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  • Day5

    Ich finde ja wenn man schon in Hongkong ist und ein wenig Zeit hat, dann darf ein Ausflug nach Macao nicht fehlen. Also machen wir uns heute Früh auf den Weg zum Hongkong Macao Ferry Pier. Statt dem erwarteten Hafen stehen wir hier aber erstmals inmitten einer Shoppingmall und suchen den Ticketschalter. Doch der ist schnell gefunden und unserem Ausflug steht nichts mehr im Wege. Die Schellboote fahren alle paar Minuten und bringen einen schnell und bequem nach Macau.

    Nach kurzer Passkontrolle und Koffersuche (wir waren einer der wenigen Fahrgäste, die ihr Gepäck aufgrund dessen Größe aufgeben mussten) sitzen wir, kaum in Macau angekommen, auch schon im complementary Shuttlebus zu unserem Hotel Conrad. Dieses ist, gemeinsam mit drei weiteren Hotels, in eine - richtig - Shoppingmall integriert. So mussten wir die glamouröse Lobby unseres Hotels im riesigen Einkaufszentrum erstmals finden. Zur Belohnung war das Hotel jedoch so freundlich, uns auf die größte Suite abzugraden, in der ich je gewohnt habe: Voraum, Essbereich, Fernseh- und Musikzimmer, Wohnbereich, Schlafzimmer, Badezimmer mit Whirlpool, Toilette und Duschraum. Wenn Du hier beim Kofferauspacken nicht mitdenkst, erreichst Du Dein Bewegungstagesziel schon bevor Du das Hotelzimmer überhaupt verlässt. :)

    Zur Schonung des Urlaubsbudgets beschließen wir mit dem Gratisshuttle wider zurück zum Hafen zu fahren. Grundsätzlich eine gute Idee, allerdings brauchen wir ein wenig Geduld um von dort dann den Ausgang in die Stadt zu finden. Sobald wir das geschafft haben, machen wir uns zunächst auf den Weg zur Fisherman's Wharf - dem ersten "Wir-bauen-alles-nach-Platzerl" des heutigen Tages. Hier reiht sich das Kolloseum an Amsterdamer Herrenhäuser, New Orleans an Süd Afrika. Wichtig ist hierbei immer im Schatten zu bleiben, denn es ist so richtig warm.

    Im Anschluss besuchen wir das beeindruckende MGM Macao Hotel und verzocken ein paar Euro im Wynn (fast baugleich mit Vegas). Und dann beginnt der wirklich anstrengende Teil. Bei gefühlten Sauna-Temperaturen durchwandern wir die wunderschöne Altstadt - und die ist wesentlich größer als angenommen: Gouverneur House, A-Ma Tempel, Moorish Barracks, Largo do Lilau, Kirche São Lourenco, St. Josef, Dom Pedro V Theatre, der wunderschöne Largo do Senado sowie die weltberühmten Ruinen der Kirche St. Paul, um nur die wichtigsten Stationen zu nennen. Die Innenstadt ist wirklich sehenswert, aber wenn Du in der Hitze für 15 Minuten aufs Wassertrinken vergisst, rächt sich der Kreislauf umgehend. :)

    Nach stundenlangem Herumgelaufe gönnen wir uns eine bequeme Taxifahrt zurück ins Hotel auf der künstlich angelegten Insel Cotai. Dort angekommen noch ein kurzer Abstecher ins benachbarte Hard Rock Hotel und schon erforschen wir das Venetian Macao. Wahnsinn - die haben hier doch tatsächlich (fast) nochmal das komplette Las Vegaser Venetian Hotel nachgebaut - mitsamt Rialtobrücke und Gondoliere. Die Kopie der Kopie quasi. So, einen letzten Blick noch ins neue Parisian Ressort (auch nicht schlecht), und dann aber ab ins Bett. Heutiges Wanderpensum: 23,6km. Hoffentlich verlaufen wir uns nicht in unserer Suite ...
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day4

    Ich finde ja nach soviel Kloster ist es wieder mal Zeit für ein wenig Stadtleben. So verlassen wir die New Territories und machen uns auf den Weg zurück nach Kowloon.

