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NEUSEELAND-AUSTRALIEN-MALAYSIA

Un’avventura di 106 giorni di Chrisitine & Toni Leggi altro
  • Blumenpracht am Lake Tekapo

    23 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute Morgen scheint die Sonne und es wird endlich wieder einmal ein richtig warmer Tag. Wir wollen dies ausnützen und fahren in die Nähe des höchsten Bergs von Neuseeland - zum Lake Tekapo. Dort mieten wir E-Mountainbikes und erkunden das Seeufer und einen der angrenzenden Hänge auf gut ausgebauten Bike-Trails. Die wildwachsenden Lupinen, Natternköpfe und Königskerzen leuchten wunderbar und bilden einen faszinierenden Kontrast zum türkisfarbenen See.
    Diese Naturschönheit möchten natürlich ganz viele Touristen bewundern - zum Glück bleiben die meisten beim Ort und wir sind fast ganz allein unterwegs mit unseren Velos.
    Zum Übernachten fahren wir nach Twizel - vorbei am nächsten See (Lake Pukaki).
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  • Christchurch - Timaru - find Penguins

    22 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 16 °C

    „Hanmer Springs ist ein angenehmer Ort, man ist hier auf dem Land und ist doch nicht weit weg von der Stadt“, das hat uns ein Einheimischer berichtet. In diese Stadt - nach Christchurch - fahren wir nun. Es ist die Hauptstadt der Region und eine der grösseren Orte Neuseelands. Die Erdbeben von 2010 und 2011 haben deutliche Spuren hinterlassen, die meisten Strassen sind neu und von modernen, eher kühlen Gebäuden gesäumt. Dazwischen sieht man vereinzelt leere Flächen, Grossbaustellen oder abgestützte alte Gebäude. Wir staunen über die Effizienz, die hier an den Tag gelegt wurde - dies auch im Vergleich mit dem Wiederaufbau rund um L‘Aquila in den italienischen Abbruzzen, den wir vor zwei Jahren gesehen haben (Erdbeben im Jahr 2009).
    Wirklich originell ist die historische Tramlinie, die noch gleich funktioniert wie vor fast 150 Jahren. Der Tramführer (Frauen haben wir keine gesehen) heisst die Fahrgäste willkommen und stellt einen Schemel hin zum Einsteigen, er verkauft auch die Billette, schliesst die Türen und chauffiert den Tramwagen. Gleichzeitig informiert er die Touristen über alles Wissenswerte entlang der Strecke - inklusive Tipps für Weihnachtsgeschenke.
    Am Nachmittag fahren wir weiter nach Süden bis nach Timaru, einem weiteren Ort an der Küste. Hier gibt es eine Kolonie von neuseeländischen „Little Blue Penguins“. Am Strand kann man bei Einbruch der Nacht beobachten, wie die Pinguineltern zurückkommen vom Fischfang am Meer und die jungen Pinguine, wie sie den Eltern rufen. Das wollen wir natürlich nicht verpassen! Zu Fuss sind wir eine gute halbe Stunde unterwegs vom Campingplatz bis an den Strand, und nun beginnt es zu regnen. Fast eine Stunde müssen wir im Regen warten bis sich die Pinguine dann zeigen, aber wir werden nicht enttäuscht. Im Halbdunkeln zeigen sich die putzigen kleinen Vögel zwischen den Felsbrocken, mit lauten Rufen erwarten sie ihre Eltern.
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  • Kühle Nächte und heisse Quelle

