Get the app!

Post offline and never miss updates of friends with our free app.

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

New to FindPenguins?

Sign up free

  • Day2

    Ich finde ja die Kombination von Alt und Neu kann schon wirklich sehr nette Hotels hervorbringen. So zum Beispiel unsere Unterkunft hier in Liverpool, das DoubleTree by Hilton Hotel & Spa Liverpool. Ein behutsam renovierter Häuserblock aus dem 19 Jahrhundert lädt zum eleganten Wohnen im Still von Liverpools goldenen Zeiten und bietet zugleich modernste Ausstattung und hohen Wohnkomfort. So soll es sein.Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day1

    Ich finde ja jede große Reise sollte auf einem Bahnhof beginnen. Am besten auf einem großen, altehrwürdigen, imperialen ... oder zumindest einem coolen architektonischen Gustostückerl ... oder am Bahnhof Floridsdorf - ja warum eigentlich nicht da. Das liegt in der Nähe von meinem Büro und man kann von dort ganz entspannt mit dem Zug zum Flughafen fahren.

    Soweit zumindest der Plan, denn kaum am Bahnhof angekommen, leuchten mir schon von weitem die Ausfall- und Verspätungshinweise entgegen. Die Schnellbahntrasse ist unterbrochen und die ÖBB versinkt in Chaos. Die Destinatonsanzeige am Bahnsteig ändert sich minütlich, der von mir ins Auge gefasste Zug wird zunächst mit Verspätung und dann gar nicht mehr geführt, am Bahnsteig wird ein Zug bereitgestellt von dem keiner weiß wohin er fährt (trotzdem steigen Unmengen von verzweifelten Fahrgästen ein um 10 Minuten später vom Fahrer aufgefordert zu werden, den Zug wieder zu verlassen). Und weit und breit natürlich kein ÖBB Mitarbeiter.

    Ich überlege schon mir ein Taxi zu nehmen, als mir die Durchsage plötzlich mitteilt, dass in 2 Minuten auf einem gänzlich anderen Bahnsteig plötzlich ein Zug zum Flughafen abfährt. Also laufe ich mit hundert anderen Reisenden zum anderen Bahnsteig und tatsächlich, hier steht ein Zug der sich dann eine weitere gefühlte Ewigkeit später auch wirklich in Bewegung setzt. Mein Zeitpuffer ist zwar mittlerweile fast zur Gänze aufgebraucht, aber ich komme meinem diesmaligen Ziel langsam näher. Liverpool.

    Nun ist es ja so, dass wir bei unserem letzten Ausflug nach Birmingham die schwierige Wahl zu treffen hatten, ob wir von dort aus lieber einen Tagesausflug nach Liverpool oder nach Manchester unternehmen wollen. Letztlich entschieden wir uns dann damals für Zweiteres, womit Liverpool irgendwie unerledigt blieb. Und nachdem die Eurowings ein paar Monate später immer noch recht günstige Tickets nach Birmingham anbot, entschieden wir kurzerhand das Versäumte nachzuholen. Und so fliegen wir heute also erneut nach Birmingham um Englands mittleren Westen zu erkunden.

    Nachdem der Abendflug schon recht spät in Birmingham ankommt, entschieden wir die erste Nacht erneut bei den Brummies zu verbringen und erst am nächsten Morgen nach Liverpool weiterzufahren. So checken wir diesmal im Hampton Birmingham Broad Street, einem schmucklosen Hochhaus in der Nähe des Gas Street Basins, ein. Zum Abendessen geht es dann ins Restaurant Gas Street Social, wo mir ein ausgezeichneter Burger kredenzte wird. Das gibt Kraft für das bevorstehende Wochenende.
    Read more

  • Day8

    Ich finde ja am letzten Tag darf man nicht müde werden. So verlassen wir das Drachenbootfestival wieder, um uns auf den Weg zum Peak zu machen. Ganz optimal scheint uns das Wetter zwar nicht, aber nutzt ja nichts - einmal im Leben muss man wohl am Hongkonger Peak gewesen sein.