    Dort treffen wir zunächst meine liebe Kollegin Regina, die hier bei 3 in Hongkong das Wholesalegedchäft betreut. Regina führt uns in den 30 Stock des iSQUARE Buildings. Dort versteckt sich die Eyebar, welche von Ihrer Dachterrasse aus einen wahrlich grandiosen Blick auf den Victory Harbour und die Skyline von Hongkong bietet. Bei diesem Ausblick und in netter Gesellschaft schmeckt der wohlverdiente Gin Tonic doch gleich nochmal so gut.

    Im Anschluss steht ein weiteres Hongkong-must-do auf dem Programm: eine Fahrt auf der Star Ferry zwischen Kowloon und Hongkong Island. Die Überfahrt ist in der Tat ein Erlebnis für Dich. Um umgerechnet ein paar Cent bekommt man nicht nur ein Stück Hongkonger "Transportgeschichte" sonder auch erneut eine traumhafte Perspektive auf die hinreißende Skyline von Hongkong. So gönnen wir uns auf der Hinfahrt einen Platz am "luxuriösen" Oberdeck und bestreiten die darauffolgenden Rückfahrt nach Kowloon am Unterdeck.

    Nachdem sich der Zeiger erneut der 20:00 Uhr Marke nähert, suchen wir uns, in Kowloon angekommen, einen guten Platz um nochmals die "Symphony of Lights" Show zu betrachten. Diesen finden wir am Public Pier, wo die Lichtshow diesmal auch musikalisch untermalt wird. Wie soll ich sagen - das Gesamtpaket mit Bild und Ton hebt die Show natürlich gleich auf ein anderes Level, so richtig spektakulär mag sie mir aber immer noch nicht erscheinen.

    Im Anschluss folgen wir Reginas kulinarischem Rat ins Spring Deer Restaurant. Hierher hätte es uns wohl (trotzt Erwähnung in einem unserer Reiseführer) ohne Regina nicht verschlagen: ein unscheinbarer Eingang führt in den ersten Stock, wo sich einem ein scheinbar unendlicher Gastraum im feinsten 80er-Jahre-Style eröffnet. Und der Laden brummt nur so vor lauter Gäste. Wir ergattern glücklicherweise dennoch einen Tisch, wo uns ein permanent lachender, im weißen Smoking gewandeter, Kellner fortgeschrittenen Alters allerlei Köstlichkeiten aufträgt. Yummy.

    Zurück zum Hotel wandern wir dann noch durch den berühmten Kowlooner Night Market. Vielleicht ist es der volle Bauch, vielleicht sind es aber auch die 17 km, die wir heute schon wieder auf den Beinen haben, aber Shoppinglust will sich irgendwie perdu keine mehr einstellen. So fahren wir zurück ins Hotel und genießen ohne weitere Verzögerung den Schlaf der Gerechten.
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  • Day4

    Ich finde ja wenn der angeblich bekannteste Tempel nur eine U-Bahnstation vom zuletzt besuchten Kloster entfernt liegt, dann geht sich schon noch einmal Tempelhüpfen aus. Und so besuchen wir als dritte Station auch noch den Sik Sik Yuen Wong Tai Sin Tempel.

    Auch dieser liegt inmitten von Hochhäusern, bietet mit seiner bunten Farbenpracht und seinem geschäftigen Treiben jedoch einen ziemlichen Kontrast zum eleganten Frauenkloster.

    Auch dieser Tempel lädt im angeschlossen Garten (oder sagen wir besser auf den Wegen rund um seine betonierten Fischteiche) zum Lustwandeln ein. Ansonsten mag die Beliebtheit dieses Tempels wohl stärker auf dessen spirituelle Bedeutung als auf seinen architektonischen Liebreiz zurückzuführen zu sein. Zumindest für meinen Geschmack, doch Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des BetrachtersBetrachters.

