• Kathi und Meikel
  • Kathi und Meikel

Lets go Camping 2024 Part two

Start ist mal wieder Schwerin, dann entscheidet das Wetter, Tendenz nochmal Dänemark Read more
  • Trip start
    September 21, 2024

    bei Janika in Schwerin

    Sep 21–24, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Da wir das Kind besuchen wollen und auch dringend nen Haarschnitt brauchen, geht es -wie immer- erstmal nach Schwerin.
    Sonntag kommen auch Karin und Detlef in den Salon Janika. Sie bringen Anna mit, die Montag das hauseigene Tatoostudio nutzt. Dienstag geht es nach dem obligatorischen Frühstück im Lennards auf nach Dänemark.Read more

  • Lübeck/Eutin

    Sep 24–25, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 16 °C

    Wir setzen Janika erst zu 14:30 vor dem Theater ab, gehen noch einkaufen, stehen eine halbe Std iwo wegen eines Unfalls an einer Bahnschranke, shoppen in Lübeck kurz Marzipan, nen Badeanzug und Winkel+Schrauben und plötzlich ist es dann doch schon 17:30. Wir entscheiden uns auf dem Stellplatz in Eutin zu übernachten. Erfreulicherweise sind noch ein paar Plätze frei und wir genießen die ruhige Nacht.Read more

  • Autobahnwetter

    Sep 25–26, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 15 °C

    Als wir um 10 Uhr aufbrechen, scheint stellenweise noch die Sonne. Eigentlich war der Plan zur Insel Römö zu fahren. Da es aber immer düsterer und nasser wird, beschließen wir spontan heute Strecke zu machen und unsere Tour am nördlichen Ende Dänemarks zu beginnen und uns nach Süden zurücktreiben zu lassen. Unser Ziel Aalborg erreichen wir gegen 16 Uhr. Auch hier gibt es einen Segelhafen, der Stellplätze anbietet. Zwar nur auf einem kleinen öffentlichen Schotterparkplatz, dafür aber sehr zentral in Nähe der Altstadt.
    Da sich die Sonne noch mal zeigt, radeln wir noch ein Stündchen in die entgegengesetzte Richtung und entdecken das hiesige Schifffahrtsmuseum, Garnisonsmuseum und die Trabrennbahn. Die Streetfoodhalle ist geschlossen, aber wir haben eh noch einiges im Kühlschrank, was wir aufessen sollten.
    Es wird die erste kalte Nacht, in der ich mehr Kleidung im Bett und ne zusätzliche Decke brauche.
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  • Aalborg Schifffahrtsmuseum

    September 26, 2024 in Denmark ⋅ 🌧 13 °C

    Da das Wetter echt bescheiden ist, bietet sich ein Museumsbesuch an. Wir sind jedoch zum ersten Mal enttäuscht. Bis auf das U-Boot ist das Museum eher uninteressant, da klassisch langweilig aufbereitet. Es gibt zwar ab und zu ein paar knappe Sätze auf englisch und deutsch an den vielen Schaukästen, aber alle längeren Texte (Erfahrungsberichte oder Vorstellungen von Persönlichkeiten) sind nur auf dänisch. Insofern "springt nichts über"... nur Zahlen und Fakten. Und in den Räumen gibt es auch nichts zum Anfassen, Ausprobieren, Mitmachen. Das einzige "Interaktive" ist ein Schiffssimulator in einem echten Schiffsführerstand. Meikel hat jedoch den Pfeiler der geöffneten Brückendurchfahrt gerammt. :-(
    Gut, dass ihm das mit unserem Womo-Schiff nicht passiert ;-)
    Der Außenbereich ist bei schönem Wetter sicherlich ganz ansprechend, uns überzeugt er heute jedoch nicht. Schade.
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  • Grabrödrekloster Museet in der Altstadt

