Aigle
June 2, 2024 in Switzerland ⋅ ☁️ 14 °C
Erster Sprinty-Testtag.
Mit einem Tag Verspätung (…man hat immer noch soooviel zu erledigen vor den Ferien) und nach grossem „Inbetriebnahme-Aufwand“ des neuen Reisemobiles (…bis da halt nur alles wieder seinen sinnvollen Platz gefunden hat) starten wir mit 1 Tag „Verspätung“ in Richtung Ostalpen. Das engagierte Studium der Vierzigtage-Prognosen bewährter WetterApps zeigt: Es regnet vorerst noch ziemlich überall weiter aber wird in 1-2 Wochen je östlicher desto besser: Also ist unsere Idee „Wallis-Tessin- Südtirol-Slowenien-Ungarn-und durch Österreich wieder heim.
Heute haben wir den Wasserdichtigkeitstest unseres Sprinty durchgeführt: Nach Fahrt durch wunderbare Gegenden des Brünig und Berner Oberland bis ins Wallis bei vollem Regen ist im Interieur immer noch alles trocken! - also 10 Punkte!
Aigle hat uns mit viel Sonne und einem tollen Stsndplatz auf einem Bauernhof empfangen! Wir machen noch einen langen Spaziergang zum Schloss und richten die Wasserversorgung ein (…wir haben jetzt sogar eine interne Dusche).
Jano hat auch alles erschnüffelt und seinen Schlafplatz gefunden.
GinTonic-Festschmaus mit Seeblick-Chräpfli-Schlummertrunk …und wir freuen uns auf die erste Nacht in unserem 6 m langen Luxus-Mobil!Read more
Grande Dixence
June 3, 2024 in Switzerland ⋅ ☁️ 5 °C
Wir haben sehr gut geschlafen in unserem neuen Bett: Wohlig warm (…die Truma-Diesel-Standheizung brauchten wir noch nicht anzuwerfen) und absolut ruhig. Erstmals wird Frühstück aufgetischt und erstmals eine kleine Enttäuschung: Der Nespresso-Maschine ist auch nach Studium der Betriebsanleitung und Konsultation von Youtube-Videos kein Kaffee zu entlocken. - Wir beschliessen, dass sie defekt ist, was uns später beim Kauf eines gleichen Modells bestätigt wird. Nun, das Frühstück mundet auch mit Tee!
Schnell sind wir bereit zum Abfahren. Nun noch kurz der Entleerungstest des Grauwassertanks: Das gibt nur 5 Punkte; der ist nämlich infolge fehlendem Verschlussdeckel schon leer. Der Deckel liegt noch bei Tartaruga und wird uns Express nach Ascona gesendet.
Also: Verspäteter Start nach Sion. Ab jetzt nach Möglichkeit nur noch unter Vermeidung von Autobahnen. Sion ist ein ganz ansprechendes Städchen mit einer schönen Burg und erinnert mich an eine der ersten Ländy-Reisen mit Pe und Martin, wo wir die Burg besichtigt haben und anschliessend auf den Sanetschpass hochgefahren sind. Wir essen sehr gut und passend in der „Midi Brasserie“.
Unser heutiges Ziel: Die weltgrösste Schwergewichts-Staumauer „Grande Dixence“, die wir nach ca 1 Stunde Fahrt über die kehrenreiche Strasse erreichen. 1951-1961 erbaut wird das Wasser in grossen Druckleitungen in 3 Kraftwerke im Rhonetal geleitet. Dort wird ungefähr gleichviel Strom produziert wie das Atomkraftwerk Leibstadt! Wir besuchen das kleine, aber sehr interessante Museum und hören vom unsererseits schon wieder vergessenen Unfall einer geplatzten Druckleitung, die über den ausgelösten Erdrutsch 3 Menschen in den Tod gerissen hat. - Das eine Kraftwerk stand denn von 2000-2009 still und die Sanierungskosten beliefen sich auf fast eine halbe Miliarde CHF.
Wir stehen nun grad unterhalb der Mauer ganz alleine auf dem Besucherplatz und geniessen den Abend in unserem Chalet. Morgen werden wir noch mit der Seilbahn zum Stausee hochfahren und dann gehts weiter nach Osten…Read more
hoch über Brig
June 4, 2024 in Switzerland ⋅ ⛅ 8 °C
Der Eindruck dieser riesigen Staumauer ist unbeschreiblich. Gestern bei schlechtem Wetter, heute bei Sonnenschein.
Ein absolut interessantes Bauwerk riegelt hier das Tal ab. Mit der Seilbahn fahren wir von unserm Uebernachtungsplatz zum obern Ende der Staumauer. Ein Hermelin begleitet unsern Spaziergang auf der Mauer von einen Ende zum andern. Nebst diesen kleinen putzligen Tieren gibt es hier auch Steinböcke, Gemse, Murmeltiere und Adler.
Der Stausee hat sehr wenig Wasser, wie immer zu dieser Jahreszeit. Der Höchststand vom Herbst wird in den Wintermonaten reduziert, um dem grösseren Stromverbrauch gerecht zu werden. Jetzt wird er bereits wieder aufgefüllt.
Auf der kurvenreichen Rückfahrt durch die typischen Walliserdörfer mit ihren eng zusammengebauten Holzhäusern hängen wir in Gedanken noch bei den Eindrücken der letzten 2 Tage. Eine unglaubliche Leistung jedes einzelnen der 1400 Arbeiter, die täglich während mehr als 10 Jahren an dem Bau gearbeitet haben, ganz abgesehen von den technischen Herausforderungen. Wir fahren durch das Rhonetal, links und rechts Weinberge und überall trutzige Burgen.
Für heute Abend hat Ruedi wieder einen ganz speziellen Platz ausgesucht. Vom „PanoramaStellplatz“ in Ried hoch über Brig geniessen wir die Aussicht ins Rhonetal. Wir machen mit Jano einen schönen Spaziergang auf einen Höhenweg über dem Tal.
Bei einem Kotelette vom Grill und Gemüse, geschmort in unseren neuen Omnia Pfanne stossen wir auf den heutigen Tag an.
Von meinem iPhone gesendetRead more
Ascona 😊
June 5, 2024 in Switzerland ⋅ ⛅ 21 °C
…nicht in unserem „Stammhotel Ascovilla“ sondern beim Yachtclub im „Hotel Sprinty“. - Aber wir Essen im Ascovilla und holen dort den Deckel zum Grauwassertank ab, den Tartaruga dorthin geschickt hat.
Schnell Wasser auffüllen und von Martin, dem Stellplatz-Eigentümer verabschieden und wir sind schon wieder unterwegs: langsam kommen wir wieder in Routine! Margrith fährt gewandt die eindrückliche Strasse hinauf zum Simplonpass. Wir wandern zum Weltkriegs- Denkmal vom der Gebirgsbrigade 11, die hier die mögliche Anmarschroute der Italiener abgesperrt hat. Wir stellen uns vor, wie die Soldaten hier mit grossen Entbehrungen gelebt haben, zum Glück ohne je kämpfen zu müssen. Jano hat den Spaziergang zwischen letzten Schneefeldern und vielen Alpenrosen auch sehr genossen.
Bis 10% Gefälle weist die Südrampe der perfekten Simplonstrasse aus. Wir fahren mit „verschleissfreier Bremse“ wie bei Paul in den Fahrstunden für kleine Lastwagen gelernt und schwenken kurz vor Domodossola ins Val Vigezzo. Nach Sta Maria Maggiore gehts dann rechts weg und auf schmaler und kurvenreicher Strecke Richtung Cannobio. An schönster Stelle gibts Mittagsrast mit den letzten Chräpfli und Salat. Immer wieder ergibt sich eine Lösung, wenn uns ein Fahrzeug entgegenkommt und der Sprinty (VierzylinderTurbo mit ca 190 PS) meistert auch starke Steigungen perfekt. Trotzdem sind wir fast ein wenig froh, als wir den Lago Maggiore erreichen. Schon bald sind wir in Ascona und fühlen uns beinahe ein wenig „zu Hause“. Wir kaufen noch die letzten par Sachen fürs Auto ein und sitzen grad richtig zum ersten Apero im Yachtclub. Das Auto steht so gut auf dem Yachtclub-Parkplatz, dass wir beschliessen, hier zu übernachten.
Also: grosser Hundespaziergang zum Ascovilla und nach dem Essen wieder zurück: Der Deckel passt perfekt und wird gleich per Dusche ausprobiert…Read more
Aprica & Rosengarten
June 7, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 15 °C
Den Rosengarten (…wie ein so schroffes, schier unbezwingbares Gebirge nur so heissen kann!?) sehen wir heute von unserem ganz einfachen Standplatz auf dem grossen Seilbahn-Parkplatz in Karersee in den Dolomiten. Hoffentlich nicht letztmals mit so schöner Abendsonne; es ist nämlich schlechteres Wetter angesagt!
Gestern sind wir von Ascona über Lugano und den Comersee nach Aprica gefahren. Erstmals in einen „richtigen“ Campingplatz. Aber ohne Elektroanschluss, weil wir ja mit unserer PV-Anlage sehr autark sind …und fast alleine, weil alle die Permanentcamper offenbar vorzugsweise im Winter hier sind. Zwischenhalt etwas nördlich von Menaggio am Comersee, wo Windsurfen angesagt ist: Staunend konnten wir die langsam aufkommenden Foil-Surfer (Voll-Tauchanzug, Helm, professioneller Gesichtsausdruck…) beobachten: Echt schnell, wenn sie es denn mal auf das Brett hoch schaffen.
Heute eine etwas lange Strecke, aber interessant: Noch Brauchwasser tanken und Grauwasser ablassen, dann ab Richtung Passo Tonale und über Dambel (… wir denken an Cumbel und Iris und Walti) durch riesige Obstkulturen und schönste Gegenden zum Mendelpass (…seit Töffzeiten schon mein Lieblingspass). Margrith empfiehlt aus ihren Reiseführestudien über das Tierstal in die Dolomiten einzufahren. Gesagt getan: In Tier parkieren wir schon einmal sehr im Zentrum mit dem Gedanken, nach dem Dorfrundgang gleich hier zu übernachten. Die Aussicht ist uns denn aber zu wenig spektakulär „bergig“ und wir haben noch Zeit. Da muss es noch Besseres geben, was wir denn auch in Karersee finden. Langsam beginnen wir die Vorteile des Sprinty zu schätzen: Total autonom und unauffällig!Read more

