Zwischenstopp bei Roy‘s Camp
June 20 in Namibia ⋅ ☀️ 26 °C
Auf der Fahrt nach Rundu, schalten wir hier nochmals zwei Tage ein, um ein paar „to do‘s“ zu erledigen. Handwäsche, Dash-Cam montieren, weitere Planungen. Leider leidet der ganze Landstreifen von Gootfrontein bis Rundu gerade heute unter Stromausfall. So sind wir heute „out of net“ auch das gehört sich in Afrika. Wir wandern rund 10 km ums Camp, um uns geschmeidig zu halten. Tatsächlich begegnen wir einem Oryx, welcher uns - für einmal ohne schützender Carrosserie, doch sehr mächtig und mitseiner Masse fast schon angsteinflössend erscheint. Es macht allen Anschein, als wäre ihm das überhaupt nicht bewusst, und er flieht in grossen Sätzen durchs Dickicht.
Wir kommen unversehrt im Camp an und geniessen einen Limetten-Cocktail ohne. Morgen haben wir viele Kilometer Strecke vor uns liegen, das Ziel ist der Caprivi Strip im Nord-Osten Namibias.
Roy‘s Rest Camp ***** 2 NächteRead more
Abenab
June 20 in Namibia ⋅ ☀️ 17 °C
Auf unserer Weiterfahrt Richting Norden, machen wir einen kurzen Abstecher zum „Lost Place“ Abenab.
Es handelt sich um eine historische Siedlung und eine ehemalige Mine in der Region Otjozondjupa im zentralen Namibia. Der Name stammt aus der Sprache der Khoekhoe und bedeutet übersetzt „kletternder Fluss“.
Die Siedlung wurde 1921 von den Deutschen gegründet, nachdem man dort reiche Vorkommen an Blei, Zink und vor allem Vanadium entdeckt hatte. Die Mine galt zeitweise als die weltweit grösste und reinste Lagerstätte für Vanadiumerz, einem seltenen Metall, das vor allem zur Härtung von Stahllegierungen genutzt wurde. In ihrer Blütezeit funktionierte die Mine autark. Sie besass ein eigenes Postamt, eine Schule, ein Schwimmbad und sogar einen Cricket-Club. Die Siedler hielten sich hier Schwarze Männer als Sklaven für die harte Arbeit in den Minen.
Wir machen einen Rundgang zur Mine, vorbei an den Unterkünften der Arbeiter, die sich mit 8 Personen eine kleine Hütte teilen mussten.
Es waren bis zu 300 namenlose, numerierte Arbeiter beschäftigt, viele kamen ums Leben. Wieder ein trauriges, historisches Kapitel aus jüngster Zeit!
Aufgrund sinkender Erzgrade und massiver Probleme mit einströmendem Grundwasser wurde der Minenbetrieb im Jahr 1958 endgültig eingestellt.
.Read more
Grootfontein
June 18 in Namibia ⋅ 🌬 23 °C
Heute verlassen wir den Etosha NP. Wir sind überglücklich, was uns die Natur hier präsentiert hat. Kurz nach Tsumed schalten eir einrn erholsamen Tag bei Markus und Erika ein, um uns von den Namibischen Massagen (den Fahrten auf den Wellblechpisten) zu erholen. Grosszügige, schattige Stellplätze stehen uns auf der Zuri Campsite zur Verfügung. Es fehlt uns an nichts, sogar private Sanitäranlagen und Grillstellen stehen bereit. Die Anlage ist komplett „off-the-grid“. Solarstrom bietet aber modernen Komfort und warmes Wasser. Vor Ort gibt es zudem einen Beobachtungsbunker für Vögel und Wildtiere sowie Wanderwege. Wir befinden uns mitten im Busch und stehen unter einem imposanten Marula-Tree. Ein Traum und deshalb bleiben wir noch einen Tag länger.
