• Nicole u. Stephan
  • Nicole u. Stephan

Nicole on Tour

An open-ended adventure by Nicole u. Read more
  • Wanaka to Franz Josef

    February 19, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute mussten wir einige Kilometer mit dem Van hinter uns bringen. Wir haben am Morgen noch kurz beim DOC in Wanaka halt gemacht um uns ein paar Infos für die nächsten Tage zu holen vor es Richtung Westküste ging. Erster Stopp waren die Blue Pools (leider etwas enttäuschend, da es die letzte Nacht geregnet hat und immer noch ziemlich wolkig ⛅️ war). Anschließend zwei kurze Fotostopps am Lake Hawea und Lake Wanaka vor wir gegen 13 Uhr Haast an der Westküste erreichten. Wir entschlossen uns dann gleich weiter in Richtung des Fox (seit einiger Zeit wegen Unwetterschäden in der Vergangenheit gesperrt) und Franz Josef Gletschers zu fahren, daher legten nur noch einen kurzen Halt an der Bruce Bay ein. Der Weg führte uns durch kaum besiedeltes Gebiet, teilweise durch Regenwald über zahlreiche kleine Bäche, große Flußbette und über reißende Ströhmungen!
    Kurz nach 17 Uhr sind wir hier angekommen und haben uns nochmal über die Wetterlage der kommenden Tage erkundigt. Leider ist in den nächsten 2 Tagen teilweise mit schweren Winden und starken Unwetter zu rechnen und alle Wanderwege können einige Tage geschlossen werden 😢
    Wir entschieden uns daher spontan noch zumindest eine kurze Wandertour (im Stechschritt) zum Fuße des Franz Josef Gletschers zu unternehmen 😊 was sich mehr als gelohnt hat, auch wenn die Spitze in Wolken gehüllt war. Anschließend haben wir einen Campingplatz direkt im Ort aufgesucht und den Abend ausklingen lassen.
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  • Die Ruhe vor dem Sturm

    February 20, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Leider regnet es schon am Morgen und das Wetter wird noch schlechter! Tropensturm Gita steuert nach schweren Verwüstungen in der Südsee direkt auf uns zu! Es wird mit dem heftigsten Unwetter seit vielen Jahren gerechnet! Nachdem man weder reisen sollte noch draußen was unternehmen kann besuchen wir heute das Kiwi Wild Life Center! Hier gibt es die seltensten Kiwis, die Rowi, es gibt nur noch 300 Stück von ihrer Art! In einem ziemlich abgedunkelten und ruhigem Raum musste man ganz genau hinschauen und geduldig sein um sie zu entdecken und zu beobachten. Am Nachmittag waren schon die Wanderwege und teilweise die Straßen gesperrt und auch die örtliche Tankstelle geschlossen, sodass man zum Nichtstun verdammt war 🙈 am Abend entschlossen wir uns dann noch etwas auszugehen zu einem all you can eat Pizzafestival, dieses wurde auch immer wieder von Stromausfällen unterbrochen! Schauen wir mal was die Nacht bringt, gegen 1 Uhr soll das Sturmzentrum ankommen 😬Read more

  • Roberts Point Track

    February 21, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Nachdem wir den Sturm Gita 💨 ganz gut überstanden haben und er doch ziemlich glimpflich an uns vorbei gezogen ist, hat es nach dem Frühstück auch aufgehört zu regnen. Wir haben uns dann schlau gemacht welche Wege wieder für Wanderungen offen sind und uns den Roberts Point Track ausgesucht. Dieser geht ca. 5-6 Stunden, ist gute 12 km lang und durch seinen Verlauf durch Flussläufe, über Felsen, Stock & Stein nicht ganz ohne. Vor allem nach dem Unwetter, war es ziemlich rutschig (2x wäre ich fast auf dem Hosenboden gelandet 🙈, die Schuhe immer mal wieder fast Knöcheltief im Matsch 😝), zudem lagen jede Menge Laub und Äste auf dem Weg und auch kleinere Bäume die in der Nacht entwurzelt wurden versperrten den Weg! Außerdem mussten noch einige Hängebrücken (I don‘t like 😬) überquert werden, bevor wir endlich am Roberts Point ankamen 😊. Die Mühe hat sich gelohnt, denn man stand mitten im Regenwald auf einer Aussichtsplattform und hatte den Franz Josef Gletscher direkt vor der Nase 😍 da sich kaum Wanderer auf den Weg gemacht hatte konnte man den Ausblick in Ruhe genießen 😊Read more

  • Heli Hike @ Franz Josef Glacier

    February 22, 2018 in New Zealand

    Ein Traum wird war! Und das bei absolutem Kaiserwetter ☀️☀️☀️ kaum zu glauben nach den letzten Tagen!
    Mit dem Helikopter ging’s hoch zum Franz Josef Gletscher (dieser hat eine Länge von ca. 13 km und eine Fließgeschwindigkeit von etwa 5 m/ Tag 🧐)! Schon der Flug war ein Erlebnis und die Aussicht vom Heli überwältigend 🤩🤩 Am Gletscher angekommen mussten erst mal die Steigeisen anlegt werden, vor wir zu unserer 3-stündigen Tour durch und über jede Menge Eis aufbrechen konnten. Ich kann dieses unbeschreibliche Gefühl und die atemberaubenden Aussichten gar nicht in Worte fassen! Es ist definitiv mein absolutes Neuseeland Highlight ⭐️🌟⭐️🌟 Der Gletscher schimmernde in unendlich vielen Blautönen, teilweise waren die Spalten so klein, dass man gerade so hindurch passte 😄! Unser Guide Ellie (wenn überhaupt 1,60 m groß und ein kleines Fliegengewicht) hat uns immer wieder den Weg mit dem Eispickel frei gemacht oder einige Stufen in den Gletscher geschlagen um über diesen weiter nach vorne zu kommen. Die Zeit verging wie im Fluge und nach wahnsinns Eindrücken und Ausblicken 😍😍 ging’s mit dem Helikopter zurück ins Village.Read more

