• Carolin Kreuzer
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Crazy Caro in Südamerika

Un’avventura di 378 giorni di Carolin Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    6 settembre 2022

    Start

    6 settembre 2022, Germania ⋅ ⛅ 26 °C

    Auf gehts in MUC mit 10 kg Rucksack + kleines Handgepäck. Mama, Papa, Heni, Jürgen und als Überraschung Dusan sind zum verabschieden dabei.

    Kurze Stressphase: ich durfte nicht einchecken. Aufgrund von Coroni muss man zeigen, dass man innerhalb der 3 Monate (mehr Visum gibt's automatisch nicht) wieder das Land verlässt. Busticket konnte ich nicht kaufen, es wurde ein Flug am 5.12 von Bogotá nach Quito (Ecuador) - mal sehen ob ich storniere oder ihn nutze.

    Entspannt am Flughafen MUC sonst.
    Sitzplatz (von Lufthansa gewählt)
    C29 - ein Zeichen?
    Sehr aufmerksames Personal.

    London > Bogotá:
    Etwas mehr los am Flughafenund erstaunlich schnelles Boarding, bereits 50 Min vor Abflug sind alle im Flieger. Weißer Zettel, total inoffiziell wirkend, mit Info: das sei der erste Flug seit langem nach Bogotá, es gäbe kein normales Menü. Langstreckenflüge sind nicht das was sie mal waren. Wenig Service, nur 2 x Getränke, sehr wenig Beinfreiheit. Ekliges Essen. Wenig Schlaf.

    Crazy Werbevideos beim Langstreckenflug, auch Aufklärung darüber, dass Sex mit Minderjährigen 25 Jahre Gefängnis bedeutet - die wissen wohl warum sie das allen Einreisenden erzählen...
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  • Bogotá checken

    7 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach kurzem Frischmachen den Bankautomaten gecheckt. Bargeld muss her für ein Getränk und später das Taxi.
    Sehr schwer am Anfang ein Gefühl für das Geld zu bekommen. Es steht nur 20 auf dem Geldschein, aber das sind 20.000. Die "mil" stehen schriftlich daneben. Ein kleines Wasser 3.500 Pesos = 70 Cent. Fühlt sich an als hätte ich mit den vielen Scheinen ein Vermögen am Start. 💸💸
    Handyvertrag klar gemacht und auf ins Taxi.

    Hostel ist ganz ok, kleiner Innenhof, man ist nur zu 4 im Zimmer. Alles sehr ruhig, wenig Gäste. Kurzer Nap und mit der Hotelmitarbeiterin (sie arbeitet über workaway) in ein VEGANES BIO Bistro, 3 Min von Hostel, lecker Mittagsmenü geschlemmt für 3,40€. TRAUM. 😍Es gibt auch im kleinen Shop frische Bioware, Kosmetik, kleine Snacks zu kaufen.

    Alleine danach durch das Viertel geschlendert. Viele Eindrücke, der Kopf dröhnt.🤯 Auch nach dem Besuch des Gold Museums. Interessant aber nach gewisser Zeit eintönig - viele einzelne Objekte mit ihrer Geschichte und natürlich die Geschichte des Goldes, die Gewinnung und Verarbeitung. 🪙 Netter Talk mit einem Einheimischen mit Tipps für Sehenswürdigkeiten. Kurzer Abendsnack und früh ins Bett.

    Erste Eindrücke:

    ➡️ kälter als geahnt und das Wetter, auch laut Einheimischen, stets durchwachsen, es regnet mind 1 x pro Tag 🌦

    ➡️ crazy Verkehr, v.a viele Motorradfahrer die sehr eng an den Autos entlangfahren

    ➡️ viel Streetart und Verkäufer auf der Straße

    ➡️ in dem Gebiet "La candelaria" viel Polizeipräsenz, weil hier wohl der Präsident wohnt. Man fühlt sich recht sicher und auch die Einheimischen haben dies bestätigt👮

    ➡️ den Strom in den hängenden Kabeln hört man fließen

    ➡️ keine gute Luft - Großstadt halt

    ➡️ die Polizei stets mit Hund unterwegs, süße Labradore meist 🐶

    ➡️Mischung aus historischen Stadtteilen und moderneren, aber meist verschandelten Gebäude
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  • Bogotá II

    8 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 8 °C

    Richtig früh aufgewacht, weil ich gestern früh ins Bett bin. Bei angenehmen Sonnenschein 🌞im Hostelhof herum gewurschtelt und ein paar Videocalls gemacht. Hatte am Tag zuvor ein Plakat für eine Zeremonie gesehen und nachgefragt um was es da ginge, auch mit diesem "Yage" - fand heraus es ging um eine Ayahuasca-Zeremonie😀
    Mein Plan war es zu einer Markthalle zu gehen, andere Hostels live abzuchecken (hier sind mir zu wenig Menschen), eine Free City tour zu machen und am Abend dancen zu gehen - ein Chico hatte mich gestern eingeladen.
    Der Tag war dann doch recht anders als geplant 😀
    Die Tour war ausgebucht. Zur Markthalle bin ich: Ganz nett, aber wenig Frische Ware. Sogar 1 Biostand. Leckeres Mittagsmenü gegessen - mit vielen Bohnen. 💨

    Danach war ich fix und fertig und chillen im Park war angesagt. Ein Plakat hat auf ein aktuelles Festival "festival de mujeres en escena por la paz" 👩☮️ - davon Teil viele Teaterstücke, Workshops usw.
    Die mit dem Flow gehende Caro 🫠 hat gecheckt, dass in der Nähe gleich ein Workshop für Kontakttanz ist. Ohne viel nachdenken da hin. Also nicht gecheckt, dass der Kurs 3 Tage geht und heute der zweite ist. 🙈 Wunderte mich, dass alle gleich so herzlich und vertraut miteinander sind - aber naja estamos en Colombia. 😃
    zweites Ding: die hatten alle recht gammelige Klamotten an, teils sehr dreckig. Ah ja weil man sich auch viel am Boden herumwälzt.
    Drittens: alles an einem öffentlichem Ort auf einem harten Steinboden.
    Dreckiger Boden + ich/meine Gedanken = 🆘
    War trotzdem cool, interessant, aber auch hart sich der Gruppe anzuschließen und sich ganz drauf ein zu lassen. Leute teilweise heftig alternativ unterwegs und es gab auch lange Gespräche darüber was wer wie gefühlt hat während der Tänze. ✨
    Beim Verabschieden wollte gleich ein Chico meine Nummer bezüglich interkulturellem Austausch, er interessiere sich für va. für sprachlichen Austausch - auf Englisch.
    Anderer Chico meinte er arbeite bei DEM Theater 🎭 in Bogotá, sei selbst Schauspieler aber heute nur an der Kasse - ich sei eingeladen.
    Dort haben die Grüderväter des Theaters Kolumbiens die ersten Stücke aufgeführt bzw führen lassen. Meine Zweifel bezüglich der Thematik (Krieg, ist schon interessiert und wichtig ich weiß, aber denn nicht meins) und der Sprache bestätigten sich: nach der Halbzeit bin ich fix und fertig Heim. Mein Kopf dröhnte - 70% des Gesprochenen habe ich nicht verstanden 😅
    Bin direkt ins Bett - es war halb 8 😅
    An sich trotzdem ein sehr cooles Erlebnis, sie haben viel gesungen und sehr gut gespielt.
    Verpasst hatte ich dann trotzdem nachts doch nich, denn der Typ von gestern meldete sich gar nicht bezüglich des zusammen Ausgehens.

