Chile
Provincia de Santiago

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196 travelers at this place:

  • Day118

    Big city life

    August 13 in Chile

    Hüt hemmer Santiago erkundet - zum Ufwache isches direkt zu de Fischständ vum Mercado Central gange... leider nüm all allzu früsch gsi, beurk! Denn simmer durch dStrasse rund um dPlaza de Armas mit de Catedral Metropolitana gstrieled, halb am Sightseeä, halb uf dr Suechi nachere neue Sunnebrille für de Sämy und emene Reisefüehrer für Chile... nach sicher 10 erfolglose Optiker-Bsüech hemmer endlich en Sunglass Hut gfunde, wo de Sämy die perfekt matt polarisiert Ray Ban gfunde het - Part I accomplished. Für Part II hemmer tatsächlich mit dr Metro bis inen Vorort vu Santiago messe fahre - doch da hemmer denn en top usgrüschtete Travel Book Lade gfunde. Um eus nid in jedem Land wieder dFüess für en Guide messe plattzlaufe, hemmer denn au grad all Bücher für die bisher geplante verblibende Länder poschtet: Chile, Bolivie und Peru. Dem chline Lade hemmer wohl grad en guete Umsatz-Boost verpasst, de Bsitzer het eus als chlises Dankeschön nu grad es Spanisches Phrase Book gschänkt - de neu treu Begleiter vum Sämy :D
    Am Namittag hemmer ufe Cerro San Cristobal welle, doch da mer scho langsam chli fuul worde sind, hemmer eus für de Ufeweg dStandseilbahn gönnt :) Die gseht us wied Polybahn - nur in grüen, offe, chli länger und steiler :) Vum Gipfel (mit wisser Maria - evtl. als Pendant zu Rio?) gseht mer über die ganz Stadt (wo abgseh vu Wohnblöck eher flach isch) und dAndä im Oste. Nur 20km vu dr Stadt hets scho über 3'000m höchi Gipfel und chli wiiter, a dr Grenze zu Argentinie, lieged die höchste Berge vu de Andä mit über 6'900m!
    Nach so vil Idrück simmer in eis vu de vilne Cafe-Bars ikehrt und hend traditionelli Pisco Sours probiert - super fein, aber bemerkbar effektiv!
    Ufem liecht beduselte Heiweg het en schöni Überraschig uf eus gwartet: nachdem mer weder in Singapur, no in Indonesie, Fidschi, Neuseeland oder Polynesie hend chenne NuvaRing uftriibe, hemmer etz erfahre asmer die in Chile sogar ohni (!) Rezept chaufe cha! :o Zrugg im Hotel hemmer eus grad wiiter chenne freue, denn eusi ganz dreckig-füecht-salzig Wösch vu de letschte paar Wuche het suuber und nu Tumbler-warm uf eus gwartet :)
    Zum Znacht hemmer kei grossi Sprüng meh möge mache: mer sind en super Burger ga esse und hend uf de Plaza de Armas nu anen paar öffentliche Schach-Partie zuegluegt... unglaubliche Speed und Chälte-Resistenz hend die Amateur Spieler!
    Zrugg im Hostel hend eus nu die zwei huuseigne Chatze beehrt - wobi beid en unerchlärlichi Freud a eusem Lavabo gha hend :)*
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  • Day119