  • Westcost

    February 23, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute ging’s auf dem Highway No. 6 weiter entlang der Westküste. Das Wetter hat dabei fast stündlich gewechselt ⛅️☀️🌧☀️. Diese Ecke Neuseelands ist kaum besiedelt, immer wieder sind Überbleibsel alter, verlassener Goldgräber Städte oder stillgelegte Minen zu sehen, ansonsten fährt man nur durch kaum bewohntes Gebiet, das mit Wälder bis zur Küste fast überwuchert ist. Die einzelnen „Städte“ sind weit voneinander entfernt. Erster kurzer Halt war an einer Hängebrücke, über die es zu einem schönen Fluss ging, der bei Sonne in allen Blautönen schimmert.
    Anschließend ging’s weiter zu den Pancake Rocks (diese sehen wirklich wie aufgestapelte Pancakes [Pfannkuchen] aus). Danach fuhren wir in Richtung Norden, auch hier viele verlassene und zerfallene Orte aus der Zeit des Goldrausches! Hier führen sogar Eisenbahnwege quer durch den Kreisverkehr 😂
    Am späten Nachmittag sind wir in Westport angekommen, da es auch hier nicht viel zu unternehmen gibt sind wir weiter dem Highway No. 6 ins inselinnere gefolgt und haben bei Lyell am Fluss unser Camp aufgeschlagen und noch Lecker Lachs zubereitet 😊
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  • Quer über die Insel - Malborough Region

    February 24, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute ging’s einmal fast quer über die Insel von West nach Ost! Von Lyell nach Blenheim/ Renwick in die Malborough Region. Dieser Streckenabschnitt ist zwar kaum besiedelt, aber wunderschön! Die Straße führte entlang des Wairau River quer durch bewaldetest Gebiet an vielen Gebirgszügen und Hügel vorbei. Gefühlt erstrahlt die Landschaft in 1.000 verschiedenen Grüntönen 😃
    Auf den Weg haben wir nur an den Maruia Waterfalls gestoppt, ansonsten sind wir die 3 Stunden durchgefahren und haben die Aussicht genossen. Am Nachmittag war dann genügend Zeit das herrliche Wetter bei einem Stadtspaziergang in Blenheim zu genießen ☀️.
    Nachdem die Gegend für seinen Weinanbau bekannt ist haben wir uns für morgen gleich Fahrräder gemietet um das ein oder andere Gläschen zu kosten 😊
    Vor dem Abendessen stand noch eine Runde Sport an bevor wir uns unsere Burger 🍔 haben schmecken lassen 😊
    Nachdem es ja Samstag Abend war, haben wir uns spontan entschlossen noch auszugehen und einen Pub besucht, was sehr amüsant war. Männer mit Gummistiefeln am Billard Tisch 🤣. Ziemlich viele Betrunkene bereits um 21 Uhr, außerdem sind wir in einen Geburtstag reingeplatzt, welcher auch sehr lustig zu beobachten war 😄 Das Geburtstagskind hat uns noch dazu ne leckere Schoko-Himbeer-Torte spendiert 😋
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  • Malborough Winetour

    February 25, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Gleich am Morgen sind wir ohne Frühstück los um den Farmers Market in Blenheim zu besuchen. Wir wurden nicht enttäuscht, es gab viele Köstlichkeiten sodass man gar nicht alles probieren konnte!

    Nachdem diese Region sehr bekannt für ihren Weinanbau ist, sind wir anschließend, bei herrlichem Sonnenschein, aufgebrochen um diesen ausgiebig zu testen 😃
    Im Umkreis von 20 km gibt es mehr als ein Dutzend Weinanbieter, sodass die Entscheidung gar nicht so einfach war welche wir den mit unseren gemieteten Fährrädern anfahren wollen 😊.
    Umgeben von wunderschönen Weinbergen steuerten wir als erstes die Highfield Travern an, die auf einem kleinen Hügel lag und eine herrliche Aussicht auf das Weingut bot und auch die ersten 5 Weine, die hier zum Tasting angeboten wurden, waren ein guter Start 😁. Nächster Stopp war die Fromm Winery, die in den 90ern von Schweizern gegründet wurde und zu den kleinsten Gütern zählt.
    Anschließend mussten wir ordentlich in die Pedale treten, da immer mehr Gegenwind aufkam 😕, um zum Vines Village zu gelangen. Hier haben wir neben 5 verschiedenen Weinen auch ein kleines Mittagessen eingenommen. Weiter ging’s zum etwas versteckt liegenden Huia Weingut, dass ausschließlich Bioweine in kleinen Mengen produziert! Vorzüglicher Wein und auch etwas ausgefallenere Sorten, dazu sehr nette Gastgeber! Hier hab ich auch eine Flasche (mein persönlicher Favorit des Tages - Hunky Dory Organic - eine Mischung aus Gewürztraminer und Pinot Gris) für die Weiterreise mitgenommen 😊
    Danach ging’s immer noch mit heftigen Gegenwind zum viel prämierten Bladen Gut.
    Gleich nebenan ging’s mit der Framingham Winery weiter! Ebenso tolle Weine und absolut liebenswerte Gastgeber 😊
    Letzter Stopp war Forrest! Hier gabs zum Abschluss 7 ausgefallene Weine, in wunderschönen Ambiente, zu probieren 🍷
    Anschließend mussten wir leider schon wieder die Räder zurück bringen 😄 - Perfekter Sonntag 😊
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  • Nelson

    February 26, 2018 in New Zealand ⋅ 🌬 16 °C

    Leider hat’s heute morgen erst mal ordentlich geregnet! 🌧 Nach dem Frühstück sind wir nach Nelson aufgebrochen, eine der ältesten europäischen Siedlungen in Neuseeland.
    Nach einem Besuch in der Touristeninfo sind wir ein wenig zu Fuß durch die Stadt gelaufen und haben uns unter anderem die Kirche ⛪ dort angeschaut. Am Nachmittag sind wir dann in Richtung Abel Tasman Nationalpark aufgebrochen, wo wir für morgen eine Tour geplant haben. Da durch den Zyklon Gita hier einige Straßen stark beschädigt und daher gesperrt sind, mussten wir den etwas weiteren Weg über eine ziemlich enge Passstraße nehmen. Wir haben uns dann in Kaiteriteri einen Campingplatz gesucht, auf dem wir die nächsten beiden Nächte bleiben werden, lecker Steaks gegrillt und noch etwas entspannt 😊Read more

