Joined August 2020 Message
  • Day30

    Trieste

    July 30 in Italy ⋅ ☀️ 28 °C

    Als ich am Morgen vor die Tür trete, traue ich meinen Augen nicht. Der Himmel locker bewölkt, die Temperatur leicht abgekühlt und eine schwache Brise weht vom Meer herüber.
    Bis auf die Luftfeuchtigkeit perfektes Wanderwetter für die restlichen 23 Kilometer „Homerun“ ins Zentrum von Triest, zum Trailhead, der Piazza Udine d‘Italia.
    Nachdem Armin und ich die erste Stunde gemeinsam an der Küstenstraße gelaufen sind, zieht es mich schon bald auf die offizielle Route, oberhalb der Straße.
    Hier versuche ich, die Stille eines kleinen Waldes genießend, die vergangenen Wochen und Tage Revue passieren zu lassen…

    500 Kilometer, 27 Etappen,
    2 Pausentage, 25500 Hm im Aufstieg, 26000 Hm im Abstieg,
    4 Länder, 3 Nationalparks
    (Berchtesgaden, Hohe Tauern, Triglav), etliche Pässe und Scharten, extreme Hitzeperioden, sowie grandiose Berglandschaften…

    Eine besondere Zeit neigt sich dem Ende zu.
    Grandiose Eindrücke, tolle neue Begegnungen, Herausforderungen, körperliche Grenzerfahrungen, Schmerzen, Glücksmomente, lustige Situationen und Selbstüberwindung, all diese Impulse nehme ich mit, werde sie festhalten und bestimmt bald neue Pläne schmieden.

    Kann man München-Venedig’21 und Salzburg-Triest’22 vergleichen? Schwierig, hat jede Tour doch ihren eigenen Charakter….
    Unterschiede zeigen sich vielleicht im Anforderungsprofil, den Besucherzahlen und der Wegstruktur. Mehr möchte ich nicht sagen, soll jeder Interessierte seine eigenen Erfahrungen machen. Soviel sei jedoch Gewiss, beide dieser Alpenüberquerungen sind für den ambitionierten Hiker definitiv empfehlenswert…

    Am frühen Nachmittag & Abend, gibt es in einem der vielen Triester Strassenlokale noch ein Wiedersehen mit Dirk, einen Wegbegleiter der ersten Stunde. Bei Campari Sprizz, Wein und Pizza feiern wir uns, das Leben und die kommenden Abenteuer….

    —Fin—

    P.S.: Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung….
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    Traveler

    Glückwunsch 👍eine beeindruckende Tour und Danke fürs Mitnehmen 🙂

    7/31/22Reply
    Traveler

    Gern gemacht… Die Tage folgt noch ein Resümee 😜

    7/31/22Reply
    Traveler

    … du bist schier der Wahnsinn. ❤️ - lichen Glückwunsch, Brüderchen und danke, das Du mich jeden Tag auf deine Abenteuer mit tollen Texten und Fotos, mitgenommen hast.

    8/1/22Reply
    Traveler

    Aber sicher doch 🙋🏻‍♂️😝

    8/1/22Reply
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  • Day29

    Vom Gesang der Zikaden

    July 29 in Italy ⋅ ⛅ 25 °C

    Zikaden zirpen unablässig ihren Gesang, die Erde ist staubtrocken, kein Mitwanderer ist weit und breit in Sicht, eine gewisse Schwere liegt über allem. Der letzte Regen, Ende März, liegt viel zulange zurück.

    Aufbruch heute um 07.00 Uhr…
    Es wird wieder ein langer heißer Tag. Nochmals müssen 35 km absolviert werden, nochmals mache ich mich allein auf den Weg. Meinen Weg…

    Die vorletzte Etappe verlangt zudem etwas an Improvisation. Durch die Waldbrände der vergangenen Tage rund um Triest und Duino, muß eine Alternativroute in Betracht gezogen werden. Glücklicherweise haben Felix und Rolf, zwei Tage zuvor, eine Variante ausgekundschaftet der ich nun folgen werde. Schnell gewinne ich an Strecke und die Sonne an Intensität. Es scheint ein Wettkampf mit der Zeit, denn meine Wasservorräte schwinden stündlich dahin. Es geht über ausgedörrtes Terrain und teilweise durch verbrannte Wald und Buschgebiete. Bereits zehn Kilometer vor Duino leere ich den letzten Tropfen Wasser, womit der härteste Teil der Etappe ihren Anfang nimmt. Bei 38 Grad Celsius schleppe ich mich wie in Trance Richtung Meer. Endlich, wie eine Oase in der Ferne, sehe ich ein kleines Straßencafé. Wasser, Cola, Icetea alles muß rein…

