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Irland - Schafe & grünes Land

Irland - Schafsherden & saftgrüne Landschaften Lue lisää
  • Full Irish Breakfast

    10. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 11 °C

    Das ist ein "Full Irish Breakfast". Ein traditionelles, herzhaftes irisches Frühstück, das Speck, Würstchen, Black und White Pudding (eine Art Blutwurst bzw. Fleischwurst), Eier nach Wunsch (gekocht, Rührei oder Spiegelei), Baked Beans in Tomatensoße, gegrillte Tomaten und gebratene Pilze enthält. Alle Zutaten werden in irischer Butter gebraten und meist mit kräftigem schwarzem Tee oder Kaffee serviert.

    Gesundheitlich ist das Full Irish Breakfast eher schwer und kalorienreich als leicht oder ausgewogen. Es liefert zwar recht viel Eiweiß und macht lange satt, enthält aber auch viel Fett, Salz und verarbeitete Fleischprodukte wie Speck, Würstchen und Meatpudding.

    In unseren Hotels bekommt man es entweder frisch aus der Küche oder man stellt es sich selbst am Buffet zusammen. Ich habe es heute in der Küche bestellt, aber die Pilze weggelassen, weil mir der Geschmack und die radiergummiartige Konsistenz nicht gefallen. Natürlich gibt es am Buffet beim Frühstück noch allerlei weitere Zutaten für eine Kalorienschlacht. Müsli, Joghurt, frisches Obst, Brot und vieles mehr.

    Unsere Strategie auf Reisen ist es, morgens in den Hotels gut und ausführlich zu frühstücken, tagsüber eigentlich nichts oder nur eine Kleinigkeit zu essen und dann erst abends wieder eine volle Mahlzeit zu uns zu nehmen.
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  • Schafe unterwegs

    10. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 12 °C

    Wie schon vorher in Irland, aber hier auf dieser Insel ganz besonders gilt, das Schafe die Straße kreuzen können. Die Tiere weiden auf den grünen Feldern. Es gibt keine Zäune und nichts, was die Tiere aufhält. Die Schafe können also frei umherwandern und tun das auch recht fleißig. Manchmal in kleinen Gruppen auf der Straße, völlig unbeirrt von den Autos, die kommen. Wir fragen uns ja, wie der Schäfer seine Tiere wieder zusammenbekommt, wenn er die irgendwann mal wirtschaftlich verwerten will, die aber frei in der Landschaft herum stiefeln.Lue lisää

  • Keel Strand

    10. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 12 °C

    Wer auch immer in der Schöpfungsgeschichte für die Gestaltung der Landschaft in Irland zuständig war, muss bei der Gestaltung der Strände einen fable für sichelförmige Strände gehabt haben. Auch der "Keel Strand" ist abermals sichel- oder hufeisenförmig. Erstaunlicherweise wird überall hier in Irland der deutsche Begriff "Strand" statt "Beach" für die Bezeichnung der Strände benutzt. Wir konnten einige Surfer im Wasser beobachten. Dieser Strand hier muss touristisch auch beliebt sein, denn es gibt einen Campingplatz und weitere touristische Angebote.Lue lisää

  • Enniscrone Beach

    10. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 14 °C

    Der "Enniscrone Beach" ist der erste richtig große, lange Küstenstrand, den wir besuchen. Über drei Kilometer lang und auch nicht wie die vielen anderen Strände einsam, malerisch und abseits gelegen, sondern quasi ein Stadtstrand mit Bushaltestelle. Hier ist auch eine große Rettungsstation mit einem richtigen Wachturm obendrauf. Das burgartige Badehaus am Rand hat seine besten Tage aber wohl schon lange hinter sich.Lue lisää

  • Clayton Hotel Sligo

    10. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 13 °C

    Als wir heute Nachmittag hier in Sligo vor dem Clayton-Hotel vorgefahren sind, hatten wir eher den Eindruck, als wären wir bei den Royals zu Besuch. Das Gebäude ist riesig und sieht aus wie ein Schloss. Auf der rechten Seite steht zudem eine größere Kirche, auf der linken Seite eine kleinere Kapelle. Ob das ganze Ensemble also immer ein Hotel war? Aber man soll die schicke Fassade nicht vor dem Blick aus dem Hotelzimmerfenster loben. Der Blick ist dann doch wieder ernüchternd, um nicht zu sagen abschreckend. Da war die Aussicht im gestrigen Hotel deutlich besser. Immerhin hat das Hotel wieder einen Pool, den wir genutzt haben.

