• Roy Moerlin
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Baltic Sea Circle

A 16-day adventure by Roy & Florian Read more
  • Trip start
    June 13, 2026

    Baltic Sea Circle Rallye 2026 – Der Startschuss is

    June 12 in Germany ⋅ 🌧 17 °C

    Nach Monaten der Planung und Vorbereitung geht es endlich los. Die letzten Tage standen ganz im Zeichen der Rallye: Unsere Fahrzeuge haben ihr neues Erscheinungsbild mit den Aufklebern erhalten, das Dachzelt wurde in Hannover abgeholt und die gesamte Ausrüstung verstaut.

    Werkzeug, Campingausrüstung, Ersatzteile und Gepäck sind an Bord, die Checklisten sind abgearbeitet und die Vorfreude steigt mit jedem Kilometer. Heute haben wir uns auf den Weg zum Vorstart der Baltic Sea Circle Rallye 2026 gemacht.

    Vor uns liegen mehrere tausend Kilometer rund um die Ostsee, zahlreiche Länder, neue Eindrücke und sicher auch die eine oder andere unerwartete Herausforderung. Genau das macht den Reiz dieser Rallye aus.

    Über FindPenguins werden wir euch auf unserer Reise mitnehmen und regelmäßig von unterwegs berichten. Hier findet ihr unsere Erlebnisse, besondere Orte, kleine Pannen, große Geschichten und alles, was diese Tour ausmacht.

    Jetzt beginnt das Abenteuer. Die Fahrzeuge sind bereit, wir sind es auch – auf zur Ostsee-Runde 2026.
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  • Kilometer sammeln statt Sehenswürdigkeiten

    June 13 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Start liegt hinter uns. Nach den letzten Vorbereitungen und dem Vorstart haben wir uns auf den Weg Richtung Norden gemacht. Die Route führte uns über die B404 und anschließend die A1 bis nach Puttgarden. Von dort ging es mit der Fähre weiter nach Dänemark.

    Dänemark ist für uns heute vor allem ein Transitland. Statt langer Stopps oder ausgedehnter Besichtigungen stehen zunächst Kilometer auf dem Programm. Unser Ziel ist es, möglichst weit nach Norden zu kommen und eine gute Ausgangsposition für die kommenden Etappen zu schaffen.

    Trotzdem gehört auch dieser Abschnitt zur Rallye: die ersten gemeinsamen Stunden auf der Strecke, das Einspielen als Team und das Gefühl, dass das Abenteuer nun wirklich begonnen hat. Die Fahrzeuge laufen, die Ausrüstung hält und die Vorfreude auf die nächsten Länder und Herausforderungen wächst mit jedem Kilometer.

    Der Baltic Sea Circle 2026 hat für uns offiziell begonnen. Dänemark ist die erste Station auf dem Weg rund um die Ostsee – auch wenn wir diesmal nur auf der Durchreise sind.
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  • 🇩🇰➡️🇸🇪 Auf nach Schweden!

    June 13 in Sweden ⋅ 🌬 14 °C

    Nach unserem Transit durch Dänemark führte uns der Weg über die beeindruckende Öresundbrücke nach Schweden. Allein die Überquerung dieses Bauwerks war bereits ein Erlebnis und markierte für uns den Beginn des skandinavischen Teils unserer Rallye.

    Unser erstes Ziel auf schwedischem Boden war der Kullen Västra Leuchtturm auf der Kullen-Halbinsel. Die Strecke dorthin führte durch eine wunderschöne Landschaft mit dichten Wäldern, kleinen Straßen und immer wieder spektakulären Ausblicken auf die Küste.

    Leider zeigte sich das schwedische Wetter nicht durchgehend von seiner besten Seite. Immer wieder zogen Regenschauer über uns hinweg und begleiteten uns auf unserem Weg. Doch davon ließen wir uns die Stimmung nicht verderben – schließlich gehört ein bisschen nordisches Wetter zu einem echten Skandinavien-Abenteuer dazu.

    Am Leuchtturm angekommen, wurden wir trotz der wechselhaften Bedingungen mit einer fantastischen Aussicht über das Meer belohnt. Hier konnten wir die ersten Eindrücke Schwedens in vollen Zügen genießen und die erste Aufgabe unseres Roadbooks erfolgreich abhaken.