    Pinochet and cheese fondue

    August 14 in Chile

    Hüt hemmer de Grossteil vum Tag im "Muséo de Memoria y de los Derechos Humanos" verbracht, im "Museum des Gedenkens und der Menschenrechte". Da hemmer einiges über dMilitär-Diktatur erfahre, wo zwüschet 1973 und 1989 in Chile gherrscht het. Da numal es Résumée für eus Gschichts-Laie:
    Vor 1973 het de Salvador Allende als demokratisch gwählte Marxistisch Präsident regiert (btw de einzig vu de Welt!). In dere schwierige Wirtschaftslag het er sich für Abschottig vor usländische Investitione, Verstaatlichung vu grosse Unternehme, Erhöchig vu de Staatsinvestitione und Umverteilig vum Vermöge im grosse Stil igsetzt... leider vergeblich. Darum het am 11. September 1973 dMilitär-Junta putscht (btw au durch amerikanischi Undergrabig verschuldet), en Bandi bestehend us allne Generäl vu Heer, Marine, Luftwaffe und Polizei, agfüehrt vum oberste General Augusto Pinochet. DJunta het all amtlichi Gebäude la ruume und beschosse, Massemedie lahm gleit und en Usgehsperri verhängt. De zuvor amtierend Präsident Allende het im Amtsgebäude La Moneda usgharrt, en sehr starchi letschti Botschaft a sis Volk per Funk duregä und sich denn sLebe gno. Dernach het de Pinochet sLand während 16 Jahr mit iserner Hand gfüehrt.
    DUsstellig im Menscherechts-Museum het sich primär umd Zit während de Diktatur dreiht. Under de Regierig vu dr Junta sind fascht 40'000 Lüt gfolteret und über 3'000 sind umbracht worde. In sehr ufwändige und detaillierte Bilder, Texte und Videos zeigt sMuseum uf, wie dMänsche zu dere Zit glebt hend, wie sie gfoltered worde sind (v.a. durch Elektroschocks) und ihri Aghörige gsuecht hend, wo teilwis jahrelang oder sogar für immer verschwunde sind. In de 80er Jahr het dBevölkerig meh und meh agfange sich wehre, doch immer wieder hend bluetigi Zwüschefäll dLüt im Zaum ghalte.
    DUsstellig isch eus under dHuut, mer sind tief beidruckt und schockiert gsi, as sich de Pinochet bis 1989 a dr Macht het chenne halte. V.a. ischer au nachher, zu "demokratische" Ziite, bis 2005 nu im Senat gsesse - und es Jahr später ohni Prozess, ohni Straf, ohni Sanktione über 90-jährig storbe! :o wie het so öppis i dr hütig Zit chenne passiere? Wieso het mer da nid interveniert, womer doch so vil Augezüge het gha - u.a. au de Papst Johannes Paul II?!?
    ... uf jedefall hemmer eus nach paar Stund bewegender Gschicht wieder ins Getümmel vu Santiago stürzt. Rund umd Estacion Central gfindet mer Strasse mit farbige Hüsli, Micro-Lädeli und -Restis, grösseri Marktständ mit Chleider und Schueh und riesige Malls mit Food Courts us aller Welt... und überall so vil Lüt am poschte! Wiene strubi Mischig us Italie und Singapur...
    In jedere Strass lauft was: entweder en selbsternennte Sänger het en Box montiert und singt halbherzig zu irgendemene Hit mit (wie en völlig verfilzte chilenische Rastafari wo Bob Marley het la laufe obwohl er wohl chum es Wort Englisch red), oder irgendwas wird verchauft... mer findet uf Tüecher oder Blache usbreitete Schuck, Chleider, Büecher,... in de Metro-Underfüehrige werded luuthals Wasser, Snacks, Kabel und Socke apriese... wunderlichi Kombination :)
    A propos Metro: ufem Rückweg vum Museum zrugg ind Innestadt simmer nu per Zuefall grad nebedeme Freestyle Rapper im Wage stande :) plötzlich packt er sini Box us und faht a rhyme, derbi heter eus als usländisches Pärli sehr herzlich in Chile begrüesst :)
    Nachere churze Verschnufpause im Hostel simmer numal inen Vorstadt usgrückt - dismal zum ga Fondue esse! Mer planget scho so lang uf schwizer Esse, asmer dem schwizer Resti nid hend chenne wiederstah :) nacheme ganz ordentliche Fondue hemmer eus ufe (eher wiite) Heiweg gmacht und sind leider nid wiit cho... dMetro tuet hie scho am halbi 12i zue! Mer hend wohl zimli verlore usgseh, so het eus die älter Party-Nudle Rose-Marie under ihri Fittiche gno und eus zum Bus glotst, wo eus zrugg zum Hostel bracht het... was fürne Ufwand für chli Chäs!
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  • Day14

