Flugzeug) sehe, ich muss an Anke denken. ☺

    Hauptthema in Richtung Nachhaltigkeit war hier definitiv Wassersparen (schließlich befinden wir uns in der Wüste) und da wird keinerlei Mühe gescheut. Nicole versucht auch so viel wie möglich weiter- und wiederzuverwenden, so dass wir Kassetten gehört haben und Ankes Spielzeuge und Klamotten keiner sozialisierten Auswahl unterliegen. 😉 So habe ich viele Gespräche über Schwangerschaft und Erziehung unter sozialkritischen Aspekten geführt, was ziemlich spannend ist (vor allem da ich in vielerlei Hinsicht gleicher Meinung bin) so in der Praxis mitzuerleben. 😊

    Ein paar Tage durfte ich in Gesellschaft von Simona verbringen, einer Ex-Frewilligen, die auf Besuch zurückgekehrt ist. Als super "Good Cop-Bad Cop"-Team mit großem Verhandlungserfolg haben wir unmögliche Tourpreise rausgehauen und sie hat mich mit Informationen und Empfehlungen für meinen Weg von Bolivien nach Argentinien bereichert. 😉

    Obwohl San Pedro de Atacama (wohl wegen des polizeilichen Partyverbots) bekannt ist für sein Nachtleben, war mit Ausgehen nicht viel. Tatsächlich habe ich die Gesellschaft der jungen Familie so sehr genossen dass mir gar nicht danach war andere Leute kennenzulernen. Nur einen Abend habe ich jemanden wiedergetroffen, den ich drei Monate zuvor in Mendoza kennengelernt habe, und somit entdecken dürfen dass am Stadtrand mitten im Nirgendwo ein gelbes Sofa unterm Baum steht, von dem aus der Blick auf Gebirgs-Siluete und Sternenhimmel mit minimaler Lichtverschmutzung gewährt wird. 😊🌑
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  • Uyuni-Tour

    August 27, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 9 °C

    3 Tage Jeep-Tour im 5er Team der Deutsch-Holändischen Grenze mit halbstündigen Stopps zum "Beobachten und Fotos machen" bis auf 4.900m über NN und Unterkunft im Salz-Hotel. Ein Touri-Erlebnis, das ich eigentlich meiden würde, doch ohne entsprechendes Fahrzeug inkl. Guide ist der Weg mitten durchs Nirgendwo nicht zu passieren, geschweige denn zu finden. 😅

    In unserer Gruppe war der bolivianische Chauffeur plus Ausflugsleiter leider etwas verloren und auch mein Versuch als einzige fließend-Spanisch-Sprechende ihn zu integrieren hat nicht besonders gut gefruchtet... Scheinbar sind Bolivianer eher distanziert und geben auch im Gegensatz zu den Küsschen-verteilenden Nachbarn lediglich die Hand.

    Trotz Vorerfahrung mit Höhenmetern, viel Trinken und wildem Kauen auf Kokablättern (Hilfsmittel der Einheimischen) hat es mich am ersten Abend umgehauen. Auch trug die Unterbringung nicht gerade zu einem erinnerungswürdigen Erlebnis bei, wobei ich noch klamottentechnisch gut ausgestattet war, während meine Mitreisenden sich alles überzogen was sie besaßen. 😓 Die zweite Nacht war um einiges besser. Wir waren in einem Salz-Hotel untergebracht, wo schon beim Betreten das Geräusch über Salzkörner zu laufen ein wahres Erlebnis war und dann bestanden auch noch die Wände und Betten aus Salzblöcken. 😮

    Die Naturschönheiten, die Tierwelt in ihrem eigenen Habitat, die Thermalquellen, sowie das Gefühl alleine an diesem Ort zu sein waren atemberaubend und vor allem das große Finale - die nicht endende Salzwüste - haben mich echt beeindruckt. 😍 Mein Fazit ist jedoch: Enmal im Leben reicht! 😋

    PS: Die richtig coolen Fotos sind auf einer holländischen Kamera bester Qualität und haben ihren Weg leider bisher nicht zu mir gefunden... 😞
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  • Mitten im Nirgendwo

    August 28, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 29 °C

    Farbenfröhliche Lagunen, Geysire mit Schwefel-Aroma, außergewöhnliche Gesteinsformen, freilebende Flamingos, Insel ohne Wasser und Fata Morganas 😍
    Das alles gibt es auf dem Weg von Chile zur grösten Salzwüste der Welt in Uyuni, Bolivien zu erleben. 😊Read more

  • Einfach zu Fuß über die Grenze laufen...

