• Viola de Wit
  • Sebastian Pforr
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Mit dem Camper nach Italien

A 22-day adventure by Viola & Sebastian Read more
  • Trip start
    September 14, 2024
  • Bayreuth

    September 14, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

    Unsere erste Übernachtung war völlig unspektakulär, auf einem Parkplatz.
    Nach später Abfahrt aus Dresden gab es ein Kaffeetrinken in Freiberg, Verabschiedung von den (Schwieger-) Eltern. Um 17:30 ging es weiter bis Bayreuth.
    Am Morgen um 7 Uhr waren wir plötzlich umzingelt von wartenden Menschen, zugeparkt und einigem Securitypersonal. Wir standen nämlich unmittelbar neben dem einmal im Jahr stattfindenden größten Trödelmarkt Bayreuths. Da ist "Pipi gehen" gehen gar nicht so einfach (außer für Loki).

    Apropos Loki - wir haben noch einen Abstecher in eine Tierklinik gemacht, da wir die Antizecken-Kautabletten zu Hause vergessen haben und kein Risiko eingehen wollen. Sonntags - "Notbehandlung" - kostet extra. Das war die teuerste Antizecken-Kautablette der Welt!
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  • Bregenz - Campingplatz am See

    September 15, 2024 in Austria ⋅ ☀️ 14 °C

    Glück gehabt!
    Morgen schließt der Campingplatz für dieses Jahr. Hier ist es sehr schön - direkt am Bodensee, die Sonne scheint, es ist herrlich leer.

  • Vaduz - Liechtenstein

    September 16, 2024 in Liechtenstein ⋅ 🌧 10 °C

    Vaduz, die Hauptstadt von Liechtenstein, hat gerade mal 5.500 Einwohner, deshalb haben wir uns dort nur eine Stunde Zeit genommen. Es ist aber eine beeindruckendes Städtchen mit der St. Florin-Kathedrale und einer Kunstausstellung, die man eigentlich besuchen müsste.
    Das Fürstentum Liechtenstein ist ca. 25 km lang und hat ca. 40.000 Einwohner. Die meisten waren aber nicht zu sehen - vielleicht lag es am Dauerregen....
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  • Ankunft in Genua

    September 16, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Fahrt von Liechtenstein nach Genua zog sich ziemlich in die Länge. Wir haben reichlich im Stau gestanden, einen herrlichen Sonnenuntergang beobachtet und viel italienisches Radio gehört.

    Das Ziel: Camping Villa Doria am westlichen Ortsrand von Genua. Ein wunderschöner, terrassenartig angelegter Campingplatz, leider ausgebucht, aber wir durften bleiben und einen "Notplatz" ohne Strom in Anspruch nehmen. Schnell war ein kleiner Imbiss fertig, den wir auf einem kleinen, sehr hübschen Platz, ganz allein, nur wir drei, genossen haben.

    Am nächsten Morgen geht es weiter - Zuerst wird der "richtige" Platz mit Strom ergattert (bereits reserviert) und dann wird Genua erkundet!
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  • Genua

    September 17, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 20 °C

    Der ligurischen Hauptstadt sieht man ihre über viele Jahrhunderte andauernde Bedeutung als Seehandelsstadt nahezu jeder Ecke an. Majestätisch verteilt sich die Metropole vom flächenmäßig größten Seehafen Italiens über eine Länge von 35 km entlang der Mittelmeerküste bis in das bergige Hinterland.

    Sobald man mit einem der mitten im Stadtzentrum gelegenen Lifte, z. B. Ascensore di Castelletto Levante (1909 erbaut und zum Glück vor kurzem restauriert!) schnell reichlich Höhenmeter überwunden hat, kann man einen zauberhaften Blick über die Dächer der Stadt bis hin zum Meer genießen. Und man muss unbedingt dort, in der Gelateria Spianata Castelletto, Eis essen - besseres Eis gibt es nicht.

