Bolivia
Quebrada Prosperina

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Travelers at this place
  • Day166

    Sucre

    April 16 in Bolivia ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach den ereignisreichen Tagen im Süden Boliviens brauchten wir erstmal wieder etwas Ruhe, um alles zu verarbeiten und unsere letzten Wochen genauer zu planen. Dafür war die schöne Hauptstadt Sucre perfekt. Wir blieben 4 Nächte in einem Hostel in der Nähe des Hauptplatzes und spazierten viel durch die Innenstadt. Nach den vielen Wochen in den Anden war es in Sucre auch endlich mal wieder wärmer, weil es "nur" auf ca. 2800 m liegt. Die Stadt gefiel uns sehr gut. Die meisten Häuser strahlen weiß und es gibt viele kleine schöne Parks mit Palmen. Unser Lieblingsort war aber defintiv der Markt. Dort waren wir jeden Tag, um Lebensmittel einzukaufen, ein traditionelles Sandwich zu essen oder einen frischen Saft zu trinken. Für uns gibt es in Städten nichts Authentischeres als die Märkte. Dort bekommt man am ehesten einen Einblick in den Alltag der Einheimischen und natürlich ist alles super günstig.Read more

  • Day62

    Sucre

    April 10 in Bolivia ⋅ ☀️ 21 °C

    SOUCRÉ (à la française)
    Capitale constitutionnelle de la Bolivie.
    Ville très jolie, inscrite au patrimoine mondial de l'UNESCO et surnommée la "ville blanche" dû à ses bâtiments blancs de style colonial.

    - La Casa de la Libertad : musée sur l'histoire de la Bolivie et son indépendance
    - Mecado central
    - Mirador de la Recoleta
    - Parc Simon Bolivar
    - Musée des arts indigènes
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  • Day145

    Sucre

    April 28 in Bolivia ⋅ ☀️ 24 °C

    Als wir am Mittwoch am späteren Nachmittag in Sucre ankamen, waren wir gleich sehr begeistert von der Stadt. Ein Kontrastprogramm zu Uyuni und Potosí. Gepflegte Strassen mit wunderschönen, weissen Kolonialbauten.

    Im iOverlander App haben wir den Schlafplatz bei der Señora Lourdes gefunden. So konnten wir bei ihr im grossen, grünen Garten in unserem Van übernachten und das Bad mit Dusche nutzen.

    Wir haben uns kurzerhand entschieden, hier etwas länger zu bleiben und Zeit ins Spanisch zu investieren. Während sieben Tage hatten wir mit jeweils einem Privatlehrer Spanischunterricht. Die Nachmittage verbrachten wir hauptsächlich in den guten Cafés im Stadtzentrum.

    Endlich konnten wir auch die kaputte Fensterscheibe ersetzen…Röschu hat fast ein “Herzchriesi” bekommen, als er zusehen musste, wie sie das Fenster mit „Würgen“ versuchten in den Rahmen zu drücken. Ihm wurde das ganze zu bunt und so hat er den Rahmen kurz begutachtet und schnell gemerkt, dass man diesen aus der Halterung nehmen kann. Er hat das Kommando übernommen und wir hatten zu guter Letzt eine neue Scheibe inklusive einem intakten Fenster.😂🙈 Fachwissen ist hier leider oftmals Mangelware!😬😅

    Als wir am Samstagmorgen Sucre verlassen haben, haben wir zuerst noch den nahegelegenen Dinosaurier Park besucht. Durch die Verschiebung der Erdplatten sind hier einige Dinosaurier Spuren zum Vorschein gekommen.

