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Balkans Bike Trip

From Vienna to Dubrovnik and beyond Czytaj więcej
  • Ćiro bis Zavala

    26 maja 2025, Bośnia i Hercegowina ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Ćiro ist eine zum Radweg umgebaute alte Bahnstrecke der dalmatischen Bahn die von Dubrovnik über Mostar bis nach Sarajevo fuhr. Dieser Strecke folgen wir bis Mostar. Heute geht es allerdings erst einmal nur bis Zavala.
    Wir verlassen Dubrovnik über einen wunderschönen Wanderweg der entlang des Naturschutzgebietes Rijeka Dubrovačka verläuft. Von hier schauen wir in die Bucht nördlich von Dubrovnik, in die der Ombla Fluss entspringt. Danach gehts es bald zur Grenze nach Bosnien und Herzegowina. Hier bekommen wir beide unseren ersten Stempel in unsere Reisepässe. Wie aufregend!
    Und dann geht gefühlt das Abenteuer los! Auf schönem Asphalt geht es dahin, vorbei an den verlassenen Bahnhöfen dieser Strecke.
    An einem dieser verfallenen Häuser sehen wir zwei Radreisende stehen und halten an. Wir kommen ins reden und erfahren, die beiden Schweizer möchten in fünf Jahren die Welt umradeln. Wir sind schwer beeindruckt und ein bisschen neidisch. Nach etwas Geplauder und austauschen guter Tips für unsere weitere Fahrt konnten wir auch gleich noch etwas Geld eintauschen. Zufällig hatten sie noch bosnische Mark übrig, die sie so kurz vor der Grenze nicht mehr brauchen konnten. Für uns auch perfekt! Nach einem Schnappschuss ging die Fahrt weiter entlang des Ćiro Richtung Zavala. Dort wurden wir von unserem Gastgeber herzlich Willkommen geheißen mit selbst gebrautem Kräutergrappa und Kirschlikör. Ein wunderschöner Einstieg in dieses Land.
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  • Ćiro bis Čapljina

    27 maja 2025, Bośnia i Hercegowina ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach einem Start ohne Wasser (weil Stromausfall) ging es weiter den Ćiro entlang. Auf dem Weg konnten wir unsere Trinkflaschen auffüllen und dann weiter den tollen Ausblick auf das Trebišnjica Tal genießen. Nach einem knackigen Anstieg ging’s dann über Serpentinen bergab zum Svitavsko See und über alte Bahnbrücken Richtung Unterkunft.

    Auf dem Weg gesehen:
    einen Spinnenläufer, viele Scheltopusik (die meisten überfahren), diverse Libellen und Wanderheuschrecken, einen Ästling mit panischem Elternteil, sich ins Gebüsch stürzende Mauer- und Smaragdeidechsen, kreisende Möwen, singende Kappenammern und Pirole (u.a.), eine Menge Weidenknopfhornwespen-Larven, und eine Trauermantel-Raupe
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  • Ćiro bis Mostar

    28 maja 2025, Bośnia i Hercegowina ⋅ ⛅ 23 °C

    Zu Beginn unserer Tour haben wir einen kleinen Umweg zu den Kravice Wasserfällen gemacht. Auf dem Weg dahin wurden wir das erste Mal von Hunden gejagt. Spannend… Die Wasserfälle waren es aber wert! Dann ging’s zurück zum Ausgangspunkt und weiter Richtung Mostar, entlang des wunderschönen Flusses Neretva. Diesmal wurden wir auf dem Ćiro auch von tatsächlichen Bahnschienen begleitet. Einen Zug haben wir leider nicht gesehen. Gegen Ende der Strecke gab’s dafür noch einen weiteren kleinen Wasserfall, wo der Buna in den Neretva mündet. Dort haben wir zwei ausgesetzte Welpen gesehen. Leider viel zu groß zum mitnehmen. Mein Herz hat geblutet als wir uns wieder auf den Sattel gesetzt haben. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

    Auf dem Weg gesehen:
    Ein Taubenschwänzchen, viele Prachtlibellen und ein paar Steinfliegen, eine kleine Schlange die gerade eine Eidechse fest umschlungen hatte, Kormoran und Wiedehopf, Dohlenpärchen, viele Spatzen die uns so abgelenkt haben dass wir das Abbiegen vergessen haben, gefährliche und niedliche Hunde
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  • Mostar - Ruhetag

    29 maja 2025, Bośnia i Hercegowina ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute haben wir Mostar etwas genauer unter die Lupe genommen. Zu einem guten Ruhetag gehört es, mit Regen aufzuwachen, so finden wir. Dann weiß man, man hat es richtig gemacht. Frühstück haben wir dann ganz gemütlich in einer der Touristenfalle eingenommen - aber die Aussicht ist es einfach wert gewesen. Nach einer Runde durch die Stadt haben wir uns unseren Rädern gewidmet - auch das gehört dazu. Ein erfolgreicher Tag!

