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Zentralamerika 2025/26

Ein Abenteuer von Annundjoachim mit offenem Ende Weiterlesen
  • Santa Fe, Farmers Market

    8. November 2025 in den USA ⋅ 🌙 15 °C

    Unser Timing passt diesmal für Santa Fe, Samstags vormittag ist am Bahnhof Farmers Market. Vom Visitor Center sind es zu Fuß 15 min.

    Es gibt eine tolle Auswahl an selbsterzeugten Lebensmitteln, an Obst und Gemüse, Pilze die wir noch nie gesehen hatten, frisch geröstete Paprika und natürlich jede Art von Kunst.

    Was wirklich sehr schön ist bei den Amerikanern, man kommt sofort mit Ihnen ins Gespräch. Bei einem Kaffee lernen wir Jenny und Brain aus Durango kennen. Sie sind fürs Wochenende die 350 km hierher gefahren.
    Er arbeitet im Vertrieb eines Fensterbauers und Sie ist Notärztin. Wieder eine schöne Begegnung.

    An einem Stand sehen wir Filzraben. Wir fragen Kathy, warum sie Raben für Ihre Kunst ausgesucht hat. In Deutschland wird der Rabe eher mit Tod in Verbindung gebracht. Für Kathy ist der Rabe genau das Gegenteil , er kommt aus der Dunkelheit und fliegt ins Licht.

    Nun begleite uns auch ein Rabe.
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  • Öl suchen in Santa Fe

    7. November 2025 in den USA ⋅ ☀️ 16 °C

    Es gibt Tage, da läuft es nicht so rund.
    Heute steht auf dem Plan:
    Ölwechsel
    Gas tanken
    Schwimmen

    Zuerst zum Ölwechsel. Da es beim letzten Mal so gut geklappt hat, suche ich einen Oil Change Service aus:
    Jiffy Lube Multicare, zuerst gefragt ob es möglich ist ( Filter haben wir natürlich dabei), antwort: ja kein Problem. Dann wurde alle Daten aufgenommen und dann kam der Schock: knapp 500$ soll es kosten. Das Womo wird als Truck eingestuft!
    Nur für einen Ölwechsel, nein danke. Da suchen wir jemanden anders.

    In der Nähe hatten eine Bäckerei auf Goggle gesehen, die Glutenfreies Brot im Angebot haben. Es sieht fast wie Schwarzbrot aus, kostet 12 $, und schmeckt fantastisch, allerdings nicht nach Schwarzbrot.

    Dann den nächsten Öl Service gesucht. Ron’s Auto Lube, alles etwas einfacher, mit guten Bewertungen.
    Klar, Ölwechsel könnte er machen, Öl wäre in 15 min da und es würde 40$ + Öl kosten. Das hört sich gut an.
    Als wir über der Grube stehen und er das Auto von unten begutachtet hat, kommt er zerknittert zu uns, er hat nicht das passende Werkzeug.

    Okay, dann vielleicht erst Gasflasche füllen. Auf zu Real‘s Propane. Dort angekommen steht zwar das Schild Open im Fenster, aber niemand da. Auf einem Schild steht eine Telefonnummer und da geht sogar jemand dran. Kein Problem, in 20 min ist er vor Ort. Das können wir verschmerzen und frühstücken erstmal. 20 min später kommt Real und schwups ist die Flasche wieder voll.

    Alle guten Dinge sind drei, oder. Also einen Versuch starten wir noch: Oilstop Drive Thru Oil Change.

    Hier werden wir direkt auf die Grube gewunken und ja, das Richtige Öl haben Sie. Ich frage vorsichtig nach dem Preis … nur Ölwechsel sonst nichts …
    Antwort: “let me double check”

    Nach ein paar Minuten kommt er zurück und sagt etwas von insgesamt 200$. Okay, das haben wir letztes Mal auch bezahlt. Nach 30 min war alles erledigt, Geht doch.

    Nun aber auf zum Fort Marcy Recreation Complex, zum Schwimmen. Doch daraus wird leider nichts, das Schwimmbecken ist geschlossen weil sie keine Rettungsschwimmer haben. Das will wohl keiner machen. Aber zumindest dürfen wir für 3$ p.P hier ausgiebig duschen. Das ist ja auch schon mal gut.

    Inzwischen ist es Nachmittag und wir fahren zum Visitor Center in die Stadt. Dort kann man kostenlos am Wochenende übernachten. Ins Centrum sind es nur 10 min zu Fuß, was wir auch sofort ausnutzen.