    Im Anschluss sind wir über einen eindrücklichen Pass zum Krater Maragua gefahren. Am nächsten Morgen haben wir eine kleine Wanderung zu weiteren Dinospuren gemacht und sind danach weiter auf der Hochebene Richtung Sajama Nationalpark gefahren.
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  • Day44

    Samaipata - Sucre

    May 5 in Bolivia ⋅ ☀️ 18 °C

    Es geht mit dem Nachtbus nach Sucre die Anden weiter auf 2800m hoch. Sucre ist die Hauptstadt Boliviens, allerdings nicht der Regierungssitz. Nach ca. 11 Stunden Busfahrt inkl. Motorschaden und Buswechsel kommen wir in der früh an. Die Busse sind an sich ganz bequem und man könnte auch schlafen wenn es nicht arktische Temperaturen hätte. Sucre selbst ist sehr schön und man sieht überall die weißen, alten Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit. Das Essen ist super und sehr günstig, es gibt sogar vegane Gerichte auf den Karten.Read more

    Hombre esta claro [Ingo]

    Renate Freisler

    Da brauchst du gutes SitzFleisch 🤣🤣🤣

     
  • Day897

    Sucré und Yotala: Hipp und Grün

    January 29 in Bolivia ⋅ 🌧 18 °C

    Sucré ist zwar Hauptstadt Boliviens aber die Regierung sitzt inzwischen in La Paz. Wir quatieren uns in dem von einem Karlsruher betriebenen Kulturberlin Hostel ein. Das große und verwinkelte Gebäude war früher das deutsche Institut und Konsulat. Wir bekommen das Penthouse, die ehemalige Wohnung des Konsuls. Von hier aus haben wir eine wunderschöne Aussicht über die Stadt.
    Klaus, so heißt der Chef, hat in dem Gebäude Hostel, Disko und Restaurant untergebracht. Selbst Backpacker ist er vor gut 10 Jahren hier hängen geblieben, hat seine bolivianische Frau kennengelernt und betreibt nun die größte Disko und das angesagte Hostel der Stadt.
    Wie Potosí hat auch Sucre wunderschöne alte Häuser, Kirchen und Parks.
    Am Sonntag wird ein Teil der Innenstadt zur Fußgängerzone gemacht und wir können das schöne Centro ohne den Gestank und Lärm der Autos, die hier die Städte dominieren genießen. Auch Dinosaurierspuren lassen sich in der Nähe von Sucre bewundern. Sie sind an einer fast senkrechten Wand zu sehen die damals eben war.
    Wir bleiben insgesamt fast zwei Wochen in der Gegend und feiern auch Alizas Geburtstag in Sucre. Zwischendurch verbringen wir einige Tage in Yotala, einem schönen grünen Ort etwa 20 km von Sucre. Hier machen wir Spaziergänge entlang eines stillgelegten Bahngleises mit Blick auf den Fluß und das malerische Tal.
    Dann geht es weiter Richtung Norden nach Oruro und La Paz.
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    Niko Nurmi

    😍😍😍 it looks so green and different there. At least compared to Austria 😁

    2/14/22Reply
    Monika Prem

    Der Blick durch das schöne Tor ist ein schönes Foto. Dort, wo ihr gerade seit, sieht es sehr nobel aus. Momi

     
  • Day46

    In Sucre wird Geschichte geschrieben

    February 16, 2020 in Bolivia ⋅ ☁️ 19 °C

    Sucre ist die vierte Hauptstadt, die wir auf unserer Reise besuchen. Die Stadt liegt inmitten von grünen Hügeln und gefällt uns auf Anhieb. Die Strassen sind breiter als in Potosí, bei den Gebäuden macht sich der koloniale Einfluss bemerkbar. Viele Häuser sind in weiss gehalten und in gutem Zustand. Kein Wunder, dass die UNESCO die Altstadt von Sucre im Jahre 1991 als Weltkulturerbe anerkannte. Wir sind zugegebenermassen auch etwas erstaunt und hätten uns die Stadt weniger herausgeputzt vorgestellt. Es gibt viele schöne Restaurants und Cafés, gepflegte Parkanlagen sowie zahlreiche Kirchen und Museen. Der Standard erscheint uns im Allgemeinen recht hoch und wir freuen uns, hier einige Tage verbringen zu dürfen.