    August 29, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 21 °C

    ...haben sie gesagt. 😩

    Von Samstagmorgen bis Dienstagabend unterwegs in Jeep bzw. Bus, stets mit spektakulärer Aussicht, war es an der Zeit mal eine Strecke zu Fuß einzulegen. 😊 Nach einem halben Tag supermüde sinnlos durch-bolivianische-Kleinstadt-Straßen-Laufen, der Einsicht dass Bolivianer keineswegs so offen und zuvorkommend sind wie die Nationen weiter südlich und zig Eindrücken von Armut, Unordnung und Machokultur, war ich froh Bolivien gleich wieder zu verlassen. Die Übernachtfahrt zur Grenze mit Bolivien-Argentinien-Clash hat mich auch nicht gerade davon überzeugt diesem bestimmt super schönen Land noch eine Chance zu geben...

    Meine Nachbarn im Bus: eine Gruppe argentinischer Idioten (gibt's bekanntlich in jeder Nation), die den kompletten Bus die ganze Nacht über mit einem Heavy Metal Konzert unterhalten hat... 😤 Die Musik war ja nicht schlecht, aber nach zwei schlaflosen Nächten und einem halben Tag Hauptsache-bis-zur-Abfahrt-Durchhalten nicht gerade was ich gebrauchen konnte. 😓

    Um 3:30 am Busbahnhof abgesetzt, haben sich plötzlich alle Fahrgäste in Luft aufgelöst, während ich - mit dem Wissen dass ich zwar von hier aus in 10 Minuten über die Grenze laufen kann, diese aber erst um 6 Uhr morgens aufmacht - mit einem irischen Pärchen, das überhaupt gar nichts wusste, kein Spanisch sprach und kaum Geld in bolivianischer geschweige denn argentinischer Währung hatte, festsaß. 😂 Eine Riesenportion Karma hab ich in nur 2,5 Stunden gesammelt! 😇 Gleich in die Rolle der "Mutti" geschlüpft, habe ich fleißig Leute angequatscht und Gesprochenes übersetzt, Informationen gesammelt und hinterfragt, Zeit und Geld kalkuliert, Reisemöglichkeiten abgewägt, Preise verhandelt und zu Brot und Tee eingeladen. ☺ Um 6:30 haben wir zu dritt (plus folgender Hunde) - überglücklich argentinisches Land zu betreten - die Landesgrenze passiert. ...um uns kurze Zeit später fast 2 Stunden lang am Wegrand wartend wiederzufinden, während superwichtige mit Messern und Pistolen bewaffnete Straßenpolizisten unseren Bus inkl. allem Gepäck durchsuchten- Willkommen zurück in Argentinien!

    Keine Ahnung wie ich es geschafft habe, mich an diesem Tag von nichts und niemandem unterkriegen zu lassen... 😅 Beim Einfahren in Humahuaca war ich nicht gerade begeistert von der Idee hier auszusteigen (Das Lesen im Lonely Planet und die Erfahrungsberichte anderer kreieren immer so ein schönes Bild von einem Ort, dass ich dort ankommend meist schockiert bin von dem ersten Eindruck, da die schönen Dinge sich meist auf ein kleines Terrain beschränken, das es erstmal zu finden gilt.), die Kleinstadt hingegen schien mich jedoch nicht gehen lassen zu wollen. Zunächst in Form von Santiago, der mir innerhalb von 3 Stunden 3 mal über den Weg gelaufen ist, um mich zum Bleiben in seinem Hostel zu überreden und zuletzt in Form von einem Bankautomaten, der meine Kreditkarte eingezogen hat, während ich damit beschäftigt war $2.000 (ARG) in 100er-Scheinen zu verstauen. 😂

    Was war ich froh (samt zurückerlangter Kreditkarte) im Bus nach Iruya zu sitzen und mich schon während der Slalom-Fahrt am Abgrund hinunter ins Tal festzustellen dass meine von Empfehlungen und Lobeshymnen geprägten Erwartungen bereits auf halbem Wege übertroffen wurden. 😍 Passend zum Einbruch der Dunkelheit (viiiiiel später als ursprünglich gedacht) und ohne jeglichen Plan einer Bleibe angekommen, wurde ich kaum ausgestiegen schon von einem netten Familienvater abgeholt und zu meinem Unterkunft mir Hammer-Ausblick begleitet. 😀

    Iruya - ein Ort zum verlieben und länger bleiben! 😍
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  • Wildesel im Regenbogental

    August 31, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 19 °C

    Über den Wolken, durch Flüße, zwischen Wildeseln und näher an der Sonne, als meiner Haut lieb ist... 😍 😳 So verbringe ich die letzten August-Tage überwiegend auf Tages- und Nachtwanderungen in Gesellschaft von Pablo, einem Argentinier, der seit 2,5 Jahren alle Provinzen seines Landes auf dem Motorrad bereist und online dokumentiert. Was das mystische Regenbogental-Dörfchen Iruya angeht, bin ich seit unserem Aufeinandertreffen während einer Wanderung durch die " Quebrada de Humahuaca" (Schlucht) überall mit von der Partie (siehe Pablitoviajero.com, Youtube oder Facebook, sowie Tripin Argentina). 😉
    Ganz nach dem Motto ¡Descanza! (= Erhol dich!) stimme ich mich hier bereits auf ein paar Wochen Entspannung im Norargentinischen Dschungel ein. ☺