    Die Talstation der Peak-Tram begrüßt uns dann schon auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit einer schier endlosen Schlange an Besuchern. Geduldig stellen wir uns an und warten weit über eine Stunde um endlich unseren Platz in der Standseilbahn zu ergattern. Am Peak angekommen, folgen wir, wie von all unseren Bekannten empfohlen, zunächst der kleinen Straße zum Gipfel. Bald jedoch wird der Nebel rund um uns derart dicht, dass wir das Unterfangen abbrechen. Stattdessen gehen wir zurück zur Bergstation und erklimmen deren Aussichtsterrasse. Und die ist jeden Eintrittscent wert – nicht ob des Ausblicks, sondern wegen der Skurrilität.

    Hier stehen wir nun umgeben von hunderten Leuten und bewundern die zwischenzeitlich beinahe blickdichte Nebelwand. Von Zeit zu Zeit reißt der Wind zwar eine kurze Schneise und wir erhaschen einen verschleierten Blick auf die Skyline, die meiste Zeit aber sehen wir so gut wie nichts. Neben uns ein professioneller Fotograf, der die anwesenden Ausflügler gegen entsprechenden Lohn nach allen Regeln der Kunst vor der grauen Nebelwand ablichtet. Sehn tut man auf den Fotos wohl nichts, das tut der Schlange jener, die eine entsprechende Ablichtung wünschen, jedoch keinen Abbruch. Dies motiviert uns nun selbst zu ein paar blöden Bildern und so fotografieren wir uns beispielsweise beim Betrachten der Nebelwand durch das allerorts bereitstehenden Fernrohr.e Und flugs wird genau dieses Foto auch schon von ein paar asiatischen Leidensgenossen "Foto-kopiert". Spaßig.

    Nachdem wir nun ausreichend in das Geschehen eingetaucht sind, fahren wir mit dem Stockbus zurück in die Stadt. Detail am Rande: kaum sind wir ein paar Höhenmeter unter dem Gipfel, durchstoßen wir auch schon die Nebelgrenze und haben einen kleinen Vorgeschmack, wie hübsch der Ausblick vom Peak wohl tatsächlich bei schönem Wetter sein muss.

    Zum Abendessen tramwayen wir dann zurück nach Causway Bay und landen nach ein paar Minuten Suchen im recht stylischen Restaurant Minh & Kok. Dort genießen wir ein wahrlich ausgezeichnetes vietnamesisches Nachtmahl und stimmen uns so schon mal auf unsere für den Herbst geplante Reise nach Indochina ein. Welch geschmackvoller Ausklang unseres kleinen Hongkong Ausfluges.

    Heutige Wanderstrecke: 17,62 sau-heiße Kilometer.
    Read more

  • Day8

    Ich finde ja wenn man schon eine Woche in Hongkong ist, dann sollte man sich am Schluss auch Hongkong anschauen. Heute erkunden wir also Hongkong Island.

    Zunächst geht es mit der mittlerweile schon lieb gewonnenen Straßenbahn zum Western Market. Von dort aus durchstreifen wir die westlichen Vierteln der Innenstadt mitsamt Wing Lok Street, Des Voeux Road und co. Hier reiht sich getrocknetes Exotisches an getrocknetes Exotisches. Weiter geht's über die Hollywood Road zurück nach SoHo. Luftfeuchtigkeit und Temperatur sind heute eine echte Herausforderung und das Hemd ist binnen weniger Minuten klatschnass.

    Mit dem Central mid-levels Escalator, einer 800m langen, im Freien gebauten Rolltreppe, geht es dann 135 Höhenmeter nach oben. Von dort aus schlendern wir weiter zum Hongkong Zoological and Botanical Garden. Hier angekommen rasten wir erstmal ein wenig und beobachten zwangsweise die extrem süßen Affen – nicht ganz sicher, ob ich die Szenerie eingedenk der kleinen Käfige überhaupt sehen mag. Im Anschluss marschieren wir wieder hinunter zum Victoria Harbour, wo heute das große Drachenboot Festival stattfindet. Selbst jahrelang als Kapitän unserer Firmen-Drachenboot-Mannschaft gewirkt, staune ich über die unglaubliche Größe dieses Events. Abertausende Menschen haben sich hier eingefunden, um die unzähligen Mannschaften tatkräftig anzufeuern. Die Temperatur ist schwindelerregend, das gut gekühlte Freibier verdampft förmlich auf dem Weg in den Magen.
    Read more

  • Day7

    Ich finde ja ein Freizeitpark ist kein Freizeitpark und kein Freizeitpark wäre auf jeden Fall einer zuwenig, daher machen wir uns heute auf den Weg zum Freizeitpark Nr. 2 dieses Trips, dem Hongkonger Ocean Park.