    Leider wurden wir um 6:40 Uhr heute am frühen Morgen relativ unsanft vom Alarm des Rauchmelders aus dem Bett geschreckt. Das Ganze grundlos, kein Rauch, kein Feuer, gar nichts. Und auch die ganze Lüftungsanlage, die man durch das Fenster sieht, war nachts leise zu hören. Am Morgen haben wir erfahren, dass wohl austretender Dampf in einem Technikraum die gesmate Rauchmeldeanlage im Hotel ausgelöst hat.
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  • Sligo

    10. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 13 °C

    Sligo ist wieder so eine typische alte irische Stadt. Eine Stadt, die abermals diese Dualität zeigt von Glanz und Gloria stellenweise auch aus alten Zeiten, aber dann auch wieder Seiten von Verfall und Niedergang.

    Mitten in der Stadt ist beispielsweise ein sehr großes, modern anmuten des Bürogebäude, dass sich "Glashouse" nennt. Auf den ersten Blick aus der Ferne wirkt es eindrucksvoll. Auf den zweiten Blick, aus der Nähe, sieht man, dass es leersteht, dass es Vandalismusspuren gibt wie eingeschlagene Scheiben, die dann mit Sperrholz verschlossen sind, und dass das gesamte Gebäude heute vollkommen nutzlos herumsteht. Es ist eingezäunt, es liegt Müll auf dem Gelände.

    Beneidenswert ist allerdings wiederum, dass die Stadt, wie viele andere auch, eine lebendige Kneipenszene hat. Wir waren im einen von vielen Pubs und überall ist richtig Betrieb. Mitten in der Woche und rappelvoll. Und wie immer haben wir sehr gut und lecker gegessen.

    Sligo liegt im Nordwesten Irlands am Fluss Garavogue und der Sligo Bay. Die Stadt hat 19.452 Einwohner und wird auf Irisch Sligeach genannt, was "der Ort der Muscheln" bedeutet. Sligo wurde von Wikingern gegründet.

    Sligo wird auch Yeats-County genannt, da der Dichter und Nobelpreisträger William Butler Yeats die Landschaft in seinem Werk ausführlich beschrieben hat. Die Region ist geprägt von beeindruckender Natur: Der Tafelberg "Ben Bulben" (525 m hoch) liegt zehn Kilometer nördlich der Stadt, hinzu kommt "Mount Knocknarea" (300 m). Die Gegend bietet schöne Küste, Wälder, Seen und Berge. Zu den beliebten Stränden gehören "Rosses Point", der gut zum Baden ist, und "Strandhill", der insbesondere bei Surfen beliebt ist. Im Zentrum der Stadt finden sich bekannte Shopping-Center sowie schöne Restaurants und Pubs.

    Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählt die "Sligo Abbey", ein Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert. Ein weiteres historisches Bauwerk ist die Burg aus dem 13. Jahrhundert, die besichtigungswert ist. Die "City Hall" wurde 1865 erbaut. Die Kathedrale "Immaculata de Concepción" wurde 1874 geweiht und zeigt anglo-normannischem Stil. Außerdem gibt es megalithische Überreste wie den alten Friedhof "Carrowmore" und weitere alte Gräber. Historisch bedeutend ist auch die Spanische Armada: 1588 versank hier eine spanische Flotte vor dem Streedagh-Strand. Sligo ist das Zentrum Nordwest-Irlands mit vielen Seen, Bergen, Wäldern und Flüssen.
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  • The Swagman

    10. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute Abend waren wir wieder in einem urigen Pub etwas essen und natürlich auch etwas trinken. Dieses Mal haben wir kein Guinness, sondern ein Bier einer lokalen Brauerei getrunken. Sehr lecker. Es war ein schöner, gemütlicher Abend. Aber nicht nur das. Mittwochabend und der Laden ist rappelvoll. So etwas fehlt bei uns zu Hause mittlerweile in der Gegend! Eine richtig schöne, gemütliche Kneipe. Kein schicker Hipster-Laden, wo man etwas her machen und jemand sein muss. Wo es die allerneuesten Food-Trends gibt. Sondern ehrliche, schöne, gute Kneipen.Lue lisää

  • Mullaghmore Head

    11. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌧 14 °C

    Der "Mullaghmore Head" wird auf der Landkarte auch als "Wild Atlantic Way Signature Discovery Point" bezeichnet, weil er wieder mal einen schönen Ausblick auf die Atlantikküste zeigt. Das Wetter ist heute sehr trübe und neblig.