  • Abel Tasman Nationalpark

    February 27, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 12 °C

    Um im Abel Tasman NP wandern zu können benötigt man erst mal ein Sea Shuttle um überhaupt hinein zu kommen. Hier gibts auch einen Great Walk der über mehrere Tage entlang der Küste entlang führt. Leider waren die Betten auf dieser Tour schon komplett ausgebucht und wir mussten uns mit einer eintägigen Wanderung zufrieden geben.
    Wir haben uns daher für den Abschnitt von Medlands Beach nach Anchorage entschieden 😊
    Erst mal ging’s dann mit dem Boot 🚤 eine Stunde entlang der Küste, vorbei am Apple Rock (sieht aus wie ein geteilter Apfel mitten im Wasser) zu unserem Startpunkt.
    Von hier aus führte der ca. 12 km lange und gut ausgebaute Wanderweg erst mal durch jede Menge Regenwald oberhalb der Küste! Riesige Farnen, meist größer als ich, soweit das Auge reicht. Immer wieder konnte man mal durch das Dickicht, die Küste oder einsame Strände sehen. Auf dem letzten Abschnitt ging es dann durchs Watt. Hier kann man nur während der Ebbe und ohne Schuhe durchwandern. Es war ziemlich klitschig (ein Moorbad für die geschundenen Füße) und teilweise hat’s auch durch die vielen Muschel an den Füßen ganz schön gepiegst 🙈.
    Anschließend mussten noch ein kleiner Hügel überquert werden, vor wir am Abholpunkt Anchorage ankamen. Zeit für ne kleine Brotzeit 🥪
    Nachdem wir noch knapp 2 Stunden bis zur Rückfahrt übrig hatten entschieden wir uns noch den Pitt Head Walk (ein kleiner Rundweg mit 3,5 km) oberhalb der Bucht mit 2 Aussichtspunkten abzulaufen.
    Anschließend ging’s mit dem Boot zurück nach Kaiteriteri. Um an und von Bord zu kommen mussten dann nochmal die Schuhe ausgezogen werden, da dass Wasser fast knietief den Zugang zum 🚤 versperrte 😄
    Kaum zurück hat’s dann auch schon angefangen zu regnen und aus unserem Abendessen wurde ein Stehimbiss am BBQ Grill 🙈
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  • Whatamango Bay

    February 28, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem für den ganzen Tag und auch für die darauffolgenden nur Regen im Abel Tasman Park ansteht sind wir etwas früher als geplant (und leider ohne Kajaktour) nach Picton aufgebrochen. Der Regen ließ dann glücklicherweise immer mehr nach, auch wenn es den ganzen Tag ordentlich bewölkt war ⛅️, waren doch zumindest die Temperaturen angenehm.
    Unterwegs haben wir 2x angehalten um jeweils einem kleinen Wanderweg zu folgen, der Ausblick auf die jeweiligen Buchten im Fjord anbot. 😊
    In Picton angekommen haben wir einen Stopp am Fährhafen eingelegt um unsere Überfahrt für Samstag auf die Nordinsel zu fixieren.
    Am Abend sind wir dann raus aus der Stadt an die Whatamango Bay gefahren um hier direkt am Wasser unser Camp aufzuschlagen. Ein wirklich toller Ort um noch ein bisschen zu entspannen 😊
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  • Picton

    March 1, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute morgen ganz idyllisch am Fjord aufgewacht und gefrühstückt vor es mit dem Camper ins ca. 20 Minuten entfernte Picton ging.
    Dort angekommen kam auch die Sonne ☀️ raus und ich entschied mich für einen Spaziergang entlang des Tirohanga Track der zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Stadt führt. Von dort kann man wunderbar auf den Hafen, das Fjord und die umliegenden Hügel hinüber schauen 🤩
    Am Nachmittag hab ich dann gemütlich bissi am Campingplatz gechillt vor es Abends noch mal zu Fuß in die Stadt ging.
    Als erstes stand fangfrischer Fisch 🐟 in Form von Fish and Chips auf dem Plan vor es dann noch zu Fuß entlang des Hafens ging!
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  • Mit der Fähre von der Süd- zur Nordinsel

    March 2, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Ich kann’s noch gar nicht glauben! Schon sind 2 Monate vorüber und es ist Halbzeit auf meiner Reise 😢
    Und genau zu diesem Zeitpunkt geht‘s auch einen Step weiter! Heute wechsele ich mit der Fähre von der Südinsel zur Nordinsel Neuseelands 🇳🇿
    Ich bin schon sehr gespannt was mich erwartet, nachdem die beiden Inseln sehr unterschiedlich sein sollen...
    Erst mal ging’s mit der Interislander Fähre ⛴ am Morgen von Picton in 3,5 Std ins 65 km entfernte Wellington!
    Die Fahrt verlief lange durchs Fjord 😍 mit wunderschönen Ausblicken, bevor wir richtig draußen auf See waren. Kurz darauf war auch schon die Nordinsel und immer wieder Delphine zu sehen 🐬🏜. Im Hafen lagen auch einige Kreuzfahrtschiffe, darunter der Luxusliner Queen Marry 2.
    In der Hauptstadt angekommen, hab ich’s erst mal ruhig angehen lassen, vor ich am Abend zu Fuß das Hafenviertel erkundet habe! Ich war sofort voll begeistert! Überall kleine Kneipen, viele Outdoor Bars, an jeder Ecke Künstler und Live Musik 🎶! Ein Traum! Ich bin dann am Performance Acarde direkt am Hafen hängen geblieben und hab das Ambiente & die Musik genossen ☺️ zwischen zwei Künstler hab ich mir bissi was zum Essen geholt und weiter das Festival genossen 😊
    Hier könnte ich es auf jeden Fall länger aushalten 😊
    Als ich danach noch bissi durchs Hafenviertel gestreift bin hab ich in ner Bar noch paar Neuseeland getroffen, die mir gleich angeboten haben mich dazu zu setzen. War noch ganz witzig und ein toller Ausklang (in Liegestühlen bei guter Loungemusik im Freien) am Freitag Abend 😊)
    Nachdem ich die letzen Tage nicht all zu gut auf meiner Pritsche im Camper geschlafen hab, hab ich mir heute mal den Luxus eines Hotelzimmers gegönnt 😊🤩😊 ich freue mich schon riesig auf des riesige, weiche Federbett 😂 (hab’s schon bei nem kleinen Mittagsschlaf getestet 👍👍👍)
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  • Wellington