TravelerHabe mal gegoogelt 😍😍Rosengarten“ seinen Ursprung im Wort „ruza“ hat, was „Geröllhalde“ bedeutet. Der italienische Namen „Catinaccio“ stammt indes aus dem Ladinischen „Ciadenac“ und heißt Berg/Geröllkessel – was dem vermuteten Ursprung des deutschen Namens an Glaubwürdigkeit verleiht.👍

Travelerunser Führer meint: Die Flucht der Dolomitenwände in Hintergrund vom Tierser Tal leuchtet noch nach Sonnenuntergang märchenhaft in Rot, im weltbekannten Alpenglühen, ladinisch „entosadüra“.

TravelerDas sind ja wunderschöne Landschaften und Dörfli. Wenn Ihr über Dervio nach Aprica gefahren seid, seid Ihr nahe von " Introzzo unserer Herkunft " vorbei gefahren.

RUEDI - hakuna matata.Wir sind etwas nördlich durchgefahren. Wenn mir das bewusst gewesen wäre… - Nun haben wir noch eine „Dienstfahrt“ (…ev zusammen?) nach Introzzo vor!?
Dolomiten
June 8, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C
Wir haben wiederum sehr gut geschlafen in unserem stationären Mobil und schon gefrühstückt.
Jano zieht uns sofort auf seinen verdienten gut stündigen Spaziergang mit Ziel Waldsee von Karersee. Und das hat sich gelohnt: Rund um das idyillische Naturreservat beeindruckt der immergrüne „Latemars“. Die herausragende Holzqualitat des Fichtenwaldes ist weit über die Landesgrenzen bekannt. Die günstigen Wuchsbedingungen - optimale Hohenlage (1500 m), langsames und regelmaßiges Wachstum, kaum Wind, wenig direkte Sonne - ergeben ein kompaktes, gesundes Hölz mit eng beieinanderliegenden Jahresringen, ideal für den Bau von Instrumenten (Geigen…).
Gegen Mittag ziehen wir dann weiter. Ziel ist das Sellajoch. In Canazei ist aber vorerst Schluss. Zum 18. Mal am 2. JuniSamstag ist SELLARONDA BIKE DAY. Von 08:00 bis 14:30 Uhr werden die vier Dolomitenpässe (Sella- und Grodnerjoch sowie Pordoi- und Campolongopass) rund um den Sella ausschließlich für Liebhaber des Fahrrads (Rennfaher bie E-BikeFahrer ü 80…) reserviert.
Wir nutzen die Sperrung für einen wundervollen Mittagshalt am Fusse des Marmolada, dem höchsten Berg der Dolomiten (3342).
Die eindrückliche Fahrt über das Sella- und das Grödnerjoch geniessen wir trotz tausender entgegenkommender Velofahrer ! Für einmal müssen sich auch die vielen Motorradfahrer etwas zurückhalten.
Das Wetter spielt voll mit und hält sich besser als vorausgesagt: Erst an unserem Stellplatz, einem ganz normalen Parkplatz neben der Strasse zum Campolongopass oberhalb Corvara, gewittert es kurz.
Der Eindruck der Berge in diesen Dolomiten ist gewaltig - ein Schauspiel der Natur.
PS: Der Sprinty ist total gut isoliert gegen Lärm und Hitze. Beides schätzen wir sehr.Read more

TravelerLiebe Grüße aus Tschappina, viel Freude mit eurem Sprinty und tolle Reisen🚗

RUEDI - hakuna matata.Immer bei 1500 müM sind wir gedanklich ganz fest in Tschappina… 😊

