• Anna -Maria
  • Anna -Maria

Southeast Asia

Solo travel durch Südostasien :) Leer más
  • Inicio del viaje
    12 de octubre de 2024

    Flughafen Wien

    12 de octubre de 2024, Austria ⋅ ☁️ 12 °C

    Warten mit 30 Min Verspätung auf unseren Flug. Zuerst geht's nach Istanbul, dann 12,5h nach Denpasar, Bali.
    Unsere Rucksäcke sind voller Snacks, Nüssen, Snickers und Wiener Hochquellwasser - genau wie es sich für eine lange Reise gehört 😉Leer más

  • Denpasar, Bali Aiport

    13 de octubre de 2024, Indonesia ⋅ ☀️ 31 °C

    Sind nach einer insgesamt 18h Reise sicher auf Bali gelandet.
    Unser Zeitrythmus ist noch ein bisschen verschoben, haben um 17 Uhr Frühstück gegessen, aber uns geht es gut und wir könnten sogar 8h im Flugzeig schlafen. Dir Zeit ist wie im Flug vergangen 😀
    Jetzt stehen wir gerade bei Costums und warten, dass wir unser VISA on Arrival herzeigen und gezahlen dürfen :)
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  • Sideman, Bali

    13–15 oct. 2024, Indonesia ⋅ 🌙 24 °C

    Sind nach 2h Autofahrt vom Flughafen hier in Sideman angekommen. Die Besitzer sind noch so spät per Moped zu uns gekommen, um uns zu begrüßen und wir durften einen frischen Pinapple Juice genießen. Nach 100 Kniebeugen, dehnen, duschen und fertig machen gings dann schon ab ins Bett. Chrisi ist sofort eingeschlafen, ich konnte leider erst um 5 Uhr früh einschlafen, dafür freue ich mich schon riesig auf eine erholsame Nacht heute 😀Leer más

  • Sideman, Bali

    14 de octubre de 2024, Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einer für mich schlaflosen Nacht (Jet Leg, konnte erst um 4.30 einschlafen), Chrisi hat wie ein stein gepennt, gab es mal ein super gutes Breakfast. Danach waren wir die riesigen Reisfelder und Terrassen besichtigen. Es war unglaublich heiß und die Sonne hat ordentlich runtergebrannt, war aber worth it. Der Ausblick war phänomenal und Chrisi war das erste Mal in einer Hocktoilette haha
    Hab endlich eine Kokusnuss getrunken, bin mit einem Fuß in die Reisfelder gefallen (und Chrisi einem Grund zum Lachen gegeben) und unsere Schuhe sind geschmolzen, weil der Asphalt so heiß war - echt verrückt. Um 18 Uhr gab's dann eine 60 min Massage um 7€ und danach gutes indonesischen Abendessen :)
    War ein sehr feiner Tag!
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  • Gili Air

    17–19 oct. 2024, Indonesia ⋅ 🌬 30 °C

    Am 15.10 wurden wir von dem Cousin des Besitzers abgeholt und zum Speedboat am Hafen gebracht. Indonesischen Verkehr ist was ganz anderes als in Österreich!
    Nach einer angenehmen Überfahrt sind wir gut auf Gili Air (einer der drei Gili Inseln) angekommen und zu Fuß zu unserer Unterkunft gegangen (hier gibt es keine Autos).
    Die nächsten zwei Tage bestanden dann rein aus am Strand chillen, lesen, Wasser trinken, lachen und power nappen. Am Abend gab's dann köstlichen Fisch zum Genießen und eine Live Band mit unglaublich guter Stimme. Am ersten Abend haben wir uns den Sonnenuntergang mit musikalischer Begleitung angesehen, am zweiten Abend einfach nur so genossen. Am letzten Tag sind wir in der Früh noch schnorcheln gegangen, dann hat uns der liebe Besitzer vom Schnorchelausborgestand eine Fahrt nach Lombok und von dort nach Kuta gecheckt! Die Tage auf Gili waren wie in einem Paradies Film, einfach ein Traum:)
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  • Kuta, Lombok

    20–24 oct. 2024, Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute ist bereits der 5te Tag auf Kuta, Lombok. Die letzten Tage bestanden hauptsächlich aus die Gegend mit dem Scooter erkunden (Tank gibt es hier in Flaschen), chillen auf diversen Stränden, Wasserfall und Nationalpark besuchen, Gym&laufen gehen und Sonnenuntergänge genießen. Um mal Abwechslung von dem local food zu bekommen, gibt es ab und an auch Pizza oder Mexikanische Küche. 1x haben wir uns sogar das Nachtleben näher angeschaut. Waren an einer Strandbar wo gefühlt das ganze Dorf gefeiert hat. Trotz dem Kuta eher eine touristische Stadt ist, ist im Vergleich zu den Surfspots in Bali echt wenig los. Allgemein ist Lombok weniger touristisch und weniger schmutzig. Die Straßen sind sehr gut ausgebaut, so gut, dass es scheinbar auch normal ist, dass Kinder mit Mopeds oder Motorrädern fahren (?!?!). Die Locals sind wie bisher überall in Indonesien super zuvorkommend, hilfsbereit und höflich. Chrisi hat zum ersten Mal Makaken live gesehen und sich sehr darüber amüsiert und wir haben Wasserbüffeln beim Trinken zusehen dürfen. Der Lifestyle hier ist echt super chillig, weshalb wir sogar spontan entschieden haben unseren Aufenthalt im Süden zu verlängern..Leer más

  • Sekotong, Lombok

    21–24 oct. 2024, Indonesia ⋅ 🌙 28 °C

    Nach einer 2,5h fahrt sind wir endlich im Westen von Lombok angekommen. (Wir haben eine Pinapple vom Fahrer geschenkt bekommen) 🍍
    Hier ist es noch weniger touristisch als in Kuta, die Strände sind wunderschön und verlassen und die Landschaft ist mit Hügeln an den Küsten und kleinen Inseln in Festlandnähe geschmückt. Man merkt, dass die Regenzeit amsteht, da hier alles sehr trocken ist. Auf diesen Ort sind wir über Empfehlungen von anderen Reisenden gekommen und sind sehr dankbar dafür 😀 mit Tristan (zu 3t am Moped) haben wir ein bisschen die Gegend erkunden- Sonnenuntergänge und der Sternenhimmel durften natürlich auch nicht fehlen! Jam seccions im Homestay zählen auch zu einem der Highlights!Leer más

  • Gili Nanggu, Tangkong, Kedis

    22 de octubre de 2024, Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Vom Homestay aus wurde eine Schnorchel Tour zu den Secret Gilis angeboten (Gili = Insel).
    Bei dem Tagesausflug durften wir uns über farbenfrohe Korallen, viele verschiedene Fischrten und weiße Sandstrände erfreuen. Fischschwäme haben uns verfolgt, Seestern in allen erdenklichen Farben und Formen gab es zu sehen und das Wasser war kristallklar (außer bei Insel Nr. 2)
    Wir sind bei allen 3 Inseln zum schnorcheln in Wasser gesprungen, auf der zweiten gab's dann auch Mittagessen und Chillzeit.
    Die letzt Insel war das Highlight. Kaum 100m2 große Insel war die kleinste auf der wir je waren. Die Drohnenaufnahmen sind der Wahnsinn.