    Tageseindrücke/Erkenntnisse
    ▶️ fixe Annahme: alle offensichtlichen Ausländer kommen aus Amerika

    ▶️ Spanisch hilft, aber sie haben echt viele Wörter und Phasen die es etwas schwer machen
    Und natürlich eine andere Aussprache

    ▶️überall werden Säfte verkauft und einem abgedreht und auch so überhaupt trinkt jeder überall Saft

    ▶️ Universität krass gesichert, Eingänge mit Guards und security check wie am Flughafen
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  • Bogota III

    9 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 12 °C

    Umzug in anderes Hostel: mehr Menschen, coole Location mit Rooftop und das ganze sogar günstiger - checkpot 💃
    Free tour auf spanisch über die Historie der Stadt und allgemeine Infos über Kolumbien. Nette Leute aus Argentinien über Spanien, Italien und Polen mit am Start. Mit 3 Leuten davon (ein italienisches Paar und einer Spanierin) den Tag verbracht. 😊
    Lecker gegessen, Chica probiert, das Museum Bolero (mit Werken von Bolero aber auch Picasso) besucht und auch DAS To Do in Bogotá: den (Haus) Berg Monserrate ⛰️Wollte dort eigentlich morgen hin, aber es lief mit der Gruppe rein und auch mit dem Wetter. Sie wollten nicht hochlaufen, also mit der Bahn hoch.
    3152 m hoch, kalt, aber mega Aussicht über die Stadt.
    Eingetunet im Hostel und meiner Kontakttanz-Bekanntschaft Lisandro aufm Rooftop bei einem Cocatee gechillt.

    Beobachtungen/ Erkenntnisse des Tages:

    ✔️Tinto = kein Wein, sondern hier der Begriff für Kaffee

    ✔️diese "Säfte" die einem überall abgedreht werden ist "Chicha" : fermentierter Maissaft, crazy Geschmack

    ✔️viele Smaragde werden in Kolumbien gewonnen, es gibt nen richtig großen Schwarzmarkt in Bogotá
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  • Bogotá IIII

    10 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 12 °C

    Langsam reichts mit der Stadt 😀 aber die Workaways haben nicht geantwortet, deswegen bin ich noch in Bogotá 😅 immerhin kann ich gut im Hostel Zeit verbringen.
    Schade, dass man als Tourist nur ein Stadtteil sicher begehen kann. Nur mit Einheimischen sollte man sich außerhalb der Candelaria aufhalten.
    Man hat damit schnell die Stadt "gesehen" - es gibt diesen Stadtteil und den Berg Monserrate. Es gibt zwar auch große Parks, aber man braucht mit den Öffentlichen fast 2 h dort hin ...

    Auf dem Rooftop gechillt und noch etwas das Viertel ausgekundschaftet. Am Wochenende ist noch mehr los in der Innenstadt. Am Hauptplatz stand auch die Polizei mit einem extra Fahrzeug mit großem Bildschirm + Boxen mit einem Werbefilm über Kolumbien. 🛃 Das gibt es extra für Touristen, um darüber aufzuklären, worauf man in der Stadt achten muss.
    Ein paar Kirchen von innen angeguckt, überall Fotos verboten. Sehr alt und größtenteils mit dunklem Holz aufwändig ausgekleidet - wirkten recht düster. ✝️ Maskenpflicht in den Kirchen.
    Beim Mittagessen mit einem Kolumbianer aus der Nähe von Medellín ins Gespräch gekommen. Den Tag verbracht und über unser jeweiliges Heimatland ausgetauscht. Sehr interessant, aber auch anstrengend 😅 wurde glatt eingeladen ihn zu besuchen.
    Abends mit 5 Österreichern in eine große Dizze mit Elekro/Techno Musik. Hatte glatt vergessen das Pfefferspray auszupacken, aber das fiel nicht auf. Richtig großer Schuppen namens "Kaputt" 😀 mit richtigen vielen Floors und sogar einem reinen Veggie-Foodstand💃 Komisch Latinos zu solcher Musik tanzen zu sehen - hat irgendwie nicht so gepasst 😅
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  • Bogotá IIIII

    11 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 17 °C

    Noch mehr los in der Stadt, v.a., weil jeden Sonntag die Hauptverkehrsstraße (vom Flughafen in Innenstadt) den ganzen vormittag autofrei ist. Nicht unbedingt der Umwelt zu liebe, mehr für die die radbegeisterten Einheimischen. Viele Leute gehen dort aber auch spazieren oder Inliner fahren. Coole Sache 🚲

    Weitere Erkenntnisse:

    ✔️Ich mit braunen! Haaren bin für die Kolumbianer blond 😅

    ✔️Toilettenpapier darf man im ganzen Land nicht ins Klo werfen, sondern nur in den Mülleimer

    ✔️ wenig Sonne, aber die bringt ganz schön Farbe - Bogotá liegt aber auch auf 2640 m
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  • Bogotá III III

    12 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 15 °C

    Heute war eher ein supoptimaler Tag. 🙈
    Geldabheben hat lange nicht geklappt, Andrés vom Workaway hatte mich abgeholt und dann hat es richtig!! angefangen zu regnen. ⛈️ Mit den Öffentlichen ging gar nichts. ❌
    Also sind wir nach 1 h mit dem ganzen Gepäck und bei Regen in die Wohnung von ihm und seiner Freundin - die war ein volles Chaos weil sie vor kurzem erst dort reingezogen sind. Hab mich nicht so wohlgefühlt, auch weil alles recht dreckig war. Sie haben herumgeräumt und ich auf dem provisorischen Bett habe probiert zu entspannen.😬 Meine Idee, dass ich in einem Hostel schlafe und/oder mithelfe wurde abgelehnt. Wir aßen eine Kleinigkeit (recht ecklige Teigtaschen 😅) und wir gingen früh ins Bett.

    Zu Andrés:
    28 Jahre alt, seine Eltern betreiben seit über 20 Jahren eine Bio-Finca 🥬🥦🥑🍑 nicht weit entfernt von Bogotá. Er ist aber auch Koch und macht Führungen in einem Kunstmuseum in Bogotá. Er hat mit seiner Freundin hier eine kleine Wohnung und pendelt zwischen der Finca und Bogotá. Er macht also echt viel und ist bei allem immer super gelaunt und sehr nett. Er wirkt etwas schmuddelig, aber hat glaube wenig Zeit für Körperpflege 😅

    Weitere Erkenntnisse:
    🔸 sehr schnell werden Selfies geschossen und allgemein viel in den sozialen Medien vom Leben geteilt (zb nach 1 Minute zusammen mit Andrés gab es ein gemeinsames Foto) 📸

    🔸vieles in Einweg (Plastik oder Pappe) auch wenn man nicht to go unterwegs ist, so wird im Restaurant der Saft im Einwegbecher und der Kaffee in To Go Becher serviert 🙈

    🔸man muss aufpassen wo man hintritt, nicht selten gibt es Löcher im Boden oder der Gullideckel fehlt 😆
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  • Workaway Bio-Finca 1

    13 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 14 °C

    Nächster Versuch auf den Hof von Andrés zu kommen. Wir fuhren mit 3 verschiedenen Bussen. Es war interessant mehr von Bogotá zu sehen - das normale Bogotá abseits vom schön erschlossen (Touri) Stadtteil. Sehr viel mehr Müll an den Straßen, teils sehr kaputte Häuser/Baracken - hier wohnt die Armut. 😟
    Der dritte Bus war eher ein größerer VW und traf das Klischee: irgendwas am Motor war kaputt und vor allem hoch den Berg tuckerten wir verdammt langsam. 😂 Ungewöhnlich war eine kleine Personenkontrolle der Polizei vor der Abfahrt.