    20 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 10 °C

    Die Temperaturen sind laufend gesunken - von fast 30 Grad auf der Nordinsel auf nun 5 Grad während der Nacht, und es ist Regen angesagt. Da ist Hanmer Springs mit dem grossen Thermalbad der richtige Ort zum Entspannen und Aufwärmen. Die Fahrt von Kaikoura, zuerst entlang der Küste und später Richtung Landesinnere zeigt eine karge, relativ dürre Landschaft mit breiten Tälern und kahlen Hügeln. Nur dort, wo gewässert wird, sind die Felder grün und können beweidet werden - meistens von Kühen (Mutterkuh-Haltung). Wir fragen uns, woher das Wasser kommt, denn auf der Fahrt haben wir bereits einige fast trockene Flussbetten überquert. Im Ort Waiau treffen wir schliesslich auf den Waiau Uwha River - tatsächlich ein reissender Fluss mit hellem klarem Wasser, wahrscheinlich Gletscherwasser.
    Der Ort Hanmer Springs ist ein richtiger Touristenort mit vielen Ferienwohnungen, exklusiven Läden, aber irgendwie gemütlich. Wir machen eine Wanderung durch die angrenzenden Wälder - hier hat es keinen Urwald, sondern einen vor vielen Jahren angepflanzten Nadelholzwald, der - wie auch bei uns - durch heftigen Sturm umgeweht werden kann, was vor kurzem passiert sein muss.
    Am Sonntagabend wärmen wir uns so richtig auf in den vielen Becken mit wirklich sehr heissem Wasser. Das reicht dann gut, um die kalte Nacht zu überstehen.
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  • Picton - Kaikoura

    19 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 18 °C

    Von Picton aus fahren wir entlang dem Queen Charlotte Sound bis Havelock, so können wir die verwinkelten Wasserwege zum erstenmal entdecken und bewundern. Die Landschaft erinnert uns sehr an den Vierwaldstättersee - einzig die vielen Bahnen fehlen natürlich.
    Weiter südlich fahren wir nun entlang der Küste Richtung Kaikoura und entdecken kurz vor dem Ort die Felsen mit den neuseeländischen Seebären, das sind ganz putzige Wesen. Sie wirken eigentlich plump und können sich doch mit guter Geschwindigkeit vorwärts bewegen.
    Kurzentschlossen melden wir uns für eine Whale-Watching Tour am späteren Nachmittag an. Vor der Küste Kaikouras gibt es einen tiefen unterseeischen Canyon, welcher die Zirkulation von wärmerem und kälterem Wasser provoziert. Dies hat zur Folge, dass das Wasser hier sehr nährstoffreich ist und viele Tiere anzieht, vor allem auch die Walfische.
    Die Schiffsfahrt zum Punkt, wo die Walfische auftauchen, dauert nicht lange. Wir sind kaum draussen, schon können wir einem Pottwal zuschauen, wie er an die Oberfläche kommt, regelmässig Wasserfontänen ausatmet und schliesslich mit einem eleganten Schwenker wieder abtaucht. Das war Holey Moley! Etwas später taucht Mati Mati auf, und schliesslich noch einmal Holey Moley. Obschon wir nur einen Teil des Walfisches oberhalb vom Wasser sehen, sind diese Tiere sehr beeindruckend.
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  • Wellington Harbour

    18 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach zwei Tagen in der Stadt verbringen wir den letzten Vormittag vor der Überfahrt zur Südinsel auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens. Etwas ausserhalb von Eastbourne entdecken wir den Fahrradverleih und damit die Möglichkeit, mit E-Mountainbikes zum äussersten Zipfel des Hafenbeckens zu fahren, genau vis-à-vis vom Hafen. Der Weg dahin ist nicht geteert und nur für Velo und Fussgänger offen. Wir fahren zügig dem Meer entlang und schliesslich über einen Trail bis hinauf zum alten Leuchtturm. Zwei Stunden später müssen wir bereits die Räder zurückgeben, denn der Check-in für die Fähre nach Picton steht an.
    Gut durchgelüftet und gutgelaunt warten wir im Hafen auf das Boarding und die Abfahrt. Vom Schiff aus können wir noch einmal unsere Velotour vom Morgen nachverfolgen.
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  • Paekakariki Escarpement Track

