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  • Day1

    Ich finde ja jede große Reise sollt auf einem Bahnhof beginnen. Am besten auf einem großen, altehrwürdigen, imperialen ... oder zumindest einem coolen architektonischen Gustostückerl ... oder Du bist auf einem "Redeyeflight" gebucht und musst um nachtverschlafener Zeit außer Haus - dann vergiss das mit dem Bahnhof und fahr mit dem Auto zum Flughafen. 😉

    Wirklicher Freund von so zeitigen Flügen bin ich jetzt ja zugegebener Weise nicht gerade, aber was soll's - was sein muss, muss sein. Um mir in der Früh wenigstens die Frühstückszeit einzusparen, habe ich erstmals das Frühstückservice der Aua ausprobiert und bin wahrlich angenehm überrascht. Eine köstliche, saftige Eierspeise, ein durchaus trinkbarer Saft, ein geschmackvolles Müsli. Alles tip-top und großzügig dimensioniert. Wer mich kennt wundert sich jetzt vielleicht ein wenig, da ich jetzt ja im allgemeinen nicht wirklich als großer Frühstücker bekannt bin, aber wenn mein Tag um 4:00 beginnt, dann brauch selbst ich spätestes um 8:00 was zwischen den Zähnen.

    In London angekommen, beglückt mich dan mein uber Fahrer zu nächst mal mit einer unerwarteten Landpartie. Die Autobahn sei gesperrt und der schnellste Weg ginge angeblich durch Dorf und Feld. Das beschleunigt meine Fahrt zu unserem Londoner Headquarter zwar nicht wirklich, entschleunigt aber den Fahrgast und bietet interessante Ausblicke auf das morgendliche Treiben Londoner Vorstädte.

    Am Abend versuche ich dann abermals mein Glück in jenem Pub, welches mir beim letzten Besuch meinen verdienten Burger aufgrund der damalig hohen Arbeitslast des Koches verweigerte. Ich sag's ja immer, man muss nur hartnäckig genug sein, denn heute zeigt sich der Koch gnädig und brät mir mein Fleischlaberl. Ja eh. Grundsätzlich ein ganz nettes Lokal, das Woodman in Battersea, aber weder Burger noch verkostetes Ale lasses wirklich Suchtpotential aufkommen.

    Nachdem der letzte Flieger nach Wien um diese Zeit schon lange in den Lüften ist, braucht mein Daytrip (natürlich geplanterweise) eine kleine Verlängerung. Geschlafen wird diesmal im Radisson Blu Hotel in Heathrow. Von außen eine selten hässliche Betonburg, erweist sich das Hotel von innen erstaunlich elegant von unerwarteter Größe. Letztere setzt sich zwar im ansonsten recht ordentlichen Zimmer(lein) leider nicht wirklich fort, aber das super bequeme Bett, die nun wirklich schon lange Zeit auf den Beinen und das obligatorische Pint zum Abendessen verführen so und so zum sofortigen Schließen der Äuglein.

    Am nächsten Tag verwundert mich dann dieses Hotels Hotel erneut - es überrascht mit einem wahrlich exzellenten und vielseitigen Frühstücksbuffet. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich deutlich mehr als die von mir fürs Frühstück vorgesehenen 20 Minuten eingeplant. So verzichte ich also schmerzlich drauf, zusätzlich noch etwas aus der Karte zu ordern, und stopfe mir mein Bäuchlein "nur" am großen Buffet mit allerhand Köstlichkeiten voll. In der Lounge am Flughafen bringe ich dann außer einem Kaffee bei Gott nichts mehr von den kredenzten Eiern, Bohnen und Speck mehr hinunter.

    Irgendwie könnte man den Trip wohl als die Reise der unerwartet leckeren Frühstücke bezeichnen. Ob vielleicht doch noch ein Frühstücksdirektor aus mir wird? ;)

    PS: Danke auch der Crew der Austrian für den charmanten und netten Service auf beiden Flügen. Genau Ihr seid der Grund, warum ich recht gerne mit der Aua fliege. Das gehört auch mal gesagt. ;)
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day4

    Ich finde ja dass muss man den Schweizern schon lassen, dass sie gründlich arbeiten. So auch beim optimieren der Umsteigewege am Züricher Flughafen. Landen, aussteigen und 15 Minute später am gleichen Gate in den gleichen Flieger wieder einsteigen und weiter nach Wien fliegen. Da war die Sorge, dass die Stopover-Zeit aufgrund des späteren Abflugs vielleicht knapp werden könnte, vollkommen unbegründet. Weniger Umsteigeweg geht nicht. Echt nicht.