    Ankunft auf der Finca nach etwas mehr als 2 Stunden. Zuletzt hat uns der Papa von Andrés mit seinem Geländewagen abgeholt. Die Straße zur Finca ist verdammt steil und kaputt.
    Es ist sehr schön hier, man hat eine super Aussicht. 🌱 Alles grün und vielfältig bepflanzt. Auffällig sind die vielen Vögel am Himmel - der Großteil Assgeier 🦅 Das Haus ist einfach und etwas schmuddelig, aber aufgewertet mit kurioser Deko. Hier wohnen Andrés Eltern Guillermo (74) und Estella. Sie sind einfache, herzliche Leute. 👨‍🌾 Sie haben noch nie wirklich den Ort verlassen, weil sie auch gar nicht groß das Bedürfnis danach haben. Der Papa ist ein ganz süßer , strahlt sehr viel Ruhe und Liebe für all das was er macht aus. Estella ist mehr im Haus und kümmert sich um das Bürokratische. 🤓 Sie sind sehr fürsorglich miteinander und einfach liab anzusehen 💓

    Andrés hat mir die Finca gezeigt und mit dem Vater zusammen haben wir die Schafe gefüttert (Gras und Salz). Die Familie hat gleich Videos gemacht für Social Media, in denen ich was erzählen sollte über meine Beweggründe usw. - war leicht überfordert 😅 Sie bauen viel an, was ich kenne, aber v.a die ganzen Früchte sind mir total neu. Total schwer sich zu merken wie sie alle heißen. Ein Highlight: ich habe im Avocadobaum eine 🥑 gefunden - die erste in 12 Jahren. Sie haben damit bewiesen, dass auch in diesen Höhen und Temperaturen wachsen kann. Abends haben wir das Nationalspiel "Rana" 🐸 gespielt. Man wirft Metallmünzen mit Löchern und abhängig davon welches Loch man tritt, bekommt man entsprechende Punkte. Unglaublich aber wahr: ich habe gewonnen 🥇 war wohl eher Anfängerglück 😂

    Kurze Fakts zur Finca:
    ✔️ auf etwas mehr als 2800 m
    ✔️ Wasser zur Bewässerung direkt vom Berg
    ✔️ 2 Hunde, 1 Katze 🐶🐱
    ✔️4 Schafe 🐑
    ✔️ Einige Hühner 🐓
    ✔️ Anbau von Kohl, Brokkoli, Salat, Kräutern
    ✔️ eigener Hummus mit Kompostsystem
    ✔️ einige Obstbäume/Sträucher, Equkaliptus, Avocado

    ✔️ alles zum Eigenverzehr und etwas zum Verkauf
    Früher haben sie viel mehr bewirtschaftet, aber jetzt sind sie älter und finden auch keine Arbeiter

    ✔️ sie bieten ein bisschen Tourismus für Interessierte an (Essen, Camping, Raumvermietung, Kurse zum Thema Bioanbau, Recycling). Das ist aber erst im Aufbau.
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  • Workaway Bio-Finca 2

    14 settembre 2022, Colombia ⋅ ☁️ 13 °C

    Andrés ist in der Früh wieder nach Bogotá zum Arbeiten und kommt am Freitag zurück. Ich bin also allein mit seinen Eltern, das macht nichts, aber ist sprachlich manchmal etwas schwer 😅 es gibt viele Begriffe von hier, die ich nicht kenne.
    Zum Frühstück gab's eine Suppe mit Kartoffeln und Ei. Einen süßen Kakao und ein Arepa. Das macht satt und fühlt sich für mich eher semi-gesund an. 😬

    Ich durfte dann gleich die Schafe füttern und Unkraut jähten. Nicht viel Zeit verging und ich sollte mich vorstellen vor unserem Besuch: einen Angestellten der Handelskammer. 👨‍💻 Er war den ganzen Tag da, schaute sich die Finca an, stellte viele Fragen. Sein Job: der Finca bzw der Firma bezüglich des Tourismus weiter zu helfen. Er stellte Whatsapp Business ein usw. Er wohnt in Bogotá und hat mich auch sofort eingeladen 😅
    Es war interessant, aber auch anstrengend. Über mich und meinen Aufenthalt wollte er auch einiges wissen. Er bekam Frühstück und Mittagessen. Das Mittagessen bestand aus unserem heute geernteten Chinakohl vermischt mit Eiern und Reis. Uff.. schon wieder Eier 🙈 fühle mich immer ungesunder und auch der Saft war nochmal extra gesüßt.

    Nachmittags sind wir in den nächst gelegenen Ort Chimpaque - ein kleines, traditionelles Dorf, aber mit sehr viel Leben. 👌 Zuerst gabs ein typisches Getränk von hier (mal wieder fermentiert und süß 😅) und ein Arepa mit Käse. Das Cafe passt so gar nicht rein und wirkt vom Stil wie Starbucks - es wurde aufgrund seiner v.a Innenarchitektur vor kurzem ausgezeichnet. 😁 Das Einkaufen von Früchten, Gemüse, Tierfutter und Trockenem (Reis, Zucker u. Ä) überforderte und irritierte mich. Es war super viel los und alles an den Kassen ein durcheinander. Dann wurde alles in Tüten gepackt und auch Früchte gekauft, die wir selbst auf der Finca haben. 🤨 Das alles war konventionelle Ware, weil es hier auch nichts anderes gibt. Sie leben auf der Finca schon bewusst, aber das mit den Tüten und das viele konventionelle Essen habe ich dann doch nicht erwartet.

    Auf den Heimweg sind wir noch etwas den Berg hier hochgefahren. Es würde gerade ein Film gedreht werden und man wolle das sehen. Aber die Dreharbeiten waren bereits abgeschlossen. Diese Straße führt sehr direkt und schnell nach Bogotá, muss aber bezahlt werden. Um die Finca zu erreichen muss die Familie einen Miniteil davon befahren und jedes Mal 10 Cent dafür zahlen. 😬

    Weitere Erkenntnisse:

    ✔️Das ich fast ausschließlich Wasser trinke ist für alle sehr komisch. Hier trinkt kaum einer einfach so Wasser. Und wenn es einen Tee gibt, dann mit einem Haufen Zucker

    ✔️Man redet viel über die letzten schlimmen Vorfälle, meist von Venezulanern ausgeübt. Diese Migranten wollen sie nicht und führt zu mehr Unsicherheit - auch teilweise auf dem Land. Noch vor 3 Jahren hat niemand auf dem Land seine Haustüren verschlossen.
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  • Workaway Bio-Finca 3