    Es ist wieder sehr entspannt durch die vielen Galerien zu schlendern. So ist der Tag zwar nicht ganz rund gelaufen, aber letztendlich hat alles geklappt. Und nun freuen wir uns auf unser Brot.
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  • Los Alamos

    6. November 2025 in den USA ⋅ ☀️ 17 °C

    Nächster Halt ist Los Alamos. Hier wurde und wird noch viel geforscht. Inzwischen nicht mehr an Atombomben, sondern an erneuerbaren Energien, Biotechnologie und AI.

    Alles begann aber mit dem:
    Manhattan-Projekt (1942–1945)

    „Im Jahr 1942 entschied die US-Regierung unter der Leitung von General Leslie Groves und dem Physiker J. Robert Oppenheimer, dass Los Alamos der Hauptstandort für die Entwicklung der ersten Atombombe werden sollte. Die abgelegene Lage machte das Gebiet ideal für geheime militärische Forschung. Die Ranch-Schule wurde 1943 von der Regierung beschlagnahmt, und das Gelände wurde in eine streng geheime Militärstadt umgewandelt. Wissenschaftler aus aller Welt wurden rekrutiert, um im Los Alamos National Laboratory (LANL) an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Das Projekt führte schließlich zur Konstruktion der ersten beiden Atombomben, „Little Boy“ und „Fat Man“, die 1945 über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden.“

    Viel Szenen im Film „Oppenheimer“ sind an Orginal Schauplätzen gedreht, also auch hier in Los Alamos.
    Da wir schon mal hier sind, machen wir einen kleinen Rundgang. Das Oppenheim Haus wird gerade renoviert. Direkt daneben befindet sich das Hans Bethe Haus, welches man besichtigen kann. Wohnzimmer, Küche und Bäder sind noch im Orginal Zustand. In den anderen Räumen gibt es viele Information und die Nobelpreis-Medaille von Hans Bethe.

    Ein weiters interessantes Gebäude ist die Fuller-Lodge von 1928. Zuerst war sie eine Schule, bevor die Regierung das Gebäude die arbeitenden Forscher übernahm. Später wurde daraus ein Hotel und nun ist es Gemeindehaus. Ein beeindruckender Holzbau. Hier treffen wir auf Jack, er arbeitet auch für „Games and Fish“. Er berichtet, das es zur Zeit nicht einfach ist in Amerika, genauso wie Annie im Visitor Center, die wir kurz darauf kennen lernen. Sie geht immer auf Demonstrationen, in der Hoffnung, das sich etwas in der Zukunft ändert.
    Erstaunlich, das wir meistens Menschen treffen, die keine rote Kappe tragen.

    Aber was würden wir zu Hause machen, wenn die Falsche Partei einmal an die Macht kommt.
    Und das Thema Atomare Abschreckung ist aktueller denn je.
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  • White Rock Oberlook Park

    6. November 2025 in den USA ⋅ ☀️ 20 °C

    Eigentlich wollten wir noch das Bandelier National Monument besuchen. Aber dort ist alles geschlossen, der „Shut Down“ lässt grüßen.

    Alternativ fahren wir erst mal nach White Rock. Diese Stadt ist eine Schlafstadt, denn die Bewohner arbeiten fast alle im 15 km entfernten Los Alamos.
    Es gibt hier aber ein Visitor Center das geöffnet hat. Dort bekommen wir von einem Ranger eine Tip: ganz in der Nähe gibt es einem tollen Aussichtspunkt. Ansonsten ist hier leider auch viel geschlossen.

    Aber der Aussichtspunkt ist großartig. Unter einem fließt der Rio Rande und in der Ferne sieht man von Espanola bis Santa Fe.
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  • Johnnie Meier Classical Gas Museum

    5. November 2025 in den USA ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute bleiben wir noch bei Aly‘s @ Sugars stehen, das Wetter ist schön und so verbringen wir den Tag mit Basteln und Backen. Ann versucht sich mit Erfolg an einen glutenfreier Blueberrymuffinkuchen und ich hatte mir noch ein paar Optimierungen fürs Womo von zuhause mitgebracht.

    Zum Nachmittag kommt Alyson Hyder. die Besitzerin, mit einem Officer der Games and Fish Control vorbei. Games bedeutet hier „Wildtiere“
    Sie überprüfen eine Falle für Raubtiere. Alyson zeigt uns eine Nacht-Aufnahmen, auf der ein Rotluchs versucht an ihre Hühner zu kommen. Er hatte aber keinen Erfolg, da die Hühner von einem großen Drahtkäfig geschützt werden.

