Bolivia
Provincia Chaparé

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6 travelers at this place:

  • Day75

    Villa Tunari - wieder im Dschungel

    March 25, 2017 in Bolivia

    Um 7:40 Uhr klingelte der Wecker. Viel zu früh eigentlich, aber irgendwie ließ sich der Tag überstehen. Die kühlen Temperaturen am Morgen sind ohnehin angenehmer. Um 8:15 Uhr wartete, nach einer guten Dusche, bereits das Frühstück auf uns. Zu diesem Zeitpunkt sollten wir feststellen, dass wir die einzigen in dem Hotel sind. David untersuchte nach dem Frühstück erst einmal gründlich die hiesige Insektenwelt während Lisa endlich mal wieder ein Buch zur Hand nahm. Das hoteleigene Schwimmbad sagte uns nicht so sehr zu und im Reiseführer stand doch was von Naturschwimmbecken?! (Informationsweitergabe kann man hier vergessen) Also fragten wir doch mal nach und tatsächlich führte ein kleiner Pfad zum Fluss, in dem sich wirklich kleine Becken gebildet hatten. Hier verbrachten wir unseren Vormittag. Schwimmen, lesen, Fluss erkunden. Schön war's! Nach einem kleinen Mittagessen machten wir uns zu Fuß auf ins Dörfchen, das hatten wir schließlich noch nicht im Hellen gesehen. Eine Stunde benötigten wir und bei der Hitze waren wir auch flott nass geschwitzt. Aber das ist man hier auch beim Sitzen! Im Dörfchen gönnten wir uns ein Eis und suchten die Touristeninfo, die hat aber leider nur Montags und Freitags auf - schade. Auf der Suche nach Informationen, wie wir denn hier die Nationalparks besichtigen können, fanden wir den ersten netten Bolivianer! Jut, Punkt Nummer eins abgehakt. Punkt Nummer zwei, einen Flug buchen, gestaltete sich schwieriger. Wir suchten dafür ein Internetcafé auf, gaben fröhlich alle Daten ein und schwupps - gab es kein Internet mehr! Super Sache! Am Ende buchten wir alles über unser bolivianisches Handy. Ein gutes Restaurant ließ sich nicht auffinden, ein Minimarktbesuch tat es auch.. Pünktlich zum abend fing es auch noch an zu Gewittern, was mir hier wesentlich stärker vorkommt als in Deutschland! Also gönnten wir uns ein Taxi zurück, bei dem Wetter zu laufen wäre keine Freude gewesen.Read more