    15 settembre 2022, Colombia ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute war ich größtenteils mit Unkraut jähten und gießen beschäftigt. Das Besondere war, dass Estella zur kranken Tochter gefahren ist und ich mit Guillmero allein war. Wir hattens gemütlich und uns mittags einen Salat aus dem Garten zubereitet + Reste von gestern. 🍽 Anschließend hat er sein Verständnis von einer Beziehung/Ehe geteilt und wie es in Kolumbien früher und heute läuft. Er war 40 und Estella 18 als sie zusammen kamen. 😅
    Unser Tagesablauf wurde gefixt: ab jetzt geht's
    um 7 zu den Tieren, um 11 bereiten wir das Mittagessen zu und dann nochmal von 15-17 Uhr rum an die Arbeit🕛
    Nachmittags stand dann aber ein kleiner Workshop zur Sicherheit im Straßenverkehr an.
    🚗🏍🚲 Dieser wurde von einem Amt ausführt und fand im Hof einer Frau statt. Wir waren zu acht - alle Teilnehmer weit über die 50. Warm-up war das Spiel "Gordischer Knoten" - jeder streckt seine Hände quer in den Kreis, alle sind dann verknotet und dieser muss gelöst werden ohne die Hände loszulassen. 🪄 Das war mal lustig, die meisten waren ja doch recht unbeweglich 😃
    Ich fühlte mich etwas wie im Kindergarten, auch weil das vermittelte Wissen sich auf die potentiellen Gefahren im Straßenverkehr, was bedeutet welches Verkehrsschild und wie man sich jeweils zu verhalten hat, beschränkte. 🚫🅿️
    Das war allen klar, aber dahinter steckte mehr die Idee das Aufzufrischen und das Wissen dann den ggf. fragenden Kindern weiterzuvermitteln. Im Kindergarten gäbe es so etwas wohl nicht.
    Der Verkehr hier ist auch wirklich wild und ich verstehe, dass v.a. Ältere sich nicht sicher fühlen. Ampeln, Tempolimits, Abstände werden oft nicht eingehalten. ❌ Viele (junge Leute) hängen dauernd am Handy, laden einfach mitten auf der Straße abrupt jemanden ab oder auf, überholen wild, fahren betrunken und tragen aufm Motorrad keinen Helm. Ob der Kurs, v.a. in diesem kleinen Rahmen und der Zielgruppe wirklich was gebracht hat, bezweifele ich 😅 Nett wars aber alle mal und danach gings für ein paar Besorgungen in die Stadt.
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  • Workaway Bio-Finca 4

    16 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute ist etwas der Tag der Desillusion gewesen.
    Erstens: sie haben doch keine Kühe, das hatte ich falsch verstanden. Haha halb so wild. 😅
    Was mich aber doch getriggert hat:
    Nachdem wir in der Früh die Tiere versorgt hatten ging es ins "Treibhaus" (Gespannte Plastikplanen): Dort wird Saatgutaufzucht und Kompostaufbereitung betrieben. 🌱 Den Hummus machen sie echt richtig toll: Grünabfälle, Hühnerkake usw. aufeinander geschichtet, immer wieder umgeschichtet und zugedeckt. Doch schon seit Tagen habe ich was chemisches in der Nase und muss oft niesen. Die Quelle hatte ich dort gefunden: eine Mischung aus Wasser und "Creolina". ☣️Ein hoch chemisches Mittel das stark verdünnt zur Desinfektion von Schwimmbädern, Fußböden usw genutzt wird - also für den non-food Bereich. In dieses Wasser haben wir dann allen ernstes die Vorzucht Plastikbehältnisse zur Prävention von Pilzen u.ä getaucht und damit auch die frisch gesetzten Saatgutschälchen besprüht. 🤯 Ich war fassungslos und hatte zudem mehr und mehr Kopfweh und einen leichten Ausschlag im Gesicht wegen der Dämpfe - sie hielten sich hartnäckig unter den Plastikplanen. 😩
    Hatte zum Glück bei allem Handschuhe an.
    So geht nach meiner Definition kein Bio-Anbau!!! Das ist nicht natürlich und schädlich für Mensch und Natur.

    Ich hatte das nicht direkt angesprochen, nur etwas nachgefragt... Für sie sei das normal und sonst funktioniere die Anzucht nicht. Der Konsequenzen sind sie sich glaube ich nicht so bewusst und sie kaufen ihre Utensilien im Geschäft vor Ort, wo es auch nichts anderes/alternatives gibt. Und alles wird als normal und harmlos verkauft. Bin mir ziemlich sicher, dass das Saatgut auch nicht Bio ist, wohlmöglich genmanipuliert. Kann hier in Südamerika nicht vom EU-Bio-Standard ausgehen, wo all dies verboten ist. Sie machen wahrscheinlich für diese Verhältnisse ziemlich viel gut und viel besser als die anderen. Damit versuche ich mich nun abzulenken und einzustimmen. 🥴

    Nachmittags topften wir die Eukalyptusbäume um. Dann hörte es Gott sei Dank auf zu regnen und Estella und ich liefen in den nächsten Ort. Der Spaziergang tat gut, beruhigte mich wieder und ich konnte die schöne Natur genießen. 🌸🌳
    Wir trafen auf viele Straßenhunde - nicht einfach für mein großes Mausi-Herz.
    Auch nicht einfach die häufig weinende Estella, die sich starke sorgen um ihre kranke Tochter macht.

    Das Einkaufen war wie beim letzten Mal eher unangenehm. V.a. auch das ganze Fleisch. Alles was verkauft wird macht für mich keinen guten Eindruck. Alles mit viel Zucker, Aromen, viel Vorgefertigtes. Auch den ganzen "Zumo natural" (Natürlich Saft) den mir Estella schon oft angeboten hat. Von wegen natürlich: da kommt jedes Mal noch ein Tütchen mit Aromen und Zucker rein. Diese Tütchen kauft jeder und macht damit seinen Saft. 🙈 Auch fertige Salatsaucen, Fleischsoßen haben wir gekauft. Ich hatte schon gedacht das sie das selber macht. Auch die Arepas kauft sie fertig.. Weiß nicht ob aus fehlender Zeit, Lust oder weil man halt das meiste gerne schon vorbereitet kauft. 🤔

    Crazy war, dass man in Minikühlregal einfach die Packung abgepackter Würstchen öffnet und sich so viele rausnimmt wie man mag. 😅
    Es war wie beim letzten Mal echt was los und es gibt in diesem Dorf so viele Läden, ich frage mich wie sie überleben können. Fast alles läuft händisch ab: die Preise werden mit dem Taschenrechner zusammengezählt und alles auf einem Zettel geschrieben! ✏️

    Abends war es noch kälter als sonst. Die Kälte zieht rein wie nochmal was, einfach ungemütlich.🥶 ich schätze es hat im Haus max. 12 Grad. Auch haben sie kein Sofa zum gemütlich zusammen sein. Immerhin haben wir uns auf ein paar alten Sesseln dick eingepackt und eine kurze Doku über den Regenwald angeschaut.
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  • Workaway Halb-Bio-Finca 5

    17 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute wars mal wieder schön sonnig ☀
    Neben der Routine haben wir Tomaten umgepflanzt, das "Heu" zusammengetragen, ein bisschen Gemüse geerntet
    und Laub gerecht. 🥔🥬🥦
    Hier ist es wohl üblich, dass die Pflanzen keine Plastikumtöpfe haben, sondern eine Plastiktüte. Da wir ja aber hier "ökologisch" arbeiten, machen wir beim Umtopfen bzw eher Umtüten im Gegensatz zu den anderen die Tüten nicht kaputt und schmeißen sie auf den Boden, sondern säubern sie und nutzen sie weiter. 👌
    Gleichzeitig habe ich mitbekommen, wie sie etwas Plastik bzw eher Alu verbrannt haben, weil sie es nicht lagern möchten und niemand den Müll mitnimmt. 🙈
    Mittagessen lag mir hart im Magen, evtl. weil es viel war, aber wahrscheinlich eher wegen so einer fertig gekauften Fleißsoße im Plastikbeutel... Ahh.. alles in Plastik❌
    Außerdem kam noch eine leichte Blasenentzündung hinzu. Wahrscheinlich weil ich immer dreckige Hände hatte und die Unterhosen teils mehrere Tage herhalten mussten. Heute aber war Gott sei Dank Waschen angesagt - hatte zuvor nie in der Finca reingepasst. 🧽
    Crazy Vorgang: kaltes Wasser vom Berg mit Schlauch in die Maschine geleitet. Die hat ein Teil drinnen, welches sich im Kreis bewegt. Etwas Waschpulver. 2 Min dreht sich das Teil, vermischt also die Wäsche mit Wasser. 10 min wirken lassen, nochmal kurz drehen und mit kalten Wasser noch einmal durchspülen😀

    Sonst wurde noch für Sonntag vorbereitet. Eine Gruppe hat sich eingemietet ab 10 Uhr mit Essen. Sie feiern den 24 Geburtstag.
    Bin gespannt wie das wird. 💃
    Hab für mich abends gelesen und mitbekommen, dass heute Guillmero traurig ist. Evtl wegen der Tochter, ich weiß es nicht..