    Auf dem Parkplatz hier und auf einem weiteren Parkplatz nebendran stehen insgesamt sechs Wohnmobile, die hier sichtbar übernachtet haben. Wildcamping und freistehen ist in Irland verboten. Aber es scheint das typische Verhalten zu gelten: Regeln sind nur für andere, ich selbst scheiße drauf und mache, wozu ich Bock habe.
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  • Tulan Strand die Feen-Brücke der Wünschesitz

    11. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌧 14 °C

    Hier im Küstenort Bundoran in der Donegal Bay gibt es einen Küstenwanderweg der etwa 4,5 Kilometer lang ist und der in unseren Reiseunterlagen empfohlen wird. Leider ist das Wetter kalt, neblig und mit Nieselregen ehrlich gesagt beschissen. Deshalb haben wir uns die gut einstündige Wanderung gespart. Einige spannende Punkte unterwegs kann man auch mit dem Auto erreichen, wie die Feen- Brücken "Fairy Arches". Diese Gesteinsbögen an der Küste haben entsprechend große Löcher, durch die man die Brandung bewundern kann.

    Direkt daneben ist auch der sogenannte Sitz oder Stuhl der Wünsche. Das ist eine Art sesselförmiges Gebilde aus Stein. Die Legende sagt, dass man sich darauf setzen und etwas wünschen soll. Wenn man seinen Wunsch keinen verrät und beim aufstehen zweimal auf die Armlehnen tippt, dann soll der Wunsch in Erfüllung gehen. Einige Leute scheinen hier aber auch mit Geld nachhelfen zu wollen, denn zu den Füßen des Sitzes sind Unmengen verrostet Geldmünzen zu finden.

    Für die Surfer, in den Wellen ist das Wetter relativ egal. Denn nass und kalt ist es im Wasser ja sowieso. Auf dem kostenlosen Parkplatz, auf dem wir stehen hat, so ein „netter Freisteher“ direkt mal vier Parkplätze blockiert. Man sieht, warum Leute, die so gerne frei stehen, also abseits von Campingplätzen übernachten, in vielen europäischen Ländern immer unbeliebter werden.
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  • Donegal Castle

    11. kesäkuuta, Irlanti

    "Donegal Castle" ist eine mittelalterliche Burg im Herzen der Stadt Donegal im gleichnamigen County Donegal, Irland. Die Burg thront direkt am Fluss Eske und ist ein bedeutendes historisches Zeugnis der gälischen Geschichte Nordirlands.

    Die ursprüngliche Burg wurde im 15. Jahrhundert (um 1470) von Red Hugh O'Donnell gebaut, einem der wichtigsten Anführer des O'Donnell-Clans. Der Clan O'Donnell war eine der mächtigsten gälischen Familien in Irland und kontrollierte großteils das heutige County Donegal, das damals als Tír Chonaill bekannt war.

    Die Burg bestand ursprünglich aus einem quadratischen Tower House mit vier Stockwerken, das als Festung und Wohnsitz des Clans diente. Die Bauweise entsprach der typischen Architektur der gälischen Lordschaften dieser Zeit mit massiven Steinkonstruktionen und schmalen Fensteröffnungen.

    Im 17. Jahrhundert, nach der englischen Kolonisation und dem Machtverlust der O'Donnells, ging die Burg in den Besitz von Sir Basil Brooke über. Brooke baute im südlichen Teil der Burg einen neuen Gebäudetrakt an, der als Wohnhaus mit größeren Fensteröffnungen und moderneren Wohnstandards diente. Dieser Anbau stellt einen deutlichen Stilunterschied zum ursprünglichen Tower House dar und zeigt den Wandel von einer reinen Festung zu einem Herrensitz.

    Nach dem 17. Jahrhundert verfiel die Burg zunehmend und war über viele Jahrhunderte hinweg eine Ruine. Die ursprünglichen Strukturen waren stark beschädigt, und lediglich Teile des Tower Houses sowie Brookes Erweiterung blieben erhalten. In den frühen 1990er Jahren begann eine umfassende Restaurierung des historischen Bauwerks durch die irischen Behörden. Die Arbeit konzentrierte sich auf die Wiederherstellung der ursprünglichen Strukturen des Tower Houses sowie die Konservierung der bestehenden Überreste. Die Restaurierung ermöglichte den Zugang für Besucher und die Einrichtung eines Museums.

    Heute ist Donegal Castle ein öffentlich zugängliches Museum und Monument der kulturellen Infrastruktur von Donegal Town. Die Burg bietet Besuchern Einblick in die Geschichte des O'Donnell-Clans, die gälische Lordschaften und die englische Kolonisation Irlands. Die Anlage umfasst die restaurierten Reste des Tower Houses, Brookes späteren Wohntrakt und einen kleinen Gartenbereich.