    Wir besuchen die Casa de la Libertad und sind beeindruckt, wie viel Geschichte dort passierte. Am 25. August 1825 unterzeichnete an dieser Stätte Simón Bolívar, der südamerikanische Unabhängigkeitskämpfer, die Urkunde, welche die Unabhängigkeit von Spanien verkündete und wurde erster Präsident des Landes. Unterstützung bei seinem Kampf um die Freiheit Südamerikas erhielt Bolívar von Antonio José de Sucre, der ein enger Vertrauter Bolívars und zugleich einer seiner wichtigsten Generäle war. Sucre beerbte Bolívar denn auch nach kurzer Zeit als Präsident und übernahm die Führung des noch jungen Landes. Ihm hat die bolivianische Hauptstadt übrigens auch ihren Namen zu verdanken. Bereits damals zeichnete sich ab, was Bolivien bis heute begleitet: Das Amt des Präsidenten ist ein Schleudersitz mit kurzer Verweildauer. In nicht einmal vier Jahren hatte die noch junge Republik sechs Präsidenten. In den knapp 200 Jahren ihres Bestehens «verbrauchte» Bolivien bisher 85 Präsidenten – und das sind die offiziellen Zahlen, Historiker geben die Zahl aller Präsidenten mit bis zu 200 an. Einige davon seien aber nur wenige Stunden im Amt gewesen, weshalb sie nicht auf den offiziellen Listen fungieren. Die Porträts der Präsidenten sind alle feinsäuberlich in der Casa de la Libertad aufgehängt und noch heute werden die Präsidenten nach der Wahl in der Casa de la Libertad vereidigt. Das letzte Bild ist jenes von Juan Evo Morales Ayma, der im November 2019 zum Rücktritt gezwungen wurde.

    Die Meinungen über Morales sind in Bolivien gespalten, wie wir anhand von zwei Beispielen erleben dürfen. Unser Uyuni-Guide Remy lobte die Arbeit von Morales, insbesondere in den Randregionen. Er habe viel für die Infrastruktur getan, sodass entlegene Dörfer nun auch sauberes Trinkwasser und Elektrizität hätten. Zudem förderte Morales den Strassenbau – bei jeder grösseren Baustelle stand ein Schild mit seinem Konterfeit, das über das Projekt informierte. Das zeigte uns, dass sich Morales marketingtechnisch durchaus zu inszenieren wusste. Auch habe er sich stark für die Bildung eingesetzt und die obligatorische Schulpflicht eingeführt, erklärte uns Remy. Die Kinder erhalten sogar Geld, wenn sie zur Schule gehen – aber nur, wenn sie persönlich erscheinen und auch regelmässig den Unterricht besucht haben. Das soll verhindern, dass die Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken beziehungsweise nur an das Geld kommen wollen. Mittlerweile eine andere Meinung über Morales vertritt Jacqueline, unsere Gastgeberin in Sucre. Sie stammt aus der Schweiz, wohnt mit ihrer Familie aber seit über einem Jahrzehnt in Bolivien. Sie erklärt uns, dass sie anfangs eine grosse Supporterin von Morales war. Nach zwei Amtszeiten habe sich das Blatt jedoch gewendet: Morales habe sich hauptsächlich um seinen Machterhalt gekümmert, potenzielle Nachfolger ausgebootet und Günstlingswirtschaft betrieben. So habe er leider auch viel Gutes aus den ersten beiden Amtszeiten sabotiert, etwa dass die Indigenen an Selbstbewusstsein gewannen und der Rassismus ihnen gegenüber abnahm. Jacqueline ist enttäuscht, da sie einige Hoffnung in Morales gesetzt hatte. Sie erzählt uns auch von den Blockaden der letzten Monate. Und thematisiert den Wahltag, an welchem Morales Rivale vorne lag, als plötzlich die Internetseite abgeschaltet wurde und sich später Morales erneut zum Wahlsieger ernannte. In Folge heftiger Proteste und auf Anraten / Drängen des Militärs floh er ins Ausland. Da im Frühling Wahlen mit sehr ungewissem Ausgang anstehen, hat sie kaum Buchungen für ihr B&B. Wir sind denn auch die einzigen Gäste.