    Beeindruckt haben uns die Kathedrale San Lorenzo (zum großen Teil aus weißem und schwarzem Marmor), die vielen Paläste der Via Balbi, der Piazza de Ferrari, die Altstadt mit ihren engen Straßen und Gassen und natürlich der Alte Hafen - Porto Antico.
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  • Rapallo

    September 19, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 22 °C

    Etwas wehmütig verließen wir den Campeggio Villa Doria in südöstlicher Richtung ohne zu wissen, wo wir den nächsten Stellplatz finden werden. Es ist doch deutlich abenteuerlicher geworden als man uns prophezeit hat, was die Übernachtungssuche betrifft. Wir haben inzwischen gelernt, dass wir offensichtlich zu einer enorm gewachsenen "Urlauber-Nomadenschar" gehören, die mit mobilen Schlafmöglichkeiten schöne Landstriche erkundet.

    Dennoch: wir hatten Glück. Nach einem etwas misslungenen Zwischenstopp in Boccadasse (wir haben aufgrund fehlendener Parkmöglichkeiten nicht an der schönen Strandpromenade gehalten sondern deutlich daneben...) sind wir am Rand von Rapallo auf dem Campingplatz Miraflores angekommen. Obwohl es zunächst aussichtslos erschien, hat man für uns ein Plätzchen gefunden.

    Wir sind mit den Fahrrädern und dem Hundeanhänger in die kleine aber feine Stadt gefahren. Rapallo ist ein bekannter italienischer Badeort mit Geschichte, bis heute wirkt der Ort mondän und besonders. Wir haben sehr gute Pizza gegessen und den Sonnenuntergang bei einem wunderschönen Spaziergang entlang der Küste genossen.
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  • Portofino

    September 20, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Portofino ist bekannt für die vielen teuren Yachten, die hier ankern, und den malerischen Blick auf die bunten Häuser rund um den Hafen.

    Ehemals ein einfaches Fischerdorf, ist es heutzutage eher sinnvoll, nur einen kurzen Abstecher hierher zu unternehmen, da alles in Portofino sehr teuer ist.. Wir sind von Rapallo aus mit einer Fähre nach Portofino gefahren (ca. 30 min). Es gibt viele Restaurants und Bars, und neben unzähligen Touristen kommen wohl auch gern George Clooney, Beyonce, Flavio Briattore oder auch Madonna hierher. Heute war jedoch niemand von ihnen zu sehen...

    Der Blick vom Brown Castello ist wunderschön. Man kann den Weg hinauf wunderbar genießen und wird mit immer wieder neuen Aussichtspunkten belohnt.

    Gegen 17:30 zurück in Rapallo, haben wir uns dann auf den Weg nach Levanto gemacht. Das war ein Fehler, denn es war Freitagabend und wird hatten nicht mit dem Ansturm auf die Campingplätze gerechnet. Ausgehend von der Situation, dass ja Nachsaison ist und uns niemand vorgewarnt hat, dass es "eng" werden könnte, sind wir 3 Campingplätze umsonst angefahren und vorher auch schon auf zwei anderen telefonisch abgeblitzt. Uns blieb nichts anderes übrig, als auf einem Parkplatz zu übernachten und am nächsten Morgen neu Anlauf zu nehmen.
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  • Radtour Levanto-Bonassola-Framura

    September 21, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Morgen wurde es dann doch noch ein bisschen romantisch, als wir mit einem herrlichen Blick über die Bucht von Levanto belohnt wurden. Nach einem für Basti erfrischenden Bad im Meer und italienischem Frühstück (Kaffee und Croissant) in einer kleinen Bar direkt am Strand sind wir wieder zum Zeltplatz "Cinque Terre" gefahren, waren 9:30 Uhr da und haben direkt einen Stellplatz ergattert.

    Es folgte ein kurzer Freudentaumel, dann wollten wir Levanto erkunden und dabei das Verkehrsmittel wechseln. Wir sind mit den Fahrrädern und dem Hunde-Anhänger durch Lavanto über Bonassola nach Framura geradelt.