    Die letzte Kilometer bis zur Unterkunft sind ein Traum.
    An der Steilküste, mit Blick auf‘s Mittelmeer, geht’s über den „Rilkeweg“ bis zu unserem B&B, wo ich auch Armin wiedertreffe….
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    Traveler

    Das Ziel, das Meer erreicht bei 38°! Der Durst ist gestillt! Respekt!🙂👍

    7/30/22Reply
    Traveler

    Danke dir… Und trotzdem, irgendwie wälzt man schon wieder neue Pläne😜😊

    7/30/22Reply
    Traveler

    Alles andere währe doch sonderbar! Weiter immer weiter!😎👍

    7/30/22Reply
     
  • Day28

    Feld, Wald und Wiesen

    July 28 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Das frugale Frühstück im Casa del Pellegrino, bestehend aus einem nicht ganz frischem Schokocroissant, einem Espresso, sowie einem Glas Fruchtsaft kann unmöglich den heutigen Tag retten, immerhin stehen 28 Km bei extremer Hitze auf dem Programm…
    Nachdem die Wasserspeicher gefüllt sind, begeben wir uns auf den Trail. Armins Fussprobleme werden von Tag zu Tag schlimmer, er entscheidet deshalb den Weg über die Asphaltstraße zu nehmen, während ich dem offiziellen Trail folge.
    Wald, Rebflächen, kleine friaulische Ortschaften und die Sonne sind meine ständigen Begleiter, letztere ist gnadenlos und unbarmherzig.
    Irgendwann meldet sich mein Handy und Armin teilt mir seinen aktuellen Standort mit… Gerade einmal drei Kilometer entfernt, in einem schönen Landgasthof. Okay, nichts wie hin, liegt dieser sowieso auf meiner Strecke. Nach ausreichend Limo und kühlen Wasser, genehmigen wir uns eine Pasta, anschliessend kommen wir an einer kleinen Weinverkostung nicht vorbei… Was soll’s?!
    Irgendwann ist Aufbruch angesagt, jeder zieht in unterschiedliche Richtungen von dannen, wohlwissend das sich unsere Wege in knapp zwei Stunden wieder kreuzen.

    Endlich zeigen sich die ersten Dächer von Cormons, unserer heutigen Schlafstätte. Als ich schweißgebadet vor unserem Airbnb ankomme sitzt Armin bereits davor.
    Wir betreten das Domizil, fallen auf die Betten und kippen literweise Wasser in uns hinein. Später dann noch Pizza und Bier und die Energiespeicher sind wieder gefüllt…
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  • Day27

    Zu Gast in Castelmonte

    July 27 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Erinnerungen werden wach, Erinnerungen an den Einen oder Anderen Jakobsweg…

    Als ich heute um kurz vor zwölf Uhr das Casa del Pellegrino in Castelmonte erreiche, sind nicht einmal drei Stunden vergangen das ich von Tribil Superiore aufgebrochen bin.
    Liegt es am täglichen Training, oder sind die angegebenen vierzehn Kilometer vom Profil zu locker? Mmmh…
    Die Etappe ist in jedem Fall eher als Spaziergang zu bezeichnen, doch ein halber Pausentag kann garantiert nicht schaden.
    Armin hat die letzten zwei Tage mit einer entzündeten Blase am kleinen Zeh zu kämpfen, daher haben sich unsere Wege für heute getrennt und jeder geht für sich…,
    „hike your own hike“.
    Jetzt sitzen wir zusammen am Tisch vor unserem Rifugium und chillen bei Wein und Bier. Probleme ergeben sich bezüglich des Abendessens, beide Lokale im Ort schließen um 18.00 Uhr ihre Pforten und Essen ist nur bis
    15.00 Uhr möglich. Supermarkt Fehlanzeige…
    Von daher werden wir später nochmals zweieinhalb Kilometer zurück gehen und eine entsprechende Lokalität am Weg aufsuchen.
    Es ist wie es ist…

    Ansonsten genieße ich das entspannte Nichtstun und freue mich auf’s nahende Meer…
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  • Day26

    Buon Giorno Italia

    July 26 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Von nun an sind die Alpen passé. Ab und an geht’s immer mal anständig rauf und runter, rein landschaftlich hat sich das Bild jedoch verändert.
    Aus Bergen wird Alpenvorland, aus Felsformationen grünes Mittelgebirge.
    Hier im italienischen Friaul, direkt zur Grenze nach Slowenien, hat es seit Wochen nicht geregnet, entsprechend groß ist die Waldbrandgefahr. Tatsächlich haben noch vor kurzen rund um Triest Waldbrände gewütet, mittlerweile ist die Gefahr jedoch gebannt und der Weg wieder frei.