    Die Burg befindet sich im mittelalterlichen Stadtzentrum von Donegal, direkt am Fluss Eske. Die Lage war strategisch wichtig, da sie den Zugang zum Fluss und damit zur Donegal Bay kontrollierte. Zudem war die Burg durch die Lage am Fluss von zwei Seiten gegen Angreifer geschützt. Die umgebende Stadt Donegal entwickelte sich im Lauf der Geschichte um die Burg herum und ist heute ein beliebter touristischer Ort mit diversen Sehenswürdigkeiten.
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  • Glenveagh Castle im Glenveagh Nationalpark

    11. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Im Herzen des "Glenveagh Nationalparks" in County Donegal thront das "Glenveagh Castle" – ein außergewöhnliches burgartiges Landhaus im Scottish-Baronial-Stil, das zwischen 1870 und 1873 erbaut wurde. Das Schloss steht auf einem kleinen Felsvorsprung am See "Lough Veagh" (See der Birke) und wurde bewusst als romantischer Hochland-Rückzugsort gestaltet, inspiriert von Viktors Balmoral.

    Das Gebäude besteht aus einem vierstöckigen, rechteckigen Wohnturm mit Turm und Zinnen, der Queen Victorias neu renoviertem Sitz Balmoral nachahmen sollte. Mit seinem wuchtigen, zinnenbewehrten Turm und den wehrhaft wirkenden Steinmauern wirkt das Schloss mittelalterlich, obwohl es erst aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Das Anwesen umfasst üppige 165,4 Quadratkilometer mit Hügeln, Seen, Tälern und Wäldern, in denen eine Herde von Rothirschen lebt.

    Captain John George Adair (1823–1885), ein reicher amerikanischer Gutsbesitzer und Grundstücksspekulant, ließ das Schloss errichten. Nach seinem Tod führte seine Frau Cornelia Adair die Pflege und Erweiterung der Gärten fort. Der letzte private Besitzer, Henry McIlhenny aus Philadelphia, verkaufte das Anwesen 1975 an das Office of Public Works, was zur Gründung des Nationalparks führte. 1983 übergab dieser das Schloss mit seinen Gärten und dem größten Teil der originalen Einrichtung. Damit ist das Ganze in Staatsbesitz.

    Der Glenveagh Nationalpark öffnete 1984 für die Öffentlichkeit, das Schloss selbst 1986. Heute kann das Schloss mit fast originaler Ausstattung besichtigt werden. Der Besuch kostet derzeit 10 Euro, ein Shuttle-Bus vom Besucherzentrum zum Schloss kann für 5 Euro benutzt werden. Das Schloss ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

    Das Schloss umgibt eine beeindruckende viktorianische Gartenanlage, die man in dieser bergigen Landschaft nicht erwarten würde. Über den schönen Lakeside Walk ist das Schloss auch zu Fuß erreichbar. Das Schloss empfing und beherbergte im Laufe der Geschichte viele berühmte Gäste, darunter Marilyn Monroe und John Wayne.

    Glenveagh Castle ist Irlands nördlichster Nationalpark und ein absolutes Muss für eine Reise in Donegal.
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  • Best Western Plus White Horse Hotel Londonderry

    11.–12. kesäk., Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Wir haben unser Zimmerchen im Best Western Plus White Horse Hotel in Londonderry bezogen. Wobei in Londonderry ist eigentlich falsch. Unser Hotel liegt außerhalb. Das Stadtzentrum ist über neun Kilometer entfernt. Wir werden also nicht in die Stadt fahren, sondern heute Abend hier im Hotel bleiben und etwas essen. So gehetzt noch etwas anzuschauen, macht keinen Spaß. Unsere Etappe zum nächsten Ziel morgen ist keine 40 km reine Fahrdistanz. Mal sehen, was morgen noch machbar ist.

    Grob geschätzt zehn Kilometer vor Londonderry sind wir auch über die nordirische Grenze gefahren. Hat man eigentlich nicht bemerkt, lediglich ein Schild neben der Straße sagte „welcome to occupied ireland“. Die Verkehrsschilder haben sich leicht geändert von der Beschriftung her. Statt „Yield“ steht jetzt „give way“ auf den Schildern. und statt Kilometer jetzt Meilen. Und die Preise sind jetzt in britischen Pfund. Wir haben also ganz nebenbei sozusagen auch die EU verlassen. Es gibt noch einen Unterschied: Im Pool in diesem Hotel müssen wir zum ersten Mal keine Badekappe tragen. Also Andy natürlich nicht, aber ich musste bisher eine tragen.

