• Babsi Brolli
  • Lars Tönz
Okt. 2023 – Okt. 2024

hin und weg

Ein 366-Tage Abenteuer von Babsi & Lars Weiterlesen
  • Go inside — Orang Utan is coming

    26. Februar 2024 in Indonesien ⋅ ☁️ 27 °C

    Lars muss vor unserem nächsten Abenteuer (an seinem Geburtstag) eine Lebensmittelvergiftung durchstehen. Der freundlichste Gastgeber überhaupt und liebe neue Bekanntschaften werden es nicht müde uns mit Tipps und Hilfsmittelchen zu versorgen.
    So können wir bald nach Bukit Lawang weiterziehen. Ein charmantes Dorf am Rande vom Gunung Leuser Nationalpark, wo wir eine Zwei-Tages-Wanderung in den Jungle machen. Wir haben tolle Affensichtungen und werden stündlich von unseren Guides verköstigt. Gut gesättigt raften wir zurück ins Dorf, wo wir etwas wehmütig unseren letzten Abend auf Sumatra verbringen. Doch wir bekommen noch ein Highlight geboten. Unser Host ruft uns eine Warnung zu und wir können uns noch schnell in unser Zimmer stürzen, ehe sich eine Orang Utan Mama auf unsere Terrasse schwingt. Was für ein Abschied dieses Landes, in dem wir uns so wohl gefühlt haben.
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  • Südkorea – Seoul: Stadt der Kontraste

    2. März 2024 in Südkorea ⋅ ☀️ -6 °C

    Die ohnehin nötige Zwischenlandung in Seoul nutzen wir, um gleich einige Tage hier zu verbringen. In Südkorea herrscht noch Winter und den 40° Temperaturunterschied zu Sumatra spüren wir bis in die Knochen. Entschleunigt genießen wir die riesige Stadt, die Kultur, die höfliche Hilfsbereitschaft der Einwohner, nur nicht das Essen (möglicherweise Pech gehabt?). Hier lässt es sich hervorragend herumbummeln. Alte Bauten erzählen Geschichten, ein Hügel inmitten der Stadt bietet tolle Natur und Ausblicke und überall gibt es Kaffees und Shoppingmöglichkeiten. Wenn die Füße schmerzen springt man auf einen Hop-on-Hop-off-Bus, abends wird gestanzt und die unvermeidlich eingefangene Verkühlung wird sich bestimmt schnell verziehen.Weiterlesen

  • Zeitreise nach Los Angeles

    6. März 2024 in den USA ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einem 11h Flug kommen wir 7h vor Abflug an und nehmen uns die Zeit den folgenden Jetlag auszuschlafen. Danach erkunden wir kleine Teile der riesigen Stadt. In DownTown sind wir schockiert über die Zeltstädte der Obdachlosen die ganze Strassen belegen. Mit diesen Massen haben wir nicht gerechnet. Auch sonst finden wir LA wenig glamourös, aber es gibt auch einige kultige Ecken wie Venice die uns sehr gefallen und Burger und Mac&Chese sind ja immer gut. Um doch ein wenig Glamour zu finden, sehen wir uns (recht underdressed) einen Film im berühmten Chinese Theater in Hollywood an. Abschließend genießen wir bei einem tollen Spaziergang zum Hollywoodzeichen spektakuläre Ausblicke über die Stadt.Weiterlesen

  • ¡Hola, Mexiko-City!

    10. März 2024 in Mexiko ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Hauptstadt Mexikos ist anders als erwartet. Alle Straßen sind gesäumt von hohen Bäumen, die Gewege sind breit und laden zum flanieren ein. Kunst findet man, wohin man blickt, geschichtsträchtige Bauten reihen sich aneinander und das Essen ist herrlich. Unsere Spanischkünste lösen allerdings mitleidige Blicke aus, das wird uns genauso schnell klar, wie dass wir uns hier wohl und sicher fühlen – zumindest in den Vierteln in denen wir uns herumtreiben. Wir nehmen an einer free Walkingtour teil, besuchen den Six-Flags Vergnügungspark und gehen in eines der unzähligen Museen. Der Besuch der Pyramiden von Teotihuacán verschlägt uns den Atem. Sie scheinen nicht von dieser Welt zu sein, wie sie mit ihren knapp 2000 Jahren weit in den Himmel ragen.Weiterlesen