    15 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ 🌬 19 °C

    Auf der Wanderung gestern hat uns ein Einheimischer den Wanderweg zwischen Paekakariki und Pukerua Bay empfohlen. Dieser Weg sei wirklich spektakulär - mit viel Aussicht und Hängebrücken in der Nähe von Pukerua Bay (eben ein Escarpement Track = ein Steilhangweg).
    In Pukerua Bay müssen wir zuerst ein wenig suchen bis wir den Einstieg oberhalb der Eisenbahnlinie finden. Danach folgen wir dem schmalen Pfad, welcher wirklich sehr ausgesetzt verläuft. Zusätzlich bläst seit heute Morgen ein starker Wind, so dass wir sehr umsichtig unterwegs sind.
    Wir sind keine Stunde unterwegs, da taucht die erste Hängebrücke bereits auf. Da wir wieder zurück zu unserem Auto müssen, überqueren wir diese Brücke zweimal und begeben uns dann auf den Rückweg.
    Danach fahren wir weiter bis ins Zentrum von Wellington und suchen einen geeigneten Stellplatz. Beim Nationalmuseum Te Papa Tongarewa parkieren wir unseren Campervan inmitten von vielen anderen ähnlichen, meist grösseren Wohnmobilen. Zum Zmittag essen wir vietnamesisch (Nudelsuppe und Krabbensalat) und wandern durch ein paar Gassen rund um Cuba Street. Am Nachmittag machen wir eine Tour durch den botanischen Garten und bestellen dann in einem Restaurant in der Queens Wharf ein erstes Mal „Fish & Chips“. Die Hafenanlage von Wellington ist vielfältig und bietet Platz zum Spazieren, Velofahren oder einfach nur Hinsitzen und Entspannen. Leider hat der Wind eher noch an Stärke gewonnen, und es ist nicht wirklich gemütlich draussen. Auch im Camper spürt man die heftigen Böen, und wir parkieren noch einmal um, so dass wir geschützt von grossen Nachbarn die Nacht ruhig verbringen können.
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  • Kapiti Küste erleben

    14 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir möchten das schöne Wetter ausnutzen und campieren an der Küste vis-à-vis der Kapiti Insel. Der Strand und das warme Wasser locken zwar zum Schwimmen, aber der kalte Wind und die nur mässig warme Sonne halten uns dann doch davon ab. Wir wandern von Paekakariki nach Raumati Beach. Zuerst führt der Weg durch den Queen Elizabeth Park, und wir haben einen guten Überblick über die nahe gelegene Insel sowie zum ersten Ausläufer der Südinsel von Neuseeland.
    Später wandern wir dem Strand entlang - in steter Begleitung von Spaziergängern mit Hunden, die Stöcke aus dem Wasser holen oder auch ganz brav neben Frauchen/Herrchen trotten.
    Im Restaurant „Waterfront“, Raumati Beach lassen wir uns verwöhnen vom exquisiten Angebot und von der tollen Aussicht aufs Meer und die Insel.
    Danach geht es weiter zu Fuss zum Bahnhof Paraparaumu, wo wir den Zug nehmen bis nach Paekakariki - zurück zum Campingplatz. Hier in der Nähe von Wellington fahren tatsächlich wieder Züge - und an Sonntagen kann man auch mit einem alten Tram eine kleine Rundreise machen.
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  • Whanganui mit dem Velo

    12 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☀️ 20 °C

    Immer noch spüren wir den Muskelkater von den vielen Stufen am Mount Taranaki, deshalb mieten wir am Campingplatz Whanganui River zwei Velos. Wir fahren gemütlich entlang dem Fluss bis zur Mündung ins Meer. Einen grossen Teil des Weges können wir tatsächlich auf speziellen Velowegen zurücklegen, aber wir sind fast die einzigen, die mit zwei Rädern unterwegs sind.
    Danach entdecken wir die Stadt noch ein wenig zu Fuss - es gibt viele kleine Läden mit Secondhand-Angebot und oder mit Antiquitäten. Die Häuserzeilen sind zum grossen Teil im Stil der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts errichtet - alles ein bisschen alt und gemütlich.
    In dieser Zeit wurde ein neues Quartier mit einem Lift erschlossen, weil man hoffte, dass damit die Attraktivität gesteigert werden könnte. Dieser Lift ist immer noch im Originalzustand vorhanden und führt auch zu einem Turm (Memorial für die Opfer des ersten Weltkriegs).
    Wir machen uns mit dem Velo auf zur Besichtigung dieses Turms und müssen dazu eine Strasse überqueren, bei der die Ampel auf rot steht. Vor uns wartet eine Frau mit einem Rennvelo und saisongemäss angezogen in einem roten Kleid mit Rentieren und Samichläusen. Sie führt uns direkt zum Lifteingang, wobei zuerst ein langer Tunnel durchfahren werden muss (fast wie beim alten Elbtunnel in Hamburg). Mit einer Klingel wird der Lift gerufen und nach einigen Minuten öffnet sich die Lifttür und der Liftboy lässt uns einsteigen. Wir zahlen die Gebühr (ca. 1.50 CHF pro Person), das können wir mit der Karte erledigen. Unsere Begleiterin hat anscheinend ein Abo, und dieses ist direkt im Lift deponiert. Der Liftboy muss also in einer Kartei, welche an der Wand des Liftes befestigt ist, die entsprechende Karte suchen und eine Fahrt abbuchen - alles genau gleich wie vor 100 Jahren. Erst wenn dies erledigt ist, fährt der Lift los.
    Oben angelangt fahren wir zum Durie-Tower, einem Turm aus Muschelsteinen, welche damals in der Nàhe abgebaut wurden, und wir besichtigen die Stadt von oben. Schliesslich fahren wir den steilen Hügel hinunter und machen uns auf den Rückweg zum Campingplatz.
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  • Bushi Park Sanctuary