    PS: Die krassen Fotos kommen nachträglich, sobald mein Trekking-Partner mit Profi-Kamera mir diese zukommen lässt. 😋
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  • The Dschungelina-Experience

    September 3, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 27 °C

    Ich verabschiede mich in den südlichen Streifen des südamerikanischen Dschungels, der sich von hier aus Richtung Norden zu beiden Seiten bin ausbreitet. Hier lebe ich den September über auf 400 Hektar Land fernab der Zivilisation im Yungas der Provinz de Jujuy (Argentinien), erleuchtet von Solarenergie, effrischt vom Wasser der der Cordillere entspringenden Flüße, unterhalten von der vielfältigen Flora und Fauna vor Ort und bewegt von (hoffentlich tiefenentspannten) Pferderücken... 🙋Read more

  • Gar nicht mal sooo URwald

    September 7, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 13 °C

    Mein erster Eindruck von meinem neuen Zuhause war beeindruckt. Hätte nicht erwartet an einem isolierten Ort wie diesem so ein gemütliches Haus im rustikalen Stil vorzufinden. Dschungel, wie man in sich vorstellt, habe ich aufgrund der aktuell herrschenden Trockenzeit jedoch nicht vorgefunden.

    Man könnte meinen ein magischer/mystischer/seltsamer Ort. Abgesehen von den archäologischen Funden von Werkzeug der Urbevölkerung sowie einem Meteroiten auf dem Kaminsitz, bin ich umringt von sich clonenden Kakteen und unter ständiger Beobachtung von einer undefinierbaren Anzahl vom Sims aus zum Fenster hereinschauenden Katzen. Eine beeindruckende Vielfalt an Vögeln in allen möglichen Farben und sehr unterhaltsamen Singsang, sowie teilweise überdimensionalen Insekten, von denen mich gefühlt jedes einzelne einmal angeknabbert hat. 😒

    Somit habe ich einen großen Teil meines Aufenthalts damit verbracht mich auf unerwünschte Passanten zu untersuchen. 🙈
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  • Humanisierung von Tieren

    September 10, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 21 °C

    Wissens dass mir ein 4-stündiger Ausritt inkl. Übernachtungsbesuch bevorsteht, dachte ich mir es wäre gut schon zuvor mal auf einem Pferd gesessen zu sein.
    Mein Bild von dem Gefühl von Freiheit für alle Beteiligten entpuppte sich als Fehlanzeige, sobald wir dem vergeblich flüchtenden Colorado (das unkomplizierte der zwei Pferde) ein Seil angelegt haben um ihn zur Sattelstation zu führen. 😒 Ab diesem Moment überkam mich das Gefühl, dass ihm mein Vorhaben ganz und gar nicht gefällt, schließlich hat er genug freie Fläche um sich nach eigener Nase frei in der Natur zu bewegen. So konnte ich mich nicht darauf konzentrieren wie es sich anfühlt auf einem Pferd zu sitzen, da ich so sehr damit beschäftigt war mich zu fragen wie das Pferd sich wohl fühlt... 😒 und die "Blicke" der anderen Tiere zu interpretieren, die Colorado aus meiner Perspektive heraus bedauerten. 🙈

    Ich hab mich wohl gar nicht so schlecht angestellt, bin aber nie über die Stunde langsames Traben hinausgekommen, weil wir im Endeffekt nie ausgeritten sind. 😂
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  • Spaß(t) bei der Arbeit

    September 11, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 17 °C

    Gearbeitet wurde meist draußen, super entspannt ohne jegliche Zeitplanung und trotzdem super effektiv. Ob Bewässerungssysteme installieren, ein Beet zur Anpflanzung anlegen... ich hab alles schon mal gemacht und zu jedem Werkzeug (ob Schaufel oder noch nie gesehenes) eine konkrete Nutzungsinstruktion erhalten. 😅

    Chef war hier übrigens der Angestellte. 😂 Sergio arbeitet schon seit 12 Jahren auf der Finca und bestimmt überwiegend was wann und wie gemacht wird. Hat er frei oder ist krank, heißt das für uns ausschlafen. 😅
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  • Eigenherstellung & Künstlerkarriere