    Trotz 4x einschließen hatten wir einen fetten Sonnenbrand am Rücken und Po.
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  • Kleine Rundfahrt, Buwun Mas Hills

    23 de octubre de 2024, Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Im Süden findet man satte grüne Wälder, hellgrün Reisfelder und atemberaubende Aussichten vor. Eine Rundreise mit dem Moped zahlt sich auf jeden Fall aus. Entlang eines Hügelkamms haben wir zur rechten das Meer und zur linken den Jungel bewundern können - ein atemberaubendes Fahrerlebnis. Ich wurde bei einer traditionellen Parade zum Tanzen aufgefordert und die local Kids sind, wenn sie Europäer sehen, immer voll aus dem Häuschen, laufen dem Roller nach und versuchen mit Händen und Füßen zu kommunizieren.Leer más

  • Mount Rinjani

    25–26 oct. 2024, Indonesia ⋅ ☀️ 17 °C

    Mount Rinjani war ein richtiges Abendteuer!
    Gestartet haben wir bei 32C auf 1.000m um 10 Uhr und es ging eigentlich fast durchgehend (steil) bergauf. Um zum Camp auf 2.600m Höhe zu gelangen gab es insgesamt 4 Zwischenstopps bei denen wir auch Pausen machen konnten. Chrisi und ich waren sehr fit und flott unterwegs und haben die meisten anderen überholt.
    Mit unserem Guide Yardi haben wir uns super gut verstanden, er hat uns vieles neues beigebracht, erklärt und war super drauf. Er macht seinen Job seit 11 Jahren und geht 2x die Woche diesen Vulkan rauf und runter, wie viele andere Guides :O (hat während den steilsten Stellen am Handy gespielt während wir hinter ihm geschwitzt und gekeucht haben)
    Unsere 2 Träger haben jeweils 35kg Gepäck in Flip Flops raufgetragen (Zelt, Schlafsack, Essen + Trinken für 3 Tage, 9L Wasser) und haben uns kulinarisch verwöhnt von fried bananas, Nasi Goreng, Spagetti Bolognese über Banana Pancakes, Curry, div. Tee und Toast (echt verrückt). Unser Zelt wurde im Camp erste Reihe Fuß frei aufgestellt und wir hatten den geilsten Ausblick für den Sonnenuntergang über den Kratersee, umgeben von Affen und Natur.
    Am nächsten "Tag" gibt es um 2 Uhr früh weiter zur Vulkanspitze auf 3.726m. Der Sternenhimmel war unfassbar schön nur konnten wir nicht so darauf achten, weil wir uns bei jedem Schritt konzentrieren mussten wo wir in der Dunkelheit hinsteigen (hatten eh Stirnlampen aber trotzdem war es sehr steinig, sandig und steil).
    2h später waren wir kurz vorm Ziel (500m davor -1h) nur durften wir auf Grund des starken Windes nicht weitergehen. Die führende Gruppe hatte deutliche Probleme bei der letzten Ettape und mussten letztendlich umkehren, da sie sonst wortwörtlich vom Winde verweht worden wären. Sie mussten auf einem Weg von 1,5m Breite am Boden zurück robben ("hanging on to dear life" they said) um nicht abzustürzen. Der Rest hat sich hinter einem Felsvorsprung vorm Wind geschützt und wir haben wie Pinguine zusammengekuschelt auf den Sonnenaufgang gewartet, der wunderschön war. Es war unglaublich kalt (0C) und durch die Anstrengung und das vorherige Schwitzen waren unsere Körper ausgekühlt, zum Glücken hatten wir unsere Schlafsack und Socken als Handschuhe mit (die haben uns vorm erfrieren gerettet). Diese Situation war für uns echt ein Ausnahmezustand und etwas, was wir noch nie zuvor erlebt hatten.
    Nachdem die Sonne aufgegangen ist ging es 1h bergab zum Camp für Frühstück Nr. 2. Es war verrückt zu sehen, was wir alles in der Dunkelheit rausgegangen sind. In dem Moment waren wir einfach in einem Tunnel und sind Schritt ür Schritt weitergegangen - waren sehr stolz auf uns :)
    Nach dem Frühstücken konnten wir uns für die nächste Ettappe (3h bergab zum Kratersee + 4h bergauf zum nächsten Camp) noch ausruhen, doch es kam ganz anders als gedacht ...
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  • Plan B

    26–27 oct. 2024, Singapur ⋅ ☁️ 32 °C

    ... auf Grund des starken Windes mussten wir uns eine Alternative für den weiteren Tag aussuchen. Geplant wäre gewesen zum Kratersee zu wandern, in den Hot Springs zu baden und dann noch al 4h zum nächsten Camp rauf zu wandern.
    Stattdessen sind wir den Weg 5h runtergegangen (es war alles extrem trocken und staubig und wir waren ultra dirty bei der Ankunft), sind schnell ins Hostel Duschen und dann wurden wir mit Moped und Motorrad von unserem Guide Yadi und den Carriern zum Strand gebracht und haben dort wildgecamped. Zwar keine Wanderung aber eine wunderschöne, wertvolle Erfahrung in absolut großartiger Umgebung. Mit der Star Walker App haben wir sowohl das Skorpion und Wassermann Sternbild am Himmel entdeckt, als auch die Planeten Pluto, Merkur und Venus :) Yadi hat versucht das beste herauszuholen, hat Reiswein, Bier und Steckerlfisch gekauft und wir haben ein Lagerfeuer und atemberaubenden Sternenhimmel genossen. Etwas angeduselt und vollgegessen haben wir wieder viele neue Einblicke in die Kultur von ihnen bekommen. Später sind dann noch Freunde von Yadi vorbeigekommen. War ein echt unerwarteter Twist der Ereignisse und wir sind unfassbar dankbar soetwas erleben zu dürfen.
    Trotz Kopfweh und etwas hangover haben wir uns um 5.40 den Wecker gestellt um uns den Sonnenaufgang anzusehen und wurden nicht enttäuscht. Nach einem erfrischenden morgenschwumm im Meer und einem köstlichen Frühstück ging es dann wieder zurück ins Hostel.
    Verrückte und viele verschiedene Eregbisse in nur kurzer Zeit. Aja und unsere Beine haben wir auch sehr stark gespürt.
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  • Belemong