    Sep 26–28, 2024 in Denmark ⋅ ☁️ 13 °C

    Ein viel größeres Highlight ist hingegen das Grabrödrekloster Museet, dass wir im Anschluß bei unserer kleinen Radtour durch die Altstadt finden. Klein aber fein und m.E. sehr einzigartig.
    Direkt vor einem der Eingänge des größten Kaufhauses Aalborgs wurde 1994-95 bei Bauarbeiten in der "Algade" Teile der Ruine des Franziskanerklosters gefunden, dass zwischen 1240 und 1250 in Aalborg gegründet wurde und bis 1530 existierte. Anstatt die Ausgrabungsstätteam Ende einfach wieder zu zu schütten, wurde hier "in situ" ein unterirdisches Museum errichtet. Nur über einen Aufzug erreichbar, mündet -3m unter der Erde- ein kurzer gebogener, schwarz gestrichener Gang in einen größeren Raum, in dem riesige Glasscheiben die Wände bilden. Hinter diesen sind die originalen Ausgrabungen eindrucksvoll in Szene gesetzt. Mit Hilfe akzentuierter Spots, die sich per Knopfdruck ein- und ausschalten lassen, werden das Gesamtbild und auch die Einzelheiten durch (dänische und englische) Texte gut erklärt. In der Mitte des Raumes steht ein großer Glaskasten, darin die Ausgrabungsstätte eines aus Backstein gemauerten Sarges mit dem Skelett einer Frau darin. Neben weiteren Knochen sind auch einige Fundstücke, wie Siegelmünzen und Schmuckstücke ausgestellt.
    Spannend ist auch, dass der Eintritt von 65DKK (8,72€) nicht pro Person berechnet wird, sondern pro Liftfahrt! Wir waren zwar nur zu zweit im Lift, zugelassen ist er jedoch für 10 Pers oder max. 750kg. Bezahlt wird nicht an einer Kasse, sondern völlig unkompliziert an einer Stele, an die du nur Deine Karte oder Handy halten musst und schon öffnet sich die Aufzugstür.
    Wir sind sehr glücklich längere Zeit allein hier unten zu sein, so können wir in aller Ruhe alle Knöpfe drücken und uns gemeinsam die Texte übersetzen.
    Auch wenn es am Ende nur ca. 30min waren, die dieser Besuch gedauert hat, gelohnt hat er sich auf jeden Fall!
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  • Lindholm Höje

    September 28, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 10 °C

    Heute war endlich die Sonne wieder da! Den Tag gestern können wir unter der Überschrift "Scheißwetter" abhaken. Ich war vormittags kurz zu Fuß in der Altstadt, aber dann war es auch dafür zu kalt und nass. Ich/wir haben den Tag mit Häkeln und Lesen verbracht.
    Grund mehr heute endlich was zu unternehmen/besichtigen. Das Wikingermuseum neben dem riesigen Gräberfeld auf der Lindholm Höje ist klein aber fein. Hier hat sich der Besuch gelohnt.
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  • Grenen bei Skagen

    September 28, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 11 °C

    Weiter geht's zum nördlichsten Zipfel Dänemarks : Grenen bei Skagen
    Das Riff an dem die Nord- und die Ostsee aufeinander treffen.
    Wir hatten gehofft, dass die Traktorstrecke vllt auch mit dem Rad befahrbar ist. Als wir aus den Dünen auf den freien Strand kamen, war es (natürlich) vorbei mit Radeln.
    So bin ich allein die Runde von der Nordsee Seite übers Riff runter bis zum Bunker gelaufen bzw. Leuchtturm geradelt.
    Völlig durchgepustet waren wir froh in das von der Sonne schön durchgewärmte Womo zurück zu kommen. Draußen 14 Grad, drinnen 25.
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  • Albaek Havn

    Sep 28–29, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 13 °C

    Da oben in Skagen fast nur Womos auf dem Parkplatz standen und es sich um 17 Uhr doch langsam leerte, war ich etwas skeptisch, ob wir einen freien Stellplatz finden würden. Keine Ahnung, wo die alle übernachten... hier jedenfalls nicht.
    Wir sind mal wieder sehr glücklich über die Aussicht und Einsamkeit. Meer Blick geht nicht!
    Auch wenn der Wind hier mächtig ums Auto pfeift. Hätte jetzt gern die 25 Grad von vorhin gespeichert. Naja, Kapuzenpulli und ne 2. Decke im Bett, dann überstehe ich auch die 11 Grad nachts. Sind ja nur 3 Grad kühler als tagsüber. 😒

    Zum Abendbrot haben wir den Hafenimbiss getestet. Jetzt stinken wir zwar tagelang wie die ganze Bude, aber der Cheeseburger und die Fish&Chips waren gut.
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  • Albaek

