Armenien
Dilijan

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    • Dag 466

      Engel mit Eisaugen und Käsebrot

      27. april 2019, Armenien ⋅ ⛅ 14 °C

      Auf dem Weg zurück nach Georgien machen wir Halt am Sevan Lake. Bei Murka, der schönsten Katze der Reise. Böse Zungen behaupten sogar schöner als die schöne Sue. Aber anders als die schöne Sue, ist Murka so schön wie verbissen. Ein kleiner Teufel mit teuflisch schönen Augen. Oder wie Amanda Knox ein Engel mit Eisaugen. Ohne Vorwarnung und mitten im Liebesspiel schnappt die Kuh über. Ständig. Ich tippe auf bipolare Störung. Wie eigentlich alle Katzen. Oder das Biest hat einfach einen an der Klatsche. Natürlich kriegt sie trotzdem endlose Streicheleinheiten, wird getragen wie ein Baby, liebevoll umgarnt und zärtlich durchgeschmust. Ständig. Bis sie eben zubeisst. Die Sau. Ein schönes Beispiel dafür, dass es die Schönen einfach einfacher haben im Leben. Gäll, Sue.

      Die Sevan-Halbinsel samt Kirche aus dem zehnten Jahrhundert ist aber auch schön. Ein Grüppchen Asiaten ist auf der Suche nach dem perfekten Insta-Pic, was irgendwie mein Interesse weckt. Wieso weiss ich nicht. Mir ist wohl langweilig vom ständigen Warten auf Insta-Sue, die immer und überall das perfekte Pic sucht. Die fernöstliche Dame in weiss bewegt sich theatralisch in Richtung der tief stehenden Sonne und wird ziemlich geblendet. Die Anweisung vom Fotografen lässt daher eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Gesichtsausdruck vermuten: "Open your eyes!" ... Als ob das nicht schon lustig genug wäre - was keine Beleidigung asiatisch schmaler Augen sein soll, sondern reine Szenenkomik, die alle Beteiligten zum Lachen bringt - versucht sie tatsächlich mit aller Macht, entgegen der Natur und trotz Sonne ihre Augen weit aufzureissen. Total amüsant. Wir bekommen in der Folge nämlich lediglich ihren weit aufgerissenen Mund zu sehen. Topmodel eben. Bestimmt ein ganz tolles Insta-Pic geworden.

      Dilijan markiert das Ende unserer Armenien-Rundreise. Man nennt den Ort auch "the Armenian Switzerland". Wieso weiss ich nicht. Cervelat habe ich auf jeden Fall keine gefunden. Verdammte Frechheit. Wir fühlen uns aber auch sonst nicht gross an die Schweiz erinnert. Ausser vielleicht bei der Service-Freundlichkeit in unserem Hotel. Die könnte man durchaus als ein bisschen Schweiz bezeichnen. Ziemlich grumpy und rüpelhaft eben. Ausserdem erinnert der lokale Rummel wieder einiges mehr an Prypjat als an Davos oder Engelberg. Unsere kleine Tageswanderung ist trotzdem schön, die Vegetation sogar ein wenig wie in der Schweiz. Aber nur ein wenig. Und damit ist auch schon wieder Schluss mit Armenien. Schön wars. Aber jetzt fahren wir zurück nach Georgien. Der Drang nach Ajaruli Khachapuri ist einfach zu stark. Verdammtes Käsebrot.
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    • Dilijan

      28. oktober 2021, Armenien ⋅ ☀️ 11 °C

      Das Ankommen in Dilijan vergangenen Sonntag war für uns eine Wohltat. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen spazierten wir in dieser ruhigen kleinen Stadt zu unserem Guesthouse und unternahmen kurz darauf gleich einen Ausflug zu zwei 800-900 Jahre alten Klöstern in den Wäldern um Dilijan. Zwei Orte, die die Natur nach und nach wieder für sich beansprucht.