Eva SiegenthalerDer Martin Paur mit m2SUI-93 und einem CS Sprinter ist mitgefahren - wenn er euren Sprinty gesehen hätte, hätte er vielleicht sogar gestoppt!
Lorenzago Di Cadore - Venetien
June 9, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 14 °C
Hier war Papst Johannes Paul II 1987-1998 sieben Mal in seinen Sommerferien und 2007 auch Papst Benedict XVI einmal.
Wir sind eher zufällig da, aber sicher am richtigen Ort: Wir wollten ja hier auf dem Parkplatz nur schnell die App studieren, um demnächst einen Stellplatz anzusteuern. Aber es ist total ruhig, sauber und eine Ecke speziell für Wohnfahrzeuge signalisiert …und sympathisch. - Also bleiben wir grad stehen! Schon das zweite Mal platzieren wir unsere Sandbleche unter die Standkeile um den Sprinty gut zu horizontieren.
Heute sind wir relativ früh gestartet um auf dem Campolongo-Pass eine Spazierrunde zu machen: 1 1/2 Stunden sind wir in schönster Umgebung mit vielen Alpenblumen unterwegs und erreichen nach fast 300 m Höhendifferenz die Kaiserhütte. Der Weg war so steil, dass wir es vorgezogen haben, über die Skipiste abzusteigen und finden uns mitten im Munggengebiet: Warnpfiffe, hie und da wachhabender Mungg und ganz viele neu erstellte Höhlen.
Leider ist heute das Wetter nicht ganz so fotogen, aber trocken und warm; erst mit dem Eindunkeln zieht etwas Regen auf.
Heute sind gelbe Strassen angesagt. Auf gefühlten 500 Kurven umfahren wir Cortina d Ampezzo südlich und verlassen die Dolomiten in Richtung Friaul.
Noch eine Hunde-Runde durch das 500-Seelen-Dorf Lorenzago mit Feierabend-Bier im Dorf-Albergo, bevor wir uns in unser Heim zurückziehen.Read more
Trasaghis - Friaul
June 10, 2024 in Italy ⋅ 🌩️ 18 °C
Nach einer Nacht mit vielen Gewittern, wir haben trotzdem bestens geschlafen, zeigt sich der Morgen trüb und regnerisch. Doch wir entscheiden uns trotzdem, die bergige Strecke über den Sella di Razzo und danach durch das Lumiel-Tal/Tagliamento-Tal (genannt nach dem gleichnamigen Fluss) zu fahren.
Schon beim Abfahren hat der Regen aufgehört und die Nebel verziehen sich. Die Strasse mit einer Haarnadelkurve nach der andern durch eine wilde Berglandschaft führt uns auf den Sella di Rozza.
Erste Einkehr bei Malga di Rozza, kleine Bar, wo die Einheimischen ihren ersten Apero trinken (10.00 Uhr). Einkauf von produtti locali und Schwatz mit den wenigen Gästen, die gerade Platz finden im gemütlichen Beizli.
Weiter geht‘s nach Sauris, die Strasse wird wieder schmal mit den üblichen Haarnadelkurven. Ruedi und unser Sprinty meistern diese mit Bavour. Was die Natur in der rauhen Bergwelt anrichten kann, zb bei viel Regen, lässt sich unschwer erahnen: Ueberall z. T. massive Verbauungen, die sogar einen Tiefbauingenieur staunen lassen.
Wir erreichen Sauris di Sopra, das mitten in grünen Almen und Wäldern liegt. Aber nicht nur die idylische Lage ist es, die Sauris so anziehend macht. Auch das Ortsbild bietet sehr viel fürs Auge. Die grossen stabilen Häuser bestehen weitgehend aus Holz sind eine Augenweide mit ihren z.T. historischen Aussenfrescos. Kulinarisch ist Sauris vor allem für seine geräucherten Schinken bekannt.
Wir essen im Albergo „Country Speck“ Frico con Polenta mit Kräutern und Speck, eine Spezialität.
Danach wandern wir mit Jano über die Weiden.
Wieder viele Kurven, vorbei am tiefgrünen Stausee und durch unbeleuchtete Tunnels talwärts nach Ampezzo. Die Tunnels sind sehr dunkel und schmal und nur 3.80 m hoch. Wir sind heilfroh, dass uns keiner entgegenkommt - Erinnerungen an die Andenüberquerung kommen auf.
Riesige Schafherden am Wegesrand erklären den überall angebotenen Peccorino.
Weil wir Frischwasser brauchen, lassen wir uns im Camping Tre Lagos direkt am See nieder. Wir können gerade noch einen Spaziergang mit Jano machen, beginnen wieder heftige Gewitter, und es schüttet in Strömen. Wir haben es uns im Sprinty gemütlich gemacht und nehmen unsern Apero. Jano macht daneben sein erstes Pfüsli.Read more
Bled - Slovenia
June 11, 2024 in Slovenia ⋅ ☁️ 13 °C
Heute hat es praktisch durchgeregnet und die Prognosen für morgen sehen auch nicht besser aus. Wir sind deshalb hier in Bled in einem Hotel abgestiegen. Sprinty wartet lieb auf dem Parkplatz nachdem wir das Notwendige umgepackt haben.
Sprinty hat sich heute wieder gut gehalten, aber er hat ev doch eine Krankheit: Er kann offenbar nicht geradeaus, sondern nur scharfe Kurven fahren. Heute waren es gefühlte 500 Spitzkehren über den Predilpass, durch das Soca-Tal und die Julischen Alpen nach Bled.
Der Socafluss sammelt sich weit unterhalb des Karst der Karpaten und tritt erst unweit des Vrsic-Pass an die Oberfläche. Er fängt viele Nebenflüsse teilweise in Form spektakulärer Wasserfälle auf und mündet als „Isonzo“ in den heute italienischen Golf von Triest.
In diesem Tal verlief im 1. Weltkrieg die „Soca-Front“. Jahrelang standen Italiener den Habsburgern gegenüber und es starben über 1 Mio Soldaten! Wehranlagen wie Festungen und Burgen, Friedhöfe und Museen zeugen noch von der tragisch-traurigen Situation, die ja zeitlich noch gar nicht so weit weg (ca 1915) ist. Es wurde aber hier auch schon früher gekämpft: Teile der Osmanen wurden hier bei ihrem Marsch auf Wien erfolgreich zurückgeschlagen (15. Jh.) während dann später Napoleon (ca 1805) nach verlustreichem Kampf durchbrechen konnte. Wir stellen uns das alles vor, während wir uns immer wieder mal gut 500 Höhenmeter rauf- und runterschrauben.
Heute befindet sich hier in diesem scheints europaweit am schwächsten besiedelten Gebiet (…die haben wohl Lappland vergessen) der Triglav-Nationalpark. Wir können uns die landschaftlichen Schönheiten, wenn zur Zeit auch frisch gewaschen, gut vorstellen.
Bled war schon während der Jugoslawien-Zeit ein bevorzugter Tourismus-Ort. Hier hat Tito in einer staatlichen Residenz hohe Staatsbesuche empfangen.Read more

Eva SiegenthalerBled - ein Horror bei Schönwetter, auch ausser Saison, völlig überlaufen! Geniesst es deshalb mit weniger Touristen!