    Am Kolovrat Pass (1076m), lässt uns ein Freilichtmuseum aus ehemaligen Schützengräben nachdenklich werden. Hier befand sich im 1. Weltkrieg ein Teil der
    600 km langen südwestlichen Frontlinie zwischen
    Österreich-Ungarn und Italien.
    Die Unterstände sind frei begehbar, sodass sich ein eindrückliches Bild vom wahrscheinlich kurzen Leben der jungen Soldaten machen lässt .

    Die nächsten Stunden führt unser Weg meist über ausgedörrte Waldwege. Nachdem wir gegen Mittag ein weiteres Mal die italienische Grenze überschreiten, genehmigen wir uns im Rif. Solarie Pasta und diverse Kaltgetränke. Wie wunderbar und einfach kann das Leben sein…

    Nach einem sechs Stunden Wandertag, stehen wir schließlich nachmittags in Tribil Superiore vor unserer Unterkunft, alles ist sehr provinziell und in die Jahre gekommen. All das spielt jedoch keine Rolle, einzig wichtig sind Essen, Bett und Dusche.
    Morgen sehen wir weiter…
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    Traveler

    Du machst da weiterhin eine mehr als tolle Tour, in einer Region, die mir als Südtirol Urlauber völlig unbekannt ist! Mit den Schützengräben aus dem ersten Weltkrieg hatte ich auch schon Begegnungen! Ich habe einiges über diesen Stellungskrieg gelesen, da offenbart sich der ganze Wahnsinn das Krieges! Unvorstellbar was die Jungs, hüben wie drüben, vor allem im Winter durchgemacht haben! Und wir dürfen heute durchs Gebirge laufen wie und wo wir gerade wollen!

    7/27/22Reply
     
  • Day25

    Kurz und bündig

    July 25 in Slovenia ⋅ ⛅ 22 °C

    Noch einmal bergauf., bergab, noch einmal Schritt für Schritt, noch einmal Schweiß und Hitze…

    Nach einer ziemlich schweiß- und kräftezehrenden Etappe
    sind heute nur drei Dinge von Bedeutung:
    Duschen, Essen/ Trinken und Schlafen….
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    Traveler

    Zeitweise geht's auch ohne hm!😎👍

    7/26/22Reply
    Traveler

    Sehr schöne Bilder 👍

    7/26/22Reply
     
  • Day24

    Lost in Space

    July 24 in Slovenia ⋅ 🌙 16 °C

    Als wir gegen 09.45 Uhr die Passhöhe des Hribarice-Sattels auf 2358m erreichen, ist der schwierigste Anstieg des Tages bereits Geschichte. Wir stehen inmitten einer Steinwüste, während von der Seite ein anständiges Lüftchen bläst. Schnell sind entsprechende Textilien zur Hand und die aufkommende Kälte gebannt.
    Die rund um uns aufragenden Felsstrukturen erinnern in ihrer bizarren Form, an Naturkulissen weit entfernter Galaxien. Zurück auf unserem Heimatplanet, setzen wir die Mission „Berge und Meer“ fort und kraxeln zwischen Kaarstgestein und aus der Zeit gefallenen Findlingen herum.
    Heute führt der Trail durch das Tal der Sieben-Seen. Die Seen, eingebettet in eine grandiose Landschaft, wirken wie Spiegel, die bis auf die Tiefe ihres Grundes blicken lassen.

