• Bastian Waldorf
  • Bastian Waldorf

Süd-Ost-Asien

A 17-day adventure by Bastian Read more
  • Trip start
    December 30, 2010

    Manchester Airport

    December 30, 2010 in England ⋅ ⛅ 7 °C

    Meine erste große Reise mit Marian lag noch kein Zurück, da zog es uns schon wieder zueinander. Natürlich nicht ohne, dass mehrere Tausend Kilometer zwischen uns und Deutschland liegen sollten.
    Denn zu der Zeit war ich in einem Praxiseinsatz in Großbritannien und er in Thailand. Um das Ganze sinnvoll zu kombinieren ging es Weihnachten nach Hause zu meinen Eltern und kurz vor Neujahr nach Bangkok. Von dort sollten einige Kurztrips folgen, die alle samt noch zu Erzählungen über 10 Jahre später führen.
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  • Bangkok

    December 31, 2010 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Pünktlich zu Sylvester landete ich in Bangkok und fand meinen Weg zum ersten Mal in einer Fremden Stadt, deren Schriftzeichen ich nicht kannte. Letztendlich fand ich den Weg zu Marian, der auch schon ein schönes Programm geplant hatte.
    In Bangkok ist das chinesische Neujahr bedeutender, sodass Sylvester/Neujahr nur von den großen Hotels mit vielen westlichen Gästen beachtet wird. So gibt es dann auch nur wenige Orte, an denen Feuerwerk gezündet wird, nichtsdestotrotz kann man immer und überall feiern gehen. So taten wir das dann auch und ich durfte auch gleich lernen, dass Sextourismus, obwohl verboten, ein riesen Thema ist.
    Durch das Feiern, hatte ich auch kein Problem mit der Zeitverschiebung, da ich im Endeffekt zu denselben Zeiten schlafen ging, wie auch in Europa.
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  • Koh Tao

    January 5, 2011 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Marian, den ich in Bangkok besuchte in seinem Auslandssemester, musste noch arbeiten und so kam es das ich nach Ko Tao fuhr auf seine Empfehlung. Eine kleine touristisch erschlossene Insel, die vor allem unter Tauchern bekannt ist.
    Es ging mit dem Nachtbus von Bangkok in ein kleines Fischerdorf, wo wir zu früh ankamen, so dass wir noch einige Stunden bis zur Fährabfahrt rum bekommen mussten. In Ko Tao angekommen buchte ich gleich einige Tauchgänge, was die ersten werden sollten, nach Erhalt meiner Lizenz.
    Es ging auch gleich auf 18m runter, was ein ziemlicher unterschied zu den 3m war, die ich bis dato kannte. Dementsprechend atmete ich meine Luft auch in null Komma nichts weg.
    Das wurde dann mit jedem weiteren Tauchgang besser :-)
    Die Insel bot sonst vor allem eine schwüle Hitze, Hahnenkämpfe, Thaifighting und geniale Strände.
    Die kurze Zeit genoss ich in vollen Zügen.
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  • Bangkok

    January 6, 2011 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Bevor es weiter gehen sollte, ging es nochmal zu Marian. Wir hatten uns vorgenommen für ein Wochenende nach Hong Kong zu fliegen, das war günstig und ging schnell.
    Auch das sollte ein Abenteuer werden, da zunächst mein Flug gestrichen wurde, der in einem A380 hätte stattfinden sollen. Ich wurde vertröstet mit Essensgutscheinen und der Umbuchung auf einen anderen Flug einer anderen Airline. Hier gab es dann "nur noch" eine B747 und ich erreichte Hong Kong einige Stunden später im dunkeln.Read more