    September 12, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 19 °C

    Zwischen stundenlangen Konversationen, Diskussionen, Erzählungen (meist am Kaminfeuer) - wobei wir wohl beide so einiges losgeworden sind bzw. gelernt haben - füllten Aktionen wie Brotbacken, Grillgemüse einlegen, natürliche Haarspülung herstellen, Gibskunstwerke anpinseln sowie Ausflüge mit Sombrero und Machete durch den Urwald auf der Suche nach Affen unter Ausschau nach Schlangen und Skorpionen meine Freizeit.Read more

  • Zurück in der Zivilisation

    October 4, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 31 °C

    Ein Monat Wohnen mit Crocodile Dundee, Gebrüder Wolf und Hyäne, einer schwangeren Intelligenzbestie, die selbstständig Türen öffnet (sowie auch ein Kater, der sich heimlich hereinschleicht um Tomaten zu fressen) und sich abends den besten Platz am Kamin sichert, und meinem treuen Begleiter auf Schritt und Tritt geht zu Ende...

    Hallo Zivilisation! 😎 Nach so vielen hochintellektuellen Konversationen über Politik, Gesellschaft, Geschichte und meine Unzulänglichkeiten, begebe ich mich nun endlich unter Generation Y, Nightlife und Menschen, die ein paar dumme Sprüche zu schätzen wissen. 😅
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  • Salta, La Linda

    October 8, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 25 °C

    Einfach drauf los nach Salta an einem Samstagabend mit dem einzigen Plan in eine der berüchtigten "peñas" (= BarClub mit Folklore-Livemusik) auszugehen habe ich mir gleich nach Ankunft in dem Menschenleeren Hostel eine Verabredung zum Oktoberfest mit zwei Reisenden über Couchsurfing Hang-Outs arrangiert. So ungewohnt eine reine Ausländer-Gruppe für mich ist, blieb es nicht lange dabei, so dass wir in Kürze zwei lokale Guides am Start hatten mit denen wir im Endeffekt das komplette Wochenende verbracht haben. Auf die BarClub-Tour folgte ein entspannter Sonntag mit Grillen am Fluss, einem Mini-Konzert von einer Bolivianerin (die mit 5 Jahren nach Schweden gezogen ist und zuletzt in Paris wohnte) und mir, einem Ausflug zum Stadtberg mit Picnic über den Lichtern Saltas und ein weiterer peña-Abend mit jungen Folklore-Sängern der Extraklasse, die selbst die älteste Generation im Haus begeistert haben. 😊

    Auserordentlich, die Gastfreundschaft der "salteños" und das ist landesweit bekannt. Ich habe ja schon einen kleinen Vorgeschmack in El Calafate bekommen, als ich bei Federico - ursprünglich aus Salta - gewohnt habe. Es gibt die Theorie es läge daran dass Salta von Bergen umringt und somit sozusagen ständig in einer Umarmung sei, was glücklich macht und wiederrum dazu bringt Gutes für andere zu tun. 😅 (Evtl. könnte es auch an dem immensen Anteil Religionsangehöriger liegen...)
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  • Wasserfall-Route

    October 12, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 20 °C

    Meine Prio 1 in Cafayate: Wanderung entlang des Rio Colorado (bunter Fluss) vorbei an 7 Wasserfällen. 😍 Dazu aufraffen konnte ich mich am ersten Tag aber nicht... zum Glück! Somit hatte ich nämlich das Vergnügen mich am folgenden Tag mit 3 Argentinern und 2 Franzosen zusammenzutun, was DAS Team der Woche gebidlet hat: unzertrennlich.

    Überzeugt dass wir den Weg auch ohne lokalen Guide finden waren Kreativität, Tierimitationen ("Sommos cabras! Sommos monos!" "Wir sind Ziegen! Wir sind Affen!") und gegenseitige Unterstützung gefragt. 😅 Trotz Alterspanne von 21 bis 41 und unterschiedlichem Erfahrungslevel (für den Team-Opa war es die erste mehrstündige Wanderung) haben es alle bis zum letzten Wasserfall geschafft und sich mkndedtens eine Abkühlung gegönnt.
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  • Nightlife und dumme Sprüche

    October 14, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 5 °C

    Wer ist hier der Boss? und Wie kann man(n) so lange so laut reden ohne dass die Stimme nachgibt, und dann auch noch über Dinge, von denen man keine Ahnung hat...? 😂

    Männer in der Küche, Pizza vom Grill, Fußball über alles, vermeintliches Teenie-Sitting, legendäre Tanzeinlagen, eine Woche unter Integrationskünstlern, ¡un día más! (= noch ein Tag) 🙈🎉😍Read more

  • Ein Ángel für VaLatina

    October 19, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 19 °C

    ...oder eigentlich ja andersherum. 😜

    Über Couchsurfing bin ich in einem Hostel gelandet, das ich nun in ein Workaway mit mir als erste Freiwillige verwandelt habe. 😅 Mein Host? Ángel, 21, seit 2 Jahren Hostel-Leier, mit Unterstütung seiner Schwester Liliana, 16.
    WHUT?! 😮