    27–28 oct. 2024, Indonesia ⋅ ☀️ 31 °C

    Den letzten Tag in Lombok sind wir sehr entspannt angegangen. Wir haben uns ein Homestay mitten in den Reisfeldern in Flughafennähe genommen und die Ruhe genossen. Die Besitzer waren unglaublich nett , zuvorkommend und hilfsbereit - haben unsere dreckige Wäsche gewaschen. Zuerst ging es mal 3h ans auspacken, putzen (es war alles sehr staubig und dreckig) und chillen. Um 16 Uhr wollten wir dann gemütlich über die Reisfelder spazieren und den Farmern beim Arbeiten zusehen und plötzlich wurden wir von den Einheimischen zu einer traditionellen Begrüßungszeremonie eines Hochzeitspaars eingeladen. Während wir am Straßenrand auf das Hochzeitspaar gewartet haben, sind immer wieder Einheimische (alle in ihren schönsten trad. Gewändern) zu uns gekommen und wollten Fotos mit uns machen, haben meine Locken und Chrisis blondes Haar bewundert und uns durchgehend Komplimente gemacht.
    Wir sind uns vorgekommen wie Celebreties weil einfach jeder mit uns ein Foto machen wollte, echt verrückt. Ich will wirklich nicht berühmt sein, auf Dauer muss das so anstrengend sein.
    Die Locals waren in traditionellen Roben gekleidet, stark geschminkt und eine Liveband hat dauerhaft Musik gespielt. Was für ein Zufall, dass wir genau an dem Tag zu der Zeit im Dorf spazieren sind und das passiert.
    Nachdem das wunderschön gekleidete Paar in Straße entlang kam, folgten wir den Menschenmassen hinter ihnen, begleitet von einer trad. Musikband und bewunderten den Volkstanz der aufgeführt wurde.

    Nachdem die Musik aus war, wurden noch ein paar Fotos gemacht und dann gingen alle wieder nach Hause. Wir wurden von einem jungen Mädchen nach Hause eingeladen, haben mit ihrer Mutter und Vater, Tanten, Onkeln und Geschwistern zu Abend gegessen, uns mit Händen und Füßen verständigt und viel über die muslimische Religion und das indonesische Familienleben erfahren. Was für ein toller Tag mit unerwarteten Ereignissen :)

    Am letzten Tag vorm Abflug nach Singapur sind wir spontan für ein paar Stunden am Strand gefahren, haben uns einen Red Snapper in wunderschöner Umgebung gegönnt und uns (fürs erste) vom Meer verabschiedet.
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  • Singapore

    28 oct.–2 nov. 2024, Singapur ⋅ ☁️ 33 °C

    nachdem wir sicher und schnell in Singapur angekommen sind waren wir anfangs komplett mit dem Kulturschock überfordert. Von der armen, eher ruralen Insel Lombok in die reiche, saubere und geordnete Stadt Singapur zu kommen war eine Reizüberflutung und eine große Umstellung.
    Dank einer großzügigen Einladung wurden uns 4 Nächte in einem 5* Hotel geschenkt und wir durften großen Luxus genießen.
    In den 4 Tagen haben wir die Stadt erkundet, von Little India über China Town (verrückt, was es hier alles zu kaufen gibt) bis hin zum Botanischen Garten und einer Night Safari, wo wir einem Nashorn und einem Leoparden sehr nahe kommen durften. Im Botanischen Garten war das Highlight neben den wunderschönen, diversen und atemberaubenden Pflanzen, spielende und Fisch essende Otter, die sich ihr Beute dauerhaft gegen einen Leguan und Schildkröten verteidigen mussten - aja und natürlich der Power Nap. Wir mussten uns daran gewöhnen, dass hier Linksverkehr herscht - nicht nur auf den Straßen sondern auch am Gehsteig und der Rolltreppe!
    Außerdem haben wir die Vorzüge eines Luxus Hotels in vollen Zügen genossen, vom Frühstück, über Fitnesscenter, heißer Dusche und Swimmingpool.
    Leider war Singapur auch das Ende unserer gemeinsamen Reise. Am letzten Abend haben wir uns noch die Wasser und Lichtshow bei Marina Bay gegeben und die Lightshow in Gardens of the Bay bewundert - am nächsten Tag (1.11.2024) ist Chrisi wieder nach Wien zurück geflogen :(
    Ich bin noch eine Nacht länger geblieben (habe auf mein Visum für Vietnam gewartet) und bin dann an meinem Geburtstag (2.11.2024) zu meinem Solo Travel aufgebrochen.
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  • Hanoi

    2–6 nov. 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    das beste Geburtstagsgeschenk das ich mir machen konnte: Visa-Stempel von Vietnam im Reisepass :)
    die Anreise ist angenehm verlaufen, ich habe im Awesome Hostel ein liebes Dutch-Girl kennengelernt, mit der bin ich dann durch die Stadt spaziert und habe auf meinen Geburtstag mit ihr angestoßen.
    Hanoi ist super, ich habe mich gleich in die Stadt verliebt. Es ist zwar viel los (viel Verkehr und Mopeds), aber mir gefällt der Vibe, die Leute und vor allem das Essen. Es ist einfach köstlich :)
    Am ersten Tag habe ich eine Free Walking Tour gemacht und viel über die Stadt, die Geschichte und generell über Vietnam erfahren und habe dann gleich eine Food-Tour angehängt - hat sich echt ausgezahlt und ich habe mich instant in die vietnamesische Küche verliebt.
    Die restlichen Tage habe ich andere super nette Traveler kennengelernt und mit denen Zeit verbracht, war im traditionellen Puppentheater und habe einige der 37 lakes aufgesucht. Am Wochenende gab es in Hanoi auch einen night market, für den sie die Straßen sperren - echt sehenswert. Gekauft habe ich mir einen 22L Tagesrucksack von "The North Face" um €5 haha (natürlich original)
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  • Ha Giang