  • Stadtgetön, Wüstenflair und Meeresbriese

    14. März 2024 in Mexiko ⋅ ☀️ 30 °C

    Die Stadt Oaxaca (gesprochen: Ohakakaka, oder so) ist kunterbunt und nett herausgeputzt. Ein Tagesausflug zu den versteinerten Wasserfällen lohnt sich sehr. Die trockene Gegend ist beeindruckend und Babsi hat auf der kleinen Wanderung wegen der Hitze, Hunger und Kaffeeüberschuss (warum schmeckt er hier nur so gut?) nur ein – zwei kleine Nervenzusammenbrüche. Eine Mango und ein kleines Bad mit großartigem Ausblick später, ist aber alles wieder in Ordnung. Auf geht's zum Meer! Ins Surferparadies Puerto Escondido, wo das Flair chillig und die Temperaturen noch höher sind. Hier werden wir etwas länger bleiben, um das Surfkönnen des einen auszubauen und der anderen Zeit zu geben aus dem Hitzeschock zu erwachen.Weiterlesen

  • Hitze – Wellenreiten

    23. März 2024 in Mexiko ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Tage in Puerto Escondido finden ihre Routine. Morgens wird gesurft – Lars baut Können aus, Babsi findet Begeisterung für den Sport. Mittags wird sich vor der Hitze versteckt, oder bei einer Erkundungstour in der Umgebung bereut, sich nicht versteckt zu haben. Abends wird leckeres, überteuertes, touristisches Essen genossen, mit einem Aqua del Dia noch das Backpackerflair im Ort genossen und den Sonnenuntergang am Meer bestaunt. Danach in der Unterkunft Tratschen mit anderen Gästen und sich bis zum Schlafen hinter den Laptop geklemmt. Herrliches Leben! Aber irgendwann treibt uns die Hitze doch wieder ins Hochland. San Cristobal ist eine weitere Stadt mit viel buntem Flair, wo uns allerdings geraten wird, aufgrund der Wasserqualität, sogar beim duschen aufzupassen. Das Flusswasser des eindrucksvollen Canyon del Sumidero, den wir besuchen, birgt noch andere Gefahren.Weiterlesen

  • Ruinen und Cenoten

    29. März 2024 in Mexiko ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf Umwegen geht es nach Palenque. Die direkte Straße gilt aufgrund von oftmaligen Überfällen als zu gefährlich. Die Stadt ist recht reizlos und die Temperatur klettert auf über 40°C. Aber hier gibt es tolle Maya-Ruinen im Jungle zu bestaunen! Nur ein kleiner Teil der ehemals riesigen Stadt ist vom Dickicht befreit, der Rest bleibt verborgen.
    In Merida genießen wir vor allem den Ausflug zu vier Cenoten. Wurzeln oder Tropfsteinformationen hängen herab, in glasklarem Wasser glitzert das spärliche Tageslicht das von Löchern in den Hölendecken hereinfällt, paradiesisch... wenn da nur nicht die Menschenmassen wären.
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  • Bunte Vögel

    1. April 2024 in Mexiko ⋅ ☀️ 36 °C

    Eine bunte und sehenswerte Stadt voller Trompetenmusik reiht sich an die nächste. Valladolid ist da keine Ausnahme.
    Die Cenote inmitten der toll hergerichteten Häusern lassen wir uns natürlich nicht entgehen und einen Tagesausflug nach Rio Lagartos auch nicht. Das Örtchen ist nicht "nur" eine Stadt mit buntem Flair, sondern hat ein weiteres Highlight zu bieten. Flamingos!
    Weil uns das alles zu kitschig wird, fahren wir in das überteuerte Tulum, um uns von unseren Hochgefühlen zu erholen. Wie so oft, genießen wir auch hier (bei gemeinsamen Abendessen, Barbesuchen oder Aktivitäten) die Gesellschaft vieler anderen Reisenden und die Möglichkeit Erfahrungen und Eindrücke austauschen zu können.
    Bacalar, an einer sehr hübschen Lagune gelegen, ist für uns nur ein kurzer Zwischenstopp. Wir verbringen hier einen sehr netten Abend mit bekannten Gesichtern aus Österreich bevor es uns weiter in Richtung Süden zieht.
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  • unBELIZEable