Von hier aus besuchen wir den grössten, intakten Meteoriten, der auf der Erde gefunden wurde, den Hoba-Meteoriten. Der rund 60 Tonnen schwere Eisen-Nickel-Block schlug vor etwa 80.000 Jahren ein. Das Gelände ist touristisch erschlossen und befindet sich etwa 20 Kilometer westlich von Grootfontein.
Er liegt auf dem Gelände der Hoba-Farm in den Otavibergen.
Der Hoba besteht zu ca. 82 % aus Eisen, 16 % Nickel und Spuren von Kobalt. Der flache Metallblock misst ca. 2,70 × 2,70 Meter bei einer Dicke von etwa 1 Meter. Der Koloss hinterliess keinen klassischen Einschlagskrater, da der Brocken vermutlich flach über den Boden "gesprungen" oder abgeprallt ist. Er wurde im Jahr 1920 von einem Farmer beim Pflügen entdeckt und 1955 zum Nationaldenkmal erklärt.
Dem Ausserirdischen werden verschiedene „Kräfte“ nachgesagt; man muss einfach daran glauben. Träger von Herzschrittmachern sollten lieber einen Bogen um ihn machen. - Es sind leider keine Probanden unter uns, um das abzuchecken. Aber es steckt mächtig Eien in ihm.
Wir feiern noch unsen heutigen 34. Hochzeitstag beim Barbecue und freuen uns, in die Wärme zu flüchten; die Nächte sind empfindlich kalt!
Zuri Camp ***** 2 Nächte (+264 812285792)Read more

TravelerHerzlichen Glückwunsch 🥂, da gibt es ja schlechtere Orte den Hochzeitstag zu feiern!
Etosha, Teil 4 - Namutoni- Nehale
June 18 in Namibia ⋅ ☀️ 6 °C
Es geht wieder tierisch zu und her:
Kudus sind vor allem an Ihren mächtigen Hörnern zu erkennen, die bis zu 1,8 Meter lang werden können! Verrückt, nicht?! Sie sind sehr scheu und flüchten oft bei der kleinsten Bedrohung, daher ist es gar nicht so einfach, diesem faszinierenden Gefährten zu begegnen. Am meisten Glück haben wir heute an einem Wasserloch.
Gleichenorts begegnen wir der Oryx-Antilope. Sie ist ohne Zweifel unverwechselbar und aufgrund ihres besonderen Looks ein absoluter Blickfang!. Sie ist für ihre langen, geraden, nach oben gerichteten Hörner bekannt, die ihr eine imposante Erscheinung verleihen. Diese markanten Hörner sind ihr von grossen Nutzen, vor allem im Kampf um Territorium und Weibchen. Neben ihren wirkungsvollen Hörnern, ist auch ihr Fell mit wunderschönen, schwarzen und weissem Streifen geziert und macht sie so quasi zum Supermodel der Savanne. Die Oryx-Antilope ist perfekt an die trockenen und heissen Klimazonen der Wüsten und Halbwüsten angepasst. Durch ihre effektive Wasserrückgewinnung aus dem Urin und ihre Fähigkeit, mit wenig Wasser auszukommen, kann sie in Regionen leben, in denen andere Tiere Mühe haben zu überleben. Nicht umsonst ist der Oryx der National-„held“ Namibias.
Eine der bekanntesten Antilopenarten Afrikas sind die Gnus. Sie gehören zur Gattung der Kuhantilope und sind für ihre grossen Wanderungen bekannt. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da ihre weiten Wanderungen verschiedene Pflanzenbestände beeinflussen und somit zur ökologischen Vielfalt beitragen.