    Neben spannenden Einsichten zur Politik Boliviens bietet uns Jacqueline auch wertvolle Restaurant-Tipps und interessante Ausflugsmöglichkeiten an. Wir entscheiden uns deshalb, noch eine Nacht in Sucre anzuhängen, damit wir den Sonntagsmarkt in Tarabuco besuchen können. Der Ort liegt etwa 60 Kilometer östlich der Hauptstadt. Wir schnappen uns ein Colectivo in der Nähe der Plaza Mujer, Madre y Heroina und sind knapp zwei Stunden unterwegs. Als wir an einem Unfallort vorbeifahren, muss der Fahrer anhalten und fragen, was passiert ist. Auch für die übrigen Mitreisenden scheint das ein Spektakel zu sein: Sie steigen aus und informieren sich, was geschehen ist, um dann gemeinsam zu beklagen, wie schlimm doch Unfälle sind. Wie wir später lesen, sind Unfälle auf dieser Strecke keine Seltenheit. Nach der Aufregung verläuft die Fahrt ohne Zwischenfälle und wir kommen im ländlichen Tarabuco an. Hier herrscht buntes Treiben und die ohnehin schon engen Gassen sind mit unzähligen Marktständen zugepflastert. Für einen Mann mit Simons Grösse ist es kein einfaches Unterfangen, unter den niedrigen Ständen durchzugehen. Wir werden aber nicht nur der Grösse wegen angeschaut, sondern auch weil an diesem Sonntag kaum Touristen in Tarabuco anzutreffen sind. Auf dem Markt kann man wirklich alles kaufen: Von Früchten und Gemüse über Fleisch bis hin zu Schulsachen und Kleidung. Auch an Essensständen und einer grossen Halle mit improvisierten Küchen fehlt es nicht, obwohl die Hygieneverhältnisse aus Schweizer Optik prekär sind. Um unsere Mägen zu schonen, verzichten wir deshalb auf einen Snack. Für die Bewohner der umliegenden Täler und Berge ist der Sonntagsmarkt in Tarabuco ein Highlight, bei dem man sich trifft und vornehmlich in Aymara sowie Quechua austauscht. Entsprechend hektisch und laut geht es zu und her. Uns wird es irgendwann zu viel und wir flüchten durch die Menschen und Tiere (vor allem Esel, Schweine und Hühner) auf einen nahegelegenen Hügel. Herrlich, diese Ruhe – muy pacífico. Wir müssen uns richtiggehend aufraffen, uns nochmal ins Getümmel zu stürzen. Wir durchqueren den Markt im Schnelldurchgang und schon sitzen wir mit zehn anderen Fahrgästen im engen Colectivo zurück nach Sucre. Unser Ausflug hat sich gelohnt und war sehr spannend, hat er uns doch die ländliche Seite von Bolivien nochmals vor Augen geführt. Das ist eine ganz andere Welt als Sucre und zeigt uns, dass weite Teile des Landes noch immer stark von Armut betroffen sind.

    Sucre ist die Hauptstadt Boliviens, aber dennoch keine Weltstadt. Das wird uns bei unserer Abreise nochmals bewusst: Unser Taxifahrer Javier erklärt uns, dass der Flughafen von Sucre vier Gates hat und lediglich zwölf Flüge pro Tag anbietet. Möglicherweise ist es das Kleinteilige, das Reisende aus der Schweiz anzieht: An unserem letzten Abend in Sucre geniessen wir ein feines Mahl im La Taverne. Drei Tische sind insgesamt besetzt, an allen drei Tischen sitzen Gäste aus der Schweiz. Wir wähnen uns nicht in der bolivianischen Hauptstadt, sondern eher in einer Beiz im Niederdörfli. Keine Weltstadt, aber attraktiv für Schweizer – das muss Sucre sein.
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    Barbara Rutz

    Interessant 😊 ich hatte eine Kursteilnehmerin, die aus 🇧🇴 stammt

    3/10/20Reply
     
  • Day51

    Sucre, du Schönheit!

    February 27, 2020 in Bolivia ⋅ ⛅ 16 °C

    Mit Wasserbomben und lauter "Guggenmusik" werden wir am Busterminal in Sucre empfangen. Die Stadt ist für die Tage im Ausnahmezustand - EL CARNEVAL - wo das Auge hinreicht. In diesen Tagen ist man vor keiner Wasserbombe (sei dies ein Wasserballon, ein Wasserkübel oder Wasserpistole) sicher. In verschiedenen Kleingruppen laufen die Musiker (ähnlich wie unsere Guggenmusik, aber nur mit einem gleichfarbigen T-Shirt) in der Stadt umher und werden von tanzenden und wasserspritzenden Leuten begleitet. Auf unsere Frage, wieso so viel Wasser, da Bolivien kein Wasserschloss ist, lautet die Antwort: es ist Tradition.