    7. April 2024 in Belize ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir lassen Mexiko hinter uns. Ein Land das fast genau so ist, wie wir es uns vorgestellt haben. Bunt, musikalisch, heiß, voll von spannender Geschichte (viele interessante Steinhaufen), aufregenden Getränken und tollen Wassersportmöglichkeiten. Überraschend war, dass das Essen nach einiger Zeit oft ähnlich (langweilig) schmeckt und dass wir uns immer sehr sicher fühlen.
    Nach Belize geht es ohne große Recherche. Schon die wild schaukelnde Busfahrt trifft genau unseren Geschmack und dann erreichen wir die Autofreie Insel Caye Caulker... wie paradiesisch und wunderschön es hier ist! Das Karibikflair und die gechillten Menschen begeistern vom ersten Augenblick. Der Leitspruch hier ist "Go slow". Aber die Fotos sprechen für sich...
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  • Ab nach Guatemala

    10. April 2024 in Guatemala ⋅ ☀️ 42 °C

    Bevor es, nach nur einer Woche, weiter ins nächste Land geht, verbringen wir noch einige Tage im Innland von Belize. Die Stadt San Ignazio ist kein Schmuckstück. Aber der Fluss der hindurch führt, ist sehr schön, bald vom Jungle umrahmt und die Maya Ruinen Cahal Pech gefallen (uns beiden!) besonders gut. Viele Bäume wachsen um und auf den alten Tempel und wir sind fast die einzigen Besucher.
    Es waren schöne Tage in Belize. Vor allem die hilfsbereiten Einwohner und deren chillige Lebenseinstellung haben es uns angetan (dass wir sie verstehen konnten hilft natürlich auch). Goodbye Belize und Buenos Dias Guatemala!
    Der Grenzübertritt läuft problemlos und schon sind wir in Flores. Eine kunterbunte Stadt auf einer Insel im See, mit tollen Lokalen und Unterkünften.
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  • Wasser, Erde, Luft und Feuer

    16. April 2024 in Guatemala ⋅ ⛅ 29 °C

    Der Ort Rio dulce besteht vorwiegend aus einer stark befahrenen Straße, ohne Gehweg und kann uns nicht überzeugen. Die schön restaurierte spanische Burg San Felipe allerdings schon. Die Bootstour nach Livingston ist auch ein nettes Erlebnis. Der Jungle ringsum wölbt sich in einen 100m hohen Canyon auf. Am Ziel tritt ein seit Monaten nicht mehr erlebtes Naturphänomen ein... es regnet! Geschockt verziehen wir uns mit neuen Bekannten in ein Lokal, um Karten zu spielen. Die nächste Stadt, Antigua ist wieder malerisch schön und einladend. Hier gilt es für uns den knapp 4000m hohen Acatenango zu besteigen, um im Basecamp einen fantastischen Blick auf den aktiven Nachbarsvulkan Fuego zu genießen. Es ist ein großartiger Abend. Bei eisigem Wind, heißer Schokolade und netter Gesellschaft sitzen wir am Feuer. Immer wieder warten wir darauf (etwa alle 20 min), dass unter lautem Getöse, bei dem die Erde vibriert, massenhaft Lava und Gestein in die Luft katapultiert wird. Es ist unfassbar eindrucksvoll! Der zweite Teil des 1600hm Aufstiegs zum Sonnenaufgang ist für Babsi (ohne Kaffee und mit kaum Schlaf) eine echte Herausforderung. Doch oben angekommen verschlägt uns die Schönheit des Ausblickes den Atem, die Anstrengung ist vergessen.
    Der Abstieg ist zuerst noch lustig. Knöcheltief stecken wir in Schotter und Vulkanasche und befüllen unsere Schuhe mit selbigen. Wie im Schnee können wir hier den Gripp zum runter laufen und springen nutzen. Doch dann kommt der rutschige und staubige Part, bei dem man ohne Maske kaum noch Luft bekommt. Komplett dreckig, übermüdet, K.O. und überglücklich kommen wir unten an. Was für ein unvergessliches Erlebnis!
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  • Dörfer am See und die Hauptstadt