    Praktisch auch das direkt anschließende Temple-Einkaufszentrum im passenden Look: Gekühlte Getränke, ein kleiner Snack und ein saubere Toilette bereichern so einen Tempelbesuch doch gleich ungemein. ;)
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  • Day4

    Ich finde ja wenn man lange in Asien unterwegs ist, stellt sich eine gewisse Tempelmüdigkeit ein. Zumindest bei mir. Aber die Beschreibungen des Reiseführers versprechen für heute sehr unterschiedliche Sakralbauten und so eilen wir schon zur nächsten Station, dem Chi Lin Nonnenkloster in Diamond Hill, mitsamt des angeschlossenen, großen Nan Lian Gartens.

    Letzteren vermisse ich irgendwie als wir die U-Bahn Station verlassen - wohin man schaut Hochhäuser aber kein Garten. So bewaffnen wir uns in der lokalen Bäckerei mit "Würstel im Schlafrock" und Cola und machen uns auf die Suche nach dem Eingang zum Garten. Die gute Nachricht: dieser war schnell gefunden. Die schlechte Nachricht: Essen und Trinken ist im Park verboten. Dann halt kein gemütliches Picknick sonder ein hastiges "im-stehen-verdrücken" unseres Imbisses.

    Die Gartenanlage ist tatsächlich riesig und erinnert uns stark an Japan: sehr geschmackvoll, dunkle Holzhäuser, rote Brücken, in der Mitte ein goldener Pavillon. Auch das Kloster selbst ist aus dunklem Holz errichtet und wunderschön angelegt. Allesamt eine Oase der Ruhe inmitten geschäftigen Treibens.
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  • Day4

    Ich finde ja eine Wallfahrt darf ruhig ein kleines bisschen anstrengend sein. So kann uns auch die schwülste Hitze nicht davon abhalten, den heutigen Vormittag mit ein wenig Tempelhüpfen zu verbringen.

    Starten tun wir das, solange wir noch frisch sind, mit dem forderndsten - dem Ten Thousand Buddhas Kloster in Sha Tin in den New Territories. Die Anfahrt in der klimatisierten S-Bahn war soweit unspektakulär und der Pfad zum Kloster dank Reiseführer auch schnell gefunden (IKEA hat uns dankenswerterweise einen Shop als Orientierungshilfe her gebaut). Während des Aufstiegs zum Kloster büße ich dann aber, dank der hohen Luftfeuchtigkeit, gleich mal die eine oder andere Sünde ab.

    Doch schon der steile Weg zum Kloster ist sehenswert. Einer Allee gleich reihen sich hier mannshohe goldene Buddha Statuen an Statuen. Das Kloster selbst liegt auf einem kleinen Plateau und beherbergt neben einer Vielzahl weiterer Statuen und einer Pagode auch die Hall of the 10.000 Buddhas, die große Haupthalle, deren Wände tatsächlich mit unzähligen kleinen Buddha-Statuen "tapeziert" sind. Vom Plateau aus hat man auch einen wunderschönen Ausblick auf das zu Füßen liegende "Städtchen" Sha Tin.

    Nach einem weiteren kurzen Anstieg, diesmal gesäumt von weiblichen Buddhas, erreichen wir alsbald ein weiteres Plateau mit einer großen Terrasse voll Steinbuddhafiguren und einem Terrarium gefüllt mit steinalten Riesenschildkröten. Langes Leben.

    Den Rückweg wollen wir eigentlich mittels moderne Rolltreppe bewerkstelligen, erwischen aber irgendwie scheinbar den falschen Pfad und enden nach wenigen Metern auf einer Treppe ins Nirgendwo. Nach einem zunächst steilen Abstieg wandern wir durch spaßige Wohnsiedlungen zurück Bahnstation.
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  • Day3

    Ich finde ja für Vergnügungsparks ist man nie zu alt - und fürs Disneyland schon gar nicht. Also boarden wir heute Früh erneut die U-Bahn Richtung Lantau und machen uns auf den Weg zur Hongkonger Mickeymouse.