    Sep 29–30, 2024 in Denmark ⋅ ⛅ 11 °C

    Da es heute sonnig und morgen wieder regnerisch sein soll, beschließen wir, daß Aquarium in Hirtshals erst morgen zu besuchen und heute die Sonne zu genießen. Wir steigen auf die Räder und erkunden den Ort. Der ist jedoch winzig und nur auf Ferienhaustourismus ausgelegt, also todlangweilig. Wir landen hinter einem Campingplatz in den Dünen und absolvieren einen halben Kilometer (vllt auch einen ganzen) Crossstrecke. Das reicht erstmal.
    Nachmittags mache ich einen kleinen Strandspaziergang und finde dabei viele verschiedene Muscheln.
    Wir essen abends nochmal im Imbiss, da keiner Lust hat, zu kochen.
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  • Nordsöen Oceanarium in Hirtshals

    September 30, 2024 in Denmark ⋅ ☁️ 13 °C

    Das Nordsee-Ozeanarium besticht durch sein elliptisch geformtes 4,5 Mio Liter grosses Meerwasserbecken, das über 4 Stockwerke (8m) reicht. Die Scheiben aus mehreren Schichten Acryl sind 41cm dick. Erfreulicherweise kamen wir genau passend zur Fütterung. Das besondere: in dem Becken leben neben Katzenhaien, versch. Platt- und Schwarmfischen auch 2 Mondfische!
    Zur Fütterung steigt ein Taucher ins Becken, den die Fische wie junge Hunde umschwärmen und direkt aus der Hand fressen. Eine junges Mädchen außerhalb des Beckens erzählt dem Publikum Wissenswertes und plaudert mit dem Taucher über das Headset, während er füttert. Leider alles nur auf dänisch. Über Bildschirme kann man parallel auch den Blickwinkel des Tauchers verfolgen, der in seiner Brille eine Kamera hat. Insgesamt also sehr gut aufbereitet und da der Taucher bestimmt 20min im Wasser war, gab es wirklich viel zu gucken.
    Und Mondfische sind wirklich beeindruckend, ob der Größe und ihren sehr ruhigen, gemessenen Bewegungen. Aber wenn man sie direkt von vorn sieht, sind sie einfach... POTTHÄSSLICH! Tut mir leid, aber der Unterschied zwischen der wirklich faszinierenden seitlichen Ansicht und dem Blick von vorn, direkt ins Gesicht, ist so frappierend. Da fällt mir kein netteres Wort für ein.
    Eine Frau hat dem Mädchen hinterher noch Fragen gestellt... Dabei hab ich erfahren, dass die beiden Mondfische erst seit 2 bis 3 Jahren in dem Aquarium sind. Anscheinend in Portugal ins Netz oder so gingen und damals nur nen halben Meter Durchmesser hatten. Momentan schätzen sie das Gewicht auf 250kg. Aber sie können bis zu 10x schwerer und 3,3m gross werden.
    Ansonsten ist hier wieder alles in toller (dänischer Museums-) Manier aufbereitet: super viele Mitmachdinge für Jung und Alt, Knöpfe drücken, Filmchen gucken, interaktive Spielchen etc... und erfreulicherweise (das Meiste) auch auf englisch und deutsch.
    Die Robben Fütterung haben wir leider verpasst, weil wir unser Essen nicht runterschlingen wollten.
    Alles in allem ein sehr lohnender Aquarienbesuch.
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  • Gjöl Havn

    Sep 30–Oct 1, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 14 °C

    Eigentlich hätten wir gerne mal iwo an der Nordsee übernachtet. Aber hier oben gibt es entweder nur Campingplätze in den Dünen oder Stellplätze mitten in den Orten. Das eine zu teuer, dafür, dass wir nur Strom benötigen und das andere zu unattraktiv. Also sind wir wieder runter bis an den Limfjord und sind dort gleich im ersten Segelhafen fündig geworden.
    Vorgestern hab ich noch in Albaek gesagt "Mehr Blick geht nicht". Doch, geht doch! Aber noch näher gibt dann nasse Füße.
    Ich hoffe, dass das Wasser da bleibt, wo es hingehört, denn es ist sehr, sehr windig. Der Wind pfeift mächtig ums Auto und schüttelt es ab und zu auch.
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  • Trolldemuseet in Gjöl