  • Hong Kong - Ankunft

    January 7, 2011 in Hong Kong ⋅ 🌙 9 °C

    Aufgrund einiger Probleme mit meinem Flug erreichte ich Hong Kong recht spät. Mit Marian hatte ich abgesprochen, dass ich ein Hotel suchen werde für uns beide, da er erst am folgenden Tag nach kommen konnte. So hatte ich kein Bett, nur eine grobe Idee wo es Hotels gibt.
    Nach dem ich beim Holiday Inn erstmal Luft schnappen musste, da die Raten doch einige Nullen zu viel beinhalteten, wandelte ich etwas verzweifelt durch die Straßen. Es ergab sich, dass ich gefragt wurde, ob ich eine Uhr wolle (original Rolex und so) und ich mit einem lachenden, "Nein, ich will ein Bett." ablehnte. Promt rief der Uhrenverkäufer eine andere Person aus einer dunklen Ecke und erklärte mir, dass er ein Zimmer für mich hätte, das auch preislich meinen Vorstellungen entsprach. Es hätte sogar ein Fenster...
    Da ich ja nichts besseres zu tun hatte ging ich mit und nach einigen Hintergassen, Aufzügen und verschlungenen Gängen, wusste ich absolut nicht mehr wo ich war. Der Raum entsprach jedoch nicht im mindesten den Ansprüchen die ich hatte und so lehnte ich freundlich ab. Das war auch kein Problem, da er mich gleich an den nächsten verwies, der vielleicht ein Zimmer hat, dass mir genehm ist. Das ging 5mal so, bis mir ein Cousin vorgestellt wurde, der heute eröffnet hat und ich der erste Gast in diesem Zimmer wäre. Das Zweibettzimmer, das mit seinen 6m², bestach, gefiel mir tatsächlich und war ein wirklich unschlagbrer Preis. Ich schlug zu und ließ mich nieder.
    Es war durchaus abenteuerlich, aber Marian und ich trafen uns am nächsten Tag und ich fand sogar den Weg zurück.
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  • Downtown Hong Kong

    January 8, 2011 in Hong Kong ⋅ 1 °C

    Bei angenehmen Temperaturen, schauten wir uns die Stadt an.
    Dabei bewunderten wir unter anderem die riesigen U-Bahnstationen. Die Untertunnelten teils ganze Stadtviertel. Die Eingänge haben Buchstaben und es kann einen sehr großen Unterschied machen ob man in B oder AG aus dem Bahnhof aussteigt. Wenn deine Unterkunft sagt B, dann sollte man das beherzigen.Read more

  • Hong Kong

    January 8, 2011 in Hong Kong ⋅ 🌧 13 °C

    Zusammen machten wir Hong Kong dann richtig unsicher und nahmen alle Touristenattraktionen mit. Twin Peaks, die längste Rolltreppe der Welt, angesagte Viretel und und und.

  • Der Weg nach Kambodscha

    January 10, 2011 in Thailand ⋅ ⛅ 24 °C

    ... war abenteuerlich. Die Idee nach Kambodscha zu fahren hatte ich schon lange. Genauer gesagt, nach dem wir im Erdkunde Untericht die Khmer/Angkor Wat behandelt hatten.
    Nun war ich schonmal in Bangkok und Kambodscha lag quasi um die Ecke. Also haben wir in Bangkok in einem kleinen Reisebüro eine Tour gebucht. Das Reisebüro war freundlich und hilfreich, konnte mich dennoch nicht auf alle Unwegsamkeiten vorbereiten.
    Wir wurden in einem Kleinbus bis zur Grenze gebracht oder besser bis 3km davor. Dort wurde allen gesagt, dass hier die letzte Chance ist ein Visum zu erhalten. Trotz anderer Informationen die wir hatten. Nach 30-45min heftigster Diskussion ging es zur Grenze, wo -ohh Überraschung- ein Visum zum Brauchteil des Preises das Visum gab.
    Hinter der Grenze sollte der andere Bus warten. Dem war nicht so, der hat sich angeblich verspätet. Immer wieder kam die Ansage, dass wer den öffentlichen Bus nimmt -der gleich dahinten Abfährt- unser Ticket verfällt. Nach über 3h waren mehr als die Hälfte der Gäste weg und auf einmal sollten alle den öffentlichen Bus nehmen...
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  • Angkor Wat

    January 11, 2011 in Cambodia ⋅ 28 °C

    Die Khmer hatten ihre goldene Zeit zwischen 800-1400. In ihrer Hauptstadt bauten sie gigantische Bauwerke.
    Ein Highlight ist Angkor Wat. Bis heute ist es die größte Tempelanlage der Welt.
    Der Tempelbezirk ist umgeben von einem Wassergraben von 1,5km x 1,3km. Der Tempel ist nach den der buddistischen Vorstellung des Universums gebaut. So hat es meherere Ebenen, bis hin zum 65m hohen Turm.
    Auf jeder Wand der Anlage sind Reliefs zu finden, die auch nach 500 Jahren noch gut zu sehen waren. Zur Erbauung waren diese auch noch angemalt und bunt.
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  • Ta Prohm