    Andere noch nicht geteilte Kleinigkeiten:

    ✅ duschen nur mit kaltem Wasser hier

    ✅die beiden kommunizieren v.a. mit Walkie talky, mega praktisch, das geht sogar von der Finca ins Dorf runter

    ✅ draußen läuft immer laute Salsa-Musik, sehr cool während der Arbeit Unterhaltung zu haben, sind aber immer die gleichen Lieder
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  • Workaway Halb-Bio-Finca 6

    18 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute war ein Event bei uns und danach richtete sich der ganze Tag. Andrés + Freundin war wieder da und half auch mit. 💪

    Auf die Finca können Gruppen kommen und sich einmieten. Das bedeutet, dass sie das Gelände mit einer Feuerstelle, Hütte und diveres Spielangebot nutzen können. Auch gibt es eine Führung über die Finca. Verpflichtend ist es Gerichte zu buchen, die Estella am Feuer draußen zubereitet. Nur für den Essensservice und extra Getränke muss gezahlt werden - geschenkt! 75 € waren es für 13 Personen. 🧐

    Weird für mich war, wie dekoriert und auch das Besteck hergerichtet wurde. Wir säuberten es mit einem in Chlor getauchten Tuch und wickeln mit einem Metall-Plastik-Faden die Serviette drum herum. 😜
    Meine Aufgabe war es mit zu bedienen und bei Fragen, Wünschen zur Stelle zu sein.

    Es kam eine Familie aus Bogotá + ein paar Freunde des Sohns, der seinen 23. Geburtstag feierte. Es war interessant zu sehen die Familien von hier feiern und zusammen Freizeit verbringen. 🤓
    Sie reden sehr locker miteinander und Wörter wie "Marica" = Schwuchtel, Weichei gehören zum Ton.
    Sie spielten mit unglaublich viel Ausdauer Rana und Tejo und hatten dabei einen enormen Spaß.
    Von Tejo hatte ich schon mal gehört, es aber noch nie gesehen - das ist das Nationalspiel Kolumbiens. 🤾‍♂️ Kurz beschrieben: in einem abgestecken Bereich aus Lehm + Metallring + darauf zwei platzierten Schwarzpulvertaschen wirft man einen kleinen Eisenklotz. Dieser sollte die Tasche/n treffen und es zum explodieren bringen. Ist sehr schwer - keiner hatte es geschafft.
    Eine junge Frau war besonders gut drauf und riss einen Witz nach dem anderen. Auch über einen Jungen mit 15 Jahren der straight 2 Bier getrunken hat 🍺 und dann den ganzen Tag etwas daneben war. Sehr lustig mit anzusehen. 🤣 Die Familie hat schon drauf geachtet, dass es nicht mehr wird, aber irgendwie war's auch egal. Auch (fast) egal war das super anstrengende Kind von etwa 3 Jahren, dass ständig Aufmerksamkeit wollte. 🙈

    Schade war, dass sie zum Tanzen in der Hütte die Tür geschlossen hatten und damit allein sein wollten. Zu gerne hätte ich meine ersten Salsa-Schritte gelernt. 💃Immerhin habe ich tagsüber mit Andrés und seiner Freundin Sandy geübt herauszuhören, ob auf den Song Salsa, Merenge oder Bachata getanzt wird. 🎼
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  • Workaway Halb-Bio-Finca 7

    19 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 14 °C

    Konisch, dass nach dem gestrigen Event heute wieder so wenig los ist. Mir reichts langsam mit der Ruhe. 😅
    Bis auf das mir die Hühner in der Früh ausgebüchst sind und ich einen Sträfling, von der Polizei auf die Toilette begleitet, an einer Raststätte traf, ist nichts aufregendes passiert. ⛓️
    Wir haben das Auto gereinigt - natürlich läuft all das Seifenwasser, wie auch aus der Waschmaschine direkt ins Gras rein. Aber ausnahmsweise haben wir nicht mit Chlor gearbeitet.🚱 Es war mühsam das Auto auszukehren, einen Staubsauger o.ä. besitzen sie nicht.
    Das Klischee der unpünktlichen Latinos wurde erneut nicht bestätigt: pünktlich waren wir mit dem sauberen Auto bei der Firma, die die Straße betreut, um unseren Schein für eine Vergünstigung zur Nutzung dessen zu bekommen. 🔝
    Dabei trafen wir auf unseren Nachbarn, den ich noch nie sah. Er sei ein schlechter Mensch: schon mehrfach habe er in die Richtung der Hunde geschossen🔫, stalkt uns redet schlecht über alle.

    So langsam mache ich hier die Fliege: zu mehr jungen Leuten, Abenteuern, hoffentlich sauberer und wärmerer Behausung und Restaurants, die auch mal was europäisches wie Pasta oder Pizza anbieten. Bis jetzt habe ich jeden! Tag mind. 1x Reis 🍚 gegessen. Heute war der absolute Downgrader mein Abendessen: süßes Gebäck und salzige Erdnüsse. Die anderen aßen als Besonderheit in der Stadt gekaufte Pizza - es gibt dort aber nur welche voller Fleisch... Also her mit den Nüssen, ist dann doch besser als das zweite Mal am Tag Reis. 😁
    Ach ja, es bahnt sich eine Verstopfung an - dieses "Pan" hier macht echt zu.
    Wie lange ich noch bleibe hängt auch davon ab, ob ich mit Andrés zu dem Paramo Sumapaz kann.
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  • Workaway Halb-Bio-Finca 8

    20 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 14 °C

    Jo heute war eher schwieriger Tag...
    Die Sonne hat das erste Mal richtig runtergeknallt und wir haben so recht gearbeitet. D.h. wir haben an einem kleinen Hang teilweise schon mit dem Boden verwachsenen dicke Äste oder Baumstämme auf eine Stelle getragen zum Trocken. 🎋 Das war anstregend, wegen der Hitze und auch weil sie teilweise sehr schwer waren. Dennoch war ich recht frohen Mutes und habe mich auf den "Muskelzuwachs" meiner Arme gefreut. 😉💪

    Dann aber überkam mich etwas Heimweh, ich fühlte mich recht einsam. Mir fehlt es hier an etwas mehr Gemeinschaft, Unternehmungen u.ä. Estella und Guillmero sind zwar sehr nett, kümmern sich um nicht usw. , aber haben hält nicht mein Alter und nach dem Feierabend und 17/18 Uhr steht nichts mehr auf dem Programm. Und Andrés ist selten hier. 🙈
    Es war unangenehm, weil ich am Mittagstisch, hart angeweiselt mit öko-Sonnencreme (natürlich korallenfreundlich) heulend neben dem ersten gut aussehen Chico saß. Das war ein Kumpel von Andrés, dem er bei einem Projekt heute half. 🥲