    Hier ist alles ein bisschen kleiner: der Park ist schell durchwandert, das Schloss sieht aus wie zu heiß gewaschen und die Big Thunder Mountain ist hier auch nicht big enough und heißt daher auch Big Grizzly Mountain Runaway Mine Cars. Das tut unserer Freude aber keinen Abbruch und wir verbringen einen großartig vergnüglichen Tag mit Mickey, Donald, Shows und Paraden - und vergleichsweise faulen 16km Herumgelaufe.Read more

  • Day2

    Ich finde ja ein Inselchen geht heute schon noch. Also fahren wir mit dem Bus weiter nach Mui Wo an der Ostseite von Lantau und nähmen die Fähre zur Insel Cheung Chau.

    Die kleine autofreie Insel Cheung Chau ist aufgrund ihres Strandes und ihrer Cafés auch bei vielen Touristen beliebt. Dementsprechend belebt präsentiert sich uns auch der kleine Hafen und die Uferpromenade.

    Zunächst besuchen wir den farbenfrohen Pak Tai Tempel. Dieser hätte zwar eigentlich schon Sperrstunde, aber nach einer kleinen Spende nimmt man das nicht mehr ganz so streng. Danach beschließen wir den höchsten Punkt der Insel, den Northern Point Lookout, zu erklimmen.

    So klein die Insel auch ist, so wunderbar kann man sich auf ihr verlaufen. Dank der extrem verwirrenden Beschilderung lassen wir uns vom richtigen Weg abbringen, steigen über unzählige Stufen zu einer Wohnsiedlung (und zurück) und latschen mit einem formidablen Umweg zum hoch gelegenen Aussichtpavillon. Das Wetter zeigt sich trotzt der vorgerückten Stunde immer noch von seiner besten Seite und so rinnt der Schweiß während unseres Aufstiegs in Strömen. Oben angekommen werden wir jedoch mit einer wunderschönen Aussicht auf Cheung Chau und die umliegenden Inseln belohnt.

    Abends machen wir uns dann auf die Suche nach etwas essbaren, was aber nicht wirklich von Erfolg gekrönt wird. Irgendwie geht uns keines der Restaurants so richtig unter die Nase und so vertagten wir die Nahrungsaufnahme und besteigen mit hungrigen Mägen und schweren Füßen die Fähre zurück nach Hongkong Island.

    Doch auch hier angekommen, bleiben wir zunächst einmal hungrig. Nach einem langen Hatscher über eine endlos wirkende Brücke erreichen wir zwar hoffnungsvoll ein riesiges Einkaufszentrum, aber leider will keines der Lokale mehr unsere Bestellung entgegennehmen - Sperrstund is. So bleibt uns nur der Erwerb eines feinen Mikrowellen-Fertiggerichts im nahegelegenen Seven Eleven um unsere Hunger zu stillen. Mit vollem Bauch und 21,3 km auf den Füße heißt es im Anschluss dann auch gleich "gute Nacht".
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  • Day2

    Ich finde ja eines der bemerkenswertesten Besonderheiten von Hongkong ist dessen Vielfalt. Verband ich vor meinem Besuch Hongkong vor allem mit dem Bild dicht an dicht gedrängter Hochhäuser, so offenbart sich vor Ort ein weitaus vielschichtigeres Bild: wer aus der Innenstadt ein paar Kilometer hinausfährt, der wird durch teilweise unberührt wirkende Natur oder mit wahrlich exotischen anmutenden Plätzen überrascht.

    Als genau so eine Überraschung entpuppt sich für mich auch der Fischerort Tai O auf der Westspitze der Insel Lantau, welchen wir im Anschluss an unseren Klosterbesuch nach einer kurzen Fahrt mit dem örtlichen Linienbus erreichen.

    Auch als Venedig Hongkongs bezeichnet, reihen sich hier Stelzenhäuser an Stelzenhäuser. Wäre nicht die eine oder andere Hütte aus Blech erbaut und hätten die vor den Hütten liegenden Boote keine starken modernen Außenbordmotoren am Heck, man könnte sich fast in eine andere Zeit versetzt fühlen. Auf einer kleinen Bootrundfahrt bestaunen wir dann die Bauweise dieser Häuser und die Ausdehnung des Ortes aus nächster Nähe. Sehenswert - und ja - auch das ist Hongkong.
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  • Day2

    Ich finde ja es ist schon immer wieder erstaunlich, wie viele größte Buddha es in Asien gibt. Irgendwie muss man nur die Eigenschaften entsprechend einschränken, und schon kann man mit Fug und Recht behaupten, den größten zu haben. Im Falle des 34 Meter hohen Tian Tan handelte es sich um den weltweit (mittlerweile nur noch zweit-)größten freistehenden Buddha in sitzender Haltung. Na dann, auf geht's.