  • Day76

    Nationalpark Carrasco & Relax

    March 26, 2017 in Bolivia

    Wir entschlossen uns heute etwas früher aufzustehen um möglichst früh im Nationalpark anzukommen. Angeblich sollte der laut einer Agentur im Ort um 8 öffnen und die Guide relativ schnell vergriffen sein. Da die Tour 4 Stunden dauere, wären erst um 12 wieder welche verfügbar. Wir nahmen diese Aussage nicht ganz so ernst, fuhren dann aber doch um kurz nach acht mit dem Taxi los, welches wir am Vortag einbestellt hatten. Am Parkeingang wurde dann tatsächlich ein Schild mit Öffnungszeiten ab acht Uhr gesichtet. Es war 8:40 und die Türen verschlossen. Die Guides sprangen aber schon draußen rum und strichen ein Geländer. Wir sollten doch bitte 20 min warten. Bald (um 9) kam dann schon der Parkwächter und es könnte losgehen. 180 Bolivianos (25€) ärmer wurden wir dann von unserm 15-jährigen Guide Emmanuel über einen Fluss gezogen. Wir standen in einer Kanzel, die an zwei Drahtseilen über den Fluss fuhr. Dann sollte die 2,5 stündige Tour beginnen, die dann doch nur 1,5 Stunden dauerte. Irgendwie wird hier zeitmäßig immer alles so angepasst, wie es für den Verkäufer am besten passt. Fahrten sind meist länger, aber Touren meist kürzer als besprochen. Nach kurzer Zeit erreichten wir dementsprechend die beiden angepriesenen Höhlen. Die erste Höhle beherbergte viele recht große Fledermäuse. Sowohl jene harmloser Art in der zweiten, als auch blutsaugende, in der ersten Teilhöhle, welche wir aber nicht betraten. In der zweiten Höhle erahnten wir nachtaktive Vögel (Name fing mit G an), die einen Lärm und Kot produzierten, dass es nicht mehr feierlich war. Statt auf dem Rundweg ging es dann irgendwie auf dem gleichen Weg zurück wie wir später feststellten. Zurück am Ausgangspunkt, begegneten wir noch 6 älteren bolivianischen Herren, die an einem Aussichtspunkt saßen und den Fluss bestaunten. Wir liefen dann zu Fuß zum nächstgelegenen Dorf um ein Taxi zurück zu nehmen. Glücklicherweise fuhren die älteren Bolivianer mit ihren beiden Geländewagen an uns vorbei und boten uns eine Mitfahrgelegenheit an, auf die wir gerne eingingen. Der Herr mit dem wir uns die Rückbank teilten war schlappe 80 und eine Gefahr für Leib und Seele war nicht zu erwarten. Unterwegs unterhielten wir uns über dies und das und jenes. Die Reaktion auf unsere Aussage, Deutsche zu sein: "Heil Hitler" - ups! In Villa Tunari machten die Herren Rast um gegrillte Forelle zu essen. Wir machten uns auch auf den Weg in das beste Lokal, was dieses Dorf zu bieten hatte. Jeder Imbiss und jede Dönerbude in Deutschland hat mehr und besseres Essen zu bieten. Unglücklich gesättigt fuhren wir mit dem Taxi zurück ins Hotel. Auf nochmal Ei mit labbrigen Fritten hatten wir am Abend keine Lust mehr sodass wir uns mit übrigen Snacks zufrieden gaben. Am Nachmittag nutzen wir dann noch den zugegeben etwas dreckigen Pool und die Schauer am Nachmittag um etwas zu entspannen. Die rasche Reise in den letzten Tagen hat doch etwas geschlaucht. Am Abend wäre noch ein Bierchen schön gewesen, aber das gab es nicht. Obwohl wir in den drei Tagen die einzigen Gäste waren, scheinen hier, vielleicht auch deswegen, alle Vorräte leer zu sein. Also saßen wir noch etwas auf der Dachterrasse, sahen den entfernten Blitzen und nahen Motten/Nachtfaltern im Lampenlicht zu und lauschten dem leisen Regen, dem lauten Donnern und den Heuschrecken.
    Übrigens regnet und gewittert es hier jetzt den dritten Abend / die dritte Nacht in Folge. Ein Schicksal, das uns zum Glück in Rurrenabaque trotz gleichen Klimas erspart geblieben ist. Morgen gehts mit dem Colectivo zurück nach Cochabamba und mit dem Flieger ruck-zuck nach Sucre. Endlich wieder gutes Essen und ein bisschen westliches Leben. 👌
    Zwischen 23 und 0 Uhr erreichte das Gewitter seinen Höhepunkt. Lisa lag dann insgesamt noch bis 2 Uhr wach. Um 0 Uhr regnete es so stark, dass sich eigentlich die gesamte Landschaft zu einem Bach entwickelt hatte. Inklusive der kleinen Treppe zu unserer Hütte. Die Schwelle hatte ungelogen noch 3-4 mm Spielraum, danach wäre das Wasser reingelaufen. Das Gewitter schwachte nach einem Blitz, der mit einem ohrenbetäubenden Lärm unweit des Hotels in eine Stromleitung krachte und damit die Stromzufuhr lahmlegte, ab. Auch am Morgen gab es noch keinen Strom.
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  • Day75

    Villa Tunari, Bolivien

    January 23, 2017 in Bolivia

    Villa Tunari ist ein Dorf das ungefähr 4 Stunden von Cochabamba entfernt liegt. Es liegt mitten im Jungel und ist relativ leicht erreichbar. Die Hinfahrt war schon etwas sehr besonderes, da du 2 Stunden durch den Djungel fährst und die ganze Zeit das Gefühl hast, dass gleich irgendein Tier aus dem Wald springt. In dem dorf angekommen sieht man, dass die Taxen dort Motorräder sind. Ich machte gerade angekommen von dort aus direkt auf den Weg zu dem Naturreservat namens Machia. Dort bezahlt man als Ausländer 6 Bolivianos um auf einen Ausguck zu dürfen. Das Waldstück, dass zum Ausguck führt ist mit mehreren Affenarten bevölkert. Jedoch hatte ich viel Glück und bekam nicht nur sehr viele Affen zu sehen sondern zwei machten es sich auch auf mir gemütlich. Dies war eine sehr coole und schöne erfahrung. Danach bin ich zu einem anderem Reservat gefahren, namens Parque Hormiga. Dies war nicht nur teuer sondern auch eine Enttäuschung, da es ein Zoo war und nicht mehr. Danach nahm ich noch ein erfrischendes Bad in einem Flußteil namens Tred Arollos und trampte die hälfte des weges zurück. Den Rest des Weges fuhr ich dann mit einem der Collectivos zurück nach Cochabamba.
    Ich fand diesen Ausflug super ;) .
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You might also know this place by the following names:

Provincia Chaparé, Provincia Chapare

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