Austria
Wernisch Kammer

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2 travelers at this place:

  • Day42

    Stall - Feldnerhütte

    July 22 in Austria ⋅ ☁️ 16 °C

    16 km, +1650, -300, 5:20 h
    Nach dem Tal geht's unweigerlich wieder bergauf. Dieses Mal stramme 1650m, aber schneller als erwartet. Die ersten 2 Stunden über eine sanft ansteigende Forststraße bis zu einem fast leeren Wasserspeicher, danach über die Staller Wölla, einen wunderschönen Kessel mit Almen, hoch über diverse Seen in Richtung Kreuzeck. Vom Glanztörl auf gut 2400 m ging es dann wieder hinab zur Feldnerhütte, wo ich gegen halb 3 ankam und mich freute, auf zwei alte Bekannte aus dem Schutzhaus Neubau zu treffen.
    Die beiden (Vater und Tochter) hatten unterwegs noch weiteren Anschluss aufgegabelt, Heiko, einen Whiskyexperten und Bienenzüchter aka Alleinunterhalter, so dass Nachmittag und Abend bei reichlich Bier und Wein wie im Flug vergingen. Am Schluss kam noch der Whisky auf den Tisch und die Hüttenruhe wurde vom Berliner Wirt Bruno höchstselbst auf 12 Uhr verlegt. Ein schöner Abend!
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  • Day43

    Feldnerhütte - Hugo-Gerbers-Hütte

    July 23 in Austria ⋅ ⛅ 18 °C

    10 km, +720, -560, 5.30 h
    Anhand der Gehzeit lässt sich schon erahnen, dass diese auf dem Papier kurze Etappe es in sich hat. Der Abschnitt ist Teil des Kreuzeck-Höhenwegs, den ich jedem wärmstens ans Herz legen würde, der 5 Tage durch einsames, wunderschönes Gelände wandern will. Für mich war es bisher die absolute Königsetappe. Aber von Anfang an:
    Von der Feldnerhütte aus ging es zunächst wieder hoch zum Glanztörl. Von dort aus auf bereits teilweise anspruchsvollem Weg rauf zum Hochkreuz. Das Wetter war während der gut 2 Wochen meiner Wanderung nie besser als heute, wie bestellt, und die Aussicht vom Hochkreuz hat mich so umgehauen, dass ich gar nicht wieder runterwollte. Dann stellte sich aber heraus, dass der gesamte weitere Weg direkt auf dem Kamm verläuft, so dass die Aussicht für die folgenden Stunden atemberaubend bleiben sollte. Ebenso atemberaubend war auch der Weg - durchgängig schwarz, durchgängig war absolute Konzentration erforderlich, da man sich Fehltritte hier nicht erlauben sollte. Ich war wirklich völlig geflasht.
    Ein sehr wandererfahrener Österreicher sagte mir, dass er sich an keinen schöneren Weg erinnern könnte. Einige andere sind am ihre Grenzen und darüber hinaus gegangen, da sie diese Herausforderung nicht erwartet hatten.
    Die Hütte vervollkommnete dann diesen Tag. Die höchstgelegene (fast 2400 m) und kleinste (20 Betten) Hütte der Tour wird nicht kommerziell, sondern abwechselnd durch Ehrenamtliche betrieben. Fließend Wasser gibt es nicht, die Quelle an der Hütte ist kürzlich versiegt, so dass alle zum Waschen und Wasser holen an einen kleinen, unterhalb gelegenen See ab- und wieder aufsteigen mussten. Das einzig Gewöhnungsbedürftige war die Kompost-Toilette (aka Plumpsklo). Das wurde aber mehr als wettgemacht durch die Herzlichkeit der Wirte und das abendliche Akkordeon-/Gitarrenkonzert vor perfekter Bergkulisse. Fast schon surreal kitschig, dieser Tag. Schöner geht's nimmer.
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Wernisch Kammer

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