    Mit der U-Bahn geht es auf die Insel Lantau. Die von der Endstation Tung Chung startende Seilbahn zum Kloster ist leider wegen Renovierung geschlossen, also machen wir uns aus die Suche nach dem regionalen Bus. Gefinkelt wie die Hongkonger sind, haben sie einfach hinter dem Busbahnhof einen Busbahnhof gebaut. Sobald wir dies aber durchschaut haben, ist alles nur noch halb so schwer und flux sitzen wir auch schon im Bus. Nach einer guten halben Stunde Bergstraße erreichen wir das Kloster Po Lin.

    Flankiert wird das beliebte Kloster vom sogenannten Ngong Ping Village, einer Ansammlung kleiner Einkaufsbungalows - das Hongkonger Mariazell sozusagen. Nachdem sich das Wetter von seiner schönsten Sonnenseite zeigt, erstehen wir in diesem "Einkaufsparadies" ein Fläschchen Wasser und besteigen die 268 Stufen zur Plattform des großen Buddhas - bei dem Wetter eine schweißtreibende Angelegenheit. Die Statue ist innen hohl und beheimatet eine Art Museum. Von Oben offenbart sich dann ein recht hübscher Ausblick auf das Umland.

    Anschließend besuchen wir das nebenan liegende Kloster Po Lin. Charmantes Detail am Rande: Ins Kloster bezahlt man keinen Eintritt, dafür aber einen Mindestverzehr im klostereigenen vegetarischen Restaurant. Neben einen Teller Nudeln investierten wir diesen in einen hausgemachten Tofupudding. Was aussieht wie ein Stück Seife entpuppt sich als spannende Köstlichkeit. Mahlzeit.
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  • Day1

    Ich finde ja, dass es in der Theorie irgendwie leichter ist, den Jetlag zu besiegen, als in der Praxis. Einfach bis am Abend munter bleiben und mit der (neuen) Ortszeit schlafen, sagt der Volksmund. Aber der Volksmund war scheinbar noch nie so richtig müde und hatte noch nie die Verlockungen des weichen Hotelbettes vor sich, wenn er am Nachmittag wo ankommt.

    Aber was soll’s, wir sind ja nicht zum Vergnügen hier. Also hören wir halt auf den Volksmund und genießen im Hotel Lodgewood Mongkok angekommen nur eine wohlige Dusche und den Ausblick aus unserem recht stylischen Zimmer(chen). Dann machen wir uns auch schon auf den Weg und erkunden unseren Hood. Mongkok ist bekannt für sein lebhaftes Treiben und seine vielen Straßenmärkte. So durchwandern wir zunächst den Blumenmarkt, dann mit etwas durchmischten Gefühlen den Vogelmarkt (arme Tierchen), den einen oder anderen Fetzenmarkt und schließlich den berühmten Lady Market (irgendwie auch nicht anders als die duzenden zuvor).

    Danach spazieren wir hinunter zur Harbour City, um pünktlich um 20:00 Uhr der Lichtershow „A Symphony of Lights“ beizuwohnen. Nicht weniger als die weltweit größte regelmäßig stattfindende Licht- und Klangshow wird uns vom Hongkonger Fremdenverkehrsamt hier am Victoria Harbour versprochen. Von der Harbour City aus betrachtet eh nett - a bissi wie das Uniqa-Haus am Schwedenplatz. Da haben wir wohl entweder noch nicht die perfekte Position zum optimalen Betrachten dieses Spektakels gefunden, oder wir sind einfach schon zu müde um in nicht enden wollende Begeisterung zu verfallen.