    Apropos Badekappe, jetzt werden wir den Wellnessbereich des Hotels mit Pool, Sauna und Dampfbad nutzen und danach zu Abend essen.
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  • Peace Bridge Londonderry

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Über den langanhaltenden Bürgerkrieg zwischen der Republik Irland und Nordirland muss ich wohl nicht viel berichten. Das ist uns allen sicherlich noch gut in Erinnerung. Die Auseinandersetzung macht sich auch heute immer noch in manchen kleinen Dingen bemerkbar. Beispielsweise hier in dieser Stadt. Die Republikaner, also die, die die freie Republik Irland bevorzugen, nennen die Stadt "Derry". Die Unionisten, also die, die Nordirland im Anschluss an Großbritannien bevorzugen, nennen die Stadt "Londonderry".

    Ein Symbol für Frieden und Miteinander ist die "Peace Bridge". Die Brücke in Londonderry ist eine moderne Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den River Foyle, die 2011 eröffnet wurde. Sie verbindet die historische Altstadt auf der Westseite mit dem Stadtteil Ebrington auf der Ostseite und gilt als bedeutendes Symbol für die Versöhnung zwischen den ehemals getrennten Gemeinschaften der Stadt. Entworfen wurde die geschwungene Stahlkonstruktion vom Architekturbüro WilkinsonEyre. Ihre markante Form erinnert an eine sanfte S-Kurve, die beide Ufer elegant miteinander verknüpft.

    Heute ist die Brücke nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg für Fußgänger und Radfahrer, sondern auch ein beliebter Aussichtspunkt mit Blick auf den Fluss Foyle und die umliegende Stadtlandschaft. Besonders abends, wenn die Brücke beleuchtet ist, entfaltet sie eine besondere Atmosphäre. Als Teil der städtischen Erneuerung spielte die Peace Bridge eine zentrale Rolle im Kulturjahr Londonderry 2013 und steht sinnbildlich für den Wandel der Stadt hin zu Offenheit und Zusammenarbeit.
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  • Guildhall in Londonderry

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 15 °C

    Die "Guildhall" gehört zu den markantesten und geschichtsträchtigsten Gebäuden in Londonderry. Sie wurde in den 1880er-Jahren im neugotischen Stil errichtet, 1890 offiziell eröffnet und diente als Verwaltungszentrum der damaligen Stadtregierung. Erbaut wurde sie von der Honourable The Irish Society auf Land, das dem River Foyle abgewonnen worden war. Besonders bemerkenswert ist, dass sie als einzige noch erhaltene Guildhall in Irland bis heute eine zivile Funktion erfüllt.

    Schon von außen wirkt das Gebäude wie ein Symbol städtischen Selbstbwusstseins. Die Fassade mit ihrem Turm und den dekorativen Elementen verleiht der Guildhall ein repräsentatives Erscheinungsbild, das den Anspruch der Stadt auf Bedeutung und politische Präsenz widerspiegelt. Zugleich steht das Gebäude nicht nur für bürgerliche Verwaltung, sondern auch für die konfliktreiche Geschichte Londonderrys, in der Architektur und Politik eng miteinander verbunden sind.

    Die Geschichte der Guildhall ist von Zerstörung und Wiederaufbau geprägt. 1908 wurde das Gebäude durch ein Feuer schwer beschädigt und später wiederhergestellt; 1972 wurde es zudem bei Bombenanschlägen getroffen. Diese Angriffe machten deutlich, dass die Guildhall im Verlauf des Bürgerkrieges nicht nur ein Verwaltungsort, sondern auch ein politisch aufgeladener symbolischer Ort war.

    Bloody Sunday - längst nicht nur ein Song von U2

    Wer die Guildhall besucht, kann die Geschichte des Bloody Sunday nicht von ihr trennen. Am 30. Januar 1972 protestierten in Londonderry Tausende Menschen gegen Internierung ohne Gerichtsverfahren und gegen Diskriminierung der katholischen Bevölkerung. Der Protestmarsch endete in einer Katastrophe, als britische Fallschirmjäger das Feuer auf Demonstrierende eröffneten. Dreizehn Männer starben noch am selben Tag, ein weiterer später an seinen Verletzungen.

    Der Bloody Sunday gilt als einer der dunkelsten Tage in der Geschichte Nordirlands. Die Ereignisse verschärften das Misstrauen zwischen Bevölkerung und Staat massiv und wurden zu einem prägenden Moment des Konflikts. Für Londonderry hatte das nicht nur politische, sondern auch tief gesellschaftliche Folgen, weil der Name der Stadt bis heute eng mit diesem Tag verbunden bleibt.