RUEDI - hakuna matata.Wir haben ihn nur schweren Herzens verlassen 🥲 …und sind eine Erfahrung reicher!
Velenje - Kohle, Kultur und Kühlschränke
June 13, 2024 in Slovenia ⋅ ⛅ 15 °C
Bis 1950 lebten hier kaum 1000 Menschen. In Folge der strategischen Enttscheidung des damaligen Staatsführers Josip Broz Tito, Jugoslawien autark und betreffend Rohstoffen zum Selbstversorger zu machen, begann man den wertvollen Rohstoff Kohle im grossen Stiel abzubauen: Braunkohle untertags und Xylit (schwach verkohltes Holz) im Tagbau. Der Brennstoff Kohle diente primär dazu, ein grosses thermisches Kraftwerk zu betreiben. Es kamen Menschen aus dem ganzen Lande, um hier zu arbeiteten und zu leben. darum musste eine Stadt gebaut werden: Nach dem Willen Titos keine triste Bergarbeiterstadt, sondern eine kleine, moderne Metropole (Nuovo Velenje) in der die Kultur aus ganz Jugoslawien gelebt wird.
Nach einigem "Hinundher" durfte ich mich einer Besuchergruppe anschliessen und mit dem Schachtlift 214 m in die Tiefe fahren und den eindrücklichen Museumsteil besichtigen. Aktuell werden immer noch täglich 18000 m3 Kohle abgebaut. ...alles wird für den Betrieb von 3 Thermokraftwerken in Slowenien verwendet!! - (...leider durfte ich während der Führung nicht fotografieren.)
Kühlschränke: Um auch Frauen zu beschäftigen wurden in einer kleinen Manufaktur Backofen hergestellt. Der Betrieb hat sich schnell vergrössert und der Name "Gorenje" (ehem kleines Dorf) steht heute für einen im europäischen Vergleich grossen Hersteller für Kühlschränke.
Wir stehen auf dem perfekten städtischen Stellplatz direkt am See. Zufällig erfahren wir, dass der See künstlich angelegt wurde. Aus dem Untertage-Kohlenabbau entstanden grossräumige Mulden, die kurzerhand mit Wasser aufgefüllt und zum Naherholungsgebiet umfunktioniert wurden. So etwas geht gut in einer sozialistischen Autokratie! - Kleine Siedlungen und grossräumige Nutzflächen wurden kurzerhand aufgegeben rsp versenkt.
Am Morgen haben wir unser "Hotel Sprinty" wieder bezogen und sind bei trockenen Strassen (!) losgefahren nach dem uns empfohlenen Dorf Radovlijca. Der historische Kern war den kurzen Stadtbummel wert.
Wir fahren südlich der Karpaten weiter ostwärts. Das Bild hat sich geändert: Grosse Kulturflächen wechseln sich ab mit weniger schroffen Bergen: Das östliche Ende der Alpen meldet sich an.
Nochmals ein Stadtbummel: Kammnik. Schöne alte Häuserzeilen, leider nicht sehr gepflegt und ziemlich ausgestorben.Read more
Maribor / Marburg
June 14, 2024 in Slovenia ⋅ 🌙 17 °C
Mit etwa 112‘700 Einwohnern ist Maribor das Wirtschafts- und Kulturzentrum der Stajerska (Steiermark) - nach Ljubljana die zweitgrösste Stadt Sloweniens. Zusammen mit dem Naherholungsgebiets Prohorje ist die steirische Metropole ein beliebtes Ausflugsziel der Oesterreicher.
Das betriebsame ehemalige Marburg an der Drava, der entlang wir heute hierher gefahren sind und die sehr viel Wasser hatte, ist eine alte Universitätsstadt.
Wer gerne Wein trinkt, ist hier gut aufgehoben. Maribor besitzt den grössten Weinkeller Mitteleuropas. Den haben wir dann auch sofort gefunden und uns durch eine Führung informieren lassen. Ein Keller der Superlative, 3.5 km wuchtige Gewölbe, mit riesigen Holz-, Stein- und Stahltanks. Nicht wirklich unsere Weinwelt. Nach einem feinen Nachtessen in der wunderbaren Abendsonne, haben wir die andern Sehenswürdigkeiten, die Franziskanerkirche, die Kathedrale und die Stadtburg mit einem pulpoähnlichen Monument, das an die Ermordung der Bevölkerung durch kommunistische Mörderbanden erinnert, besucht.
Auf unserer Fahrt hierher, wenn nicht gerade auf engen Strassen durch hügelige Landwirtschaftsgebiete, -treffen wir viele Hopfenfelder an.
Erstmals stellen wir unsern Sprinty auf einem Standplatz mitten in der Stadt ab.
Wir kehren müde nach dem Stadtbummel wieder zurück zu unserer Bleibe. Mal sehen wie diese Nacht wird.
Nach dem gestrigen Stadtrundgang war ich nicht wirklich begeistert von Maribor. Da muss es noch etwas anderes geben.
So sind wir heute Morgen früh aufgestanden, runter zum Fluss gefahren und siehe da, es zeigt sich uns ein ganz anderes Maribor.
Ueber eine schöne Holzbrücke gehen wir ans Flussufer - lauter schöne Häuser und gemütliche Beizen. Wir trinken einen Cappuccino und einen Espresso und geniessen die Atmosphäre. Dann bummeln wir durch die schönen Gassen. Was der Führer sagt, stimmt heute wirklich (hatte ich gestern arg in Frage gestellt🥴) nämlich dass die schönen Fassaden der alten Prachtbauten restauriert wurden und werden, gehörte doch Marburg während 600 Jahren zu Oesterreich/Habsburg. Die Habsburger sorgten über die Jahrhunderte für das Wohlergehen der Stadt. Nach dem Ende der Donaumonarchie kam Maribor 1919 zu Jugoslawien. Im zweiten Weltkrieg wurde Maribor von den Deutschen besetzt und von den Alliierten bombardiert. Dies erklärt auch die neueren Häuser in der Stadt, die nicht speziell sind. 1945 wurde Maribor wieder jugoslawisch und slowenisch.
Nach den schönen Eindrücken fahren wir weiter gen Ungarn.Read more

Eva SiegenthalerIhr habt ja Super-Reisewetter - und wie wahr, manchmal brauchts für gewisse Orte eine zweite Chance!
Vonyarcvashegy am Balaton
June 15, 2024 in Hungary ⋅ ⛅ 25 °C
Nach dem frühen Spaziergang im schönen (und endlich sommerlichen) Drau-Quartier in Maribor brechen wir letztmals nach Osten auf: Wir wollen wirklich feststellen, dass die Ost-Alpen hier enden rsp in die ungarische Ebene abtauchen. Schon in Slowenien fahren wir durch weite Mais- und Weizenfelder. Aus den gepflegten Einfamilienhäusern und der perfekten Infrastruktur schliessen wir, dass es den Menschen hier gut gehen muss. Ohne es richtig zu bemerken queren wir die Grenze zu Ungarn und entdecken schon von Weitem den Balaton, einer der grössten Seen (L=75 km) Europas.
Eine kurze Fahrt durch Keszthely bestätigt unsere Vermutung: ziemlich touristisch! Aber wir wollen halt unbedingt einmal mindestens einen Finger im Balaton baden.
Das können wir dann auch nach einem kurzen Abstecher zum Yachtclub (...die Schweizer sind laut dortigem PublicView grad am Gewinnen gegen Ungarn!).
Einige km dem Nord-Ufer entlang finden wir einen kleinen, sympathischen Campingplatz. Wir erhalten dort den vordersten Platz direkt am See und geniessen den Abend beim sehr schmackhaften Fischgericht, das uns Margrith in der neuen Omnia-Pfanne zubereitet.Read more

RUEDI - hakuna matata.Durchgeschmuggelt 😊 ...weil allerhand unklar und keine Möglichkeit gefunden, zu bezahlen

Eva SiegenthalerGeht nur online - musst Strecke vorher eingeben, dich daran halten und online zahlen - viel Aufwand für wenig Geld - ein Mega Rückschritt zu 2023 - und Bulgarien hatte dasselbe Sch…system, aber dieses Jahr endlich abgeschafft! Aber mit dem CS Sprinty hätten wir das auch ignoriert!