    March 3, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 20 °C

    Nachdem ich heute mal ein Zimmer und super bequemes Bett hatte, hab ich erst mal richtig ausgeschlafen und den Komfort ausgiebig genossen 😊
    Da sich dieses direkt im Zentrum befand, war es nur ein kurzer Fußmarsch zur Cable Car, mit der ich am späten Vormittag hoch zum Botanischen Garten gefahren bin. 🌲🌳🌿🌱🌵Oben angekommen wurde erst mal der Ausblick über den Hafen genossen, vor ich dann durch den großzügigen Park spaziert bin. Folgt man den Fußwegen im Garten kommt man an verschiedenen Themenbereichen vorbei, unter anderem im Australischen Garten, Stein Garten, Rosen Garten und einigen anderen. 🌹🌷Am Ende geht es dann in einen alten Friedhof über, vor man am Ende direkt am Regierungsviertel ankommt.
    Direkt neben den Regierungsgebäuden befindet sich noch die St. Pauls Cathedral 💒 Die Kirche ist sowohl innen als auch außen relativ schlicht gestaltet.
    Anschließend bin ich etwas die Fußgängerzone entlang geschlendert und hab mir in einem Japanischen Imbiss meine Sushibox zusammen gestellt. Mit der hab ich mich zum naheliegender Hafen aufgemacht und direkt am Wasser bei herrlichem Sonnenschein ☀️ schmecken lassen 😊 Zum Nachtisch gabs dann noch ein Eis vor ich meinen Stadtbummel noch etwas fortgesetzt habe.
    Abends ging’s dann ein wenig durchs Kneipenviertel zum Food Market, wo jede Menge Köstlichkeiten aus allen Teilen der Welt angeboten wurden. Ich hab mich für ein super leckeres Pad Thai entschieden 😋Anschließend ging’s nochmal zum Performance Arcade Festival, wo Live Musik von Künstlern aus Wellington auf dem Programm stand. Die Musik war ganz cool, teilweise etwas speziell genau wie ein Teil des Publikums 😄 dazu ein Gläschen Wein - sehr gechillt!
    Nachdem es Samstag Abend in der Hauptstadt war, wollte ich allerdings noch etwas vom Nachtleben mitbekommen, deshalb ging’s nochmal ins Kneipenviertel 😊 die Entscheidung war gar nicht so einfach, es gab zwar unzählige Bars und Clubs aber keiner schien so wirklich gut besucht zu sein! Nach einigem hin und her wurde es dann die Dakota Bar! Hatte etwas von ner Cowboy Bar 🤠, die Drinks waren lecker und wurden in Einmachgläsern serviert, die Musik eine wilde aber gute Mischung! Plötzlich war der Laden und die Tanzfläche voll und die Party nahm ihren Lauf 🎶⭐️! Perfekter Abschluss für den Samstag Abend 😄
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  • Wellington/ Newtown Festival

    March 4, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 19 °C

    Am Morgen starteten wir erst mal auf dem Sonntagsmarkt im Stadtzentrum um frisches Brot (richtiges Schwarzbrot) und Obst zu kaufen 🍑🍞. Anschließend ging’s ins direkt dahinter liegende Te Papa Museum of New Zealand. Schon von außen wirkt das Nationalmuseum imposant, innen bietet es auf 5 Stockwerken sehr interessantes und abwechslungsreiche über die Geschichte, Kultur, Zivilisation und Natur des Landes. Ich beschränke mich hauptsächlich auf die Maori Kultur und deren Niedergang mit dem Eintreffen der europäischen Siedler! Alles war sehr interessant dargestellt und die Zeit verging wie im Fluge!
    Am Nachmittag ging’s dann weiter nach Newtown einem Stadtviertel von Wellington. Hier fand heute auf etwa 2 Kilometern Länge Das Newtown Festival statt. Auf 12 Bühnen wurde Livemusik 🎶 in allen Variationen geboten. Es waren super Bands dabei die zum verweilen einluden, dazu perfektes Sonntagswetter 😊 Dazwischen unzählige kulinarische Köstlichkeiten 🍤🍛🥟🍦und auch allerhand Skurriles (teilweise ein echter Krämermarkt, die Muswiese lässt grüßen 🤣).
    Am späten Nachmittag sind wir dann in Richtung Norden aufgebrochen, haben noch einen kurzen Stopp am Outlet eingelegt und sind am Abend in Whanganui eingetroffen. Im 19. Jahrhundert war hier ein großer Umschlagplatz/ Hafen für alles von Norden oder Süden kam und ins Landesinnere musste. Als ich am Abend noch etwas zu Fuß durch die Stadt gelaufen bin, kam sie mir ziemlich ausgestorben vor. Kein Mensch und kaum ein Auto auf der Straße, dabei ist sie nicht ganz klein...
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  • Wanganui - Patea Beach

    March 5, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ -1 °C

    Am Morgen haben wir zu Fuß Wanganui erkundet. Zuerst ging’s am gleichnamigen Fluß für knapp 2 Kilometer entlang. Auf der anderen Flussseite angekommen, wollten wir die St. Pauls Church 💒besuchen. Diese ist zwar Christlich, aber innen voller Maori Schnitzereien. Leider war sie geschlossen 😢
    Anschließend ging’s weiter zum Durie Hill. Auf diesen kommt man ganz nostalgisch, wenn man erst durch einen alten Tunnel läuft und anschließend mit einem Aufzug aus vergangenen Tagen durch das Bergmassiv hoch fährt. Oben angekommen, sind wir auf das War Memorial hoch gestiegen (176 Stufen im Kreis 🤪). Ein etwa 34 m hoher Aussichtsturm, der eigentlich ein Kriegsdenkmal ist. Von hier hat man einen herrlichen 360 Grad Ausblick 😍 im Vordergrund die Stadt, den Fluß, dahinter das Meer und auch die ersten Berge/ Vulkane des Egmont-Nationalparks kann man sehen.
    Am Mittag sind wir dann weiter Richtung Norden gefahren und haben den Nachmittag gemütlich am Strand verbracht und die Sonne ☀️ & das herrliche Meer genossen. Der Sand des Patea Beaches war pulverfein und ganz schwarz!
    Gegen 17 Uhr sind wir dann weiter entlang des Highway No. 3 nach Stratford und von dort in den Egmont-Nationalpark gefahren. Dieser liegt am Fuße des Mount Taranaki 🗻 (der Berg ist eigentlich ein Vulkan, 2518m hoch und zum letzten Mal 1755 ausgebrochen). Leider liegt der Großteil des Vulkans fast immer in den Wolken ☁️ und ist kaum zu sehen, so auch bei unserer Ankunft. Von unserem Stellplatz aus haben wir dann noch einen kleinen Spaziergang zu den Dawson Falls gemacht, vor wir lecker Hamburger 🍔 zubereitet haben.
    Während unseres Abendessens sind dann die Wolken komplett weitergezogen und haben einen atemberaubenden Blick auf den Berggipfel freigegeben 😍😍😍😍
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  • Mt. Taranaki/ Egmont Nationalpark