    Die Guildhall spielte auch in der Aufarbeitung von Bloody Sunday eine wichtige Rolle. Zwischen 2000 und 2005 war sie Sitz der "Bloody Sunday Inquiry" unter Lord Saville, deren Bericht 2010 veröffentlicht wurde. Damit wurde das Gebäude zu einem Ort der juristischen und historischen Auseinandersetzung mit den Ereignissen von 1972. Gerade dieser Zusammenhang verleiht der Guildhall eine besondere Bedeutung: Sie steht nicht nur für Verwaltung und Architektur, sondern auch für Erinnerung, Gerechtigkeit und öffentliche Aufarbeitung.
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  • Londonderry die eingemauerte Stadt

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 15 °C

    Die Stadtmauer von Londonderry, oft auch einfach als "Derry Walls" bezeichnet, ist eine der bedeutendsten und imposantesten historischen Sehenswürdigkeiten in Nordirland. Sie umgibt den historischen Kern der Stadt am Westufer des River Foyle. Vor allem ist sie die einzige vollständig erhaltene ummauerte Stadt auf der gesamten Insel Irland. Damit ist die Befestigungsanlage nicht nur ein lokales Wahrzeichen von Londonderry, sondern auch ein herausragendes Beispiel für Festungsstädte in Europa und gehört zu den besten erhaltenen Stadtmauern im gesamten Vereinigten Königreich.

    Die Mauern wurden zwischen 1613 und 1618 errichtet, wobei einige Quellen auch den Zeitraum von 1608 bis 1613 oder 1613 bis 1619 angeben. Das Baumaterial bestand größtenteils aus den Ruinen mittelalterlicher Klostergebäude, was der Konstruktion eine besondere historische Tiefe verleiht. Für die Planung und den Bau waren der Ingenieur Peter Benson aus London sowie der Architekt Sir Edward Doddington aus Dungiven verantwortlich. Die Finanzierung erfolgte durch die Irish Society und Londoner Geschäftsleute gemäß einer königlichen Urkunde von König Jakob I., der die Stadt neubevölkern und stärken wollte.

    Der ursprüngliche Zweck der Stadtmauer war hauptsächlich defensiv: Sie sollte englische und schottische Immigranten, die im Zuge der Kolonisation in die Stadt gekommen waren, vor Angriffen lokaler irischer Rebellen schützen. Die sorgfältige Planung und die hohe Bauqualität machten die Mauern zu einer fast uneinnehmbaren Festung. Trotz dreier großer Belagerungen – 1641, 1649 und vor allem 1688–1689 – wurde die Stadtmauer niemals zerstört oder die Stadt erfolgreich eingenommen. Deswegen trägt Londonderry den Beinamen "The Maiden City", was "die jungfräuliche Stadt" bedeutet und darauf verweist, dass die Stadt nie gebrochen wurde.

    Die berühmteste Belagerung erfolgte zwischen 1688 und 1689, als sich protestantische Siedler aus England und Schottland über 105 Tage gegen jakobitische Truppen verteidigten. Während dieser Zeit wurden gusseiserne Kanonen eingesetzt, die heute noch entlang der Mauer sichtbar sind und einen authentischen Einblick in die militärische Geschichte der Stadt geben. Ein besonders historisches Ereignis ist, dass die Lehrlinge der Stadt das Tor "Ferryquay Gate" während der Belagerung 1688–1689 gegen die Angreifer gesperrt und verteidigt haben, was maßgeblich zum erfolgreichen Widerstand beitrug. Das Ferryquay Gate ist heute das berühmteste der vier ursprünglichen Stadttore.

    Die Stadtmauer ist insgesamt etwa anderthalb Kilometer lang, wobei einige Quellen auch 1,6 Kilometer angeben. Ihre Höhe erreicht bis zu 8 Meter, was sie zu einer wahrhaft beeindruckenden Verteidigungsanlage macht. Die Mauer besitzt vier ursprüngliche Stadttore: "Bishop's Gate", "Ferryquay Gate", "Butcher's Gate" und "Shipquay Gate". Im 18. und 19. Jahrhundert wurden diese ursprünglichen Tore rekonstruiert. Zusätzlich wurden drei weitere Tore hinzugefügt: "New Gate" im Jahr 1789, "Castle Gate" im Jahr 1803 und "Magazine Gate" im Jahr 1865, um den zunehmenden Verkehr und die wachsende Stadt besser zu erschließen.

    Für Besucher bietet die Stadtmauer heute einen gut begehbaren Fußgängerweg, der über die gesamten Mauer führt und einen eindrucksvollen Spaziergang ermöglicht. Von den Mauern eröffnet sich ein spektakulärer Ausblick auf die historische Stadt und ihre Umgebung. Besonders beeindruckend sind die Sicht auf die "St. Columb's Cathedral", die auf das Jahr 1633 zurückgeht und damit eine der ältesten Kathedralen in Irland ist, sowie die schon beschriebene Guildhall mit ihrem charakteristischen Uhrenturm, der sich majestätisch über die Stadt erhebt.