    Wir beginnen unseren Aufenthalt in Sucre mit einem kurzen Marsch auf den Aussichtspunkt "La Recoleta", von wo wir einen herrlichen Blick über die weisse, hügelige Stadt bekommen.
    Obwohl auf 2800 müm. hat Sucre ein angenehmes Klima. Die Innenstadt besteht aus vielen schönen Bauwerken aus der spanischen Kolonialzeit, was sie vielleicht deshalb zu einer der schönsten Städte Südamerikas macht. Uns gefällt sie sehr gut. In Sucre wurde 1825 die Unabhängigkeit von ihrer Kolonialmacht Spanien ausgerufen.

    Sucre hat viele interessante Museen zu bieten. Wir besuchen das Haus der Freiheit sowie das Museum für indigenes Webe-Handwerk. Dort werden Frauen (und mittlerweile auch Männer) gefördert, eine uralte Technik des Webens zu erlernen und vor allem weiterzuführen und so am Leben zu erhalten.

    Auch unternehmen wir einen tollen Tagesausflug in den Maragua-Krater. Dies ist ein riesengrosser Krater, worin heute ein kleines Dorf steht und Mais, Quinoa angepflanzt und Schafe gehalten werden. Laut unserem Guide gibt es 5 verschiedene Theorien wie dieser Krater entstand und man sich aussuchen darf, welche Entstehungsart einem am besten zusagt...

    Sucre und Umgebung ist auch sehr bekannt für seine Millionenjahre alten Dinosaurier-Fussabdrücke, welche in Felswänden - meistens durch Zufall- entdeckt wurden. Nebst den Spuren im Dino-Museum in Sucre bestaunen wir auf unserem Tagesausflug im Maragua-Krater 68 Mio. alte Dino-Spuren.

    Abends in Sucre gehen wir sehr lecker Essen. Es gibt viele kleine Cafés mit gutem Kaffee und Dessert. Der Hauptplatz mit seinen hohen Bäumen lässt uns immer wieder ein Päuschen machen.
    Sucre können wir von Herzen weiterempfehlen.

    Nun sind wir gespannt auf den höchstgelegenen Regierungssitz der Welt: La Paz.
    12 Stunden Nacht-Busfahrt ahoi!
    Übrigens: Mittlerweile haben wir bereits dreieinhalb Tage im Bus verbracht ;-)
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    .aRoundtheWorld

    🤩

    3/3/20Reply
    .aRoundtheWorld

    Bi üs hends d wasserballön durs offene fenster i bus inegrüehrt😄

    3/3/20Reply
    TomUndRamonaUnterwägs

    da kennid sie nüd...😎

    3/4/20Reply
     
  • Day155

    Sucre erkunden

    December 2, 2021 in Bolivia ⋅ ☁️ 21 °C

    Endlich mal wieder eine ganze Nacht lang in einem Bett schlafen. So langsam setzen mir die vielen Nächte im Nachtbus zu und ich bin einfach nur froh morgens ausgeschlafen im Bett aufzuwachen. Beim Frühstück treffe ich mich wieder mit Estelle und Alexis und wir beschließen erstmal zusammen loszuziehen. Carla aus Frankreich schließt sich uns an und wir besuchen den Friedhof von Sucre. Dieser ist für deine besonderen Gräber, die wie Fenster in einer Wand angeordnet sind bekannt. Tatsächlich ist der Besuch echt interessant, so ganz anders als Friedhöfe in Deutschland. Wir kommen auch bei den Kindergräbern vorbei was echt sehr traurig ist und mir dann auch reicht mit Friedhof.