    22. April 2024 in Guatemala ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach der feuerspuckenden Aufregung gönnen wir uns einige entspannte Tage am See Atitlan. Wir schauen uns die umliegenden Hippiedörfer an und besuchen ein kleines Festival. Der Tourismus ist hier zwar stark verbreitet, aber trotzdem scheinen viele Menschen traditionell geblieben, in ihren bunten Trachten. Um das Notebook von Lars (erfolgreich) zu reparieren fahren wir nach Guatemala City, wo der Tourismus so gar keinen Einzug gehalten hat. "Gringos!", zischt eine Frau vom Straßenrand. Ein Wort das je nach Stimmung lustig oder abwertend gemeint ist. Die meisten Leute sind aber freundlich und neugierig. Trotzdem zieht es uns langsam weiter. Guatemala und Mexiko sind unserer Meinung nach doch recht ähnlich und wir sind gespannt auf El Salvador.Weiterlesen

  • Don’t skip El Salvador

    24. April 2024 in El Salvador ⋅ ☁️ 30 °C

    Die ersten Tage in El Salvador ziehen uns in ihren Bann. Es ist ein spannendes Land, noch nicht so aufgehübscht und die Leute erzählen gerne über die jüngste, ereignisreiche Geschichte. Wir treffen immer wieder die selben Reisenden und freuen uns über bekannte Gesichter. In Santa Ana schwingen wir uns auf einen Roller und erkunden einen überlaufenen aber spektakulären Vulkan. Danach springt Babsi noch in den angrenzenden See mit kontaminiertem Wasser. Ups! Hätte uns das mal jemand gesagt. Die Erfrischung bleibt zum Glück Folgenlos und wir können unbeirrt nach Juayua (wie auch immer das ausgesprochen wird) zur Ruta de las Floras wo wir keine Blumen finden. Dafür eine interessante Kaffeetour und eine lustige Wasserfallwanderung, bei der wir durch den Jungle und im Fluss gehen und kraxeln.Weiterlesen

  • No cards, only cash or bitcoin

    4. Mai 2024 in El Salvador ⋅ ☀️ 33 °C

    Auf einer malerischen Küstenstrasse gelangen wir mit dem lokalen Bus zur ruhig gelegenen Hammock Plantation, unserer Unterkunft für 3 Nächte. Im „Surf City“ El Tunco, einige Busminuten von unserer Unterkunft entfernt, beobachten wir die zukünftige Surf-Elite aus aller Welt bei den letzten Trainings auf die Jugend Surfweltmeisterschaft, welche nächste Woche hier stattfindet. Beim Bezahlen des abendlichen Drinks am BitCoin Beach werden wir auf die lokalen Zahlungsmodalitäten aufmerksam gemacht. Bezahlen mit der Karte geht leider nicht, hier werden nur Bargeld oder BitCoins akzeptiert.
    Im untouristischen La Union, unseren letzten Station in El Salvador, fällt es uns aufgrund mangelnder Spanischkenntnissen und den schnell lostextenden Locals schwer unsere Ausflugsideen zu realisieren. Wir nutzen den Tag stattdessen um unsere nächsten Reisetage zu planen. Mit rund vier lokalen Bussen, einem TucTuc und einem Mini-Van durchqueren wir in einem Tag Honduras und reisen nach vier Grenzposten und etlichen Inspektionen und Interviews erfolgreich in Nicaragua ein. Direkt an der Grenze schwimmen, springen und wandern unser Guide Jose und wir komplett alleine durch den atemberaubenden Somoto-Canyon.
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  • Zwei Städte, ein Vulkan und viele Drinks