    March 6, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Am Fuße des Mount Taranaki sind wir heute schon etwas früher aufgestanden, um zu unserer Hochalpinen Tour zum Gipfel des Fanthams Peak aufzubrechen ⛰, dieser liegt direkt neben dem Mount Taranaki auf 1.966 m. Über 1.000 Höhenmeter waren zu überwinden. Es ging schon relativ schnell nach oben. Zuerst über im größeren Abständen verteilte Stufen, dann über eine große Anzahl an steileren Treppen immer weiter hoch hinaus, bevor es fast senkrecht über ein Geröllfeld aus sehr kleinem, porösem Vulkangestein nach oben ging! Gefühlt hat man 1 Meter nach oben gemacht und ist einen halben wieder nach unten gerutscht 😫. Die Tour hat mir wirklich alles abverlangt!!! Zwischendurch hab ich echt überlegt abzubrechen und ein Sauerstoffzelt herbei gewünscht! Aber da aufgeben keine Option ist 🤨, wurde weiter ein Fuß vor den anderen gesetzt bis nach 3 Stunden endlich der Gipfel und die Syme Hut 🏠 erreicht waren.
    Das Wetter ⛅️🌧☀️☁️ war von Beginn an sehr wechselhaft, Sonne, Nieselregen, meistens kaum Sicht weiter als 25 m, dazu eine sehr hohe Luftfeuchte. Was das ganze Vorhaben nicht gerade einfacher machte! Oben angekommen hatten wir Glück und die Wolken haben sich kurzfristig etwas gelichtet und wir hatten zumindest teilweise eine Sicht zum gegenüberliegenden Mount Taranaki 😍, dessen Gipfel auf 2.518m liegt. Auf der Rückseite konnte man zeitweise hinunter ins Tal sehen, teilweise war auch nur eine dichte Wolkendecke und wir darüber! Fast wie im Himmel 😄.
    Der Abstieg war deutlich angenehmer, auch wenn sich das Wetter zusehends verschlechterte, waren wir doch recht flott aber ziemlich nass zurück am Ausgangspunkt. Außer uns haben wir nur 10 weitere Wanderer auf dieser Strecke getroffen.

    Hier noch eine kleine Maori Legende zum Mt. Taranaki;
    Der Taranaki war früher im Landesinneren und lebte mit anderen Vulkanen zusammen 🗻🗻🗻 im Zentrum der Nordinsel als Nachbar des Tongariro. Eines Tages verliebten sich beide in den kleinen, mit grünen Wald überwachsenen Vulkan Pihanga 💖, was zum Streit führte. Es kam zu einer Schlacht die der Tongariri gewann und Taranaki nach Westen verband wurde. Den tiefen Graben den er durch seine Wanderung zog verwandelte sich zum Flussbett des Whanganui River, der von Taranakis Wunden gespeist wurde!
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  • New Plymouth

    March 7, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute sollte eigentlich ein großer Angelwettbewerb in der Stadt stattfinden, daher war der Campingplatz voll mit Booten in allen Größenordnung und jeder Menge durstiger Angler 😂 die hatten gefühlt die ganze Nacht durchgefeiert und waren morgens zeitig wach in Erwartung des Wettbewerbs, der leider aufgrund des schlechten Wetters (die ganze Nacht & am Morgen Dauerregen 🌧 und ordentlich Wind 💨) abgesagt wurde.
    Ich konnte aufgrund des Wetters mal ein Stündchen länger schlafen 😴. Da der Campingplatz mit einer toller Küche ausgestattet war, haben wir dort unser Frühstück zubereitet und hatten ein paar nette Unterhaltungen mit den gelangweilten Anglern.
    Anschließend ging’s in die Innenstadt. Als erstes hab ich mir die St. Andrews Kirche ⛪ angeschaut. Auch hier bin ich von 2 älteren Einheimischen angesprochen worden und wir haben einige Zeit geplaudert. Danach bin ich gemütlich durch die Innenstadt gebummelt. Am Nachmittag ging’s dann noch auf Grund des schlechten Wetters ins Museum Puke Ariki. Hier habe ich mir die Maori Ausstellung angeschaut.
    Anschließend sind wir mit dem Camper nach Stratford gefahren. Leider hat es den ganzen Abend weiter geschüttet und der Campingplatz steht ziemlich unter Wasser 💦.
    Hoffentlich wird’s morgen wieder besser!
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  • Road to Tongariro Nationalpark

    March 8, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 11 °C

    Die ganze Nacht durch hat es leider wieder ordentlich geregnet 🌧😫🌧. Am Morgen lies es etwas nach, aber der ganze Campingplatz war eine einzige Wasserlache 😕. Nachdem meine Wanderschuhe nach 2 Tagen immer noch innen und außen nass waren, hab ich diese nach dem Frühstück erst mal einem Trockenprogramm unterzogen (1/2 Stunde lang geföhnt 🙈).
    Anschließend sollte die Fahrt dann eigentlich von Stratford über den Forgotten World Highway ins Inselinnere zum Tongariro Nationalpark führen.
    Leider mussten wir schon nach einigen Kilometern umkehren, da der Highway (teilweise unbefestigte Straßen) aufgrund der starken Regenfälle gesperrt war ⭕️!
    Also ging es erst mal wieder zurück nach New Plymouth um uns dann über den Highway No. 3 entlang der Küste von Norden über den Highway No. 4 wieder in Richtung Taumarunui und weiter nach Whanganui und den Tongariro Nationalpark zu bewegen. Die Landschaft war zumindest eine tolle Entschädigung für die deutlich längere Route (alles extrem grün, als hätte es jemand angemalt - kein Wunder bei dem vielen Regen) und auch die Sonne ☀️ hat sich dann immer mehr blicken lassen. An der Küste hatten wir zwischendurch einen kleinen Stopp bei den Three Sisters gemacht, eine Felsformation die direkt am Einlauf vom Meer zum Tongaporutu River sich erhebt. Bei Ebbe kann man diese auch direkt anlaufen und einige Höhlen dabei entdecken.
    Im Whanganui Village angekommen haben wir erst mal beim DOC gestoppt um die Wetterbedingungen für die geplanten Touren zu checken. Leider ist ziemlich heftiger Wind 💨 gemeldet, sodass keine Shuttlebusse 🚌 zum Startpunkt des Tongariro Alpine Crossing am Freitag fahren. Die Dame hat mir empfohlen mit der Tour auf jeden Fall bis zum Samstag zu warten, da hier mit deutlich besseren Wetter zu rechnen ist 😢.
    Wir sind dann weiter zum Campingplatz und haben erst mal ordentliches Chili gekocht.
    Nachdem ich anschließend so vollgestopft war, hab ich noch entschlossen „ein kleines Stück“ zu laufen, während Michi seinen Rucksack für seine 2-tägige Tour packt. Dabei hab ich die „kleine Tour“ zu den Taranaki Falls etwas unterschätzt. Ich bin davon ausgegangen, dass die Tour ein Rundweg ist und eine Stunde dauert, nach einer Stunde war ich dann auch am Wasserfall, allerdings über 3 Kilometer vom Campingplatz ⛺️ entfernt. Die Dämmerung war schon weit Fortgeschritten und in den Wäldern teilweise schon ziemlich dunkel. Ein etwas mulmiges Gefühl kam auf, kein Wunder dass ich schon lange keine Menschenseele auf dem Track gesehen hab. Ich entschloss dann die Beine in die Hand zu nehmen und zurück zu joggen 🏃‍♀️ so gut es die Strecke erlaubt, was nicht immer einfach war. Der Weg führte teilweise über ziemlich matschiges und unebenes Gelände 😬 und die zunehmende Dunkelheit machte das Ganze nicht einfacher.
    Nach etwa 20 Min. bin ich dann schweißgebadet und auch ziemlich platt wieder unversehrt im Ort angekommen!
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  • Relaxen im Whakapapa Village