    October 1, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 13 °C

    Im Hafen stand ein Schild "Troldemuseet 600m". Natürlich musste ich nachsehen... und siehe da... es sind die Trolle mit den langen Strubbelhaaren gemeint. Ich glaube, die kennt jeder.
    Durch Zufall haben wir den Ort erwischt, wo Thomas Dam geboren wurde, lebte und wirkte und gemeinsam mit seiner Familie das Trollimperium aufbaute. Heute gibt es natürlich viele nachgemachte, insbesondere aus China, aber es werden wohl immer noch echte Dam Trolle hergestellt. Das wohl wirklich entscheidende Markenzeichen ist, dass die Haare der echten Trolle schon immer aus einem Stück Schafhaut gefertigt wurden. Die unechten haben synthetische Haare.
    In den 80ern brach in der Fabrik ein Feuer aus, davon erholte sich das Familienunternehmen nicht wieder und es gab die Fabrik 6 Jahre später auf.
    Ich kann leider wenig von dem wiedergeben, was ich in diesem sehr kleinen liebevollen Museum gelesen habe, aber es war sehr interessant.
    Ich bin immer wieder beeindruckt, was aus einer (fixen) Idee eines Einzelnen werden kann, wenn er von anderen ( hier seine Frau und Kinder) unterstützt wird.
    Als 3. Sohn eines Fischers, sollte er den gleichen Beruf ergreifen. Er war als Kind aber wohl schon ein Tagträumer und und in der Schule wohl nur am Malen. Da seine Konstitution wohl auch nicht fürs Fischen geeignet war, versuchte er sich dann auch als Maurer und Bäcker. Beim Tortenbacken/-verzieren konnte er wohl mit seinem kreativen Können überzeugen, aber auch das war nicht wirklich seins. Nebenher hat er wohl schon immer Holzschnitzereien gemacht und mit Ton gearbeitet und 1950 seinen ersten Troll kreiert. Bis er damit aber Geld verdiente, ging wohl noch viel Zeit ins Land. Erst seine Kinder überzeugten ihn davon, dass es sinnvoller sei viele kleine Trolle zu je 10DKK zu verkaufen als einen großen zu 15000DKK.
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  • Wikingerburg Aggersborg

    October 1, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 14 °C

    Heute lassen wir uns nach Süden treiben und halten an, wo es uns interessant erscheint.
    Ein Hünengrab dicht an der Straße kurz vor Aggersborg stellt sich nur als Hügel mit einem nichtssagenden Schild heraus.
    Von der Ringburg der Wikinger in Aggersborg erwarten wir auch nicht viel, aber es gibt in dem Häuschen eine nette kleine Ausstellung mit deutschen Texten über das Leben der Wikinger und mehrere Schilder (englisch) draußen zum Ringwall. Der Wall ist absolut unfotogen, da zu gross und einfach nur grün... aber, ob der Größe und Lage schon sehr beeindruckend. Das Beste ist die Aussicht über den Limfjord und die idyllische Kirche nebenan.
    Immerhin... wir haben ein UNESCO Kulturerbe besucht.
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  • Am weißen Strand von Lögstör

    October 1, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 14 °C

    Kurz vor Lögstör kommt man schon an einem riesen Kalkwerk vorbei. Die Abbauflächen sind schneeweiẞ. Man ahnt, warum der Strand so weiß sein soll.
    Wir fahren durch ein idyllisches Fischerörtchen bis zum Limfjord Museum und der (drehbaren) Brücke über den Frederik-VII's-Kanal. Dahinter kommt man direkt auf einen sehr sehenswerten, seichten, weißen Strand. Jeder Schritt knirscht und knackt unter den Füßen, denn er besteht nur aus Muscheln! Man muss mind. 10cm buddeln, bevor man auf Sand stößt.
    Ein wunderschönes Fleckchen Erde mit einer hübschen Badestelle und einem sehr eigenwilligen kleinen Hafen in dem Kanal. Das Museum lohnt sich bestimmt auch, zumindest ist die kleine Werkstatt auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals, in der ein alter Kutter restauriert wird, schon einen längeren Blick wert. Wir fahren aber doch weiter.
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  • "Helle Halben"

