You never know, Reisen in Coronazeiten. Das ganz andere Abenteuer...
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  • Day1

    Vorbereitungen.

    August 24, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Noch nie bin ich so in eine Reise gestartet. So unsicher, ob sie überhaupt stattfindet, so voller Sorgen, ob es das richtige ist, was ich tue.
    Aber ich bin ein Reisemensch. Ich muss die Reiseluft schnuppern, die hektische Atmösphöre eines Flufhafens spüren, die Sehnsuch nach fernen Abenteuern erahnen können. Jetzt , wo ich auf dem Flughafen sitze, rieche ich das alles, spüre es, fühle es. Es geht mir gut und ich bin reiseaufgeregt.
    Am Freitag gebucht, am Montag geflogen, das hatte ich so auch nich nie. Nur die erste Unterkunft gebucht und das Auto. Abenteuer ist das schon.
    Hunde und hatten sind abgegeben. Ich hoffe, ich sehe die alten Damen alle wieder und das nicht im gefrorenen Zustand.
    Koffer gestern Abend gepackt und nun bin ich gespannt wie ein Flitzebogen
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  • Day1

    Tatsächlich geht es los.

    August 24, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    So, eine Reise in Coronazeiten ist etwas besonderes, ohne Frage. Bis zu letzt bibbern, ob der Flug stattfindet. Er findet statt.
    10 Uhr werde ich abgeholt. Die Stadt ist voll. Wir winden uns durch die Nebenstraßen. 11Uhr 10 erreiche ich Gate c. Es gibt eine Einlasskontrolle. Es darf nur rein, wessen Flug innert 2 Stunden. Der Schalter der Sas ist noch zu. Es bildet sich eine kontrollierte Schlange.
    Ich habe eine nette junge Frau als Nebenansteherin. Wir unterhalten uns locker.
    Es ist unglaublich viel Personal hier. Wenige arbeiten.
    Das einchecken geht dann doch flott. Bordkarte gibt es nicht. Die auf dem Handy muss reichen .
    An der Security ist es leer. 5 Beamte stürzen sich auf mich, froh etwas tun zu können.
    Die Atmosphäre ist locker, nur, man versteht sich kaum. Schrei mich an, sage ich zu dem einen in Form der bekannte Ruf mich an Manier. Wir lachen uns kaputt.
    Ich bestehe den Sprengstofftest und habe auch sonst nix verbotenrs dabei.
    Ab geht es in die Lounge. Naja, was davon übrig ist.
    Viel Platz, wenig Tische. Adresse muss hinterlegt werden. Essen gibt es nur verpackt. Ich hanstwre Gugelhupf für heute Abend oder morgen früh, gönne mir einen leckeren Pudding und ne Cola. Eiswürfel gibt es, Dank Corona, nicht mehr.
    Es haben übrigens kaum Läden auf . Essen ist nur noch abgepackt , auch außerhalb der Lounge.
    Na dann, Norwegen, ich komme...
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  • Day1

    Abflug

    August 24, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

    Flughafen Tegel...
    Bei 30 Grad möchte ich nicht mit Maske warten, ohne Frage. Es ist anstrengend. Aber gut, wer das eine will, muss das andere mögen.
    Es gibt Verspätung. Und auf dem Flieger nichts zu essen und zu trinken. Ob alle diese Massnahmen sinnvoll sind, sei mal dahingestellt, in den Supermarkt gehe ich ja auch, aber auch hier ist es wie es ist. Es zwingt mich keiner zu fliegen.
    Ich habe das alleine entschieden.
    Einsteigen geht flott. Maschine ist voll.
    Samstags kommt Deutschland für Norwegen auf Rot. Glücklich gehabt, ohne Frage.
    So, ich meide mich aus Oslo, hoffentlich.
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  • Day1