    Entlang des Weges finden sich zahlreiche historische Denkmäler, die Aspekte der Geschichte der Stadt widerspiegeln. Die Kanonen aus der Zeit der Belagerung 1688–1689 sind noch heute an der Mauer positioniert. Ein genauer Plan der Stadt aus der Zeit der Belagerung, der rechts von Ferryquay Gate auf der Außenseite der Mauer angebracht ist, ermöglicht einen detailreichen Einblick in die damalige Stadtstruktur und die strategische Bedeutung der Verteidigungsanlagen.

    Die Stadtmauer von Londonderry ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Sie bietet nicht nur wunderschöne Ausblicke und eine angenehme Spazierroute, sondern vermittelt auch anschauliche Einblicke in die verworrene und oft konfliktreiche Geschichte der Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland.
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  • Kirchen in den Derry Walls

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 15 °C

    Die alte, noch vollkommen erhaltene Stadtmauer, die wir zu Fuß umrundet haben, hat früher den Kern der mittelalterlichen Stadt Derry beziehungsweise Londonderry umschlossen. Innerhalb dieser Mauer liegen auch verschiedene Kirchen. Die kleine Kirche "St. Augustins" beispielsweise ist uralt, denn sie wurde im Jahr 569 nach Christus geweiht. Dann ist da noch die große "St. Columbs Cathedral" Sie wurde 1633 von William Parrot im Auftrag der "Honourable The Irish Society" im Planter-Gotik-Stil erbaut. Der heutige Turm und das Hauptgebäude stammen noch aus der ursprünglichen Kathedrale, während die Turmspitze erst 1821 hinzugefügt wurde. Der Chorraum wurde 1887 und der Kapitelsaal 1910 angebaut. Die Kathedrale ist die Bischofskirche der anglikanischen Diözese von Derry und Raphoe (Counties Londonderry und Donegal).Lue lisää

  • Downhill Beach

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Der "Downhill Beach" ist so ein Strand, den man, wenn man möchte oder es unbedingt will, mit dem Auto befahren darf. Und wer das ohne Sinn und Verstand tut, kann dann diese eine Telefonnummer anrufen und sich für sicherlich nicht wenig Geld aus dem Dreck ziehen lassen. Der Strand liegt hier in Nordirland direkt an der Atlantikküste.Lue lisää

  • Der Walled Garden

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Damit bei dem verwöhnten Bischof im nahen Bischofssitz auch ordentliches auf den Tisch kam, gab es auf dem Gelände einen ummauerten Garten. Der "Walled Garden" in Downhill, nahe dem "Downhill Demesne" - eben dem, Bischofssitz - in County Londonderry, ist ein historischer ummauerter Garten aus dem späten 18. Jahrhundert. Er wurde ursprünglich zur Versorgung des Anwesens mit Obst, Gemüse und Kräutern angelegt und ist von hohen Steinmauern umgeben, die ein geschütztes Mikroklima schaffen.

    Der kleine Turm auf dem Gartengelände diente im unteren Teil als Eiskeller und im oberen Teil als Taubenschlag. Die Tauben wurden aus verschiedenen Gründen gehalten. Einmal wegen ihrer Federn, um damit Kissen zu stopfen. Aber auch wegen ihrer Eier und des Fleisches. Im Winter, wenn es wenig zu jagen gab, dann kamen eben die Tauben auf den Teller.

    Heute sind Teile des Gartens restauriert und vermitteln einen Eindruck von der ursprünglichen Gartenstruktur und Nutzung. Die Anlage liegt in unmittelbarer Nähe zur Küste und ergänzt das kulturhistorische Gesamtbild des Downhill-Anwesens. Unter anderem wurden in diesem Garten 30, alte irische Apfelsorten angepflanzt, also die Bäume, um diese Sorten zu erhalten.
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  • Mussende Temple

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Der "Mussenden Temple" liegt spektakulär auf einer Klippe oberhalb des Atlantiks bei Downhill in County Londonderry. Er wurde 1785 von Frederick Hervey, dem 4. Earl of Bristol, als Bibliothek erbaut und ist dem römischen Vesta-Tempel im italienischen Tivoli nachempfunden. Durch seine exponierte Lage bietet er weite Ausblicke entlang der Nordküste bis hin zum Strand von Downhill.

