Canada
Huron County

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Travelers at this place
    • Day 224

      Grand Bend am Lake Huron

      August 1, 2023 in Canada ⋅ ☀️ 23 °C

      Und wieder fahren wir 200 km weiter, an der Küste des Lake Huron entlang. Auf der Weltkarte hat der See dieselbe Größe wie die Insel Sardinien. Er ist echt unglaublich groß! Und bei dem netten Städtchen Grand Bend erleben wir dann auch, wie rauh der See tatsächlich sein kann. Die Wellen sind ähnlich hoch wie im Meer und haben ordentlich Kraft. Leider ist das Wasser am Ufer ziemlich sandig, aber den Kindern macht das nichts aus. Freddi freut sich über die Wellen und ist sofort drin im See. In Grand Bend gibt es einen richtig großen und breiten Sandstrand, der selbst an einem helllichten Montag Nachmittag stark überfüllt ist. Man denkt wirklich, man wäre irgendwo am Mittelmeer oder so.

      Ansonsten lassen wir es uns in unserer Ferienwohnung mit großer Rasenfläche, Hotpool und riesigem Grill gut gehen. Der Kanadier an sich scheint ein echter Grillfanatiker zu sein. Auf der Terrasse unserer Unterkunft stehen gleich zwei der riesigen Exemplare. Beim Burger grillen muss Flo am Ende noch mit dem Feuer kämpfen. Na gut, dann gibt es halt flambierte Burgerpatties. Es schmeckt auf jeden Fall lecker!
      Und zu jedem guten kanadischen Kühlschrank gehört eigentlich eine Eismaschine für Eiswürfel, die in den Kühlschrank integriert ist. An unserem Kühlschrank scheint die Funktion kaputt zu sein, also steht da noch ein extra Icecube-Maker. Der produziert Tag und Nacht Eiswürfel. Gehört in Kanada scheinbar dazu. Ebenso der Hotpool, der auch rund um die Uhr bei 38-40 Grad warm gehalten wird.

      Ein Energieproblem so wie in Europa scheint es hier in Kanada (noch) nicht zu geben. Die Ölindustrie ist hier noch sehr stark vertreten und bringt den Reichtum ins Land. Windräder haben wir bisher nur hier am Lake Huron gesehen. Solarfelder oder Solarzellen auf den Hausdächern gibt es so gut wie gar nicht. Dafür fahren unglaublich viele Trucks und Pickups herum, die natürlich alle mit Benzin oder Diesel fahren. Öl ist hier einfach noch nicht knapp genug, so dass man sich über erneuerbare Energien (oder als Privatperson übers Energiesparen) keine Gedanken machen muss.
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    • Day 31

      Bsuäch bi CHer in Tillsbourg& Holyrood

      September 26, 2023 in Canada ⋅ ⛅ 14 °C

      Ja hüt morgä hämmer üs ufä Wäg gmacht nach Tillsbourg gu öper Bsuechä vodä Schwiiz. Es isch s Mami vo öperem wo d‘ Daniela kännt. Oo sie hed eso freud gah. Mega härzig gsi. Nachene simmer wiiter Richtig Holyrood. Da simmer en Schwiizer Familiä gu bsuechä ufere Farm mit ca. 350 Geissä. Wos Alltag düend mälchä. De Kilian isch vor 11 Jahr scho da gsi mitm Markus und händ diversi Maschine gflickt. Au sie händ mega freud das mer cho sind. Bi innä hämmer dörfä Znachtässä und sie hed au no es Bett für üs. 😃 Das hämmer sehr gärn agno. Mier hend de nochli gschwätzt und de isch d Anita plötzlich mitmene Gästebuech cho wo de Markus und de Kilian vor 11 Jahr sich verewigt händ. Und ich wür sägä sie hend sich gadechli Mühä gäh. 👏🏻👏🏻Ja und durs schwätze und verzelle isch de glii spat wordä. Und mer gönd ab is Bett. 😴😴 Und lueged was mer morn mached. Und wohi das üs verschlad. 🧐🧐😴Read more