      Armenien ist das älteste christliche Land der Welt und im gesamten Land gibt es über 7000 Klöster. Die beiden die wir besucht haben, sind sehr mystische Orte voller Energie und Geschichten.
      Typisch sind für Armenien auch die vielen Chatschkare - das sind Gedächtnissteine mit in den Stein geschlagene und verzierte Reliefkreuze (ein immaterierelles UNESCO-Weltkulturerbe).
      Nachdem wir auf unserem Rückweg von einem armenischen Pärchen mitgenommen wurden, die demnächst beide in Los Angeles leben werden, durften wir ein selbstgekochtes Abendessen von unserer Gastgeberin Hermine genießen und dazu gab's Granatapfelwein.

      Am Montag war es relativ frisch und am Abend begann es schließlich auch zu regnen und die umliegenden Berggipfel wurden von Schnee bedeckt. Und ja insgesamt waren das jene Tage, die uns deutlich machten, dass uns der Winter langsam einholt. Der Wunsch wieder mehr draußen unterwegs zu sein und zu zelten ist sehr groß und letztlich half er uns, uns endgültig gegen eine Reise in den Iran zu entscheiden.
      Nach nicht vorhandenen Grenzübergangen zur Türkei und geschlossenen Grenzen zu Aserbaidschan bedeutet das für uns, dass uns unser Weg zurück nach Georgien führen wird und auch da war es ein ordentliches hin und her, welcher Grenzübergang mit öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt passierbar ist. Ja das waren schon ordentlich zähe und planungsintensive Tage, wo häufig ein am Vorabend gemachter Plan am nächsten Morgen schon über den Haufen geworfen wurde🤦

      Fürs Wandern war das Wetter in Dilijan aber letztlich noch recht gut und so machten wir am Mittwoch eine nette Kammwanderung in den Bergen und genossen die unglaubliche und ruhige Natur Armeniens.
      Und auch am Donnerstag waren wir noch viel draußen unterwegs. Eine ungewöhnliche Begegnung hatten wir dann am Donnerstagabend noch... Als wir im Dunkeln durch den Park von Dilijan nach Hause spazierten, entdeckten wir zwei Zelte und daneben Fahrräder stehen. Wir dachten an die beiden Radfahrer, die wir am Vortag von Wanadsor nach Dilijan radeln sahen und entschieden uns sie anzusprechen.
      Wir waren beide sichtlich irritiert, als uns die beiden antworteten, dass sie aus Österreich seien. Theresa & Stefan aus Oberösterreich sind vor 7 Monaten in Wien gestartet und über Slowenien, Italien, Griechenland, die Türkei und Georgien nach Armenien geradelt. Unsere ersten beiden Österreicher, die wir auf unserer bisherigen Reise getroffen haben und das sind zwei Weltenradler und das in Dilijan in Armenien. 😁 Wir unterhielten uns eine Weile und tauschten unsere Erfahrungen aus. Zu erzählen gibt's dabei ja immer genug. Was für eine schöne Begegnung! 😅

      Am Freitag geht's für uns nun wieder weiter. Die Zeit in Armenien war für uns eine etwas anstrengende. Vor allem die Unklarheit wie es demnächst weitergeht, hat uns dabei wirklich viel beschäftigt. Die weniger vorhandene (touristische) Infrastruktur, die zusätzlich pandemiebedingt nochmals reduzierter war, erschwerten uns so manche Planungsschritte. Und dennoch haben wir für uns jetzt wieder mehr Klarheit für die weitere Zeit gefunden.
      Wir sind dankbar für die vielfältigen Eindrücke, Erfahrungen und Begegnungen, die wir in Armenien sammeln durften.
      Die schönen und eindrucksvollen Berge, die mystischen Klöster, die netten Menschen, die zwar zumeist nur armenisch oder russisch sprachen, sich aber dennoch immer ausgiebig mit uns unterhielten oder uns beim Trampen zurück vom Wandern mitgenommen haben. 🙏

      So und jetzt ab in den nächsten Van und zurück nach Georgien!
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    • Dag 8

      Little brunch

      6. juni 2019, Armenien ⋅ ⛅ 24 °C

      Good food and friendly staff.
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