    Ursprünglich stand das Bauwerk deutlich weiter im Landesinneren, doch die Erosion der Klippen brachte es im Laufe der Zeit gefährlich nahe an den Klippenrand. Oder eher: Sie brachten den Klippenrand gefährlich nahe an den Tempel. Heute gehört der Tempel zum Anwesen von Downhill Demesne und ist ein markantes Beispiel klassizistischer Architektur in Nordirland. Als wir heute hier waren, fand in dem Tempel eine Hochzeit statt. Der Ausblick von hier oben ist wirklich toll.
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  • Downhill Demense

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    "Downhill Demesne" liegt etwa 14 Kilometer nordwestlich von Coleraine in der Grafschaft Londonderry an der Nordküste von Irland, nahe dem kleinen Dorf Castlerock. Das Anwesen wurde im 18. Jahrhundert von Frederick Augustus Hervey, dem 4. Earl of Bristol und Bischof von Derry, bekannt als „Earl Bishop", geschaffen.

    Der exzentrische Earl Bishop - der Tebarz von Elst seiner Zeit - kaufte 1768 die Landgüter Downhill und ließ ab 1775 das pompöse Downhill House erbauen, sein erstes Bauwerk in Irland. Das von seinem Architekten Michael Shanahan geplante Haus wurde um 1780 fertiggestellt und war eine dreistöckige, südlich orientiertes Herrenhaus mit zwei langen Flügelbauten, die sich zum Meer hin erstreckten.

    Das einst gewaltige, italienisch inspirierte Haus brannte im Mai 1851 fast vollständig nieder. Die Bibliothek wurde komplett zerstört und mehr als 20 Skulpturen vernichtet. Das Haus wurde zwischen 1870 und 1874 wieder restauriert, verfiel jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg. Während des Krieges wurde es von der RAF requiriert. Nach dem Krieg wurde das Haus sozusagen abgewickelt und das Dach 1950 entfernt. Heute stehen nur noch die Mauern mit der dreistöckigen Südfassade. Downhill Demesne ist seit 1980 eine National Trust Property, wobei der Temple bereits in den 1940er-Jahren eine Trust Property wurde.

    Das ghroßräumige Gelände bietet wunderschön angelegte Wanderwege durch Gärten und Wiesen sowie Klippenwege mit atemberaubenden Blicken aufs Meer. Weitere Sehenswürdigkeiten umfassen das Mausoleum, das "Lions Gate" und "Lady Erne's Seat". Der Downhill Beach ist der Startpunkt einer sieben Meilen langen Strandlinie, die bis zu Magilligan Point reicht und den Benone Strand umfasst. Auf klaren Tagen sind große Teile der irischen Nordküste und einige der schottischen Westinseln (Islay und Jura) sichtbar.
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  • Ibis Riverside Coleraine

    12.–13. kesäk., Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Unser Hotel hier in Coleraine ist eher von einer nüchternen Eleganz. Vor allem der Sichtbeton an den langen Wänden bringt diese Nüchternheit zum Ausdruck. Sichtbeton im Wohnbereich finde ich ja überhaupt gar nicht schick. Das Zimmer ist gut ausgestattet aber doch recht klein. Zum ersten Mal haben wir keinen Teppich, sondern einen glatten Boden. Das ist ganz gut, denn in vielen anderen Hotels sind die Teppiche so dermaßen dick und flauschig, dass es richtig Mühe macht, die Koffer trotz ihrer Rollen darüber zu zerren.

    Übrigens ist uns noch eine Änderung aufgefallen, in Nordirland. Also nicht nur im Land Nordirland, sondern auch je weiter man nach Norden kommt. Der Dialekt wird deutlich derber und schwerer zu verstehen. Während in Süd und West Irland noch ein sehr klares und gut verstellbares Englisch gesprochen wird, ist das hier oben im Norden schon was ganz anderes der typisch irische Gruß lautet „how are you“. Hier oben im Norden wird daraus ein rudimentäres „har ya“.
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  • Tote Hose in Coleraine

    12. kesäkuuta, Pohjois-Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Wir sind vom Hotel aus gute 1,2 km in Richtung Innenstadt spaziert. Hier in der Hauptfußgänger- und Einkaufszone ist jetzt um 18 Uhr schon ALLES zu und dicht. Selbst die Kathedrale, die wir uns anschauen wollten, ist zu, weil sie derzeit eine Baustelle ist. Nur ein Nagelstudio und ein Barbershop hatten noch offen, aber auch gut zu tun. Auch eine Drogerie und ein Bekleidungs­laden waren gerade so noch offen. Aber das war’s. Andere Läden sind dagegen schon deutlich länger endgültig geschlossen.

    Aber immerhin gibt es hier eine dänische Bank. Das Faszinierende ist, über der ganzen Stadt liegt ein deutlich wahrnehmbarer Duft von Kuhscheiße. Es riecht hier, als wäre ein Acker frisch mit Jauche gedüngt worden.
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