    Wir als fleißige Wassertrinker haben natürlich schon im Vorfeld herausgefunden, dass der Konsum von Mineralwasser der richtigen Marke zu deutlich reduzierten Eintrittskarten führt. So stehen wir also mit abgelösten Etiketten der Wasserflaschen bewaffnet an der Kassa, um so unseren Konsum auch entsprechend nachweisen zu können. Doch so leichtgläubig ist eine erfahrene Ocean Park Kassiererin nicht - wir müssten schon einen entsprechenden Kaufbeleg für das Wasser vorweisen - da könnte doch sonst jeder kommen. Challenge (1) accepted. Jetzt hat uns der sportliche Ehrgeiz gepackt, wir also zurück zur U-Bahn Station, zwei Flaschen Wasser gekauft, auf den Kassazettel bestanden, zurück zum Ticketschalter und - na bitte geht doch.

    Der darauf folgende Security weist uns dann durch mittelmäßig geschickte Zeichensprache (so gewinnt der nie bei Activity) darauf hin, dass er nun zwar uns, den mitgebrachten Pausenbroten aber beim besten Willen keinen Einlass gewähren könne. Challenge (2) accepted. Ein Brot stopfe ich mir also postwendend in mein süßes Goscherl, das zweite fest in Andys Handtasche und - na bitte geht doch.

    Der Park selbst erweist sich dann als eine witzige Mischung aus Zoo und Freizeitpark. Malerisch an der Küste auf zwei Ebenen angelegt und mit einer Gondelbahn verbunden, könnte der Park ein wahres Schmuckstück sein. Vergnügt besuchen wir die Panda- und Koala-Bären, schauen uns die große Delphin-Show an und fahren mit der einen oder anderen Hochschaubahn. Leider wird viel renoviert, wodurch die eine oder andere Attraktion geschlossen ist. Leider wurde in den letzten Jahren jedoch scheinbar viel zu wenig renoviert, so wirkt der Park für meinen Geschmack doch deutlich in die Jahre gekommen und ein wenig schmuddelig. Schade irgendwie.
    Read more

  • Day6

    Ich finde ja ein wenig hätten wir es schon noch ausgehalten, in Macao. Aber leider ist wie immer die Zeit knapp, und so geht es nach einem großzügigen Frühstück auch schon wieder zurück nach Hongkong. Nachdem wir unser neues Quartier in der Causway Bay, das relativ unspektakuläre Metropark Hotel, bezogen haben, machen wir uns heute daran, den Süden von Hongkong Island zu erkunden.

    Zunächst geht es mit dem Minibus nach Stanley. Der Reiseführer meint, ein Besuch dieses Stadtteils, mitsamt seines berühmten Marktes und seiner Expats-Häuser, sei einfach ein Muss. Warum, das will sich uns aber irgendwie nicht wirklich erschließen. Daher nehmen wir bald den modernen Doppeldecker-Bus in Richtung Aberdeen und genießen die malerische Fahrt entlang der Küste. In Aberdeen angekommen, schlendern wir zunächst entlang des Hafens und nehmen dann an dessen Ende schließlich die Fähre zum berühmten schwimmenden Restaurant "Jumbo".

    Dieses ist ein Erlebnis für sich. Mit ihren insgesamt angeblich mehr als 30 Millionen Besuchern kann man die Wirtshausschiffe natürlich getrost als Touristenfalle bezeichnen, aber was soll's - die Queen, James Bond und Tom Cruise können nicht irren. Überrascht bin ich schlussendlich aber nicht nur vom hohen Anteil asiatischer Gästen im Restaurant, sondern auch vom relativ guten Essen. Weniger überraschend dann die Rechnung, die ist wie erwartet, na sagen wir mal der Bekanntheit des Etablissements angemessen.

