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Südinsel Neuseeland

Sebuah petualangan yang berakhiran terbuka oleh The.resa.95 Baca selengkapnya
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    🇳🇿 Westland District, Neuseeland

    Tag 252

    21 September, Selandia Baru ⋅ ☁️ 8 °C

    Nieselregen, Wind und viele Wolken 😶‍🌫️

    Cesspool Gorge (bsonders klares, strahlend türkisfarbenes Wasser) gesucht, aber nicht gefunden (da waren se schon sehr sparsam mit ihren Wegweisern). Nach über ner Stunde am Fluss entlang, über Schafweiden und kleine Bachläufe schlussendlich aufgegeben. Manchmal ist der Weg das Ziel 🤷‍♀️ Die Aussicht und's drumrum war ja trotzdem schön.

    Weiter zum Dorothy Fall und den Lake Kaniere. Ich weiß nicht von was, aber maushie - "kurz" hinglegt und zwei Stunden später wieder aufgwacht - hoppala 🫣 Passiert 😅 Läuft ja nix davon. Zum Wachwerden erstmal ne Runde schaukeln und bisserl spazieren gehen.

    Danach nach Hokitika an den Strand und das Örtchen erkunden. Der Stadtname aus Schwemmholz wurde im Juni zerstört, aber direkt von der Dorfgemeinschaft repariert und schaut fast aus wie davor.

    Als es endlich ganz dunkel war noch einen Spaziergang in das Glowworm Dell gemacht. Umringt von hunderten Glühwürmchen (kann man leider nicht gut fotografieren) an meterhohen moosigen und bewachsenen Felsen, egal wohin man sich dreht leuchten kleine Punkte auf und funkeln - richtig magisch 😍

    Übernachtung:
    Cobden Tiphead, Greymouth
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  • Tag 251

    20 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 4 °C

    In der Nacht hat's auf amol an gscheidn Duschera doa, danach au koa schöner Sonnenaufgang. Heit also a langsamer Start in den Tag mit spätem, gemeinsamen (Kater kam pünktlich) Frühstück.

    Wäsche waschen und tanken, dann oamol quer über die Insel für den zweiten Versuch die Westküste zu erkunden (letztes Mal war's ja richtig greislig Wetter - die Aussichten san besser, aber au ned wirklich rosig). Dafür zruck auf einem meiner Lieblings-Bergpässe: Arthurs Pass.

    Die Cave Stream Reserve mit Höhlenein- (Gumpen) und -ausgang (gegen den Strom mit metallversicherten Passagen) erkundet. Für die Höhle dazwischen brauchst leider sowohl mehr Ausstattung (Neoprenanzug und Helm), als auch selbst Erfahrung oder jemanden mit Ahnung - hab leider nichts davon hier in Neuseeland. Aber des wär Abenteuer pur und dad mi ja scho biezeln 😅

    Am Lake Pearson wieder mit tierischer Gesellschaft Mittag gegessen. Dafür die Aussichtspunkte an denen ich letztes Mal Keas getroffen hab heute erfolglos.

    Also direkt durch zurück ans Meer nach Greymouth. Ziemlich stürmisch, diesig, aber mega Wellen und Brandung.

    Kurz no an Rappel kriagt und an ersten Frühlingsputz durchzogen - schaugt glei wieder anders aus (wia lang halt 🫣).

    Übernachtung:
    Cobden Tiphead, Greymouth
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  • Tag 250

    19 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 15 °C

    Regenerations- und Orientierungstag (oder anders gesagt - faul)

    Sonnenaufgang jetzt immer schon umara sechse und ich brav ohne Wecker pünktlich dazu auf (heut' wär Schlaf nötiger gewesen, aber gut dafür mit schönstem Farbenspiel belohnt). Danach gmiatlich, nach am Frühstück auf den Felsen direkt in der Bucht, ein Platzerl in der Sonne gsucht und bisserl gedöst (bei Vogelgezwitscher, Bienensummen und angenehmer Brise perfekt).

    Aktuell wieder komplett planlos und unentschlossen wie's weitergeht und auch am Abend noch nicht recht viel schlauer...

    Mittags dann unter den wachsamen Augen meiner neuen Bekanntschaft gekocht und im Anschluss gemeinsam gegessen. Für ihn gab's Frischkäse und Butter, Wurst hab ich ja leider keine - war aber zufrieden. Nach bisserl lesen und zurück in Pulli und Daunenjacke (Sonne da - Hitze, Sonne weg - saukalt) no Bewegung braucht (trotz schwerer Beine und zwickenden Wadln) - Küstenweg ins nächste Örtchen mit vielen vielen vielen Blümchen und Booten 😅

    In der Hoffnung auf an schönen Sonnenuntergang nochmal zruck in die Bucht.