    Anschließend ging es weiter zu unserem Campingplatz, wo wir unser Nachtlager aufschlugen und den Tag entspannt ausklingen ließen. Zwischen Regenwolken, frischer Seeluft und Rallye-Stimmung konnten wir uns auf die kommenden Abenteuer einstimmen.

    Ein gelungener Start in unser Schweden-Abenteuer – und die Reise Richtung Norden hat gerade erst begonnen! 🇸🇪🚗💨🏕️🌦️
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  • Tag 2 hatte es direkt in sich.

    June 14 in Sweden ⋅ 🌧 10 °C

    Der Tag begann mit der Wikinger-Taufe, bevor wir uns an die ersten Aufgaben gemacht haben. Danach standen die Secret Mission und die Hauptmission des Tages auf dem Programm. Die Dose mit dem Stinkefisch wird uns dabei definitiv noch länger in Erinnerung bleiben.

    Zwischendurch ging es noch zu Biltema, weil der Passat einen neuen Keilriemen brauchte. Und wir müssen sagen: Was für ein Laden. Eigentlich ein Pflichtstopp für jeden, der im Norden unterwegs ist.

    Direkt auf dem Parkplatz vor der Tür haben wir uns an den Wechsel gemacht. Natürlich lief nicht alles sofort nach Plan – der erste Keilriemen war der falsche. Also noch einmal zurück, umtauschen und anschließend den richtigen einbauen. Ende gut, alles gut: Das Pfeifen ist verschwunden und der Passat läuft wieder so, wie er soll.

    Anschließend haben wir noch die Road Mission erledigt und uns gegen Mitternacht entschieden, die norwegische Grenze noch mitzunehmen. Kurz dahinter haben wir einen ruhigen Platz gefunden und unser erstes Wildcamp aufgeschlagen.

    Ein langer Tag mit Missionen, kleinen Schrauberaktionen, einigen Kilometern und dem Gefühl, dass wir jetzt endgültig mitten im Abenteuer angekommen sind.
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  • Tag 3 zwischen Off-road und Party

    June 15 in Norway ⋅ ☁️ 8 °C

    Durch den langen Einsatz am Vortag bis in die Nacht hinein zu fahren, haben wir uns einen ordentlichen Vorsprung herausgefahren und waren wieder vorn dabei.
    Das hat uns aber nicht davon abgehalten zeitig zu starten und unser erstes Ziel Røros anzusteuern, eine idyllische alte Bergbaustadt mit kleinen Häuschen und Gassen. Erst ein bisschen die alte Mine und und dazugehörigen Gebäude erkunden, dann gibt es mit Rentiergulasch eine kleine Stärkung.
    Unterwegs erfüllt man dann mal eben noch die ein oder andere Aufgabe, das Rasenmähen für einen Norweger ist damit doch erfüllt oder? 👀
    Mit einem weiteren Team der Nr.28 Butter Racing geht es dann weiter zur Road Mission. In einer Polonäse zum westlichsten Punkt der Halbinsel und das mit einem Bild festhalten. Natürlich ist unsere Truppe hier noch größer geworden.
    Zu guter letzt ging es zur Event location um sich mit allen Teams zu treffen und ein bisschen Party zu machen.
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  • Tag 4 bringt Treppen … Ich dacht das ist ne Rally

    June 16 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Auch wenn die Party lang war, der nächste Tag startet zum Leidwesen der Beteiligten recht früh. Also Zelte zusammen geklappt und rauf auf die Piste.
    Erstes Wendemanöver ist bereist nach einigen Kilometern nötig, wir haben unseren Troll für unsere Mission gefunden. Pose eingenommen und ein Foto geschossen und weiter geht es.
    Wir nähern uns der Atlantikküste und die Natur wird rauer und schöner. Schmale Küstenstraßen, kleine Städtchen und Brücken säumen unseren Weg. Während der Fahrt tauschen wir noch unsere Beifahrer und Knobeln aus, wer die besseren Witze erzählt.
    Gegen Abend kommen wir dann am heutigen Ziel Torghatten an. Ein harter Aufstieg steht bevor. Die knapp 500 Stufen auf einer nicht genormten Treppe haben es in sich. Aber die Höhle und der Ausblicken machen den Aufstieg wert. 🤩 wer es abgelegen mag ist hier am richtigen Platz.
    In Vorbereitung auf Tag 5 geht es dann Richtung Fähre und kurz davor auf den Campingplatz.
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  • Tag 5 Inselhopping