    Nach dem Besuch trennen sich unsere Wege und ich nehme mir ein Collectivo um das Castillo Glorieta etwas außerhalb der Stadt zu besichtigen. Das Schloss ist von außen echt schön anzusehen und ich komme nicht drum rum auch für kleines Geld einen Blick nach innen zu werfen. Das Schloss könnte so wie es da steht auch irgendwo in Deutschland stehen. Einzig der bunte Fließenboden lässt darauf schließen, dass hier noch ein anderer architektonischer Einfluss herrscht. Der Besuch des Schlosses dauert nicht allzu lange und schon bald sitze ich in einem Collectivo zurück in die Stadt.

    Dort mache ich mich auf die Suche nach etwas essbaren und werde in einem veganen Restaurant fündig. Leider gibt es dort nur to go, sodass ich zurück zum Hostel muss zum Essen. Dort chillen ich dann eh wenig und telefoniere lange mir Luki. Am Nachmittag suche ich dann ein gemütliches Café und verbringe dort einige Stunden mit meinem Journal.

    Gegen Abend besuche ich noch eine Brauerei und esse dort lecker, bevor es nicht allzu spät wieder zurück ins Hostel geht. Die letzte Nacht in Bett vor der nächsten Nachtbus-Tour muss ausgenutzt werden.
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  • Day135

    Sucre

    February 13 in Bolivia ⋅ ☁️ 14 °C

    "La dolce vita in Sucre". Sucre ist die konstitutionelle Hauptstadt Boliviens und die Heimat der bolivianischen Chocolatiers 🍫🍬. Die Stadt wirkt auf den ersten Blick viel europäischer, als andere Orte Boliviens. Es gibt Strassencafés, sonnige Plätze und gemütlichen Parkanlagen. Die gepflegte Altstadt mit stolzen weissgetünchten Kolonialhäusern und prächtigen Sakralbauten zählt zu den schönsten in ganz Südamerika.

    Ursprünglich hatten wir geplant, drei Tage in Sucre zu verbringen und uns dafür ein Zimmer in einem wunderschönen Boutique-Hotel reserviert. Da uns die entspannte Atmosphäre und die interessante Mischung aus europäischer Kultur und den Traditionen der Anden so gut gefiel, verlängerten wir unseren Aufenthalt spontan um zwei Nächte.

    Wir genossen es, den malerischen Gassen entlang zu schlendern, das Angebot in den Schaufensterauslagen zu bestaunen und in den Cafés einen anständigen Espresso zu trinken☕️🇮🇹. Am Valentinstag machten wir einem Abstecher zum bekannten Chocolatier "Para ti" und besorgten uns ein paar Pralinen und ein grosses Stück Sachertorte für Martina 🍰. Beides hätte genauso gut von Sprüngli sein können und Martina schwebte auf Wolke sieben.

    Sucre ist eine Universitätsstadt und so etwas wie die Seele Boliviens. In der Stadt wurde 1825 die Unabhängigkeit von Spanien ausgerufen und José Antonio de Sucre zum ersten Präsidenten ernannt. Er, Simón Bolívar und andere südamerikanische Freiheitskämpfer waren massgeblich für die Unabhängigkeit verschiedener lateinamerikanischer Länder von der Kolonialmacht Spanien verantwortlich. Das revolutionäre Erbe wird bis heute hoch gehalten. Voller Begeisterung erzählte uns unser Guide im Casa de la Libertad von der bewegten Geschichte Boliviens und den Eskapaden einiger Expräsidenten. Auch der Salpeter-Krieg mit Chile war ein Thema. Noch immer leidet Bolivien darunter, dass es damals den wichtigen Zugang zum Pazifik mit der Hafenstadt Antofagasta an Chile verlor.

    Sucre ist auch eine Museumsstadt. Beinahe jeder christliche Orden war hier vertreten und gefühlt jede Kirche verfügt über ein kleines Museum. Da wir beide den Museumsbesuchen etwas überdrüsdig waren, verbrachten wir unsere Zeit lieber damit, das Leben draussen zu beobachten. Im Park schauten wir den Schachspielern zu, am Markt liessen wir uns über die verschiedenen Chili- und Kartoffelsorten aufklären und im Café Negro amüsierten wir uns über die illustre Kaffekranzrund♟️🥔🌶☕️.