    Wobei ich hätte natürlich auch einfach im Flieger sitzenbleiben können und beim Reinigen die Füße heben. Ob mein Koffer wohl das knappe Umsteigefenster geschafft hat? Der hatte sicher eine weitere Reise ... 😉
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  • Day4

    Ich finde ja wenn man schon Ende April nach Südfrankreich fliegt und es zuhause schiach ist, dann sollte hier gefälligst die Sonne scheinen. Nicht dass ich neben dem Kongress so wahnsinnig viel Zeit hätte, um mir die Stadt anzuschauen, aber wegen den Fotos für die Zuhausgebliebenen wäre es gewesen.

    Was soll's - das Meer ist auch bei Regen schön. 😉

  • Day1

    Ich finde ja jede große Reise sollt auf einem Bahnhof beginnen. Am besten auf einem großen, altehrwürdigen, imperialen ... oder zumindest einem coolen architektonischen Gustostückerl ... oder Deine Kollegin hat Dir dankenswerter Weise ein Auto bestellt und Du fährst bequem im Taxi zum Flughafen.

    Ab geht's zum alljährlichen MVNO World Congress, der dieses Jahr in Nizza Station macht. Es gibt wohl unangenehmere Orte. Nachdem er heuer direkt nach dem Wiener Marathon stattfindet, der für mich im Rahmen meiner Rot Kreuz Freiwilligkeit immer ein anstrengendes Marathonwochenende bedeutet, bin ich ehrlich gesagt recht froh, dass der Flieger erst zu Mittag geht. So konnte ich halbwegs ausschlafen und vor dem Flug noch ein wahrlich köstliches indisches Hühnchen in der Lounge schnabulieren.

    Eine kleine Überraschung dann beim Boarden: Austrian operated by Air Berlin. Der A320 außen im Austrian Design, innen vollkommen neutral, mit AB Crew und AUA Cloud Hoppers. Was es doch alles gibt. 😉
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  • Day4

    Ich finde ja es ist eindeutig nicht meine Schuld, wenn sie in der Schokoladenfabrik keine Sandwiches mehr haben und ich mich daher mitten in der Fastenzeit mit Schokolade vollstopfen muss. :) Aber alles der Reihe nach:

    Nach einem ausgezeichneten Guten-Morgen-Café im 200° Coffee Shop im Birmingham (http://200degs.com) fahren wir mit dem Zug in den Vorort Bournville, der Heimat von Cadbury - wenn man so mag der britischen Milka. Hier erwartet uns in der "Cadbury World" ein "Vergnügungspark" rund um das Thema Schokolade - inklusive vergnügungsparkreifes Anstellen vor dem 4D-Kino, vorm Rundgang durch Dschungel und Geschichte der Schokolade, vor der Maskottchen-Grottenbahn und im rieeeeeesen Cadbury Shop ;)

    Alles in allem ein recht unterhaltsamer Tag. Nur das Cadbury World Restaurant war schon recht leergegessen. Also dann halt süßes Mittagessen, denn Schokolade gibt es - wenig überraschend - ausreichend. :)
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  • Day3

    Ich finde ja jede große Reise sollte auf einem Bahnhof beginnen. Habe ich das schon mal erwähnt? Und was für große Reisen gilt, kann auch für Ausflüge nicht ganz falsch sein. Also machen wir uns heute in der Früh auf zum Bahnhof und ab geht es mit dem Cross Country Train nach Manchester.

    Auch hier erwartet uns eine ausgeprägte industrielle Vergangenheit und viel Backstein. Jedoch scheint diese Stadt auch geprägt durch chices urbanes Treiben und viel moderner Architektur.

    Unser Weg führt uns zunächst durch die Innenstadt, vorbei an der Town Hall und dem Civil Justice Centre zur beeindruckenden John Rylans Library. Von Außen und Innen vielmehr einer Kirche gleich, ist diese Bibliothek ein echter Hingucker.