    Schluss mit Träumereien, bietet die nächstgelegene Hütte dem geneigten Wanderer auf vielfältige Weise Verpflegung, inform flüssiger wie fester Nahrung an. Natürlich, wir sind dabei…

    Dann wird’s nochmal ernst. Kilometer um Kilometer verliert sich der Trail im Dickicht eines Waldes und langsam wird uns der bevorstehende Abschied von den Bergen bewusst. Morgen, am Nachmittag werden die Alpen hinter uns liegen und der Weg zum Meer nimmt weiter Gestalt an.
    Heute schlafen wir auf der
    Dom na Komni Hütte. Wie vielleicht typisch für Slowenien, auch hier ohne Dusche und mit entsprechenden Sanitäranlagen, doch was soll’s, gewisse Abenteuer fordern ihren Tribut…
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    Traveler

    Also ohne Dusche verstehe ich ja noch. Aber kein Wasser. Da verdurstet man doch.

    7/25/22Reply
    Traveler

    Natürlich kannst du Wasser in Flaschen kaufen :-)

    7/25/22Reply
    Traveler

    Aha. In Nepal haben wir unsere Flaschen gegen Geld gefüllt bekommen. Da entfällt der Müll.

    7/25/22Reply
    Traveler

    Gutes System👍, als ich 1997 die Anapurna Round gemacht habe war Plastikmüll noch kein Thema…

    7/25/22Reply
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  • Day23

    Koca na Dolicu

    July 23 in Slovenia ⋅ ⛅ 22 °C

    Ziemlich erschöpft strecke ich meine müden Knochen in der Sonne aus, schließe die Augen und döse vor mich hin. Ich liege auf einem Felsblock, um mich herum komplette Ruhe. Ein leichter Windstoß pfeift mir durchs Gesicht und aus der Entfernung dringen leise Stimmen an mein Ohr…, alles ist friedlich, zum Weitergehen fehlt jegliche Energie…
    Doch es muss sein, liegt doch noch ein gutes Stück Strecke vor uns...

    Nach gestrigen Pausentag und morgendlich entspanntem Hüttenaufbruch, haben Armin und ich, heute kurzfristig Probleme in die Gänge zu kommen.
    Armin, seit vorgestern leicht erkältet, schwächelt beim ersten Anstieg vor sich hin, während ich der Versuchung widerstehe es ihm gleichzutun. Schlimmer als der erste Aufstieg ist jedoch der darauffolgende Abstieg, entweder ist es fehlende Aufmerksamkeit, der steinige Untergrund, oder beides zusammen, jedenfalls rutschen wir ständig über Massen von Geröll und müssen höllisch aufpassen uns nicht am Boden wiederzufinden.
    Da „Achterbahnfahrten“ Teil der alpinen Infrastruktur sind, geht es nach erfolgtem Runter selbstredend gleich wieder Rauf.
    Ach wie ist das schön…
    Meter um Meter geht es weiter, bis wir endlich am oben erwähnten Luknja-Pass der Versuchung erliegen und uns fallen lassen.
    So liege ich also auf besagten Felsblock, strecke meine müden Knochen in der Sonne aus, schließe meine Augen und döse vor mich hin. Doch ein gutes Stück Strecke liegt noch vor uns und…

    Nun denn, weiter geht’s in guter alter Alpentradition, runter, rauf und Schritt für Schritt. Irgendwann sehen wir, weit über uns, ein Licht inform einer Hütte funkeln. Kann es sein? Tatsächlich es ist vollbracht, unser Tagesziel die Kocna dom Dolicu Hütte steht trutzig zwischen Felswänden, vor uns in der Sonne.
    Eigentlich ganz gemütlich, nur komplett ohne Wasser und mit Aussentoiletten.
    Tja, was kann man da machen???
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    Traveler

    Dein toller Text beschreibt meien Stimmung vor ein paar Tagen 🙈

    7/24/22Reply
     
  • Day21

    Nicht käuflich

    July 21 in Slovenia ⋅ ⛅ 14 °C

    Scheinbar sind wir nicht in der Lage vor 08.30 Uhr die jeweils aktuelle Etappe zu starten. Mmmh…

    Nach dem Aufwachen wuselt es bereits in allen Ecken;
    Punkt 06.00 Uhr flammen die ersten Stirnlampen auf, es knistert beim allgemeinen Rucksack-Check und Bodendielen knarzen…
    Ich drehe mich um, lausche dem geschäftigen Treiben und fühle eine tiefe Zufriedenheit.
    Der neue Tag, mit weiteren Erlebnissen, Eindrücken und Herausforderungen steht bereits vor der Tür.
    Warum in Stress verfallen?
    Nichts treibt uns, dass nächste Etappenziel erreichen wir sowieso meist vor der angegebenen Zeit.
    Also starten wir auch heute entschleunigt in ein neues Abenteuer…
    Heute steht die Durchquerung der Razor-Prisojnik-Gruppe an,
    ein spektakulärer Steig entlang der Westwand des Razor, hinauf zum Sattel Sedla Planja (2349m).