    Der Radweg befindet sich auf einer ehemaligen Bahnstrecke entlang der Küste, in nördlicher Richtung. Längere Strecke Abschnitte führen durch ehemalige Eisenbahn-, jetzt Fahrrad und Fußgänger-Tunnel. Dies erzeugt grandiose Wechsel zwischen kühler Dunkelheit und hellen, farbenfrohen, sonnigen Blicken auf das Meer mit seinen blauen, glitzernden Buchten.
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  • Levanto

    September 22, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Unser Start- und Landepunkt ist für 3 Tage Levanto. Dies ist ein idealer Ausgangsort für Ausflüge zu den Cinque Terre, wird aus unserer Sicht aber viel zu wenig als eigener sehenswerter Ort erwähnt.

    Gerade mal 5.200 Einwohner leben hier, der touristische Durchgangsverkehr verlangt den Einheimischen wahrscheinlich viel ab.

    Die Geschichte des Ortes führt bis in die Antike zurück. Zu Zeiten des Römischen Reiches wurden Festungsanlagen errichtet, da die ligurischen Küstenstädte regelmäßig von Piraten überfallen wurden.

    Bereits im Mittelalter wurden Wein und Oliven angebaut, dies ist offensichtlich auch heute noch der Fall die schmalem Gassen im Zentrum Levantos laden zum Bummeln und Essen ein, es ist einfach wunderschön hier!
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  • Wanderung Levanto - Monterosso

    September 22, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir hatten uns schon dahingehend belesen, dass es einen wunderschönen Wanderweg oberhalb der Küste nach Monterosso, dem ersten der fünf beeindruckenden Dörfer der "Cinque Terre" gibt. So war es dann auch: einfach nur traumhaft schön!

    Zunächst gibt es einen recht steilen Anstieg, vorbei an einem originell gestaltetem B&B (für Rucksack-Touristen unbedingt zu empfehlen!), dann geht es über einen parallel zur Küste verlaufenden, sehr abwechslungsreichen Höhenweg zum Punta Mesco. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf alle 5 Dörfer der Cinque Terre. Der Abstieg von hier nach Monterosso geht dann sehr schnell.

    In Monterosso war es touristisch ziemlich überlaufen, so dass wir nach knapp 3-stündigem Aufenthalt mit der Fähre zurück nach Levanto gefahren sind. In dem kleinen aber feinen Restaurant Casa Scapinera haben wir ziemlich außergewöhnlich zu Abend gegessen und sind k.o. und voller Eindrücke nach Hause gelaufen.
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  • La Spezia - Carrara - Massa

    September 23, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Der Wetterbericht hatte heftigen Regen angesagt - und so kam es dann auch. Demzufolge haben wir uns für eine Rundtour im Auto (also Camper) entschieden.

    In La Spezia sind wir ein bisschen durch das Stadtzentrum gelaufen, haben noch den Ausklang des Marktes erlebt und frische Pasta gekauft, sind dann auf dem Weg zum Schloss vom Dauerregen, der immer heftiger wurde, klatschnass geworden und sind in ein Café abgebogen.

    In Carrara haben wir den berühmten Marmor-Steinbruch besichtigt, das war sehr beeindruckend selbst vom Auto aus, wir haben lediglich die obligatorischen Souvenirshops ausgelassen.

    In Massa haben wir uns - zum Glück! - bis zum Strand durchgeschlagen, mit Loki herumgetobt und den Sonnenuntergang bewundert. Was für ein Naturschauspiel! Was für Farben am Himmel! Und auch die Menge an gewaltigen Marmorsteinblöcken, die schönste Mole, die man sich vorstellen kann.

    Die gute Laune hat uns den ganzen Tag trotz des schlechten Wetters nicht verlassen, der Tagesabschluss war grandios.
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  • Cinque Terre

    September 24, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute hat das Wetter so gepasst, dass wir mit dem Zug nach Riomaggiore gefahren sind. Unser Ziel: die verbleibenden Quatro Terre abzuklappern, denn in Monterosso waren wir ja schon.

    Die Züge fahren wie sie wollen, jedenfalls musst nach Plan. Im Zug ein nettes Gespräch mit einer jungen Frau aus Neuseeland, die allein 9 Wochen lang durch Europa reist. Wir konnten ihr noch ein paar Tipps für Berlin geben.