    June 17 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

    Start in den Tag heute ohne Kaffee und Frühstück. Das muss warten, 7:05Uhr hat die erste Fähre abgelegt und die hieß es zu erwischen.
    Insgesamt 5 Fähren waren nötig um die Landstraße 17 in Richtung Bodø zu nehmen. Mal mussten wir warten, weil die Fähre vor unserer Nase wegfuhr, mal war es knapp, dass wir drauf gekommen sind, und einmal sollte sie eig schon längst weg sein. 😂 Zwischenzeitlich zog sich eine Raupe an Rallyteilnehmern durch die Landschaft. Dennoch sind wir gut durchgekommen, haben auf der dritten Fähre still und heimlich den Polarkreis überquert, und für einen Norweger noch eine Transportquest übernommen und Teile 2 Inseln weiter abgegeben. Nur unsere neuen Freunde die Nr. 28 mussten wir an einer Werkstatt mit technischem Defekt zurück lassen.
    Für uns war das heutige Ende Langsanden direkt, an der Atlantikküste. Hier warteten Winkingerspiele wie Tauziehen und Zielwurf auf uns. Wir übernachten auf dem Parkplatz mit unserem Zelt, im Rücken das Felsmassiv und vor uns der breite Strand. Sol lässt es sich bis morgen aushalten.

    Nachtrag zur Nr. 28, ihnen konnte geholfen werden und sie sind wieder unterwegs. Morgen werden wir sie auf den Lofoten wieder treffen.
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  • Tag 6 Die Lofoten

    June 18 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Die Nacht am Strand verbracht heißt es am nächsten Morgen Kaffee kochen und wieder zurück auf due Straße nach Norden. Das heutige Ziel die Lofoten.
    Vorbei an Seen und Fjorden geht es zur Fähre nach Bodø. Da wir auch mit unserem Tauschgeschäft weiter kommen müssen, haben wir gleich noch einen Tausch vollzogen, bevor es an der Fähre warten hieß. Die Fähre ausgebracht, aber das ist kein Problem, mit etwas Zeit im Gepäck wartet man einfach auf die Nächste. Die Wartezeit kann man nutzen, um im Biltema Material für die nächsten Aufgaben zu besorgen, und was man sonst noch so findet. 😅 Das Ergebnis, andere haben einen Fuchsschwanz, wir haben ein Frettchen an der Antenne.
    Nach der Fährfahrt sind wir endlich auf den Lofoten angekommen. Landschaftlich einfach atemberaubend, mehr fällt einem dazu nicht ein. Zwischen hohen Felsmassiven und Sandstränden mit türkisem Wasser, erstrecken sich grüne Wiesen. Zwischen drin immer kleine Ortschaften und einzelne Häuser im nichts.
    Bevor es zum Campingplatz in Hov geht ein kurzer Zwischenstopp in Nusfjord, dem ältesten Fischerdorf der Insel.
    Am Campingplatz angekommen warten schon die anderen Teams für die heutige Aufgabe. Ein eisiges Bad im Nordatlantik. 🥶
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  • Tag 7 Richtung Norden

    June 19 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir packen unsere Sachen und machen uns wieder auf den Weg. Ein kurzer Abstecher zum wohl schönsten Fußballplatz der Welt. In Henningsvær auf den Lofoten befindet sich der Hanningsvær IL, sagt keinem was, den Platz hat man aber schon gesehen. Da wir keinen Ball mit hatten, musste für unser kurzes Spiel eben Borsti herhalten.
    Nach einem kurzen Halt am nördlichsten Hafen der Hurtigruten auf den Lofoten geht es wieder zurück auf das Festland. Vorbei ein Bergen und Seen passieren wir Tromsø und fahren weiter Richtung Norden zur weisen Kirche von Skjervoy.
    Um den Weg für den nächsten Tag etwas zu reduzieren, verlassen wir die Insel wieder und fahren noch ein paar Kilometer auf der E6.
    Heute wurde auch bei den Fotos der anderen Teilnehmer alles gegeben und gut abgeliefert.
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  • Tag 8 Nordkapp