    6–9 nov. 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Ha Giang Loop war und ist einer meiner Highlights. Ich habe eine Tour mit Easyrider gebucht und bin mit einer wundervollen Truppe von 12 Leuten durch die Berge im Norden Vietnams gefahren. Mein Easyrider Wan war der netteste und beste Fahrer, hat versucht gebrochen mit mir in Englisch zu kommunizieren und hat mich sicher 360km in 4 Tagen gefahren.
    Wir sind über Bergketten gefahren, hatten die schönsten Ausblicke über bis zu 10-layers of mountains - ich bin mim Staunen kaum hinterhergekommen. Mit Musik in den Ohren war es einfach herrlich sich fahren zu lassen, den Fahrtwind zu spüren und Dankbar für diese Landschaften zu sein, die sich nach jeder Kurve immer geändert und noch schöner wurden. In den 4 Tagen waren wir neben dem kurvigen Fahren auch auf einer Bootstour, bei zwei Wasserfällen und in einer Tropfsteinhöhle. Mit Fabi und George bin ich immer hinter den Kulissen klettern gegagen (hinter den Wasserfall, das Flussbett noch weiter hinauf, bei Aussichtspunkten noch ein paar Felsen weiter) und wir haben die unglaublichsten Stellen und Plätze entdeckt. Am Abend gab es dann immer traditional vietnamese shared Food, happy water (Reisschnaps) und Karaoke. Wir sind als Gruppe in den 4 Tagen sehr zusammengeschweißt und haben die gemeinsame Zeit extrem genossen. Dementsprechend war der Abschied auch richtig schwer! Den Ha Giang Loop würde ich auf jeden Fall nochmal machen und war jeden Cent wert - es war eine unglaubliche Erfahrung und ich bin sehr dankbar dafür!
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  • Cat Ba

    10–16 nov. 2024, Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    die Busreise von Ha Giang nach Cat Ba für 12 Stunden war ... sagen wir mal eine Erfahrung. Ich bin eindeutig zu groß für Südostasien. Ich kann meine Beine nicht wirklich ausstrecken und musste somit die ganze Busreise mit eingezogenen Beinen "schlafen". Naja aber ich habs runter geschafft und es hat sich sehr gelohnt.
    Den ersten Tag habe ich am Strand verbracht, versucht ein bisschen zu schlafen und einen alten Reisefreund (MacGyver) wieder getroffen. Wir waren gemeinsam Abendessen und ich habe ein paar Anrufe mit einem laaaangen Spaziergang aufholen können.
    Am nächsten Tag haben wir uns gemeinsam ein Moped gemietet und einen 7h hike durch den Nationalpark Cat Bas gestartet. Es war einfach herrlich. Wir sind über Stock und Stein geklettert, haben den Jungle unsicher gemacht und die Ruhe der Natur genossen. Zu Mittag gabs frisch aufgeschnittenes Obst (Mango, Dragonfruit und Apfel), Cracker und Wasser. Wir haben durchgehend geschwitzt, aber das ist natürlich normal! Leider haben wir es nicht geschafft den ganzen Hike zu machen aber der ist one-way 8h lang und da hätten wir viel früher aufstehen und schneller gehen müssen! Am höchsten Punkt sind wir dann umgedreht und haben es noch vor Sonnenuntergang aus dem Jungle rausgeschafft - danach ging es dann noch rechtzeitig in die längste Tropfsteinhöhle Cat Bas und dann zu einem sehr verdienten Abendessen. Der Tag drauf war ein Chillertag bei dem wir erst um 4pm das Zimmer verlassen haben, und ein gutes Linner gegönnt (Lunch und Dinner) und dann mit Bier und Popcorn und Chips am Strand Sterne beobachtet haben. Der Tag drauf wurde ein Strandtag bis zum Mondaufgang den wir dann noch tanzend im Sand verbracht haben und uns auch hier ein zwei Bier gegönnt haben. Der letzte Tag in Cat Ba haben wir am Boot bei einer Tour verbracht, bei dem es um 9.13 Uhr schon den ersten Espresso Martini gab. Hier fährt man mit einem Schiff durch die vielen kleinen Insellandschaften von Cat Ba und Ha Long Bai und kommt vom Staunen gar nicht weg. Wir sind vom Boot gesprungen, sind durch kleine Höhlen gekrochen um noch schönere, abgelegenere Strände zu entdecken. Mittagessen war wieder shared family food und danach ging es zu Monkey Island bei dem ich alleine die Felsen hochgeklettert bin und eine atemberaubende Aussicht genossen habe (am Weg runter habe ich mich gefragt, warum ich sowas immer mache haha - war bissl gefährlich). Durch meinen Einsatz haben wir dann auch noch den Sonnenuntergang am Boot genossen. Wir haben den Tag mit einem canadischen Paar verbracht, mit denen wir gleich gevibed haben also ging es zum Abendessen und Bier weiter in eine Bar, in der viel getanz, gelacht und Pool gespielt wurde. War ein echt super Tag, generell hat mit Cat Ba und Umgebung sehr gut gefallen!
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  • Hanoi

    16–18 nov. 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 32 °C

    nach einer etwas schlaflosen Nacht haben sich unsere Wege wieder getrennt und ich bin weiter nach Hanoi, um mich nochmal zu entspannen, bevor es zu meinem 10 (+) Tage Meditations- und Schweigekloster geht.
    Ich habe nochmal Steve und Kate (aus Kanada) zum Abendessen und ein paar drinks getroffen und nutze den Sonntag und letzten Tag, um Erledigungen zu machen, hier auf den neusten Stand zu kommen und endlich meinen Podcast hochzuladen. Außerdem gönne ich mir noch eine Massage :) und perfekt vor der Abfahrt habe ich mir gekonnt ein Cut in die Stirn gerammt haha
    Morgen fahr ich dann noch weiter in den Norden mit den öffentlichen Bussen und versuche mein Glück. Hoffentlich nehmen sie mich im Kloster als "Studentin" für Mediation auf - ich bin gespannt, denn sie sprechen kein Wort Englisch!
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  • Thiền viện Trúc lâm Tây Thiên