    So, dass war's: 9.454 km geflogen und 13,37 km gelatscht, für heute rechts. Over and out.
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  • Day1

    Ich finde ja jede große Reise sollt auf einem Bahnhof beginnen. Am besten auf einem großen, altehrwürdigen, imperialen ... oder zumindest einem coolen architektonischen Gustostückerl ... oder aber der Zufall verschlägt Dich nach Hongkong, dann wäre ein Flughafen wohl auch eine brauchbare Alternative. Aber langsam und alles der Reihe nach.

    Zunächst einmal muss förmlich festgestellt werden: Hongkong ist eindeutig nicht in Norwegen. Dorthin wollten wir nämlich eigentlich. Und das, wenn wir uns ehrlich sind, eigentlich auch nicht mit dem Zug, sondern mit dem Schiff. Mitternachtssonne und so. Nur die Abfahrtszeiten der gefunden Schiffe wollten sich irgendwie partout nicht unserem Terminkalender unterordnen, und wie wir so am Suchen nach einem brauchbaren Schiffchen sind, kam uns just jenes zutiefst marktschreierische Angebot entgegen, welches uns um wohlfeine € 434,- einen Ausflug nach Hongkong (und Zurück) versprach. Nun ist es ja so, dass uns eigentlich unser Herbsturlaub nach Asien führen soll und zweimal Asienurlaub in einem Jahr erschien uns zunächst fast ein wenig viel – aber Hallo – vierhundertvierunddreisig Euro – mein Letzter Londonflug hat das Doppelte gekostet. So begab es sich also, dass aus einer Norwegenkreuzfahrt ein Ausflug nach Hongkong wurde.

    Einziger Wehrmutstropfen an der Sache ist, dass der Flug mit der Air China und somit über Peking verläuft. Aber was soll‘s – so startet Asien wenigstens schon in Schwechat – oder genauer gesagt am Vortag daheim beim verzweifelten Versuch online einzuchecken. Nach einer Stunde gelingt uns das auf der Homepage auch irgendwie - für das erste Flugsegment und für jeden Passagier einzeln. Der Weiterflug versteckt sich dann aber gekonnt hinter halbübersetzten chinesischen Webseiten. Zweiter Versuch – die Air China Handyapp. Hier gelänge es mir dann nach längerem Versuchen zwar, auch für den Flug von Peking nach Hongkong einzuchecken, aber halt nur mir. Andrea hat keine Chance auf ihrer App - warum auch immer weiß nur Gott und der chinesische Geheimdienst. Nach einem verschwendeten halben Nachmittag geben wir schlussendlich auf und checken so ein, wie wir das seinerzeit gelernt haben: am Flughafen, am Schalter, so mit richtigen Boardingpässen aus Papier und so.

    Am Wiener Air China Check-In Schalter sind wir dann auch gleich die einzigen Langnasen weit und breit und schon hier bekommen wir einen ersten Vorgeschmack auf Asien: möglichst aufgeregtes Anstellen, mäßig Bearbeitungsgeschwindigkeit, zwischendurch komplette Verwirrung und am Ende passt dann irgendwie doch immer alles.

    Der Flug von Wien nach Peking erscheint mir endlos. Trotzdem ich eigentlich saumüde bin, ist an Schlaf einfach nicht zu denken. Nach zwei englischsprachigen Filmen ziehe ich mir dann noch eine, eigentlich ganz amüsante wenn auch total überdrehte, chinesische Beziehungskomödie rein. Endlich in Peking angekommen, mahnt uns die Stewardess noch mit einem gutgemeinen „Hurry Hurry“ zur Eile, doch der Flughafen tut alles um uns verschlafene Langnasen endgültig zu verwirren. Wo ist nun nochmal der International Transit Bereich? Nochmal Sicherheitskontrolle? Wieviel Stempel passen eigentlich auf einen Boardingpass? Irgendwie geht dann aber eh alles verhältnismäßig flott und wir haben keine wirkliche Eile unseren Anschlussflug zu erreichen. Die letzten 3,5 Stunden nach Hongkong vergehen dann vergleichsweise wie im Flug und ich finde endlich meinen wohlverdienten Schlaf.
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  • Day1