Springböcke gelten, neben den Gazellen, als die schnellsten Sprinter des Kontinents. Das charakteristische Hüpfen der Springbockes gibt ihm seinen Namen. Er kann aus dem Stand bis zu 3.5 Meter hoch springen. Unglaublich aber wahr, neben seiner enormen Sprungkraft ist er auch eines der schnellsten Tiere der Savanne und sogar eines der schnellsten Säugetiere überhaupt. Er kann bis zu 90 Stundenkilometer rennen und kann damit die Gazelle fast, aber doch nicht ganz, einholen. Auch das Erscheinungsbild ist der Gazelle sehr ähnlich, so braucht es oft ein geschultes Auge oder einen Geschwindigkeitsmesser, um den Unterschied festzustellen. Obwohl diese beiden Tiere sehr ähnlich sind, gehören sie einer unterschiedlichen Gattung an.
Warum haben die Elefanten hier so kurze Stosszähne? Die Antwort überrascht uns! Durch intensive Wilderei und Jagd entwickeln sich Elefantenpopulationen genetisch so um, dass immer mehr Tiere ohne Stosszähne geboren werden. Überraschenderweise geschieht diese evolutionäre Anpassung extrem schnell und zeigt sich oft schon in der allerersten Folgegeneration (innerhalb von nur 15 bis 30 Jahren). Normalerweise dauert Evolution tausende von Jahren. Bei Elefanten sorgt der Mensch jedoch für einen künstlichen, mörderischen Selektionsdruck - für die Elefanten ein Überlebensvorteil: Wilderer töten gezielt Tiere mit grossen Stosszähnen. Elefanten, die aufgrund einer natürlichen Genmutation ohne Stosszähne zur Welt kommen, werden ignoriert und überleben. Die Mutation liegt auf dem X-Chromosom, ist dominant und betrifft nur Weibchen. Für männliche Embryonen ist dieser Gendefekt im Mutterleib tödlich. Das führt dazu, dass stosszahnlose Mütter zwar vermehrt stosszahnlose Töchter gebären, aber insgesamt weniger männliche Kälber zur Welt bringen. Die gute Nachricht: Die "Blitz-Evolution" ist zum Glück keine Sackgasse. Sobald der Jagddruck dauerhaft nachlässt und die Bestände streng geschützt werden, sinkt der Anteil stosszahnloser Tiere über die nächsten Generationen hinweg langsam wieder, da Stosszähne im Alltag (zum Graben und Rindenabschälen) immense biologische Vorteile bieten.
Wir verlassen heute den Etosha-NP und blicken auf vier traumhafte Tage zurück. Es war überwältigend!Read more
Etosha, Tag 3 - Namutomi
June 17 in Namibia ⋅ ☀️ 24 °C
Zur Entstehung des Etosha-Plateaus:
Der Paläosee erhielt seinen Zufluss von den Flüssen Cunene und Cubango; Sedimente lagerten sich bis zu einer Tiefe von etwa 50 m ab. Über Millionen von Jahren wurden Knochen vieler Tiere in den Sedimenten eingeschlossen, darunter ein Afrikanisches Mammut (das als ältestes Mitglied der Fauna gilt) entlang des Ekuma-Flusses, am nördlichen Rand der Etosha-Pfanne, fanden sich prähistorische Elefanten, Riesennashörner, Riesenschweine, Riedböcke, Flusspferde und Strausse. Baumreste deuten darauf hin, dass das Gebiet einst dicht bewaldet war.
1966 begann der namibische Unabhängigkeitskrieg zwischen der Südwestafrikanischen Volksorganisation (SWAPO) und dem südafrikanischen Apartheidregime. Er prägte ganz Nordnamibia für die nächsten drei Jahrzehnte.
1990 wurde die Unabhängigkeit Namibias von Südafrika gefeiert. Dies ermöglichte eine integrative Naturschutzpolitik, die die Rechte der lokalen Gemeinschaften anerkennt.
Zwischen 2008 und 2015 entstanden drei neue Resorts/Camps im Etosha-Nationalpark: das Onkoshi Resort (2008), das Dolomite Resort (2011) und das Olifantsrus Camp (2015).
Zwischen 2025 und 2027 wurden etwa 200 km der Strasse zwischen Okaukue, Namutoni und dem King Nehale Gate asphaltiert (von insgesamt 1.000 km touristischen Strassen).