    Es ging wieder bergauf, als Estella, Andrés und ich nachmittags ins Dorf liefen und ein paar Besorgungen machten. Ich kaufte mir etwas Seelenfutter.😋 Danach hat mir Andrés den Rest des Dorfes gezeigt und wir haben spontan einen langen, anstrengenden 🏞 Spaziergang gemacht. Das tat gut, auch wenn ich wenig von der Landschaft sehen konnte (ab 18 Uhr ists dunkel) und viele Straßenhunde und anfielen. Vor denen muss man echt aufpassen und Andrés hat mir Tipps gegeben, wie man sich verteidigen kann. 🐶

    Er versprach mir am Montag mit einer Gruppe einen Ausflug zum Sumapaz zu machen und bis dahin halte ich noch durch. Am Samstag kommt ein anderer Freiwilliger und das ist auch ein Lichtblick. Ab Dienstag habe ich wahrscheinlich ein neues Workaway. 🪄
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  • Workaway Halb-Bio-Finca 9

    21 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 13 °C

    Seit gestern nachmittag ist ein Rohr verstopft und wir haben gar kein Wasser für den Garten. 🫣 Schon um 6 Uhr haben Andrés und sein Vater daran gearbeitet. Mittags lief das Wasser wieder - ein blöd sitzender Stein in den Rohren war Schuld. 🪨
    Ich hatte auch geholfen, aber erst später als Andrés wieder nach Bogotá ist.
    Dann habe ich etwas sehr ähnliches wie Walnüsse vom Boden aufgesammelt und wir haben wieder Pflanzen ungetütet. 🌱
    Abends haben Guillmero und ich die ernteten Papayuelas (Berg-Papaya) verarbeitet. Sie duften lecker, roh isst man sie nicht, da man dann einen Ausschlag bekommt und nur die Pulpa innen schmeckt süßlich. 🥭 Das Fleisch an sich schmeckt nach sehr wenig. Mit viel Zucker kochten wir sie ein - dieses Mus wird als Nachspeise oder zusammen mit Milch gegessen. Dann ists so ähnlich wie rote Grütze - also dann gelbe Grütze.

    Überrascht hat mich, dass Estella ganz genau meine Arbeitszeiten notiert hat, was ich gearbeitet habe, ob ich jeweils Frühstück, Mittag und Abend, gegessen habe usw. Das muss sie wohl bei der Agargemeinschaft vorweisen. Ich durfte das dann mit meiner Unterschrift bestätigen. Sie hat also im immer ganz genau von ihrem Büro mitbekommen, was wir so gemacht haben 👀
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  • Workaway Halb-Bio-Finca 10

    22 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 12 °C

    Frage des Tages: wie kann sich so wenig um die Sauberkeit im Haus kümmern und dafür dann den Schuppen im Garten richtig desinfizieren?

    Das Entrümpeln des Schuppens war heute angesagt. Das war staubig und ich trug eine Maske, weil ich nicht mehr aus dem Niesen rauskam. 🤧
    Was für mich wieder keinen Sinn machte: der Plastik wird im Garten verbrannt, aber die Pappe und das Papier recycelt . 🤐

    Dann musste alles "desinfiziert" werden - in das Holz setzen sich sonst Käfer. Na und, in dem Schuppen sind doch keine Lebensmittel drinnen und man kann doch auch anders dagegen vorgehen? Guillmero schmiss sich in ein Schutzgewand und legte los. Ich hatte mich damit verabschiedet und suchte das Weite. Diese Chemiekeule gebe ich mir nicht. 😷

    Auf andere Gedanken kam ich dann nachmittags als Guillmero und ich zu einem Wasserfall wanderten. War recht anstrengend, schön und deprimierend zugleich: mehrere Bauern habe ich schön Pestizide spritzen sehen und viele haben im Garten Plastik verbrannt oder Felder abgebrannt.❌ Als wir dann aber am Wasserfall waren wusste ich wieder warum ich hier bin - es gibt noch schöne, fast unverschmutzte Orte. 🥰

    Dann hatte es angefangen zu regnen und es wunderte mich, dass uns keiner fragte, ob er uns mitnehmen soll - hätte zu Kolumbien gepasst. Aber liegt eventuell an der Region. So kamen wir durchnässt zu Hause an und ich hatte nichts richtiges Trockenes zum Drüberziehen - frieren war abends angesagt. 🥶
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  • Workaway Halb-Bio-Finca 11

    23 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 13 °C

    Die Nacht war nicht so gut: ich fror stark und musste mich überall kratzen. Ich glaube im Bett sind viele Milben o.ä.🤪

    Heute war viel Laubrechen und Pflanzen von A nach B tragen angesagt.
    Mein Highlight: nachmittags Tejo spielen. Ich war gar nicht so schlecht und verlor von 2 Runden nur eine. 😇 Dabei wird Bier getrunken - der Verlierer muss dieses zahlen. Ich hatte damit tatsächlich hier meine ersten kolumbianischen Biere getrunken. 🍻Die zwei verschiedenen Marken (Poker, Aguila) schmeckten ähnlich und ich bekam sie ganz gut runter.
    Abends wollte Andrés mit Freundin Sandy kommen, aber der Busfahrer erlaubte den Hund auf der Fahrt nicht, also blieb der Abend recht ruhig und ich las mein Buch fertig. 📖
    Eine richtig große ekelige Spinne war im Aufenthaltsraum. Ich wollte sie irgendwie nach draußen bringen. 🕷Estella ekelt sich noch mehr vor solchen Tieren und fakelte nicht lange. Sie sprühte ein Gift auf die Spinne und sie war tot. So leben sie also mit der Natur.🙈

    Was ich noch mitbekommen habe:
    Das Papier vom Schuppenausräumen verbrennen wir nicht, denn man bekommt fürs Recyceln dessen Geld. ♻️💴 Auch für PET und Glas und natürlich wie bei uns für Metall u.ä. Der Rest, also Restmüll und Alu, wird im Garten verbrannt.
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  • Workaway Halb-Bio-Finca 12

    24 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute waren wir zu viert im Garten. Andrés und Sandy am Papayuela-Bäume auspflanzen. Guillmero und ich im Treibhaus. Dort wurde mal wieder mit Creolina gearbeitet. ❌
    Ich habe davon wieder Kopfschmerzen bekommen (trotz Maske) und gesagt, dass ich diese Arbeit nicht machen will und kann. Guillmero meinte es reicht den Eimer mit Creolina-Wasser-Gemisch rauszustellen, aber der Dampf hatte sich bereits unter den Planen gesammelt. Er riecht die Chemie gar nicht mehr. Ich habe dann stattdessen die Schale der Walnüsse entfernt. 🌰

    Mittags gab's unter anderem eine Nudelsuppe - mein Gott freute ich mich mal wieder auf Nudeln. Hab noch kein einziges Mal Nudeln hier gegessen. 🍝 Ihhh wie ekelig waren die Nudeln: zum einen verkocht und deshalb so komisch mehlig, aber ich glaube auch sie schmecken sie hier anders.