    11 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir fahren weiter der Küste entlang nach Süden mit dem Ziel Whanganui. Hier wird Milchwirtschaft im grossen Stil betrieben. Die meisten Farmer besitzen 250 bis 500 Milchkühe - oder wahrscheinlich noch mehr, die sie jeden Tag in eine neue Weide treiben. Der Melkstand ist möglichst zentral im Anwesen platziert, damit das Melken rationell organisiert werden kann.
    Unterwegs entdecken wir einen Ort, an dem man denken könnte, die Zeit sei stillgestanden: Das Bushi Park Sanctuary ist der ehemalige Besitz eines wohlhabenden Farmers aus den Pionierzeiten. Das Grundstück wurde dem Staat vermacht und ist nun zu einem grossen Teil eingezäunt, damit die Tiere, welche ursprünglich in Neuseeland heimisch waren, geschützt werden können. Auf einer Anhöhe inmitten von gut gepflegten Rasenflächen steht das ehemalige Landhaus - man könnte meinen, man befinde sich in Südengland. Das stilgerecht eingerichtete Haus wird als Restaurant geführt und bietet High Tea an, was wir natürlich umgehend bestellen. Nach der edlen Tafelei schauen wir uns noch ein wenig um im angrenzenden Urwald und können ein paar Vögel ganz aus der Nähe beobachten.
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  • Mt. Taranaki zeigt sich

    10 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Abend lösen sich die Wolken auf und wir können den imposanten ehemaligen Vulkan aus der Nähe bestaunen. Nun können wir unsere Pläne tatsächlich umsetzen und uns vorbereiten für den Aufstieg zum etwas weniger hohen Nebengipfel Fanthams Peak. Früh am nächsten Morgen wandern wir los und nehmen die 1‘000 Höhenmeter in Angriff. Die erste Hälfte des Weges verläuft im Urwald und durch niedrige Büsche, dieser Teil des Weges ist vollständig ausgebaut mit Holztritten und Holztreppen. Allein die Holztreppen, die etwa 100 Höhenmeter überwinden, bestehen aus mehr als 600 Stufen. Im oberen Teil müssen wir durch rutschige Karrfelder hochsteigen, was sich als sehr mühsam erweist. Schliesslich erreichen wir den Gipfel und die Schutzhütte, wo wir an einem windgeschützten Ort ausruhen und die Rundsicht geniessen auf das gesamte Gebiet rund um Mount Taranaki.
    Zurück in Dawson Falls beschliessen wir, den Ort und die Leute zu finden, wo Toni vor mehr als 40 Jahren mehrere Wochen gewohnt hat. Dank den Daten, die der Swissclub veröffentlicht hat, finden wir die Leute rasch und können auch gleich zu ihnen fahren. Sie sind mittlerweile pensioniert, aber immer noch ein wenig an die Landwirtschaft angebunden. Wir verbringen einen spannenden Abend mit ihnen und können auch gleich neben ihrem Haus in Hawera übernachten. Als wir uns am nächsten Morgen verabschieden, haben wir sehr viel Neues erfahren über das Land und auch über die Landwirtschaft.
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  • Mount Taranaki rückt näher