    Der Zufall wollte es, dass wir während der Vorfasnacht in Sucre waren. Einige der Bräuche wie Konfettis, Luftschlangen und Musikkapellen sind ähnlich wie bei uns zu Hause🎊🎉. Andere wiederum komplett anders. Zum Beispiel werden in Bolivien ausschliesslich Volkslieder mit traditionellen Instrumenten gespielt. Für den Carneval kleiden sich die einzelnen Formationen zwar einheitlich, aber weitaus weniger ausgefallen und farbenprächtig als wir es aus Luzern kennen. Es gibt keine "Grinde" und auf Schminke wird grösstenteils verzichtet. Dafür tragen die Tänzerinnen aufwendig geschneiderte Kostüme, welche sie während der Darbietung mehrmals wechseln💃🩰.

    Wir freuten uns über die ungewohnte Unterhaltung und waren beeindruckt, mit wieviel Temperament und Lebensfreude die Musikerinnen und Musiker zum Tanz aufspielten. Da wir an diesem Tag neben zwei älteren Pärchen die einzigen Touristen waren, wurden wir von der städtischen Kulturbeauftragten kurzerhand zu Ehrengästen ernannt und Dani durfte auf der Bühne ein paar gebrochene Worte Spanisch ans Publikum richten😜. Bereits zuvor wurde Martina von einem Tänzer aus dem Publikum geholt, um beim letzten Lied mit ihm das Tanzbein zu schwingen🤗.
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  • Day156

    Letzter Tag in Sucre

    December 3, 2021 in Bolivia ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute steht der letzte Tag in Sucre an. Morgens frühstücke ich wieder mit Estelle und Alexis. Wir haben alle keine wirklichen Pläne für den Tag und ich beschließe ein wenig durch die Stadt zu bummeln und mich von Café zu Café zu hangeln. Ein ganz entspannter Vormittag. Sucre gefällt mir echt gut mit den vielen Kirchen und sehr gut erhaltenen Gebäuden im Kolonialstil.

    Gegen Mittag schreibt mich Alexis an und frägt ob ich Lust habe mit zu einem Wasserfall zu wandern. Da bin ich natürlich sofort dabei und kurz später sitzen wir dann auch schon im Taxi. Während der Fahrt recherchieren wir ein wenig und finden tatsächlich sehr gemischte Reviews, die meisten raten von der Wanderung ab (gefährlich, schlecht ausgebaut, Raubüberfälle...). Wir sind uns dann auch nicht mehr sicher und steigen erstmal wieder aus.

    Da wir am anderen Ende der Stadt gelandet sind, steht eine kleine Wanderung zurück an. Dabei kommen wir an dem ein oder anderen Park vorbei und passieren schöne Straßen in der Innenstadt. Ich möchte eine Kirche besichtigen, die allerdings geschlossen hat. Daraufhin gehen wir spontan ein Bierchen und Cocktails trinken. So vergeht der Nachmittag recht schnell.

    Auf dem Weg zum Sushi-Restaurant entdecke ich einen Supermarkt, also einen richtigen, mit Preisauszeichnung, Scannerkasse und ein wenig Auswahl. Da schlage ich dann doch zu und besorge ein paar Dinge die ich brauche und die ein oder andere Tafel gute bolivianische Schokolade. Bei den ganzen Straßenständen gibt es immer nur billige Schoki und da habe ich gar keine Lust drauf.

    Während wir auf unser Sushi warten bringen mir die beiden ein ziemlich cooles Kartenspiel bei. Das Essen ist wahnsinnig lecker und die Wartezeit auf meinen Nachtbus verbringen wir dann wieder im Hostel mit den Karten und dem ein oder anderen alkoholischen Getränk.

    Die anschließende Fahrt mit dem Nachtbus ist dann leider nicht so toll. Es ist wahnsinnig laut und es werden Filme gezeigt. Das kenne ich noch von den Tagbussen in Kolumbien. Bei den Nachtbussen habe ich das noch nie erlebt und finde es unglaublich unverschämt. Also wird das leider nichts mit Schlafen heute Nacht...
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Quebrada Prosperina