    Danach wurde gefühlt Stunden darüber diskutiert wie, wer alles und wann wir zum Paramo Sumpaz fahren. 🚗 Eigentlich war das für Montag geplant gewesen, aber keiner von Andrés Freunden konnte und dann passt der Sonntag den meisten.
    Ab nachmittags wurde es richtig kalt draußen und wir mochten da kein Tejo zusammen spielen. Stattdessen spielten wir innen etwas Rana 🐸 und uns wurde wenigstens etwas
    Richtig kalt wirds dann erst im Paramo, der über 4000 m hoch ist.
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  • Ausflug Páramo Sumapaz

    25 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 13 °C

    Ich hatte in Bogotá vom Paramo Sumapaz gehört.
    Er ist der größte der Welt mit 333.420 ha. Ein Páramo ist ein andisches Hochmoor und in Kolumbien gibt es weltweit die meisten (36). 🙌 Die Landschaft ist geprägt von Seen, Lagunen, Wasserfällen, Flüssen und Mooren. Er ist also eine sehr wichtige Wasserquelle für die Umgebung.💧 Ganz bizarr siehts dort aus - v.a. wegen der vielen Frailejones. Sie wachsen nur 1 cm in Jahr. Da kann man mal rechnen wie Alt manche sind. Bis zu 10 m hoch können sie werden. Tiere wie der Andenbär, Tapir, Jaguar, Puma und Kondor leben dort. 🐻🦅🐆

    Cool, dass wir uns zu viert auf den Weg zu diesem besonderem Gebiet machten.
    Das dauerte etwa 2 h zum Eingang und die Fahrt war crazy. 😆Viele Fahrradfahrer auf der Straße, weil Sonntags in Bogotá eine Hauptstraße nur für Fahrradfahrer🚴‍♀️ befahrbar ist. Sie machen wenig Platz und die Autofahrer halten auch wenig Abstand zu ihnen. 🙈
    Überholmanöver vor der Kurve vom feinsten. Auffällig, dass einige ihr Gefährt mit teilweise bunten und blinkenden Lichtern aufmotzen und alle mit Fenster auf fahren. Andrés ist ein guter Fahrer und ich fühlte mich trotz allem sicher. In den kleinen Dörfern war richtig was los - weil Sonntags Kirche und nichts zu tun. Auch einige Betrunkene auf der Straße. 🍺

    Am 'Eingang' des Parkes waren schon einige Leute und man musste lediglich seine Daten angeben. Kalt und windig wars - klar, wir waren ja auch auf 3.800 m Höhe. 🏞 Am Eingang ist gleich eine große Lagune und viele Verbotsschilder - auch das man nirgends sein Geschäft verrichten darf. Toiletten gab es nicht und wer musste aber dringend? Illegalerweise ging ich hinter einer Hütte. 😁Wunderte mich, dass es keine Toiletten gab, aber es kam raus, dass der Paramó nicht attraktiv für Touristen sein soll. Früher konnte man dort campen usw. Finde ich gut, dass sie ihn schützen wollen. Also überall Betretungsverbot ⛔und gegen meiner Erwartung nicht bewanderbar. Es führt eine einfache Straße durch den Paramó, welche wir ein Stück entlang liefen. Dann sind wir ein Stück mit dem Auto gefahren. Vereinzelt haben sich dort einfache Bauern angesiedelt.

    Das Militär 👮ist dort auch immer wieder anzutreffen. Zum einen, um zu kontrollieren wer kommt, die wichtige Wasserquelle zu schützen und ein eventuelles besetzen einer Gruppe, wie damals der FARC, zu vermeiden. Andrés hat ziemlich viel Respekt vor ihnen und wollte direkt umdrehen als er sie sah, aber sein Vater beruhigte ihn und es folgte nur eine einfache Personenkontrolle. Mehrfach trafen wir auf sie (teilweise waren sie zu 10 an der Straße, voll bewaffnet) und grüßten unerfreulich - bloß gutstellen mit ihnen. 🤞

    Insgesamt hat sich der Ausflug gelohnt, auch wenn man nicht auf die Berge kann. Schade, dass wir das Fernglas vergessen hatten und so kein Tier in der Ferne erblicken konnten. Mit der Höhe kam ich gut klar, evtl. auch, weil ich extra Coca-Tee getrunken habe. 🍵

    Abends spielten wir noch Rana und ich entschied mich endgültig zu einem neuen Workaway zu am nächsten Tag zu fahren. 😎
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  • Auf zum nächsten Workaway

    26 settembre 2022, Colombia ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute wurde nochmal gearbeitet und zwar recht hart. Die Sonne schien gut runter und wir entfernten die oberste Grasschicht eines Abschnitts (gibt's dafür nen Fachbegriff oder? 😅 ). Es wurden wieder einige Videos gemacht, die sie auf Social Media teilen wollen. Ich sprach über meine Aufgaben und was mir gefallen und nicht gefallen hat (Ich habe Creolina erwähnt). Daran waren sie aufrichtig interessiert und haben mir noch gute Wünsche auf den Weg gegeben. ✨

    Nach dem Mittag sind Andrés und ich dann gemeinsam los. Er ist ein echter Gentelman und gibt sehr auf einen Acht (so auch die restliche Familie). Er hat mich bis extra bis zu meinem Bus begleitet, damit er sicher sein kann, dass ich mich nicht verirre - sehr wahrscheinlich in Bogotá 🤣
    Dann gab er mir noch zum Abschied einen kleinen Abschiedsbrief. Ach, ich hab sie doch alle ins Herz geschlossen. 😌

    Von der Haltestelle lief ich noch 20 Min. zu dem neuen Workaway. Ich musste sehr arg Pippi, das ging nirgends, ich war müde und dann fiel ich Vollgas auf die Knie. Ging nochmal gut, aber leider hat meine gute Outdoorhose ein Loch und ich eine Schürfwunde am Knie. 😣Ich fand das Haus von Rita trotz Google Maps nicht und es kam mir ein Mann zur Hilfe. Es war der andere Freiwillige mit seiner Frau. 🫡Sie kommen aus Holland, leben auf Aruba und sind fast schon 1 Monat hier. Anita ist seit diesem Jahr in Rente, war auf einer internationalen Schule Kunstlehrerin. 🎨 Bastian arbeitet noch als Autor und gemeinsam machen sie bei Rita ein Kunstprojekt. Das zeigen sie mir bald. Sehr interessante, nette, herzliche Leute.

    Bei Rita angekommen begrüßten und 3 große und super liebe Mausis 🐶🐶🐶. Ich fühlte mich gleich wohl bei Rita - alternativ eingerichtet, sie gibt viele Business-Kurse online, macht viel selber (zb Käse) und ist cool drauf. Wir aßen gemeinsam, Rita ging wieder an den Laptop und ich duschte HEISS. 😍

    Auch wenn es in der Bude kalt war. Wir saßen auf dem Sofa, ich probierte mein Loch zu flicken und Rita machte etwas Energiearbeit bei Anita (Augen und Knie) und Bastian (Ohren). 🧚‍♀️
    So richtig beachtet und mitgenommen wurde ich eher nicht, aber die drei sind sehr eng und verbringen schon viel Zeit miteinander.
    Für Fotos machen und mehr sehen, war nicht richtig Raum. Darauf freue ich mich morgen 😍
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  • Workaway Spiri-Therap-Garten 1

    27 settembre 2022, Colombia ⋅ ☁️ 14 °C

    Ich habe sau gut geschlafen - unter richtigen Decken und habe so kaum gefroren. Der Tag fing um 8 Uhr super an: Brot, Käse, Müsli, Schokoaufstrich - alles selbstgemacht von Rita 👩‍🍳 Dazu frisches Obst, Joghurt und Milch. Ein Traum! 😍 ganz entspannt und in einem Sprachgemisch aus Deutsch, Holländisch, Spanisch, Englisch und etwas Papiamentu (Sprache auf Aruba) starteten wir in den Tag. 😇

    Gemächlich machten wir uns auf den Weg zum Garten - sogenannt Metanoia. Das dauerte 20 Minuten bis wir unterhalb vom Eingang waren. Bis nach ganz oben sind es nochmal 15 Minuten. Es leben überall richtig viele Hunde und alle bellen stark aber sind sehr nett. 🐶 5 davon auf dem Weg begleiten einen immer nach Metanoia und bleiben den ganzen Tag da. Dieses Geleit ist ja perfekt für mich. 🥰 Sie sind gepflegt, bekommen Essen, aber wenig Aufmerksamkeit der Besitzer. In dieser Gegend haben einige Reiche aus Bogotá ihr Wochenendhaus, aber es wohnen auch arme Bauern hier.