    Keine 300 m entfernt ist ein sehr cooler Atlas Obscura Punkt, den müssen wir uns natürlich anschauen:
    „Das Classical Gas Museum ist das Herzensprojekt eines Mannes namens Johnnie Meier, der nach seiner Pensionierung vom nahe gelegenen Los Alamos National Laboratory im Norden New Mexicos geblieben ist. ( In Los Alamos wurde 1943 die erste Atombombe entwickelt ) Vor etwa 25 Jahren begann er alle Arten von Reise- und Tankstellenutensilien zu sammeln: Leuchtreklamen, Karten, Getränkeautomaten, Spielzeug, Motorölkanister, ein paar Autos und Lastwagen, eine ganze Menge alter Zapfsäulen und sogar ein kleines Vintage-Diner. Da er einen Ort brauchte, um all das unterzubringen, entschied er sich für einen Platz in Embudo und gründete das Classical Gas Museum.“

    Unglaublich was Johnny Meier hier alles zusammengetragen hat. Bei uns zu Hause undenkbar. Schade eigentlich.
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  • Aly’s@Sugars

    4. November 2025 ⋅ ☁️ 21 °C

    Nur 35 km weiter haben wir uns für 2 Nächte bei einem Harvest Host einquartiert.

    Allerdings sind es dann doch 81 km geworden, weil wir noch über Taos gefahren sind und am Rio Grande an einem wunderschönen Parkplatz gefrühstückt haben.

    Aly‘s @ Sugars ist ein kleines Restaurant, bzw. ein Drive In mit kleinem „Biergarten“. Dazu gibt es eine Obstwiese wo wir stehen können.

    Zum Nachmittag gönnen wir uns ein Eis: Vanille mit Raspberry Habanero, bzw. mit Peach Habanero.
    Unglaublich lecker, und der Habanero Kick kommt erst 30 sec. später.

    Zum Abend gibt es dann Falafel und einen „No Regrets“ Burger, beides 👍
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  • Einmal rund um Taos

    3. November 2025 in den USA ⋅ ⛅ 16 °C

    Auf der anderen Seite des Rio Grande liegt die kleine Stadt Taos. Die ist bekannt für Taos Pueblo, wahrscheinlich die ältest durchgehend bewohnte Siedlung der USA und seit 1992 Weltkulturerbe der Unesco.

    Leider ist die geschlossen und wir müssen unverrichteter Dinge umkehren.

    Taos selber ist ganz nett, aber wir benötigen noch ein paar Dinge, so ist der nächste Halt ein Walmart und dann ein Albertson.

    Nun lohnt es sich nicht mehr noch weiter zu fahren und so fahren zu dem Platz von gestern zurück.
    Heute ist es etwas bedeckt und schwül. Wir schaffen es sogar draußen zu grillen bevor es wieder kalt wird.
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  • Earthship Biotecture

    3. November 2025 in den USA ⋅ ⛅ 21 °C

    Hier in Taos ist die grõste Siedlung von Earthship Häusern der Welt. Sie besteht aus 168 Wohneinheiten.

    „Entwickelt wurde das Prinzip der Earthships in den 1970er Jahren vom amerikanischen Architekten Michael Reynolds. Erst etwa 30 Jahre später verbreitete sich das Konzept durch ein zunehmendes Bewusstsein für Klimaschutz und nachhaltige Baumethoden – auch außerhalb der Vereinigten Staaten. Entworfen und vermarktet werden die Gebäude heute von Reynolds’ Unternehmen Earthship Biotecture in Taos, New Mexico.

    Earthship‘s zeichnen sich durch eine weitgehende Nutzung natürlicher und recycelter Baustoffe sowie ihre völlige Autarkie hinsichtlich Wärme, elektrischer Energie, Wasser und Abwasser aus.“

    Es gibt ein Visitor Center von wo man eine kleine Self guided Tour machen kann. Ein sehr spannendes Projekt, insbesondere die Wasseraufbereitung finde ich genial.

    Hier treffen wir auch den Gründer Michael Reynolds, inzwischen über 70. Man kann hier ein Earthship kaufen und sich bauen lassen, oder man besucht einen Workshop, um irgendwo anders selber zu bauen. Inzwischen gibt es über 3000 solcher Häuser auf der Welt. Auch in Deutschland, wie uns Mr. Reynolds stolz erzählt. In Schloss Tempelhof, Kreßberg, Baden-Württemberg.