    Übernachtung:
    Stoddart Point, Diamond Harbour
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  • Tag 249

    18 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 3 °C

    Auf geht's auf den nächsten Berg - Mt Fyffe. Der Parkplatz und Teile der Zufahrtsstraße san nach schweren Unwettern leider teilweise noch zerstört, also bisserl längerer Zustieg. Eisig kalt, aber schon am tauen. Über eine Forststraße bis zur Hütte, ab der Hälfte etwa mit immer mehr Schnee - mit'm Radl wär's deutlich schneller gangen. Dann durch vom nassen Schnee tiefhängende Latschen - einige Male hängen blieben und in den Genuss von Schnee im Gnack und am Rücken kommen 🥶 Nach dem Neuschnee gestern bin ich die Erste auf'm Berg, also unberührte Glitzerschneeflächen - einfach schön. Da nehm ich dann gern die nassen und kalten Füße in Kauf (hab natürlich nur die niedrigen Bergschuhe an, ist ja nix anspruchsvolles). Oben dann plötzlich ziemlich graue Wolken, kalter Wind, irgendwie ungut. Zeitig umdreht und bisserl abgestiegen um Pause zu machen. Wurd dann auch schnell wieder richtig schön, stellenweise fast schon zu warm. Nach der Brotzeit einen Wegweiser entdeckt mit einer Alternativroute zum Forstweg - statt 3 Std. 6 Std. (nach neuseeländischen Zeitangaben darf man nicht gehen, sind immer viel zu hoch angesetzt). Naja, klar, warum nicht? Wenn's die Option auf an Rundweg gibt, werd die au gnommen. Also ins ausgesetzte, steile, unwegsame Gelände - a paar Mal verfranst - irgendwie sah alles und nichts nach Weg aus. Und Gott sei Dank hatte ich den Weg nicht als Aufstiegsmöglichkeit entdeckt - das wär richtig grausig gwesn. Im Kōehai River Bett angekommen immer dem Fluss folgend und gefühlte 20 Querungen später (willkommene Abkühlung) im noch vollkommen zerstörten Bereich angekommen - Bauarbeiten zur Wiederherstellung. Ab da wieder ein etwas angenehmerer Weg und noch kurzer netter Ratsch mit den Arbeitern (dachte zerst ganz in deutscher Manier ich krieg an Anschiss, dass ich mich hier nicht aufhalten darf oder gesperrt ist o.ä.). Der Ausstieg aus'm Bachbett zurück auf den Wanderweg dann nochmal etwas erschwert, aber gemeistert.

    Dafür erstmal ein Eis in Kaikoura und Abschied nehmen - werd wahrscheinlich nicht nochmal kommen und mag das Örtchen mit den Bergen so nah am Meer schon sehr.

    Dann für die dringend benötigte Dusche weiter nach Christchurch.

    Übernachtung:
    Stoddart Point, Diamond Harbour
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  • Tag 247

    16 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 12 °C

    Zum Sonnenaufgang wach - kennt man schon die Szenerie, aber immer wieder schön.

    Als Abwechslung heut' mal ein Tag auf'm Wasser.

    In der Früh Kajaktour zu den Wildtieren rund um die Halbinsel (so hieß es - Delphine, Robben, Rochen, wenn's gut läuft ein Wal). Traumhafte Bedingungen, Sonnenschein pur, klare Sicht und beinahe windstill. Kajak fahren an sich ja schon immer spaßig und ich mag's unheimlich gerne - hab natürlich auch alles gegeben und Blasen an den Daumen. Davon abgesehen leider bisserl enttäuscht - keine Delphine, keine Rochen, o.ä. - nur in die gleichen Buchten gepaddelt um Robben zu sehen, die ich schon mehrfach zu Fuß erkundet hab.

    Sidefact: Weibliche Robben werden mit zwei bis drei Jahren zum ersten Mal schwanger und sind's dann quasi ihr Leben lang. Sie empfangen direkt nach der Geburt, behalten das befruchtete Ei drei Monate in sich (Aufzucht der Kleinen und Regeneration des Körpers) bis es sich einnistet und tragen es dann neun Monate aus. So bringen sie jährlich ein Robbenbaby auf die Welt, bis zu ihrem Tod mit ca. 25 Jahren. Puh, stell ich mir gar nicht so entspannt vor 🥴

    Darauf erstmal a Glaserl Wein am Kiesstrand - guad war's!