    June 20 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

    Durch die gute Vorarbeit ab Tag 6 können wir es heute etwas ruhiger angehen lassen … dachten wir. Beim Blick in das Roadbook haben wir festgestellt, dass wir an der ersten Aufgabe der Gefängnissinsel schon vorbei gefahren sind. Also erstmal zurück und dann weiter in Norden nach Hammerfest.
    Der nördlichste eisfreie Hafen in Norwegen hat einen überschaubaren Charme, aber die Aufgabe erfüllen wir auch, also kurz das Denkmal gesucht und die Strecke zurück auf die E6.
    Die letzten Kilometer auf der E69 zum Nordkapp ziehen, aber lohnen sich. Die Landschaft karg und von Felsen durchzogen, geht es an der Küste voran. 6,8km lang und bis auf 212m unter dem Meer führt uns der Tunnel auf das Nordkapp. Noch ist es bewölkt, aber man kann trotzdem etwas sehen. Eine neue Erfahrung für uns, denn vor 2 Jahren war hier nichts zu sehen. Schlussendlich haben wir es mit allen 3 Autos ans Nordkapp geschafft, haben das obligatorische Bild mit der Weltkugel gemacht und die Aussicht genossen.
    Den Convoy haben wir ausgelassen und dafür etwas leckeres zu essen und eine Unterkunft für die Nacht gesucht. Denn das Wetter hat schnell und feucht umgeschlagen und eine Übernachtung auf dem Nordkapp war nicht unser Plan.
    Ein kurzer Abstecher zu Biltema war natürlich auch noch drin. Hier hat Fridolin auch endlich sein Cape bekommen 😂
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  • Tag 9 Auf nach Finnland

    June 21 in Finland ⋅ 🌧 14 °C

    Da wir nicht am Nordkapp übernachtet haben und die heutige Tour etwas kürzer ist, können wir es entspannt angehen. 120km südlich des Nordkapps hatten wir unser Lager aufgeschlagen. Mit einem Blick in das Roadbook haben wir festgestellt, war eine gute Idee. 10:15Uhr kamen die Infos zur heutigen Schatzsuche. Natürlich waren wir nicht allein, der Campingplatz aber auch der Parkplatz gegenüber waren schon voll mit Teilnehmern. Also rein ins Feld und 25km nach Süden. Kurz links raus und eine kleine Wanderung zum Ziel, Schatz schon weg aber schöner Blick.
    Ohne große Umwege geht es dan. Nach Südosten und über die Grenze nach Lappland in Finnland. Viele Wälder, Seen und gerade Straßen die hochbinden runter gehen zeichnen die Landschaft.
    In Inola haben wir bereits einen Campingplatz gebucht und treffen und mit vielen anderen Teams für unsere Aufgabe ein Feuerchen zu machen.
    Achja und dann sind da noch die Rentiere an jeder Ecke, und das auch mal mitten in der Stadt. 😂
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  • Tag 10 Hi Santa

    June 22 in Finland ⋅ ⛅ 15 °C

    Unser Weg führt uns weiter nach Süden Richtung Helsinki. Und wo kommt man auf dem Weg nach Süden vorbei? Genau dem Polarkreis, oder im Fall von Lappland dem Weihnachtsmanndorf. Also links ran und bei dem Kollegen vorbei geschaut. Jede Menge Souvenirshops, Huskys und natürlich der Weihnachtsmann persönlich. Ganz netter Typ, haben ein wenig gequatscht, aber tauchen wollte er leider nicht. 🙈
    Aber für uns heißt es nicht lange aufhalten sondern weiter nach Süden und an die Küste nach Oulu. Hier und da muss die Autobahn umgangen werden, also ab auf die Landstraße, oder was hier halt so als eine gilt.
    Leider hat uns hier, wie auch vor 2 Jahren der Öldruck Probleme gemacht und wir mussten einem Zwangsstopp einlegen. Kabel gecheckt, Sensoren getauscht und das Auto zickt weiter. Der Motor läuft soweit sauber, also weiter. Der Stopp hat uns leider etwas Zeit gekostet, also lassen wir die den 3h Umweg für die Mission aus und suchen uns einen Campingplatz für die heutige Nacht.
    Am Abend finden wir noch eine Sauna für unsere Aufgabe, also Bär oder halt unser Elch und ein Baum müssen mit drauf.
    Später checken wir nochmal die Kabel und kommen zu dem Schluss, dass es ein Wackelkontakt in Kombi sein muss. Mit freundlichen Zuwendung lässt sich der Fehler quittieren. 😅
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  • Tag 11 Helsinki