    Wir sind begeistert. In Deutschland scheitert es dann wieder an den Vorschriften, so ist das Haus in Tempelhof auch an das öffentliche Wasser und Abwasser angeschlossen.
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  • Wieder am Rio Grande

    2. November 2025 in den USA ⋅ 🌙 15 °C

    Vom Grand Sand Dunes NP geht’s weiter südwärts. Immer geradeaus, auf 2400 m. Eigentlich am Rio Grande entlang, doch von dem sehen wir nichts, zu weit entfernt.

    In Antonito halten wir bei der Cumbres & Toltec Scenic Railroad. Die höchstgelegeste Schmallspurbahn Amerikas. Allerdings sind im Winter keine Fahrten und wir sehen auch keine funktionierende Dampflok. Schade.

    Wir verlassen nun Colorado und sind jetzt wieder in New Mexico. Auch hier geht es immer gerade aus, weite Steppe, wenig bewohnt die Gegend.
    Wie aus dem nichts taucht dann die Schlucht des Rio Grande auf. Hier wollen wir eigentlich an der Abbruchkante uns einen Platz zum übernachten suchen. Der Weg dorthin ist aber so ausgewaschen, das wir auf der Hälfte umdrehen und uns einen anderen Platz suchen, nicht ganz so exponiert, aber mit einem tollen Farbenspiel zum Abend.
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  • Grand Sand Dunes NP

    2. November 2025 in den USA ⋅ ☀️ 19 °C

    Abseits der großen Nationalpark-Routen liegt der Grand Sand Dunes Nationalpark, der erst 2004 eröffnet wurde. Unser 38 er NP in USA.

    Aufgrund des Shutdown wussten wir nicht, ob er auf hatte und waren dann überrascht, das sogar das Visitorcenter geöffnet war. Der Ranger erklärte uns, das hier eine private Organisation die Gehälter übernimmt.

    Schon bei der Anfahrt hat man einen Phantastischen Blick auf die Dünen und die Berge dahinter. 230 m hoch, die höchsten Dünen Nordamerikas.

    Zuerst schauen wir uns einen Film an, der einen guten Überblick über der Entstehung und das Ökosystem gibt. Wir ersparen uns den Aufstieg und genießen die Dünen von unten.
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  • Bishop Castle

    1. November 2025 in den USA ⋅ ☀️ 10 °C

    Auch heute nehmen wir nicht den direkten Weg zu unserem Tagesziel. Von Colorado Springs geht es über Florenz in die Berge. Diesmal geht es rauf auf 2870 m. Hier steht die größte selbst gebaute Burg der USA.

    „Jim Bishop erwarb das Grundstück, als er 15 Jahre alt war, für 1.250 Dollar. Im Jahre 1969 begann er mit dem Bau eines Familienhäuschens, das er mit Steinen umsäumte. Nachbarn fanden, dass die Form des Gebäudes an eine Burg erinnerte. Bishop berücksichtigte dies bei der weiteren Konstruktion und so baute er im Laufe der Jahre seine Burg aus Granitstein, Stahl und Beton. Da es weder Baupläne noch Genehmigungen gibt, hatte Bishop dabei zahlreiche Auseinandersetzungen mit den Behörden zu meistern.“

    Überall steht: “On your own Risk”, trotzdem
    traue ich mich, einen Turm zu ersteigen, allerdings sieht die Treppen-Konstruktion nicht sehr Vertrauenswürdig aus. Aber sie hält dann doch.

    Der Besuch kostet keinen Eintritt, es wird um eine Spende gebeten.

    Inzwischen ist Jim über 70, trotzdem baut er immer weiter.

    Ganz schön Crazy.

    Dann geht es wieder runter auf 1700m, bevor wir Richtung „Great Sand Dunes Nationalpark“ abbiegen. Etwa 60 km vor dem NO, gibt es einen kostenlosen Stellplatz an einem See auf 2500 m.

    Wir sind beide etwas angeschlagen, die Höhe und der Jet-Leg machen uns noch zu schaffen. Aber es ist einfach wunderschön hier und zum Abend kamen uns noch eine Herde Maultierhirsche besuchen.

    Und wie so oft an tollen einsamen Plätzen - kein Netz
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  • Rita the Rock Planter, Troll Nr. 10

    31. Oktober 2025 in den USA ⋅ ☁️ 7 °C

    Aber wir sind aus einem anderen Grund hier: Rita the Rockplaner, unser 10ter Troll von Thomas Dambo.