    Mit den weltberühmten Hongkonger Straßenbahnen geht's dann zurück zum Hotel, welches glücklicher Weise genau an der Straßenbahnstrecke liegt. BimBim.
    Read more

  • Day5

    Ich finde ja wenn man schon in Hongkong ist und ein wenig Zeit hat, dann darf ein Ausflug nach Macao nicht fehlen. Also machen wir uns heute Früh auf den Weg zum Hongkong Macao Ferry Pier. Statt dem erwarteten Hafen stehen wir hier aber erstmals inmitten einer Shoppingmall und suchen den Ticketschalter. Doch der ist schnell gefunden und unserem Ausflug steht nichts mehr im Wege. Die Schellboote fahren alle paar Minuten und bringen einen schnell und bequem nach Macau.

    Nach kurzer Passkontrolle und Koffersuche (wir waren einer der wenigen Fahrgäste, die ihr Gepäck aufgrund dessen Größe aufgeben mussten) sitzen wir, kaum in Macau angekommen, auch schon im complementary Shuttlebus zu unserem Hotel Conrad. Dieses ist, gemeinsam mit drei weiteren Hotels, in eine - richtig - Shoppingmall integriert. So mussten wir die glamouröse Lobby unseres Hotels im riesigen Einkaufszentrum erstmals finden. Zur Belohnung war das Hotel jedoch so freundlich, uns auf die größte Suite abzugraden, in der ich je gewohnt habe: Voraum, Essbereich, Fernseh- und Musikzimmer, Wohnbereich, Schlafzimmer, Badezimmer mit Whirlpool, Toilette und Duschraum. Wenn Du hier beim Kofferauspacken nicht mitdenkst, erreichst Du Dein Bewegungstagesziel schon bevor Du das Hotelzimmer überhaupt verlässt. :)

    Zur Schonung des Urlaubsbudgets beschließen wir mit dem Gratisshuttle wieder zurück zum Hafen zu fahren. Grundsätzlich eine gute Idee, allerdings brauchen wir ein wenig Geduld um von dort dann den Ausgang in die Stadt zu finden. Sobald wir das geschafft haben, machen wir uns zunächst auf den Weg zur Fisherman's Wharf - dem ersten "Wir-bauen-alles-nach-Platzerl" des heutigen Tages. Hier reiht sich das Kolloseum an Amsterdamer Herrenhäuser, New Orleans an Süd Afrika. Wichtig ist hierbei immer im Schatten zu bleiben, denn es ist so richtig warm.

    Im Anschluss besuchen wir das beeindruckende MGM Macao Hotel und verzocken ein paar Euro im Wynn (fast baugleich mit Vegas). Und dann beginnt der wirklich anstrengende Teil. Bei gefühlten Sauna-Temperaturen durchwandern wir die wunderschöne Altstadt - und die ist wesentlich größer als angenommen: Gouverneur House, A-Ma Tempel, Moorish Barracks, Largo do Lilau, Kirche São Lourenco, St. Josef, Dom Pedro V Theatre, der wunderschöne Largo do Senado sowie die weltberühmten Ruinen der Kirche St. Paul, um nur die wichtigsten Stationen zu nennen. Die Innenstadt ist wirklich sehenswert, aber wenn Du in der Hitze für 15 Minuten aufs Wassertrinken vergisst, rächt sich der Kreislauf umgehend. :)

    Nach stundenlangem Herumgelaufe gönnen wir uns eine bequeme Taxifahrt zurück ins Hotel auf der künstlich angelegten Insel Cotai. Dort angekommen noch ein kurzer Abstecher ins benachbarte Hard Rock Hotel und schon erforschen wir das Venetian Macao. Wahnsinn - die haben hier doch tatsächlich (fast) nochmal das komplette Las Vegaser Venetian Hotel nachgebaut - mitsamt Rialtobrücke und Gondoliere. Die Kopie der Kopie quasi. So, einen letzten Blick noch ins neue Parisian Ressort (auch nicht schlecht), und dann aber ab ins Bett. Heutiges Wanderpensum: 23,6km. Hoffentlich verlaufen wir uns nicht in unserer Suite ...
    Read more

  • Day4

    Ich finde ja nach soviel Kloster ist es wieder mal Zeit für ein wenig Stadtleben. So verlassen wir die New Territories und machen uns auf den Weg zurück nach Kowloon.