    October 1, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 14 °C

    Auf der Trollmap von Thomas Dambo sind in unserer groben Richtung mehrere Trolle verzeichnet. Durch Instagram weiß ich, dass eins, zwei davon in den letzten Wochen gerade erst gebaut wurden. Eigentlich hatte ich "Elles Helle" in Viborg angepeilt, aber nach den Satellitenaufnahmen bei Google zu urteilen, steht sie mitten in einem Freizeitgelände in einem Wohngebiet. Sah nicht so aus, als wenn wir dort iwo gut parken könnten.
    Also dann "Helle Halben", der rechts ab Rg Skive bei einem kleinen Dorf zu finden sein soll. Bei Google war er allerdings nicht zu sehen.... egal, wir probieren es.
    Und richtig, in einer kleinen Schonung bin ich fündig geworden.
    Wenn ich das bei Instagram richtig zurück verfolgt habe, dann ist er gerade erst vor 4 Tagen fertiggestellt worden. Das erklärt, warum ihn Google nicht kennt.
    Der Stein mit dem Namen und Barcode fehlt auch noch.
    Egal...
    Wie immer schlägt mein Herz höher, wenn ich einen der Trolle live vor mir sehe.
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  • Sejlklub im Struer Havn

    Oct 1–4, 2024 in Denmark ⋅ 🌬 13 °C

    Mittlerweile ist es doch recht spät geworden, um uns einen Platz für die Nacht zu suchen. Eigentlich wollten wir in der Nähe der Burg Spöttrup übernachten, doch die Platzauswahl ist hier sehr dünn. Im Netz spricht mich der Womohafen von Handbjerg an, doch vorort sind wir die einzigen Menschen auf dieser künstlichen Hafeninsel und der Womobereich ist aufgrund der Baustelle nicht einladend.
    Aber wir merken ihn uns, denn die Lage mitten im Fjord hat schon was.
    Uns verschlägt es nach Struer in den Hafen und dort finden wir beim sehr modernen und großzügigen Sejlklub alles was unser Herz begehrt. Wir buchen gleich 2 Nächte und verschieben die Burg auf übermorgen.
    (Spoiler: es wird sogar noch eine 3. Nacht, denn nach Burg Spöttrup fahren wir wieder hierher zurück, weil es so schön war.)
    Nachtrag vom 5. Okt: Es wurde sogar noch ne 4. Nacht! Struer Havn lag einfach nochmal direkt am Weg, als wir nach dem Troll "Ask Fra Ashoj" über Oddesund wieder zurückfuhren.
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  • Struer Museum

    October 2, 2024 in Denmark ⋅ ☀️ 11 °C

    Gestern stand unser Tag ganz unter dem Zeichen der "Geburtsstätten". Wir hatten morgens nicht nur die Wiege der Lucky Trolls entdeckt, sondern mussten abends auch noch feststellen, dass wir in Struer die Geburtsstätte der Firma Bang&Olufsen finden würden. Erste Anzeichen im Ort waren Hinweisschilder wie z.B. Sound Hub Denmark oder Sound Art Lab...
    Was sollte das sein? Aber als wir an der Fabrik mit großem B&O Schild vorbei kamen, ergab das Sinn. Natürlich haben wir nach Ankunft noch gegoogelt und herausgefunden, dass es im Stadtmuseum eine B&O-Ausstellung gibt. Endlich mal was, wo Meikels Herz höher schlägt.
    Also heute steht auf jeden Fall das Museum auf dem Plan.
    Für das Eisenbahnmuseum haben wir uns zu lange ausgetrödelt, das schließt leider doch schon um 12 Uhr. Schade. Also weiter ins Struer Museum. Die B&O- Ausstellung in dem pyramidenartigen Anbau ist sehr schön gemacht, aber leider nur auf dänisch. Mich persönlich holen die verschiedenen zu dem Zeitabschnitt der ausgestellten Exponate passenden Sitzmöbel viel mehr ab, als die Radios, TVs, Telefone und Stereoanlagen, um die es hier eigentlich geht.
    Die 2. Ausstellung "Das Klanguniversum" ist hingegen sehr interessant. Neben Filmen und Hörproben gibt es ganz vieles zum Anfassen und Ausprobieren. Ich dachte, ich wäre schon Experte zum Thema Hören, aber es gibt hier doch einiges, was ich so noch nicht wusste. Die anderen beiden Ausstellungen "Frühling" und "Blau" - Kunstausstellungen... sprechen mich nicht an (und Meikel schon gar nicht ;-) ).
    Was mich aber absolut abholt, ist das Buchholz-Haus nebenan. Johannes Buchholz ist wohl Dänemarks meistgelesenster Romanautor. Er baute 1911 dieses Haus nach eigenen Plänen und lebte dort 30 Jahre mit seiner Frau. Neben dem, dass in diesem Haus bekannte dänische Künstler ein und aus gingen, hat er selbst wohl das Stadtmuseum aufgebaut. Dies führte letztendlich dazu, dass nach seinem Tod (1940) bzw. dem Tod seiner Frau 1957 das Haus komplett, so wie es war in den Besitz des Museums überging und es dadurch genau so erhalten geblieben ist, wie zu ihren Lebzeiten. Mit allen Möbeln und reichlich Inventar!
    Ein tolles Stück Zeitgeschichte!
    Unterstützt wird diese Zeitreise noch durch Klanginstallationen im ganzen Haus, die einem vorgaukeln, dass die Bewohner noch im Raum sind. Die Uhr tickt, das Wasser rauscht, Vögel singen und man hört immer wieder Gesprächsfetzen von den imaginären Bewohnern. 28 Lautsprecher sind im Haus versteckt. Man müsste nur dänisch verstehen...
    Mir hat es sehr gefallen.
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  • Zurück zum Womo