    11. Mai 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 35 °C

    Wir besuchen zwei Städte, die sich im ständigen Konkurrenzkampf befinden und unterschiedlicher kaum sein könnten. Während die Studentenstadt Leon in der Fahne der Regierung eintapeziert ist und kommunistisch erscheint, ist Granada bund aufpoliert und touristisch. Das Vulkan-Boarden hinterlässt gute Laune und Asche am gesamten Körper. Die Stadtführungen beleuchten beide Seiten des immer währenden Konflikts und die Missstände in Nicaragua. In Granada kommen wir nicht allzu weit. Zuerst fesselt uns die Hitze und ein Foodkoma nach einer Verkostung im Schokoladenmuseum an die Hängematten, dann die Nachwirkungen einer sehr lustigen Baumhausparty. Zum Glück ist die Gesellschaft im Hostel ohnehin so gut, dass sich das Daheimbleiben lohnt und der legendäre Burger im Bananen-Bun schmeckt uns auch mit Kater ausgezeichnet.Weiterlesen

  • Vulkane sind eben keine normalen Berge

    17. Mai 2024 in Nicaragua ⋅ ☀️ 26 °C

    In Popoyo kann man gut surfen und... sonst eigentlich nichts. Einsame Strände und ein Point-Break in dem sich alle Surfanfänger tummeln, so auch wir. Die ständigen Strom-, Internet- und Wasserausfälle erzwingen das ein oder andere romantische Candle-Light-Dinner.
    Auf der Insel Ometepe mit zwei Vulkanen, im riesigen Lago Cocibolca, gibt es wieder viel zu erleben. Eine Wasserfallwanderung durch den Jungle ist besonders schön. Die Schreie der Brüllaffen begleiten uns, die Mangos die überall unzählig auf dem Boden liegen spenden uns die nötige Energie. Kajaken macht hier natürlich auch Spaß, wobei die einsetzende Regenzeit nicht wirklich für Abkühlung sorgt. Es wird feuchter und die Mückenplage macht uns zu schaffen. Am Strand entspannen wir, den Vulkan Concepcion, den wir am nächsten Tag bewandern wollen, im Blick. Plötzlich werden Rufe laut und wir starren mit offenen Mündern auf das Ungetüm gegenüber, das seit 14 Jahren zum ersten Mal ausbricht und alles in einer Aschewolke einhüllt. Der Wind zieht zum Glück von uns weg und wir hoffen, dass keine Wanderer am Krater waren. Die geplante Wanderung am nächsten Tag lassen wir aus.
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  • Costa Rica – wo das Gras grüner ist

    26. Mai 2024 in Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Die letzten Tage in Nicaragua spannen wir am Strand in und um San Juan del Sur aus und Lars erholt sich von einem kleinen Surfunfall. Nur der "Sunday Funday" durchbricht unser Idyll, als wir uns ins Partygemenge werfen. Gut ausgeruht verlassen wir Nicaragua. Hier gab es für uns traumhafte Strände, schöne Kirchendächer, lustige Partys, aufregende Vulkanerfahrungen und kaum Essen nach unserem Geschmack (Reis & Bohnen immer und überall).
    Wieso das Umland während der wenigen Kilometer nach Costa Rica plötzlich so grün wird, können wir uns nicht erklären. Aber die Menschen hier haben Verständnis für die Umwelt und Freude am Tourismus. Schon unsere erste Wanderung durch den Tenorio Nationalpark und den unglaublich blauen Fluss Celeste begeistern uns. Schön wieder hier zu sein – wenn auch nur kurz.
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  • Pura Vida

    29. Mai 2024 in Costa Rica ⋅ ☁️ 26 °C

    Mal wieder gibt es eine Jungle-Wasserfall-Wanderung für uns und wieder ist sie spektakulär und traumhaft schön. Wie es in Costa Rica so üblich ist, kreucht und fleucht es überall (für die Schweizer leser: es kriecht und flieht 😉), die Affen brüllen, Grillen zirpen, Kolibris flattern, und ein merkwürdiger Gans-Pfau schreckt auf und läuft davon. Ein Sprung ins kühle Nass bei der drückenden Hitze ist obligatorisch.
    Wir beide haben Costa Rica erst vor kurzem bereist, deshalb geht es nach dem Abenteuer direkt nach San José. Wir lassen uns gemütlich durch die schmucklose und untouristische Stadt treiben, bevor wir das Flugzeug zu den Galapagos Inseln besteigen, auf die wir uns jetzt schon besonders gefreut haben.
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  • Tier, mehr Tier, Galapagos