    Ja, richtig gelesen. In Cafayate wird viel und hart gearbeitet und früh angefangen. Rund 70% der Bevölkerung arbeitet in der Tourismus-Branche, wie auch Ángels Eltern, was ihren 7 Kindern ins Blut übergegangen zu sein scheint. Neben dem Hostel zugeschnitten auf anspruchslose Rucksackreisende stets auf der Suche nach Gesellschaft und günstigen Preisen, betreibt der junge Unternehmer seine eigene Tour-Agentur, während im Hintergrund sein eigentliches investitionsintensives Projekt läuft: Die Konstruktion eines Hostels höhern Standards mit Privatzimmern für bis zu 50 Personen, Zielgruppe: Familien. Das Grundstück hat er im Alter von 15 (!) gekauft, beschäftigt aktuell 3 Arbeiter und schätzt es in rund 2 Jahren fertig gestellt zu haben. Ein Besuch auf der Baustelle hat mir die Sprache verschlagen, der Typ weiß genau was er tut! Das macht sich auch schon in seinem Umgang mit den Klienten (die alle länger bleiben, wiederkehren und weiterempfehlen), den sozialen Medien und seinen Mitmenschen der Gemeinde bemerkbar. Als wäre das alles nicht schon beeindruckend genug, ist Ángel zusätzlich noch in einer sozialpolitischen Partei aktiv und bereitet sich auf die Aufstellung als Stadtrat - der Jüngste in der Geschichte Cafayates - vor. Ich muss zugeben in einem schwachen Moment kurz überlegt zu haben ihm einen Heiratsantrag zu machen. 😂😂😂

    Cafayate scheint insgesamt ein außergewöhnlicher Ort zu sein, mit einer Kriminalitäts- und Arbeitslosigkeitsrate gegen Null, keinerlei Problemen im Sinne von Armut, Drogen etc. und Straßeneseln, die in aller Ruhe den Park-Rasen mähen. 😊

    Somit habe ich in knapp zwei Wochen das Leben in Cafayate erlebt, inkl. Campen auf dem Berg mit 360°-Blick über Cafayate, Ausflug zu Ruinen der Diaguitas Calchaquies (ein indigenes Volk, dem Ángel selbst abstammt), Schwimmen unter Wasserfällen, Berunterrutschen von Sanddünen, Spaziergänge im Flussbett...

    "Eine Kugel Cabernet bitte!" - als eine der wichtigsten Weinregionen Argentiniens, musste hier ja jemand auf die Idee kommen Eis mit Weingeschmack herzustellen. 😂 Ich hab's jetzt von meiner To-Do-in-Cafayate-Liste abgehakt, empfehlen würde ich es aber nicht unbedigt...
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  • On the road again

    October 28, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 26 °C

    Seit Aufruch aus dem Urwald reise ich mehr oder weniger Impuls-gesteuert, deshalb war der Oktober voller spontaner Entscheidungen, ungeplanter Aufenthaltsverlängerung und plötzlicher Aufbrüche. 😅 Das hat mich zuletzt nach Tucuman gebracht, wo ich nun wirklich nie einen Stopp einlegen wollte...

    Ein vorteilhafter Ausgangspunkt um positiv überrascht zu werden. Ich dachte ja die salteños wären herzlich, dabei habe ich die tucumanos noch nicht kennen gelernt. 😯 Kaum aus dem Bus gestiegen, wurde ich von einem Touri-Info-Menschen mit dem Bus bis hin zu meiner Unterkunft für die 1. Nacht begleitet. Dies war ein Nobel-Appartement mitten im Zentrum, wo ich mit höchstem Service in Empfang genommen wurde. 😊 Ein Couchsurfer-Paradies!
    Je nach Region schreibe ich so etwa 5-20 Gastgeber an und mir antwortet ein/e oder zwei Gastgeber/innen. In Tucuman antworten alle, inkl. Entschuldigungen fürs "spät" antworten, Einladungen zu Events, Infos und Empfehlungen bzgl. Tucuman etc. auch wenn sie mich gar nicht beherbergen können bzw. ich schon wo anders untergekommen bin. 🙈 So war ich in 3 Tagen mit 6 verschiedene Hosts in näherem Kontakt und konnte meine Unterkunft aus 5 Zusagen auswählen. 😉
    Wohl da weniger touristisch, sind die Leute hier super aktiv und einige haben eine WhatsApp-Gruppe zur Unterstützung von Reisenden gegründet. 😊

    Mein Wochenende war somit voller interessanter Menschen mit ausergewöhnlichen Geschichten, dem Gefühl von Gleichgesinntheit und Hoffnung auf Weltverbesserung. 😊

