immer östlicher - die Grenze zur Ukraine ist nah
April 3 in Poland ⋅ ☀️ 13 °C
Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns heute auf den Weg zu einer etwas längeren Etappe unserer Reise. Unser Ziel: Łańcut, wo wir für die nächsten zwei Nächte auf einem Campingplatz bleiben wollen. Über Ostern möchten wir es etwas ruhiger angehen lassen, die Seele baumeln lassen und – wenn das Wetter so schön bleibt – vielleicht morgen eine kleine Radtour unternehmen.
Unsere Route führt uns immer weiter nach Osten, in Richtung der ukrainischen Grenze. Es hat fast etwas Abenteuerliches, sich vorzunehmen, dieser Grenze so nah wie möglich zu kommen und ihr dann ein Stück weit nach Norden zu folgen. Die Landschaft wird dabei spürbar ruhiger, ursprünglicher und weniger touristisch.
Eine interessante Beobachtung machen wir unterwegs: Die Spritpreise in Polen sind seit dem 31. März reguliert. An jeder Tankstelle gelten die gleichen Preise – eine ungewohnte, aber angenehme Situation für Reisende. Zwar sind die Preise höher als früher, doch durch steuerliche Anpassungen bleibt es insgesamt fair.
Am Campingplatz angekommen, werden wir herzlich empfangen. Während Andreas unser Wohnmobil einrichtet, bietet sich mir eine besondere Gelegenheit: Gemeinsam mit dem Platzbetreiber fahre ich in ein kleines, ländliches Dorf zu einem Metzger seines Vertrauens. Dort kaufen wir traditionelle Wurstwaren und Schinken für die Osterfeiertage.
https://markowska.pl/o-nas.html
Direkt nebenan befindet sich eine kleine Bäckerei – untergebracht in einem Privathaus, ganz schlicht und ursprünglich.
Hier zeigt sich Polen von seiner authentischsten Seite. Alles wirkt bodenständig, ehrlich und traditionell. Während der Fahrt und beim Einkauf erfahre ich viel über das Leben auf dem Land und die Menschen hier. Wir unterhalten uns auf Englisch, was erstaunlich gut funktioniert – denn spätestens in der Metzgerei und Bäckerei bin ich froh, meinen „Dolmetscher“ dabeizuhaben. Die polnische Sprache bleibt für mich eine echte Herausforderung.
Mit einem gut gefüllten Einkaufskorb kehren wir schließlich zurück. Andreas darf sich gleich durch die ersten Köstlichkeiten probieren – und wir freuen uns beide auf eine kleine Pause, gutes Essen und entspannte Ostertage.Read more








Traveler
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SchönwetterwandererWenn man die Kaufkraft berücksichtigt, auch nicht besser als bei uns