    January 11, 2011 in Cambodia ⋅ 28 °C

    Der Gebäudekomplex Ta Prohm ist eine aufgegebene Tempelanlage in Kambodscha bestehend aus Tempel, Kloster, weiteren kleineren Gebäuden und der umgebenden Mauer mit Ecktürmen und Gopurams (Eingangspavillons). Sie liegt etwa zwei Kilometer nordöstlich von Angkor Wat, dem bekanntesten und größten Tempel im Gebiet von Angkor.Read more

  • Tongle Sap

    January 11, 2011 in Cambodia ⋅ 29 °C

    Tongle-Sap ist der größte See Süd-Ost-Asien. Jedes Jahr im Juni ist dort ein weltweit einzigartiges Naturphänomen zu beobachten. Der Mekong führt zu dieser Zeit auf Grund der Monsunregenfälle und durch das Schmelzwasser aus dem Himalaya bis zu viermal mehr Wasser als in den trockenen Monaten. Da Kambodscha ein großteils sehr flaches und ebenes Land ist, drängt das Wasser des Mekong in den Tonle-Sap-Fluss, dieser wechselt daraufhin seine Fließrichtung. An dessen Ende füllen die Wassermassen nun das Becken des Sees. Während der trockenen Jahreszeit weist er eine Oberfläche von 2.600–3.000 km² auf, bis er auf circa 10.400 km² (inkl. umliegende Flusslandschaften: bis zu 25.000 km²) anwächst und bis zu fünfmal so tief ist (von 2–3 m auf 14 m). Der Höhepunkt der Überflutung wird im September erreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist knapp ein Drittel der landwirtschaftlichen Kulturfläche Kambodschas von Wasser bedeckt.Read more

  • Banteay Srei Temple

    January 12, 2011 in Cambodia ⋅ 21 °C

    Etwas außerhalb von den zentralen und gigantischen Anlagen liegt der Tempel Banteay Srei. Dieser entstand etwas vor der Zeit von Angkor Wat im Jahr 967.
    Der Tempel ist hinduistisch und dem Gott Shiva gewidmet. Seinen Beinamen Frauentempel hat er Aufgrund seiner Reliefs erhalten, welche so fein und filigran sind, dass sie nur von Frauen gemacht worden sein.
    Diese Reliefs sind auch heute noch sehr gut zu erkennen und wiederstehen der Verwitterung besser als andere Reliefs in der Region.
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  • Angkor Thom

    January 12, 2011 in Cambodia ⋅ 25 °C

    Die Geschichte von Angkor ist durchaus Wechselhaft. Das Spiegeln auch die bauten wieder. Es gab mehrere Perioden der Blüte, in denen immer weitere Erweiterungen zu Tempeln und Wassergräben entstanden.
    So wechselte auch die Religion mit den Herrschern zwischen Hinduismus und Budhismus und den jeweiligen Strömungen innerhalb dieser Religionen.
    Die Stärke der Khmer lag im Klima begründet, dass ihnen bis zu 3 Reisernten ermöglichte. Dadurch konnte viel Energie in andere Dinge investiert werden, neben der Nahrungsmittel Gewinnung. So entstanden riesige Tempel, aufwändige Bewässerungssysteme und wurden ausgedehnte Kriege gegen die Nachbarn geführt, die nicht minder begütert waren.
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  • Ta Prohm

    January 12, 2011 in Cambodia ⋅ 26 °C

    Erbaut wurde der Tempel 1168 und ist einer der meist besuchten. Dies kommt nicht zuletzt von den Filmaufnahmen für Tomb Raider, die hier stattgefunden haben.
    Der Tempel ist im buddhistischen Glauben verwurzelt und symblisiert die Perfektion des Wissens. Der Erbauer König Jayavarman VII plante diesen als eine Art Familienschrein und buddhistische Universität.Read more

  • Der Weg zurück aus Kambodscha...