    1. Juni 2024 in Ecuador ⋅ ☁️ 24 °C

    Mit einer durch Starkregen verursachten Verspätung kommen wir in Quito an und können unsere klatschnassen Rucksäcke entgegennehmen. Direkt geht es weiter zu unserem eigentlichen Ziel. Aufgeregt und um einiges an störendem Gewicht in unseren Geldbeuteln erleichtert kommen wir auf den Galapagos Inseln an. Schon am Flughafengelände sehen wir beeindruckende Iguanas. Spazierwege und Strände die wir erforschen bieten immer wieder tolle Tiersichtungen, Haie und Rochen sehen wir direkt vom Strand aus. Bei einer Schnorcheltour stürzen wir uns ins eiskalte Meer. Mit dem Gedanken "warum eigentlich sollten die nicht von uns kosten wollen?" schwimmen wir zwischen verschiedenen Haiarten. Die Schildkröten, farbigen Fische & Korallen, Oktopusse und Seelöwen sind uns da schon lieber. Solange bei letzteren die männlichen Exemplare nicht aggressiv werden, versteht sich. Nervlich ein bisschen strapaziert und supperglücklich klettern wir wieder auf das Boot. Wie friedlich das Meer und der Strand von hier aus wirken.Weiterlesen

  • Found the penguins

    10. Juni 2024 in Ecuador ⋅ ☀️ 24 °C

    Mit dem Schnellboot gings von Santa Cruz in knapp zwei Stunden nach Isla Isabella. Direkt bei der Ankunft begrüsst uns ein nach Fischen jagender Pinguin.
    Wir erkunden den begehbaren Teil der Insel, besteigen einige Aussichtspunkte und geniessen die Schnorchelspots. Das schnorcheln und schwimmen mit den Seelöwen, Schildkröten und allen anderen Tieren wird hier wirklich nie langweilig. Auf der Schnorcheltur zu „Los Tuneles“, eine beeindruckende, mit Kakteen bewachsene Lavasteinlandschaft an der Küste von Isabela, beobachten wir neben den schon üblich gewordenen Schildkröten, Fischen und Haie, riesige Mantarochen, Pinguine, Seepferdchen und viele andere Tiere.
    Mit einem kurzen Zwischenstopp auf Santa Cruz fahren wir weiter nach San Cristóbal, unserem letzten Galapagos-Stopp. Die 360°-Bootstour bringt uns einmal um die ganze Insel. Während der Fahrt werden wir von einer riesigen Delfinschule begleitet, beim Schnorcheln sehen wir riesige Muscheln, gepunktete Eagle-Rochen und viele andere Tiere. Eins der Highlights ist die verkostung des frisch gefangenen Fischs als Sashimi.
    Die Tierwelt auf Galapagos ist wirklich sehr beeindruckend. Nach zehn erlebisreichen Tagen auf den Galapagosinseln sitzen wir nun im Flieger zurück aufs ecuadorianische Festland.
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  • Welcome to the jungle

    14. Juni 2024 in Ecuador ⋅ ☀️ 29 °C

    Quito ist die höchste Hauptstadt der Welt. Voller Stolz die 2850m nicht zu spüren starten wir eine fantastische Wanderung. Schon in der Stadt tun sich ständig wunderbare Ausblicke über selbige auf, aber vom Vulkan Pichincha aus, realisiert man erst wirklich die immensen Ausmaße und die Höhe. Wir quälen uns auf 4600m und tun uns mit anderen höhengeplagten Touristen zusammen. Auch wenn wir den nebelverhangenen Gipfel nicht erreichen, amüsieren wir uns köstlich.
    Das abwechslungsreiche Ecuador bietet uns nach den Galapagos Inseln und der Metropole aber noch mehr. Auf einer viertägigen Tour im Amazonas lassen wir uns rundum verwöhnen. Hier gibt es keine Straßen, selten Strom und kein Internet. Aber atemberaubende Natur. Mit vollen Bäuchen genießen wir Bootstouren, Junglewalks, den Wein und die Gesellschaft unserer bunt zusammen gewürfelten Gruppe. Was für tolle Erlebnisse?!
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  • Dem Himmel so nah