    Chile, Santiago 2

    August 11 in Chile

    Dia preguiçoso por Santiago. Vamos caminhando ao sabor duma rota planeada no dia anterior num caderno quadriculado que havia lá por casa.
    No Barrio Yungay detivemo-nos a fotografar e contemplar grafitti que, apesar de ser constante na cidade, não nos para de surpreender. Está uma tarde de sol e a temperatura convida a uma caminhada mais lenta. Está calor.
    La Moneda é o palácio presidencial que tem uma bandeira gigantesca do Chile num porta estandarte de uma altura considerável! Perto há uma zona pedonal de lojas de marcas multinacionais e cafés. Na rua há vendedores de sumo de laranja acabado de espremer, cachorros quentes e “mote com huesillos”, uma bebida... comida... mistura de trigo cozido com pêssego em calda e uma calda doce de água e xarope de cana de açúcar. Simplesmente delicioso e viciante assim fresquinho como o bebemos... comemos... Passamos em frente à casa Londres 38, um dos últimos pontos clandestinos de tortura do regime Pinochet a serem descobertos, que apenas se encontra aberto para visita aos de segunda a sexta, para pena nossa. Avançamos assim para o Cerro de Santa Lucia de onde se pode avistar a Cordilheira do Andes coberta de neve e também as montanhas que fazem a divisão para o Pacífico. Passámos por uma das muitas feiras artesanais que pontilham a cidade. É frequente a venda de produtos derivados de canabis a par com o artesanato sul americano. É sábado e a cidade está em modo de descanso, por isso, os seus cerca de sete milhões de habitantes andam na rua aos magotes. Claro que há turistas também, mas as pessoas que inundam as ruas da cidade são os chilenos. Quando caminhamos para o parque florestal através do Barrio Lastarria - bem conservado na sua arquitetura europeia - uma justa pausa acompanhada de uma generosa fatia de bolo de chocolate e café americano restabelece as energias e aquece-nos num fim de tarde em que a descida de temperatura faz justiça à estação do ano. Mais uma caminhada, desta vez até à casa de cidade de Neruda - La Chascona. É nesta zona que parecemos miúdos numa loja de doces. A cada passo um grafitti mais bonito do que o outro, até chegarmos a La Chascona, com a sua arquitetura invulgar e os jardins circundantes bem planeados. Cá fora, uma banda de músicos jovens toca de uma forma descontraída, fazendo a gravação em vídeo nos telemóveis. É assim que agora se criam furos de popularidade no YouTube, quem sabe. A mim pareceu-me bem. O ambiente neste bairro é fantástico! Está cheio de bares, tem um pátio enorme que funciona como centro comercial a céu aberto e uma das muitas universidades de Santiago! Fervilha de vida e bebida.
    É a véspera da Ilha da Páscoa!
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  • Day760

    It was wierd coming into Chile after spending so longer in countries of varying (i.e. low) levels of development. My yankee friends won't like me saying this but I found the US a lot less modern that you would expect, but compared to everything else it was the most like home.... until we got to Chile!

    Firstly the weather - we're now on the western side of one of the biggest mountain ranges in the world and bordered by the coast, so unsurprisingly it's wet. It's not wet like the east coast of the states, where we'd never seen such powerful storms, but wet in the depressingly British sort of way. Grey clouds are the norm at this time of year, along with drizzle to heavy rain, reminding me of aqua-planing along the M6 (fortunately both Mol & Lynds were passed out after a rough night in hospital when Lyndsey shattered her ankle at Toby's wedding down south).

    Secondly the prices were a bit of a shock to the system - petrol isn't that far off UK prices (but at least someone pumps it for you). We're finding we can't justify eating out, even an empanada (think of a small cornish pasty) costs more than a 3 course menu-del-día in most countries, and a pint is nearly as eye watering as at home (normally a beer out is only fractionally above a beer from a shop, double at most - I can only wish that was true at home, or in the states).