    Der Zug war schon voll, aber in Riomaggiore war es dann dermaßen so eng, dass man kaum treten konnte - soo viele Touristen! Wir haben deshalb die Ortsbesichtigung weggelassen und sind gleich den wunderschönen Küstenweg Via dell'Amore nach Manarola gelaufen. Mit uns sehr viele andere Menschen auch, und in Manarola war es auch einfach wieder nur voll.

    Der Wanderweg nach Corniglia war leider gesperrt, so dass wir nochmal 1 Station mit dem Zug gefahren sind. Eine Strecke kostet 58 €/Person, aber nur, wenn man dem Schaffner nicht vermitteln kann, dass der Fahrkartenautomat nicht funktioniert hat, was zumindest auf der Hinfahrt tatsächlich der Fall war.

    Von Corneglia sind wir eden wunderschönen Küstenwanderweg nach Vernazza gelaufen. Die Sichten auf die kleinen Orte und Buchten sind atemberaubend. Der höchste Punkt auf der Strecke ist der keine Ort Prevo, hier haben wir uns ein Bier gegönnt und zum hundertsten (??) Mal die Landschaft bewundert. Leider war auch dieser Wanderweg ziemlich voll.

    Kurz vor unserer Ankunft in Vernazza hat es dann leider wieder angefangen zu regnen. Bei einer kleinen Pizzaria haben wir uns gestärkt und waren froh, alle 5 Orte der Cinque Terre gesehen zu haben. Allerdings war es viel zu überlaufen, so dass die Freude dadurch eingeschränkt wurde.
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  • Cinque Terre - was Wiki dazu sagt

    September 24, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

    Als Cinque Terre (Ital., wörtlich Fünf Gebiete/Lande) wird ein etwa zwölf Kilometer langer klimabegünstigter Küstenstreifen der Italienischen Riviera zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero nordwestlich von La Spezia in der Region Ligurien bezeichnet. Von Nordwest nach Südost reihen sich die fünf Dörfer Monterosso al Mare (1350 Einwohner), Vernazza, Corniglia (zusammen 711 Einwohner), Manarola (353 Einwohner) und Riomaggiore (1263 Einwohner) entlang der steil abfallenden Küste der Riviera di Levante auf.

    Die Region zählt etwa 3500 Einwohner und ist als Nationalpark geschützt, in dem nichts gebaut oder verändert werden darf. 1997 wurden die Cinque Terre zusammen mit Porto Venere und den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

    Entlang der Küste erstreckt sich eine mehrere hundert Meter hohe, zum Teil steil ins Meer abfallende, sanft gerundete Bergkette. Die Cinque Terre bestehen aus fünf kleinen, abschüssigen Geländeeinschnitten, die sich zum Meer hin öffnen. In den Tälern liegt je eines der Dörfer. Vier der fünf Ortschaften liegen unmittelbar am Wasser. Lediglich Corniglia liegt auf einem Felsvorsprung rund 100 Meter über dem Meer.

    Die ältesten Zeugnisse eines Castro Venaccio aus dem Jahr 1050 und eines Monte Russo gehen auf Schenkungsurkunden zurück. Die Landschaftsstruktur erfuhr in dieser Zeit grundlegende Veränderungen. In Meeresnähe wurden Terrassenkulturen für den Weinbau angelegt. Heutzutage müssen die an den Steilhängen errichteten Terrassen dauerhaft instand gehalten werden, um ein Abrutschen ganzer Hänge zu verhindern.

    Fischfang und Handel trugen zur Entwicklung engerer Beziehungen zwischen Küste und Hinterland bei. Im 12. Jahrhundert ließ die Republik Genua eine strategische Festungsanlage auf der Punta San Pietro in dem größeren, südlich angrenzenden Ort Porto Venere errichten. 1209 ergriff die Republik endgültig Besitz von Vernazza. Den größten Teil ihrer Geschichte teilten die Cinque Terre mit der Republik Genua.

    Von Frühjahr bis Herbst strömen zahlreiche Touristen mit dem Zug in die Region. Die Zugfahrt selbst ist eine Attraktion, da sie die Region in einer eindrucksvollen Tunnelstrecke am Meer durchquert – mit häufigen Ausblicken aufs Wasser – und in allen fünf Dörfern sowie in den benachbarten Strandbädern hält.