Die Tierwelt des Etosha-Nationalparks hat viele Veränderungen durchgemacht. Als der Park gegründet wurde, waren Breitmaulnashörner lokal ausgestorben und Spitzmaulnashörner extrem selten. Beide Arten haben sich bis heute im Park wieder erholt.
Elefanten wurden um 1880 in der Umgebung der Pfanne ausgerottet. Sie besiedelten den Park langsam wieder, ausgehend von Restpopulationen in abgelegenen Gebieten. So wurde die Zahl der Elefanten um 1952 auf 50–60 Tiere geschätzt und ist heute auf etwa 3.000 angestiegen. Die fünft- und achtgrössten, jemals gemessenen Elefanten, stammten aus der Gegend um Namutoni und wiesen eine Schulterhöhe von 4,00 m bzw. 3,86 m auf.
Auch Löwen waren aus der Gegend um die Pfanne verschwunden und wurden 1912 erstmals wieder gesichtet. Heute leben über 300 hier.
Schwarzgesicht-Impalas wurden aus einer schrumpfenden Population im Nordwesten in den Park umgesiedelt.
Jedoch unterbrach die Einzäunung des Parks auch die natürlichen Wanderrouten, was zum Zusammenbruch der Populationen einiger Tierarten führte. Dazu kamen auch Dürre und Krankheiten, wie Milzbrand und Tollwut, welche regelmässig Populationsschwankungen verursachten.
Künstliche Wasserstellen haben dazu geführt, dass Wildtiere sesshafter geworden sind, was glücklicherweise zu einem Anstieg der Populationen einiger Arten geführt hat - und uns mehr Tiere vor die Augen beschert!
Die Ebenen des Etosha-Nationalparks beherbergen heute eine der höchsten Wildtierdichten in Trockengebieten.
Grosse Herden von Springböcken, Steppenzebras und Streifengnus sowie Gruppen von Gnus leben in den Ebenen rund um die Pfanne, auf der Groovlakte und den angrenzenden Ebenen.
Die Herden von Weidetieren locken Jäger wie Löwen, Tüpfelhyänen und Geparden an, die besonders zur Zeit der Jungsufzucht zahlreich vertreten sind.
Die Ebenen sind ebenso Heimat zahlreicher Vogelarten wie Strauss, Sekretärvogel, Schwarzkopf-Korhaan und Schwärme von Rotschnabel-Querschnäppern, Graurücken- und Kastanienrückensperlingen.
Einfach Natur pur: Vergangene Nacht weckte uns ein Buschhörnchen, welches sich im Fahrzeug an die, in Plastikampullen verschlossenen Augentropfen machte (guter Riecher!) Wir müssen den Kerl unbedingt finden, damit er uns die Kabel nicht anfrisst, sonst droht „Kurz-Schluss“!Heute hatten wir ihn wahrscheinlich noch als blinden Safari-Passagier dabei 🥴 🐿️
Namitomi CampRead more
Etosha, Tag 2 - Halali
June 16 in Namibia ⋅ ☀️ 20 °C
Und darum bleiben wir länger im Etosha NP: Er bietet eine der höchsten Wildtierdichten in Halbwüstengebieten überhaupt. Bis zu 70 grosse Säugetierarten pro km² am östlichen Rand der Pfanne, sowie 800 Pflanzenarten, 400 Vogelarten, 90 Säugetierarten insgesamt, 70 Reptilienarten, 20 Amphibienarten und unzählige Insekten ... Leider ist unser menschliches Auge (vor allem das meinige) zu ungeübt, um auf solch hohe Zahlen zu kommen, aber wir geniessen jedes einzelne Tier und die grossartige Einblicke in die natürlichen Prozesse des parks. Leider ist die C38 bis Halali wegen Umbauarbeiten gesperrt, und wir müssen eine Detour machen, welche uns einen Stich durch die Wasserlöcher dicht an der Salzpfanne macht. Aber morgen gehts weiter mit Teil 3, Weiter auf der C38, entlang dem Pfannenrand.