    Metanoia ist sehr besonders. ✨Der Berg ist in verschiedene Gärten unterteilt. Jeder hat einen Namen, sein eigenes Chakra und auch eine Frequenz. Die Gärten sind recht genau geplant und zum Beispiel auch farblich abgestimmt 🌼🌺🌸🌷. Ganz besonders alles und kann man schwer beschreiben. Ein Garten solle man nicht ohne Therapeuten betreten, weil er eher Negatives löst. Auch einen kleinen Gemüsegarten gibt es. 🥦🥬

    Anekdote: einmal wollte Bastian einen Garten betreten, die Hunde blieben alle auf einmal vor dem Eingang stehen, warteten etwas und liefen dann gemeinsam los. Der Geist eines dort verstorbenen Hundes war wahrscheinlich da. 👻

    Ziel von Metanoia ist es einen heilenden Raum anzubieten. Auf dem Gipfel ist ein Seminarhaus. Rita könnte daraus noch mehr machen (Vermieten an Künstler, Hochzeiten u. Ä.), aber es fehlt an Zeit und Geld.
    Anita und Sebastian werkelten an ihren Kreativ- Projekten weiter und ich half etwas. Sie upcyceln gerne Stühle 🪑und machten daraus eine Schaukel. Außerdem töpferten sie Gefäße aus dem Lehm vom Berg. Ich machte mich später an den recht verwilderten Gemüsegarten - das ist erstmal mein Projekt und dann findet sich noch so viel mehr zu tun. Ich darf auch gerne etwas Kreatives gestalten 🪄

    Die Zeit verging wie im Fluge. Abends gabs Pasta mit Käsesauce und Salat 🍝
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  • Workaway Spiri-Therap-Garten 2

    28 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 12 °C

    Heute war eher ein grauer Tag und es hat etwas geregnet. ☁Anita blieb unten, weil sie Probleme mit ihrem Knie hat und nicht so hochkommt.
    Eine Katze wohnt auf dem Berg, ist aber gerade krank. Sie hat die Mund- und Klauenkrankheit und
    Bastian und ich versuchten sie zu versorgen. Ich hatte arge Berührungsängste, weil sie einfach richtig ekelig aussieht und es nicht für Menschen gut ist, wenn man davon was an die Schleimhäute bekommt. 🐱

    Bastian schraubte an seinem Stuhl weiter und ich machte mich an den Garten. 🌿Uf, das ist eine große Aufgabe, die mir teilweise zu groß erschien. Er ist recht verwildert. Wo anfangen und was alles entfernen? Nachmittags hatte ich keine große Lust mehr. 😃Ich sammelte so viel wie möglich an Stiefmütterchen und irgendwelche Kohlblüten, denn sie müssen kein Unkraut bleiben, sondern können verarbeitet werden.

    Auf dem Heimweg sahen wir kolumbianische Fasane, sie sehen wie unsere aus, aber sind ganz braun. 🦃
    Beim Abendessen (Reis mit Linsen - lecker) erzählte uns Rita, dass es hier in der Region sogar einen Brillenbär gibt. 🐻Vielleicht bekomme ich ihn zu gesicht.

    Rita und ich zupften die Blüten und Blätter des Kohls. Etwas mühselig, aber daraus machen wir die Tage Kapern und Suppe. Dabei erzählte sie mir was von ihrer Geschichte, wie sie zu Metanoia kam, was die historischen Hintergründe davon sind und wie sie überhaupt zur Spiritualität kam. ✨ Echt eine besondere und beeindruckende Frau, die schon viel gemacht hat, hoch wissenschaftlich studiert hat, Diplomatin war, in vielen Ländern bereits gelebt hat usw.

    Sie glaubt daran, dass alles Energie ist - auch weil sie viele Studien u.ä. gelesen hat. Sie hat mir viele Anekdoten über unerklärliche Situationen auf Metanoia erzählt und das die an jedem Gartenabschnitt angebrachten Schilder mit Herzfrequenzen 🩺 die sind, die die Natur in diesem Bereich den Menschen fühlen lassen. Sie hat das mit verschiedenen Leuten gefühlt und auch durch eine Messung nochmal prüfen lassen. Hört sich sehr spacig an, ist es aber nicht, wenn Rita (aus ursprünglich Schrobenhausen) das erzählt. 🤓

    Mal sehen was Metanoia mit mir macht, ob ich auch eine besondere Erfahrung machen werde.
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  • Workaway Spiri-Therap-Garten 3

    29 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 12 °C

    Heute war der Hochweg echt anstrengend. Ich habe doch gemerkt, dass ich mich gestern beansprucht habe. 😅Aber auch, dass wir über 3000 Höhenmeter sind, merkt man. Der Arbeitstag war wieder lang und ich war im Garten. Habe ausversehen ein paar Kartoffeln geerntet und viel Unkraut gejähtet.🌱 Ich kam besser zurecht als am Vortag und traute mich mehr abzuschneiden/rauszureissen. Aber so die ganze Zeit alleine arbeiten ist nicht so meins. 😜

    Bastian und Anita haben weiter an ihrem Kunstprojekt gearbeitet - für mich etwas abstrackt und sie wurschteln meiner Meinung nach viel komisch umher. 😁

    Das Wetter war verrückt, überall donnerte es und war bis auf einen Teil recht dunkel. Richtig Regen haben wir aber nicht bekommen. 🌫
    Abends putze ich nicht nur das Geerntete, sondern auch mit durch. Ich aß ausversehen die mitgekochte Chilli mit 😆🌶
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  • Workaway Spiri-Therap-Garten 4

    30 settembre 2022, Colombia ⋅ 🌧 10 °C

    Sie werden fehlen - Anita und Bastian reisen morgen früh ab. Nicht nur sie gehen, sondern auch ein anderer Freiwilliger der nachmittags nochmal zum Verabschieden kam. Ich hatte ihn (Peruaner, lebt auf Costa Rica, frisch verlobt mit seinem Freund) nicht groß mitbekommen. 😅
    Deswegen starteten wir früher in den Tag. Rita ist das erste Mal mit hoch und hat sich meine Arbeit angeguckt, etwas mitgeholfen und mit Tipps und Infos gegeben.🥬🥒
    Wir aßen zusammen lecker und machten einen entspannten Abend.

    Mittlerweile habe ich mit Rita nicht viel mehr connected. Irgendwie sind wir nicht so auf einer Wellenlänge - evtl wird's noch anders. 🌊 Mal sehen wie es ohne die Holländer wird. Bald kommt wohl ein neuer Freiwilliger.
    Komischerweise mag ich ihre Hunde, 3 Stück, auch nicht so. Sie sind so groß, sehr haarig und reichen bis über die Tischkante. Sie nerven mich. Betteln, stehen immer im Weg usw.🐶🐶🐶 Ein paar Sachen stören mich auch leider etwas von der Hygieneseite her: überall Hundehaare, Rita kuschelt die kranke Katze und wäscht sich danach nicht die Hände, Essen wird teilweise sehr lange aufbewahrt und wiederverwendet und noch n paar mehr Sachen. Kein Vergleich zur letzten Bleibe, aber ich habe hier viel Zeit und kann mich auf da etwas "reinsteigern"
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