    Eine Russin aus Novosibirsk, die in ihrer 5. Reise nach Indien einen Argentinier kennengelernt hat, mit ihm nach Buenos Aires gegangen ist, nachdem das in die Brüche ging mit einer Belgierin das Land bereist hat und letztendlich auf einer brasilianischen Insel mit einem Brasilianer zusammengekommen ist. Das Paar erobert nun mit Gitarre, unglaublicher Stimmgewalt und Kochkünsten ganz Südamerika. 😍

    Ein argentinischer Sprachenkünstler, der noch mit 27 nur Spanisch konnte, ist seiner damaligen Freundin vor 10 Jahren nach Deutschland gefolgt, die ihn - überrascht dass ein Latino sein Wort hält - nie dort in Empfang genommen hat, so dass er zunächst illegal auf der Straße lebend bis hin zu einem gut bezahlten Hotel-Job auf Fermentera, im Endeffekt 7 Jahre in Europa gelebt hat. Ursprünglich stuiderter Jurist hat er seine Liebe für Sprachen und Unterrichten entdeckt, ist nun Portugiesisch- und Feldenkreis-Lehrer und wartet auf Ausbildungsabschluss um in seine Heimat Patagonien zurückzukehren und ein nachhaltiges Haus zu bauen. Endlich ein männlicher Feminist, der dies auch in der Praxis bis ins kleinste Detail lebt und sich für seine Schüler gegen sexistische Traditionen (und somit alle seine Kollegen) einsetzt. 💪
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  • Massenhaft dreckiges Wasser

    October 31, 2017 in Brazil ⋅ ⛅ 25 °C

    ...und richtig schlechte Fotos. 😂

    Im März, in Torres del Paine meinte ein Wanderkollege zu mir: "Wenn du Wasserfälle magst, solltest du nach Iguazú im 3-Länder-Eck Argentinien-Paraguay-Brasilien!" "Das liegt nicht auf meinem Reiseplan", hab ich damals geantwortet. 😂 Je mehr mir davon erzählt haben, desto größer wurde aber der Wunsch einen Besuch in Iguazú irgendwie einzurichten - und hier bin ich. 😊

    Die Farbe des Wassers kam für mich unerwartet, ist aber wohl saisonal bedingt plus es gab die Tage zuvor super viel Regen (und ich hab so einen Wolkenbruch selbst miterlebt 😯) und verschlechtert sich in den letzten Jahren zunehmend. Das trübt den Anblick und das audiovisuelle Erlebnis der Kraft des Wassers für die Touris zwar nicht, die Folgen für die Flussbewohner, die sich nicht paaren können weil sie sich nicht finden, sind jedoch imens...

    Obwohl ich die ersten zwei Nächte in Puerto Iguazu, Argentinien und zwei weitere Nächte in Foz do Iguacu, Brasilien untergekommen bin, habe ich den Tag - zig nachdrücklichen Empfehlungen folgend - jeweils im anderen Land verbracht. 😅 Die brasilianische Perspektive auf die Wasserfälle zeigt ein Panorama, und gibt demnach ein Bild von der Größe der gefühlt endlosen Schlucht. Hier gibt es auch einen Catwalk unter die "Garganta del Diabolo" (= Teufelsrachen) - das große Finale des Naturwunders - wo mein iPhone sein aller letztes Bild geschossen hat... 🙈

    Die argentinische Seite des Parks ist größer, hat mehrere Rundgänge sowie Bootstouren im Angebot und bietet zig verschiedene Perspektiven auf die Gewalt der Wassermassen, mit vielen Detail-Eindrücken und vor allem einem einmaligen akustischen Erlebnis. 😍 Kilometerlange Stege führen über den Fluss bis auf die größte Schlucht, die "Garganta del Diabolo" (= Teufelsrachen), wo von allen Seiten Wasser in den Abgrund fällt und nichts zu sehen ist außer eine weiße Wolke aus Sprühregen. 😮

    Nachdem mein iPhone den Besuch auf der brasilianischen Seite der Iguazu-Wasserfälle nicht überlebt hat (und meine Kameralinse sich schon die Woche zuvor im Sandboarding versucht hat), war ich auf der argentinischen Seite mit Tablet (ohne Frontkamera) unterwegs und allein auf meine Intuition und die Fotokünste vorbeilaufender Touristen angewiesen. 😂🙈
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  • Crazy Brasilians

    November 3, 2017 in Brazil ⋅ ⛅ 19 °C

    Was für ein Empfang in Brasilien - total verrückte Typen! 😂🍹🎤🎶💁🎉

    Ich hatte das Glück einen super Host mit zentraler Wohnung gefunden zu haben, mit dem wir uns problemlos auf drei Sprachen unterhalten konnten (auf portugiesisch verstehe ich nämlich kein Wort 😟) und der zufällig in der Bar gearbeitet hat, die mein Host aus Puerto Iguazu (Argentinen) samt Bruder und Cousins aufgebaut hat. Somit hatte ich schon die wichtigsten Connections bevor ich die Stadt überhaupt betreten hab. 😅