    March 9, 2018 in New Zealand ⋅ 🌙 8 °C

    Heute stand erst mal ausschlafen und ausgedehnt frühstücken auf dem Plan (danach wars schon fast Mittag 🙈). Die letzten Tage war der Akku etwas leer, da meine Wanderung heute nicht stattfand hab ich mir vorgenommen mal wieder richtig zu relaxen und die Batterien aufzuladen!
    Am Mittag hab ich dann nochmal nachgefragt ob morgen die Shuttlebusse wieder verkehren und ich den geplanten Tongariro Alpine Crossing noch nachholen kann. Glücklicherweise ist für morgen top Wetter gemeldet (nur leichter Wind, allerdings auf den Bergen kühl) und ich hab es sofort fix gemacht und das Shuttle gebucht 😃😃😃.
    Am Nachmittag hab ich ganz gemütlich einen kleinen Spaziergang (1,5 Std.) entlang des Whakapapanui Walks gemacht. Dieser geht hauptsächlich durch einen kleinen Wald, meistens entlang eines Flusslaufs. Das letzte Stück ins Dorf muss man allerdings entlang der Straße laufen 😕. Wieder zurück wurde ein kurzer Abstecher ins Nationalpark Village gemacht um mir ein leckeres Eis 🍦 zu gönnen 😋.
    Den Rest des Tages wurde nur noch bissi recherchiert für die weitere Reise, relaxt und der Rucksack gepackt.
    Ich bin schon etwas nervös vor morgen, vor der Tour hab ich riesigen Respekt, knapp 20 km ist auf Hochalpinen Gelände zu meistern 🙈 aber da es die angeblich schönste Tageswanderung in ganz Neuseeland sein soll, werde ich mich der Herausforderung stellen 💪😃
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  • Tongariro Alpine Crossing

    March 10, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute habe ich mich der Herausforderung des Tongariro Alpine Crossing gestellt! Angeblich der schönste Track in ganz Neuseeland und UNESCO Weltnaturerbe. Allerdings auch nicht ganz ohne! 19,4 Kilometer auf alpinen Gelände sind zu meistern! Meine wohl längste Tour während der Reise.
    Um 6:00 Uhr klingelte der Wecker ⏰, es war eisig kalt 😬 (knapp über 0 Grad) als ich zum Shuttle und mit diesem zum Startpunkt am Mangatepopo Carpark startete.
    Um 7:45 Uhr war es dann soweit von 3 aktiven Vulkanen 🌋 umgeben (vermutlich nicht der sicherste Ort auf dieser Erde 😂) ging’s auf 1.100 Höhenmeter los! Man hat von Anfang an das Gefühl man ist auf einer Pilgerreise, so viele Menschen tummeln sich hier (definitiv nix mit allein in der Natur - Heerscharen sind unterwegs - schwierig seinen eigenen Rhythmus zu finden). Der Weg war die erste Stunde noch gemütlich, dann ging der knackige Aufstieg los!
    Die Steigerung führte vorbei an den Soda Springs, dem South Crater weiter zum höchsten Punkt dem Red Crater! Dieser liegt auf 1886 m. Die Landschaft während der Wanderung war atemberaubend! Auf der einen Seite Mt. Ngauruhoe mit 2.287 m Höhe, auf der anderen Mt. Tongariro mit 1.967m Höhe. Der Ausblick von oben war allerdings die Krönung 😍😍😍. Man konnte auf der Rückseite bereits die Emerald Lakes und den Central Crater bestaunen, wo man hinschaute waren Aufgrund des tollen Wetters traumhafte Postkartenmotive zu bewundern! Man wollte gar nicht weiter gehen sondern ewig verharren (was ich eine ganze Zeit lang gemacht habe 😊) und diesen spektakulären Ort genießen 😍😍😍.
    Der Abstieg verlief erst über ein kleines sehr steiles Geröllfeld. Als ich gesehen hab wie es hier einige aufs Hinterteil legte, war ich froh mir gestern noch Wanderstöcke ausgeliehen zu haben 😊. Umso näher man den grün schimmernden Seen kam, konnte man beißenden Schwefelgeruch wahrnehmen 🤢. Von dort ging’s vorbei am Central Crater weiter zum Blue Lake und zum letzten Anstieg der Tour, vor es über Serpentinen Wege wieder nach unten ging.
    Auf dem Abstieg konnte man am Horizont weitere Seen und dampfende Löcher im Felsen sehen.
    Nach exakt 6 Stunden (trotz 2 längerer Pausen) war ich am Endpunkt angekommen und doch etwas verwundert, die Tour so schnell gemeistert zu haben 😊😊. Veranschlagt sind für die Route 7-8 Stunden.
    Stolz auf meine Leistung kehrte ich mit dem Shuttle zurück zum Campingplatz und habe den Abend in Ruhe ausklingen lassen.
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  • Taupō