RUEDI - hakuna matata.Das ist also EU. - Hauptsache, alle Gurken sind gleich krumm...
Gleisdorf - Weingut Maurer
June 16, 2024 in Austria ⋅ ☁️ 20 °C
Wir verlassen den Ballaton und fahren Richtung Oesterreich. In Heiligenkreuz wollen wir die Grenze überqueren. Auf guten Strassen kommen wir flott voran. Ungarn hat uns mit Pferden empfangen und verabschiedet sich heute auch wieder mit Pferden. In einem typischen Lokal essen wir Gulasch, der uns sehr gut schmeckt .
Wir haben die Unsicherheit, dass wir wissen, dass wir Maut bezahlen sollten aber weder beim Grenzübertritt noch danach im Lande irgendwelche Möglichkeiten zum Bezahlen gefunden haben. So sind wir ganz froh, Ungarn zu verlassen, nur leider haben wir auch hier Mühe, die GOBOX zu kaufen. Die Polizei an der Grenze schickt uns zum Zoll, der Zöllner schickt uns zur nächsten Tankstelle, die ist aber nur für Vignetten zuständig und schickt uns zur ersten Tankstelle auf der Autobahn. Dort erfahren wir, dass das System ausser Betrieb ist🥴🤩👎 - wir sollen morgen wieder kommen.
Wir entschliessen uns, einen Standplatz zu suchen. Ruedi findet einen inmitten der vielen Rebberge in dieser Gegend. Die Strasse über die Hügel geht immer weiter nach oben bis wir schlussendlich beim Weingut Maurer einen super Platz finden. Wir sind die einzigen Gäste (...das Weingut hat grad Sommerferien) und geniessen den Abendspaziergang durch die Weinberge mit einer wunderbaren Ausblick in die umliegende Landschaft. Schöner könnte uns Oesterreich nicht empfangen🤗👍.
Der Inhaber gibt uns noch gute Tips und verabschiedet sich herzlich.Read more

Eva SiegenthalerWollt ihr nicht ohne Autobahn bzw.Maut fahren - geht gut in Austria! Und die 3,5 to Verbote auf den Nebenstrassen ignorieren - ist meist „Zubringer“ gestattet (zB zum nächsten Restaurant).

RUEDI - hakuna matata.Machen wir so! 😇😇😇 (wir sind grad auf der Alm - da gibts kai Sünd...)
Kemetberg 60 - Altes Almhaus
June 17, 2024 in Austria ⋅ ☀️ 16 °C
Gemäss Tipp unseres Winzers fahren wir auf der 65 nach Graz, weil uns diese direkt ins Zentrum führt vorbei an weiteren Weinbergen und wunderschönen Holunderkulturen. Wir finden dann auch relativ schnell einen Parkplatz in Zentrumsnähe dank dem, dass unser Auto auf einen normalen PP passt.
Graz macht uns einen gemütlichen Eindruck mit vielen schönen Gassen und einladenden Beizen. Im Frankowitsch in der Stempfergasse, offensichtlich Treffpunkt der Grazer und Grazerinnen, werden wir mit delikaten Sandwiches und einem Hugo verwöhnt. Diese Geschichte mit Tradition gibt es seit 1932.
Weiter geht es auf unserm Stadtbummel, vom Rathaus zum Urturm und vom Dom zur exotisch im Fluss stehenden Murinsel. Von Schlossberg mit dem Glockenturm öffnet sich eine tolle Sicht über die Stadt. Erreichbar ist der Schlossberg mit der Schlossbergbahn, die für Hunde aber einen Maulkorb vorschreiben. Leider ist der im Auto, sodass ich alleine hochfahre. Eindrücklich auf dem Schlossberg der grosse Hackher Löwe, zum Gedenken an Franz Hackher, der 1809 die Stadt gegen napoleonische Truppen verteidigte. Graz lädt zum Verweilen ein.
Wir wollen heute noch über die Stubalpe nach Zeltweg. Oben auf der Stubalpe spazieren wir mit Jano auf einem schönen Weg im Wald, angenehm kühl, denn in Graz war es recht heiss. Wo führt dieser Weg wohl hin: Zum alten Almhaus. Jano und ich laufen weiter, Ruedi geht zurück und holt das Auto.
Auf der Alm da gibt‘s kei Sünd - Wir essen ein deftiges Abendbrot und spazieren danach mit Jano über die Alpweiden. Wir dürfen gleich auf dem Restaurantparkplatz stehen bleiben.
Eine ruhige Nacht steht uns bevor.Read more

Eva SiegenthalerIn Graz war ich mal 1969 - da hat mein Vater unsere erst Kabinenyacht gekauft, ein „Admiral“ - schwimmt glaub immer noch auf dem Zürisee!

TravelerOooooh, wie freue ich mich das Euch meine Geburtsstadt gefallen hat ♥️Frankowitsch hätten wir Euch gerne begleitet, ist immer Programm für Graz! Die Knödel mit Braten machen gluscht 🌺sind neugierig wo ihr als Nächstes halt macht🌺