    Spontan und kurzfristig noch ne Walsichtungstour gebucht - letztes Jahr hatte ich zwei Mal kein Glück (erstes Mal keine Sichtung, zweites Mal wegen grausligem Wetter ausgefallen). Aller guten Dinge sind drei - Buckelwale 🥳 Ansage des Guides wo man was sehen kann, alle rennen hin, Handy raus und Video an, spritzen beim Luftholen (die ham an ganz üblen Mundgeruch) entdecken und zack, schon wieder weg 😅 Das Ganze über 1,5 Std. wiederholen, so kommen dann schon ein paar Eindrücke zam - majestätische, riesige und schöne Tiere (Buckelwale größentechnisch aber nur auf Platz vier des Walrankings) und bei uns sogar zu zweit unterwegs. Ansonsten noch einen Vogelschwarm auf Fischfang, Albatrosse und selbstverständlich ein paar Robben gesehen. Die Aussicht über's Meer auf die Berge, das Glitzern der Sonnenstrahlen auf den Wellen, der Wind im Gesicht - das alles für sich wär's schon da wert gwesn 🥰

    Den restlichen Abend dann wieder am Strand ausklingen lassen.

    Übernachtung:
    South End Railway Station Carpark, Kaikoura
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  • Tag 246

    15 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 15 °C

    Muskelkater hält sich in Grenzen, gspanns ganz leicht in die Arme.

    Ein schöner Ort für ne Panne - Vogelgezwitscher non stop, Schafe direkt ums Auto, d'Kaiberl neben dran. Umara achte d'Werkstatt erreicht, die schicken an Abschleppwagen und bringen mich zum Reifenwechsel - teure Gschicht, aber hilft ja nix. Die neuseeländische Zeitspanne vergessen - wenn's Navi 40min sagt, hätt ich gegen 9 Uhr damit gerechnet, gegen 11 Uhr war's dann tatsächlich soweit. In der Werkstatt nicht ersichtlich warum der Reifen geplatzt ist und Platz für nen Ersatzreifen gibt's leider auch nicht. Hoffen und beten, dass es das letzte Mal war...

    Weiter zum gestrigen eigentlichen Ziel: Kaikoura. Ein paar Halts um Robben und Wellen zu beobachten und dann spazieren gehen, Sonne tanken und nichts tun.

    Abends merkt man, dass so langsam die Tourisaison los geht - der Campingplatz ist voll und die erste offizielle Kontrolle durch die Gemeinde. Ab jetzt heißt's wohl wieder lieber früher ankommen, wenn ich noch auf den schönen Plätzen unterkommen will.

    Übernachtung:
    Jimmy Armers Beach, Kaikoura
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  • Tag 245

    14 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach der Wanderung gestern braucht's noch a Dusche, also ab ins Schwimmbad. Und nachdem duschen gleich Schwimmbadeintritt beinhaltet, erstmal kämpfend 1km geschwommen neben den Bahnen ziehenden und nebenbei ratschenden Senioren (überall das Gleiche, des werd an Muskelkater geben, also bei mir natürlich).

    Dann frühstücken im Frühlings-Blumen-Paradies alias Stadtpark, danach einkaufen und tanken.

    Neben lernen für'n Rettungsdienst beschäftige ich mich seit ein paar Wochen mit den Basics rund um Wein (angefixt vom Matthias und nem Weinpodcast "Cheers" - sehr zu empfehlen). Und was ghört da natürlich mit dazu? Meine erste Weinprobe. Im Nautilus Estate vier Weißweine verkostet und viele viele Infos zu den Weinen, dem Anbaugebiet, dem Weingut selbst und drumrum bekommen (eins zu eins Betreuung versteht sich, ist ja noch Nebensaison). Spannend auf alle Fälle, Geschmacksknospen und Geruchssinn ausbaufähig, Mittrinker zum Austauschen wäre nicht verkehrt, Weine durchaus alle trinkbar (vom Favoriten natürlich ne Flasche mitgenommen; jetzt brauch ich nur noch ein Weinglas, kann so nen Wein ja schlecht aus der Teetasse trinken), macht Lust auf mehr.

    Den Resttag noch am Strand verdümpelt und Richtung Kaikoura aufgebrochen.

    Dann - was für ein sch... - platter Reifen 2.0 und dieses Mal bin ich mir zu 100% sicher, ich hab's nicht verbockt. Klasse Uhrzeit, die Werkstätten schließen bald. Immerhin hab ich dieses Mal Netz und Internet. AA (neuseeländischer ADAC) wieder mal keine Hilfe - wofür ist man eigentlich versichert?! Naja, zumindest ne Werkstattnummer gekriegt. Joa, der wollte sich drum kümmern und mich zurück rufen... Tja, des war wohl nix. Jetzt verbring ich die Nacht halt im Vorgarten eines netten einheimischen Pärchens zwischen Kuhkindergarten und Weinberg. Könnt schlimmer sein. Trotzdem ärgert's mich unheimlich (der Reifen wurde beim letzten Service erneuert, also gute zwei Monate alt). Der Rest wird sich morgen schon finden.