    9 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir fahren weiter südlich - in diejenige Gegend, in der Toni vor vierzig Jahren schon mal war. Erneut erleben wir die kurvigen Strassen, welche an der Westküste anscheinend häufig anzutreffen sind.
    Der eindrückliche Vulkanberg Mt. Taranaki oder Mt. Egmont sollte von weitem sichtbar sein - natürlich genau dort, wo sich die Wolkenberge türmen. Wir können den einsam stehenden Berg nur erahnen, während wir über eine Ebene zum Ausgangspunkt Dawson Falls fahren. Dort machen wir eine kurze Wanderung zu den Wilkies Pools und lassen uns von anderen Wandernden berichten, wie man auf den Berg hochkommt. Die Gegend rund um den Wild-Campingplatz ist sehr ursprünglich, aber absolut sicher zurecht gemacht - niemand kann abstürzen oder vom Weg abkommen.
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  • Glühwürmchen in Waitomo

    8 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☀️ 27 °C

    In Waitomo Cave können wir die berühmten Glowworms nun tatsächlich erleben. Am Sonntagabend zu Fuss und im Finsteren, am Montagnachmittag dann mit sehr vielen Touristen auf einer geführten Tour im Boot. Beide Erfahrungen waren eindrücklich und mystisch. Die Gegend rund um die vielen Höhlen gefällt uns - eine Mischung von subtropischem Urwald und Emmentaler Hügellandschaft, und es gibt sogar schöne Wanderwege.Leggi altro

  • Wandern an der Muriwai Beach

    6 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ 🌙 18 °C

    Der zweite Tag an diesem Strand mit schwarzem Sand bringt uns viel Sonne, die Schlechtwetterphase haben wir überstanden.
    Wir machen uns auf zu einer Wandertour entlang der felsigen Küste und steigen hoch durch üppigen Urwald, um danach auf kleine Küstenstrassen zu gelangen. Erst nach fünf Kilometern folgt wieder ein Wanderweg, bis dahin sind wir schon ziemlich durchgeschwitzt und beschliessen, umzukehren. Ein angenehm kühler Abend am Strand entschädigt uns von der eher enttäuschenden Wanderung. Wir besuchen noch einmal die Felsen mit den Tölpeln und lassen uns fesseln vom geschäftigen Treiben der brütenden Vögeln.Leggi altro

  • Kauri Coast

    4 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ 🌬 18 °C

    In der Nacht wird der Sturm stärker, Windböen reissen an den Sträuchern neben unserem Camper - so stark, dass schliesslich ein Ast bricht und gegen das Auto prallt (zum Glück ohne einen Schaden zu verursachen). Auch am Morgen ist der Wind noch sehr stark, an einen Ausflug zur Ninety-Mile-Beach ist nicht zu denken.
    Wir beschliessen, dass wir gegen Süden fahren - jetzt einfach entlang der Westküste der Nordinsel. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich, kaum besiedelt, grün und hügelig - so richtig zum Geniessen. Toni kommt voll auf seine Rechnung mit dem Autofahrtraining, denn die Kurven, die kleinen Pässchen und die unverhofft auftauchenden engen Brücken wollen nicht enden. Von Hokianga nach Rowene müssen wir sogar auf die Fähre wechseln. Die meisten Wälder sind entweder kahl geholzt oder wieder neu angepflanzt, hier wird also aktiv Holzwirtschaft betrieben.
    Erst weiter im Süden kommen dann die ursprünglichen Urwälder mit den wunderbaren einheimischen Farnsträuchern und -bäumen und den vielen endemischen Baumarten. Hier besichtigen wir den ältesten und grössten Kauribaum, den Tane Mahuta (52m hoch, 16m Umfang, ca. 2‘000 Jahre alt). Dieser Baum wird sorgsam beschützt vor Schädlingen, wir müssen sogar die Schuhe desinfizieren bevor wir den Weg in den Wald betreten dürfen.
    Wir übernachten auf einem Campingplatz inmitten des Urwaldes - an einem Fluss, in dem viele Aale schwimmen und neben dem die Glühwürmchen im Dunkeln leuchten.
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  • Auf dem Weg in den Norden