Halali Campsite NWR ***Read more
Etosho, Tag 1 - Okaukuejo
June 15 in Namibia ⋅ ☀️ 15 °C
Der Etosha-Nationalpark ist Namibias bedeutendstes Wildschutzgebiet und zählt mit einer Fläche von fast 23.000 km² zu den grössten Nationalparks Afrikas. Das Herzstück des Parks ist die gigantische, weisse Etosha-Pfanne mit einem Ausmass von 4200 km² . Die riesige Senke bedeutet in der Ovambo-Sprache "grosser, weisser Ort".
Im Westen, nahe Okaukuejo, beginnen wir unsere Selfdriving-Tour. Zu Anfang mit wenig Ausbeute; sämtliche Wasserlöcher sind bereits ausgetrocknet. Aber da! Nur wenige Meter vor dem Okondeka natural waterhole präsentiert sich ein stattlicher Löwemann bei seiner Siesta. Hier machen wir Kaffepause mit einem italienischen Espresso (natürlich im Fahrzeug), dabei grüssen wir Susanne, Thomas und Nicole, die zeitgleich ihren Kaffee in Trieste geniesen🫶🏼.
Kommt mit auf unsere Safari im Westen des grossen, weissen Ortes …
Etosha Safari Camp *****Read more

Liebi Karin und Sämi ich geniesse eure Reise mega. Wunderschöne Fotos. Weiterhin eine tolle Zeit und lueget euch guet [claudia flückiger]
Crocodile Ranch
June 14 in Namibia ⋅ ☀️ 26 °C
Nach zwei Tagen Okonjima Lodge und Ausgaben über unserem Tagesbudget (😉) setzen wir unsere Reise Richtung Etosha fort. 230 km gerade aus, Vorsicht: nicht einschlafen und immer schön links bleiben. Beim Überholmanöver ist der Beifahrer jeweils auch Fahrer. In Otjiwarongo machen wir noch kleinere Einkäufe im SUPERSPAR, welche sich wie eine kleine Safari anfühlen.
Die Krokodilfarm (Otjiwarongo Crocodile Ranch) liegt direkt am östlichen Stadtrand mittig unserer Fahrstrecke und lockt für eine Besichtigung der Farm sowie Lunchtime. Hier sehen wir Krokodile in allen Grössen, von der Aufzucht bis zum ausgewachsenen Tier. Bei der Besichtigung lernen wir noch den Engländer, Kieran Brown, kennen: 101 Länder, 6 Kontinente, 180‘000 km auf dem Motorrad!!!
Gut verköstigt gehts weiter in das Etosha Safari Camp.
Otiwarongo DurchfahrtRead more
AfriCat Foundation
June 13 in Namibia ⋅ ☀️ 11 °C
ARD-Mediathek inspirierte mich für den heutigen Besuch von AfriCat Foundation Es handelt sich um eine renommierte, im Jahre 1991 gegründete, namibische Non-Profit-Organisation, die sich dem Schutz und der Erforschung von Grosskatzen und gefährdeten Wildtieren widmet. Sie hat ihren Sitz im privaten, 22.000 Hektar grossen Okonjima Nature Reserve in der Otjozondjupa-Region in Zentralnamibia. Ursprünglich als Auffang- und Rettungsstation für von Farmern gefangene Raubtiere gestartet, konzentriert sich die Stiftung heute auf wissenschaftlich fundierte Ökosystem- und Verhaltensforschung.
Die Arbeit der AfriCat Foundation stützt sich auf modernste Überwachungstechnologien wie GPS-Halsbänder. Das EarthRanger-Datennetzwerk beinhaltet eines der am längsten laufenden Monitorings von wilden Leoparden in Namibia, um Revierverhalten und Populationsdichte zu bestimmen. Ebenso werden hier die Schabrackenhyänen (Brown Hyenas), der scheuen und oft missverstandenen Raubtiere erforscht.