RUEDI - hakuna matata.Die Portion war auch (...wie fast immer) viel zu gross 😅.
Aigen i. Ennstal - Putterersee
June 19, 2024 in Austria ⋅ ⛅ 24 °C
Nach unserer Nacht auf der Alm verlassen wir die Stubalpe und fahren ins Tal um gleich wieder auf Hohentauern aufzusteigen. Wir machen einen kleinen Abstecher zur Klinkehütte und schon sind wir wieder mitten in den Bergen. Viel Wald und Alpwiesen mit z.T. schroffen Felswänden, an denen geklettert wird.
Auf der Weiterreise finden wir zufällig einen sehr schönen Campingplatz an einem kleinen See, mit allen Annehmlichkeiten, die wir brauchen, u.a. Waschmaschinen. Wir bleiben 2 Nächte (Waschtag / retablieren...) und planen unsere Weiterreise gemäss Denzel „grosser Alpenstrassenführer": Dachstei , Hohe Tauern, Hinterer Brunnenkogel... - Es sind ein paar Herausforderungen eingeplant.Read more
Obertauern - Gnadenalm
June 20, 2024 in Austria ⋅ ☁️ 23 °C
Als erstes möchten wir uns heute die Dachsteingruppe anschauen. Dazu fahren wir um die Gruppe herum nach Hallstatt. In Hallstatt wird Sole gewonnen, die über die älteste Pipeline in der Welt bis nach Ebensee geleitet wird. In der Saline Ebensee wird daraus hochwertiges Speise- und Industriesalz hergestellt. Eine rate Besonderheit ist das Natursalz aus dem nahegelegenen Altausee.
In Oesterreich wird heute an drei Orten Salz abgebaut: Hallstatt, Bad Ischgl und Altausee, alle in dieser Gegend. Das älteste Salzbergwerk der Welt steht seit drei Jahrtausenden in Hallstatt. Deshalb heisst diese abgeschiedene Region Salzkammergut.
Seit mehr als 250 Mio Jahren ruht das Salz geschutzt und unberührt in Bergen des Salzkammergutes. Das Steinsalz ist ernährungsmedizinisch ein hochwertigen Produkt, grundsätzlich nichts anderes als Meersalz. Es blieb übrig als vor vielen Millionen Jahren das Urmeer austrocknete.
Um die Dachsteingruppe von nahem zu sehen, fahren wir zum Gosausee, traumhaft gelegen inmitten der Berge. Wir spazieren entlang dem See mit seinem total klaren Wasser. Der höchste ist der Hohe Dachsstein mit 2995m
(fast wie der Beverin).
Vor Obertauern folgen wir dem Wegweiser Gnadenalm - hier wollen wir bleiben!
Wir spazieren über die Alpweiden und lernen, dass die Murmeltiere am liebsten Silberdisteln fressen. Hier auf diesen Weiden finden sie alles was sie zum Fressen brauchen: Frische Gräser, Kräuter und kleine Insekten. Bei Gefahr verschwinden sie im nur 1.5m unter der Erde liegenden Sommerbau, der mit trockenem Pflanzenmaterial ausgepolstert ist. Der Winterbau ist bis zu 7.5m unter der Erde. Sie leben in Familien. Nach einer Tragzeit von 5
Wichen bringt das ranghöchste Weibchen 2-5 Junge zur Welt, welche 6 Wochen gesäugt werden. Nach 3 Jahren verlassen die Jungtiere die Familie, um eine eigene zu gründen.
Beim Abendessen auf der Terrasse des Gasthaus Gnadenalm laufen die gemolkenen Kühe an uns vorbei wieder zurück auf die Weide. - Ein schöner Tag geht zu Ende.Read more

Traveler... ja, auf der Alm da gibt's ka Sünd ... 🤣 da wird Sprinty einfach zwischen die Almhüttli geparkt. Ein schönes Plätzli habt ihr euch ausgesucht 🥰Verpflegung gleich nebenan. Und auch Sprinty kann sich erholen vor dem nächsten Anstieg. Weiterhin viel Spass! Erika und Lieni
Burg Mauterndorf & Bleiberg
June 21, 2024 in Austria ⋅ ☁️ 29 °C
Nach kurzer Strecke erreichen wir das gestern schon angepeilte Obertauern: Ein grosser Skiort aber völlig ausgestorben, wie wir es von Chamonix & CO kennen.
Wir fahren weiter auf die Turracher Höhe, die an einem schönen See liegt und spazieren mit Jano rund um den See. Jano darf wieder baden!
Unterwegs besuchen wir die Burg Mauterndorf in Lugnau in Salzburg, eine Burg wie man sich eine Burg vorstellt: Mächtig mit vielen Türmen, Innenhöfen und einer Burgmauer. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg im Jahre 1253, als der Bergfried der Burg errichtet wurde. Seither sicherte sie den auf der alten Römerstrasse erneuerten wichtigen Uebergang über den Radstätter Tauern.
Im Jahr 1894 erwarb Hermann von Epenstein, ein Militararzt aus Berlin, die Burg und rettete sie vor dem Zerfall. Epensteins Wittwe übertrug Herman Göring die Burg, leider ohne entsprechenden Grundbucheintrag. Die Verwandten Görings mussten die Burg 1966 nach einem langen Rechtsstreit der Republik Österreich übertragen. Seit 1968 gehört Mauterndorf dem Land Salzburg. Leider durften wir die Innenräume der Burg wegen Jano nicht besuchen, nicht einmal mit Maulkorb, aber der Spaziergang rund um die Burg hat uns in längst vergangene Zeiten versetzt.
Der Wörthersee ist unser Ziel. In Velden haben wir vor 50 Jahren den A- Schein gemacht. Im Nachhinein ein wichtiger Ort für uns. - Wenn wir damals schon gewusst hätten, wieviel Schönes wir auf und um Segelschiffe herum wir erleben würden...
Rund um den See ist extrem viel los, wir entschliessen uns, weiterzufahren in die Villacher Alpe etwas in die Höhe, wo etwas kühler ist. In Bad Bleiberg auf dem Bauerncamping bleiben wir für die nächste Nacht.
Es war heute extrem schwierig zum Photographieren - total diesig, Saharastaub in der Luft?!Read more