    Im Anschluss durchqueren wir das angrenzende neue, modernen Viertel Left Bank und wandern Stromaufwärts zur Kathedrale, vor deren Pforten wir das schöne Wetter für ein Mittagspicknick nutzen. Nach einem kurzen Abstecher ins örtliche Hardrock Café und das angrenzende National Football Museum schlendern wir weiter durch die Innenstadt und dann entlang der Kanäle bis Bridgewater.

    Nach einer köstlichen Stärkung im Hamburgerladen Byron am Piccadilly Garden (der Milchshake ist ein Traum) geht es auch schon wieder zum Bahnhof und zurück nach Birmingham.
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  • Day2

    Ich finde ja es gibt kaum Orte die wirklich schirch sind. Natürlich gibt es die eine oder andere Stadt, in der (fast) jeder Winkel glänzt, und andere Orte, deren Schönheit sich erst auf den zweiten Blick offenbart, aber interessante Ecken haben wir bis dato fast überall gefunden.

    Nachdem mich meine britischen Kollegen im Vorfeld allesamt mit fragenden Blicken bedacht hatten, als sie erfuhren, dass wir nach Birmingham fahren, und ich wenig Charmantes wie „hässlichste Stadt Englands“ zu hören bekommen habe, war ich schon umso mehr gespannt - und wurde am Ende des Tages nicht enttäuscht.

    Zugegeben, Birmingham versprüht jetzt wenig Großstadtflair und ist hauptsächlich durch seine industrielle Vergangenheit geprägt, überrascht aber zwischendurch immer wieder mit sehr netten Flecken.

    Zunächst starteten wir unseren Bummel im Jewellery Quarter. Anders jedoch als beispielsweise beim Wiener Fleischmarkt ist der Name hier nicht nur Hinweis auf die Vergangenheit, sondern auch heute noch Programm. Es reiht sich Backsteinhaus an Backsteinhaus und beherbergt tatsächlich eine endlose Anzahl an Juweliere. Nach einem Abstecher zur architektonisch extrem coolen Bibliothek schlendern wir weiter durch die Innenstadt und erkunden schlussendlich die Birminghamer Kanäle. Insbesondere der Brindleyplace und das pittoreske Gas Street Basin mitsamt dem daran anschließenden top-modernen Einkaufszentren The Mailbox und The Cube laden zum Verweilen ein. Die abschließende Kanalrundfahrt auf einem der sogenannten Narrowboats ist zwar äußerst entschleunigend, bietet darüber hinaus jedoch wenig Highlights.
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  • Day1

    Ich finde ja jede große Reise sollte auf einem Bahnhof beginnen. Am besten auf einem großen, altehrwürdigen, imperialen ... oder zumindest einem coolen architektonischen Gustostückerl ... oder Floridsdorf - ja warum eigentlich nicht in Floridsdorf.

    Von dort aus gehts mit der Schnellbahn zunächst mal zum Flughafen. Puh ist es heiß hier im Wagon. Na zum Glück entkommen wir der Schwitzerei und fliegen ins regnerische und kühle Großbritannien. 😉 Heute geht's also in die zweitgrößte Stadt Englands, nach Birmingham.

    Nach dem obligatorischen Gläschen Prosecco in der Lounge wandern wir zum Gate, wo der Agent gerade einem Passagier erklärt, dass sein Ticket zwar auch nach Birmingham gehe, allerdings über Paris, und dass er da jetzt nicht einsteigen könne. Na man wird's doch wohl noch probieren dürfen.

    Birmingham, oder Brum wie's hier heißt, begrüßt uns dann auch wie erwartet - kühl. Auf den ersten Eindruck eine lustige Mischung aus 60er Jahre Ostblockcharm, modernem Bankenviertel, Anzugträgern, hippen Youngsters, einer Menge Sandler und jenen, dies noch werden wollen. A bissi Grossstadt, a bissi Kleinstadt - irgendwie das Linz von England halt. Wir sind schon gespannt auf morgen.
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  • Day4

    Ich finde ja wenn einem der wohlverdiente Burger im Pub am ersten Abend schon auf hinterlistigste Weise verwehrt bleibt, dann muss man das gefälligst am dritten Abend nachholen 😉

    Auf Empfehlung unserer Londoner Kollegen landeten wir im gleich ums Eck vom Hutchison Büro gelegenen Draft House. Knackevoll, jeden Tag andere Biersorten und Burger dasst am nächsten Tag kein Frühstück brauchst.