    18–27 nov. 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    10 Tage in einem buddhistischen Kloster mit Nonnen und Mönchen ... es war unglaublich und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.
    Von Hanoi habe ich 3 local busses genommen, um dann noch 2h eine lange, breite Straße und einen Berg hinaufzustapfen - eine sehr anstrengende Anreise muss ich sagen. Im Kloster angekommen habe ich 1h gebraucht um eine Ansprechperson zu finden (hat mich ein bisschen zur Verzweiflung getrieben), danach hin aber alles ruck zuck.
    Ich wurde von der "Haupt"-nonne in Empfang genommen (mit englischer Übersetzung von Mai, einer Helferin), sie hat mir die Grundlagen von Meditation und die Klosterregeln, sowie den Tagesablauf erklärt, danach musste ich mich noch registrieren. Ich habe Gewand (2x Arbeitskleidung, 1x festliche Robe) bekommen und wurde zum Schlafsaal geführt (ein Meer aus Holzplatten als Betten).
    Zum Tagesablauf:
    - 3 Uhr Wecker, 3.30 Uhr Mediation für 1,5h
    am Anfang musste ich meine Beine ca 4-5x ausstrecken, am Schluss konnte ich die 1,5h durchsitzen und hatte wunderschöne Mediationen!
    - kurzer PowerNap
    - 5.45 Uhr Frühstück (am ersten Tag war ich Frühstücken, danach nicht mehr - hab lieber geschlafen und so früh will ich eh nichts essen!)
    7.30 - 10.30 Uhr Arbeiten
    Holz schneiden und schleppen, kehren, aufwischen, Gemüse kochen, putzen, waschen, schälen, schneiden, Stühle und Tische schleppen, putzen, Reissäcke, Waschmittel, ... schleppen, ... es war harte, körperliche Arbeit, die nur von Frauen verrichtet wurde (Männer habe ich nur auf der Baustelle gesehen). Generell halten hier Frauen alles in Schuss!
    11 Uhr Mittagessen
    Ablauf: zuerst betreten die Mönche den Speisesaal, danach die Nonnen und dann wir Helferlein. Jeder nimmt sich was zu essen und dann wird ca 10 Minuten zusammen gebetet, danach isst jeder schweigend. Wenn alle Mönche/ Nonnen mit dem Essen fertig sind, wird wieder gebetet und dann wird aufgestanden und wir Helferlein haben abgewaschen
    12-13.30 Uhr Mittagschlaf (den hab ich geliebt)
    14-16 Uhr Arbeit, Freizeit, Meditation, study time
    17.45 Uhr Abendmesse
    viel knieen und verbeugen und singen und beten
    19.30-21 Uhr Meditation
    hier und in der Früh wird auch davor und danach gebeten, verbeugt und am Schluss der ganze Körper durchmassiert und gestretcht
    22 Uhr Nachtruhe

    Es hat ca. 2 Tage gebraucht, um mich an den Rhythmus anzupassen, danach ging es echt gut, obwohl ich wenig geschlafen habe. Ich bin sehr zu Ruhe gekommen und konnte viel nachdenken, in mich kehren und auch einfach einen geregelten Tagesablauf genießen. Ich habe mich mit den Helferlein vor Ort angefreundet, viel über den Buddhismus gelernt generell über das (Kloster)leben in Vietnam. Am liebsten hatte ich es, in der Küche zu sitzen und den Frauen beim scherzen und lachen zuzuhören (auch wenn ich nichts verstanden habe). Die positive und ruhige im Kloster war super angenehm. Außerdem habe ich mich mit 2 polnischen Ladies (Monica und Magda) angefreundet und wir hatten wunderschöne, tiefe Gespräche über Gott und die Welt. Magda ist dann noch 2 Nächte länger mit mir im Kloster geblieben :) Am ersten Tag wurden wir zu einem Trip zu einem Kloster in den Bergen von zwei Nonnen mitgenommen. Wir sind mit einer Gondel hinaufgefahren, haben dort oben meditiert und das Kloster besichtigt. Danach ging es dann zu Fuß bergab (viiiele Stufen), zu einem reinen, selbstgebauten Frauenkloster und dann noch zu einem Wasserfall (schwimmen und meditieren) - spontaner Trip den ich sehr genossen habe.

    Am Sonntag (am Ende der Woche) wurde außerdem das Ende des Jahres gefeiert (deshalb war auch so viel zu tun) - mega, dass ich das dort erleben durfte. Es kamen um die 400 Gäste, es wurde Family Hot Pot gegessen und gemeinsam zelebriert.
    Das besondere hier war es, dass ich gemeinsam mit den Mönchen meditieren durfte (sonst nur mit den Nonnen) .

    Thiền viện Trúc lâm Tây Thiên war eine wunderschöne, wertvolle Erfahrung in meinem Leben und ich werde dort auf jeden Fall wieder zurückkehren für ein Monat oder so. Ich bin unglaublich dankbar dort sein zu dürfen und so liebevoll aufgenommen geworden zu sein. Außerdem habe ich einen meiner liebsten Ort auf der Welt entdeckt - den Meditationsgarten auf der Hügelspitze <3
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  • Ninh Bin

    26–30 nov. 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach dem Kloster war es anders, wieder in das "normale" Leben hineinzustarten. Monica hat mich für eine Nacht in ihr 5 Stern Hotel in Ninh Bin eingeladen, was sehr angenehm nach 9 Nächten auf einem Holzbrett, war. Wir haben uns gemeinsam Hang Múa angeschaut (500 Treppen aufwärts zu einer Drachenstatue und mehreren kleinen Pagodas) - unten war es voll mit Lotusblütenfelder, auf der Spitze des Berges haben wir die Statue berührt und und etwas gewünscht (darf man im neuen Drachenjahr, bringt Glück) und die Aussicht genossen.
    Die Nacht im Hotel war sehr erholsam und das Frühstücksbuffett war - einfach nur guuuut und abwechslungsreich nach 10 Tagen veganem Essen.

    Die nächsten Tage habe ich damit verbracht die Umgebung zu erkunden. Ich war in der ersten Hauptstadt Vietnams "Hoa Lu Ancient Capital" aus dem 10. Jahrhundert, bin Tam Cốc abgefahren und habe die Aussicht mit Bergen, Reisfelder, Wasserbüffeln, ... genossen.
    Außerdem habe ich einen alten Freund aus Hanoi wieder getroffen und wir waren 2 Tage hintereinander im Nationalpark wandern - auf der Suche nach einem 1.000 Jahre alten Baum. Beim zweiten Versuch hat es dann auch funktioniert (an Tag 1. hat uns das Sonnenlicht einen Strich durch die Rechnung gemacht), an Tag 2. zwar auch (waren Mitten im Dschungel wo es dunkel wurde, haben es aber lebend wieder heraus geschafft). Da habe ich mich schon ein wenig angekackt (dunkel, niemand wusste wo wir waren, wilde Tiere), bin hier aber auch über mich hinausgewachsen und bin nicht in Panik geraten. MacGyver war hier eine sehr große Hilfe, weil er sehr ruhig geblieben ist!
    Ich hab diese Trips geliebt - Anna-Maria und Natur - einfach happy me! Es war niemand anderer auf diesem Tracks unterwegs, ich habe mich wie Lara Croft gefühlt (nicht nur wegen dem Outfit), viel unberührte Natur gesehen, fast nicht begangene Pfade entdeckt (ich war immer die leaderin) und die Energie der Natur gespürt. In der Nacht sind dann auch noch Glühwürmchen und die Sterne herausgekommen - es war einfach magisch.
    Aja genau, statt einer 3h Rundwanderung haben wir es geschafft den falschen Pfad zu wählen und es wurden 5h (one way) daraus - kein Wunder warum wir uns durchgehend gefragt haben, warum die Karte nicht zu Google Maps passt haha am Schluss wussten wir dann warum!