    Auf dem Weg gesehen (und nicht nur gehört):
    Pirole!
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  • Blagaj, Berge & Bellos

    30 maja 2025, Bośnia i Hercegowina ⋅ ☁️ 13 °C

    Diese Tour hat besonders mich ziemlich an meine Grenzen gebracht. Gestartet sind wir aber entspannt, mit einem Stop im Zwischenziel Blagaj, wo der Fluss Buna in beeindruckender Größe aus dem Berg entspringt. In der Steilwand darüber brüten Alpensegler, Dohlen und Tauben. Und neben der Quelle ist eine wichtige Pilgerstätte für Muslime, in der früher Derwische lebten und tanzten.
    Ab dann ging es steil bergauf, und der Berg ließ nicht nach. Um dem Verkehr zu entgehen hatten wir uns für die Panoramastrecke entschieden. Leider war hier nur grobes Geröll oder loser Schotter zu finden. Für mich eine halbe Schiebepartie. Meine Batterien waren schnell leer. Da half auch keine Portion Nüsse mehr. Irgendwie haben wir es dann über den Berg geschafft. Die Aussicht und die Landschaft war natürlich toll, und die frische Brise tat uns beiden auch gut. Eine der Brisen war sogar so stark dass sie uns beinahe umgeweht hätte. 😄
    Auf eine lange Abfahrt wartete ich vergebens. Es ging weiter im Hügelland, auf und ab, bis nach Nevesinje. Die Strecke war abwechslungsreich und geteert, was die Fahrt ungemein erleichterte. Erschwerte Bedingungen gab es nur ab und an, wenn Horden von bellenden und knurrenden Hunden uns den Weg versperrten. Im Schneckentempo, mit den Rädern zwischen uns und den Hunden, passierten wir auch diese Stellen. Alles gut gegangen.
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  • Flip Flop Fahrt

    31 maja 2025, Bośnia i Hercegowina ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute ging es gemütlich auf der wenig befahrenen Landstraße entlang des Zalomka Richtung Gacko. (Hahaha, Gacko!) Keine besonderen Anstiege, nur wunderschöne Landschaft, vielfältige Blumenwiesen, Schmetterling Schwärme und so viele Nachtigall Gesänge.
    Da ein bisschen Abenteuer noch fehlte (die Hunde haben sich sehr benommen heute) haben wir uns für einen Umweg durch den Fluss Zalomka entschieden. Der endete prompt in einem nassen Fuß für mich. Flo war glimpflich mit einer nassen Schuhspitze davongekommen. Für mich hieß es Schuhe aus und Flip Flops an. Überraschend gemütlich zu fahren.

    Am Weg gesehen/gehört: Wiedehopf und Kuckuck, Feldgrillen und Mauereidechsen auf der Straße, Bläulinge und Segelfalter, Spinne mit Snack, ein Reh und viele Kühe
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  • Nationalpark Sutjeska

    1 czerwca 2025, Bośnia i Hercegowina ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einem kurzen Anstieg sind wir heute endlich die lang ersehnte laaaange Abfahrt hinunter in den Nationalpark Sutjeska gefahren. Unterwegs gab’s erst eine tolle Aussicht auf den Klinje See, bevor wir einen scheinbar endlosen Tunnel passieren mussten. Das hat uns auch einige Nerven gekostet, neben den dahinbretternden Autos und LKWs die Spur zu halten. Mit Kopflampe ausgestattet (mein Radlicht funktioniert nur unstet) und etwas zittrig, sind wir am Ende wieder rausgekommen. Danach ging es im Nationalpark herrlich kurvenreich nach unten, zwischen steilen Felswänden und wunderschönen Wäldern, bis zu unserer Unterkunft in einem kleinen Hüttchen in das gerade so ein Bett passt. Sehr gemütlich.

    Auf dem Weg gesehen:
    Schafe, Juni(?)Käfer, Steinfliegen, eine Zecke auf Flo (zum Glück noch lose), Rosenkäfer, und verschiedene Arten Wespen
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  • Bye BiH, Hallo Montenegro

    2 czerwca 2025, Czarnogóra ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute zum Start gab es wieder mal einen happigen Anstieg auf losem Untergrund. Sogar Flo hat - natürlich hauptsächlich aus Solidarität - mitgeschoben. Danach dafür wieder eine schöne kurvenreiche Abfahrt entlang des Flusses Drina. Dort kamen uns fast ausschließlich Urlauber in Vans, Wohnwagen oder auf Motorrädern entgegen. Den ein oder anderen Daumen hoch gab es für uns, nicht nur genervtes Hupen. Nett!
    Schließlich haben wir die Brücke auf das andere Flussufer passiert und sind zielstrebig Richtung bosnisch-montenegrinische Grenze gefahren. Land zwei hat sich also nun in unseren Reisepässen eingestempelt. Montenegro hat seinem Namen auch gleich alle Ehre gemacht und uns einen weiteren zackigen Anstieg beschert. Flo hat aus Solidarität diesmal eine Tasche von mir übernommen. Kein Schieben nötig.
    Dann quasi aus dem Nichts plötzlich ein schöner Aussichtspunkt über das Tal in das wir ein paar km später hinabsausen werden - zu unserer heutigen Unterkunft an einem Wasserfall der in der Piva endet.
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  • Piva Canyon

    3 czerwca 2025, Czarnogóra ⋅ ⛅ 25 °C

    An unserem ersten vollen Tag in Montenegro sind wir entlang der Piva der Straße gefolgt. Wenig Autoverkehr ließ uns aufatmen, denn entlang eines guten Teiles der Strecke die am Rand des Piva Stausees entlang führt, sind Tunnel in den Fels gehauen, die nicht viel Platz für Ausweichmanöver bieten. Aber alles lief gut. Und die Aussicht auf den See zwischen den Tunnelabschnitten war grandios. Locker eine der schönsten Fahrten bisher. Montenegro kann was!