    Lastly, we walk into the local supermarket and are stunned to see a Tesco's section. Although slightly more wierd is the fact only a single product was recognisable from home. The beer section (not Tesco branded) was much more familiar, and we took good advantage of the Adnams beer on special offer, and my personal all-time favourite of Wychwood's Hobgoblin ale :)

    Its funny as when we drove into Argentina we said it reminded us of the US, but I wasn't expecting this of Chile and it's certainly not what we want when our final journey home is looming ominously large on the horizon.
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  • Day32

    Pünktlich zu unserem ersten Reise-Jubiläum haben wir unser Penthouse in Santiago bezogen (nota bene for free, zumindest hoffen wir das immer noch). So ist dieser Post auch nicht viel mehr als ein kleiner Video-Gruss zum Jubiläum, denn wir vermissen Euch alle, auch wenn man uns das weder ansieht noch anmerkt. Das zweite (Gruss-)Video hatte nicht wirklich ein Konzept und trotzdem hat es jemanden aus dem Konzept gebracht. Wir hatten denn auch schon eine Flasche Rotwein intus, als wir uns zu lokalem Spumante und Zigarre aufs Roof-Top begaben ...Read more

  • Day35

    Dank unseren äusserst professionell produzierten Clips, konnte sich ja schon jeder ein Bild unserer Bleibe in Santiago machen. Was man in den Clips allerdings nicht erkennt, ist die unglaublich herzliche „Betreuung“ die wir hier erfahren durften. So war bei unserer Ankunft der Kühlschrank bereits mit allerlei frischen (Frühstücks-) Leckereien gefüllt. Diverse Früchte rundeten das feudale Bild ab. Nach 4 Wochen Hostels und gewölbten Plastikhüllen fühlt sich das Penthouse schon irgendwie artgerechter an. Pandas kriegen im Zoo ja auch ihren Bambus und keine stinkigen Säublumen vorgesetzt und Eisbären haben ihr kaltes Plantschbecken und keine scheiss Klettergärten. Etwa so ist das mit mir und dem Penthouse auch. Irgendwie. Sue ist sich diesbezüglich noch uneins. Sie ist ja auch noch jung.

    Dies darf somit aber als direkter Aufruf verstanden werden, uns weitere Penthäuser irgendwo auf unserer Reiseroute umsonst zur Verfügung zu stellen. Das wäre echt toll. Unsere Kontaktdaten habt ihr ja. Einfach schreiben wenn ihr etwas habt oder jemanden kennt. Bitte helft mir, uns. Danke. Ansonsten könnte es durchaus sein, dass wir es dem Paolo und der Kim gleichtun müssen (http://www.tilllate.com/de/story/mysweetapple-pärchen-paar-porno-weltreise), um uns die Penthäuser auch gegen Entgelt leisten zu können. Wobei das dürfte noch ein längerer Entscheidungs-Prozess werden, wie mir Sue versichert hat.

    Das 3-stöckige Apartment in Santiago wäre auch eine ideale Bleibe für einen City-Trip mit meinen heiss geliebten Züri-Boyz. Das klingt jetzt ein wenig homo und das ist es auch. Erwartungsgemäss würde Miro irgendwelche Stühle vom Dach schmeissen und Kevin würde laut lachend einen Kopfsprung in den leeren Whirlpool wagen, während Claudio bereits vergeblich versucht, auf dem Sofa ein wenig Schlaf zu finden. Ja und Dani und ich? Hm, wir würden das ganze Theater natürlich aufs Schärfste verurteilen und uns wie Erwachsene benehmen, während ich parallel und heimlich alles auf Video aufzeichne. Fürs Debriefing mit den Kindsköpfen. Und die Versicherung, falls nötig. Und weil es eben doch auch irgendwie lustig ist. Insbesondere wenn dann Dani einige Drinks später kindlich (bzw kindsköpfig) auf den primitiven Zug aufspringt und versucht, sein gesamtes Bargeld (unter Umständen auch seine Kreditkarten) aus dem Taxi heraus auf Passanten regnen zu lassen. Zum Glück hat Dani nie Münz im Sack (ich glaube er schmeisst das Zeugs immer weg, einfach zu schwer), das könnte sonst mal ins Auge gehen. Kurz nachdem er dann vollends das Bewusstsein verliert, schnappe ich mir jeweils Dani’s ganze Kohle und verprasse sie anschliessend für Champagner, Vodka und was sonst noch im Angebot ist. Er weiss ja sowieso nicht was er damit gemacht hat oder hätte. Und so kommt auch bei diesen Aktionen nie jemand ernsthaft zu Schaden. Ausser Dani's Konto, aber der Dani ist ja Direktor bei einer Bank.