    Ich finde ja jede große Reise sollt auf einem Bahnhof beginnen. Am besten auf einem großen, altehrwürdigen, imperialen ... oder zumindest einem coolen architektonischen Gustostückerl ... oder Du bist auf einem "Redeyeflight" gebucht und musst um nachtverschlafener Zeit außer Haus - dann vergiss das mit dem Bahnhof und fahr mit dem Auto zum Flughafen. 😉

    Wirklicher Freund von so zeitigen Flügen bin ich jetzt ja zugegebener Weise nicht gerade, aber was soll's - was sein muss, muss sein. Um mir in der Früh wenigstens die Frühstückszeit einzusparen, habe ich erstmals das Frühstückservice der Aua ausprobiert und bin wahrlich angenehm überrascht. Eine köstliche, saftige Eierspeise, ein durchaus trinkbarer Saft, ein geschmackvolles Müsli. Alles tip-top und großzügig dimensioniert. Wer mich kennt wundert sich jetzt vielleicht ein wenig, da ich jetzt ja im allgemeinen nicht wirklich als großer Frühstücker bekannt bin, aber wenn mein Tag um 4:00 beginnt, dann brauch selbst ich spätestes um 8:00 was zwischen den Zähnen.

    In London angekommen, beglückt mich dan mein uber Fahrer zu nächst mal mit einer unerwarteten Landpartie. Die Autobahn sei gesperrt und der schnellste Weg ginge angeblich durch Dorf und Feld. Das beschleunigt meine Fahrt zu unserem Londoner Headquarter zwar nicht wirklich, entschleunigt aber den Fahrgast und bietet interessante Ausblicke auf das morgendliche Treiben Londoner Vorstädte.

    Am Abend versuche ich dann abermals mein Glück in jenem Pub, welches mir beim letzten Besuch meinen verdienten Burger aufgrund der damalig hohen Arbeitslast des Koches verweigerte. Ich sag's ja immer, man muss nur hartnäckig genug sein, denn heute zeigt sich der Koch gnädig und brät mir mein Fleischlaberl. Ja eh. Grundsätzlich ein ganz nettes Lokal, das Woodman in Battersea, aber weder Burger noch verkostetes Ale lasses wirklich Suchtpotential aufkommen.

    Nachdem der letzte Flieger nach Wien um diese Zeit schon lange in den Lüften ist, braucht mein Daytrip (natürlich geplanterweise) eine kleine Verlängerung. Geschlafen wird diesmal im Radisson Blu Hotel in Heathrow. Von außen eine selten hässliche Betonburg, erweist sich das Hotel von innen erstaunlich elegant von unerwarteter Größe. Letztere setzt sich zwar im ansonsten recht ordentlichen Zimmer(lein) leider nicht wirklich fort, aber das super bequeme Bett, die nun wirklich schon lange Zeit auf den Beinen und das obligatorische Pint zum Abendessen verführen so und so zum sofortigen Schließen der Äuglein.

    Am nächsten Tag verwundert mich dann dieses Hotels Hotel erneut - es überrascht mit einem wahrlich exzellenten und vielseitigen Frühstücksbuffet. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich deutlich mehr als die von mir fürs Frühstück vorgesehenen 20 Minuten eingeplant. So verzichte ich also schmerzlich drauf, zusätzlich noch etwas aus der Karte zu ordern, und stopfe mir mein Bäuchlein "nur" am großen Buffet mit allerhand Köstlichkeiten voll. In der Lounge am Flughafen bringe ich dann außer einem Kaffee bei Gott nichts mehr von den kredenzten Eiern, Bohnen und Speck mehr hinunter.

    Irgendwie könnte man den Trip wohl als die Reise der unerwartet leckeren Frühstücke bezeichnen. Ob vielleicht doch noch ein Frühstücksdirektor aus mir wird? ;)

    PS: Danke auch der Crew der Austrian für den charmanten und netten Service auf beiden Flügen. Genau Ihr seid der Grund, warum ich recht gerne mit der Aua fliege. Das gehört auch mal gesagt. ;)
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