Seit 2017 kommt ein intensives, oft nächtliches Tracking des am meisten illegal gehandelten Säugetiers der Welt, dem Schuppentier (Pangolins) hinzu. Leider sind wir nich nachtaktiv und dürfen es hier aus Sicherheitsgründen auch nicht sein. Dafür sehen wir das letzte Geschwisterpaar, der vor 16 Jahren geretteten Gepardenbabies.
Okonjima LodgeRead more
Okonjima Nature Reserve
June 12 in Namibia ⋅ ☀️ 27 °C
Ohne viel Worte, einfach fantastisch. Gerade vor dem Game Drive in der Onkonjima-Lodge angekommen und spontan „hop on“.
Unser Campsite mussten wir nach einem super Dinner dann bei Dunkelheit weit aussen im Busch suchen. Keine Ahnung, ob wir richtig stehen, denn wir stehen hier alleine (oder eben auch nucht) und benützen deshalb unsere Indoor-Toilette.
Es war ein herrlicher Tag, und wären wir alleine gewesen, mir wären die Rührtränen gekommen.
Okonjima Lodge *****Read more

TravelerOh, Okonjima! Wie schön! Wir waren auch schon ein paar mal dort! Die Leosichtung auf dem Baum ist aber nicht alltäglich! Da hat die Sichtungsfee ganze Arbeit geleistet👍🏻🤩

Horu - born4adventureoh, da haben wir ja Glück gehabt. Der Guide fuhr dafür auch durch die Büsche, war auch abenteuerlich. Mutter mit zwei Teenies☺️
Wiedertreffen mit Horu
June 10 in Namibia ⋅ ☀️ 21 °C
Heute ist es soweit, und wir bekommen nun Gewissheit, ob unser Horu auch wirklich auf den richtigen Kontinenten verschifft wurde. Regine holt uns in Windhoek ab und bringt uns zu ihrer schön gelegenen Farm „Silversand“ (die Erde reflektiert das Sonnenlicht wirklich silbern).
Wir werden herzlich von „Schlumpfienchen“ begrüsst, dem knuddeligen Wildschweinfrauchen, das sich wie ein Hund zu uns gesellt und uns kaum mehr aus den Augen lässt - besser gesagt, aus ihrem Geruchsinn. Unsere Hosen sind schon voller Wühlnasenstempel.
Marco und Regine Seefeldt führen die Farm Silversand, östlich von Windhoek, in der Nähe von Omitara am Weissen Nossob, schon als 4. Generation. „Ich kam im Jahre 2000 mit 135 Namibia-Dollar und meinem Hilux-Bakkie auf die Farm und war stolzer Besitzer von vier Rindern“, erzählt Marco. Er half seinem Vater, der kurz zuvor einen schweren Unfall gehabt hatte und konnte gleichzeitig als Jagdführer arbeiten, da er sein staatliches Jagdführer-Examen zuvor geschafft hatte. Im Jahr 2009 übernahm Marco mit seiner Gattin Regine die 5000 Hektar grosso Farm. Sie züchten Angus-, Brahman- und Charolais-Rinder und betreiben eine kommerzielle Rinder- und Kleinviehherde. Wir teilen den Tisch mit einer Gruppe „jagender Männer“, die hier Jagdurlaub macht. Anfangs nicht so mein Ding als Vegetarierin, aber je länger je mehr (innerhalb einem Tag🤭), ändert sich meine Philosophie zur Jagd. Ein Fleisch direkt aus der Natur, ohne Medikamente, ohne quälende Tierhaltung, ohne Transport, ohne Stress. Heute erlegen sie einen Springbock. Für die Gäste die guten Stücke, fürs Personal 2. Wahl, dann die Hunde, dann die Aasgeier, alles wird verwertet. Samuel findet das Fleisch hervorragend, ich bleibe beim Mit-Ohne, wäre aber bereit, für eine Pirsch, um meinen Horizont zu erweitern.