    Der Trail hält was er verspricht, führt die Route zu Beginn durch Gras- und Latschenkieferbestände, ändert sich das Bild sehr bald und wir finden uns in spektakulären Felsformationen wieder, welche Erinnerungen an die letztjährigen Dolomitentouren (s. München-Venedig) wecken. Kritische Stellen sind mit Stahlseilen, bzw. kleinen Leitern gesichert sodass, bei gewisser Vorsicht (Schwindelfreiheit vorausgesetzt), normalerweise nichts passieren kann. Die Kulissen und das Panorama, gepaart mit der körperlichen Betätigung, sind überwältigend und glücklicherweise nicht käuflich. Dirk, Armin und meine Wenigkeit stehen einige Zeit staunend am Sattel, bevor es kurz darauf an den Abstieg zur Pogacnikov dom na Kriskih Hütte geht.

    Morgen werden Armin und ich hier unseren zweiten Zero nehmen.
    Chillen, Ausruhen, Wäsche waschen inclusive…
    Dirk geht weiter, doch als Fernwanderer mit gleichem Ziel trifft man sich meist zweimal, dreimal, viermal… ???
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    Traveler

    Wahnsinns Bild! Das weckt Erinnerungen an eigene tolle Touren in Südtirol! Gott sei Dank gibt es Dinge die man nicht aus einem Automaten ziehen kann, man MUß sie selbst erleben!😎👍

    7/22/22Reply
    Traveler

    Sehr, sehr schöne Bilder und tolle Beschreibung!👍

    7/22/22Reply
    Traveler

    Unglaublich schöne Bilder !!

    7/22/22Reply
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  • Day20

    Durchs wilde Slowenien…

    July 20 in Slovenia ⋅ ⛅ 16 °C

    Gut geschlafen geht’s zum Frühstück…
    Kaffee? Italienisch perfekt. Der Rest? Unbrauchbar für Fernwanderer, abgepackter Zwieback und zwei plastikverschweißte labberige Croissants. Damit sollen wir klar kommen? Es hilft alles nichts, heute steht ein weiterer Hammertag auf dem Programm.
    Wasserflaschen werden am Brunnen gefüllt und los geht’s…

    Morgens ein bisschen schwach auf den Beinen, versuchen wir unseren Rhythmus zu finden. Es dauert bis sich Atmung und Tempo synchronisieren. Spätestens nach den ersten 550Hm an der Scharte La Porticina ist jedoch alles im Flow. Von hier bietet sich eine spektakuläre Aussicht bis tief ins jenseitige Tal der slowenischen Alpen. Unfassbar schön!!!
    Nunmehr ist leichte Kletterei durch meist wegloses Gelände angesagt.
    Glücklicherweise ist auf unsere Navigation Verlass, denn die eigentliche Routenführung ist ausschließlich durch mehr oder weniger aussagekräftige Steinmännle gekennzeichnet…

    Wir kämpfen uns durch wildes Latschenkieferdickicht und über weite Geröllfelder abwärts, welche unsere Körper bei 35 Grad Celsius dampfen lassen.
    Nicht ganz ohne Stolz blicken wir während einer kurzen Mittagspause auf das bislang geleistete zurück…
    730Hm abwärts in knapp zweieinhalb Stunden, bei unmarkiertem Gelände.
    Doch das war erst Teil 1.

    Zur Abwechslung geht’s nun noch einmal 710m hoch, zum lärchenbestandenen Gebirgssattel Sleme. Der Rest ist ausschließlich Genuss. Bei Saunatemperaturen, jeder Menge Trinkwasser und am Ende gut gekennzeichneten Bergpfaden, erreichen wir mit großer Dankbarkeit und tiefer Befriedigung das heutige Tagesziel die Hütte Postarski Dom na Vrsicu im Triglav Natinalpark, wo wir auch wieder auf Dirk und Rolf treffen.
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    Traveler

    Das sieht sehr sehr mühsam aus!🙄

    7/21/22Reply
    Traveler

    😁👍

    7/21/22Reply
    Traveler

    🙋🏼‍♂️

    7/21/22Reply
    Traveler

    🙋🏻‍♂️💪🏼🏔🥾

    7/21/22Reply
    2 more comments
     

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