    Übernachtung:
    Vorgarten am Highway 1, Ward
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  • Tag 244

    13 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 9 °C

    So, zumindest hab ich in am hellen Moment die Südinsel in Google Maps mal zur offline Nutzung runtergeladen - zum Mt Stokes find ich also schonmal. 5 Std. insgesamt laut Schild, wie viele Kilometer werden wir dann sehen, also auf geht's.

    Stetig bergan, nur einmal kurzer Blick nach draußen, sonst ziemlich grün und dichter Wald, Wegfindung teils spannend, aber schon nach guten 1,5 Std. oben angekommen (gleiche Zeit runter gebraucht, gute 7 Kilometer waren's am Ende). Ziemlich windig, aber wieder eine Wahnsinns Aussicht!
    Scheinbar heute Girlsday am Berg - drei vom Sonnenaufgang abgestiegen, eine gleich nach mir oben angekommen (kurzer Ratsch und weitere Wanderempfehlungen in der Gegend bekommen) und zwei entgegengekommen - kein einziger Mann 🤔 Hab ich was verpasst?

    Nach einer über zweistündigen Fahrt raus aus den Sounds mit Stopps an mehreren Aussichtspunkten und einem längeren Halt an am gmiatlichen Bankerl, zurück in Picton - am Startpunkt der Reise über die Südinsel vor 51 Tagen. Jetzt bin ich also tatsächlich schon einmal komplett rum. So viel zu sich Zeit nehmen... Naja, jetzt wird's langsam wärmer, der Schnee sollte hoffentlich auch schmelzen und dann sind meine noch ausstehenden Bergtouren irgendwann möglich. Bis dahin weiß ich mir die Zeit schon zu vertreiben. Darauf erstmal Realfruit Ice Cream (Milcheis gemixt mit gefrorenen Früchten), heute mit Feijoas.

    Dann nur noch Sonne tanken und kleine Buchten und Strände auf'm Weg zum nächsten Schlafplatz entdecken.

    Übernachtung:
    Wynen Street Carpark, Blenheim
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  • Tag 243

    12 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 9 °C

    Das Wasser ist zurück 😉

    Nach den südlichsten und nördlichsten Punkten beider Inseln jetzt natürlich auch zum "Center of New Zealand" mit Blick über die Stadt Nelson.

    Dann in das kleine Küstenörtchen French Pass über eine windige, extrem kurvige und hügelige, aber sowas von malerische Gravelroad mit Aussichten auf's Meer und in Buchten, umgeben von Schafen und Kühen. Von hier sieht man auf die Durville Island. Keine anderen Touristen, kaum Autos und Menschen und alles richtig gmacht, wenn die Einheimischen dich grüßen und's ratschen anfangen.

    Auf'm Rausweg kurzer Halt und Spaziergang am Fluss an der Peloros Bridge.

    Dann tief in die Marlborough Sounds eingetaucht - in das Gebiet "Kenepuru Sounds". [Sounds sind Gebiete in Neuseeland, die bewaldete Halbinseln, geschützte Buchten und fjordartige Meeresarme vereinen. Es gibt sie ganz im Norden der Südinsel (bin ich aktuell) und im Süden (Milford Sound).] Als ich dachte die vorherige Straße war Abenteuer hab ich mich getäuscht - 75km mit durchschnittlich 30kmh ziehen sich ganz schön, dafür kann man so die Aussicht genießen 🫣 Wieder spontan komplett abgeschieden, ohne Netz und so auch keinen Planungsmöglichkeiten für morgen.

    Übernachtung:
    Kenepuru Head Campsite
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  • Tag 242

    11 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 7 °C

    In der Nacht hat's nochmal auf 1° runtergekühlt, aber die Sonne scheint, blauer Himmel - das wird ein Traumtag!

    Auf zum nächsten Wasserfall - Wainui Falls. Danach bisserl durchs Flussbett kraxeln und Gleichgewichtsübungen (san nasse Steine super - d'Mama hat schier an Herzkaspa kriagt 😉).

    Dann zu den schönsten Stränden der Südinsel (also wenn man mich fragt). Eigentlich wollt ich Kajak fahren, aber als Einzelperson krieg ich keins (Sauerei) und eine gebuchte Tour hab ich letztes Jahr schon gemacht. Also wieder zu Fuß von der Tōtaranui Bay dem Abel Tasman Track bis in die Goat Bay gefolgt. Schon auf'm Hinweg vorm Weg zruck graust - viel zu viel Bergabanteil 🙈 Aber weiß mir ja zu helfen - untenrum über die Felsen geht's bestimmt auch (für mich zumindest). Viel kürzer und kaum Höhenmeter stolz zurück und top motiviert in den Bikini gschmissen. Zurück am Meer gar nimmer so überzeugt von der Idee, doch a bisserl frisch, aber andere gehen im Winter in Eiswasser - stell di ned so an. Kurzer Meer Dip (schwimmen kann man's wirklich nicht nennen, aber immerhin, aller Anfang und so) bei einer Wassertemperatur von 12° und Außentemperatur 15° (in der Sonne und bei Windstille fühlt es sich wärmer an). Aufwärmen, trocken legen, spätes Mittagessen, Sonne am Strand genießen. Was man da ned alles so findet - ganz klassisch Muscheln, Seeigel, komische Vögel, Steine, Schwemmholz und Krebse, eine Rübe (🤔 Jemand sei Brotzeit vergessen? Ne, ist wohl ne Art große Braunalge, behauptet zumindest Google) und glibbrige Tintenfischeier.