    March 11, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 7 °C

    In der Nacht wars eisig kalt ❄️ im Tongariro NP und ich hab mehr gebibbert in meinem Schlafsack als geschlafen. Dementsprechend gerädert war ich am Morgen 😞.
    Nach dem Frühstück sind wir nach Taupō aufgebrochen. Ein letzter Blick auf die imposanten Vulkane, die sich nochmal in Ihrer ganzen Pracht zeigten. Entlang einiger Täler kamen wir dann etwa eine Stunde später in Taupō an. Die Stadt liegt am gleichnamigen See und bietet zahlreiche Outdooraktivitäten. Da ich noch immer ziemlich müde war, bin ich ein bisschen gemütlich durch die Stadt geschlendert, hab mir leckere Sushi 🍣 gegönnt und bin runter zum See. Bei herrlichem Wetter bin ich etwas an der tollen Uferpromenade entlang spaziert. Diese ist schön und abwechslungsreich gestaltet. Man kann sogar vom Ufer aus Golfbälle 🏌️‍♀️ abschlagen und eine Insel im See versuchen zu treffen oder sogar eines der drei darauf befindliche Löcher ⛳️.
    Ich hab mir dann ein gemütliches Plätzchen am Strand gesucht und etwas hingelegt und gechillt.
    Am Abend ging’s dann noch bis nach Waikite. Hier gibt es zahlreiche heiße Quellen die stampfend an die Oberfläche kommen. Direkt an unserem Campingplatz konnte man in diesem (herunter gekühlten) Thermalwasser baden und herrlich relaxen. Die Becken waren schön angelegt und man hatte einen herrlichen Blick ins Grüne!
    Der perfekte Tagesabschluss! 😊
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  • Rotorua

    March 12, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Mitten im Geothermalgebiet südlich von Rotorua sind wir heute gestartet. Die Taupō Volcanic Zone ist hier sehr aktiv.
    Schon in den 1860er Jahren kamen hier die ersten Touristen her um die aus den Boden dampfenden Quellen zu bestaunen und hier eine Auszeit zum Relaxen zu nehmen.
    Wir haben uns entschieden zuerst den Mod Pool anzusteuern und dann weiter zum Wai-o-tapu Wonderland zu fahren. Um 10:15 Uhr wird hier täglich ein Geysir zum Wasserspucken gebracht, indem Seifen ähnliches Pulver hinein geschüttet wird. Das Thermalgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 18 Quadratkilometern und ist die größte Thermalfläche in der Vulkanumgebumg von Taupo. Das Gebiet ist übersät von Kratern, kochenden Matschlöchern, heißen und kalten Seen, die wir auf einem Rundweg erkundet haben. Dabei stieg dank des vielen Schwefels immer wieder der Duft von faulen Eiern in unsere Nasen.
    Anschließend fuhren wir weiter nach Rororua. Hier haben wir einen kleinen Spaziergang durch den Government Garden gemacht. Leider hat es dann wieder angefangen zu regnen.
    Am späten Nachmittag habe ich mich dann aufgemacht ins Polynesien Spa um ein letztes Mal die heißen Quellen zu genießen 😊 und dem schlechten Wetter zu entfliehen. Hier konnte man in diversen Becken zwischen 36 und 42 Grad entspannen und den Blick über den dampfenden See genießen. Dazu noch in beheizten liegen komplett abschalten! Einfach die perfekte Erholung 😊.
    Am Abend sind wir dann noch bei strömenden Regen 🌧 fast 2 Stunden durch die Gegend gefahren um am nächsten morgen nicht ganz so früh raus zu müssen.
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  • Waitomo - Black Water Rafting

    March 13, 2018 in New Zealand ⋅ 🌬 19 °C

    Nachdem es am Vorabend und die Nacht ziemlich heftig geregnet hat 🌧🌧 war ich gespannt ob das geplante Black Water Rafting in den Waitomo Caves überhaupt stattfindet.
    Waitomo liegt mitten im Nirgendwo. Touristen verirren sich eher selten in diesen Teil Neuseelands. Wenn dann nur um sich auf ein Abenteuer in den Caves zu begeben. Die unterirdischen Höhlen (30-100m tief) sind aus Sandstein. In ihrem inneren sind Millionen von Glühwürmchen zu Hause, außerdem führt ein Fluß hindurch!
    Wir waren schon eine Stunde vor unserer Tour am Treffpunkt und die Dame am Empfang fragte uns ob wir nicht für die Tour die gleich startet einspringen wollen, da 2 Personen bislang nicht aufgetaucht sind und sich auch nicht gemeldet haben. Also schnell die Badesachen 👙 gepackt und los ging’s.
    Unser Guide 👷‍♂️ Tom fuhr uns mit einem kleinen, klapprigen Bus in die Nähe der Höhlen. Hier bekamen wir unsere Ausrüstung - Neoprenanzug, spezielle Gummistiefel, Helm ⛑ mit Stirnlampe, Klettergeschirr und ein knallbuntes Höschen zum darüber ziehen. Optisch fast wie Clowns ging’s das letze Stück zu den Höhlen. Hier zeigte uns Tom die Technik zum Abseilen in die Caves. Langsam stieg der Adrenalinpegel 😬 und dann ging’s auch schon los!
    Die erste Hürde 30 m am Seil hängend in die Tiefe abseilen! Mit leicht schlotternden Beinen, hab ich mich gesichert, nochmal tief durchgeatmet 😤 und dann den Schritt ins nichts gewagt und mich Meter für Meter abgeseilt 😊. Als alle 6 Personen unten waren, bekamen wir unsere Tubs (übergroße, schwarze Schwimmreifen). Mit diesem sind wir dann ins Dunkel der Höhle, im etwa knietiefen Wasser, los marschiert. Nach einem guten Stück erreichten wir eine seichte Stelle. Unser Guide bat uns die Lampen auszuschalten. Plötzlich war es stockdunkel und es gab einen riesigen Donner (man hatte das Gefühl die Höhle bricht gleich zusammen 😬 kam aber ohne Ankündigung von unserem Führer) und überall fingen die Glühwürmchen an zu leuchten. Der Anblick war Mega 😍😍😍😍😍😍😍. Nach einiger Zeit setzen wir uns alle in unsere Tubes und haben uns hintereinander eingehängt. Los ging der Raft. Da wir unsere Lichter aus gelassen haben, konnten wir die ganze Zeit die Glühwürmchen um uns herum im Dunkel bestaunen! Einfach atemberaubenden 🤩🤩. Am Ende der Fahrt angekommen, sind wir zu Fuß noch weiter in die Caves vorgedrungen. Hier sind wir durch sehr schmale Felsspalten geklettert oder haben uns Kopfüber in diese hinabgelassen. Abenteuer pur 😎. Zwischendurch gabs einen kleinen Snack, bevor wir uns leider wieder auf den Rückweg machen mussten, haben wir noch einmal im stillen verweilt und ein letztes Mal die Millionen von Glühwürmchen bewundert. Am Ausgang angekommen mussten wir noch am Seil gesichert, fast senkrecht wieder den Felsen knapp 30 m hoch hinaufklettern 😊!
    Das Erlebnis war war unschlagbar! Falls irgendjemand jemals vor hat nach Neuseeland zu kommen sollte das auf jeden Fall auf der to do Liste stehen!!!
    Am Nachmittag haben wir noch einen Zwischenstopp in Hamilton eingelegt und den Botanischen Garten angeschaut. Dieser ist in viele kleine Themenbereiche unterteilt, z. B. Japanischer Garten, Englischer, Italienischer.... und war wunderschön anzuschauen 😃.
    Am Abend sind wir dann noch ein kleines Stück weiter gefahren und haben unser Lager direkt am See 🏕 aufgeschlagen 😊.
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  • Hobbiton