    Wie unser Video vom letzten Post aber beweist, läuft das bei mir und Sue mehr auf der romantischen Schiene ab. So mit Kerzen und schöner Musik. Auch schön. Da wir aber nicht den ganzen Tag im Penthouse sitzen können - wobei einen Tag haben wir auch das geschafft -, besuchten wir auch eines der grössten Shopping-Center der Stadt, untergebracht im höchsten Gebäude Lateinamerikas. Wer jetzt denkt, das macht Spass, irrt. Die ersten Stunden gehen ja noch. Aber wenn man Sue dann alleine losziehen lässt, sich brav in ein "Kinderparadies für Männer" setzt - in meinem Fall anstelle dieses Pools mit tausenden farbigen Bällen leider kein prall gefülltes Pub in dem hochkarätige Fussballspiele gezeigt werden und die Meute betrunkener Gleichgesinnter "you never walk alone" brüllt, sondern ein primitiv einfaches und lächerlich unspektakuläres Kafi - und hofft, dass sich die Liebste an die vereinbarte "Abholzeit" einhält, wird man(n) herbe enttäuscht. Vor allem wenn der Handy-Akku völlig überraschend für ein iPhone noch vor dem Abendessen den Geist aufgibt, man(n) somit offline ist und damit in die nächste desolate und beinahe lebensbedrohliche Situation schlittert.

    Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte den gelangweilt herumstehenden Security gebeten, mir den Funk für eine wichtige Center-Durchsage á la "De trurig Pascal suecht sini Sue, bitte im Chinderparadies abhole!" auszuhändigen. Keine Ahnung wie ich dem Wannabe-Polizisten mein Begehren in Italo-Spanisch vorgetragen hätte. Gut möglich, dass beide Seiten innert Sekunden handgreiflich geworden wären. Zum Glück kam die schrecklich unpünktliche Sue mit 25 Minuten Verspätung um die Ecke, bevor ich mir eine schlagfertige Opening-Line für den kleinen Mann in Veste überlegt hatte. Also haben einmal mehr alle überlebt.

    Da wir relativ viel Zeit haben in Santiago (frühere Flüge nach und von Iguazu waren einfach zu teuer für uns Cheap-Fuck-Travelers), haben wir uns für diverse Wine-Tastings direkt auf den Vineyards angemeldet. Sue teilt sicher noch ein paar Fotos von Viña Cousiño Macul in Santiago sowie unserer feuchtfröhlichen Schulreise zu Emiliana und Bodegas RE in Casablanca, auf der uns auch Karin (LG!) begleitete, mit der ich schon die Bänke vom Kindergarten bis in die Bez geteilt habe. Als Vorstandsmitglied eines aufstrebenden Wein-Clubs („smaak!“ forever!) nehme ich solche Tastings natürlich immer sehr ernst und halte mich penibel an die vom Präsidenten vorgegebene Bewertungs-Struktur. Ich bin ein Mensch der Strukturen mag. Und saures Gummizeugs.