    Auf'm Rausweg noch einen kurzen Halt in der ziemlich windigen Golden Bay.

    Zum Sonnenuntergang dann leider ohne Meer, des hatte sich noch verzogen.

    Übernachtung:
    Motueka Beach Reserve
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  • Tag 241

    10 September, Selandia Baru ⋅ 🌧 12 °C

    Raindrops are falling on my head 🎶
    Wie sollt's auch anders sein, es regnet - den ganzen Vormittag über, dann nur noch vereinzelt (ausreichend lange Zeitfenster um gscheid was zu unternehmen) und abends wieder durchgängig.

    Erstes Ziel: Kaihoka Lakes in einem Nikau Palmen Wald. Des wären gscheide Palmwedel - mehrere Meter lang, ziemlich stabil. Fühlt sich fast an wie in den Tropen.

    Nächster Halt: Wharariki Beach (bekannt als Windows Hintergrundbild). Den ganzen Strand für mich alleine, Frühlingsboten bei Flora und Fauna 🥰, bisserl balancieren und Räder schlagen.

    Nicht weit entfernt dritter Stopp: Cape Farewell (nördlichster Punkt der Südinsel).

    Noch ein Abstecher: Te Waikoropupū Springs (ein für die Maori heiliger Ort der der Legende nach Huriawa die Schützerin des Wassers beheimatet). Es ist außerdem die größte und eine der klarsten Quellen Neuseelands und in der südlichen Hemisphäre.

    Letzte Station für heute: Rawhiti Cave. Eine 40m breite und 20m hohe Kalksteinhöhle mit tausenden großen, kleinen, dicken und ganz feinen Stalaktiten.

    Übernachtung:
    Motupipi Carpark, Tākaka
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  • Tag 240

    9 September, Selandia Baru ⋅ ☁️ 6 °C

    Irgendwie is heit da Wurm drin 🙄 Zerst zum Lake Rotoroa aufbrochen, 5 km vorm Ziel plötzlich d'Stroß gsperrt, keine Umleitung, a dreiviertel Stunde umsonst rumgegurkt. Dann am Lake Rotoiti an falschen Parkplatz dawuschn und vom richtigen aus Richtung Wasserfall gstartet, aber au des nix, genauso gesperrt - alle Internetrecherchen für d'Katz.

    Naja, dann halt neuer Plan und großer Reisetag mit kleinen Stopps. Zerst Wäsche waschen und Stadtbummel derweil in Richmond.

    Im Abel Tasman Nationalpark in einer Bucht zum Split Apple Rock und endlich wieder den Sand zwischen den Zehen spüren (angenehm warm heute). Danach an Abstecher an die Riuwaka Resurgence (ein Fluss der unterirdisch aus einer Höhle entspringt, eiskalt perfekt um kurz zu kneippen). Über den Tākaka Pass und mehrere Aussichtspunkte weiter nordwärts.

    Übernachtung:
    Motupipi Carpark, Tākaka
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  • Tag 239

    8 September, Selandia Baru ⋅ ☁️ 6 °C

    I'm singing in the rain 🎶
    Na sowas, es regnet 😅

    Perfekt für die nächste Höhlenerkundung: Moria Gate Arch. Ein Fluss quert eine Kalksteinhöhle, kleine Wasserfälle vom Regen, saftiges grün drumrum - traumhafte Kombi.

    Zurück in die Zivilisation, s'Wetter werd au wieder besser. In Westport bisserl bummeln und duschen (leider eher kalt, als angenehm warm 🥴).

    Dann über den nächsten Highway, vorbei am T-Rex Tree (steht so in Google Maps 🤷‍♀️ kreativ san se ja) zum Maruia Fall. Quasi a kleine Lechstaustufe mit nettem Kiesstrand zum Stoamanderl bauen. Jacken und Handtücher zum Trocknen draußen aufghängt, Auto rausgekehrt und Einkäufe verstaut - langt für heit, do bleib i für die Nacht.