    So stellt der Tourismus in der heutigen Zeit auch die Haupteinnahmequelle der Bewohner dar. Da es nur in Monterosso al Mare ein kleines Stück Sandstrand gibt, kann der Strandbad-Massentourismus in den kleinen Orten nicht Fuß fassen. Meist kommen Tagestouristen und Wanderer.

    Küstenweg zwischen Corniglia und Vernazza
    Neben den Dörfern selbst ist der Wanderweg Via dell’Amore, der die Dörfer Riomaggiore und Manarola entlang der Küste in moderater Höhe verbindet, die größte Attraktion. Landschaftlich reizvoll ist auch der anschließende Wanderweg von Manarola über Corniglia und Vernazza nach Monterosso – die anderen drei Abschnitte des zwölf Kilometer langen Wanderwegs Blauer Weg, der die Dörfer verbindet. Hier wandert man auf schmalen Pfaden durch die Macchie und durch Wein- und Olivenhänge.

    Einige Abschnitte des Blauen Wegs sind gebührenpflichtig. Die Via dell’Amore, nach einem Erdrutsch im Jahr 2012 über ein Jahrzehnt geschlossen, soll nur im Rahmen von geführten Touren wieder zugänglich gemacht werden. Auch das Schuhwerk wird kontrolliert.

    Die Region beklagt einen starken Übertourismus. 2023 wurde die Situation in den kleinen Dörfern mit dem Leitsatz „Vier Millionen Touristen [pro Jahr] auf einem Quadratkilometer“ (Parco delle Cinque Terre. Studio preliminare dei flussi turistici e delle ipotesi progettuali) illustriert. In dem Jahr wurde mit einem Drittel mehr Touristen gerechnet als im Vorjahr 2022.

    Mit verschiedenen Maßnahmen wird versucht, den Einheimischen trotz Touristenmengen einen erträglichen Alltag zu ermöglichen. Dazu gehören Verhaltensregeln, die mit Bußen geahndet werden, Gebühren für Wanderwege, Einbahnverkehr auf Wanderwegen zur Hochsaison oder teurere Zugfahrkarten für Nicht-Einheimische im Sommer sowie an Wochenenden.

    Quelle: Wikipedia
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  • Lucca

    September 25, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 18 °C

    Wir verließen Ligurien gen Süden, in Richtung Toskana. Im Internet haben wir einen sehr gut bewerteten Campingplatz ausfindig gemacht: Campeggio Ai Linchi, ca. 4 km nordwestlich von Lucca entfernt. Und was für ein Glück wir hatten! So ein schönes Ambiente: inmitten eines Weinanbaugebietes und mit vielen Olivenbäumen, alles weitläufig, modern, sehr gepflegt. Wir haben uns für 3 Nächte angemeldet.

    Von hier aus starteten wir mit den Rädern nach Lucca, umrundeten zuerst den alten Stadtkern auf der Stadtmauer, welche
    zugleich das Wahrzeichen von Lucca ist. Sie umgibt die ursprüngliche Stadt, die im 16. und 17. Jahrhundert erbaut wurde und zum größten Teil noch erhalten ist.

    Der Bummel durch die wunderschöne alte Stadt ist beeindruckend: so viele schöne, mehrere Jahrhunderte alte Häuser, in denen sich modern gestaltete Geschäfte befinden. Und natürlich überall Cafés, Restaurants und Bars.

    In Lucca steht das Wohnhaus von Puccini, es ist das heutige Puccini-Museum, und man soll dort sein Leben nachvollziehen können (haben wir leider nicht gemacht, finde ich im Nachhinein etwas schade).

    Der Piazza dell Anfiteatro befindet sich inmitten der Altstadt: ein großer Platz auf dem Gelände eines ehemaligen Amphitheaters, hier bilden Bars und Restaurants einen einladenden Kreis.

    Auf dem Piazza San Michele steht die wunderschöne Chiesa di San Michele in Foro aus dem 12. Jahrhundert mit einer sehr hohen Fassade aus Marmor. Die Außenverkleidung und die Fassade wurden ab 1200 für ein höher geplantes Mittelschiff gebaut, zu dem es dann nicht kam – daher die überproportionale Höhe der Fassade im Vergleich zum Kirchenbau dahinter.