    Aber zurück zum Wein. Sind wir mal ehrlich, bei Degustationen gibt es zwei grundverschiedene Typen - den „Spucker“ und den „Schlucker“. Ok, es gibt noch den Typ Sue, also den „Stehenlasser“, total verpönt und auch eher selten anzutreffen. Ich bin ein Schlucker (lediglich bezogen auf Degustationen, auch wenn die Züri-Boyz Geschichte auch anderes vermuten lässt), ich meide also diese ekligen Spuckbehälter wie der Teufel das Weihwasser. Ich trinke auch einfach gerne. Und viel. Auch die Reste von Sue. Einziges Problem - wenn man dem überhaupt so sagen will -, nach dem zweiten oder dritten Glas auf leeren Magen ist man schon etwas tipsy, nach dem fünften eigentlich schon besoffen. Und ab dann werden die Weine einfach immer besser und besser und die Struktur immer flexibler und weicher. Glas für Glas. Und so kann ich nach all den heiteren Besäufnissen ... äh, Degustationen, ein klares Fazit ziehen: Ganz fantastische Weine hier in Chile. Top Ware, ganz grosses Kino. Glaube ich.

    Und wäre das alles nicht schon genug des Guten gewesen, wurden wir neben einem äusserst leckeren venezuelianischen Dinner bei Freunden von Sue, an unserem letzten Tag in Santiago auch noch vom Vater eines Freundes (nennen wir ihn einfach Pedro Fictivo, um die Privatsphäre des realen Pedro nicht zu verletzen, wobei Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen natürlich rein zufällig sind) zu einem wunderbar familiären Tag am Meer eingeladen: „Mittagessen in Zapallar, dann ausnüchtern am Strand und etwas baden, danach zurück“. Es wurde ein fantastischer Seafood-Lunch gepaart mit kühlem Chardonnay und flankiert von Pisco-Sour und etwas das an Appenzeller erinnerte, gefolgt von einigen Stunden Beach unter ständiger Beobachtung unzähliger majestätischer Pelikane und durch die Luft springender Delphine. Kitschig? Ziemlich. Für einen Kurzen Augenblick glaubte ich dann noch ein fliegendes Einhorn gesehen zu haben, aber das lag wohl am Pisco.

    Was mich neben diesem eindrücklichen Set ebenfalls zu beeindrucken vermochte, war Pedro‘s Fahrstil. „Angenehm zügig“ - oder wie Pedro selber sagt, „flüssig“ -, also ganz nach meinem Geschmack. Was mir ein breites Lächeln entlockt, hat auch zur Folge, dass sich andere bereits (bomben-)festgeschnallte Fahrgäste zusätzlich an jegliche greifbare Fahrzeuginnenteile klammern und bei gewissen Überholmanövern diese typischen Zischgeräusche erzeugen, wie man sie auch bei Zahnschmerzen von sich gibt und die auch Sue perfekt beherrscht. Zusammen mit dem sporadischen Hupen abgedrängter Fahrzeuge, was ich für gewöhnlich als eine Art Bestätigung und unterwürfige Zustimmung der unterlegenen Verkehrsteilnehmer interpretiere, ergab sich eine wunderbar dynamische Geräuschkulisse, bei welcher einmal mehr alle überlebt haben. Danke Pedro Fictivo!

    Unsere nächste Destination: Mendoza. Also zurück nach Argentinien. Wein, Wein und noch mehr Wein. Und so Gott bzw Rentalcars will, ein Mietwagen. Wir werden sehen ...
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  • Day1

    En transit à Santiago, Chili

    March 6, 2017 in Chile

    Estamos ahora en Santiago de Chile. Visitamos el cerro Santa Lucía : es bonito. Vemos todo la ciudad. Después visitamos el Mercado Central, la Moneda y la Plaza de Armas. Compramos zapatos, relojes y comidas.
    Amélie

    Gustó empanadas:
    Napolitana
    Con queso
    Con jamón
    Con carné
    Con atun
    Con tomates
    Estamos en un piso, con una piscina sobre la casa. Gustó muchos de bañar.
    Hablo bien español.
    Olivier

  • Day150

    Four down, eight to go

    February 18, 2017 in Chile

    De maand januari en een groot deel van februari zijn voorbij gevlogen, maar gelukkig hebben we heel veel van Chili kunnen zien zoals jullie hebben kunnen lezen. De eerste vergelijking die je kan maken is natuurlijk met buurland Argentinië. En net als wij 'vrienden' zijn met België en Duitsland, zijn de Chilenen dat ook met Argentinië. Alleen dan met een beetje Zuid-Amerikaanse passie, trots en iets meer vijandigheid. Chili staat wat ons betreft zeker voor in de vergelijking met Argentinië.