    Dort treffen wir zunächst meine liebe Kollegin Regina, die hier bei 3 in Hongkong das Wholesalegedchäft betreut. Regina führt uns in den 30 Stock des iSQUARE Buildings. Dort versteckt sich die Eyebar, welche von Ihrer Dachterrasse aus einen wahrlich grandiosen Blick auf den Victory Harbour und die Skyline von Hongkong bietet. Bei diesem Ausblick und in netter Gesellschaft schmeckt der wohlverdiente Gin Tonic doch gleich nochmal so gut.

    Im Anschluss steht ein weiteres Hongkong-must-do auf dem Programm: eine Fahrt auf der Star Ferry zwischen Kowloon und Hongkong Island. Die Überfahrt ist in der Tat ein Erlebnis für Dich. Um umgerechnet ein paar Cent bekommt man nicht nur ein Stück Hongkonger "Transportgeschichte" sonder auch erneut eine traumhafte Perspektive auf die hinreißende Skyline von Hongkong. So gönnen wir uns auf der Hinfahrt einen Platz am "luxuriösen" Oberdeck und bestreiten die darauffolgenden Rückfahrt nach Kowloon am Unterdeck.

    Nachdem sich der Zeiger erneut der 20:00 Uhr Marke nähert, suchen wir uns, in Kowloon angekommen, einen guten Platz um nochmals die "Symphony of Lights" Show zu betrachten. Diesen finden wir am Public Pier, wo die Lichtshow diesmal auch musikalisch untermalt wird. Wie soll ich sagen - das Gesamtpaket mit Bild und Ton hebt die Show natürlich gleich auf ein anderes Level, so richtig spektakulär mag sie mir aber immer noch nicht erscheinen.

    Im Anschluss folgen wir Reginas kulinarischem Rat ins Spring Deer Restaurant. Hierher hätte es uns wohl (trotzt Erwähnung in einem unserer Reiseführer) ohne Regina nicht verschlagen: ein unscheinbarer Eingang führt in den ersten Stock, wo sich einem ein scheinbar unendlicher Gastraum im feinsten 80er-Jahre-Style eröffnet. Und der Laden brummt nur so vor lauter Gäste. Wir ergattern glücklicherweise dennoch einen Tisch, wo uns ein permanent lachender, im weißen Smoking gewandeter, Kellner fortgeschrittenen Alters allerlei Köstlichkeiten aufträgt. Yummy.

    Zurück zum Hotel wandern wir dann noch durch den berühmten Kowlooner Night Market. Vielleicht ist es der volle Bauch, vielleicht sind es aber auch die 17 km, die wir heute schon wieder auf den Beinen haben, aber Shoppinglust will sich irgendwie perdu keine mehr einstellen. So fahren wir zurück ins Hotel und genießen ohne weitere Verzögerung den Schlaf der Gerechten.
    Read more

  • Day4

    Ich finde ja wenn der angeblich bekannteste Tempel nur eine U-Bahnstation vom zuletzt besuchten Kloster entfernt liegt, dann geht sich schon noch einmal Tempelhüpfen aus. Und so besuchen wir als dritte Station auch noch den Sik Sik Yuen Wong Tai Sin Tempel.

    Auch dieser liegt inmitten von Hochhäusern, bietet mit seiner bunten Farbenpracht und seinem geschäftigen Treiben jedoch einen ziemlichen Kontrast zum eleganten Frauenkloster.

    Auch dieser Tempel lädt im angeschlossen Garten (oder sagen wir besser auf den Wegen rund um seine betonierten Fischteiche) zum Lustwandeln ein. Ansonsten mag die Beliebtheit dieses Tempels wohl stärker auf dessen spirituelle Bedeutung als auf seinen architektonischen Liebreiz zurückzuführen zu sein. Zumindest für meinen Geschmack, doch Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

    Praktisch auch das direkt anschließende Temple-Einkaufszentrum im passenden Look: Gekühlte Getränke, ein kleiner Snack und ein saubere Toilette bereichern so einen Tempelbesuch doch gleich ungemein. ;)
    Read more

  • Day4

    Ich finde ja wenn man lange in Asien unterwegs ist, stellt sich eine gewisse Tempelmüdigkeit ein. Zumindest bei mir. Aber die Beschreibungen des Reiseführers versprechen für heute sehr unterschiedliche Sakralbauten und so eilen wir schon zur nächsten Station, dem Chi Lin Nonnenkloster in Diamond Hill, mitsamt des angeschlossenen, großen Nan Lian Gartens.