    Nach diesen vielen Tagen in der Natur ging es dann mit einem Sleeperbus nach Phong Nah, ab zum nächsten Abendteuer!
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  • Phong Nah

    30 nov.–4 dic. 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 22 °C

    ... ein kleiner Ort umgeben von hunderten von Höhlen, Flüssen und unberührter Natur.
    Wir sind um ca. 17 Uhr in Phong Nah angekommen, waren Abendessen in einem super guten Lokal (Bamboo) und waren dann feiern. Während 2 Runden Schach, vielen Runden Billiard und Tischfußball, mehrere gratis Bier und bezahlten Gin Tonics später dann noch tanzen. War ein echt lustiger Abend, am nächsten Tag ging es mir aber nicht so gut....
    Nichtsdestotrotz sind wir aufgestanden und ich hatte dann einen Me-Day. Bin im botanischen Garten eine 3h Wanderung gegangen, war ganz alleine Im Garten, habe 2x 100 Jahre alte Bäume umarmt, bei ihnen meditiert, die Ruhe genossen, Vögel beobachtet und den Alkohol rausgeschwitzt. Am Schluss bin ich bei Bombenkrater vom Vietnamkrieg vorbeigekommen und bei einem wunderschönen, großen Wasserfall gelandet, bei dem ein Baum in der Mitte gewachsen ist - auch dort habe ich meditiert.
    Habe einen älteren Italiener kennengelernt, mit dem ich noch bissl geplaudert habe und bin dann die die Panoramastraße Đường mòn Hồ Chí Minh für ca 1,5h mit den Scooter entlanggefahren. War auch wieder atemberaubend schön und ruhig. Außerdem bin ich dann auch noch eine Felswand hochkelettert, um eine unberührte Höhle zu entdecken (war auch ziemlich cool, das machen nicht viele Touristen!)
    Eigentlich wollte ich in die Paradise Cave, war aber zu spät dran - diese war (auch wenn viel kleiner) noch viel besser :)
    Am nächsten Tag ging es dann gemeinsam zum Duck Stop (eine Gänsefarm). War eine süße Erfahrung um mit den kleinen quakenden Geschöpfen in Kontakt zu kommen, wir haben dann auch noch einen Reiscake und ein Bier bekommen und viiielle Fotos gemacht. Zum Mittagessen gab es dann Huhn - das ich selber ausgewählt und eigenhändig geköpft habe (das erste Mal, dass ich ein Tier getötet habe). Etwas, was ich schon immer machen wollte (ich bin der Meinung, dass jeder, der Fleisch isst, das getan haben sollte). Zubereitet wurde es dann von der Besitzerin, es hat unglaublich frisch und gut geschmeckt - beim Essen gabs dann noch dazu einen wunderschönen Ausblick über denn Fluss und die Berge.
    Danach wurde wieder die Gegend erkundet, ich wollte unbedingt die Beine vertreten also wurde es ein Spaziergang in Mitten der Reisfelder. Dort wurden wir kurz von Kühen getrennt (ich bin mitten durchgegangen, an einem Kalb vorbei und wurde fast von einer Kuh attackiert) - kurzer Adrenalinboost!
    Mit schlammigen Schuhen gings dann zum duschen, packen und Abendessen am Fluss von Tam Coc (begleitet von einem Chor von Fröschen und Zirpen) und dann auch schon wieder mit den Sleeper Bus 9h nach Hoi An! :)
    Ich genieße die abenteuerlichen Tage in der Natur sehr und liebe es, immer wieder neues und abseits der touristischen Pfade zu entdecken!
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  • Hoi An

    3–7 dic. 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 27 °C

    Hoi An – Der Zauber der Laternenstadt

    Nach einer etwas chaotischen Nacht (unser Nachtbus kam statt um 11 pm erst um 3 am an) sind wir im regnerischen Hoi An gelandet – und ich war sofort verliebt! Gelbe Häuser, bunte Laternen, die überall hängen, und diese magische Lichtstimmung. Und das Essen? Ein absoluter Traum! Besonders abends, wenn der Fluss in buntem Licht erstrahlt und Laternen überall tanzen – auf Booten, im Wasser, in den Bäumen.

    Tag 1: Ankommen und staunen
    Nach der Ankunft ging's erstmal unter die Dusche und dann auf die Suche nach Essen. Schnell haben wir gemerkt: Hoi An ist deutlich teurer als Hanoi. Trotzdem war die Altstadt einfach bezaubernd – Fußgängerzone, kleine Shops, Streetfood und lokale Kunst. Wir sind durch die Gassen geschlendert, haben uns durch Snacks probiert und die entspannte Atmosphäre aufgesogen.

    Das absolute Highlight: Mitten in der Altstadt traf MacGyver plötzlich einen alten Freund, den er sieben Jahre nicht gesehen hatte – Drake. Die Begrüßung? "Dude, what the fuck!" 😂 Noch verrückter: Es war auch noch Drakes Geburtstag. Natürlich haben wir den Abend gefeiert – ein kunterbunter Mix: Drake und seine Frau, ein deutsch-vietnamesischer Freund namens Viet, MacGyver und ich.

    Wir waren erst in einer Bar (ich habe beim Tischfußball dominiert – alte Jobskills! 😉), haben Cocktails mit fragwürdigem Geschmack getestet und ein chinesisches Trinkspiel gespielt. Irgendwann hatten wir genug von den Touri-Bars und landeten mit einer Wodka-Flasche am Fluss – perfekte Stimmung, perfekte Nacht. Am Ende war Drake ziemlich betrunken, und wir haben ihn heimgetragen.

    Tag 2: Dorfleben und Strandvibes
    Nach wenig Schlaf bin ich früh los und alleine mit dem Rad Richtung Strand gefahren. Unterwegs hab ich in einem kleinen Fischerdorf Halt gemacht. Dort konnte ich zusehen, wie Reispapier hergestellt und Gemüse angebaut wird – ein wunderschöner Einblick in das vietnamesische Dorfleben.

    Am Strand war es einfach herrlich. Später kamen Viet und MacGyver nach, und wir verbrachten den Tag mit Kokosnüssen, hohen Wellen und leckerem Essen. Vietnamesischen Kaffee gab’s natürlich auch – perfekt, um den verrückten Abend Revue passieren zu lassen.

    Der Sonnenuntergang war magisch: Wir fanden einen ruhigen Spot am Fluss, wo die Sonne in warmen Orange- und Rosatönen zwischen den Bäumen unterging.

    Zum Abendessen gab’s Pizza (weil manchmal nur Pizza hilft), und den Tag ließen wir entspannt mit Drinks und zwei weiteren Mädels ausklingen.