    Übernachtung:
    Maruia Falls Carpark, Murchison
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  • Tag 238

    7 September, Selandia Baru ⋅ ☁️ 11 °C

    I can see clearly now the rain is gone 🎶

    A Stuckerl zruck zu den Pancake Rocks: Vor etwa 30 Millionen Jahren lagerten sich feine Schichten von Meerestieren und Pflanzen, vermischt mit Sand, auf dem Meeresboden ab. Unter hohem Druck bildeten sich daraus abwechselnd harte Kalk- und weichere Tonschichten. Später wurde dieses Gestein durch seismische Aktivitäten an die Oberfläche gehoben. Wind, Regen und das Meerwasser erodierten die weicheren Schichten stärker, sodass die härteren Kalksteinschichten als gestapelte „Pancakes“ sichtbar blieben.

    Am Cape Foulwind die nächste Seal Colony, ein Leuchtturm und über den gesamten 4 km langen Weg traumhafte Aussichten und Felsen zum Füße baumeln lassen über verschiedenen Buchten. Einen präparierten Kletterbaum entdeckt und natürlich ganz nauf kraxelt. Danach noch spätes Frühstück am Strand bevor's durch Mischwälder über Hügel weiter Richtung Norden geht.

    Kurz Beine vertreten am Lake Hanlon.

    Kleiner Fotostop am Karamea Walking Tree (erinnert an die Baumriesen aus Herr der Ringe).

    Dann auf in den tiefsten Dschungel zu zwei Höhlen: Der Box Canyon Cave wieder eine klassische Kalksteinhöhle mit Stalagmiten und Stalaktiten. Leider kaum Glühwürmchen, aber ist schon auch ein spezielles, besonderes Gefühl wenn man die Stirnlampe ausmacht und wirklich komplett im dunklen und geräuschlosen Raum steht. Kurz noch die Akustik getestet - durch das geschlossene Höhlensystem aber leider ziemlich schlecht (die Töne wie verschluckt, ohne Hall). Beim Ōparara Arch erwecken lange hängende Asparagusranken, Bäume die gegen die Schwerkraft quer aus'm Fels wachsen, kleine Wasserrinnsale, Moose und Farn den Eindruck in Pandora (Avatar) gelandet zu sein.

    Zurück am Auto no gschwind Abendessen kochen unter den aufmerksamen Blicken von Wekas (flugunfähige, ziemlich neugierige, aufdringliche und weitverbreitete Vögel). Mal wieder eine handyfreie Nacht, ohne Internet und Empfang.

    Übernachtung:
    Ōparara Basin Arch
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  • Tag 237

    6 September, Selandia Baru ⋅ 🌧 12 °C

    It's raining again 🎶

    Kein Lichtblick, keine Regenpause, nur das Rauschen vom Fluss neben am Auto und das Plätschern vom Regen auf'm Dach, keinen Meter vom Campingplatz weg bewegt - die Regenklamotten von gestern sind noch nicht getrocknet und motiviert bin ich heut' auch nicht 😅 Lernen, lesen, Musik hören, Film schauen - das Übliche an am faulen Tag 😉

    Übernachtung:
    Fox River Freedom Camping, Tiromoana
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  • Tag 236

    5 September, Selandia Baru ⋅ 🌧 8 °C

    Heu, es regnet gar nimmer - fast schon bisserl perplex beim Aufstehen 🤔 Aber keine Sorge, schon auf'm Weg über den Arthur's Pass wieder Regen in Strömen, also alles beim Alten.

    Zum 131m hohen Devils Punchbowl Waterfall gewandert und nicht nur vom Regen, sondern hauptsächlich vom verwehten Sprühnebel durchnässt. Aber trotzdem oder gerade wegen der Menge an Wasser richtig guad!

    Danach festgestellt, dass mei Hardshellgwand aufgegeben hat und nimmer dicht ist (muss mal nachlesen, wie man's am gscheidsten wieder imprägniert) 😬 Also zweite Garnitur rausgeholt - für was hab ich's auch sonst dabei.

    Kurzer Halt an am Aussichtspunkt über ein Aquädukt und dabei ziemlich nasse Keas gefunden (ham scheinbar ihre Begeisterung für's Gummi nagen im Regen verloren, eher au ned soo begeistert vom Wetter).

    Danach am Lake Brunner (mit nem Wald im See) zum Carew Creek Fall glatscht. Ausnahmsweise mal wieder s'Stativ mitgenommen und grandios s'Handy, dank des Windes, mal wieder abgestürzt und in ner Pfütze glandet. Kurz as Herz stehen blieben, aber nix passiert und dann war's au no für d'Katz, weil die Linse so voller Tropfen war, dass ma eh nix gscheids erkennt 🫣

    Der Tag geht irgendwie ned rum - bei dem Wetter bleib ich halt au ned so lang und genieß die Aussicht 😅 Also weiter geht's, noch ein Wasserfall auf'm Weg - Coal Creek Fall.