    March 14, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Ein mal Auenland und zurück bitte 😃
    Nachdem wir die letzen Woche genügend Berge hoch marschiert und Täler durchquert haben, wo Herr der Ringe & Der Hobbit gedreht wurde musste natürlich auch Hobbiton besucht werden. Hier sind die ganzen Outdoor Szenen im Dorf der Hobbits gedreht worden.
    Bereits 1998 wurde die Alexander Farm für den Filmdreh 🎥 entdeckt als mit dem Helikopter 🚁nach passenden Drehorten gesucht wurde.
    Im Dezember 1999 starteten dann die Dreharbeiten zu Herr der Ringe, die 3 Monate auf der Farm andauerten. Im Anschluss wurde alles wieder abgebaut und der Urzustand wieder hergestellt.
    Als 2011 auf der Farm nochmals alles aufgebaut wurde um „Der Hobbit“ zu verfilmen, wurde das Dorf so konstruiert, dass es auf Dauer stehen bleiben kann. Fast 2 Jahre dauerte dieses Mal der Aufbau (mit 400 Arbeitern!!!) des Filmsets um dann gerade mal 12 Tage dort zu drehen 😳! Da mittlerweile ja die Farm an dieser Stelle weiter betrieben wurde, wurde auch der ein oder andere Baum 🌲 gefällt, sodass sogar ein ganz spezieller Nachgebaut werden musste! 200.000 künstliche, handbemalte Blätter (die alle aufgrund des falschen Grüntones nochmals nachbearbeitet wurden), kamen dabei zum Einsatz. Wenn man das ganze Dorf betrachtet, mit wie viel Liebe zum Detail 😍 alles aufgebaut wurde um sich ganz genau ans Buch zu halten, kann man nur staunen! Selbst die Schornsteine qualmen und dass meiste Gemüse in den Gärten ist echt!
    Leider kommt man ohne Tour (die man rechtzeitig buchen muss und auch nicht gerade ein Schnäppchen ist) nicht mal in die Nähe des Filmsets!
    Um 13:10 Uhr startete unsere Tour. Mein erster Eindruck: Hier gehts zu wie in Disney Land.
    Mit dem Bus 🚌 wurde man erst mal ins Innere der Farm gebracht, dazu per Video ein paar Grußworte und Hintergrundinfo‘s von Peter Jackson. Danach ging’s zu Fuß 2 Stunden lang quer durch Hobbiton. Insgesamt gibt es hier 39 „Löcher“, die den Hobbits als Häuser 🏡 dienen, zu bestaunen. Die meisten im Durchmesser gerade mal 1 Meter und hinter den Türen ist absolut nichts! Frodos Höhle und die beiden danebenliegenden sind die einzigen, welche einen Höheren Zugang haben. Da sieht man mal wie im Film getrickst wird. Das Ende der Tour fand in der Taverne zum Grünen Drachen statt. Hier gabs dann noch ein Freibier 🍺.
    Auch wenn ziemlich viel los war hat sich doch der Besuch wirklich gelohnt. Zu Hause muss ich mir unbedingt nochmal die Filme anschauen 😊.
    Abends sind wir dann noch hoch zur Bay of Plenty gefahren, haben frischen Fish & Chips gegessen, noch nen Cocktail in der Stadt getrunken und am Seeufer übernachtet 😊
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  • Bay of Plenty

    March 15, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir haben die Nacht am Flussufer von Tauranga verbracht und sind gleich am Morgen mit dem Camper auf die 15 Minuten entfernte Halbinsel nach Omanu gefahren! Hier gabs dann ein herrliches Frühstück direkt am Strand 🍞☕️, während sich die Sonne so langsam ihren Weg bahnte.
    Frisch gestärkt ging’s zu Fuß zum Mount Maunganui, dieser liegt an der Spitze der Halbinsel. Etwa 300 m geht es bergauf auf einer Länge von ca. 1,5 Kilometern. Von oben hat man einen tollen 360 Grad Blick auf die Bays, die umliegenden Strände, den Hafen und einige Stadtteile von Tauranga 😍.
    Unten wieder angekommen gabs einen leckeren Smoothie den ich mir beim Strandspaziergang zurück zum Camper schmecken lies 😊.
    Am Nachmittag haben wir noch auf einer Kiwiplantage 🥝 vorbeigeschaut. Kiwis sind Neuseelands Exportschlager mit 1.8 Milliarden Stück pro Jahr 😳. Die Bäumchen auf der Plantage hingen schon ziemlich voll. In etwa 2 Wochen beginnt die Ernte! Nachdem diese seit Oktober blühen und wachsen. Wir haben auf der Farm einige Kostproben in Form von goldenen Kiwis, getrockneten Kiwis, Kiwisaft und Marmelade erhalten 😄. Alles sehr lecker.
    Anschließend sind wir weiter gefahren bis Tairua. Hier haben wir unser Nachtlager wieder direkt an einer Bay aufgeschlagen und Abends noch die angenehmen Temperaturen genossen 😊.
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