    • Day 1

      Goderich - 9 mile creek

      May 14, 2017 in Canada ⋅ ☀️ 8 °C

      Sikeresen megérkeztem Londonba, Torontón keresztül repültem. Életem legkisebb repülőjével utaztam, néhol emlékeztetett a hullámvasútra, ahogy dobált minket a szél. Hamarabb odaértem, mint a Joni, aki az USA-ból érkezett bérelt autóval. Internet minden hol van, így könnyen kommunikáltunk.
      Egy bő óra autókázás után megérkeztünk Erikhez. Kicsit világ vége hangulatom volt az úton: kocsik alig jártak erre felé, viszont a táj, ami láthatólag mezőgazdaságra épül, igazán nyugtatóan hatott rám. Erik egy csodálatos hangulatú völgyben lakik, amolyan régi angol kertre emlékeztet a hangulata leginkább a szépen rendben tartott kerttel, sok virággal, Viktóriánus kor idéző házzal. A hangulatomat biztos fokozta a napsütés is, ami végig elkísért az utunkon idáig. Jó látni Eriket, örülünk egymásnak. Sokszor az ember évekig készül valamire, aztán egyszer, amikor megtörténik, belegondol, hogy miért is kellett ennyi ideig várni rá...
      Erik főzött ránk, körbevitt a területen - a kert végében található patakban lazacok úszkálnak, és le is mentünk a Huron tó partjára sétálni egy nagyot. A nagy tavak egyike mellett vagyunk. Felülete Magyarország fele :-). Szeles délutánt fogtunk ki, erőteljesen hullámzott a tó, mintha tenger mellett lettünk volna. Elvitt az anglikán templomba is, ahol zenél, majd megnéztük a naplementét 21:00 magasságában a tó partján... Szép napunk volt.
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    • Day 338

      Es bleibt uns ja noch Shakespeare

      July 30, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 24 °C

      Vorbei an Städten, die heimisch vertraut klangen, ging es vom kanadischen Hannover, über Carslruhe nach Neustadt. Vorbei an Wegweisern, die nach London, Woodstock und Paris zeigen in Richtung Stratford. Stratford hatte ursprünglich nie besonders viel zu bieten. Außer, dass es so wie die Geburtsstadt Shakespeares heißt. Das hat offenbar ausgereicht, um sich drauf zu stürzen und eines der größten Theaterfestivals Kanadas zu etablieren, das "Stratford Festival". Dabei werden hauptsächlich Stücke von Shakespeare inszeniert, aber auch zahlreiche weitere Klassiker, wie "Little Shop of Horrors" oder "The Merry Wives of Windsor". Den Kopf mal wieder mit Kultur füttern wollend, haben wir ein Paar kurz-vor-knapp-Tickets für die "The Neverending Story" ergattern können. Zwischen vielen hibbeligen Kindern und noch aufgeregteren Eltern haben wir eines der liebevollst verpackten Stücke erlebt, die wir je gesehen haben. Mit einem aufwendigen Bühnenbild, dass ziemlich dunkel gehalten war, aber nicht düster, tanzten unzählige bunte Lichtelemente mit viel Herz über das Parkett. Und auch, wenn die Geschichte ab und zu etwas schnell erzählt war (die unendliche Geschichte ist auch eine Geschichte biblischem Ausmaßes), war es ein inneres Blumen pflücken, 2,5 Stunden auf den gepolsterten Stühlen zu sitzen.Read more

    • Day 5

      Stratford

      July 4, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 28 °C

      Da Ian morgens einen Termin in Stratford hatte, nahmen wir das zum Anlass, dort unseren Vormittag zu verbringen. Auf dem Weg dorthin schauten wir beim Farmer's Market in St Jacob's vorbei. Diesen Markt muss man sich etwas größer vorstellen als die meisten Märkte in Deutschland. Denn nicht nur gibt es (mindestens?) zwei klimatisierte, aus Holz gebaute Hallen, von denen eine sogar zwei Stockwerke hat, auch vor diesen Hallen stehen noch einmal unzählige Pavillons mit Marktständen. Leider hatten wir nur eine halbe Stunde Zeit und entschieden daher, am Samstag vor unserer Abreise aus Elmira noch ein mal wieder zu kommen. Für heute Abend deckten wir uns jedoch noch mit nordafrikanischen Leckereien ein: Hummus, Tli Tli, Meloui, marokkanische Galette... die Augen waren größer als der Mund, aber es war köstlich.
      Hinter einem großen Teil der Marktstände stehen Mennoniten, weil diese fast jede Farm im Umland betreiben und hier hauptsächlich Weizen und Mais anbauen, aber auch Dienstleister für alles Handwerkliche sind. Von Ort zu Ort fahren sie teilweise noch mit Pferdekutschen. Diese - und die Schneemassen, die im Winter dorthin geschoben werden - sind ein Grund dafür, warum die Seitenstreifen der Straßen hier fast breiter sind als die eigentlichen Fahrspuren.