    Wat ons is opgevallen is dat Chili vooral het land van de extremen is. Qua eten en drinken is alles, eigenlijk net als in de rest van Zuid-Amerika, vooral heel erg veel suiker. Dat is dan ook goed terug te zien in de mensen of eigenlijk 'bushokjes' zoals we ze ook wel noemen. Maar er zijn ook aantal rare gewoontes. Zo moet je niet raar staan te kijken als iemand om 09.00 uur in de ochtend een completo bestelt. Dit is een soort van hotdog met tomatensalsa, guacamole en heel veel mayonaise. Qua drankjes stonden we heel erg versteld dat er eigenlijk nog geen echte wijncultuur heerst. Dit werd het meest duidelijk toen de ober in een restaurant voor het eerst een wijnfles met kurk ging openmaken. Als Chilenen dronken willen worden dan bestellen ze een terramoto, wat aardbeving betekent. Een mix van jonge witte wijn (of pisco als je meer alcohol wilt), ananasijs en grenadine. Na 3 van deze jongens voel je de aarde vanzelf bewegen als je op wilt staan. Natuurlijk hebben we zowel de completo als de terramoto geprobeerd, maar het zijn geen blijvertjes...

    Chili is ook het land van de extreme natuurrampen. Men zegt zelf dat deze hier ook vakantie komen houden. Aardbevingen (boven 6,5 op de schaal van Richter maakt men zich pas zorgen), bosbranden, vulkaanuitbarstingen, tsunami's, lawines en overstromingen komen allemaal regelmatig voor. Dat is ook niet gek in een land waar het Andesgebergte ongeveer 5200km lang is en de kustlijn ruim 6000km. Ook in het landschap gaat het van woestijnen, hooggebergten, meren en bossen. Wij hebben er in ieder geval heel erg van genoten en gelukkig weinig van de bosbranden gemerkt.

    Al reizend hebben we ook de extreme verschillen in inkomen kunnen zien. Chili staat namelijk in de top 10 van landen over de hele wereld qua inkomensongelijkheid. Heel veel mensen leven in houten kleine huisjes en moeten rondkomen van een minimaal inkomen van rond de EUR 350,- per maand. Huisvesting is voor veel Chilenen duur, en soms zelfs duurder dan in Amsterdam. Hierdoor wonen nog heel veel jongeren tot hun 35ste bij hun ouders. Boodschappen zijn gelijk geprijsd qua Nederland, maar gezond eten is dan weer erg duur in de supermarkt.

    En dan natuurlijk nog de politieke geschiedenis die het land nog steeds kleurt. Chili is officieel een democratie, maar wel met een socialistische grondslag. Er zijn vele gruwelijkheden gebeurd ten tijde van de regering van Pinochet, maar hij heeft economisch gezien het land volledig omgedraaid uit een recessie en nadien heeft Chili nooit meer een krimpende economie gehad. Hierdoor ziet een hele generatie de gruwelijkheden als een noodzaak om tot de huidige groei te komen. Dat lijkt een rare gedachte, maar we weten echt niet alle details en zijn vooral meerdere keren aangeraden om dit niet met de Chilenen te bespreken.