    Erwies sich das Belleville Picnic Session IPA noch als Reinfall, hatte ich dann mit dem Gipsy Hill Southpaw den perfekten Begleiter zur wahrlich "serious portion of meet" gefunden. 😋

    Ich bin versöhnt. 👍🏻
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  • Day2

    Ich finde ja Du darfst Dein Leben nicht von den Deppen bestimmen lassen, sonst hast Du verloren. Aber sehr nachdenklich macht es natürlich schon, wenn ein paar Kilometer neben Dir schon wieder ein Wahnsinniger in eine Menschenmenge fährt und andere Menschen aus heiterem Himmel in den Tod reißt. Was mag in so einem Menschen vorgehen.

    Mein aufrichtiges Mitgefühl all jenen, die heute hier verletzt wurden oder einen Ihnen wichtigen Menschen verloren haben.

    Und trotzt all dem Unvorstellbaren liegt sie so friedlich und wunderschön vor einem, diese prachtvolle Stadt. Warum wir sie uns nicht einfach teilen und friedlich miteinander Leben können, werde ich wohl nie verstehen.
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  • Day1

    Ich finde ja jede große Reise sollte auf einem Bahnhof beginnen. Am besten auf einem großen, altehrwürdigen, imperialen ... oder zumindest einem coolen architektonischen Gustostückerl ... oder Du vergisst in der Früh Deinen Pass zuhause und haust den ganzen Plan dadurch über den Haufen, dass Du natürlich heimfährst um Deinen Pass zu holen und, weils so praktisch ist, dann gleich mit dem Auto weiter zum Flughafen.

    Wenn der Tag für jemanden, der so gut wie nie frühstückt, mit einem köstlichen Frühstück beginnt (Mr. Bean's in Mödling, kann man wärmstens empfehlen, aber das ist eine andere Geschichte), dann ist klar, dass man zu Mittag in der Firma Hunger hat und einschneidet. Und am Nachmittag in der Flughafenlounge Hunger hat und einschneidet.

    Und im Flugzeug natürlich auch die obligatorischen Cloud Hoppers sofort verzwickt. Ich frage mich jedes Mal, auf wieviel Jahre die AUA wohl einen Liefervertrag mit Soletti abgeschlossen haben muss, dass es die nach all den Jahren unverändert immer noch gibt. Ein echter AUA Klassiker mittlerweile.

    Nach einer langen Uber Fahrt endlich in Battersea angekommen, ist es dann aber auch allerhöchste Zeit für's Abendessen. Doch leichter gesagt als getan. Im halb leeren local pub Deiner Wahl meint man nämlich, noch mehr hungrige Gäste könne man jetzt aber beim besten Willen nicht bedienen, wo doch heute schon so viele zum Essen gekommen seien. Und auch der Arbeitseifer eines Londoner Chefs kennt schließlich seine Grenzen.

    So landen wir also beim Italiener am Eck, und sind positivst überrascht: nicht nur dass der italienische Koch scheinbar einen besseren Tag hat, als sein englischer Kollege, und für uns sogar kochen mag, das Melanzana in der Westbridge Road serviert uns schlussendlich die beste Pizza die ich seit Monaten gegessen habe. Danke Pub dass Du uns weitergeschickt hast. Manchmal meint's das Schicksal ja gut mit einem. :)
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  • Day2

    Ich finde ja es ist ein recht glücklicher Zufall, wenn das Frühstücksbüffet so abwechslungsreich und der Tagesplan so locker gefüllt ist. So füllten wir also unsere Bäuche bis sie kugelrund waren und rollten erst am späten Vormittag aus dem Hotel.

    Nach einem "kurzen" Einkaufsstopp beim Tesco ging es weiter nach Lednice. Die wunderschöne, ehemalige Sommerresidenz der Familie Liechtenstein ist immer wieder einen Besuch wert. Nach einem Besuch des Schlosses ging es dann entlang von Weinbergen und Kellergassen zurück nach Wien.Read more