    June 23 in Finland ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir machten uns zeitig auf den Weg, damit wir noch etwas Zeit für Helsinki haben. Dennoch liegt einiges an weg vor uns.
    Erstes Ziel ein Luftfahrtmuseum der Finnischen Airforce, weniger für die Flieger, wir brauchen noch Postkarten für unsere Aufgaben. 💪
    Also nach dem kurzen Stopp weiter zur Roadmission und endlich mal etwas anderes als nur gerade Straße. Die Nebenstraßen bieten schöne Kurven, Hügel und dichte Wälder. Die Straßen führen uns bis zu einem großen See mit Leuchtturm, unserem heutigen Missionsziel. Kurz die Aussicht genossen, das Leuchtturmbild gemacht und weiter nach Helsinki.
    Eine Unterkunft haben wir direkt in der Innenstadt, also erstmal den Weg und vor allem einen Parkplatz suchen. Na zum Glück gibt es Tiefgaragen, die in massiveren Fels gehauen sind, hier hätten wir auch das Dachzelt aufschlagen können. 😅
    Klamotten ablegen und ab in die Stadt, wir brauchen etwas zu essen, ein paar Drinks und dann ist da ja noch die Karaokeaufgabe. 🫣
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  • Tag 12 Tallin und das BSC Camp

    June 24 in Estonia ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute heißt es nicht so früh raus, unsere Fähre von Helsinki nach Tallin legt erst 10:30Uhr ab. Auf dem direkten Weg zur Fähre treffen wir noch auf Bad Bad Boy, dem wir helfen nicht alles zu überschwemmen.
    Nach 2h Überfahrt sind wir auch schon in Tallin. Eine schöne Altstadt mit viel sehenswertem und leckerem Essen. Auch hier geht unsere Jagd nach Postkarten weiter, denn einige Buchstaben fehlen noch. Irgendwie war der Aufenthalt in Tallin dann doch länger als geplant.
    Als rein in die Autos und ab in den Nationalpark. Es warten noch eine Aufgabe und das Camp mit allen anderen Teilnehmern auf uns.
    Der erste Stopp am alten U-Boothafen war natürlich der falsche. Es hilft die Aufgabe richtig zu lesen. 😂 Vielleicht war sie auch etwas blöd beschrieben. Also hoch an die Küste über immer kleiner werdende Straße zum Denkmal. Bild gemacht und dann endlich ab zum Camp, mit anderen Teilnehmern fachsimple, lecker essen und trinken, und definitiv ab in die Sauna. Wie es der Zufall so will hat eines der Teams einen Saunameister an Bord. Sagen wir so, wir sind gut ins schwitzen gekommen. 🥵
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  • Tag 13 Durch 3 Länder

    June 25 in Lithuania ⋅ 🌙 19 °C

    Die Nacht im BSC Camp war kurz und feucht, entsprechend fit sind alle. 😅 also Kaffee kochen, alles zusammenpacken und dann auf zur ersten Mission. Die macht zum Glück erst 10Uhr auf und bietet uns damit etwas Zeit zum durchatmen.
    Rummu der gefüllte Tagebau des ehemaligen Gefängnisses ist ein Ort, denn man hier so nicht unbedingt erwartet. Strand, fast Türkises Wasser und ein leckerer Kaffee bewegen uns dazu doch ein paar Minuten länger zu bleiben und uns abzukühlen.
    Aber wir können nicht ewig bleiben, es liegen noch 2 Länder vor uns. Also zurück auf die Straße und weiter geht es nach Lettland. Hier erwarten uns die Burgen der Schwertbruderschaft. Die erste gilt es direkt anzufahren, die zweite über die alte Verbindungsstrecke, die es in sich hat. Viel Schotter und Staub sorgen für gemächliches vorankommen. Aber auch das haben wir gemeistert und können die Aufgabe mit dem Beweisfoto abschließen. Die Fähre, die manch andere Teams genommen haben, haben wir irgendwie nicht gefunden. 😅
    Aber nicht lang aufhalten, wir wollen heute noch nach Litauen, um für den nächsten Tag voraus zu sein. Vorbei an Riga überqueren wir die Grenze und steuern einen bekannten Campingplatz an.
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  • Tag 14 Ab in die Masuren