    En hoe het met ons gaat naar 4 maanden..? We zijn nog nooit zo bruin geweest, vinden elkaar nog steeds aardig, maar vloeiend Spaans spreken we nog steeds niet dus helaas kunnen nog niet terug naar Nederland komen :-).
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  • Day32

    Der Abspann

    March 21 in Chile

    Eigentlich bin ich mit der Reise am Ende. Die ungewollte Verkürzung im Cajón sollte mich nun zum vielempfohlenen Stadtspaziergang durch Santiago führen.
    Die Hauptstadt war bisher für mich nur Versorgungsstation und notwendiges Übel. Ich fahre ja auch nicht nach Berlin wegen der Luft. Nähere Recherchen ergaben durchaus zwei ansatzweise reizvolle Ziele: Den Cerro St. Lucia und den Cerro San Cristóbal. Den ersten Hügel umrahmt eine Parkanlage, die für ein gastronomisches Event geschlossen ist. Kenne ich schon. Kann ich mit umgehen. Dafür habe ich dann den Cerro San Cristóbal nicht auf der Normalroute sondern weglos und allein erklommen. Diesmal waren Erfahrung und Fingerfertigkeit gefragt. Der Ausblick auf die Stadt erscheint dem Kenner einzigartig und eröffnet neue Perspektiven, dem Wanderer als Moloch, der in klarem Kontrast zu der östlich aufragenden Bergkette steht. Ich erinnere mich gern an das Wochenende auf dem Cerro de la Cruz. Unten bereiten die Gastronomen im Barrio Bellavista das kommende Nightlife vor. Das Leben auf den Märkten mag ich. Gern genieße ich die Gerüche an den Fischständen. Die Gemüsehändler haben ihre Waren sorgfältig gestapelt. Ich möchte am liebsten darin schwimmen.
    Am Schluss noch das Museo precolumbino mit sehenswerten Artefakten des Kontinents aus der Zeit vor der europäischen Entdeckung.
    Nicht zu übersehen für einen Tagestouristen sind die Dinge, die hier nur schwierig funktionieren oder nicht. Ich fühle mich immer wieder herausgefordert, um Prozesse zu verbessern, weil das so einfach wäre. Aber das will hier keiner wissen. Und ich bleibe sprachlos. Vielleicht muss ich auch einfach mal wieder weiter.

    Und was wird dein nächster Weg sein?
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  • Day40

    Valparaiso - Santiago de Chile

    February 14, 2017 in Chile

    Heute morgen sind wir in Valparaiso angekommen. Das Ende der ersten Etappe der Weltreise.

    Wir machen uns heute mit dem Bus auf den Weg nach Santiago de Chile.

    Interessante Fakten:

    Chile hat 17 Mio Einwohner, zwischen 7 und 8 Millionen in Santiago de Chile. Parlament in Valparaiso. Hafen von Valparaiso war der wichtigste von Chile, jetzt nicht mehr. Mittlerweile ist es San Antonio, ca 70 km südlich von Santiago.

    Früher (bevor es Autos gab) brauchte man 3 Tage um von Valparaiso nach Santiago zu kommen.

    Casablanca ist für seinen Wein bekannt. Chardonnay und Sauvignon Blanc und bisschen Pino Noir. Es gibt ca. 38 Weingüter.
    Santiago ist für seinen Rotwein bekannt.

    Norden von Chile hat die trockenste Wüste (Atakama Wüste) der Welt und ist für seinen klaren Himmel bekannt. Dort treffen sich Wissenschaftler aus aller Welt um im olanetarium nach Sternen Ausschau zu halten.

    Im Zentrum von Chile, also zwischen Wüste im Norden, und Wald im Süden ist der Weinbereich.

    Im Süden von Chile ist die Landwirtschaft von Chile beheimatet. Weizen, Reis, Äpfel und so weiter.

    Noch weiter im Süden kommt der "See" Bereich von Chile. Inmitten der riesigen Wälder, liegen riesige Seen und große Vulkane (Puerto Montt).

    Chile ist das einzige Land in Südamerika in dem es keine giftigen Schlangen gibt. Das liegt daran, dass das Land im Norden durch die Wüste geschützt wird, und im Osten durch die Anden. Welche es Tieren unmöglich machen das Land zu betreten.

    1960 in Valdivia war das stärkste Erdbeben das jemals aufgezeichnet wurde mit 9.5 auf der Richter Skala.

    In Santiago angenommenen waren wir Mittagessen, haben einen Spaziergang durch die Stadt gemacht und sind dann wieder mit dem Bus zurück zum Schiff gefahren.
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Provincia de Santiago

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