    Nach 10 Stunden im argentinischen Parque Nacional de Iguazú und Landesüberquerung mit dem letzten Bus wurde ich mit einem Caipirinha und Gesellschaft an der brasilianischen Hostelbar empfangen, sowie der Info dass auf meinem morgigen Tagesplan eine Pool-Party mit Live-Musik steht. 😊

    Den ursprünglichen Plan am kommenden Morgen zum Elektro-Shopping nach Paraguay zu fahren habe ich wegen Müdigkeit nach 22 Stunden-Tag und Aussicht auf Begleitung den Tag drauf verschoben. (Wer hätte auch ahnen können dass das wegen Wolkenbruch wörtlich ins Wasser fällt... 😒)

    Wie erwartet, zeichnet sich in der Realität stark ab, dass das Streben nach Schönheitsidealen in Brasilien sehr extrem ist. Obwohl ich das ganz klar als Negativpunkt bzw. Schwäche der Gesellschaft ansehe, vor allem weil der Druck auf dem weiblichen Geschlecht um einiges größer ist, muss ich zugeben dass schon das Betreten von brasilianischem Boden auf mich etwas einschüchternd wirkte. Bei einem stets Äußeres kommentierenden Host gelandet, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen das Thema zu diskutieren, mich aber trotzdem fast schon entsschuldigt für meine einzig sauberen Klamotten im Rucksack. 🙈

    Dafür war ich eine der wenigen auf der Pool Party, die tatsächlich im Pool war (auch wenn das aufs Konto eines brasilianischen Überredungskünstlers geht), während die anderen Damen damit beschäftigt waren ein "perfektes" Bild am Poolrand abzugeben. Auch war die Gesellschaft generell nicht so leicht zugänglich, da die meisten aus der Gegend kamen und in Gruppen zusammenstanden...

    An unserem Tanzabend hingegen - im einzigen Club der Stadt - ist unser Tanzkreis immer und immer größer geworden, so dass ich irgendwann den Überblick verloren habe, wen mein Host Arthur tatsächlich kennt. 😅 Laut ihm musste ich unbedingt kennen lernen wie Brasilianer/innen tanzen. Damit schien er sich aber auf eine besondere Gruppe zu beziehen: zahlreiche Drag Queens (= Transvestiten) haben nämlich die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. 😅 Ansonsten war ich nur von dem Tanzstil weniger Clubbesucher beeindruckt, von den wenigen Damen ganz zu schweigen...

    Tatsächlich habe eher ich überrascht und mir das Latina-Kompliment nach Argentiniern und Chilenen nun auch von Brasilianern und einem Kolumbianer eingeholt. 💁😎 Auch außerhalb der Tanzfläche bin ich meist inkognito unterwegs und werde aufgrund fehlender Portugiesisch-Kenntnisse höchstens für eine Argentinierin gehalten. Das liegt wohl daran dass die Menschen hier super unterschiedlich aussehen und auch ich mich oft mit angenommener europäischer Herkunft vertan habe.
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  • Illegal in Chinatown

    November 4, 2017 in Paraguay ⋅ 🌫 18 °C

    Ich kann zwar einen Roman schreiben über Fehlentscheidungen heute... - gegen 6Uhr raus aus dem Club, direkt in den Bus ohne Dokumente über die Grenze und um 10Uhr wieder zurück - ...aber hey, jetzt war ich auch in Paraguay, hab ein neues Smartphone und bin um eine Erfahrung brasilianischen Sommerregens reicher. 😂🙈Read more

  • Vida Loka

    November 11, 2017 in Brazil ⋅ ⛅ 23 °C

    Extremer Tapetenwechsel von der Drag-Queen-Party-Szene zum Abacate&Music BioHostel mit täglicher Routine rund um bewusst-und-gesund-leben. 😊
    Dieses Workaway-Projekt ist der Grund warum ich überhaupt eine Schleife durch Brasilien drehe und deckt tatsächlich einen großen Teil meiner Erwartungen an mich und meine Reise ab. 😉 Hier befinde ich mich in guter Gesellschaft Gleichgesinnter, darf nachhaltiges, bewusstes, harmonisches Zusammenleben geprägt durch non-violent Kommunikation erleben
    ...auch ohne Öko-Hippie-Image und befremdliche spirituelle Zeremonien. 😜