    Abgerundet wurde der Abend - wo auch sonst - in einer Pizzeria. Wir hatten u.a. Trüffelpizza, toskanischen Wein und Panna Cotta mit kräftiger Karamelldecke. Alles vom Feinsten!
    In der Pizzeria haben wir ein sehr nettes (und sehr junges! 17+19 Jahre altes) Pärchen, Giada und Giacomo, kennengelernt, die uns ganz viele Tipps für unseren Aufenthalt in der Toskana gegeben haben.
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  • Pisa

    September 26, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    Bevor wir unseren Tagesausflug nach Pisa begannen, gab es erstmal ein erfrischendes Bad im Pool. Danach ein herrliches Frühstück auf dem Campingplatz im dortigen "Empfangsbereich", wo man als neuer Gast auch den Willkommenswein genießen darf.

    Der Aufenthalt in Pisa startete mit einem Spaziergang entlang des Flusses Arno und einem relativ kurzen Abstecher in das Shopping-Viertel.

    Viel spannender war das gesamte Areal Piazza de Miracoli mit dem Dom bzw. Kathedrale Santa Maria Assunta und dem Campanile - dem Schiefen Turm von Pisa -, der Taufkirche Battistero und dem Camposanto Monumentale (eine mächtige Grabstättenanlage) .

    Trotz einer Bauzeit von über 200 Jahren wurde durch den gleichbleibenden Baustoff Carrara
    -Marmor eine einheitliche Fassadengestaltung geschaffen. Der Dom wurde im Jahr 1118, damals noch unvollendet, geweiht.

    Viele Besucher haben diesen geschichtsträchtigen Komplex zur gleichen Zeit wie wir besichtigt... Wir konnten viele alberne Foto Motive in ihrer Verewigung beobachten - Touristen aus der ganzen Welt, die den Schiefen Turm stützen...

    Der Rückweg verlief größtenteils über die Stadtmauer La Mura di Pisa, was die ehemalige Wehrmauer ist.
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  • Ripafratta und Lucca am Abend

    September 27, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach 2 Tagen Stadtbesichtigung sollte nun mal ein Ausflug ins Grüne folgen, besonders Loki zuliebe. Basti hat eine Radtour nach Ripafratta, entlang des Serchio, herausgesucht. Loki ist super mit uns mitgelaufen, größtenteils ohne Leine.

    In Ripafratta haben wir die Räder abgestellt eine kleine Wanderung zur verlassenen Festung Rocca di Ripafratta unternommen. Anschließend ging es weiter nach Lucca, wo wir den Tag gemeinsam mit Bekannten aus Dresden, die wir am Vortag getroffen haben (Christiane und Heiko) ausklingen ließen.
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  • San Gimignano

    September 28, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 20 °C

    San Gimignano hielten wir für den perfekten Ausgangspunkt für den zweiten Toskana-Teil unseres Reiseabenteuers. Als inzwischen "erfahrene" Campingplatz-Urlauber wussten wir, dass man idealerweise den Wunsch-Platz bis 12 Uhr aufsucht, um direkt einen gerade frei gewordenen Stellplatz zu schnappen. Das hat auch beim Campeggio il Boschetto di Piemma prima geklappt.

    San Gimignano ist eine auf einem Hügel gelegene Stadt mit einem mittelalterlichen Stadtkern aus dem 13. Jahrhundert. Das markante Wahrzeichen sind die so genannten Geschlechtertürme, von denen noch 15 erhalten sind und was der Stadt den Spitznamen "Manhattan der Toskana" eingebracht hat. Im Mittelalter versuchten die Patrizierfamilien, sich in der Höhe ihres Geschlechterturmes zu übertreffen, obwohl ein luxuriöses Leben darin nicht möglich war. Ursprünglich gab es wohl 72 Geschlechtertürme. Der höchste, der Torre Grossa aus dem Jahr 1311, ist 54 m hoch und steht am Domplatz, Piazza del Duomo.