    „Hundert Sonnen dauert ein Nickerchen für die Trolle. Als Rita wieder aufwachte, war ihr Berghang voller Löcher. Die Menschen müssen sie auf der Suche nach glänzenden Steinen gegraben haben. Aber jemand könnte hineinfallen, also ging Rita hin, um aufzuräumen.“

    Ein grandioser Ort, mit Blick in die Rockys, auf 3000 m. Die Fahrt hat sich gelohnt.

    Wer mehr zu Thomas Dambo erfahren möchte, hier ein tolles Video: https://youtu.be/Eluuj910irg?si=Pol5C9lMQj-K1d4Y

    Auch zu empfehlen, die Troll- karte (https://trollmap.com ). 169 Trolle auf der ganzen Welt verteilt.

    Bevor wir zum Übernachtung nach Colorado Springs kommen, geht es durch Manitou Springs. Hier füllen wir noch etwas Wasser (unchloriertes) auf.

    Ach ja, heute ist Halloween.
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  • Victor, Colorado

    31. Oktober 2025 in den USA ⋅ ☀️ 12 °C

    Weiter geht es 150 km durch die Berge nach Victor, eine sehr schöne Strecke, auf der wir fast alleine unterwegs sind.

    Am Horizont zeigen sich immer wieder die schneebedeckten 4000er.

    Victor ist eine alte Bergbaustadt auf fast 3000 m, die 1895 gegründet wurde. Während des Goldrauschs lebten hier einst 18.000 Menschen, doch heute hat Victor nur noch etwas mehr als 400 Einwohner und ist eine Halb-Geisterstadt. Einst war hier das größte und ertragreichste Goldabbaugebiet der USA. Heute ist es die einzig übrig gebliebene aktive Mine in Colorade mit einer Jahresproduktion von 230,000 Feinunzen Gold.Weiterlesen

  • Compassionate Dharma Cloud Monastery

    31. Oktober 2025 in den USA ⋅ ⛅ 2 °C

    Nachdem wir nun alles startklar haben, geht es heute Richtung Süden. Über die Interstate 25 ist es uns zu langweilig und so fahren wir einen kleinen Schlenker durch die Rocky Mountains.

    Auf dem Weg liegt ein interessanter Atlas Obscura Punkt, ein Buddhistischer Tempel.

    2007 erwarben hier eine Gruppe Buddhistischer Mönche eine Farm und bauten diese in einem Tempel um. Noch immer wird hier gearbeitet, aber der Garten ist fast fertig.
    Der ist wunderschön am Berghang angelegt und überall hört man leise Buddhistische Gesänge.

    Der Schlafende Buddha erinnert uns an unsere China-Reise, nur da durfte man die riesigen Statuen meistens nicht fotografieren.

    Ein toller Ort!
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  • Asia Market, Denver

    30. Oktober 2025 in den USA ⋅ 🌙 7 °C

    Ein paar Dinge müssen auch noch erledigt werden, so müssen wir noch Diesel und Gas tanken, und einkaufen. In der Nähe des Parks entdecken wir einen Asia Supermarkt.

    Wir sind in dem Laden vollkommen überfordert. Eine unglaubliche Auswahl erschlägt uns.

    Am Eingang gibt es erstmal ein Bierregel, gut gefüllt mit deutschem Bier. So eine Auswahl gibt es in den „normalen Supermärkten“ nicht.

    Dann die Gemüseabteilung, hier fühlen wir uns wohl.
    Insgesamt sind wir über eine Stunde dort und laufen staunend durch die Gänge.

    Am Ende ist von dem was in den Einkaufswagen liegt, nichts von unserem Einkaufszettel. Aber dafür gibt es ja noch die „normalen Supermärkte“.
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  • Cherry Creek, Tag 2

    30. Oktober 2025 in den USA ⋅ 🌙 8 °C

    Wenn man schon in einem State Park steht, dann muss man ihn auch erkunden. Wir haben uns den Wetland Loop ausgesucht.

    Direkt als erstes sehen wir eine große Scharr Pelikane sich in die Luft schrauben um Ihren Weg nach Süden fortzusetzen. Es macht wieder richtig Spaß hier zu wandern. Es ist ganz anders als zu Hause zur Zeit. Die Luft ist klar und sehr trocken, wir sind ja auch auf 1700 m hier. Der Herbst hat hier seinen eigenen Flair.