    23. Juni 2024 in Ecuador ⋅ ☀️ 6 °C

    Mindo ist ein kleiner Ort inmitten von hügeligen Nebelwäldern. Das Wasser ist hier allgegenwärtig. Es liegt in der Luft, durchdringt unsere Keidung, versammelt sich in Bächen und Flüssen und sorgt für tolle Wasserfälle. Als sogar die Banknoten und unsere Rucksäcke nicht mehr trocknen, ziehen wir ab, Richtung Süden und hoch hinaus. Unser Ziel heißt Cotopaxi! Zugegeben, von einer Gipfelbesteigung (5897m) sind wir 1000hm entfernt, aber allein die Umgebung und der kleine Aufstieg zur Hütte ist traumhaft (ohne Guide gibt es kein Weitergehen). Der Wind pfeifft uns eisig um die Ohren und die Luft wird dünn. Weil wir von der Schnappatmung nicht genug bekommen, steigen wir noch ein drittes Mal über 4000m. Der Corazòn steht den anderen an Schönheit nichts nach und wieder müssen wir noch vor dem Gipfel klein bei geben (diesmal wegen Wetter und Steinschlag). Aber bei diesen traumhaften Erlebnissen fällt das kaum ins Gewicht.Weiterlesen

  • All in one

    25. Juni 2024 in Ecuador ⋅ ☁️ 9 °C

    Bevor wir uns Richtung Kolumbien aufmachen besuchen wir noch den Quilotoa Kratersee. Eine (mal wieder) traumhafte Wanderung führt uns entlang des gewaltigen Kraters, weiter in ländliche Dörfer, über bunt blühende Almen und durch einen Canyon. Die Häuser sind rustikal, die Frauen in hübscher Tracht gekleidet und die Lamas und Esel grasen gemütlich.
    Wir trennen uns nur schweren Herzens von Equador. Ein Land in das wir eher zufällig gestolpert sind und das uns verzaubert hat. Es ist ein Wanderparadies, voller eindrucksvoller Berge. Es ist ein Naturjewel, mit tiefsten Jungel im Amazonas und urtümlichen Tieren auf den Galapagos Inseln. Es wartet mit mystischer Stimmung in den Nebelwäldern und einer quirlige Metropole auf. Equador ist wirklich ein wahrer Allrounder.
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  • Riesige Palmen

    5. Juli 2024 in Kolumbien ⋅ ⛅ 17 °C

    Um die (als gefährlich geltenden) Grenzregionen schnell hinter uns zu lassen, verbringen wir einige Tage in Bussen. Von einer Stadt zur anderen, fahren wir durch Kolumbien, in Richtung Norden. Popayan, "die weiße Stadt", sticht heraus, mit seinem hübschen Kolonialstil. Pasto und Cali sind für uns nicht mehr als Zwischenstopps, wobei letzere immerhin mit toller Streetart glänzt.
    Der kleine, bunte Ort Salento zeigt sich vollkommen anders. Seit einigen Wochen zum ersten Mal, befinden wir uns wieder unter anderen Reisenden. Hier genießen wir das internationale Essen, tolle Bäckereien und eine Wanderung durch Palmen-Nebelwälder und Touristenströme.
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  • Auf Pablos fährten

    9. Juli 2024 in Kolumbien ⋅ ☀️ 25 °C

    Durch einen defekten Bus dauert unsere Reise nach Medellín unerwartet länger. Dank dem frühen Start in den Tag schaffen wir es aber noch bei Tageslicht in unser Hostel.
    Mit einer Seilbahn, die hier ins urbane Verkehrssystem eingebunden ist, fahren wir zu einem Aussichtspunkt an welchem wir die riesige Stadt überblicken können.
    Das ehemals von Drogenbaronen und Guerillas beherrschte Viertel Comuna 13 floriert heute mit viel Strassenkunst, Verkaufsständen, Tanzgruppen und sehr vielen Touristen.
    In Guatapé, das von vielen kolumbianischen Touristen besucht wird, besteigen wir 675 Treppenstufen auf den Rinco del Peño. Die Aussicht auf die umliegende verzweigte Stauseelandschaft ist atemberaubend. In einer abgelegenen Unterkunft erholen wir uns vom ganzen Troubel bevors mit dem Nachtbus weiter an die Karibikküste, nach Cartagena, geht.
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