    Tag 3 + 4: Alltag und Kaffee
    Die nächsten zwei Tage waren entspannter – fast schon „Alltag“. Ein Café-Working-Day stand an: Ich habe meinen FindPenguin aktualisiert, die nächste Reiseetappe geplant, Nachrichten beantwortet und Tagebuch geschrieben. Sogar Bürokratisches habe ich erledigt (not so exciting, aber nötig).

    Das Highlight? Eine Coffee Class! Wir haben gelernt, wie man Egg Coffee und Coconut Coffee macht – und beide waren himmlisch. Eigentlich wollten wir eine Free Walking Tour machen, aber die war doch nicht „free“. Die Coffee Class war definitiv die bessere Wahl. Zwischendurch gab’s wie immer Snacks: Ricecakes, Mais, Crepes – und die Ricecakes waren so gut, dass ich jetzt noch davon träume.

    Abends habe ich noch mit Freunden telefoniert und schnell eine Apotheke aufgesucht – meine Augen hatten eine kleine Infektion (alles wieder gut!).

    Tag 5: Abschied vom Paradies
    Unser letzter voller Tag in Hoi An war nochmal Strand pur. Früh aufs Rad, Sonne und Meer genießen, frisches Obst essen und einfach die Seele baumeln lassen. Ein perfekter Abschluss.

    Abends hieß es dann: Sachen packen, kurz durchschnaufen und früh schlafen – bereit für die nächste Etappe meines Abenteuers! 😊
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  • Thakek

    9–11 dic. 2024, Laos ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einer epischen 22-stündigen Busreise (die eigentlich nur 17 Stunden dauern sollte), einem geplatzten Reifen und viel zu wenig Essen bin ich um 3 Uhr früh endlich in Thakek, Laos, angekommen. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, bin ich dann auch noch eine Stunde zum Hostel gegangen. Aber hey, Abenteuer beginnen ja oft chaotisch, oder?

    Nach ein paar Stunden Schlaf und mit neuer Energie bin ich losgezogen, um den berühmten Thakek Loop zu planen: Route checken, Mopedverleih organisieren, alles durchdenken. Doch dann der Schock des Tages – meine "Freundin", wegen der ich extra nach Laos gereist bin, sagte mir kurzfristig ab. Einfach so. WTF?!

    Nach etwa 30 Minuten, in denen ich mich gesammelt habe (und mich von der Enttäuschung erholen musste), stand mein Entschluss fest: Ich mache den Loop einfach alleine.

    Den Rest des Tages habe ich ruhig angehen lassen. Beim Spazieren durch die Stadt habe ich einen supernetten 70-jährigen Kanadier kennengelernt. Wir haben zusammen ein Bier getrunken und den Abend entspannt ausklingen lassen. Kein schlechter Start, auch wenn es anders geplant war. 😊
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  • Nam Theun

    10–11 dic. 2024, Laos ⋅ ☀️ 27 °C

    Frühstück, Staub und Abenteuer
    Früh am Morgen ging es los – die Straßen? Mehr „bumpy“ als gemütlich. Der erste Abschnitt war eine echte Herausforderung: LKWs, die alles in Staub hüllten, und unebener Boden, der mich ordentlich durchgerüttelt hat. Aber die Vorfreude auf das Abenteuer ließ mich alles vergessen, und ich war voller Energie, loszulegen.

    Xiang Liap Cave – Stille und Magie
    Mein erster Stopp: die Xiang Liap Cave. Eine beeindruckende Höhle, die ich ganz für mich alleine hatte. Ich bin bis zum hintersten Winkel geklettert, habe die Ruhe genossen und meditiert. Der Blick vom Ausgang der Höhle war wie aus einem Traum: ein stiller Wasserlauf, eingerahmt vom dichten, grünen Dschungel – ein Moment purer Magie.

    Thafalang – Die rote Straße
    Weiter ging es auf eine kleine Rundstrecke durch abgelegene Dörfer. Die rote Straße, die sich entlang eines blauen Flusses durch den satten Urwald schlängelte, war atemberaubend. Alles war so friedlich, dass ich einfach anhalten musste, um diese Schönheit in mich aufzunehmen.

    Green Climber Home – Kletterparadies und Smoothies
    Ein Halt im Green Climber Home war perfekt für eine Pause. Obwohl ich selbst nicht kletterte, war die Atmosphäre inspirierend. Dazu gab es einen Smoothie, der genau das war, was ich nach der staubigen Fahrt brauchte.

    Lunch Stop – Einfach und köstlich
    Die Mittagsstärkung: eine laotische Suppe mit zartem Beef und frischem Gemüse. Simpel, aber so unfassbar lecker – ein kleiner Genussmoment auf meiner Reise.

    Viewpoint – Neue Bekanntschaften
    Nach 1,5 Stunden Fahrt, begleitet von Musik und dem Schutz meiner Sonnenbrille gegen Staub und Sonne, kam ich an einem Aussichtspunkt an. Dort traf ich Damaris, ein deutsches Mädchen, mit der ich mich sofort verstand. Spontan entschieden wir, den Rest des Tages zusammen weiterzufahren.

    Der Wasserfall – Abenteuer inklusive
    Der Weg zum Wasserfall? Mehr Abenteuer als geplant! Statt dem markierten Pfad zu folgen, entschieden wir uns für eine 30-minütige „Duschrouten-Expedition“ über rutschige Steine – erst später entdeckten wir den richtigen Weg. 😂 Aber die Mühe wurde belohnt: Riesige Felsen, ein erfrischender Wasserfall und das Gefühl, ganz klein zu sein inmitten dieser Naturkulisse.
    Kleiner Wermutstropfen: Ich bin ausgerutscht und habe mir beide Schienbeine aufgeschlagen – aua! Die Abkühlung im Wasser war danach umso befreiender.

    Eco Lodge Homestay – Naturklänge und tiefer Schlaf
    Zum Tagesabschluss übernachtete ich in einer Eco Lodge direkt am Fluss. Der Chor der Frösche begleitete mich, während ich mit Familie und Freunden telefonierte. Nach einem entspannten Abendessen fiel ich zufrieden und müde ins Bett – bereit für neue Abenteuer am nächsten Tag. 😊
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  • Na Hin

    12–13 dic. 2024, Laos ⋅ ☀️ 24 °C

    Abenteuer trotz Bauchschmerzen
    Heute begann der Tag mit einer spontanen Unterhaltung beim Frühstück. Ich lernte vier Jungs kennen, mit denen ich kurz plauderte, bevor wir alle in verschiedene Richtungen aufbrachen. Leider erwischte mich an diesem Tag ein echter Tiefpunkt: Magenkrämpfe, Darmprobleme und allgemeines Unwohlsein machten mir zu schaffen. Aber – wie das so ist – aufgeben? Keine Option! Also zog ich den Tag trotzdem durch.