    Nach einer Stärkung in Plužine kam dann der bisher höchste Anstieg unserer Reise auf knapp 1.900m in den Nationalpark Durmitor. Tbc.
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  • Aufstieg zum Nationalpark Durmitor

    3 czerwca 2025, Czarnogóra ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach unserer Stärkung in Plužine sind wir den bisher längsten Anstieg unserer Tour angegangen. Zurück über den Piva See Richtung Nationalpark Durmitor. Wie so oft hat mir Flo bald eine und dann auch die zweite Tasche abgenommen. Zum Glück hat einer von uns vor der Reise trainiert. So sind wir dann beide ächzend nach oben gekurbelt. Und ebenfalls wie so oft ließ uns die Aussicht viele der Schmerzen vergessen. Kurz vor dem Sonnenuntergang erreichten wir unser Ziel auf ca 1.500m und während die Sonne langsam hinter den Bergen in der Ferne verschwand schlugen unser Zeltlager auf. Unser Abendbrot genossen wir bei Sternenhimmel. Eine unvergessliche Fahrt! Czytaj więcej

  • Durmitor Südstrecke mit Spezial-Abfahrt

    4 czerwca 2025, Czarnogóra ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer Lerchengesang-reichen Nacht packten wir unsere sieben Sachen und brachen mit fast leeren Wasserreserven auf. Komoot hatte uns allerdings viele Wasserstellen entlang der Route versprochen, also kein Problem! Schnell mussten wir feststellen, dass die meisten entweder trocken waren oder trübe Süppchen in denen verwilderte Pferde badeten (auch irgendwie cool). Die letzten Wasserreste nutzen wir also sparsam.
    Die Fahrt durch den Nationalpark war angenehm. Hauptsächlich Touristen die einander überaus freundlich und zuvorkommend begegneten. Nur wenige Ortsansässige - die wenigen die es gab schienen zumeist mit Schafe hüten beschäftigt zu sein. Eine Herde Schafe überrannte uns quasi während unseres Mittagessens. Den Hirten schien‘s nicht zu stören. :)
    Weiter schlängelte sich der Weg durch Durmitor, und wir mit halben Auge auf der Suche nach Wasser. Als wir unsere Abfahrt schließlich begannen, dann unser Glück. Weil wir einen anderen, von Komoot vorgeschlagenen Weg eingeschlagen hatten, trafen wir auf eine Quelle die wohl direkt aus dem Berg kam. Schnell waren die Flaschen und Behälter wieder aufgefüllt und wir glücklich!
    Der Weg nach unten war endlich mal wieder etwas natürlich - also Steine und Gras. Allerdings wurde er zu einem echten Komoot-Spezial. So nennen wir mittlerweile Routen die uns als passierbar vorgeschlagen werden, dann aber irgendwie im Nichts enden. Diesmal war es nicht das Meer sondern ein Sturm der den Weg weggespült und nur riesige Steine zurückgelassen hatte. Zu viel der Abfahrt war schon gemacht. Also trugen wir unsere Räder (und Taschen separat) mühsam über Stock und Stein. Ein echter Kraftakt.
    Der Rest der Talfahrt war dann wieder schön und führte uns durch kleine Dörfer bis zu einem niedlichen Camp bei dem wir auch den Folgetag verbringen werden. Eine Pause muss jetzt sein!
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  • Panoramastraße 1

    6 czerwca 2025, Czarnogóra ⋅ ☀️ 31 °C

    Früh erwacht mit den lieblichen Klängen des Schafgeblökes, sind wir zeitnah in den Tag gestartet - wie üblich mit einem Anstieg. Entlang der Panoramastraße 1 ging es auf ca 1.500m, durch einen Windpark und verlassene Landschaft, und wieder runter nach Nikšić wo wir unsere Essensvorräte wieder auffüllten und eine Mittagspause einlegten. Dann ging’s über die Kaiserbrücke und entlang der Zeta, über eine steile Hügelkette, zurück zur Zeta, an deren Ufer wir ein wunderbar idyllisches Camp gefunden haben bei dem wir direkt noch einen Tag bleiben werden. Es ist zu schön um sofort wieder wegzufahren. Zum Abendbrot gab’s frisch gefangene Forelle und Glühwürmchen gaben ein Lichtkonzert. Himmlisch. Czytaj więcej