Wir schieben uns die Pirsch auf später auf, denn wir haben nach der Verschiffing noch Anfangsschwierigkeiten mit unserem System der Wasserpumpe (Pumpe läuft - Wasser nicht), Wir lösen das Proplem auf afrikanisch. Dem Vorfilter fehlt (offen-)sichtlich eine Dichtung, welche nicht mehr auffindbar ist. Ich bastle eine aus einem Gummiband aus unserer hausinternen „Papeterie“.
Endlich gehts los, zurück nach Windhoek zum Einkauf einiger Lebensmittel. Das Einfädeln in den Linksverkehr bedarf noch einer erhöhten Konzentration. Ein kognitiver Konflikt, Basalganglien und Frontallapprn müssen den Autopiloten unterdrücken, vor allem bei Kreiseleinfahrten, Kreuzungen, Überholen mit eingeschränkter Sicht als left-handed-driver, Blickrichtung…
Puahhh, Windhoek überlebt! Nach unseren Einkäufen und dem Lösen der Road-Tax, fahren wir zu Urban-Loge mit gemütlichem Abendessen, begleitet von Sabine und Beat aus Genf und einem guten Chardonnay aus Südafrika.
Wir schlafen heute - wie es sich in Afrika gehört - im Zelt mit beheizbarer Matratze (wie es sich nicht gehört).
Aber, das Thermometer stürzt gerne mal von 27 Grad auf 4 Grad!
Gute Nacht (die Heizung fühlt sich sber super an)
Silversand Lodge bei Marco und Regine *****
Urban Lodge, Windoek ***Read more
Windhoek
June 9 in Namibia ⋅ ☀️ 27 °C
Um 19.15 Uhr landen wir rund 30 min zu früh in Windhoek - unpünktlich, wie es sich für Afrika gehört🤭. Thomas (den Namen konnten wir uns sofort merken😊), von GetTransfer, steht schon in der Ankunftshalle bereit. Schön, wenn man so empfangen wird (natürlich gebucht und bezahlt). Noch schnell ein paar Namibische $ kaufen und eine SIM von MTC. Thomas wartet währenddessen geduldig mit unserem Gepäck und bringt uns sicher zu unserem Airbnb, nachdem wir uns noch mit den nötigsten Überlebensmittel in einer Tanke eingedeckt haben.
Noch zu später Stunde, kontaktiere ich Paulus von der „Jakob Marengo School“. Wir wagen eine Tour durch das Township Havana und Katutura. Paulus selbst, verbrachte 7 Jahre dort und hat den Ausbruch dank Bildung geschafft. Heute arbeitet er als Lehrer in Katutura. Die Schule ist dafür bekannt, dass sie ehemals benachteiligten Jugendlichen und Erwachsenen eine zweite Chance auf Bildung bietet. Sie wurde gegründet, um das damalige rassistische Bantu-Bildungssystem der Apartheid-Ära zu durchbrechen. Bis heute legt sie grssen Wert auf kritisches Denken, Demokratiebewusstsein und Chancengleichheit für sozial Benachteiligte. Da wir bei der Flughesellschaft noch ein weiteres Freigebäck von 23 kg hatten, nutzten wir die Chance und haben gepackt, was Platz hatte. Es tut gut zu sehen, wer die Kleider tragen wird.
Die Tour ist bei winterlichen Mittagshitze anstrengend und hat uns auch emotional gefordert. Das ist Reisen: Das Leben der anderen Seite von Winthoek erfahren!
Übrigens: Heute bin ich mal kurz vom Vegetarismus abgeschweift (nein, nicht des Fleischmarktes wegen, because of the worms🤭). Proteine hatten wir genug!
(The Den Marensky Towers Windhoek 2 Nächte ***)Read more
Vorbereitung
June 8 in Switzerland ⋅ ☁️ 27 °C
Namibia gilt weltweit als
Riesige, orangerote Sanddünen treffen auf weisse Tonpfannen mit
jahrhundertealten, vertrockneten Akazienbäumen. Markante Granitfelsen ragen
mitten aus der flachen Wüste empor und bieten magische Sonnenuntergänge.