    Oslo Airport

    August 24, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 22 °C

    Oslo

    Die Flugschneise nach Norwegen war schlecht geteert, der Flug ziemlich holprig.
    Über sie Shären Schwedens hinweg, ich hoffe, das waren die, direkt über Norwegenland von oben hereingekommen. Mit 15 Minuten Verspätung.
    Das Fliegen mit Maske ist ätzend. Ich weiss nicht, wie man das auf einem Langstreckenflug aushalten soll. Ich hatte nur 2 Stunden.
    Dann folgte der Ritt auf der Rassierklinge. Mit dem Herz darfst du es nicht haben, echt. Man muss das Gepäck aufnehmen, neu einchecken, neue Security und das in 50 Minuten.
    Ich bin nass bis auf die Knochen.
    Maske trägt hier kaum wer. Die Geschäfte sind offen, ein ganz normaler Airport, wie früher fast.
    Nun schauen wir mal, was Tromsö macht
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  • Day1

    Tromsö

    August 24, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Ich habe noch nie so einen geordneten, entspannten Airport erlebt. Alles funktioniert wenn es muss .Ich meine, die mussten locker 3 Maschinen in einer Stunde abfertigen und das klappte ohne Probleme.  Und mit Freundlichkeit. Respekt.
    Das Einsteigen geht ohne Gedränge und ohne genaue Reihenansage. Man lässt sich Vortritt.
    Der Flieger ist nicht voll, leer auch nicht. So Mittel. Man gluckt nicht aufeinander.
    Wir starten mit einer grossen Linkskurve und fliegen nun gen Norden. Unter mir mattgrüne Wälder, die von dunkelblauen Gewässern unterbrochen werden. Da,  wo Siedlungen liegen , weicht das mattgrün einem ockergelb. Kleine Felder, manche sind sogar noch sattgrün.  Weisse Wattewölkchen schweben zwischen dem Flieger und der Landschaft und hübschen alles auf.
    Später dann  wird das Land weit weniger besiedelt , die Landschaft ist karg, felsig, grau oder ganz zart helloliv.
    Der Flug wird ruhiger.
    Unter mir liegt nun vereinzelt Schnee auf einer riesigen Fläche. Ein kleines Eisfeld schiebt sich unter dem Wolken hervor.  Deutschland fällt von mir ab. Kein Gedanke mehr an dem alten knöchernen Mann, der mir seinen Einkaufswagen in meinem rammt und mich als blöde Kuh beschimpft. Keine Frau mehr, deren jedes zweite Wort Wertschätzung lautet und die es nur für sich erwartet, dass man es ihr entgegen bringt. Aber selbst um sich haut, dass die Bäume wackeln. Keine Topnachrichten mehr, die da lauten, Mecklenburg Vorpommern hat jetzt vier gemeldete Covidfälle und Karneval muss abgesagt werden, keine Leugner, die nicht Leugner genannt werden wollen, keine Anzweifler, niemand, der seine schlechte Laune an mir ablässt.
    Es ist durchaus befreiend, von oben auf eine gemächlich dahin ziehende Landschaft zu schauen. Über den Wolken  scheint eben immer die Sonne.
    Ziemlich pünktlich setzen wir zum Landeanflug an. Es geht holprig durch die nunmehr dichte Wolkendecke.  Wir fliegen durch dichte  graue  Wolkensuppe.
    Die Landung ist perfekt.
    Willkommen in Tronsö. Es wirkt mehr wie ein Feldflughafen... wir sind die einzigen. Alles läuft super. Koffer sind nach 15 Minuten da. Nach 20 sind alle weg.
    Es sind 11 Grad.
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  • Day1

    Abends in Tromsö

    August 24, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    So, Unterkunft gefunden, WLAN aktiviert, was gegessen und dann Stadt schuppern.
    Es ist windig, frisch, wie Newfoundland. Also gewohntes Terrain.
    Ich bin hinunter zum Wasser gelaufen, habe ein bisschen Schiffe geschaut. Es ist noch recht hell.
    Ich bin grad in einer Fussballbar. Ohweia. Ist richtig was los.
    Ein langer, aufregender Tag geht langsam zu Ende.
    Ich laufe jetzt in Ruhe nach Hause...
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  • Day1