    So langsam geht's Richtung Sonnenuntergang, Halt am Meer (massive Schaumbildung - find ich ja irgendwie eklig, weiß au ned).

    Übernachtung:
    Fox River Freedom Camping, Tiromoana
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  • Tag 235

    4 September, Selandia Baru ⋅ 🌧 7 °C

    Richtig richtig greislig - die ganze Nacht durch Gewitter und Starkregen im Wechsel mit Sturm, kaum geschlafen und ziemlich gerädert am Morgen.

    In der nächsten Bucht, passend zum Frühstück, eine kurze Sonnenphase.

    Dann überlegt zum Franz Joseph Gletscher zu laufen, aber nach ein paar Graupelschauern und kaum Sicht entschieden, dass des keinen Sinn macht. Die Schönwetterpausen sind zu kurz um wirklich was damit anzufangen.

    Stattdessen zum Hokitika Gorge gefahren - normalerweise strahlend blaues, eher türkisfarbenes Wasser, aber dank des Wetters und der aufgewühlten Sedimente aktuell eine graue Brühe. Trotzdem ham so Waldwege bei Regen scho immer was. Danach patschnass und blind 😶‍🌫️

    Zum Sonnenuntergang einen Stop am Strand in Hokitika eingelegt.

    Übernachtung:
    Kumara Parking Lot
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  • Tag 234

    3 September, Selandia Baru ⋅ 🌧 7 °C

    Auf an die Westküste - weiter geht's rund um die Südinsel!

    Heiße Duschen sind da eher Mangelware, also nochmal in Wanaka ausnutzen.

    Dann Frühstück am See mit futterneidigen Enten bei einzelnen kurzen Tröpfelphasen, aber größtenteils Sonnenschein.

    Um 12 Uhr dann in Kolonne den Haast Pass gestartet. Rechts und links immer wieder massive Schutt-/Schlammhaufen, die bereits von der Straße weg geschafft wurden, nach den Erdrutschen vergangene Woche. Die Aussichten dann schon bald eher trüb und feucht 🌧️ Super, war wohl nicht die beste Entscheidung 😬 Ab ins richtig schlechte Wetter - den restlichen Tag ein Wechsel aus Gewitter, Starkregen und kurzen nahezu trockenen Phasen.

    Perfekt für Wasserfälle: Fantail Falls + Thunder Creek Falls.

    Noch einen kurzen Abstecher ins Örtchen Haast und was Warmes gegessen.

    Die Aussichten für die nächsten Tage - nass 😅

    Übernachtung:
    Paringa Freedom Campsite, Westcoast
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  • Tag 233

    2 September, Selandia Baru ⋅ ☁️ 6 °C

    Die Wolken san heute ganz komisch und's Licht, als wäre der Sonnenaufgang stehen geblieben (dauerhaft bisserl trüb, gelbliches Licht). Noch keine neue Info zur Verbindungsstraße, also erstmal weiter Richtung Norden.

    Dem Sharplin Falls Track an einem Flusslauf zum Wasserfall gefolgt, umrahmt von Bäumen mit einem ungewöhnlichen schwarzen Pilz und feinen weißen Fäden mit Tropfen dran 🤔

    Dann durch Zufall auf einen Beitrag zum Highway über den Haast Pass gestoßen und erfahren, dass er ab heute drei Mal täglich einspurig für den Verkehr freigegeben wird 🥳 Also geht's morgen ab Richtung Westküste!

    Bis dahin Seenhopping bei wechselndem Wetter und richtig richtig schönem Wolken-Sonnen-Spiel: Lake Opuha, kurze Einkehr in der Fairlie Bakery für'n Pie, Lake Tekapo, Lake Alexandrina und Lake McGregor, schlussendlich Lake Hawea zum Sonnenuntergang.

    Übernachtung:
    Camp Hill Road Carpark, Hawea
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  • Tag 232

    1 September, Selandia Baru ⋅ ☀️ 5 °C

    Meteorologischer Frühlingsanfang in Neuseeland und das Wetter hält sich brav dran.

    Frühstück an nem Aussichtspunkt über Waitamea bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein. Der Ort wurde von Schulen aus der Gemeinde mitgestaltet - die bemalten Säulen.

    Kurzer Kulturstop für Kunst und Geschichte auf großen Silos im Ort.

    Dann auf den Mt Nimrod gewandert und im ersten Durchgang den Wasserfall leider verpasst (nicht beschildert, dass man am Flusslauf abzweigen muss), aber noch rechtzeitig gspannt (1 km später) und halt nochmal umgedreht (hätt' mich sonst zu sehr geärgert, dann lieber 2 km zusätzlich). Als Belohnung dafür noch ein scheues, schnelles Wallaby entdeckt 😍
    Zurück am Parkplatz endlich wieder selbst gekocht (kein Regen oder Sturm) und währenddessen die bisherige Südinsel Muschelausbeute gewaschen (eine hat ganz fürchterlich gestunken und mir seit Wochen s'Auto verpestet, aber ich hatte sie nicht als Ursache ausgmacht).