Rauhe Berglandschaften im Nordwesten, wo die seltenen, an die Wüste
angepassten Elefanten und Nashörner leben. Den Grossteil des Landes werden
wir auf sogenannten "Pads" (Schotter- und Salzstrassen) zurücklegen.
Stundenlange Fahrten auf Wellblechpisten (Corrugation) und tiefem Sand, ohne
einer Menschenseele oder einem anderen Auto zu begegnen, werden uns ein
unvergleichliches Gefühl von Freiheit geben.
Die staatlichen Plätze von NWR (Namibia Wildlife Resorts) werden uns direkten
Zugang zu den Nationalparks bieten. Wir freuen uns auf das Grillen (für mich
wahrscheinlich Wüstenheuschrecken) am offenen Lagerfeuer (Braai) unter dem
Sternenhimmel von Namibia, dem klarsten und beeindruckendsten weltweit.
Am 15.03.2026 beladen wir Horu an unserer Wohnadresse in Zürich mit allem
Nötigen, d.h. für Temperaturen von +26 Grad bis zum Gefrierpunkt.
Schliesslich reisen wir in den afrikanischen Winter. Anschliessend bringt
Sam unseren Horu in seine Geburtswerkstätte nach Bayern (Tom's
Fahrzeugtechnik); der TÜV steht an, Service und einige Ersatzteile auf
Vorrat kommen mit ins Gepäck.
Am 17.04.2024 wir Horu in den Schiffcontainer verladen, wo er bis zu seiner
Ankunft in Walvis Bay verharren wird. Wir verlieren ein letztes
Lebenszeichen über den PAJ-Finder und können ihn nicht mehr orten, ein
Gefühl, was wir schon kennen und trotzdem kommt wieder Ungewissheit auf
(wenigstens bei mir).
Am 05.05.2026 verlässt das Container-Schiff «Lilac Roller» Hamburg, nachdem
ein Container-Schiff zuvor ausgefallen ist. Es steuert über Antwerpen,
Leixoes, Luanda, mit dem Ziel Walvs Bay. Die Reise dauert 26-28 Tage (mit
oder ohne Horu).
Wir buchen unseren Flug über Edelweiss (ab Juni Direktflüge, jippie!,
hoera!, lekker!) und werden am 08.06.2026 in Windhoek ankommen. In der
Zwischenzeit lassen wir uns noch ein Update in der Reisemedizin-Beratung
geben - alle Impfungen komplett (was bleibt: das Malaria-Thema).
Was nicht bleibt: Lilac Roller sendet zwischenzeitlich kein Signal mehr aus.
Die KI meldet aber: «Systeme funktionieren normal: Es liegt keine Havarie
oder Notlage vor. Die letzte gemeldete Position aus dem Atlantik bestätigt,
dass das Schiff fahrplanmässig unterwegs ist».
Am 01.06.2026 legt Lilac Roller planmässig in Walvis Bay an. Hat er Horu mit im Stahlrucksack?
Das Abenteuer hat also bereits begonnen!Read more

TravelerOh super Namibia 🤩🤩🤩 unsere (fast) zweite Heimat. Da wünschen wir Euch allzeit leckker Pad und freuen uns auf ganz viele Sehnsuchtsbilder 😊.




















































































































































































