    Der bekannteste Platz jedoch ist der Piazza della Cisterna, der eine dreieckige Form hat. In der Mitte steht ein alter Brunnen und man kann sich richtig vorstellen, wie die Bewohner früher das Wasser dort geholt haben. Wir hätten stundenlang dort sitzen können um das Treiben zu beobachten, was am meisten Spaß macht, wenn man dabei das weltberühmte Safran-Eis der Gelateria Dondoli genießt.
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  • Siena

    September 29, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Siena ist wirklich wunderschön, mit seinen mittelalterlichen, gotischen Ziegelbauten und dem Piazza del Campo, dem muschelförmigen Hauptplatz der Stadt. Hier befindet sich auch das Rathaus (Palazzo Pubblico) und der markante Torre del Mangia aus dem 14. Jahrhundert, der so hoch sein muss, weil das Rathaus am tiefsten Punkt des Platzes liegt.

    Besonders beeindruckt hat uns der Dom von Siena - eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke Italiens. Der Bau wurde Anfang des 13. Jahrhunderts begonnen und zog sich bis in das 14. Jahrhundert hinein. Er besteht hauptsächlich aus schwarz-weißem Marmor, wunderschönen Fußbodenintarsien und einer Vielzahl an Fresken.

    Siena ist auch bekannt für den Palio di Siena, ein Pferderennen, das auch gegenwärtig noch zweimal im Jahr am Piazza del Campo zentralen  ausgetragen wird. Bei dem Rennen, das seit dem Mittelalter eine sehr große Bedeutung für Siena hat, treten jeweils zehn der 17 Bezirke der Stadt gegeneinander an.
    (als Tierschützerin kann ich das nicht so richtig gutheißen - da steht mal wieder die Tradition gegen die Vernunft).

    Wikipedia sagt: Die Legende besagt, dass Senius und Aschius den Berg Verna erreichten, wo heute Siena steht, und während ihrer Suche einem Wolf begegneten, einem Tier, das der Göttin Diana heilig war. Dieser Wolf sollte ein göttliches Zeichen und eine Anzeige für den Ort sein, an dem sie ihre Stadt gründen sollten. Dieser Legende nach waren Senius und sein Bruder Aschius zur Flucht gezwungen worden, nachdem ihr Vater Remus von seinem Bruder Romulus nach der Gründung von Rom ermordet worden war. Bei ihrer Flucht ritten sie auf einem weißen und einem schwarzen Pferd. Ebenfalls dieser Legende nach erhielt in Anlehnung daran das Stadtwappen von Siena die Farben schwarz und weiß. Nach ihrer Flucht gründeten die beiden die Stadt Siena. Die Stadt wurde nach Senius benannt
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  • Pipi-Runde nach Santa Lucia

    September 30, 2024 in Italy ⋅ 🌙 9 °C

    Wenn der liebe Hundi morgens um 7 Uhr raus muss, könnte man erstmal hoffen, dass er lernt, bald allein Gassi zu gehen. Nicht aber im wunderschönen Italien, wo sich die morgendliche Pipi-Runde ganz von allein zu einem 2-stündigen Spaziergang in den Nachbarort Santa Lucia und die den Ort umgebenden Weinfelder und Olivenbaumplantagen ausdehnt.Read more

  • Radtour nach Certaldo

    September 30, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute wollten wir - besonders Loki zuliebe - mal mit den Stadtbesichtigungen aussetzen und haben uns für eine Radtour nach Certaldo entschieden. Die ausgewählte Tour, bei Komoot als mittelschwer angepriesen, entpuppte sich als Tagestour mit reichlich Höhenmetern. Da haben wir ganz bestimmt auch was für unsere Kondition getan, und auch Loki ist wieder prima am Rad mitgelaufen.

    In Certaldo fuhren wir mit einer Standseilbahn hinauf in den mittelalterlichen Stadtteil, hübsch und endlich mal nicht überlaufen.

    Auf dem Rückweg hielten wir in Pancole, einem kleinen Dorf, bei dem uns schon auf der Hinfahrt ein hübsch saniertes Weingut aufgefallen war. Hier haben wir spontan an einer Weinverkostung teilgenommen und die müden Beine ausruhen lassen.