    October 2, 2024 in Denmark ⋅ ☀️ 13 °C

    ... muss ich endlich mal in einen der "Antik Butik" rein, die einem in Dänemark immer wieder begegnen. Bei uns wohl mit einem Antiquitätenladen gleich zu setzen.
    Dass ich so ein Prachexemplar erwische, hab ich nicht geahnt.
    Ein kleines Fischerhaus mit kleinem Hinterhof und Stallgebäude...
    Vom (winzigen) Keller bis - wortwörtlich!- unters Dach. Vollgestopft mit... Krempel, Tinnef, Schadedrums, Kostbarkeiten und sicherlich auch Müll und einigen Schätzen!
    Ich bin völlig erschlagen.
    Die Gänge so schmal, dass ich mir die ganze Zeit die lange Weste an den Körper presse, um nicht irgendetwas damit runterzureißen.
    Gäb's doch nur so'n Laden in meiner Nähe, ich wäre wöchentlich da, um immer wieder Neues zu entdecken.
    Cool find ich, dass die Herrin des Ladens die Unmengen nicht nach Art der Nutzung sondern vorrangig nach Farbe bzw. Material sortiert hat.
    Dadurch wirkte es wirklich "aufgeräumter", strukturiert...
    keine Ahnung,... angenehm fürs Auge, obwohl es das absolute Chaos ist.
    Sowas hab ich noch nicht gesehen.
    Ein Schlaraffenland für Trödelliebhaber.
    Ich liebe sowas!
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  • Guten Morgen

    October 3, 2024 in Denmark ⋅ 🌙 8 °C

    Der erste Morgen an dem ich mal pünktlich zum Sonnenaufgang wach werde. (Sonst meist viel zu früh oder dann wieder zu spät.)
    Der Drache, den ich dann in der Wartezeit, bis der Herr des Womos bereit ist aufzustehen, endlich fertiggestellt habe, passt farblich gut dazu.Read more

  • Burg Spöttrup

    October 3, 2024 in Denmark ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute steht nun endlich Dänemarks besterhaltene mittelalterliche Burg an. Angeblich auch einer der ältesten Herrensitze des Landes. Um 1500 wurden sie vom Bischof Viborgs gebaut und hatte bis dato natürlich viele Besitzer, die auch immer mal etwas verändert haben. Aber im Großen und Ganzen ist sie gut durch die Jahrhunderte gekommen. Erst im 19. Jahrhundert passierten gravierende Veränderungen, die aber in den 1930ern nach der Übernahme durch den Staat bei der Restaurierung zum Großteil wieder zurückgebaut wurden. So wurde z.B. auch der 1871 geschleift Teil des Walls wieder rekonstruiert.
    Es ist eine bemerkenswert kleine, nüchterne Burg mit wenigen, aber dafür sehr großen, hohen Räumen, eigentlich schon eher Sälen und einem durch die Wehrmauern gut angebundenen Torturm. Man kann im oberen Stockwerk komplett einmal im Kreis durch das Gemäuer laufen.
    Besonders bemerkenswert fand ich, dass diese Burg so viele Aborte hat. Innen konnte man 4 oder 5 Kämmerlein besichtigen. Außen kann man an allen drei Außenfassaden jeweils drei "Heimlichkeiten" (gemauerte Latrinenkanäle) erkennen. Im Torturm befand sich mindestens eine weitere, denn in dem Text in der Wachkammer wurde extra darauf hingewiesen, dass es hier einen Abort gab, damit die Wachleute nicht ihren Posten verlassen mussten.
    Der Bischof damals muss entweder sehr ängstlich gewesen sein oder sehr viele Feinde gehabt haben, denn diese kleine Wasserburg erscheint sehr, sehr robust wehrhaft.
    Ach ja, auch sehr spannend fand ich die Küche. Mit abartig großem bzw. hohem Kamin und einem Brunnen im Raum, sowie einem Spülstein, dem man wirklich glaubt, dass er dort seit über 500 Jahren verbaut ist.
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  • Noch mehr Burg Spöttrup

