Januar - Mai 2019
  • Day70

    Adios America Latina

    March 25 in Germany ⋅ ⛅ 8 °C

    Nach 10 Wochen voller Erlebnissen, netten Reisebekanntschaften in einer eindrucksvollen Landschaft ist es nun Zeit Abschied zu nehmen. Wir fliegen von Santiago über Bogota nach München.
    Zudem gibt's noch einen anderen Aspekt: Wie sich ein pakistanisch stämmiger Londoner Mitreisender ausdrückte: Money is running out...Read more

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  • Day69

    en Santiago

    March 24 in Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach einem Bummel durch die interessanten Viertel und Museen sind wir am Abend nochmals zum Plaza de Armas aufgebrochen. Ausgerechnet am letzten Abend ist es doch noch passiert. Wir wurden in einer Nebenstraße von 4 jungen Männern überfallen. Jeweils zwei kamen von vorn und die anderen von hinten. Einer hielt Ute fest und die anderen attackierten mich. Ich habe um mich geschlagen und laut geschrieen. Da haben sie dann von uns gelassen. Die Bilanz: Glück im Unglück. Außer einer leicht blutigen Nase, einem total zerrissenen Hemd und einer zerrissenen Fototasche ist nichts passiert. Es waren wohl Anfänger. Und gut, dass es erst am letzten Tag passierte. Sonst wären wir viel misstrauischer gewesen. Im europäischsten Land unserer Tour hätten wir damit nicht gerechnet.Read more

  • Day68

    Santiago

    March 23 in Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    ...die 6 Mio Metropole liegt in einem Tal zwischen schneebedeckten Andengipfeln und der chilenischen Küstenkordillere.
    Es gibt prachtvolle koloniale Bauten aber auch jede Menge gesichtslose Neubaublöcke. Die Architektur einiger breiter Straßen erinnert mitunter an die Berliner Stalinallee.  
    Für einen Samstag Abend bei sommerlichen Temperaturen war erstaunlich wenig los in der Stadt. Vom Aussichtshügel Cerro Santa Lucia wird man nach dem Sunset vertrieben.
    Was einen zudem etwas verwundert sind die unterschiedlichen Preise für Einheimische und Touristen. Der Eintritt ins Kunstmuseum kostet beispielsweise den siebenfachen Preis, der für die Schiffsfahrt auf der Carretera Austral das sechsfache.
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  • Day66

    Coyhaique

    March 21 in Chile ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach 7-stündiger Busfahrt, davon 6h auf Schotterpisten erreichen wir ziemlich durchgerüttelt die größte Stadt an der Carretera Austral. Es ist eine ehemalige Rangerstadt umgeben von schneebedeckten Gipfeln.Während der Fahrt zieht der Lago General Carrera sämtliche Blicke auf sich. Der zweitgrösste See Südamerikas, welchen sich Chile und Argentinien teilen, besticht durch seine wunderschöne blau-milchige Farbgebung und das üppige Grün an dessen Ufern. Nun sieht auch die Landschaft so aus, wie wir sie eigentlich erwartet haben. Endlose Weiden, eben Pampa.
    Und es gibt wieder Internet, man ist schon ziemlich abhängig.
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  • Day65

    Cochrane - Tamango Nationalpark

    March 20 in Chile ⋅ ☁️ 11 °C

    Der größte Ort im südlichen Teil der Carretera Austral heißt Cochrane. Ein ganz nettes 3000 Seelen Örtchen mit vielen Holzhäusern im skandinavischen Stil.
    Per Mountainbikes fuhren wir zum nahegelegenen Nationalpark Tamango bei herrlichem Wetter und haben eine schöne Wanderung unternommen. Ein Hirsch und seine Gemahlin versperrten uns den Weg und wollten ihn nicht freigeben. War lange nicht klar, wer der Platzhirsch wird.Read more

  • Day61

    Caleta Tortel

    March 16 in Chile ⋅ 🌧 14 °C

    Die Fähre erreichte gegen Mitternacht die 2. Siedlung nach 500km Menschenleere. Wir hatten gottseidank beim Kauf der Fährtickets eine Reservierung vorgenommen und unserer Vermieter nahm uns am Hafen in Empfang. Für die anderen Mitreisenden stellte sich die Quartiersuche nicht so einfach dar.
    Der malerisch gelegene Ort besteht aus größtenteils verfallenen Holzhäusern, die häufig noch mit Wellblechfassaden dem rauen Klima trotzen. Die Wege und Plätze sind allesamt aus Holzbohlen, die sich auf Pfahlkonstruktionen über dem grünen Schmelzwasser der Gletscher befinden. Quartiere sind rar, überteuert und man reißt sich nicht gerade um die Touristen. Außerdem wird man ständig gefragt, ob man verheiratet ist.
    Internet gibt's nur an der Bibliothek, deren Umgebung von jungen Rucksackreisenden belagert wird, die dort kochen und campen.
    Nun zeigt Patagonien das andere Gesicht: Kälte und Dauerregen.
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  • Day60

    Auf der Carretera Austral

    March 15 in Chile ⋅ ☁️ 13 °C

    Am 2. Tag auf einem Schiff kommt man den anderen Mitreisenden näher. Da sind z.Bsp. ein schräger weißhaariger Amerikaner aus LA, der seltsame Stories erzählt und noch seltsamere Fragen stellt, ein junges chilenisches Paar.aus Santiago, das die erste größere Reise macht und der "Bruder von Ralf Rangnick" aus Frankreich, der seine vorzeitige Pension bezieht, seine Wohnung aufgegeben hat und seit 2 Jahren nur noch reist. Er will in jedem Land 2 Monate bleiben.
    Wir schippern insgesamt 500km durch die Fjorde Patagoniens. Una Experiencia fantástica!
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  • Day59

    Die Fähre Crux Australis...

    March 14 in Chile ⋅ ⛅ 12 °C

    ... von Puerto Natales nach Caleta Tortel verbindet aller zwei Wochen die Regionen Magallan und Aysėn in 48 h durch eine malerische menschenleere Fjordlandschaft bei klarer kalter Luft. Es handelt sich in erster Linie um eine Autofähre, allerdings bieten auch ca. 130 Schlafsessel den Komfort von Cama-Bussen. Im Preis, der ungefähr ein Fünftel des Preises eines Touristenschiffes mit Doppelkabinen ausmacht, bekommt man zudem 3 Mahlzeiten pro Tag. Die Passagiere sind eine bunte Mischung aus Einheimischen und Rucksacktouristen aus aller Welt.
    Da das nächste Schiff erst am 28. März startet, mussten wir uns schon früher als geplant von Puerto Natales verabschieden.
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  • Day58

    Torres del Paine

    March 13 in Chile ⋅ ⛅ 1 °C

    Der Name  des Nationalparks im äußersten Süden Chiles kommt aus der Sprache der Tehuelche-Indianer und bedeutet „Türme des blauen Himmels“.
    Wir hatten trotz anderslautender Wetterprognosen Glück und konnten diese phantastische Landschaft bei besagten Himmel genießen.
    Es gibt hier nicht nur die 3 Granittürme, nach denen der Park benannt ist sondern auch
    hoch aufragende Berge, die hornförmigen Gipfel der Cuernos del Paine, blau leuchtende Eisberge, die sich immer wieder von den Gletschern abspalten, die goldenen Pampas, die seltene Tiere wie die lamaähnlichen Guanakos, Kondore und Andenschakale beheimaten sondern auch Wasserfälle und Höhlen. Also Natur pur!
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