RUEDI - hakuna matata.Wunderbar! - Wir wussten gar nicht, was insbesondere Österreich alles zu bieten hat.
Ligosullo - Stranigpass
June 22, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C
Heute ist eigentliche Sprinty-Taufe: Erstmals hat das Fahrzeug einige km Schotterpiste unter den Rädern und muss die engen und steilen Kehren im kleinsten Gang nehmen. - Verschleissfreie Bremsen, Bergabfahrhilfe und so. Fast wie ein moderner (...und luxuriöser) Bruder des LandRovers.
Es wird ein später Start, bis wir noch mit unseren Camp-Nachbaren (es sind Isländer) dies und das und natürlich über Island gesprochen und auch noch das Auto ver- und entsorgt haben.
Margrith findet nach Konsultation des "Denzel Alpestrassenführer" eine "blaue" aus dem Gail-Tal über den Alpenkamm nach Paularo in Italien führende Route. Steigungen bis 23%, Schlaglöcher, kleine Furten und ca 20 km unbefestigte Strasse. - Na, da bin ich natürlich gerne dabei und los geht's ab Stranig fast immer im dichten Wald. Einige Aussichtspunkte erlauben einen schönen Blick ins Tal. Zwischenhalt auf der Stranigalm mit interessanter Diskussion mit Einheimischen. Abwärts wird's zum Teil richtig eng durch ganz einfache Tunnels und teilweise gepflästerte enge Kurven.
Dieser Tag hat zwei Höhepunkte: einerseits die interessante Fahrt über den Alpenkamm und andererseits das Café Ingrid. Dort hat man sehr gut auf unseren liegengelassenen Rucksack aufgepasst und ihn uns dann später liebevoll wieder überreicht; ...und mir hat es gar nichts ausgemacht, die ersten paar km der Bergstrecke zweimal zu fahren!
Nun stehen wir oberhalb Ligosullo (Italien) auf dem Parkplatz des Ristorante zwar etwas schräg, aber in sehr sympathischer Umgebung und die Sonne verschwindet langsam hinter den Alpen.Read more
Comelico - wieder Friaul
June 23, 2024 in Italy ⋅ ☁️ 12 °C
Eigentlich wollten wir heute über den Plöckenpass zurück ins obere Gailtal im Tirol, doch der Pass ist wegen Felssturz gesperrt. Wir entschliessen uns über Sappada und den Passo di M. Croce auszuweichen. Am Fusse der Karnischen Alpen fahren wir durchs Friaul: Sehr enge Dörfer, viel Wald bis an die nahen Berge, Dörfer z. T. weit oben im Wald versteckt, eine Kirche haben sie immer, sogar sehr spezielle, wie in Timau. Als der 2. Weltkrieg mit schweren Schäden, schrecklichen Verlusten, Armut, Hass und Tränen zuneige ging, war nicht für alle das Drama zu Ende. Ein Alpdruck schwebte seit einiger Zeit über das Schicksal eines kleinen glorreichen Volkes, das Volk der Kosaken.
Am 25.4.1945, Tag der Befreiung Italiens, brachen alle auf, um sich wie befohlen nach Österreich zu begeben,
Der Weg ins Drautal sollte über den Plöckenpass, Passo Monte Croce führen. Es war eisig kalt. Die Kosaken brachen auf zu einen beschwerlichen Weg in eine ungewisse Zukunft. In dieser Zeit fanden sie bei der Bevölkerung von Timau viel Verständnis und Unterstützung. Ein deutscher Kommandant übergab dem Hochwürdigen Ludovico Morassi 1 Mio Lire. 1946 wurde beschlossen, damit die Kirche nach Plänen des Architekten Vittorio Orlando aus Tolmezzo zu bauen. Sie besticht durch ihre unglaubliche Schlichtheit und die spezielle Bauweise.
Im Friaul gibt es unzählige "harmlos " aussehende Bächlein mit riesigen Bachbetten. Wir denken an das Wallis und das Misox: Wie gefährlich sind doch diese Bäche, wenn es einmal richtig regnet.
Wiederum finden wir einen Super-Übernachtungsplatz: Margrith: "Hier sofort rechts!" - 6.5 km geht's mit 10-15% Steigung aufwärts auf eine Alp. Nach 20 Min haben wir das Ziel erreicht. - Vermeintlich! Geissen und Esel drängen uns und vor allem Jano wieder zurück ins Auto! - Also weiter! Nach 1 km erreichen wir eine Hütte mit Schlafgelegenheit für Wanderer und dürfen hier für die Nacht stehenbleiben: mit wunderbarer Aussicht auf die Berge!
Wir kochen selber: Instantsuppe mit Nudeln (...gar nicht so schlecht) und eine halbe Flasche Laurò 2019 von Matthias. Wir bereiten warmes Wasser mit der Thruma zum Duschen. Es wird langsam dunkel...Read more

TravelerÜberall bröckelts 🗻 Habt ihr hoffentlich meine Lieblingsberge, die Drei Zinnen gesehen? wunderschöne Gegend! Jetzt gehts nach Sexten? Da folgen noch soviele Orte 🥰 Und ein bisschen Sommer soll es ja auch noch werden - der Bögg hat ganz schüchtern geknallt im Appenzellerland 😉 Viel Spass und 🌞 auf eurer Weiterreise! Liebi Grüess us Zuzwil 😘
Heiligblut - Grossglockner
June 25, 2024 in Austria ⋅ ☁️ 16 °C
Wir verlassen die Esel-Alm und fahren über den Passo di St. Croce nach Innichen, einer Markgemeinde mit 3405 Einwohnern im Südtiroler Pustertal in Italien. Die Gemeinde grenzt im Osten und Norden an Oesterreich. In den sehr belebten Gassen spricht man auch italienisch und deutsch. Wir sind begeistert von dem Ort mit seinen wunderschönen Bauten und den guten Geschäften und Beizen.
Südlich des Pustener Talbodens reicht das Gemeindegebiet weit in die Sextner Dolomiten und den Naturpark Drei Zinnen hinein.
Anstatt durch das Pustertal nach Lienz zu fahren, nehmen wir die Panoramastrasse hoch an der linken Bergflanke.
Diese schmale Strasse durch die Dörfer am Hang öffnet uns einen sensationellen Blick einerseits ins Tal anderseits auf die gehenüberliegenden Linzer Dolomiten.
Mittagshalt in Lienz beim Tennisclub. Kleiner Spaziergang entlang der Drau, die wir ja schon in Maribor kennengelernt haben.
Ueber Lienz erreichen wir die Grossglockner Hochalpenstrasse. Wir entscheiden uns, in Heligenblut zu übernachten, um morgen den Grossglockner mit neuen Kräften in Angriff zu nehmen.Read more

TravelerIch finde es richtig schön, wie Ihr in den Bergen herumschwirrt (fährt) traumhaft 🥰
Saalbach - Pulveralm
June 25, 2024 in Austria ⋅ ⛅ 21 °C
Wieder einmal Camping ist auch nicht schlecht: Grauwasser und Trenn-Toilette entsorgen, 110+20 l Wasser tanken, Fenster putzen und los geht's Richtung Grossglockner. Nebel, soweit das Auge reicht! Wir denken an das Nordkapp und Cabo Vilan (NW) in Spanien: war auch alles im dichten Nebel ...und doch wichtig und schön!
Beeindruckend: Die kunstvolle Strasse bis 2500 müM. - Aber alles voll touristisch! Gefühlte 90% Holländer und Belgier und die restlichen 90% Deutsche. Wir geniessen es trotzdem: Erst die Franz-Josefs-Höhe. Sogar die Murmelis scheinen nur für die Touristen hier zu sein und lassen sich von Hand füttern!
Ein paar Kilometer weiter, nach dem First-Tunnel wird's besser: Die Sicht von der Edelweisspitze wird sogar von der Sonne unterstützt! Margrith und Jano lassen sich die Herausforderung nicht nehmen und erklimmen die steile Spitze zu Fuss! (...nachdem wir nur so zur Probe erst mal mit dem Sprinty hochgefahren sind...). Die Bergwelt ist überwältigend, obwohl heute das Wetter anfänglich nicht so mitgemacht hat.
Beeindruckt, aber auch wieder gerne verlassen wir die Touristenregion in Richtung Nord und Kitzbüehl, wo Margrith morgen "Frauenschuh" besuchen will.
Nach dem Griessenpass werden wir unruhig: Laut "Park 4 Night" hat es hier zwar Camps und Stellplätze. Aber schön wäre doch...
...also gemäss Bauchgefühl links abgeschwenkt stehen wir bald vor einem Wanderweg-Wegweiser im dichten Wald: unser "Gschpür" sagt, dass der entlang dem Bach auf die Pulveralm signalisierte Weg vielversprechend sein könnte. 1 1/2 h zu Fuss bedeutet ca 10 Min mit dem Auto: Ausprobieren! ...mit Erfolg: Es öffnet sich eine sonnige Alp mit wunderbarer Aussicht ...und einer Gastronomie-Hütte, die aber heute geschlossen ist. Schade! Wir stellen uns niemals irgendwo hin, ohne zu fragen! Wir finden jedoch die Telefonnummer im Internet und Renate erlaubt uns, diese Nacht hier zu stehen! 😊😊😊
Wir haben gelernt: Frei zu übernachten ist mit Sprinty fast immer möglich: Wir sind autonom, klein und unauffällig:
- wir fahren immer weg von Hauptrouten.
- wir fragen immer, ob wir bleiben dürfen.
- wir verhalten uns nicht "besitzergreifend" und räumen peinlich auf.
.Read more