    3 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ 🌬 20 °C

    Es gebe einen Wetterumsturz, meint unser Campingnachbar, deshalb würden sie sich jetzt auf den Weg in den Norden machen, um dann an der Ninety-Mile-Beach die wirklich grossen Snapper zu fangen. Auch wir wollen den Tag vor allem mit Reisen verbringen - und mit einem Besuch auf dem Whitangi Treaty Grounds - also ein Schlechtwetterprogramm. Einen kurzen Kaffeehalt machen wir noch in Kawikawi, dort besuchen wir die berühmteste Toilettenanlage von Neuseeland. Anscheinend hat der Künstler Hundertwasser einen grossen Teil seines Lebens in dieser Gegend verbracht. Uns gefällt der kleine Ort sehr gut - Shops wie in guten alten Zeiten, sehr freundliche Leute, viel Leben und Lachen.
    Whitangi liegt idyllisch eingebettet in an einer Bucht, es ist wahrscheinlich der geschichtsträchtigste Ort weit herum, denn hier wurde der Vertrag der Engländer mit den Maori abgeschlossen (Treaty of Whytangi; 1840), das ist die älteste Verfassungsurkunde von Neuseeland. Die grosse Wiese mit den Fahnen erinnert sehr ans Rütli. Wir folgen einer Führung übers Gelände und werden eingeladen zu einer Begrüssungszeremonie im Meetinghaus der Maori - eine übergrosse Dosis an Kulturvermittlung in kurzer Zeit, aber wir spüren den Stolz des Volkes und den tiefen Gehalt der Kultur.
    Im späten Nachmittag fahren wir schliesslich weiter bis nach Ahipari, wo die Ninety-Mile-Beach beginnt. Mittlerweile hat das Wetter tatsächlich umgeschlagen. Der Wind bläst heftig, der aufgewirbelte Sand brennt im Gesicht - es ist so richtig ungemütlich am Strand.
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  • Die Reise mit dem Camper beginnt

    2 dicembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 20 °C

    Bei der Campervermietung sind wir die ersten und werden sogleich freundlich empfangen. Ein grosser Stapel Papier und viele mündliche Erklärungen warten auf uns. Schliesslich können wir den Camper übernehmen, es ist ein Modell aus dem Jahr 2017 und hat bereits 200‘000km hinter sich.
    Rasch verstauen wir unser Gepäck und fahren sogleich los nach Norden. Das Auto fährt gemütlich, so schaffen wir es, uns an das Linksfahren zu gewöhnen. Hinten im Wagen scheppert es gewaltig, aber darum werden wir uns erst nach Ankunft in Waipu Cove kümmern.
    Der Campingplatz liegt am Strand, wo einige Surfer bereits in den Wellen auf einen guten Surf warten. Wir sind vorerst noch mit ein- und umräumen beschäftigt. Bis alles seinen sicheren Platz gefunden hat, dauert es eine Weile….
    Später erkunden wir die Küste auf einem schön angelegten Weg und wandern bis zu den Pancakes Rocks. Diese Felsen sehen wirklich aus wie aufeinandergeschichtete Omeletten.
    Es dämmert bereits, als wir noch unseren Nachbarn zuschauen können bei einem Unterfangen, wie es dies wohl nur in Neuseeland gibt: Sie haben ein ferngesteuertes Gerät (Kontiki), das eine sehr lange Fischleine etwa zwei Kilometer weit ins Meer hinauszieht, daran werden ca. 30 Fischhaken und einige Gewichte angebracht beim Ausfahren. Eine Stunde später erfolgt das Einziehen der Leine - diesmal mit einer batteriebetriebenen Winde. Unsere Nachbarn sind sehr erfolgreich - sieben schöne Fische (Snapper) zappeln schliesslich im bereitgestellten Zuber.
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  • Rangitoto Island