    Auf'm Rausweg zurück ans Meer noch bei Höhlenmalereien aus der Steinzeit angehalten. Naja, was soll ich sagen 😬 Gut, dass ich kein Archäologe geworden bin - ich seh da nix, außer Stein 😅 Fand ja das drumrum an Sandsteingebilden viel spannender.

    Perfekt zum Sonnenuntergang zurück am Strand und Schlafplatz für die Nacht.

    Übernachtung:
    Rangitata South River Reserve
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  • Tag 231

    31 Agustus, Selandia Baru ⋅ 🌧 6 °C

    S'Wetter bleibt spannend, saukalt, richtig eisiger Wind und viele Wolken - erstmal Wäsche waschen 😅

    Sonnenfenster nutzen und die Frühlingsboten im botanischen Garten in Dunedin genießen, bis es natürlich wieder anfängt zu regnen.

    Auf'm Weg weiter Richtung Norden dann die große Überraschung - Schnee und gar nicht so wenig 😅 Den Highway Richtung Süden haben sie schon gesperrt, bei mir geht's zumindest noch langsam voran.

    In Oamaru zurück bei den Pinguinen und schönstem Sonnenschein ein Stück Kuchen genossen. Abends dann natürlich auf der Pinguin Lauer und tatsächlich wieder erfolgreich 🥰

    Übernachtung:
    Glenavy Riverside Camping, Oamaru
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  • Tag 230

    30 Agustus, Selandia Baru ⋅ 🌧 9 °C

    Der Wetterbericht hatte recht - Böen so stark, dass Autofahren keinen richtigen Spaß mehr macht, weil man die ganze Zeit gegensteuern muss und aufpassen, dass es nicht ausbricht; Regen und Graupelschauer wechseln sich im gefühlten 10 min Takt mit Sonne ab; deutlich abgekühlt und insgesamt einfach richtig richtig greislig 🫣 Wenn des jetzt eine Woche oder länger so bleibt - na viel Spaß.

    Eigentlich wollte ich Richtung Westküste starten, aber die Hauptverbindungsstraße ist wegen Aufräumarbeiten nach schweren Unwettern noch gesperrt. Also erstmal die gleiche Strecke wieder ein Stück zurück, ins Schwimmbad und kurze Phasen draußen (riesige, schon blühende Palmkatzerl gefunden).

    Übernachtung:
    Toko Mouth
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  • Tag 229

    29 Agustus, Selandia Baru ⋅ ☁️ 2 °C

    Ab zu einem meiner absoluten Lieblingsspots von letztem Jahr: Milford Sound. Schon allein die Straße im Fjordland hält so viele kleine Stopps an Seen, Flüssen, Wasserfällen, Bergaussichten, saftig grünen Wäldern uvm. bereit. Absolutes Highlight die Keas (Bergpapageien) - dermaßen neugierig und frech, fressen sie s'Gummi von den Autodächern. S'Wetter ist leider wieder ziemlich schnell, ziemlich schlecht geworden und ich war am Ende ziemlich nass 😅 Das hat dazu geführt dass hunderte kleine Wasserfälle von den Bergen runterkamen, aber eine Schifffahrt in die Fjorde hätte keinen Sinn gemacht. Da muss ich wohl bei besserem Wetter nochmal wiederkommen. Beim Rausfahren haben sich in den Regen ein paar Schneeflocken verirrt und die Aussichten für die nächste Woche sind leider durch und durch bescheiden 🙈

    Übernachtung:
    Lumsden Parking Area
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  • Tag 228

    28 Agustus, Selandia Baru ⋅ 🌧 8 °C

    Ein fauler Tag reicht - s'Wetter ist in der Früh noch nicht wirklich besser, trotzdem raus an den Gemstone Beach. Bunte Kiesel in allen Farben und Größen, Wellen und moderne "Höhlenmalereien" 😅

    Dann bei beinahe blauem Himmel an den Lake Manapouri, wo der Regen mich aber schnell wieder eingeholt hat.

    In Te Anau im Vogelschutzgebiet den Takahe und andere vom Aussterben bedrohte Vogelarten beobachtet, am See einen Spaziergang gemacht und zum Abendessen zum Italiener (zur Abwechslung mal wieder was Warmes - kochen war die letzten Tage nicht möglich - Gaskocher bei Sturm draußen ist ungünstig).

    Dann ein zartrosa Sonnenuntergang über den Berggipfeln und bei einem riesigen Vollmond noch einen Verdauungsspaziergang.

    Übernachtung:
    Lumsden Parking Area
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