    Der letzte Streckenabschnitt musste in Dunkelheit absolviert werden. Merke: Reflektoren oder noch besser: Beleuchtung am Doggy-Anhänger anbringen!
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  • Geburtstag in Volterra

    October 1, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute wurde Geburtstag gefeiert! Der Tag begann mit einem Sektfrühstück, Sonnenschein und vielen Glückwünschen - telefonisch und, wie heutzutage üblich, per WhatsApp. Der Wunsch des Geburtstagskindes war es, Volterra zu besichtigen - die älteste Stadt Italiens.

    Das zentrale Gebäude der Stadt ist der mit mittelalterlichen Fresken verzierten Palazzo dei Priori. Der Dom von Volterra verfügt über einen Marmoreingang und eine vergoldete Kassettendecke. Aus Zeitgründen und auch weil wir in den letzten Tagen viele beeindruckende Gebäude besichtigt hatten, haben wir beides nicht von innen angeschaut.

    Statt dessen waren wir im Römischen Theater, das im 3. Jahrhundert zu einer Therme umgebaut wurde. In das Museo Etrusco Guarnacci, in dem eine umfangreiche Sammlung archäologischer Funde zu sehen ist, durften wir sogar Loki mitnehmen. Er zeigte jedoch ein gewisses Desinteresse...

    Zum Schluss machten wir uns noch auf den Weg zur etruskischen Akropolis, wo Überreste der etruskischen Stadt zu sehen sind. Loki fand den Park toll - sozusagen zum Rumtollen.

    Noch hervor zu heben ist die Bedeutung des Alabaster-Handwerks in Volterra. Es gab viele Werkstätten zu besichtigen, mit überraschend vielseitigen Produkten und kleinen und großen Kunstwerken. Wir haben uns als Andenken an diesen wunderschönen Urlaub eine Lampe gekauft.

    Auf dem Rückweg hielten wir nochmals in San Gimignano, um dort das Geburtstagsessen zu genießen und gedanklich von der Toskana Abschied zu nehmen. Am nächsten Tag sollte der Rückweg in Angriff genommen werden (*schnief*).

    Wikipedia: Volterra kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. entstand der Ort aus der Verbindung mehrerer kleiner etruskischer Ansiedlungen, deren Bestand bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden kann. Zu dieser Zeit bauten die Etrusker eine sieben Kilometer lange Ringmauer und nannten die nunmehr vereinigte Stadt Velathri.
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  • Marano di Valpolicella

    October 2, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 17 °C

    Nun verließen wir die Toskana in Richtung Heimat. Bevor es zurück nach Dresden geht, wollten wir noch Bastis Studienfreund Peter in Unterschleißheim (bei München) besuchen. Die Strecke sollte sinnvoll geteilt werden, denn mit einem Camper kann man nicht so schnell fahren und unser Hundi muss ja zwischendurch auch mal bewegt werden.

    Mithilfe der Alpaka-App, die uns zur Nomady-App weiterleitete (so ist das in der digitalen Reiseorganisation - man wird als Kunde einfach weitergereicht...) konnten wir einen privaten Stellplatz auf einem Weingut in der Nähe von Verona ausfindig machen. So landeten wir bei Alessandro und Susan Lonardi in Marano di Valpolicella.

    Das Bio-Weingut Ca'Matta - was für eine außergewöhnliche Unterkunft! Wir hatten zuerst eine Weinverkostung, in einem modernen Showroom, mit Fotos und Filmchen auf großem Monitor. Der Wein: sehr gut, in 6 verschiedenen Abstufungen, vom frischen Landwein bis zum über mehrere Jahre im Barriquefass gereiften hochwertigen Qualitätswein. Wir haben ein bisschen eingekauft...

    Dann unternahmen wir noch eine kleine Wanderung rund um den Ort, ca. 5 km, bergauf und bergab durch Weinberge und kleine Dörfer.
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  • Innsbruck

    October 3, 2024 in Austria ⋅ 🌫 11 °C

    Dies ist ein Pseudo-Footprint, damit das Land mitgezählt wird. Wir haben hier nicht angehalten, es hat geregnet und wir haben ewig im Stau gestanden. Deshalb kann dieser Eintrag auch als Anti-Footprint gewertet werden. 😆Read more