    June 26 in Lithuania ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach einer guten Nacht geht es frisch weiter zum Hill of Crosses. Selten so viele Kreuze gesehen, und der Papst war auch schon da.
    Lange halten wir uns hier aber nicht auf, denn unser Ziel ist heute Marijampolė. Hier ist ein Treffen mit allen Teams angesagt und ein Zeichen setzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 💪
    Damit verlassen wir Litauen und überqueren die Grenze nach Polen. Strecke gefunden, die entpuppte sich aber leider als gigantische Baustelle über 40km mit permanent Ampeln und Dreckpisten. Also weichen wir auf eine Alternativroute aus … war auch nicht besser 😂😂 aber die erste Mission für den nächsten Tag haben wir noch geschafft, also so halb. An dem Spot für das Foto sind wir erstmal fleißig vorbei gefahren. War halt blöd geschrieben.
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  • Tag 15 Durch Polen

    June 27 in Poland ⋅ ☀️ 25 °C

    Gestern hieß es noch zurück zum Fotospot, aber für das Bild war es zu dunkel. Also Zelte aufgeschlagen und am nächsten Morgen das Foto gemacht und weiter geht die Fahrt.
    Durch eine Sperrung von 10m auf unserer geplanten Route mussten wir einen Umweg von 1h fahren. Und das auf den maximalst bestem Straßen die Polen zu bieten hat. Aber etwas positives hatte es, wir haben den benötigten Fiat Polski gefunden und uns abschleppen lassen. 💪
    Durch diesen Zeitverzug sind wir erst nachmittags in Danzig angekommen. Viel Sightseeing ist damit nicht drin, aber auch nicht wirklich geplant. Unsere Mission ist eine andere, wir brauchen wieder Postkarten und Blöcke aus Lego. Also ausschwärmen und besorgen. Noch ein kleiner Snack und weiter geht es.
    Die Zusatzmission führt uns in die polnische Wüste. Eine große Wanderdüne direkt an der Ostsee. Vom ersten Aussichtsturm ist hier aber weit und breit Nix zu sehen. Also doch kurz die 3km zum Nächsten gelaufen, und siehe da hier gibt es schon die ersten Ausläufer. Das sollte wohl reichen und uns geht auch die Zeit aus. Denn wir wollen Kolberg auf einen Campingplatz.
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  • Tag 16 Ab ins Ziel

    June 28 in Germany ⋅ ⛅ 30 °C

    Der letzte Tag bricht an und wir müssen nach Hamburg zur Ziellinie. Aber der direkte Weg wäre doch zu langweilig.
    Erstes Ziel ist Swinemünde, hier startet unsere Roadmission nach Peenemünde. Den Grenzübergang kurz dokumentiert und weiter in den Stau. Das hat uns gut Zeit gekostet. In
    Heringsdorf die letztem Karten gesammelt und dem Schriftzug vorbereitet.
    In Peenemünde, dem Ende der Roadmission ist ein tolles Technikmuseum, auf das wir von außen einen kurzen Blick werfen. Hier treffen wir auch unsere Freunde Maria und Lars mit der Startnummer 28 wieder. Lange verweilen wir nicht, denn das Ziel wartet.
    Auf nach Hamburg, auch wenn das Ziel vom Fischmarkt verlegt wurde, in die SAC Garage.
    Mit dem knappen Zieleinlauf 16:56 haben wir es noch rechtzeitig geschafft und können u der Roadbook abgeben. Nach kühlen Getränken und ein paar Hotdogs heißt es auf zur Siegerehrung. Leider hat es für uns nicht aufs Treppchen gereicht. Die Platzierung gibt es dann morgen noch.
    Damit endet nach 7559km, 16 Tagen, unzähligen Rindrücken und Erlebnissen die Baltic Sea Circle.
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    Trip end
    June 28, 2026