    October 3, 2024 in Denmark ⋅ ☀️ 15 °C

    Da nicht mehr genug Platz für die Küchenbilder war, gibt's noch nen Footprint
    Dann kann ich auch noch was zu dem Willkommensgebäude am Eingang des Parks/Garten der Burg schreiben. Noch von der mittelalterlichen Bauweise beeindruckt, hat mich dann dieser moderne Bau getoucht. Ich weiss nicht so genau wieso. Aber die Dänen haben es echt drauf alt und neu zu kombinieren. Und bei Neuem auch Designs zu wagen, die oft Mut erfordern und -aus meiner Sicht sehr- hier selten misslingen. Im Gegensatz zu vielen Bauten in Deutschland.
    Dieses Gebäude, dass Kasse, Cafe, Museumsshop, Toiletten und einen großen Aufenthaltsraum beinhaltet ist eins davon. Vom Parkplatz aus ein einfacher Flachbau mit einer nichts sagenden grauen Bretterfassade, die teilweise auch die Fenster überdeckt.
    Durch eine normal grosse Doppeltür kommt man in einen Durchgangsraum der sich wie ein Trichter nach hinten weitet (ich glaube auch in der Höhe etwas ansteigt) und einen auf der Rückseite durch eine viel breitere, hohe Glasfront mit 2 Doppeltüren in die dahinterliegende Parkanlage ausspuckt. Sorry, so fühlt es sich an. ;-)
    In dem Eingangsraum ist links gleich die Kasse, die durch einen grossen Durchbruch in den linken Flügel sich in den Tresen des Cafés und den Museumsshop ausweitet.
    Rechts geht ebenfalls ein Durchbruch in einen mind. doppelt so grossen Raum, der Tische und Bänke, eine Kinderecke und noch einige Schautafeln beherbergt. Ausserdem sind hier auch die Toiletten zu finden.
    Hier drinnen würde ich das Design ebenfalls "Bretterbude" nennen, aber ansprechend! Durchbrochen von schmalen, deckenhohen Glasflächen, die die dicht an der Fassade stehenden Bäume direkt ins Haus holen. Innen sind die Wände mit dicken waagerecht angebrachten Rauspundbrettern verschalt. Hier ist das Holz aber nicht grau sondern warm gelblich orange. Aufgebrochen werden die vielen waagerechten Fugen durch die sich mal nach links oder rechts neigenden Fensterkanten, denn keine der Glasflächen ist rechtwinklig. Die Wandflächen zwischen den Glasflächen sind etwas schmaler als diese. Ich finde, es wirkt ein bißchen so, als wären die Wandpfeiler weitere Baumstämme.
    Mich hat der Raum absolut angesprochen. Ich konnte mir bei meinem Kakao und Kuchen gut vorstellen, hier eine Wohnung einzurichten und schwärmte Meikel von der Idee vor.
    Die Hälfte des Raumes hätte mir genügt, aber diese Fensterfronten und die Holzwände mit der Aussicht...
    Dabei bin ich gar nicht so ein Freund von loftartigen Wohnräumen.
    Genauso war ich überrascht, dass mich das Design in der Toilette auch absolut ansprach. Ich finde Sichtbeton, Edelstahl und Glas mit klaren Kanten ganz oft nur kalt und schrecklich unwohnlich. Aber hier fand ich es...
    hygge (würde der Däne sagen)!
    Und was mich auch überraschte: die Toilettenräume hatten keine Türen, auch der Vorraum nicht! Nur die Kabinen, die aus weißem Milchglas waren.
    Und es störte nicht! Im Gegenteil... ich glaube, Türen hätten das gute Raumgefühl völlig verändert. Ich hab sie auch zuerst gar nicht vermisst. Erst als ich Meikel holte und ihm das weitere Beispiel für tolles, überraschendes Design zeigte, fiel es mir auf.
    Vielleicht war es aber auch nur das Kontrastprogramm, was mich insgesamt so beeindruckt hat.
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    Trip end
    October 19, 2024