Eva SiegenthalerDie nächste Stufe beim Freistehen ist: Wir räumen den Dreck der Anderen weg 😉
Achensee ⛵️
June 26, 2024 in Austria ⋅ ☁️ 19 °C
Der Aufenthalt auf der Pulveralm war einfach toll. Wir konnten bei schönstem Sonnenuntergang draussen Apero nehmen und haben wunderbar geschlafen. Wir liessen es uns nicht nehmen, das Frühstück auf der Sonnenzerrasse Pulveralm-Hütte zu geniessen: Von Feinsten mit allem was dazu gehört, von Cüpli bis zur selbstgemachten Wurst.
Doch auch heute mussten wir weiter, unser Ziel Aachensee. - Kitzbühel ist unser erster Stop, weil ich Frauenschuh einkaufen möchte. Kitzbühel hat mehr zu bieten als "nur" Frauenschuh.
Alle diese Dörfer im Tirol und Zillertal, wie zb Gerlosberg im Gerlostal laden zum Verweilen ein. Ueberall gibt es Möglichkeiten mit Bahnen in die Höhe zu fahren und die vielfältige Bergwelt zu geniessen. Immer wieder auf den nächsten Pass mit wunderbarer Aussicht in die Ferne und die schöne Landschaft, oder auf einen mächtigen Wasserfall.
Die Holzverarbeitung Spirit in Österreich eine wichtige Rolle. Wir treffen denn auch immer wieder grosse Holztransporte und mehrfach auf riesige Sägereien.
Wir erreichen den Aachensee bei starkem Regen und entscheiden uns, ans Ende bis Aachenkirch zu fahren, weil es da nicht mehr regnet. Wir stellen uns auf den Standplatz beim Camping und merken zu spät, dass wir für eine Nacht auch auf der grossen Wiese davor hätten stehen können.
Ein weiteres Mal geniessen wir unsere kleine Villa...Read more
Zürs am Arlberg
June 27, 2024 in Austria ⋅ ☀️ 17 °C
Wir verlassen den Achensee über den Achenpass. Bei Fall, dem verschlafenen Ort, wo ich ganz viele Seminare gemacht habe, nehmen wir die Vorderriss Strasse, eine schmale Mautstrasse entlang dem Bachbett der Isar.
Anschliessend fahren wir durch Mittelwald nach Seefeld, immer wieder begleitet von mächtigen Bergketten, u.a. der Zugspitze mit ihren 2962m.
Wallgau hebt sich durch sein schönes Ortsbild hervor mit vielen bemalten Fassaden.
Bei Imst biegen wir nach rechts ab über das Hahntennjoch, eine eindrückliche Bergwelt mit vielen Rüfen eröffnet sich uns. Bei Gewittern darf diese Strecke nicht befahren werden. Interessant die uralten Holzhäuser in Pfafflar.
Wir erreichen das Lechtal, nicht sehr spektakulär, und biegen bei Warth nach Lech ab. Auf dieser Strecke begegnen uns ganz viele Oldtimer. Wir erfahren, dass es sich um das Classic Oldtimer Race am Arlberg handelt.
Wir fahren durch das uns ja gut bekannte Lech, wo durch das Rennen total viel los ist. Wir schnuppern nach einem guten Stellplatz und erfahren im Ortsteil Zug, dass freies Stehen in der gesamten Gemeinde Lech verboten ist. Wir bekommen aber den Tip, dass wir uns auf dem PP der Trittkopfbahn in Zürs gut hinstellen können. Also los - ...und hier fühlen wir uns sofort wohl.
Wir haben heute wieder einmal festgestellt, dass alles mit Jano sehr gut geht, es aber sehr anspruchsvoll ist, jeden Tag in unbekannten Gegenden, einen schönen Spaziergang zu finden.Read more

TravelerIhr habt total Glück mit dem Wetter auf diesen Bergstraßen ( Wege) nicht ganz unwichtig. Danke f die schönen Fotos👍

Eva Siegenthaler
Da müsst ich rein - würds nie tragen aber finds schön in dieser Gegend!
Über Geisingen nach Hause!
June 30, 2024 in Switzerland ⋅ ⛅ 20 °C
Wir sind wieder an der Seeblickstrasse in Zürich!
Wir frühstücken am Freitag in unserem mobilen Heim begleitet durch satte Motorgeräusche der zu einer neuen Etappe startenden Classic-Cars in Zürs.
Erst einmal steht der obligatorische und von vielen schönen Erinnerungen an Skierlebnisse begleitete Bummel durch Lech auf dem Programm. Es wird fast Mittag, bis wir Richtung Dornbirn starten. Letztmals über kleine Pässe bei Schwarzenberg ins Rheintal. - Nun verabschieden wir uns von den "Ostalpen" und es wird definitiv flacher.
Aber es gibt noch eine Zugabe: Wir haben uns für Samstag bei Tartaruga zum Offroad-Kurs in Geisingen (...nicht weit nördlich von Schaffhausen) angemolden und haben das Navi entsprechend programmiert.
Es wird spät, bis wir in die vom Veranstalter bezeichnete Wiese einfahren und uns zu den übrigen Teilnehmern gesellen: Viele Sprinter und Ivecos versammeln sich mit Bimobil-Kabinen und Integralausbau.
Am Samstag geht's früh los: Nach einer kurzen Theorie sind wir bald auf der Piste im eindrücklich und gut organisierten Gelände einer sehr grossen Kiesgrube: Steigungen und Gefälle bis ca 35% / Verschränkungsstrecken / Schräghangfahrten / Sand- und Kiesdurchfahrten lassen die Grenzen unseres Sprintys ertesten.
Während dem Nachtessen entschliessen wir uns, auch mit Blick auf die anziehenden Gewitterwolken, noch nach Zürich zu fahren.
Nach 2 Stunden Fahrt biegen wir in die Seeblickstrasse ein. Ein eindrückliches Erlebnis reicher und wir freuen uns auch wieder auf die grosse Wohnung und die Möglichkeiten, die uns Zürich (...und bald auch wieder Tschappina) bringen.
Vielen Dank unseren "Penguin-Mitreisenden", die vielen Kommentare, Tips und "Likes". - Es ist immer schön zu wissen, dass wir von unseren Freunden begleitet werden!Read more

RUEDI - hakuna matata.der hat uns versprochen, ganz brav alles mit uns mitzumachen. - auch wenn es einmal etwas steiler oder sandiger werden sollte 😊.

























































































































































































































































































































































































































































































Martin Vifian…viel Glück und allzeit gute Fahrt mit Eurem neuen Luxusgefährt! ☘️
RUEDI - hakuna matata.Danke! …unser Ländy ist halt geistig immer noch mit dabei. - War (auch) ein perfektes Fahrzeug 😊!
TravelerWow so cool was ist das für ein schönes Gefährt?? Wann seid ihr in Südtirol????💋💋👍
Travelerin ca. 2 Wochen, näheres wenn wir näher sind😀🥰🙋