    Schreck am Abend

    August 24, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Als ich vorhin ein bissle spazieren war, klingelte mein Telefon.
    Tierklinik Berlin. Ich möchte bitte Frau Sansonett sprechen.
    Oh Schreck. Mein Herz sackt in die Hose. Noch nicht mal einen Tag weg und schon Drama.
    Was ist passiert? Frage ich hastig. Ist was mit Sissy?
    Öhm, wer ist Sissy?
    Na mein Hund. Deswegen rufen sie doch an?
    Öhm, nö. Ich rufe an wegen einer Bewerbung.
    Was? Ich bin noch im Panikmodus und erst langsam dämmert mir, was er gesagt hat.
    Dem Hund ist wirklich nichts passiert? Frage ich vorsichtshalber nach.
    Nö, hier ist kein Hund.
    Oh Gott sei Dank. Ich bin gerade in Tromsø, Norwegen und hatte Samstag die Hunde in die Pension gebracht. Ich war jetzt wirklich erschrocken.
    Er beruhigt mich nochmals. Mir zittern noch die Knie und die Bewerbung ist schon Ewig her.
    Na schaun wir mal.
    Ich bin immer noch am zittern... man, was ein Schreck
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  • Day2

    Tromsö Tag eins der Reise

    August 25, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 9 °C

    Guten Morgen.
    Es regnet. Mal heftig, mal nicht, mal weniger. Aber es ist nass.
    Gewohntes Reiseterrain also.
    Wir frühstücken mit unserem mitgebrachten Porridge von DM und eilen halb zehn bei diesem Nieselregen zu Hertz. 1,4 km.
    Ein lockerer junger Wikingertyp regelt die Übernahme ziemlich lässig.
    Es ist irgendein Toyota. Wir finden ihn im strömenden Regen auf dem Busparkplatz.
    Keyless funktioniert das Auto. Wenn es denn funktioniert.
    Aber,ich bekomme es hin, dass es losrollt. Nur, es leuchtet ein Lämpchen.
    Mist.
    Also wieder zurück rollen. Ich bin ja Pannenerprobt, also schauen wir zuerst im Handbuch, was Varsellampe for dekktrykk heisst. Warnleuchte ist klar, den Rest übersetzen wir mit Google. Es ist die Warnleuchte für den Reifendruck.
    Na super.
    Leuchtet die nun immer oder was ? Das können wir nicht eruieren. Also flitze ich zurück. Der Wikinger grinst. Es leuchtet immer. Ein Toyotaproblem. Wie sollen immer mal den Reifendruck kontrollieren. Zwischen 2.2 und 2.6 sei alles normal.
    Na super. Als ob mein Reifenproblem zu Hause nicht ausreicht. Jetzt ist mit hier her gekommen. Unverschämt.
    Hier trägt übrigens kaum wer Maske. Es steht überall Desinfektion, das wird auch viel genutzt. Abstand halten steht auch überall.
    Wir waren noch im Kiwisupermarkt einkaufen. War lustig. Wir haben sauleckeres Brot gefunden und gekauft. Und zu Hause einen kleinen Lunch zu uns genommen und starten jetzt zum Entdecken.
    Wetter arbeitet noch an sich.
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  • Day2

    Von Regen und einem Regenbogen

    August 25, 2020 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Nach unserem kleinen Imbiss gibt es endlich Sonne am Himmel. Hurtig packen wir zusammen und fahren los. Leider sind wir nicht hurtig genug, wir sitzen kaum im Wägelchen, da prasselt es schon wieder auf uns herab.
    Also fällt die kleine Umrundung der Tromsø Insel aus, ebenso der Botanische Garten. Wir entdecken etwas Sonne links von uns. Also wird das das Reiseziel.
    Die Insel Sommarøy.
    Wir fahren den Strandweg, wenn ich frei übersetze, also norwegisch; Strandvegen, ums Inselchen herum Richtung Flughafen.
    Strandvegen wird nahtlos Kvaløyvegen, was ich nicht frei übersetzen kann, da fällt mir nix zu ein.
    Da gibt es links einen Parkplatz Folkeparken, Volksparken? Den nehmen wir, der kostet nix.
    Wir stellen unseren Hybrid ab und marschieren durch einen kleinen Wasja- und Aljonuschkawald bis zum Wasser.
    Es gibt rechter Hand eine Pier und davor herrlich geformte Felsen, super Aussichten, sofern es die Wolken zulassen.
    Ein toller Ort. Gerade als wir zurück wollen, beginnt es erneut zu regnen. Mittelnass erreichen wir den Hybrid.
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