    Flooded Tree Forest – Verwunschene Bäume im Wasser
    Erster Stopp: ein Wald, in dem die Bäume regelrecht im Wasser versinken. Die Szenerie wirkte wie aus einem Märchenbuch – still, mystisch und irgendwie beruhigend.

    Sandstone Buddha Statue – Geschichte in Stein gemeißelt
    Weiter ging es zu beeindruckenden Buddhastatuen, die in Sandstein gehauen sind. Einige lagen dort, andere zeigten nur angedeutete Formen oder Köpfe – uralte Werke, die eine besondere Ruhe ausstrahlten.

    Cool Springs – Begegnung und Durchhalten
    An den Cool Springs traf ich die Jungs vom Frühstück wieder. Sie schwammen im erfrischenden Wasser, während ich mich elend fühlte. Die Magenprobleme wurden immer schlimmer, bis ich schließlich Kohletabletten nahm. Es war ein Moment des Aufatmens, als es mir endlich besser ging.

    Dirt Road – Mittagspause im Team
    Wir taten uns als Sechsergruppe zusammen und fuhren zum Mittagessen in den nächsten Ort. Für mich gab es – vorsichtshalber – nur weißen Reis. Die Stimmung war entspannt, und das gemeinsame Reisen fühlte sich richtig gut an.

    Der Wasserfall – ein Abenteuertrip der Extraklasse
    Eigentlich sollte es ein kurzer Abstecher werden, doch daraus wurde ein fünfstündiges Abenteuer. Mit unseren Mopeds wagten wir uns auf einen schmalen Waldweg, bis wir den Pfad verloren. Also kletterten wir entlang des Flusses über riesige Felsen – bergauf, bergab, immer weiter. Nach zwei Stunden erreichten wir schließlich den Wasserfall. Die Belohnung? Schwimmen im kühlen Wasser, Snacks, Lieder und jede Menge Fotos. Wir haben so viel gelacht, dass die Strapazen des Weges fast vergessen waren.

    Rückweg und Erschöpfung
    Als es langsam dunkel wurde, machten wir uns auf den Rückweg zum gleichen Café. Für mich hieß es: noch einmal Reis und dann ab ins Bett. Mein Körper war ausgelaugt, und mit leichtem Fieber kämpfte ich mich in den Schlaf.

    Fazit: Abenteuer trotz allem
    Trotz der körperlichen Beschwerden war der Tag ein Erlebnis! Die neue Bekanntschaft mit der Gruppe hat alles aufgehellt. Zwei Jungs entschieden sich sogar, in einer verlassenen Höhle zu übernachten – ein Abenteuer, das ich sicher auch gemacht hätte, wenn es mir besser gegangen wäre. Doch im Nachhinein war das gemütliche Bett im Homestay die richtige Wahl.

    Ein Tag voller Herausforderungen, neuer Eindrücke und einer Menge Abenteuer – was will man mehr? 😊
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  • Kong Lor Cave

    13–14 dic. 2024, Laos ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Tag begann früh im Hostel, wo ich mit meiner neuen Mitbewohnerin Klara (19, aus Deutschland) beim Frühstück zusammensaß. Sie fährt zwar kein Moped, war aber trotzdem die perfekte Begleitung für unser geplantes Abenteuer. Unser Ziel: die berühmte Kong Lor Cave. Der Eintritt war nicht gerade billig, aber das sollte sich definitiv lohnen.

    Zusammen mit Enrico und einem einarmigen Bootsführer machten wir uns auf den Weg in die riesige Höhle. Die Fahrt durch die dunkle, mystische Umgebung war ein echtes Highlight. Es war schwer zu fassen, dass sich so ein gewaltiger Ort unter der Erde versteckt.

    Stop 1: Riesige Stalagmiten und Stalaktiten
    Unser erster Halt war an einem Platz, der einfach nur beeindruckend war: riesige Stalagmiten und Stalaktiten, die über Millionen von Jahren entstanden sind. Es war kaum vorstellbar, wie lange diese Naturwunder schon existieren. Natürlich haben wir diesen Moment mit einem Gruppenfoto festgehalten.

    Stop 2: Magische Beleuchtung
    Weiter ging es durch die Höhle, vorbei an besonders beleuchteten Formationen. Der Unterschied zu den vorherigen Felsen war gewaltig – die hell erleuchteten Stalagmiten und Stalaktiten wirkten wie aus einer anderen Welt, surreal und fast magisch. Hier gingen wir ein Stück zu Fuß, während unser Boot in einem ruhigeren Bereich weiterfuhr.

    Stop 3: Der lange Tunnel
    Das Highlight des Tages war der 7,5 km lange Tunnel. Mit einer Kopflampe ausgerüstet, fuhren wir durch diesen gigantischen Raum, der 100 Meter hoch und 70 Meter breit war. Die Dunkelheit war beeindruckend und der Anblick der Felsen schlicht überwältigend.

    Stop 4: Ausfahrt aus der Höhle
    Am Ende der langen, dunklen Fahrt tauchten wir wieder ins Licht. Die Landschaft war wie aus einem Film: dichter Dschungel, steile Felsen und ein Fluss, der sich durch die Wildnis schlängelte. Es fühlte sich an, als wären wir in einem Paradies gelandet.

    Stop 5: Das kleine Dorf
    Unser letzter Stopp führte uns in ein abgelegenes Dorf, wo Kinder mit Enten spielten. Die Atmosphäre war so ruhig und friedlich, dass es wie eine kleine, heile Welt wirkte. Wir verbrachten ein wenig Zeit mit den Dorfbewohnern, machten Fotos und genossen den Moment.

    Rückweg und Abschluss
    Auf dem Rückweg durch die Höhle mussten wir an einigen Stellen aus dem Boot aussteigen, weil der Wasserstand zu niedrig war – das war fast ein eigenes Abenteuer. Nach einer kurzen Mittagspause mit einfachem, aber sättigendem Reis ging es zurück Richtung Hostel.

    Die Fahrt führte uns durch atemberaubende Landschaften: majestätische Berge, ruhige Dörfer und spielende Kinder, die uns auf den Straßen begegneten. Die Farben des Sonnenuntergangs waren wunderschön, und der Wind machte die Fahrt im Konvoi besonders angenehm. Die wackeligen Bretterbrücken, die wir überqueren mussten, sorgten noch einmal für eine Portion Nervenkitzel.

    Am Abend kehrten wir in unser Lieblingscafé zurück, um gemeinsam zu essen und den Tag ausklingen zu lassen. Zurück im Hostel fiel ich müde ins Bett, zufrieden und voller neuer Eindrücke. Es war ein erlebnisreicher Tag, den ich sicher nie vergessen werde.
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