      Auf dem Weg nach Stratford fiel sehr deutlich auf, dass ein großer Teil der Städte hier von deutschen Auswanderern gegründet wurde, denn wir fuhren an Bamberg, Heidelberg, New Hamburg und Weimar vorbei.

      Stratford ist benannt nach Stratford in England - Shakespeares Geburtsort und deswegen gibt es natürlich auch ein Theater, in dem viel Shakespeare gegeben wird. Von der Stadt selbst konnten wir nicht allzu viel sehen, da die Sonne uns nur von einem zum nächsten schattigen Platz huschen ließ. Wir aßen sehr lecker griechisch und bekamen dazu natürlich eiskaltes Wasser gereicht. Das ist hier, in den Staaten und vielen anderen Ländern vollkommen selbstverständlich und mir ist schleierhaft, warum das nicht auch in Deutschland so gehandhabt wird... nunja.

      Bild 1 und 2: Muskoka Chairs - für Südontario absolut typische Stühle vor dem Rathaus in Stratford
      Bild 3: Brücke in Stratford, die ihr Vorbild in England nicht leugnen kann
      Bild 4: In der Markthalle in Elmira
      Bild 5: Das Bild ist zwar repräsentativ, aber vielleicht nicht das beste. Es soll nur zeigen, was hier so an den Straßen, die die Orte verbinden, steht: Hier haben sich reihenweise Leute riesige Villen an die Straße gesetzt. Manche sogar komplett eingezäunt und mit einer privaten Allee, die zum Vorhof des Hauses führt. Den Leuten hier scheint es nicht schlecht zu gehen.
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    • Day 2

      Port Albert

      May 15, 2017 in Canada ⋅ ☀️ 9 °C

      A mai nap nem volt túl sűrű, szerencsére. Kezdtem egy kisebb reggeli sétával, majd miután Joni is felkelt ementünk egy helyes kis étterembe Salfordba ebédelni.
      Azt nem említettem korábban, hogy a tónál sóbányászat zajlik a 19. század óta. A világ egyik legnagyobb sólelő helye, így a kikötőben hatalmas sóbánya ólálkodik, igazi tájseb. Több vasútvonal is elhaladt erre, abból már csak az egyiket használják teherszállításra.
      Ebéd után sétáltun egy jót, a víz most nyugodt volt és nagyon kék...
      Késő délutántól otthon voltunk. A fiúk pihentek, én olvastam. Sokat gondolok Anyukámra. Nagyon hiányzik és még mindig nehezen tudom felfogni a történteket, örlődöm. Tegnap arra is rádöbbentem, hogy ő szeretett a legjobban életemben, és bár meglehet önző szempont, de hiányzik a távoli aggódása, gondoskodása, hogy beszámolhassak neki az élményeimről. Örült, amikor elmondtam, hogy végre eljövök meglátogatni a családot, nagyon szereti ahogy az unokatesóimmal kapcsolódunk egymáshoz. Talán az is nehezíti a gyászt, hogy közeli családom nem segít a trauma feldolgozásában, gyakorlatilag senki nem kérdezi meg tőlem hogy vagyok és mindenki úgy tesz, mintha mi sem történt volna. Így tényleg hosszú és nehéz időszaknak nézek elébe...
      Este römiztünk. Utoljára a fenyvesi nyaralóban játszottam talán römit. Ettünk fagyit is, arról meg az jutott eszembe, hogy mikor Guelphben látogattam meg őket, a hűtő mindig tele volt fagyival...
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    Huron County

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