    30 novembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ☁️ 23 °C

    Bei wunderbarem Wetter fahren wir mit dem Zug zum Hafen und machen die kurze Überfahrt nach Rangitoto Island. Die Insel ist erst vor 700 Jahren entstanden nach einem Vulkanausbruch. Die Neuseeländer sind sehr stolz darauf, dass auf dieser Insel nur einheimische Pflanzen und Tiere vorzufinden sind. Vor dem Betreten der Fähre wird noch einmal darauf hingewiesen, dass Schuhe und Ausrüstung sauber sein müssen, und dass keine Tiere mitgebracht werden dürfen (Ratte im Ärmel oder so…)
    Auf der Insel gibt es einige abgesteckte Wege - sonst ist das ganze Gebiet entweder wild überwachsen oder bedeckt mit schwarzen Lavaklümpchen. Beim Aufstieg zum Gipfel (Kraterrand) erleben wir die Phänomene dieser besonderen Insel - so durchqueren wir auch eine längere Lava-Höhle.
    Zuoberst fühlen wir uns versetzt auf den Napf bei uns im Emmental - alle Besucher kommen am gleichen Ort an und zelebrieren diese Ankunft auf ihre Weise. Die einen rasen hoch und trinken rasch einen Schluck Wasser, andere holen den Gaskocher aus dem Rucksack und kochen sich ein Süppchen.
    Eine weitere Besonderheit der Insel sind die alten kleinen Strandhäuser, welche in den 50-er Jahren errichtet worden sind und bis heute dort stehen bleiben dürfen, neue Gebäude sind keine erlaubt.
    Nach dem Abstieg vom Hügel finden wir ein schönes Plätzchen zum Baden. Auf einer Bootsrampe, die sich einsam etwas abseits befindet richten wir uns ein vor dem Bootsschuppen. Hier dürfen wir dann zum ersten Mal die neuseeländische Gastfreundschaft erleben. Der Besitzer des Schuppens kommt vorbei und möchte die Tür öffnen. Wir entschuldigen uns für die Belegung seines Eigentums, und er holt sogleich gekühltes Bier aus dem Schuppen, um mit uns anzustossen.
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  • Auckland; die Gegend rund um den Hafen

    28 novembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ ⛅ 25 °C

    Ungewohnte Töne wecken uns am Morgen - der Gesang der einheimischen Vögel ist sehr melodiös und abwechslungsreich, dazu bringt uns der Regen intensiven Duft von Blüten draussen - ähnlich wie Jasmin, jedenfalls sehr betörend.
    Nach einem ersten Einkauf im Laden gleich um die Ecke geniessen wir das Frühstück mit „French Baguette“ und Manouka-Honig.
    Zu Fuss erkunden wir Parnell, wo wir im Moment wohnen, fahren hoch auf den Sky-Tower und besichtigen den weitläufigen Hafen. Die alten Geböude erinnern sehr an englische Bauten, von der Maori-Kultur merken wir hier noch wenig - speziell ist es, dass die Lautsprecheransagen beim Zug jeweils zuerst in Maori, danach in Englisch erfolgen.
    Es gibt tatsächlich einige Zuglinien in Auckland, allerdings sehr gemütlich. Man wird vom Personal zum gewünschten Perron gelotst und dort steht schon der Schaffner, der bei jeder Abfahrt Pfeifsignal geben muss und die letzten Nachzügler freundlich in den Zug komplimentiert.
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  • Lang ersehnte Abreise

    27 novembre 2025, Nuova Zelanda ⋅ 🌧 21 °C

    Am 25.11.2025 konnten wir mit fünf Wochen Verzögerung unsere Reise starten.
    Mit dem Zug ging’s nach Zürich Flughafen, wo wir die Koffer im Bahnhof deponierten. Ein Vorabend-Check-in bietet leider Qatar Airline in Züich nicht an.
    In der Wohnung von Veronika in Winterthur verbrachten wir eine kurze Nacht.
    Zügig und relativ pünktlich verlief der Abflug um 08:45h nach Doha. Schon waren unsere sauberen Koffer mit den ersten Klebern übersät….
    Im Flughafen Doha konnten wir die fehlende Bewegungszeit ein bisschen kompensieren - gefühlt 5 Kilometer mussten wir zurücklegen zur Maschine, die uns dann nach Auckland brachte.
    Die folgenden 16 Stunden verliefen recht kurzweilig, denn wir konnten von unseren Sitzen bei der Türe und neben dem WC allerlei Sonderbares mitverfolgen - Meditation, Yogaübungen und vor allem die unendliche Geduld des Bordpersonals im Umgang mit den vielen Sonderwünschen.
    Es war bereits dunkel, als wir am 27.11.2025 in Auckland landeten. Die gebuchte Taxifahrt und die Unterkunft - alles klappte wunderbar, so dass wir unsere erste Nacht auf der Insel mit zwölf Stunden Zeitverschiebung verbringen konnten.
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    Inizio del viaggio
    26 novembre 2025