    January 13, 2011 in Cambodia ⋅ ☁️ 31 °C

    ...war noch abenteuerlicher, als der Hinweg.
    Zunächst stellte sich heraus, dass auf dem Hinweg Rückfahrt Tickets hätten verteilt werden müssen. Das war natürlich nicht passiert. Mein Tuk Tuk Fahrer, dem ich naiver Weise vertraute, versicherte mir, er hätte alles geklärt...
    Im Bus ging es dann zur Kontrolle und nur durch einen sehr glücklichen Zufall wurde ich übersehen. An der Grenze ging das Spielchen dann von vorne los. Das Ticket wurde gegen einen Sticker getauscht. Da ich keinen Sticker hatte bekam ich noch eine Markierung auf den Sticker, der mir sagte, ich muss uf der anderen Seite zahlen.
    Soweit sollte es aber nicht kommen. Auf der Fahrt hatte ich eine Niderländerin und eine Kanadierin kennen gelernt. Mitten im Niemandsland -gerade aus Kambodscha ausgereist und noch nicht in Thailand- wird die Kanadierin Ohnmächtig. Es stellt sich raus, sie reiste alleine und sie ist gerade erst 18 Jahre alt. Wir brachten sie mit anderen zusammen zum Diensthabenden Thai Medizinoffizier. Dort wurden wir mit Fragen überrascht, wie "Was soll ich jetzt tun?", "Soll ein Krankenwagen kommen?".
    Nach "nur" 45 Minuten wachte sie wieder auf und überraschenderweise war tatsächlich noch ein kleiner Bus da. Er hatte 2 Plätze für die 5 Personen, die wir waren. Die einzige die ihren Sticker von uns noch hatte war die Niederländerin und ich. Jedoch entschied ich mich lieber, dass ich auch kein Sticker mehr habe. Der Fahrer weigerte sich Personen ohne Sticker mitzunehmen. So beschlossen die Kanadierin, das deutsche Paar und ich, dass wir den öffentlichen Bus nehmen. Mit einem! Tuk Tuk ging es mit all unserem Gepäck die 3 km zum Busbahnhof. Dort hatten wir Glück, die nächste Verbindung war der Luxus Bus, der nur wenige Euro nach Bangkok kostete.
    Endlich konnten wir entspannen, nachdem die letzten drei Tage davon geprägt waren, dass versucht wurde uns am laufenden Band das Geld aus den Taschen zu ziehen. Wäre das nicht so Plumb und betrügerisch gewesen, hätte man Mitleid mit den Leuten haben können. So erzählte ich dann allen, dass Thailand viel besser ist und du nicht an jeder Ecke betrogen wird. Nur um dann vom Taxifahrer "etwas herum gefahren" zu werden... Der hatte sich aber mit den falschen angelegt, wir waren erprobt! Wir kamen nach einem angedeuteten Anruf bei der Touristenpolizei auf direktestem Weg zu unserem Ziel und er hat nicht einen Cent mehr als den Regelsatz für die Strecke bekommen.
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  • Bangkok

    January 14, 2011 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Die letzte Nach in Bangkok war dann ruhig.
    Mein Gastgeber erzählte mir noch von einer Dame die er kennen gelernt hat, mit der er sich nun schon öfter getroffen hat. Um Klischees zu bedienen, war sie Reishändlerin (Börslich). Damals ahnte ich noch nicht, dass sie seine Frau und Mutter ihrer beiden Kinder werden wird.
    So klang der abenteuerlichste Urlaub aus, den ich bis dahin gemacht hatte.
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  • Manchester Airport

    January 15, 2011 in England ⋅ 🌧 11 °C

    Nach einigen Stunden Flug kam ich gut in Manchester an. Von dort nur noch den Zug nach Doncaster. Viel zu einfach. Das es das nicht blieb, dafür sorgte die Shefielder Universität. Die zurückkommenden Studenten nahmen nämlich sämtliches Gepäck mit, auch meinen Koffer.
    Dank der Sonntag geöffneten Geschäfte musste ich nicht in Urlaubsklamotten auf Arbeit. Den Koffer habe ich mit einigen Tagen versatz zurück bekommen, nur mit einer Entschuldigung.
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    Trip end
    January 15, 2011