    Meine Host Carolina - kaum älter als ich - hat Psychologie studiert, die Welt bereist, sich in Indien verliebt, eine Yoga-Ausbildung gemacht, ist zum Buddhismus gewechselt und hat das erste ihrer zig Projekt-Ideen in Angriff genommen: Ein vegetarisches Hostel inkl. organischem Garten und täglicher Meditation und Yoga-Praxis für Menschen, die Interesse daran haben und Ihre Leidenschaft teilen. Einer ihrer ersten Sätze: "Ich hab keine Lust auf die Rolle der Mutti, sondern zähle auf ein Zusammenleben mit Freunden." - Und so war es dann auch! 😊

    So starten wir früh in den Tag mit gemeinsamer Meditation und Yoga, dann gibt's nen grünen Smoothie - überwiegend mit Grün aus dem Garten - und Frühstück wer was wie mag. Gearbeitet wird deshalb erst so ab 10Uhr, aber der Tag ist ja lang, alle sind entspannt und wenn das Wetter nach Strand schreit, ist die Host die Erste, die alle motiviert sich in Schwimmschale zu werfen. 👙🌴🌞

    Mein Job ist überwiegend das 3-stöckige Holzhaus von Innen und Außen mit Witterungsschutz zu bepinseln (der Grund warum ich mich jetzt problemlos als Seilakrobatin im Zirkus bewerben kann...), Übersetzung und Qualitätsprüfung der Homepage, sowie Hostel-Sitting in ihrer Abwesenheit. Irgendwie läuft alles locker von alleine, wir kochen zusammen, unterstützen gegenseitig unsere Projekte (z.B. separate Kompostierung von Kaffee, Eier- und Bananenschalen zur gezielten Düngung), alle helfen mit, putzen und halten sauber. 👍

    Seit meinem Aufbruch ist dies wohl der Ort mit den tiefgreifensten Konversationen über Mensch und Welt - inklusive gratis Therapiestunden und Selbsthilfegruppen 😅🙈 - und meine Auseinandersetzung mit "How Yoga Works" (= "Wie Yoga funktioniert", Buch von Michael Roach) hat mein Welt- und Selbstbild stark geprägt. Danke Caro, Abacate und Brasilien! 🙏💚

    PS: Frei nach dem Motto "Abacate attracts the crazy!" (=Abacate zieht das Verrückte an) erlebe ich hier kuriose Gestalten in den seltsamsten Lebensphasen... Highlight ist wohl eine Dame, die auf Kosten ihres aktuellen Lebenspartners versucht ihren Ex - ohne jegliche Anhaltspunkte, Kontaktdaten, geschweige denn Erfolgsaussichten - aufzufinden. Ihr Ziel: Zurückzueroberung, ihr Lebenspartners: ahnungslos. 😱
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  • Food for Fun

    November 18, 2017 in Brazil ⋅ ☀️ 26 °C

    Treffen sich ein Chefkoch und eine Konditorin in einem vegetarischen Haushalt mit Fokus auf abwechslungsreiche und gesunde Ernährung mit Brasilianern, die ihre Esskultur repräsentieren und Europäern, die sie kennen lernen wollen. Wie kann sich da nicht alles ums Essen drehen? 😂

    So darf ich 3 Wochen Kreativküche erleben (und aktiv beitragen) mit einer Gegenbewegung zum übertriebenem Fleischkonsum Brasiliens und Schwachwerden bei Eiscrem-Büffet. 🍦 😋🍧

    Wohl der beste Ort, um in die Bandbreite der Früchte Brasiliens eingeführt zu werden! 😍 Nicht nur dass ich hier nie zuvor gesehene Dinge probiere, ich lerne zudem faszinierende Dinge kennen, die mir unmöglich bzw. unerklärbar scheinen. 👻Das wohl beste Beispiel ist die Maniok-Wurzel, die gekocht der Kartoffel ähnelt, püriert veganen Schmierkäse ergibt, zu süßem oder salzigem Pulver verarbeitet, ohne Kochen in eine puddingartige Nachspeise verwandelt werden kann oder in eine Pfanne gegeben zur glutenfreien Brotalternative wird. Zudem ist es die wichtigste Zutat des berühmten Pão do Quejo (= Käsebrot) und . Ich habe die Tiefen der Nutzungsmögkichkeiten wohl noch nicht vollends erfasst, nur scheint jedes Mal wenn ich die Zutaten unidentifizierbarer Gerichte erfrage Mandicoca (= Maniok) die Antwort zu sein. 😳🙊
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  • Nochmal von vorne

    November 25, 2017 in Brazil ⋅ ☀️ 26 °C

    In den letzten Wochen habe ich meine Reise gefühlt neu gestartet, mit gleichem persönlichen Fokus (stärker praktisch umgesetzt), jedoch abweichender bzw. improvisierter Route.
    Längst abgetaucht in die lateinamerikanische Kultur ist Wal Laby schon lange nicht mehr in Chile, sondern nach zahlreicher Verwechslung längst "Incógnita entre Latinas". 😜Read more