    Letzteren vermisse ich irgendwie als wir die U-Bahn Station verlassen - wohin man schaut Hochhäuser aber kein Garten. So bewaffnen wir uns in der lokalen Bäckerei mit "Würstel im Schlafrock" und Cola und machen uns auf die Suche nach dem Eingang zum Garten. Die gute Nachricht: dieser war schnell gefunden. Die schlechte Nachricht: Essen und Trinken ist im Park verboten. Dann halt kein gemütliches Picknick sonder ein hastiges "im-stehen-verdrücken" unseres Imbisses.

    Die Gartenanlage ist tatsächlich riesig und erinnert uns stark an Japan: sehr geschmackvoll, dunkle Holzhäuser, rote Brücken, in der Mitte ein goldener Pavillon. Auch das Kloster selbst ist aus dunklem Holz errichtet und wunderschön angelegt. Allesamt eine Oase der Ruhe inmitten geschäftigen Treibens.
    Read more

  • Day4

    Ich finde ja eine Wallfahrt darf ruhig ein kleines bisschen anstrengend sein. So kann uns auch die schwülste Hitze nicht davon abhalten, den heutigen Vormittag mit ein wenig Tempelhüpfen zu verbringen.

    Starten tun wir das, solange wir noch frisch sind, mit dem forderndsten - dem Ten Thousand Buddhas Kloster in Sha Tin in den New Territories. Die Anfahrt in der klimatisierten S-Bahn war soweit unspektakulär und der Pfad zum Kloster dank Reiseführer auch schnell gefunden (IKEA hat uns dankenswerterweise einen Shop als Orientierungshilfe her gebaut). Während des Aufstiegs zum Kloster büße ich dann aber, dank der hohen Luftfeuchtigkeit, gleich mal die eine oder andere Sünde ab.

    Doch schon der steile Weg zum Kloster ist sehenswert. Einer Allee gleich reihen sich hier mannshohe goldene Buddha Statuen an Statuen. Das Kloster selbst liegt auf einem kleinen Plateau und beherbergt neben einer Vielzahl weiterer Statuen und einer Pagode auch die Hall of the 10.000 Buddhas, die große Haupthalle, deren Wände tatsächlich mit unzähligen kleinen Buddha-Statuen "tapeziert" sind. Vom Plateau aus hat man auch einen wunderschönen Ausblick auf das zu Füßen liegende "Städtchen" Sha Tin.

    Nach einem weiteren kurzen Anstieg, diesmal gesäumt von weiblichen Buddhas, erreichen wir alsbald ein weiteres Plateau mit einer großen Terrasse voll Steinbuddhafiguren und einem Terrarium gefüllt mit steinalten Riesenschildkröten. Langes Leben.

    Den Rückweg wollen wir eigentlich mittels moderne Rolltreppe bewerkstelligen, erwischen aber irgendwie scheinbar den falschen Pfad und enden nach wenigen Metern auf einer Treppe ins Nirgendwo. Nach einem zunächst steilen Abstieg wandern wir durch spaßige Wohnsiedlungen zurück Bahnstation.
    Read more

  • Day3

    Ich finde ja für Vergnügungsparks ist man nie zu alt - und fürs Disneyland schon gar nicht. Also boarden wir heute Früh erneut die U-Bahn Richtung Lantau und machen uns auf den Weg zur Hongkonger Mickeymouse.

    Hier ist alles ein bisschen kleiner: der Park ist schell durchwandert, das Schloss sieht aus wie zu heiß gewaschen und die Big Thunder Mountain ist hier auch nicht big enough und heißt daher auch Big Grizzly Mountain Runaway Mine Cars. Das tut unserer Freude aber keinen Abbruch und wir verbringen einen großartig vergnüglichen Tag mit Mickey, Donald, Shows und Paraden - und vergleichsweise faulen 16km Herumgelaufe.Read more