    Zum Frühstücken fahren wir zum Lake Loop, mit Aussicht über den See. Wir sind fast ganz alleine hier, wo doch der Park über 2 Mio. Besucher pro Jahr hat. Also im Sommer besser nicht.
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  • Cherry Creek State Park, Tag 1

    29. Oktober 2025 in den USA ⋅ ☀️ 15 °C

    Wow, die Nacht war mit -9 Grad unerwartet kalt, aber die Heizung hat die Pause gut überstanden.

    Bis 21:00 Uhr (Ortszeit, also 3:00 Uhr BRD) haben wir es gestern geschafft aufzubleiben … und heute bis 8:00 Uhr größtenteils geschlafen. Dann kam langsam die Sonne raus und bescherte uns einen wunderschönen Tag mit 18 Grad am Nachmittag. So konnten wir die Koffer draußen auspacken und einige Reparaturen erledigen.

    Die meiste Zeit benötigte aber die Montage der mitgebrachte selbstkonstruierten Beinauflage für den Beifahrersitz.
    Sowas gibt es auch fertig zu kaufen, aber Selbermachen macht mehr Spaß. Die Herausforderung war, zuhause hatte ich kein Wohnmobil zum Testen, so war es ein bisschen Blindfug und nach ein paar Änderungen passt es jetzt.

    Beim Kaffee am Nachmittag besuchten uns ein paar Maultierhirsche und nachdem wir noch einen kleinen Spaziergang zum See unternommen hatten, lief uns noch ein Coyote über den Weg.
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  • Wieder in Denver

    28. Oktober 2025 in den USA ⋅ 🌙 3 °C

    Wir waren ja doch etwas nervös, zum einen bzgl. Shutdown (ob die Abfertigung länger dauert) und zum anderen, weil wir für 10 Monate Arzneimitteln dabei haben. Doch alles kein Problem, nach 10 Stunden Flug haben wir am längsten für den Weg zur Boarder Control gebraucht. Dann ging alles ganz schnell: 3 min Warten, 5 min fürs Gespräch mit der Beamtin (wieder 6 Monate Aufenthalt USA) , 3 min fürs Gepäck abholen und 6 min warten auf einen Uber.

    Und schon sind wir wieder in den USA. Heute Morgen im kalten Oktober Regen von Köln gestartet, und hier ist strahlend blauer Himmel. In der Ferne sieht man die schneebedeckte Rockies.
    Unglaublich!

    Mit dem Uber geht’s dann zum Storage. Mal sehen wie es Brownie die letzten 3 Monate ergangen ist.

    Von außen erstmal alles gut. Als erstes versuchen wir die Schiebetür aufzukriegen, gar nicht so einfach, die Türgummis haben sich festgeklebt. Mit ein wenig Gewalt ging es dann. Innen hatten wir überall Dufttücher für den Wäschetrockner hingelegt, das mögen Mäuse und andere Besucher nicht. Den Tip hatten wir von John aus Denver bekommen.

    Keine Bewohner gefunden! Dann die Batterie wieder abklemmen und Motor starten… läuft!

    Ansonsten sieht alles erstmal gut aus, große Inspektion gibt es dann morgen.

    Nachdem wir beim Walmart vorbeigeschaut haben, entscheiden wir uns zum Cherry Creek State Park zu fahren und dort zwei Tag zu bleiben um uns zu akklimatisieren und einzurichten.
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  • Start zum 3.Teil Amerika

    27. Oktober 2025 in Deutschland ⋅ ☁️ 8 °C

    Nun sitzen wir im Zug nach Frankfurt. Der dritte Teil unseres Amnerika Abenteuer beginnt.

    Die letzten Wochen waren noch aufregend. Ein paar Arbeiten am Haus waren etwas größer als geplant, bzw. ungeplant. Auch ein paar Ersatzteile mussten noch bestellt oder gebastelt werden. Hoffentlich haben wir alles gepackt.

    3 Monate in Deutschland gingen sehr schnell um, mit super tollen Besuchen von Freunden von nah und fern. Sogar 2 mal aus den USA. Leider erreichte uns auch eine sehr sehr traurige Nachricht. Carmen und Anton haben wir in Saudi Arabien kennengelernt. Dann in Jordanien wieder getroffen und zuletzt in Deutschland besucht.
    Carmen ist in der Türkei verstorben. Nun nehmen wir Sie auf unseren weiteren Reisen im Herzen mit.

    Übrigens, der Zug hatte nur 8 min Verspätung bei der Abfahrt.
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    Beginn der Reise
    28. Oktober 2025